Reisebericht

If you never never go, you will never never know,

von K.Roo · begonnen 27. Juli 2014 · 40 Teile

Teil 2110. Aug. 2014
16.12.2012


Heute wollten wir eigentlich Zum Schimpansen Trekking, aber der Regen machte uns wieder einen Strich durch die Rechnung.
Also entschieden wir uns unsere Zelte in der QE Buschlodge abzubrechen. Eigentlich schade, da das Camp sehr schön am Kanal liegt , und wir zudem noch nächtlichen Besuch eines Hippos hatten. Unser nächstes Ziel, war Fort Portal.









Emma lief schön auf Touren. Das Laufen machte ihr merklich Spaß. Das sollte aber nicht mehr lange so bleiben 😕
Emma durchlief schön geschmeidig eine Kurve, als wie aus dem NICHTS die Türe aufflog. 🤩
Der Wind pfiff uns nur so um die Ohren. ** Hör uff midd deem Bleedsenn** kommt von der Beifahrerseite, **des isch nedd luschdig**.
Zuerst begriff ich gar nicht was los war, griff aber reflexartig nach der Fahrertür.
Keine 3 Sekunden später das selbe Spektakel. Jetzt begriff auch Sigi, dass hinter dem Türaufreisen während der Fahrt keine Absicht steckte, und fing an zu lachen. 😄
Zum Glück war ich sicher im Fahrersitz angeschnallt, und konnte somit auf die *AB*Flug Einlage verzichten. 😣
Also Emma kurzer Hand zum anhalten gezwungen ,und die Lage zu checken.
** Ja haidabimmbamm, jetzt leck mich am Arsch**, was meine Augen zu sehen bekamen, das gefiel mir überhaupt nicht. 😠
Hatte sich doch der Haltebolzen der Tür **selbstständig** gemacht, und somit konnte die Tür nimmer verschlossen werden.
Mit einem Gummiexpander wurde die Türe **Afrikanisch** gefixt.






Der Weg führte durch unzähligen Teeplantagen mit anliegenden Teefabriken .Das Zementwerk kurz vor Kasese kündigt sich schon von weitem durch Ihre überdimensionale Schornsteine an.






In Kasese entdeckte ich am Straßenrand eine **AFRIKANISCHE** Schlosserei, oder zu mindestens jemanden der mit einem Schweißapparat rumfuchtelte..Also nixx wie rein in die gute Stube .
Der Schweiß Fachmann, meinte, es wäre eine Leichtigkeit, den abgebrochenen Haltebolzen anzuschweißen..
Sowas kenn ich schon zur Genüge. 😕 Sowas habe ich schon mehrfach mitgemacht.
In Afrika ist immer alles easy, egal was es ist. In Wirklichkeit haben aber die wenigsten den Durchblick.

In Rundu hat mir mal easy ein **afrikanischer Fachmann die Benzinpumpe getauscht**
Nach 1h wurde es mir zu bunt, und ich habe selber mit geschraubt.
Als wir dann fertig waren meinte er. U R a good Mechaniker, nur weil ich den Schraubenschlüssel bedienen konnte


Aus Vorsorge, damit uns die Karre beim Schweißen nicht um die Ohren fliegt wurde die Batterie abgeklemmt.
Leider war das Massekabel seines Schweißapparates zu kurz. 🙁 Blöd war der Kerl allerdings nicht, und wusste sofort ne Lösung.
Also kurzerhand eine Eisenstange zum verlängern an den Türrahmen geschweißt, und ab ging das **gebruzzle**.
Keine 5 Minuten später war der Bügel wieder angeschweißt, und Emma wieder schick..
5000 UGS für gute Arbeit. Absolut spitze, der Bursche.












Also, wenn Ihr mal einen guten Schweißer braucht ...B) ..




Am frühen Nachmittag schlagen wir bei Kluges Gästefarm auf.
Wir buchen ein Tentet Camp . Angesichts des immer wiederkehrenden Regens eine **KLUGE** Entscheidung.
Von der Campsite aus, haben wir einen schönen Ausblick auf die Rwenzori Moutains mit ihren über 5000 Meter hohen Gipfel.










Kluges Gast Farm macht einen sehr schönen und gepflegten Eindruck !!
Gegen Spätnachmittag machen wir uns auf den Weg nach Fort Portal, oder besser gesagt zum Torro Babie Home.
Zufällig treffen wir am Eingang Lisa und Theresa.
2 Deutsche Mädels, die Ihr Praktikum dort absolvieren. Eigentlich haben sie heute ihren freien Tag, und sind auf dem Weg zum **MOUNTAINS OF THE MOON** Hotel, da es dort einen Pool und freies WLAN gibt.
Kurzer Hand laden wir die Beide zu ins Auto und geben den Mädels einen Lift.
Natürlich nicht ganz uneigennützig, denn so kann ich noch meine ** 148 Mails checken**.

Unterwegs erzählen wir unseren Grund weshalb wir eigentlich hier sind.

Kurz vor unserer Abreise hab ich einen Anruf von Marina bekommen, mit der freundlichen Anfrage, ob wir nicht fürs Toro Babie Home Sachbedarf kaufen könnten, welches dringend benötigen. Marina konnte noch weiter Spendengelder über den Klinikverbund Südwest auftreiben.
Wir hatten ganz klare Anweisung , für was die Gelder verwendet werden sollten.
Laut Satzung sollte dies für Bildung, Spiele, Sachbedarf ausgegeben werden. Und natürlich sollte auch noch Einkäufe für die anstehende Weihnachtsfeier tätigen. Wir verabreden uns von Lisa und Theresa, auf 10 Uhr morgen im TB-Home.
Teil 2211. Aug. 2014
17.12.2012


Wie mit Lisa und Theresa am Vortag vereinbart schlagen wir um 10 Uhr im TB Home auf.



Heute wollen wir Sachbedarf für die Babys kaufen . Natürlich hatte Matron die Managerin die Einkaufsliste noch nicht fertig, eigentlich hatte sie noch gar nicht angefangen damit. 🙄
Während sie die Einkaufsliste zusammenstellte, zeigen uns Lisa und Theresa das T-B-H.









Im Home leben 42 Kinder, davon 3 mit Behinderung. Die Kinder sind Vollwaisen, oder wurden ausgesetzt am Straßenrand gefunden. Die Kinder sind auf 6 Häuser aufgeteilt, eine **MUTTER** betreut die Kinder 24 h. Ein Tag in der Woche hat sie frei. Das Babie Home wird ausschließlich über Spendengelder aus Norwegen finanziert. Der Etat für 2013 wurde halbiert, so dass jede Spende willkommen ist, da es keine staatlichen Zuschüsse gibt. So war der Stand als wir dort waren.
Matron die Managerin war überglücklich, als ich Ihr sagte, dass wir auch noch speziell Spendengelder für die Weihnachtsfeier hätten. Die Kinder würden sich das ganze Jahr auf die Feier freuen. Dank der zusätzlichen Spendengelder konnte die Weihnachtsfeier in diesem Jahr stattfinden. 🙂
Wir gingen von Stube zu Stube. An ein zügiges Vorwärtskommen war nicht zu denken, denn die kleinen Stopfen hingen an den Beinen ,oder zobbelten an unseren Händen. 😈 Ein Sack voller Flöhe kann nicht so anstrengend sein. 😈 Wir unterhielten uns mit den *Müttern* und schauten uns noch ein wenig draussen um.


























Immer wieder testeten die kleinen Ihre Grenzen aus.. 🤩 😈
Einer steckte ständig seine Hände in meine Hosentaschen, der Andere wiederum zobbelte an meinen Bändchen an den Hosentaschen rum.
Einer war megadreisst, 😈 und zobbelte an meinem Reiseverschluss meiner Waffenkammer rum. 😗 😣
Ein absolutes NO-GO, 🙄 was ich IHM auch deutlich mit Handzeichen signalisierte.
Der Stopfen war aber komplett Beratungsresistend , und scherte sich einen Teufel um meine Gesten.
.O.K, wer um Schläge bettelt soll sie auch bekommen. Also gab es kurzer Hand eine **altergerechte Backpfeife** die sichtlich Wirkung zeigte. 😄









Endlich 2h später hatte Matron ihre die Einkaufsliste fertig.
Erster Stopp war die Stanbic Bank, in der Matrons Schwiegersohn als Bankmanager arbeitet.
Sehr zu unserem Wohlgefallen bekommen wir den hausinternen Tarif.
Zielstrebig steuern wir die Geschäfte an und decken uns mit Matratzen, Zudecken, Thermoskannen, Windeln, Seife , Waschpulver und sonst noch anderen Artikel ein. Es fehlt hier an allen Ecken und Enden vor Allem an alltäglichen Dingen

Sehr sehr grossen Wert legen wir auf dem Kauf eines Haarschneiders und Nagelschere.
Mir graust es jetzt noch, wenn ich dran denke, dass die Finger und Fußnägel der Kinder mit der Rasierklingen geschnitten wurden. Horror hoch 10.
Für die Weihnachtsfeier, die am 21.12 stattfindet organisieren wir noch ein Zelt für 100 Personen.
Den Einkauf von Obst und frischem Gemüse verschieben wir auf den Markttag, der am Mittwoch ist.









. Um 17 Uhr haben WIR FERTIG mit shoppen. Danach machen wir es uns bei Stefan gemütlich






Teil 2311. Aug. 2014

partnerschaft-gesunde-welt.......Klick Bild

Teil 2412. Aug. 2014

18.12.2012



Und täglich grüsst das Murmeltier.
Es regnete wieder in Strömen, so dass wir Emma beauftragen uns die 400m zum Frühstücksbüffet zu fahren. Heute stand der Besuch der Kraterseen und **Top of the World** auf dem Programm.
Der heutige Tag sollte es noch in sich haben.
In Fort Portal nehmen wir den Abzweig nach Kibale Forest. Auf dem Waschbrettbelag wird Emma ordentlich durchgeschüttelt. Mir fallen fast die Plomben raus. Die Straße geht zunehmend mehr in eine Lehmpiste über.
Auf Grund des heftige Regens befinden wir uns bald auf einer Schlammpad. Das aussteuern unseres Landy gleicht mehr einer Schlittschuh fahrt, und wird zur Herausforderung.
An den Steigungen drehen die Räder durch und das Heck fängt an zu driften. Vorsicht ist angesagt.
Die Abfahrten werden zur regelrechten Rutschpartie. Das einzigste was zählt, ist Emma auf dem schmierseifigen Untergrund auf Spur zu halten, ohne in den Graben abzuschmieren.



