Vater gesucht

14 Antworten · 3'867 Aufrufe · gestartet 12. Aug. 2014 von annedse
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201412. Aug. 2014 · #1
Hallo liebe Leute,
ich weiß dass dies eher ein Reiseforum ist aber ich möchte trotzdem mein(unser) Glück versuchen.

Ein Freund von mir ist auf der Suche nach seinem Vater. Wir wissen nicht viel und die Mutter will nichts sagen. Alles was wir wissen möchte ich einmal hier aufzählen:

Er heißt wahrscheinlich John Nujont
Er muss zwischen 1980 und 1982 in Deutschland, Jena studiert haben (oder länger).
Die Mutter hat in Saalfeld gewohnt, sie heißt Christine Köcher.
Der Sohn ist am 17.03.1982 geboren

Es kann sein, dass er wieder nach Namibia zurück gegangen ist.

Vieleicht könnt ihr uns helfen.
Vielen Dank
33,1k Beiträge · seit 200612. Aug. 2014 · #2
Hallo annedse,

es wird sich bei "John Nujont" mit Sicherheit um in sogenanntes DDR-Kind handeln. Fast alle sind wieder nach Namibia zurückgekehrt. Es gibt einen verein der DDR-Kinder hier in Windhoek. Ich weiß aber nicht wie gut die "sortiert" sind und ob die eine Datenbank haben... aber einen Versuch wäre es wert: Freundeskreis ex-DDR - +264-61-308163, Freundeskreis.GDR@gmx.de

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter3 Beiträge · seit 201412. Aug. 2014 · #3
Hallo, danke für deine Antwort!

Allerdings dachte ich, dass diese Kinder 1979 in die DDR gebracht wurden (und die Ältesten nur ca 10 Jahre alt waren). Der Vater müsste in dieser Zeit allerdings schon viel Älter gewesen sein. Der Sohn der seinen Vater sucht, ist 1982 geboren, müsste also 1981 gezeugt worden sein.

Viele Grüße aus Leipzig
2'060 Beiträge · seit 201313. Aug. 2014 · #4
Vielleicht war es einer der Erzieher, es kamen auch junge Erwachsene mit den Kindern in die DDR.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
1'324 Beiträge · seit 201313. Aug. 2014 · #5
Habt Ihr es an der Uni in Jena probiert?
Due haben doch bestimmt das Geburtsdatum und vielleicht auch den damaligen Wohnort in Namibia.
M.W. haben doch etliche Namibier in der damaligen DDR studiert. Die haben auch sehr gut deutsch gesprochen.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
2'664 Beiträge · seit 201213. Aug. 2014 · #6
Man kann beim Ministry of Home Affairs in Windhoek nachfragen. Oder auch in der Parteizentrale der Swapo in Windhoek.

Da es sich bei den Exilanten zumeist um Menschen des Volkes der Ovambo gehandelt hat, ist dieser Name vermutlich für die damalige DDR vereinfacht worden, denn dieser klingt nicht gerade afrikanisch, noch weniger nach einem aus den Ovambosprachen. Möglicherweise kann und wird selbst der Vorname John eine künstliche Kreation sein. Namen sind wie Schall und Rauch.

Des weiteren sollte man bedenken, daß afrikanische Väter sich normalerweise nicht oder kaum um ihren Nachwuchs kümmen, den sie in die Welt gesetzt haben. Die Kinder wachsen normalerweise mutterorientiert auf.

Forscht lieber erst einmal bezüglich des richtigen Namens in DDR-Archiven nach, dann erst den folgenden Schritt in Richtung Namibia.
zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2014
Themenstarter3 Beiträge · seit 201418. Aug. 2014 · #7
Danke für eure Antworten,

ja es ist wahrscheinlich besser erst einmal in Deutschland nach dem richtigen Namen zu suchen.
Ich denke wir werden an der Uni Jena anfangen.

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Grüße aus Leipzig
78 Beiträge · seit 201018. Aug. 2014 · #8
Swakop1952 schrieb:

Da es sich bei den Exilanten zumeist um Menschen des Volkes der Ovambo gehandelt hat, ist dieser Name vermutlich für die damalige DDR vereinfacht worden, denn dieser klingt nicht gerade afrikanisch, noch weniger nach einem aus den Ovambosprachen. Möglicherweise kann und wird selbst der Vorname John eine künstliche Kreation sein. Namen sind wie Schall und Rauch.

Des weiteren sollte man bedenken, daß afrikanische Väter sich normalerweise nicht oder kaum um ihren Nachwuchs kümmen, den sie in die Welt gesetzt haben. Die Kinder wachsen normalerweise mutterorientiert auf.
Hallo Zusammen

Ich weiss, es ist evt etwas Off-Topic und es ist ein Reiseforum und man soll sich auf die Frage konzentireren und so weiter.... aber wenn Leute es schaffen auf die harmlose Anfrage nach einer vermissten Person mit so einem Unsinn zu antworten, denke ich ist es leider doch nötig kurz zu widersprechen.


1) Es gibt kein "Volk der Ovambo", es handelt sich dabei um eine Bevölkerungsgruppe Namibias, welche zumeist in einer Sprache sprechen welche unter dem Überbegriff Oshivambo bekannt ist. Von den Namibiern welche das Land während der südafrikanischen Besatzung verlassen mussten/wollten sind nicht überproprtional viele Oshivambo sprachig.

