kachThemenstarter41 Beiträge · seit 201302. Aug. 2014 · #1Hallo zusammen,
nach unsrer Tour im Südwesten im Januar diesen Jahres wollen wir nächstes Jahr mit meinen Eltern nach Namibia reisen und Ihnen den Afrika-Virus einimpfen.
Wir wollen in einer Zeit fahren, in der noch nicht ganz so heiß ist (bzw. zumindest die Nächte einigermaßen abkühlen) und es vor allem in Bezug auf die Tiersichtungen auch etwas zu sehen gibt. Im Moment tendieren wir zu Anfang/Mitte Oktober bis Ende Oktober. Aktuell 17 Tage mit dem Camper, danach 5-6 Tage Kapstadt und Weinregion, da meine Eltern da gerne hin wollen.
Habe mal eine Grobplanung gemacht, habe aber irgendwie die Befürchtung, daß es vielleicht eher obere Grenze in Bezug aufs Fahren ist.
Flug nach Windhoek
1 Nacht Windhoek, dann Camper-Übernahme
Dann wollen wir mit Zwischenstopps Richtung Mavunje Camp/Caprivi und zwar in etwa so:
1 Nacht irgendwo bei Waterberg, z.B. Waterberg Plateau Campsite, oder hat jemand eine gute Alternative?
1 Nacht bei Rundu, z.B. Hakusembe Campsite
Vielleicht macht aber auch nur ein Zwischenstopp bis Mavunje Sinn und man bleibt dann dort einen Tag länger.
2 Nächte Mavunje Camp
Dann Richtung Etosha mit 2 Zwischenübernachtungen:
1 Nacht Nunda River Lodge
1 Nacht irgendwo auf dem Weg zwischen Nunda RL und Etosha - irgendwelche Empfehlungen?
3 Nächte Etosha
Bei Etosha habe ich irgendwie noch ein bisschen Bauchweh... stelle ich mir irgendwie sehr voll vor. Autoschlangen bei Sichtungen usw. Wie ist das Mitte/Ende Oktober einzuschätzen? Da meine Eltern noch nie in Afrika waren wollen wir natürlich möglichst auch ein paar Tiere sehen, deshalb Etosha
1 Nacht irgendwo zwischen Etosha und Swakopmund (auch hier sind Empfehlungen willkommen)
2 Nächte Swakopmund
2 Nächte Sesriem Campground
1 Zwischenübernachtung auf dem Weg zurück nach Windhoek, dort dann Camperrückgabe und Flug nach Kapstadt.
Grundsätzlich bin ich für alle Anregungen dankbar und noch für (fast) alles offen.
Wir wollen meinen Eltern grundsätzlich die Schönheit und Weite des Landes zeigen. Natürlich ist für sie als Afrika-Ersttäter auch wichtig ein paar interressante Tierbegegnungen zu haben.
Danke schon mal für Eure Unterstützung.
Christian
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200602. Aug. 2014 · #2Hallo Christian,
komische Tour für Ersttäter (oder waren Deine Eltern auch schonmal in Namibia?). Ich würde mich, auch wenn es vielleicht langweilig klingt, in 17 Tagen an der Standardtour orientieren. Mit dem Schlenker nach Mavunje nehmt ihr Euch sehr viel vor. Dann solltet ihr den Caprivi intensiv machen und nur mit Etosha und Swakopmund kombinieren:
Windhoek (1)
Swakopmund (3)
Etosha-West/Damaraland (1)
Etosha-Zentral (2)
Etosha-West (2)
Rundu (1)
Caprivizipfel-West (2)
Caprivizipfel-Ost (3)
Rundu (1)
zw. Rundu und Windhoek (1)
bei Windhoek (1)
Oder eben wie angesprochen die "Standardtour":
Windhoek (1)
Kalahari (2)
Sesriem/Sossusvlei (2)
Swakopmund (3)
Damaraland (2)
Etosha-West (1)
Etosha-Zentral (2)
Etosha-Ost (1)
zw. Etosha-Ost und Windhoek (1)
bei Windhoek (1)
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Armin2'346 Beiträge · seit 200602. Aug. 2014 · #3Hallo Christian,
nur um mal ein ganz klein wenig in den Caprivi hineinzuschnuppern investiert ihr insgesamt 6 Nächte, die ansonsten nicht notwendig wären und die ihr woanders sicher "produktiver" einsetzen könntet. Wenn ihr nämlich von Windhoek aus direkt in Etosha beginnen würdet, könntet ihr schon "in einem Rutsch" dorthinfahren. Ich würde die 6 eingesparten Nächte lieber in zwei der folgenden Bereiche investieren:
- Ausweitung Etosha (ideale Zeit für Tiersichtungen)
- Abstecher Damaraland/Kaokoveld (Palmwag/Sesfontein/Grootberg/Ugab Terrassen)
- Zwischenstopp Brandberg (gute Zeit für Wüstenelefanten im Ugab)
Auf jeden Fall viel Spaß
Armin
Biologe1'162 Beiträge · seit 201202. Aug. 2014 · #4Hallo Christian,
in die Gestaltung der Tour will ich mich nicht reinhängen, hier nur eine Anmerkung zu den "Bauchschmerzen".