Grad als wir auf Ideallinie waren kam uns ein Borda Borda entgegen. Der Kerl war einer von der mutigeren Sorte, denn auch er wollte seine Ideallinie nicht verlassen .
Dann kam es zum Showdown. Kurz vor AUGENHÖHHE** steuerte der Borda Borda Men FLUCHEND sein Vehicle in Richtung Straßengraben.
Ist halt nicht immer fair, wenn Gross auf Klein trift. 😄
Unversehrt an der Abzweigung zum Top o.t. World angekommen, zeigte die Karte eine 4x4 Trail an.
SCHLIMMER GEHT IMMER.
Also Kurzer Hand Emma die kleine Schuhe angezogen ( low 4x4).
Ein Schild weisst uns den Weg nach oben.2 KM offroad. Mit Emmas Geschick und konzentrierter Fahrweise erklimmen wir die Steigung.






Kurz vor Ende der Steigung gabelte sich der Weg. Gerade aus ,oder rechts abbiegen und über die Kuppe. Also entschloss ich mich rechts. Dies erwies sich schnell als die schlechteste Lösung überhaupt, und sollten mich noch an den Rand meiner Grenzen bringen.
. Also mit ordentlich Schmackes rüber über die Kuppe, um dann gleich wieder steil nach unten. Die Abfahrt war furchteinflössen. Mir wurde kalt und heiss gleichzeitig. Der Untergrund war weich und schlammig. Emmas Räder versanken im Morast ,obwohl es bergab ging. Ruck Zuck waren die die Reifen zu. Rechts gehts die Böschung runter.






Aus Sigi`s Gesicht verschwand die Farbe .Ihr stockte der Atem.**DES ISCH NED GUAD, DES WIRD NOO SCHBASSIG** kam aus ihrem Munde.

Mit Mühe und Not bringt uns Emma die Rampe runter. Unten angekommen merke ich schnell, dass wir uns in einer Sackgasse befinden .
Also die ganze Schlammnummer wieder hoch .Mein innerer Schmerz Sensor meldet sich, mit einem leichten ziehen in der Magengegend.
Dieses Gefühl kenne ich nur allzu gut, immer dann wenn, ans Eingemachte geht. Aber alles Jammer hilft nichts, wir müssten da wieder rauf.

Sigi stieg zur Sicherheit aus. Zur Not kann sie ja noch Bilder machen, wenn Emma und ich die Böschung abschmieren. 🤩
Nachdem Emma sich mühselig gedreht hat, gehts **Auf in den Kampf**.









Also Emma ordentlich die Sporen gegeben. Die ersten Metern waren noch vielversprechend, und mit ordentlich Gummi unter den Füssen. Das änderte sich aber schlagartig ,und die Scheisse beginnt.
Emma verliert den halt. Die Reifen drehten durch. Zuerst die Vorderläufe, dann die Hinterläufe, das Heck bricht aus, immer mehr Richtung Böschung. Mein innerer Schmerzsensor signalisierte mir, dass wir uns in erheblicher Gefahr befanden, die Luft immer dünner wird.
Alles gegenlenken hilt nichts, Emmas Hinterteil driftete immer mehr an den Rand des Abgrundes. Wir haben schon ordentlich Schräglage, als der Abschaltmechanismus meines Schmerzsensors den NOTAUS auslöste, und die Notbremse ziehtg.
Da stehen wir nun. Keine Arme keine Kekse. Es geht gar nichts mehr. Absolut heikle Situation. 😣

Unser Treiben bleibt natürlich nicht unbemerkt. Kurze Zeit stand auch schon ein **CLEVERLE** vor mir.

Cleverle: U stuck
Bloke : looks like
Cleverle: you pay
Bloke: How mutch
Cleverle. 15.000 UGS
Bloke: 2 mutch
Cleverle: O.K , then you stuck.
Bloke : O.K then I Pay.

Zugegeben, ich war nicht grad in der Situation um Forderungen zu stellen . Also lieber Ball flach halten und schön Pfötchen geben, hiess jetzt die Deviese. 🤨

Keine 30 Sekunden später hatte Cleverle die ganzen Local im Umkreis von gefühlten 50 KM am Start.
Cleverles Mannschaft musste ordentlich schuften und schwitzen für die Kohle. Als Erste galt es, Emma in die stabile Seitenlage zu manövrieren.
Ein paar Vor und Rückwärts Korriguren waren da schon von Nöten um Emma wieder halbwegs auf Spur zu bringen.
Mit ordentlich Muskelschmalz und Emmas Zutun erklommen wir dann die Gefahrenzone Meter für Meter .
Ihr könnt mir Glauben, da hatte der Spaß ein Loch, und mir war alles andere als zum Lachen zu Mute. 😣





















Sichtlich erleichtert, und mit einem entspannten Gesichtsausdruck , parkte ich Emma dieses Mal absolut sicher auf dem Parkplatz.
Cleverle bekam seinen Lohn. Mit den Worten **GOOD BUISSNES** verabschiedete er sich von mir. Inzwischen kann ich wieder über meine eigene *Dummheit * lachen.




Top of the World ist ein Resort, mit hammermässigen geilen 360° rundum Blick, auf die Rwensori Mountains, den QE NP, den Lake Edward und Kibale Forest.
Das Resort befindet sich noch im Bau und soll 2013 fertig werden.
Falls jemand von euch in der Gegend sein sollte, ein absolutes muss.


















Ausser uns war noch ein französisches Pärchen mit Fahrer oben. Wir kommen schnell ins Gespräch, und sie erzählen uns ihr Missgeschick.
Die 2 hatten leider weniger Glück. Im QE NP haben sie sich mit Ihrem Auto (eins von Douglas) 2 mal überschlagen .(Vermutlich zu schnell, aber das wollten sie so nicht zugeben). .Audole hee gwä..
Die Rückfahrt verlief unerwartet unspektakulär, da inzwischen die Sonne rauskam, die die Pad handzahm gemacht hat. So schnell wie die Straße zugeschlammt war, so schnell ist sie auch wieder trocken.






Teil 2513. Aug. 2014
19.12.2012


Emma hat heute ihren freien Tag, und darf sich von dem gestrigen **SCHLAMM**MASSEL 😣 ausruhen,
denn es ist Markttag .

Ganz Fort Portal und die umliegenden Dörfern scheinen auf den Füssen zu sein. Auf den Strassen herrscht ein regen Treiben. Die Leute bringen Ihre Waren zum Markt. Egal, ob zu Fuss, oder auf Fahrrädern, selbst Schubkarren werden als Transportmittel benutzt




















Theresa kann leider nicht mitkommen, denn sie liegt mit Fieber im Bett. 😮
Paul, auch Manager des TB Home organisiert für 100.000 UGS einen Pick Up.
Eine kluge Entscheidung , wie sich im Nachhinein rausstellt.
Paul, Matron, Lisa, Sigi und ich, bilden für heute das Shopping Team.

Auf dem Markt herrscht ein buntes Treiben, O.K zugegeben für mich sieht das eher nach Chaos aus, und der Durchblick fehlt mir bisweilen.
















Paul organisiert noch einen Träger, Samual hieß das Kraftpacket.(eigentlich müsste das Viech OBELIX heissen, so wie der Kerl zulangt. 🤩

Paul meint, ich solle die Ware aussuchen ,und er verhandle den Preis.
Sehr vernünftig dacht ich mir !!
.Kurz darauf muss ich allerdings erst mal kräftig schlucken...,
**LETS START WITH THE GODS** war seine Ansage !!
Klar das ist eh meine Spezialität, 😕 denn in Deutschland mache ich ja auch nichts anderes als mit Ziegen zu handeln. Man nennt mich nicht umsonst den **ZIEGN-BLOKE** 😄
Paul versteht meinen Witz auf Anhieb, und lacht herzhaft.
Also auf ins Getümmel. . Mit Adleraugen findet Paul in Windeseile die beste Ziegenhändlerin von ganz Uganda.
Sodele, jetzt bin ich dran....4 Beine, Fell, 2 Hörner und ein Kopf, das muss eine Ziege sein. Mit meinem fachmännischen Blick suche ich 2 Tiere für den Kochtopf aus.
Paul nickt zufrieden. Halleluja, welch verstecktes Talent doch in mir schlummert. 😗
Für 300.000 UGS wechseln die Ziegen Ihren Besitzer. Angebunden an den Stricken zobbelt Obelix die störrischen Ziegen zum Pick up.

















Danach steht Irish Potatos auf der Wunschiste. Die Kartoffeln werden hier in Monstersäcken zu je 80 KG verkauft. Für 80.000 UGS schlagen wir zu. Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen, , als 2 Helfer den Mega Sack auf Obelix Schultern hievten.
Ohne auch nur eine Mine zu verziehen, verschwindet Obelix in der Menschenmenge. Echt der Hammer der Typ..











Bevor wir die Annans kaufen, mussten diese vom **Gesundheitsamt* ordnungsgemäß geprüft werden.
Den Mädels machte der Job als Food Tester richtig Spass. 🤪
Die Ananas schmeckten überirdisch gut. Kein Vergleich zu denen die man bei uns bekommt. 1000 UGS das Stück, sollten Sie kosten.