2) Es gibt in Namibia, wie auch in den allermeisten andern Ländern Afrikas, sehr viele Menschen, welche einen Nachnamen europäischen Ursprungs haben, dies ist durch die enge Verflechtungsgeschichte der beiden Kontinente einfach zu erklären. Ob Nujont europäisch ist oder nicht kann ich leider nicht sagen. Ganz bestimmt gibts nichts das 'afrikanisch' tönt, was soll das schon sein in einem Kontinet auf welchem über 500 Sprachen gesprochen werden?

3) Namen sind immer 'künstliche Kreationen' sehr oft bekommen Kinder in christlich geprägten Ländern neben einem Namen in ihrer Muttersprache noch einen christlichen Namen. Dieser ist dann meist in der Sprache der (ehemaligen) Kolonialmacht oder einer wichtigen Mission gehalten. 'John' kann daher in Namibia sehr wohl einen Taufnamen sein.

4) Der Abschnitt über das allgemeine Verhalten 'des gemeinen Afrikaners' muss ich ja wohl nicht weiter kommentieren, und erschreckt mich immer wieder so hören zu müssen. Insbesondere in einem Reiseforum welches durchaus auch stark von Afrikanern genutzt wird. (auch wenn Swakop wohl mit 'Afrikanern' eher 'Schwarze' meinte)

Noch als kleiner Tip für die Suche: Es gibt einen namibischen Historiker welcher sich auf die Erforschung 'nicht- weisser' namibischer Familiengeschichten spezialisiert. Eine Anfrage bei ihm wär evt auch eine Idee. Ich hab ihn mal angefragt ob er hier erwähnt werden möchte. Ansonsten per PM.

Herzlich,
Beginner
2'664 Beiträge · seit 201218. Aug. 2014 · #9
Danke Herr Oberleerer !
Du kennst Dich aber aus!
Deutschland ist ein Fußballstadion. Alle sitzen auf den Rängen und wissen alles besser.
zuletzt bearbeitet 18. Aug. 2014
20 Beiträge · seit 201319. Aug. 2014 · #10
Swakop1952 schrieb:Danke Herr Oberleerer !
Du kennst Dich aber aus!
Deutschland ist ein Fußballstadion. Alle sitzen auf den Rängen und wissen alles besser.
Und Swakop sitzt in der 1. Reihe.
1'182 Beiträge · seit 200619. Aug. 2014 · #11
@ Swakop1952:

... ich habe nicht den Eindruck, dass er etwas `leeren´ wollte ... das war etwas anders gemeint.

Wenn man üblicherweise austeilt, sollte man man auch einmal einstecken können. Die Fähigkeit scheint Dir nicht gegeben zu sein.

Gruß,
Bernd
0
2'664 Beiträge · seit 201219. Aug. 2014 · #12
Laie schrieb:
Swakop1952 schrieb:Danke Herr Oberleerer !
Du kennst Dich aber aus!
Deutschland ist ein Fußballstadion. Alle sitzen auf den Rängen und wissen alles besser.
Und Swakop sitzt in der 1. Reihe.
Offenbar im Gegensatz zu Dir habe ich mich mein ganzes Leben auf dem Feld bewegt. 🤩 😛
Weshalb wohl findet sich hier so gut wie niemand aus NAM?

@ Bernd: Lies vorher, dann erübrigt sich alles. Es ist es nicht wert sich darüber noch Gedanken zu machen.
Aber dennoch danke für den Kommentar, aber so etwas prallt ab.

Schönen Abend noch!

Grüße
H.
1'162 Beiträge · seit 201220. Aug. 2014 · #13
Hallo Swakop,

"Offenbar im Gegensatz zu Dir habe ich mich mein ganzes Leben auf dem Feld bewegt."

Ich denke, dass ich mich entschuldigen muss. So wie viele andere habe ich doch immer wieder verkannt, dass Du der einzig wahre real existierende Welterklärer bist. So kannst Du sicherlich auch oben zitierten Satz erläutern, dessen Entschlüsselung mir nicht gelingen will.

Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
zuletzt bearbeitet 20. Aug. 2014
2'664 Beiträge · seit 201220. Aug. 2014 · #14
Biologe schrieb:Hallo Swakop,

"Offenbar im Gegensatz zu Dir habe ich mich mein ganzes Leben auf dem Feld bewegt."

Ich denke, dass ich mich entschuldigen muss. So wie viele andere habe ich doch immer wieder verkannt, dass Du der einzig wahre real existierende Welterklärer bist. So kannst Du sicherlich auch oben zitierten Satz erläutern, dessen Entschlüsselung mir nicht gelingen will.

Michael
Lieber Michael,
wer richtig lesen kann ist glatt im Vorteil! Deshalb darf ich mir eine weitere Erläuterung doch wohl ersparen?
Und wenn wir einer oder eine erläutern kann, was der Unterschied zwischen Ovambo und Oshivambo im tagtäglichen Sprachgebrauch ist, then he or she would make my day. 🤪
Das Thema ist doch ausgelutscht, it does not help to try and beat a dead horse, wie der Amerikaner sagt.
Der Anfragende hat seine Antworten erhalten, ersparen wir uns doch die weiteren Off-Topic Peinlichkeiten.
Für mich jedenfalls ist das Thema beendet. Aus.
Einen schönen Tag noch!
Hajo
7'267 Beiträge · seit 200620. Aug. 2014 · #15
Hallo Leute

Das Thema ist gesperrt.

Swakop: Da Du in den letzten paar gesperrten Threads immer stark beteiligt warst und auch immer weiter machst bist Du wieder einmal für 10 Tage für das Forum gesperrt.

Alle andere die sich immer wieder an solch blödsinnigen, gegenseitigen Anschuldigungen beteiligen. Hört bitte auf damit. Es bringt nichts.

Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
zuletzt bearbeitet 20. Aug. 2014
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