Etosha ist selten wirklich voll, und Autokolonnen wirst Du nicht erleben. Bei besonders interessanten und spannenden Beobachtungen kommt es schon mal zu Ansammlungen von 5-10 Autos, aber das ist meistens überschaubar. Es gibt allerdings auch Autofahrer, die meinen, sie hätten in solchen Situationen die Freiheit, den Weg so zu blockieren, dass kein anderer vorbei kommt. Am Ende der Geduldskette hilft dann nur noch der Griff zu Jagdwaffe.
Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
kachThemenstarter41 Beiträge · seit 201302. Aug. 2014 · #5Vielen Dank schon mal für die schnellen Reaktionen
Gründe für die "seltsame" Tour sind:
- Sossusvlei muß sein, hat uns echt beeindruckt. Muß ich meinen Eltern unbedingt auch zeigen. Ansonsten würden wir wahrscheinlich nicht südlich von Windhoek kommen.
- Caprivi: Hier sind wir als fleißige Reisebericht-Leser seit längerem begeistert. Ein bisschen Wasser ist eben doch noch mal eine komplett andere Landschaft. Besser wären natürlich insgesamt einfach 2 Tage mehr...
Vielleicht canceln wir aber tatsächlich Caprivi.
Wie ist die Kalahari Alternative gemeint? Wir waren dieses Jahr im KTP, ist aber fast ein bisschen weit vom Schuß, oder?
Irgendwelche Tips auch für besonders lohnende Campsites auf der Route?
Wie ist in der Zeit das Wetter einzuschätzen? Aus gesundheitlichen Gründen sollte es nicht zu heiß sein...
Hanne6'152 Beiträge · seit 200603. Aug. 2014 · #6hallo Christian,
als Einsteigertour für Namibia , würde ich den Caprivi weglassen, denn Du fährst ja die gleiche Strecke hin- und zurück. Belass die 17 Tage in Namibia - beginne mit Bagatelle - schöne Campsite- dann über den
Malthöhe Tsaris Pass nach Sesriem, Swakopmund - wenn Du weite und tolle
Felsenlandschaft zeigen möchtest, ideale Campsite von Wüstenquell, dann
Umgebung Khorixas, Etosha und zurück über Waterberg - Windhuk. In dieser
Tour sind Tiersichtungen , abwechslungsreiche Landschaftsgebiete und Erholung
drin, nicht nur vom Auto aus gesehen.
Beste Grüsse sendet
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
kachThemenstarter41 Beiträge · seit 201323. Nov. 2014 · #7Hallo zusammen,
unsre Tour ist nun konkreter geworden. Wir werden Mitte Oktober mit 2 Bushcamper von Windhoek aus starten. Nun bin ich im Etosha noch unsicher wegen den Übernachtungen. Wir werden von Campsite der Okonjima Lodge aus Richtung Etosha starten. Dort wollen wir dann 4 Nächte auf Campsites verbringen.
Danach wollen wir mit einer Zwischenübernachtung (z.B. Nähe Twyfelfontein, evtl Mowani Mountain Camp) nach Swakopmund fahren, wo wir dann wieder 3 Übernachtungen sein werden.
Für mich stellt sich bei diesem Abschnitt nun die Frage, wie bzw. wo wir die Zeit im Etosha am sinnvollsten verbringen. Oder reichen gar 3 Nächte Etosha und man legt noch einen zusätzlichen Tag in der Wüstenelefanten-Region ein?
Anregungen und Empfehlungen sind willkommen... 😎
Zum Abschluss wollen wir noch ein paar Tage in Kapstadt und der Weinregion verbringen. Wenn ihr hier noch ein paar Empfehlungen für schöne, kleine Hotels bzw. B&B habt...
Vielen Dank im Voraus
Christian
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200623. Nov. 2014 · #8Moin Christian,
Für mich stellt sich bei diesem Abschnitt nun die Frage, wie bzw. wo wir die Zeit im Etosha am sinnvollsten verbringen. Oder reichen gar 3 Nächte Etosha und man legt noch einen zusätzlichen Tag in der Wüstenelefanten-Region ein?
würde von Okonjima nach Onguma (Ost-Etosha) und da campen (2 Nächte), dann 2 Nächte in Okaukuejo und dann eine in Olifantsrus (umgehend buchen!!!) im Westen Etoshas. Dann könnt ihr von dort "schnell" weiter ins Damaraland nach z.B. Mowani.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
kachThemenstarter41 Beiträge · seit 201308. Feb. 2015 · #9Hallo zusammen,
Großteil der Tour sind gebucht. Im Moment sind wir noch ein bisschen auf der Suche nach einer schönen Campsite in relativer Nähe zu Windhoek. Ich weiß nicht, ob die Campsite von Duesternbrook da so erste Wahl ist.
Wir übernehmen morgens unser Auto und wollen nach dem Einkaufen noch max ca. 50 km fahren.
Richtung wäre dann Etosha. Am nächsten Tag wollen wir dann noch einen Zwischenübernachtung in Okonjima (Campsite) machen.
Wäre für Tips für die erste Nacht Nähe Windhoek sehr dankbar. Wer Anregungen/Kritik zum Zwischenstop Okonjima Campsite hat, auch gerne raus damit.. 😉
Vielen Dank schon mal
Christian