Als alte Schwabe, versuchte ich natürlich zu handeln . Der Kerl ist hart wie Beton. Keinen Cent Rabatt.
NICHTSaber auch gar NICHTS...........................
. Paul sagte, dass so was in Uganda nicht üblich sei. Ich fragte den Händler, was wir vielleicht noch was **ON TOP** bekommen, wenn wir ein Dutzend Annans kaufen.
Ruck zuck hatten wir 14 Ananas im Korb, also 2 **ON TOP**
Sodele, wo ich nun wusste wie der Hase läuft, handelte ich für die restlichen Einkäufe immer noch ein **TOPZUSCHLAG** mir raus. 🙂
Tomaten, Zwiebel, Paprika, Knoblauch, Auberginen, und noch so einiges mehr , wurde mit der neuen Einkaufsstrategie gekauft. Paul war hinsichtlich der Zugabe begeistert..
**U R A GOOD BUISSNES MEN** lobte er mich























Sigi ,Lisa und Matron hatten natürlich den geilsten Job von allen.
Sie bildeten die **Zalando Gang** und durften Schuhe für die Kids shoppen.
Ich fragte Lisa, ob sie denn die Schuhgrössen aller Kinder im Kopf hätte.
Daraufhin lachte sie, und zeigte mir ihre Strategie, die zugegebener massen very clever war.
Im Vorfeld hatte Lisa die Fußabdrücke (Fussgrösse) auf ein Blatt Papier aufgemalt.
Dann den entsprechende Namen dazugeschrieben, und anhand der Blätter die Schuhe gekauft.
Man war das ein Chaos bei der Zalando Gang, denn jede fand den schönsten und geilsten Schuh am Stand.






















Wir waren grad fertig mit shoppen, auf einmal ein Aufschrei von Lisa. Das müssen wir noch unbedingt mitnehmen , und zeigte mit dem Finger auf einen Sack Popkorn Die Kinder lieben Popkorn. Für 25.000 UGS ging der Sack Richtung Pick up.













Im T.B Home angekommen lud Samuel die Ware ab, und wir verstauten das Gemüse. Die Ziegen waren die Stars in der Manege, und jedes der Kinder wollte sie Zwangsfüttern. Das ging letztendlich soweit, dass wir die Ziegen in Sicherheit bringen mussten, damit sie den heutigen Tag überhaupt überlebten.



















Matron bedankte sich recht herzlich für die ganzen Sachspenden, und explizit nochmals für Support der Weihnachtsfeier .Sie bittet uns noch 2 Tage länger zu bleiben um an der Weihnachtsfeier teilzunehmen.
Leider hatte unser Reiseplan dafür keinen Spielraum mehr. Wir waren eh schon länger als geplant in F.Portal.
Die Kinder sind traurig, und fragten wann wir wieder kommen. Ich denke, wären wir noch länger geblieben, hätte man mich bestimmt noch zum ZIEGEN-SCHLÄCHTER ernannt.
Teil 2614. Aug. 2014
20.12.2012


Nach 4 Tagen Kluges Gästefarm geht es weiter Richtung Murchison Falls. Stefan hat uns noch ein paar Tipps mit auf den Weg gegeben, und gemeint, wenn ihr vor 14 Uhr in Massindi seit, reicht's noch locker in Park, wenn`s Probleme gibt, meldet Euch.

Die negativ Berichte aus dem Forum kann ich hingegen nicht nachvollziehen.
Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Der Service war top, und die Anlage sehr sauber, Stefan und seine Crew war immer um unser Wohl besorgt.Beim essen wurden die *SONDERWÜNSCHE* gemacht 😉

Vorbei an megagrossen Teeplantage und Teefabriken geht es Richtung Hoima. Ich frage mich, wer um Himmelswillen trinkt soviel Tee.











Die anfangs gute Straße , wurde zunehmendes schlechter.
Letztendlich wieder das gewohnte Straßenbild. Wellblech übersät mit ordentlichen Potholes.
Die Jungs auf Ihren Boda Bodas sind absolut schmerzbefreit. 5 Leute auf einem Moped sind keine Seltenheit.
Ein anderer beförderte 120 Liter Milch auf seinem Moped, um diese dann in den Supermärkten abzuliefern..
Der Megaknaller war *PIGMEN* , der ein ausgewachsenes Schwein auf seinem Gepäckträger geschnallt hat.
Dass die Sau am Leben war ,verriet mit ihr quicken.








Auf dem Dach dieses Autos befanden sich 8 Hühner, und im Innenraum waren nochmals 4 Ziegen

.
Danach nehmen wir Fahrt Richtung Masindi auf. Emma hatte Durst. Also rein in die Tankstelle.
Grad als ich Diesel einfüllen wollte, spielte sich dieser Alptraum wieder ab. Tropfen tropfen auf den Asphalt.
Man man, jetzt hatte ich aber so langsam die Schnauze voll, und nicht zu sagen ES KOTZ MICH AN.!!!! 😈
Also Tankvorgang abgebrochen und ab auf die Montagegrube.
Inzwischen bin ich Experte, was den Tanks Ausbau angeht. Josef, der Monteur hilf mir dabei. Oder umgekehrt, Ist ja auch egal, zu mindestens bauten wir den Tank zusammen aus. Josef war Spezialist, denn er hatte auf Anhieb das richtige Werkzeug.
.Same procedure us every time.






Boda Boda geordert und ab zum Schweissdoc.


Dieses Mal sagte ich dem Doc, er solle ein Pflaster draufschweissen.
Bevor dieser überhaupt einen Handstreich gemacht hat, stellte das Doktorle schon seine Rechnung. Kost U 50.000 UGS.
I'm not a bloody Idiot,I know the price, u rip me of, entgegnete ich Ihm.
Er hingegen lachte ,thats Masindi Price, take it or leave it. Und schon wieder sass ich am kürzeren Hebel .
Keine Arme keine Kekse, also willigte ich ein und gab ihm die 50 Riesen.
Nach ner 3/4 war das Pflästerle drauf.



Um nicht wieder im Tanknirvana zu landen, machte ich dieses Mal eine Dichtigkeitsprüfung.
Als hätte ich's geahnt, immer noch an verschiedenen Stellen undicht.
Same procedure.
Das Ganze sollte sich noch 3 mal wiederholen, und zog sich über 3h, ehr der Tank die Qualitäts Prüfung bestanden hat.
Das Schweisdoktorle wollte für seine aufwändige und komplizierte Operation nochmals 30.000 UGS on Top. 🙄
Keine Arme Keine Kekse dachte ich, dieses Mal sass ich am längeren Hebel .
German Price , German Quality, and we are here in Masindi , also nixx mit Topzuschlag, entgegnete ich ihm lächelnd..

Mit einem freundlichen **Good by**, (nach seeh u laiter war mir nicht zu mute ) machte ich mich mit dem Boda Boda Service von dannen. Dann mit Josef den Tank wieder ordentlich eingebaut.



Halleluja Inzwischen war es 21 Uhr und Kuhnacht. Ans weiterfahren war nicht mehr zu denken, zumal wir noch Sprit brauchten und die Tanke schon geschlossen hatte.
Josef meinte, er kenne noch ein gute und günstige Unterkunft. Mir war es egal, ich war schon ordentlich platt. Hauptsache BETT. Sigi hingegen wollte ins Masindi Hotel.
Ich wollte Josef aber nicht enttäuschen, und seine Unterkunftsvorschlag zurückweisen. Also auf ins Alindi.
Das Zimmer war günstig, 20 US$ . Etagendusche. Mir inzwischen egal.

Schon beim einchecken rümpfte Sigi die Nase, Hauptsache Bett, die eine Nacht überstehen wir, war mein Gedanke.
**des koasch vogässa, in deen scheiss Sauschdall kriaga mi koine 10 Pfärdla nai, do kosch selber drenn schlofa, waren Sigis Worte als sie das Zimmer sah.
O.K zugegeben . Das Bett war schmuddelig, keine Fenster und es roch nach Insektenmittel. Also alles wieder rückgängig, und ab ins Masindi.
Kein Vergleich zum Alindi. Schöne kleine Banda, mit Dusche und Fenster. Sigi war wieder häppy,und mir ging es gut.
Wie heisst es doch so schön
Happy Wife, Happy Life..... 😄 😄

P.S dass wir mit dem Alindi wieder im Bordell gelandet sind, hab ich erst beim auschecken bemerkt, dann da kamen die Gehsteigstuten mit ihren Freiern angewackelt und verschwanden straigt in den Zimmern.
Teil 2716. Aug. 2014
21.12.2012


Heute werden wir zur aller unserer Überraschung mit herrlichem Sonnenschein empfangen.
WIr entschliessen uns nach den gestrige Überstunden erst mal den Tag mit einem ausgedehnten Frühstück angehen zu lassen.
Der Frühstückstisch neben uns war liebevoll eingedeckt, mit Platzdeckchen und was sonst noch zur guten Etikette dazugehört. Es dauerte auch kein 5 Minuten, da kam eine etwas betagtere Dame im weissen Kleidchen, mit Ferrero Hut, und mit ordentlich behängt mit Lametta
Im Schlepptau ein **DINER**, der ihr höflich den Stuhl weisst, und sie auch gebührend platzierte.
Sein Umgangston gegenüber der Frau war außerordentlich höflich, er redete sie mit Madame an und lass ihr jeden Wunsch von den Lippen ab.
Queen Mum, sieht dagegen echt lächerlich aus.
Nach kurzer Zeit kommen wir ins Gespräch. Es stellt sich schnell heraus, dass sie die Eigentümerin ist und das schon seit Ewigkeit.
Für sie blieb irgendwann einmal die Zeit stehen. Ich hatte eher den Eindruck, als die Kolonisten Uganda verlassen haben, hat man sie vergessen .

Nach dem Frühstück, wollten wir noch schnell Geld abheben und Emmas Durst **stillen**.
Grad als wir ins Audole einsteigen , kam ein *Parkplatz Wächter* auf uns zu .....
I wonna show you something............................................................................
OH nee, was geht jetzt schon wieder ab, nimmt das denn nie ein Ende schosse es mir durch den Kopf. Zielstrebig steuerte er auf den Vorderhuf zu, dem schon ordentlich die Luft ausgegangen war...........Plattfuß.......Also kurzer check und mit dem Haxen dagegen geschdalbt....
.A bissle Luft war noch drin. Also mit 3/4 Plattfuss langsam Richtung Josef getuckelt.

