Swakop1952 schrieb:
Da es sich bei den Exilanten zumeist um Menschen des Volkes der Ovambo gehandelt hat, ist dieser Name vermutlich für die damalige DDR vereinfacht worden, denn dieser klingt nicht gerade afrikanisch, noch weniger nach einem aus den Ovambosprachen. Möglicherweise kann und wird selbst der Vorname John eine künstliche Kreation sein. Namen sind wie Schall und Rauch.
Des weiteren sollte man bedenken, daß afrikanische Väter sich normalerweise nicht oder kaum um ihren Nachwuchs kümmen, den sie in die Welt gesetzt haben. Die Kinder wachsen normalerweise mutterorientiert auf.
Hallo Zusammen
Ich weiss, es ist evt etwas Off-Topic und es ist ein Reiseforum und man soll sich auf die Frage konzentireren und so weiter.... aber wenn Leute es schaffen auf die harmlose Anfrage nach einer vermissten Person mit so einem Unsinn zu antworten, denke ich ist es leider doch nötig kurz zu widersprechen.
1) Es gibt kein "Volk der Ovambo", es handelt sich dabei um eine Bevölkerungsgruppe Namibias, welche zumeist in einer Sprache sprechen welche unter dem Überbegriff Oshivambo bekannt ist. Von den Namibiern welche das Land während der südafrikanischen Besatzung verlassen mussten/wollten sind nicht überproprtional viele Oshivambo sprachig.
2) Es gibt in Namibia, wie auch in den allermeisten andern Ländern Afrikas, sehr viele Menschen, welche einen Nachnamen europäischen Ursprungs haben, dies ist durch die enge Verflechtungsgeschichte der beiden Kontinente einfach zu erklären. Ob Nujont europäisch ist oder nicht kann ich leider nicht sagen. Ganz bestimmt gibts nichts das 'afrikanisch' tönt, was soll das schon sein in einem Kontinet auf welchem über 500 Sprachen gesprochen werden?
3) Namen sind immer 'künstliche Kreationen' sehr oft bekommen Kinder in christlich geprägten Ländern neben einem Namen in ihrer Muttersprache noch einen christlichen Namen. Dieser ist dann meist in der Sprache der (ehemaligen) Kolonialmacht oder einer wichtigen Mission gehalten. 'John' kann daher in Namibia sehr wohl einen Taufnamen sein.
4) Der Abschnitt über das allgemeine Verhalten 'des gemeinen Afrikaners' muss ich ja wohl nicht weiter kommentieren, und erschreckt mich immer wieder so hören zu müssen. Insbesondere in einem Reiseforum welches durchaus auch stark von Afrikanern genutzt wird. (auch wenn Swakop wohl mit 'Afrikanern' eher 'Schwarze' meinte)
Noch als kleiner Tip für die Suche: Es gibt einen namibischen Historiker welcher sich auf die Erforschung 'nicht- weisser' namibischer Familiengeschichten spezialisiert. Eine Anfrage bei ihm wär evt auch eine Idee. Ich hab ihn mal angefragt ob er hier erwähnt werden möchte. Ansonsten per PM.
Herzlich,
Beginner