Sepp`l freute sich uns wiederzusehen, zumal er glaubte, wir seine schon auf dem Weg nach M-Falls.
Er lächelte , als er Emmas Plattfuß sah, denn es gab wieder gschäffd.
In Windeseile das Ersatzrad draufgefummelt. Ich bat Sepp`l den Schuh gleich zu reparieren, während wir zum nächsten Cash Automaten fahren um Kohle zu ziehen. Eigentlich nichts Erwähnens wertes, wären wir nicht in Afrika...........................

Emmas Gehirn kurzerhand mit Input gefüttert.......3 Querstraßen weiter ATM -Stanbic , bekamen wir zur Antwort.
Grad als ich in die Querstraße einbog, ...oh ne, was soll das denn.
Wie an einer Perlenkette aufgezogen , eine Warteschlange von mehr als 30 Leuten.
Weihnachten stand vor der Tür, und jeder wollte Cash. Also Emma nochmals gefragt, ob es einen Ausweichautomaten gibt..
2 Querstrassen weiter ATM der FNB bekamen wir zur Antwort. Yippie, keine sau da , außer dem Security. Also Karte rein...Geheimzahl reingehackt,1.2.3.4..Betrag eingegeben..ratter ratter,.........................
Sorry your card is blocked, please contact your Bank.....Neeeeeeeeee oder,....was soll die Scheisse schon wieder .
Nun war Sigi an der Reihe....4.5.6.7.... Betrag eingegeben...ratter ratter,................................... Sorry your card is blocked, please contact your Bank.....
Da standen wir nun ...Keine Arme keine Kekse (ich weiss ist mein Lieblingsspruch).
Also rein an Bankschalter um Euros in UGS zu tauschen.........
.Sorry, but we only accept US Dollar bekamen wir zur Antwort..Ist ja nicht wie bei Armen Leute...
No Problem meinte ich , und legte Ihm 140 US Dollar auf den Tisch.7 Noten zu je 20 US Dollar....
Wer jetzt meint, der Spuk hätte ein Ende , weit gefehlt.....
Sorry, but we only accept biger Notes like hundert Notes. Hatten wir natürlich keine dabei....

Mein Schwager seines Zeichens Bankfachmann meinte noch..**Nehmd blos koine honderter mid, des isch di maischd gfälschde Banknote, do krigsch beschdemmt schwierigkaida**...

Da standen wir nun, ein Haufen Scheine im Sack , und doch kein Geld.
Also ganzes Kommando zurück, und wieder zur Stanbic. Aber dieses Mal vorbei an der Warteschlange und direkt zum Schalter. Nach weiteren 30 endloswollenden Minuten wir wieder liquide.

Seppl erwartete uns schon sehnsüchtig ,mit dem geflickten Schuh. Dann noch Diesel getankt, und wie durch ein Wunder, der Tank war dicht.
On Top gabs noch ein T-Shirt und meine ** SALOMONE SCHUHE**
Josef war sichtlich glücklich. Mit einem **SEEH U LAITER** verabschiedeten wir und von Josef..

Auf der Fahrt zum NP kamen wir wieder durch unzählige Teeplantagen. Jeder noch so bepflanzbar Raum wird genutzt.
Wären die Feldwege 2-spurig, würde der Mittelstreifen bestimmt auch noch bepflanzt werden..






Der Eintritt in Park kostet 35 US $ pro Person, hinzu kamen nochmals 150US $ für Emma da wir keine kenianische Zulassung hatten






Auf dem Weg zu den **TOP OF THE FALLS** kamen wir noch an einer Büffelherde vorbei, die sichtlich Spass hatte, und sich ordentlich ein Schlammbad genehmigten













Von Weitem schon kündigten sich die Falls an . Erst ganz sachte, dann immer lauter und zum Schluss ein übermächtiges Rauschen.
Als wir die Falls zu Gesicht bekamen, übertraf es bei weitem meinen Erwartungen.
Der Anblick war grandios. Hier zwängt sich der Nil zwängte durch eine Fels enge von grade mal 7 Meter, und stürzt dabei 40 Meter in die Tiefe (oder vielleicht sogar mehr).Die Gischt stiegt wie am Faden gezogen aus der Tiefe und bricht sich im Sonnenlicht, was wiederum einen geilen Regenbogen hervor zauberte. Der Anblick war spektakulär..
Wir verweilten eine Ewigkeit, da und können uns nur schwer loseisen, so grandios ist das Naturspektakel . Da wir heute noch die Sunset Cruise auf dem Nil machen wollen müssen wir letztendlich doch los. Leider kommen wir ne halbe Stunde zu spät, und das Boot ist schon weg.
Also buchten wir kurzer Hand für den anderen morgen 8:30































In der Murchison Riverlodge schlugen wir unser Nachtquartier auf. Zum Abschluss des Tages gönnte ich mir noch ein Nile Special. Da ich seit dem Frühstück nichts mehr im Magen hatten, geht das NILE very SPECIAL in 2 my head.




Teil 2816. Aug. 2014
Kann mir einer sagen, warum die AVI Dateien in U-Tube unendlich lange brauchen bis diese hochgeladen sind.

MP4 geht hingegen ratz-fatz


Bei YouTube ansehen ↗

Teil 2918. Aug. 2014
22.12.2012


6:30 klingelte der Wecker. Bock hab ich keinen um Aufzustehen, aber es hilft ja nichts. Was mutt dett mutt.
Vom Camp bis zur Fähre sind es 20 Minuten, und ganz ungefrühstückt wollen wir ja den Tag auch nicht beginnen.
Die Bootstour kostete 30 US/ p/P. Ein absolut fairer Preis für 3h Nilshipperei.
Die heutige Bootstour geht zu den Top of the Falls, quasi genau dahin, wo wir gestern das Nilwasser die Falls ruterstürzen sahen.







Jutta und Thomas waren noch mit uns auf dem Boot. Die 2 fuhren mit dem morgen Shuttle bis zur Endhaltestelle, wo sie abgesetzt wurden, um die Top o.t Falls zu bewandern.
Mit dem letzten Shuttle um 16 Uhr kamen sie wieder zurück.



.Die morgendliche Stimmung ,und das Treiben am und auf dem NIL ist einfach traumhaft.
Hippos, Kroks, und was das Herz sonst noch an Tieren begehrt, bekamen wir vorie Linse
Milton unser Kapitän erklärt uns die Flora und Fauna, und dass der Abschnitt ein Paradies für **BÄÄDS** sei !.



Zum Glück hat mich Anja im Vorfeld *sensibilisiert*, was es mit den **BÄÄDS** auf sich , denn sie hielt Ausschau nach Flughunden.
Ich vermute, dass der Ugander an sich einen Sprachdefekt hat, und BIRDS als solche, als BÄÄDS ausspricht.






















Am meisten hat mich die Szene beeindruck, als ein Krokodil vom Motorgeräusch aufschreckte
und das wiedrum Millionen BÄÄDS aufgeschreckte.



. Nachdem wir die 2 am Endpunkt abgesetzt hatte erklärte Milton unser Kapitän, dass er nicht näher an die Fälle ranfahren dürfe, da diese zum NP gehören.
Mit ein wenig Überzeugungsarbeit 😉 drückte er dann doch ein Auge zu und schipperte näher an die Fälle ran. Die Strömung wurde stärker, der Motor musste ordentlich arbeiten.
Die Schaumkronen lagen wie Zuckerwatte auf der Wasseroberfläche. Ein ungewöhnlicher Anblick, da ich nur den Schaum auf meinem Pils als solches kenne . 😄
Der Nile schäumte nur so vor Kraft.
Der Anblick traumhaft. Milton zeigte uns noch die Absturzstelle von Hemingways Flugzeug in den 50-ziger.


Bei YouTube ansehen ↗














Die Zeit verging leider wieder viel zu schnell. Wir hatten so viel Spaß auf der Cruise, dass wir uns entschlossen, am nächsten Tag noch die Delta Cruise zu machen. Am Abend sitzen wir mit Jutta und Thomas am Nil Ufer und genießen bei nem Sundowner den Sundown
EIn wirklich unspektakulärer Tag, denn alles klappte wie am Schnürchen.




Teil 3019. Aug. 2014
23.12.2012


Pünktlich um 7:15 werden wir zur Delta Cruise abgeholt.
Da wir direkt an der Lodge abgeholt werden, erspart es uns die 35 US$ Parkeintritt.
Auf dem Boot sind noch 6 mürrische Belgier, denen du förmlich ein **GOOD MORNING** aus der Nase ziehen musst. Halleluja, was für ne Spaß befreite Truppe.
Heute geht'sin die entgegengesetzte andere Richtung wie gestern, also Richtung Lake Albert.




Boot fahren ist absolut mein Ding, da bekommt man einen ganz anderen Blickwinkel für Landschaft und Natur .
Die Tierwelt ist die selbe wie gestern, man könnte meine es sind dieselben Tiere, die sich einen Spaß erlaubt haben und einfach Flussabwärts gezogen sind.









Der Nil wurde almählig schmaler, immer schmaler, bis wir durch einen Korridor fuhren, der grad noch 100 m breit war.
Als sich der Korridor wieder öffnete , sahen wir auch schon die weite des Lake Albert. Obwohl die Sicht wirklich nicht toll war, konnten wir die Blue Mountains des Kongos sehen. Fischerboote die von den kongolesischen Seite des Sees waren winkten uns zu. Ein absolut faszinierender Anblick.







Leider fuhren wir nur ca. 3Km auf dem Lake Albert, bevor wir wieder kehrt machten.
4,5h später und mit 50 US$ weniger in der Tasche hat man uns zur Mittagszeit an der Lodge wieder *RAUSGESCHMISSEN*
Die Belgier waren immer noch so gesprächig wie vorher. Wenn ichs nicht besser wüsste, hätte man meinen können , der Taubstummen Verein von Brüssel hatte Klassenausflug.
Dann noch schnell ein Duscherle, und weiter zum Fort Murchison Camp.

Leider zickte Emma mal wieder rum. Ihr Herz machte ordentlich Probleme. Grad als ich den Zündschlüssel im Schloss drehte, ächzte und krächzte sie, und pfiff aus dem letzten Loch.
Dann Herzstillstand, es ging gar nichts mehr.
Zum Glück war Gerry unser Zeltnachbar noch da. Er hatte auch das entsprechende Notwerkzeug dabei. Also Emma an den Defibrilator (Starterkabel) angeschlossen, und ordentlich STROM drauf gegeben. Anfangs zuckte Emma , dann ein zögerliches husten,bis letztendlich Gerry in Emmas altem Körperle wieder Leben zauberte. Gerry war der Held des Tages.
Bevor Emma wieder schaffen musste, ließen wir sie erst mal ne halbe Stunde verschnaufen, ehe es mit der Fähre über den Nil Richtung Fort Murchison ging.
Für 9 US brachte uns die klapprige Fähre sicher ans andere Ufer.







Die Anfahrt zum Fort Murchison Camp durch den Murchison NP nutzen wir noch zum Gamedrive.













Teil 3120. Aug. 2014
24.12.2012

Heute zu Weihnachten werden wir gebührend mit herrlichem Sonnenstrahlen empfangen. 🙂
Für den heutigen Weihnachtstag machen wir einen Gamedrive in den Murchison Fall N.P.
Kurz nach Parkeingang sehen wir schon die ersten Giraffen. Die Tiere sind komplett relaxed, alles super easy.
Wir kommen sehr zu unserer Freude sehr nahe an die Tiere ran 🙂
Unterwegs sehen wir noch unzählige Warzenscheine, Gnus, eine kleine Elefantenherde und eine riesen grosse Büffelherde, mit geschätzten 500 Tieren.
Hier ist alles noch sehr ursprünglich, so wie`s den Anschein hat. Uns gehört der Park ganz alleine , keine Sau weit und breit. 🤪 🤪 Weihnachten gefällt mir 😉




























Wenn man ein wenig abseits der Pad fährt, bekommt man das Treiben der Ölgesellschaft hautnah mit.
Schilder verbieten einem die Weiterfahrt. In anderen Teilen des Parks stößt man geräumte Flächen, wo Probebohrungen durchgeführt wurden.
Ich möchte mir nicht vorstellen, was hier passiert, wenn größeren Mengen an Erdöl gefunden werden. 😊 😈







Unweit vom Park befindet sich das Lager der Ölgesellschaft.







Unterwegs stoßen wir auf die Ruinen einer alten Lodge , die zu Idi Amins Zeiten betrieben wurde.
Gleich neben den Ruinen befindet sich die Aruba Lodge im Aufbau.
Wir **schnüffeln** 😉 ein wenig rum. Die Zimmer und das drum rum sehen super Schnicke aus.
Schnell schließe ich Freundschaft mit dem Hausmaskotchen.
Als Dank unserer Freundschaft, klaut mir das Viech auch noch meine Banane. 😈 😈





































Um 15 Uhr verlassen wir den Park.4 h später als wir eigentlich sollten, 😗 denn in Uganda bezahlt man den Parkeintritt für 24 h und nicht für den Tag.
Dies blieb natürlich vom Ranger am Ausgangstor nicht unbemerkt, 😊 und er meinte, wir sollen nochmal 70 US $ (2x35) Parkeintritt nachbezahlen.
**you are a very strict guy**, meinte ich zu ihm, **can we make a special arrangement**..
Er schaute mich ein wenig verdutzt an, wie ich denn das meine ?
Ich verschwand kurz und kam mit ner Flasche Nil Special zurück, die ich Ihm auf den Schreibtisch stellte.
Als Untersetzter klebten noch 10 US $ drunter. 😗
Ich zauberte dem Ranger sichtlich ein lächeln ins Gesicht, denn er meinte, da er ja im Dienst sei, ist Alkohol trinken strikt verboten. 😄
Mit einen höflichen **save journey** verabschidete sich unser Weihnachtsmann. 😉
Teil 3221. Aug. 2014
25.12.2012

Wir sind nun am nördlichsten Punkt unsrer Uganda Reise angekommen.
Leider müssen wir uns langsam in Richtung Kenia aufmachen. Der Weg dorthin führt uns übers Ziwa Rhino Camp, das unser heutiges Etappenziel sein soll.
Unterwegs kommen wir noch an fliegenden Souvenier Händler vorbei, die am Straßenrand versuchen Ihre Ware an den Mann zu bringen.
Was den Mädels Ihr Schuhladen ist, das ist dem Bloke sein Strassenshop. 🤪
Es geht mir weniger darum etwas günstig zu kaufen, sondern mehr drum ums feilschen und um den Spass.
Die Händler versuchen es mit allen Tricks deine Kaufkraft zu wecken
Nicht selten mit solchen Sprüchen wie, Special Muzungu Price, or by two get one for free.
Letztendlich kriegt mich doch einer dieser fliegenden Händler, und ich erstehe eine **ZIEGENGITARRE ** für kleines Geld.













Kurz vor Karuma weisst uns ein Schild zu den gleichnamigen Falls.
Für 5000 UGS und ein Polizist als Begleitung dürfen wir die Fälle besichtigen.
Auf meine Frage vor was er uns eigentlich beschützen soll, weiß der Kerl auch keine Antwort.
Wie geil ist das denn ! Es sind eigentlich keine richtigen Falls, sondern riesige Stromschnellen.
Aber in Afrika heisst wohl alles Falls was mehr als 2 Meter Höhenunterschied überwindet. .
Der Anblick ist grandios, und man kann die Kraft des Nils förmlich spüren. Mit einer riesen Gewalt donnert das Wasser des Nils nur so über die Felsbrocken.
.Als wir wieder am Auto sind, frage ich den Polizisten ,ob ich ein Foto von IHM machen dürfe. Voller Stolz posierte er mit seiner Knarre in meine Kamera.




















Wir waren kaum aus Karuma draußen, als wir den Nil über eine kleine Brücke überquerten. Man hatte nochmals einen grandiosen Blick auf die Karuma Falls und Ihrer ganzen Schönheit.
Da kein Verkehr war hielt ich kurz auf der Brücke, um das Spektakel auf Fotos festzuhalten.













Dumm nur, dass auf der anderen Seite der Brücke die Sheriffs standen, die ich aber erst beim losfahren gesehen habe.
Emma war noch keinen Meter gefahren, als ein fuchtelnder Officer auf die Straße sprang, und mit unmissverständlicher Mine mich zum Anhalten zwang.
Der Officer begrüßte mich barschen mit den Worten **U MADE A BIG MISTAKE**
,......... ich war mir natürlich wie immer keiner Schuld bewusst, und fragte, was denn los sein.
**U CAN´T STOP IN THE MIDDLE OF THE BRIDGE**.
Dann bekam ich eine Moralpredigt von der Allerfeinsten Sorte. Ich sagte Ihm , dass das bei uns in Deutschland erlaubt sein, ich dies hingegen aber nicht gewusst habe, und entschuldigte mich höflich.
Darauf meinte der Kollege. **HOW U CAN HELP ME**
Bin ich ne Kuh, hab ich Euter zum melken,....... nicht schon wieder diese bettelei....Also erst mal fein säuberlich einen auf Durchzug geschalten.
Dies beeindruckte den Officer aber merklich wenig, denn er wiederholte seine Frage
**HOW YOU CAN HELP ME** ertönte es erneut aus seinem Mund. ** I´M HUNGRY**
Auf dem Armaturenbrett lagen noch 2 Bananen die unser Bananendieb gestern übersehen hat und noch 4 Kekse. Geistesgegenwärtig griff ich nach den Bananen und Kekse, und drückte sie dem Officer in die Hand.
Mit solch einer Reaktion hatte der Sheriff sichlich nicht gerechnet, denn es hat ihm kurzer Hand die Sprache verschlagen.
Nachdem keine Forderung mehr aus seinem Mund kam, geschweige den ein thank U, wünschte ihm noch ein**MERRY CHRISTMAS** und Emma zuckelte von dannen.

Um 14:30 erreichten wir Ziwa Rhino Sancoury. Camping 10 US, Backpacker 15 US und Cottage 40 US inkl, Breakfeast.
Für 17 Uhr buchten wir das Rhinotrekking. 25 US$ p/P und nochmals 15 US für den Ranger. Wir hatten Glück und bekamen 4 von den insgesamt 12 Rhions zu Gesicht. Darunter auch *Obama*. Obama deshalb, weil sein Vater Amerikaner und seine Mutter Kenianerin war. Die Rhions werden rund um die Uhr bewacht, wegen Wilderer. In ganz Uganda gibt es nur noch diese 12 Rhinos.
















Teil 3423. Aug. 2014
26.12.2012


Heute machen wir uns auf den Weg nach Jinja.
Es regnet wieder in Strömen, und das soll auch bis kurz vor Kampala so bleiben. 🙄
In Kakiri machen wir noch einen kurzen Stopp im S.O.S Kinderdorf, um für Anja`s *Patenkind* Weihnachtsgeschenke abzugeben.
Der Bursche war sichtlich erfreut, über das unerwartete Weihnachtsgeschenk Kein Vergleich zu den privaten Baby Homes . Alles sieht sehr sauber und organisiert aus.




In Kakiri überholen wir noch eine Gruppe Rennrad Fahrer. Die Leader der Gruppe macht einen professionellen Eindruck. Material und Outfit passen.










In Kampala nehmen wir den Notheren Bypass. Von dem ganzen Stadtverkehr bekommen wir dieses Mal nichts mit. Endlich kommt die Sonne raus, wurde auch langsam Zeit.
In Jinja steigen wir im Haven ab, ein sehr schönes Fleckchen Erde, mit herrlichem Blick auf die Stromschnellen.
Sigi meinte, da müssen wir nächtigen, denn *Topobär* hatte das in seinem RB empfohlen. Und da ja bekanntlich die Frauen die Hosen anhaben, war Wiederrede eh zwecklos.
Wir sind die einzigen Camper. Camping 12 US/$ p/P










Teil 3523. Aug. 2014
27.12.2012


Heute wollen wir die Nile Brauerei besuchen , und Source of the Nil. Die Brauerei ist leicht zu finden, liegt direkt an der Abzweigung Hauptstraße / Haven. Nachdem wir kurz umherirrten, fanden wir schließlich das Visiter Center der Brauerei.





Die Empfangsdame sichtlich Bock los beachtet uns anfangs gar nicht. Erst nachdem ich auf mich aufmerksam gemacht hatte, hob sie gequält den Kopf, und fragte was wir wollen.
Ich sagte Ihr, dass wir die Brauerei besichtigen wollen .Sie meinte, dass sie uns nicht rein lassen könne, da wir mindestens 2 Wochen im Voraus buchen müssen. **Hello**, vor 2 Wochen wusste ich noch nicht einmal dass wir heute hier sind. Dann meinte sie, ob sie mich für in 2 Wochen reservieren soll. **LUSCHDICH** die Dame, in 2 Wochen liege ich wieder zu Hause in meinem warmen Bett..
Dann fragte ich noch (wahrscheinlich eine Frage zu viel ) wo denn der Souvenir Shop sein. Mit einem arroganten aggressiven Ton meinte sie**Eyerything is sold out**.Ich konnte es mir dann nicht verkneifen, und fragte sie, ob das Bier auch ausverkauft wäre. Lange rede kurzer Sinn, Satz mit X....

Also weiter zu dem Source of the Nil. Eigentlich ist die Nilquelle nicht der Ursprung des Nil`s, sondern der Abfluss des Lake Victoria. Der Ursprung des Nils liegt in Burundi.
Der Spass für das geografische Highlight kostete 5000 UGS.













Auf der Rückfahrt zum Haeven , wollte ich die leere Kiste Nile Special abgeben, und mir das Pfand auszahlen zu lassen. Der entsprechende Bottleshop war schnell gefunden. Was sich dann abspielte , war Komik von der allerfeinsten Sorte.

Ike Ike: möchte gerne die Bierkiste zurückgeben, und mir das Pfand ausbezahlen lassen.

Pfandflaschen Lady Annahmefrau :No Problem, wo ist die Quittung

Ike Ike: welche Quittung, ich habe keine.

Pfandflaschen Lady Annahmefrau : Ohne Quittung kann ich kein Pfand ausbezahlen. Wo hast du die Kiste gekauft

Ike Ike: in Fort Portal, 450 KM entfernt von hier.

Pfandflaschen Lady Annahmefrau : dann musst du nach Fort Portal fahren und da die Kiste zurückgeben
.
Ike Ike: bist du verrückt, ich fahre keine 450 KM zurück, um die verf*** Kiste dort abzugeben, zumal es die selbe Kiste ist, die hinter dir steht.

Pfandflaschen Lady Annahmefrau : ........ohne Quittung kein Pfand

Ike Ike: O.K,Kann ich dann wenigstens die leere Flaschen gegen Volle umtauschen

Pfandflaschen Lady Annahmefrau : No Problem

Ike Ike:also hätte ich gerne 20 Flaschen Nile special.

Pfandflaschen Lady Annahmfrau : geht nicht....

Ike Ike: wasn nun schon wieder los, das kapier ich jetzt nicht

Pfandflaschen Lady Annahmefrau :Du hast 9 leere Tusker ,und 11 leere Nile , also kannst du nur 9 volle Tusker und 11 volle Nile tauschen.

*F*U*..habe ich aber nicht gesagt

Ike Ike: I seeh Afrika is very well organized.







Teil 3625. Aug. 2014
28.12.2012


Sorry, heut gibt's leider nur wenig Bilder

Langsam machen wir uns auf den Weg zurück nach Kenia.
Kurz hinter Jinja dann ein unschöner Anblick. Ein Lastzug mit Aufleger war die Böschung runter gedonnert. Das Führerhaus, wurde durch den Baumstamm geteilt. Für den Fahrer gab es kein Entkommen, so zerquetscht wie die Fahrerkabine
Es ist schon erschreckend zu sehen , mit welchen Suizidkarren die Afrikaner unterwegs sind.
Da es wieder heftig angefangen hat zu regnen, hatte an der Grenze keiner so richtig Bock uns zu kontrollieren.
In 30 Min waren wir durch.



Wir waren grade aus Kisumu draußen, da kam der Verkehr zum erliegen. Hunderte von Leuten tummelten sich auf der Straße. Das Geschrei und der höllenlärm war groß. Die Polizei musste einschreiten, um die **VERANSTALTUNG** in Griff zu bekommen, und den Verkehr wieder geschmeidig zu machen.
Ich frage einen Passanten was denn hier los sein. Es stellte sich raus, dass es sich um eine Beerdigungszeremonie handelt.
Sowas habe ich noch nie gesehen. Die Montagsdemo von Stuttgart 21 hingegen wirkt wie ein Kindergeburtstag.





So langsam wird es dunkel, und wir müssten eine Bleibe für die Nacht suchen. **IN THE MIDDLE OF NOWHERE** strahlte uns ein Schild mit der Aufschrift **SONDU GUESTHOUSE** an.
Das Zimmer kostet 1000 KHS, mit Hot Shower. Herz was begehrst du mehr.
Inzwischen war es 20 Uhr und Kuhnacht. Zum schlafen war es noch zu früh. Also entschlossen wir uns down Town zu gehen. O.K zugegeben Down Town ist ein dehnbarer Begriff, zumal die Ortschaft eher einem Kuhkaff glich....
Auf der Strasse tummelten sich Menschen, Ziegen Hunde ; Rinder, und alles sonst noch was Beine hatte.
Ein prächtiges Durcheinander. Ab und an hupte sich ein Auto den Weg frei. Straßenbeleuchtung gibt es keine. Die Strasse war auf Grund des Regens ordentlich durchgeweicht, und wir mussten Obacht geben, damit wir nicht im Schlamm versanken.
Nach Kurzem erreichte wir eine landestypische Bar. Sigi zögerte anfangs mit reinzugehen, zumal alles sehr sehr local aussah.
Als wir die Bar betreten, starten uns gefühlte 1000 Augenpaare aus dem Dunkeln an.
Allmählig gewöhnen sich unsere Augen an die unzureichende Beleuchtung. Schnell erkannten wir, dass wir das ein zigste Weißbrot weit und breit sind.
Ich muss Sigi förmlich reinziehen . Ganz wohl ist ihr nicht dabei.
In Absteigen wie diese fühle ich mich wohl, da wird **LEBENSGESCHICHTE** erzählt.
In der Ecke erfreut ein Kühlschrank mein Auge. Wie geil, es gibt gekühlte Getränke.. Ich frage ob ich ein Tusker haben kann. Die Dame öffnet den Kühlschrank, und mit einem **PLOPP** wechselt die Flasche Ihren Besitzer. Voller Freude setzte ich die Flasche an, und nehme einen kräftigen Schluck.. Pfui Daifl, in meinen Hals schoss ne gelbe Flüssigkeit, mit gefühlten 45 Grad..Hätte ich doch lieber mal gefragt sollen, ob der Kühlschrank auch funzen tut.
Inzwischen haben die **LOCALS** bemerkt, dass wir hier länger bleiben wollen.
Eine nette Dame bietet uns Platz auf dem Sofa an. Schnell kommen wir ins Gespräch,. Sie will alles Wissen. Woher wir kommen, was wir machen, und wohin wir gehen. Wir sind bislang die einzigen Touristen die sich hierher verirrt haben, und es freut sie um so mehr, dass wir IHRE Heimat lieben und respektieren.
Sie ist selbständige Frisörin und frisiert das Ganze Dorf. Als wir auf meinen Haircut zu sprechen kommen, lacht sie laut, und meint, wenn alle so ne Frisur hätten wie ich, wäre sie arbeitslos.
Sigi ist inzwischen auch aufgetaut, und nimmt am Gespräch teil. Wir reden über Gott und die Welt, ich fühle mich wohl, und aus laute Übermut bestelle ich mir noch ein 40 Grad warmes Tusker....
Teil 3726. Aug. 2014
29.12.2012

Der heutige Tage hatte es mal wieder in sich. Dran bleiben , es wird wieder geschraubt !

Heutiges Tagesziel ist Talek, in der Massai Mara, wo wir uns mit unseren Freunden von NARETOI treffen wollten.
Anja und Chris (Die Bamburies) hatten auch schon seit 2 Tagen kenianischen Boden unter den Füssen. Einen genauen Zeitpunkt hatten wir allerdings nicht abgemacht.

Übers North Gate wollen wir in die Mara einreisen .Der Weg über Sekanani wäre um ein vielfaches weiter gewesen . Der Himmel war mal wieder Wolkenverhangen, und es hatte den Anschein, dass der Himmel jeden Augenblick seine Schleusen öffnet. Die Strasse war in einem erbärmlichen Zustand.
Wir kamen nur schleppend vorwärts. Unterwegs treffen wir noch auf einen gut gekleideten LOCAL, der zu Fuss unterwegs ist. WIr halten an, und fragten ob wir ihn ein Stück mitnehmen können.
Daniel erzählte uns, dass er ins nächsten Dorf wolle, um dort ein paar Sachen zu erledigen, da er Leiter eines Hilfsprojektes sein.
Am Dorf angekommen fragten wir Daniel über den weiteren Straßenzustand nach dem Abzweig Nkorinkori Village Richtung Massai. **NOT SO TERRIBLE LIKE THIS**. O.K zu mindestens hatten wir wieder Hoffnung zügiger voranzukommen. Zum Abschied schenkte er mir noch sein **MASSAIBAND** das er um den Arm trug. Ich war sichtlich gerührt, und meinte. Er wäre der erste Local ,vom dich Ich was geschenkt bekomme.

Am Abzweig weisste ein Wegweiser Richtung Massai Mara. 72 KM standen auf dem Schild. ICH traute meinen Augen nicht, als ich den Feldweg sah.
Übersät mit Potholes, die vollgelaufen waren mit Wasser. Die Pad abschüssig .In den Seitengräben floss ein kleiner Bach. Aber Aufgeben war nicht. Also Emma rein in die Dreckspad.

Es war unmöglich auf Spur zu bleiben. Emma war ordentlich am kämpfen. Also entschied ich mich leicht versetzt am Straßenrand zu fahren, um den Potholes aus dem Weg zu gehen.
Aber dies erwies sich auch nicht als das Gelbe vom Ei. Wir drifteten mehrmals gefährlich in den Straßengraben. Für solch einen Ritt waren meine Nerven nicht gemacht, zumal wir noch die ganze Strecke vor uns hatten, und es den Anschein hatte, dass sich gleich die Schleusen wieder öffnen.
Drehen auf der Pad war unmöglich, Also an der nächsten Möglichkeit, runter von der Achterbahn, und rauf auf den Acker.
Emma musste ordentlich schnaufen, um sich nicht festzufahren. Der Untergrund, war morastig wie sau, aber zum Glück keine Potholes.














Grad als wir wieder festen Boden unter den Füssen hatten, kam ein Massai und zwang mich zum Anhalten. 😈
Schnell stellte sich heraus,, was das Kerlchen wollte. 10 USD Ackerbenutzungsgebühr. 🤪
da wir angeblich auf seinem Acker gefahren sind.
Na du kommst mir gerade richtig !!!!
No Problem antwortete ich. Wenn du mir deine Besitzurkunde für den Acker zeigt, kriegste deine Kohle.......

Alles Jammer über den kriegsähnlichen Zustand halt nichts.
Wir waren wohl oder übel gezwungen 150 KM Umweg übers Sekanani Gate zu nehmen, wollten wir nicht die Nacht im Straßengraben verbringen.
Es dauerte keine halbe Stunde, da fing es an wie aus Kübel zu gießen. Am Spätnachmittag erreichten wir Sekanani Village.
Während Sigi den Parkeintritt und die restlichen Vormalitäten regelte, unterhielt ich mich mit den Massai Girls, die am Gate waren. Ihr Ohrschmuck war mega abgefahren. Von der aller feinsten Sorte..
















Nachdem Sigi alle Formalitäten erledigt hatte, tankten wir noch unweit vom Gate , an der Mara Sarova Station.
Wir hatten grad wieder Fahrt Richtung Talek aufgenommen, da ging es Emma zunehmend schlechter.
Erst fing sie an zu husten, dann zu stottern, und letztendlich übers zittern hin bis zum Kollaps.

Da standen wir nun, mitten in der Massai Mara und Emma war Tod. So was von mause Tod Es ging gar nichts mehr. 😕
Nach 15 Minuten endlich die ersehnte Rettung. Eine Gamedrive Kutsche, vollgestopft mit Touris kam des Weges.
Nicht nur, dass wir den Schaden hatten, die Touris amüsierten sich sichlich auf Grund unsere Panne 😈
Auf einmal waren nicht mehr die Löwen die Attraktion, sondern Emma. Die Fotos klickten ,und wollten gar nicht mehr aufhören , als Emma am Abschleppseil der Gamekutsche hing, und Richtung Eingangsgate geschleppt wurde.
Und wieder waren wir in der Situation wo es galt..**DIE KLAPPE ZU HALTEN**




Emma war grad entfesselt, als schon die ersten Landy Spezialisten im Anmarsch waren.
Ich hatte so meine Vermutung, wo das Problemchen liegt. Emma bekam keinen Sprit. Zuerst dachte ich, dass wir schlechten Diesel getankt haben, aber der Gamedriver Kutscher versicherte mir, dass er schon seit Jahren hier tankt und alles in Ordnung sei.
Dann dämmerte es mir. Aufgrund der vielen tank OP`s war zu viel Zunder im Tank und dieser hat letztendlich die Dieselfilter verstopft..... BINGO.....

Wir waren noch auf der Suche nach dem geeigneten Landyspezialisten, als ein *Buschtaxi**angefahren kam. Drin war alles hell erleuchtet, denn die Kiste war voller Muzungus. Schnell erkannte ich Birgit, Heike und Charly. Unsere **NARETOILER**.
Die Freude des Wiedersehens war riesen Groß, und zur Feier des Tages ploppten die Kronkorken von den Savannas.
Wir unterhielten uns kurz, wies weitergehen soll. Heike meinte, dass es besser sei hier in Sekanani EMMA in pflege geben sollen, denn nach Talek sei es zu weit..
Schnell war auch ein **SPEZIALIST** gefunden. Natürlich kannte er James, unseren Autovermieter.
Was mich sichtlich nachdenklich machte, war dass er James Telefonnummer in seinem Handy eingespeichert hatte. ,( wahrscheinlich muss er des Öfteren die Schrott Kisten von Roving Rovers reparieren)

. Also James angerufen, nach 2 maligen klingeln war er am Hörer.
In (m)einem sehr gepflegtem english (und vielen **F** Wörter) gab ich James ganz klar zu verstehen, dass ich keinen Cent mehr für seinen Verf***** Schrotthaufen ausgeben werde.
James sichtlich beeindruckt von meinem English, gab Klein bei, und sagte, dass er das mit dem Landyspezialisten regle.

Also Emma wieder an den Haken genommen ,und ab ins Dorf geschleppt. 2 Spezialisten machten sich umgehend ans Werk um die Dieselfilter und Dieselleitung zu reinigen. Der Rest der
NARETOI Truppe war inzwischen auf dem Weg nach Talek.
















Die Reparatur Arbeiten waren schon ne geraume Zeit im Gange, als plötzlich ein weiterer Landy ins Dorf einfuhr.
Aus dem Auto raus hörte ich jemand lauthals schreien.** DIE WIEVIELTE **Ich musste lauthals loslachen, denn Anjas Klappe erkenne ich aus tausenden heraus.
Am Steuer sass Christopf, und Anja streckte ihren Rüssel aus dem Dachfenster. Auch Sie hatten auch schon einiges in Ihrer bislang kurzen Kenia Reise erlebt.
Eigentlich wären sie gar nicht durchs Dorf gekommen, denn der Weg nach Talek war ein anderer. Aber wies halt so ist, in der modernen Zeit der Navigation, hat die Technik mal wieder versagt....

📎 P1150801.JPG



📎 P1150804.JPG



Bevor Anja überhaupt ein **Hallo** über Ihre Lippen brachte, war das Erste, **Wo ist mein NILE SPECIAL**. 😈
Keine Minute später ploppten auch schon wieder die Kronkorken, dieses Mal mussten die Bierflaschen dran glauben.
Die Reparatur zog sich und zog sich. Gut Ding braucht eben weile. Als letztes haben wir dann noch die Dieselpumpe entlüftet, und siehe da, Emma strotze wieder vor lauter Lebensfreude.
Als Emma wieder auf den Beinen war, war es inzwischen auch schon Kuh Nacht
.
.Emmas Augen waren auf Grund ihres fortgeschrittenen Alters nicht mehr die Besten Sie litt am grauen Star. Im Blindflug gings Richtung Talek. Es rumpelte nur so in der Kiste, da wir in jedes Schlagloch donnerten.
**Das kann ja heiter werden, so kommen wir nie heil in Talek an**. Dann die Zündende Idee.
Ich bat Sigi, sie solle doch bitte mal mit meiner FENIX Taschenlampe (Mörderteil vom Feinsten) die Pad ausleuchten. Was soll ich sagen. Helligkeit von der Allerfeinsten Sorten, uns ging ein Licht auf.
In Talek angekommen, meinte Chris. Eure Emma hat aber ein geiles Fernlicht. 🤪
Für die nächsten Tage stiegen wir bei Gerdi im Abahuba Camp ab.
Teil 3828. Aug. 2014
30.12.2012

Nachdem wir supergut im Luxuszelt geschlafen haben, bin ich heute morgen putzmunter. 🙂
Eigentlich wollten wir ja Campen. Aber da es gestern Abend noch ordentlich gepisst hat und die Temperaturen unterirdisch waren haben wir uns für ein tented Camp entschieden. Da Gerdi aber nur ein Luxuszelt **FERTIG** hatte , meinte sie ob es arg schlimm für uns wären, wenn sie uns e Upgradet .
Notgedrungen haben wir uns geopfert. 😗
Am Frühstückstisch treffen wir alle zusammen. Die Naretoiler, die Bamburis und wir.
Wir beschließen gemeinsam in die Mara zu fahren. Also machten wir kurzerhand 2 Autos startklar.
Emma sollte für die nächste Zeit entspannen, da sie schon ordentlich an Gelenkschmerzen leidet.
Also bin ich zu den Bamburis ins Auto gestiegen,


und Sigi bei den Naretoiler.



Also Leute, wer mitfahren will bitte umsteigen. Und keine Sorge, es gibt wieder Pleiten, Pech und Pannen.
Auch bei den Bamburis wird geschraubt, und Emma sogar wieder reaktiviert

Hier gehts direkt zum 30.12.2012 (Bild bitte anklicken)



Wer den Reisebericht von Anja noch nicht kennt,, der hat echt was verpasst .Hier gehts auf Reisen (Bild anklicken)


Keine Sorge, ich komme wieder, Ihr wollt doch sicher wissen wie`s mit Emma weiter geht
Teil 3901. Sept. 2014
3.1.2013

Mit der Ungeduld einiger Fomies im Nacken gehts
jetzt weiter. 😈 😈


Nach 5 abwechslungsreichen Tagen und ordentlich Katzen Sichtungen verlassen wir die Massai Mara, um uns langsam auf den Heimweg über Nairobi nach D zu machen.
Bevor wird uns auf den Weg machen, wird erst mal Anjas Geburtstag mit einem afrikanischen birthday cake gefeiert...... 😘
Dann verabschieden wir uns von unseren Naretoiler und unseren Freunden den Massai.
Chris und Anja geben uns Eskorte bis Narok. Sicher ist sicher, wer weiss welche Überraschungen Emma noch auf Lager hat. 😉 😈

Bevor Emma wieder ran darf, gibt’s zum Abschied noch ein Foddole.


Emma ist schon startklar, als Jules zu uns rüber eilt und meinte **EMMA is leaking**
Ich hoffe insgeheim, dass Jules englisch nicht so gut ist, und er den Begriff leaking überbewerte.
Leider war dem nicht so, denn aus Emmas Boddy tropfte nur so das Wasser.
Was habe ich nun schon wieder verbrochen, nimmt das Omen denn kein Ende.
Die Ursache war schnell gefunden. Der Kühler war am Arsch, 😣 oder besser gesagt, irgendwo undicht. 😣
Die 300 Km (oder weiß der Teufel wie viele es noch sind) bis zur Erlösung in Nairobi musste Emma schon noch durchstehen.
Wenn wir immer mal wieder Wasser nachfüllen, sollte wir Emma bis Nairobi durchretten, war so meine Hoffnung
Also Emma wieder ordentlich zu trinken gegeben und ab gings Richtung Narok.
Emma war heute nicht gut aufgelegt, denn aus Ihrem Hinterteil qualmte es ordentlich raus.
Das sich aber im Laufe der Fahrt besserte, oder zu mindestens bildeten wir uns das so ein.
Wir hatten die Mara seit ner halben Stunde verlassen, als Emma zum ersten Mal der Kopf glühte. 😊
Das Fieberthermometer schoss in den Roten Bereich und zwang uns zum anhalten.
Also Wasser nachgefüllt. Dann ne weitere Halbe Stunde später, man hätte die Uhr danach stellen können das selbe Szenario.
Also wieder Wasser rein.
Dieses Mal dauerte es genau 20 Minuten, und Emmas Kopf glühte erneut..
Chris erwies sich inzwischen als wahrer Watermen, denn er hatte schon eine Flasche Wasser zum supporten parat.
📎 P1160113.JPG



Das Szenario wiederholte sich noch weitere 2 mal.
Mit jedem gefahrenen KM den wir Näher an Nairobi rankommen wird das Taxi billiger rechnete ich mir aus. 😗
Urplötzlich stiegt weißer Rauch aus Emma auf. Leider stieg der Weisse Rauch nicht über Rom auf , sondern über Kenia, also nixx mit Habemus papam.
Schnell war der Verräter gefunden. Der Bösewicht war der Kühlerschlauch, mit Darmdurchbruch.
So wird das nixx bis Nairobi. 😊
Also kurzer Hand James angerufen, und gesagt, dass Emma keinen Bock mehr hat.
Er meinte, er fahre sofort los, und wir treffen uns in Narok.
Falls wir Emma gar nicht mehr reanimiert kriegen sollten wir nochmal Bescheid geben.

Für solche Worst Case Situationen hab ich immer mein Notfallköfferle dabei.

Sigi macht sich beim packen meistens lustig , **SON SCHEISS WILLSCH AU NO MIDNEMMA**

Mit Kaltschweissband und Schlauchkemmen wird das Loch im Kühlerschlauch gefixt.
Dann ordentlich Wasser nachgefüllt, und Emma schnurrte wie ein Kätzle.
Alles dicht, nixx leaking.
Bevor wir die Fahrt nach Narok antraten verabschiedete ich mich von Emma mit einer ganz speziellen Widmung,
denn ich wusste, dass dies unsere letzten gemeinsamen Kilometer werden. 😊




Die Fahrt nach Narok war dann letztendlich ein Kinderspiel, und Emma hielt tapfer durch !!
Nach einer Stunde kam James mit Ersatzwagen und Ersatzfahrer um die Ecke.
Wir verabschiedet und von Chris und Anja, die Fahrt Richtung Lake Nakuro aufnahmen.

Dann war Emma dran. Hier nun endete unsere tiefe Freundschaft, früher als geplant.
Sie war stehts unser Weg Begleiter, wenn auch nicht immer Treu. 😗
Ohne unsere Emma , wäre Uganda NICHT Uganda geworden.....

Dann luden wir unser Gepäck in den Ersatzwagen und James tuckerte Richtung Nairobi.
Unterwegs fragte er noch nach der Geburtsurkunde von Emma.................................................
Welche Urkunde., fragte ich.........................................................................................................
Na die , die ich Euch für den Grenzübertritt nach Uganda mitgegeben habe..............................
Ach die......kurzes schweigen..........., ..........................................................................................
die ist noch an der Grenze in Busia, antwortet ich.......................................................................
Thats not good, thats realy not good, no we have a serios problem..What we can do.................
Maybe i got a solution for you........................................................................................................
Ja wie ich denn das meine fragte James.......................................................................................
Na, wenn du für Emmas Krankenbesuche aufkommst, vielleicht finden sich ja dann die Papiere. 😉
Das wären dann 100 USD, ergänzte ich noch..............................................................................
No problem, we refund you...........................................................................................................

Im Wildebeast in Nairobi angekommen, luden wir unser Gepäck aus,
und James gab mir 70 USD...........................................................................................................
Was ist das meinte ich. Na ja, er hat ja schließlich noch 30 USD für die Monteure in Sekanani bezahlt,
die wegen des schlechten Sprites die Dieselleitung und den Filter gesäubert haben, und dafür könne er ja schliesslich nichts..............................
No Problem, meinte ich, wenn er für meine Arbeitszeit und den Ausfall unserer Urlaubstage aufkomme, dann dürfe er die 30 USD gerne abziehen.
Ohne zu mucken legte James die 30 USD oben drauf
Mit einem Handschlag und einem **good by** verabschiede ich mich von James.

**I WILL JEZEDLE BLOS NOO A DUSCHE ON ÄBBES ZOM ÄSSA** meinte Sigi, und wir machten uns auf zu unserem Luxuszelt.
Ja ihr lest richtig. LUXUSZELT 😗
Für die letze Nacht wollten wirs uns gut gehen lassen.
Aber wie immer haben wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen,


Aufgrund der vielen Regenfälle in den letzten Tagen und Wochen war das Wildebeast abgesoffen,
Und unser Zelt gleich mit
Phil der Manager meinte, dass es Ihm schrecklich leid täte und er nixx mehr für uns hätte. Ich sagte ihm, dass mir das so was von egal ist, ich gehe keinen Meter weiter, zumal Emma ja Richtung Nakuru unterwegs war.
Nach kurzem überlegen, meinte er,
O.K ihr könnt in der Notunterkunft schlafen. Duschen müsst ihr im Ablution Block, und es hat nur Matratzen.

So sah das Wildebeast am 30.11.2012 aus




So sah das Wildebeast am 3.1.2013 aus












Schlimmer geht Immer
Teil 4004. Sept. 2014
4.1.2013

Nach 5 1/2 Wochen mit vielen tollen und vielen ganz ganz tollen 🤪 😗 Aben*d*teuer geht heute unser Urlaub zu Ende.
Nach all dem was wir so durchlebt haben, freuen wir uns auf unsere eigenen 4 Wände.
Wir frühstücken noch im Wildebeast, dann gehts ans packen. Es ist wie immer. Während des Urlaubs sind die Koffer geschrumpft, und wir müssen wieder improvisieren, bis alle Mitbringsel ordentlich verstaut sind.
Pünktlich um 10 Uhr kommt unser Taxi. Schnell ist alles eingeladen, und wir nehmen Fahrt Richtung Flughafen auf. Wir sind noch keine 100 Meter gefahren, als John meint, er kenne eine Abkürzung.
Na super, das alles kommt mir doch irgendwie bekannt vor. .....
Ich scherzte noch mit Ihm, und meinte bei unserer Ankunft nahmen wir auch ne Abkürzung,
und die kostete uns 2.5h.** No problem, , I know the way ,done it yesterday** war sein Antwort.
Wir sind noch keine 500 Meter gefahren , dann ging gar nichts mehr. 😈 😈
Verstehe die Afrikaner wer will. Ein Buch mit 7 Sigel ,ohne Bedienungsanleitung.
Hat der Kerl doch tatsächlich sein Taxi in einer *Schlammpfütze* versenkt.



Die Räder drehten durch, kein Vor und kein Rückwärts. Sauberle, in 3h geht unser Fliegerle.
John ist absolut schmerzfrei. Er meinte ich solle hinters Steuer und er schiebe.
Na das ist mal ne super Idee, besser als anders rum dachte ich mir.
Also ordentlich aufs Gaspedal gedrückt, der Matsch flog nur so am Auto hoch.
John kam natürlich nicht ungeschoren davon, und hatte ein paar *Sommersprossen** mehr im Gesicht
auf Hose und Jackett. 😗
Aber das Taxi bewegte sich bislang keinen mm .
John sichtlich entspannt wollte sich schon auf den Weg machen um Hilfe zu holen,
als ich nochmal einen **HARTEN** Versuch unternahm .
Vorsichtshalber schickte ich John diese Mal aus der Schusslinie. Also Vorwärts, dann Rückwärts, und wieder vorwärts..zuckel zuckel das Taxi bewegte sich. Dann nochmals Rückwärts, und dann mit ordentlich Schmackes im Vorwärtsgang das Taxi aus der Schlammpfütze katapultier. ......Halleluja, die Fahrt konnte weiter gehen.
Nach weiteren 30 Minuten erreichen wir den Airport,und verabschieden uns von John.
Nach weiteren 1,5h geht unser Fliegerle Richtung Frankfurt, und wir sind mittendrin...............................................


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