ich will Euch nicht mit dem x-ten Reisebericht über den Kruger langweilen und wirklich spektakuläre Dinge weiß ich auch nicht zu berichten. Und mit den aktuellen Berichten im Forum kann ich lange nicht konkurrieren, weder mit den wunderschönen Landschaftsaufnahmen von Clax noch den Hammer-Sichtungen von Alexa. Aber mir macht es einfach Spaß das Erlebte nochmal Revue passieren zu lassen und so den Urlaub gedanklich etwas zu verlängern. Deswegen müsst ihr jetzt da durch, oder auch nicht, man kann ja wegklicken... 😉 Die Sonne lasse ich über meinem Reisebericht trotzdem scheinen (hat sie leider vor Ort nicht immer getan), wenngleich ich nicht so viele Kommentare erwarte, dass es unübersichtlich wird 😛 . Mein Wunsch für diesen Urlaub war ein Leopard im Baum 🤩 ... und was soll ich sagen: am letzten Tag wurde er mir erfüllt (ok, vieleicht hätte ich mir noch Tageslicht extra dazu wünschen sollen 😵 ) !!
Reisedaten: 28.06.-10.07.2014 (10 Nächte vor Ort) Flug mit South African Airways (Frankfurt-JNB- Nelspruit und zurück Hoedspruit- JNB- Frankfurt) 2 Nächte Rissington Inn, Hazyview 2 Nächte Lower Sabie Restcamp, Kruger NP 2 Nächte Olifants Restcamp, Kruger NP 1 Nacht Blyde River Canyon Lodge 3 Nächte Motswari Lodge, Timbavati Private Game Reserve
Mein Mann hatte sein Soll an Langstreckenflügen im März bereits erfüllt (einmal im Jahr ist Pflicht, obwohl es immer schwieriger wird ihn in einen Flieger zu bekommen, der weiter als Mallorca fliegt 😕 ) und da er mit "Reiseziel wünschen" an der Reihe gewesen war, haben wir Anfang des Jahres die maledivische Fauna, vorzugsweise unter Wasser, erkundet. Hübsche Fischchen gibt`s da wirklich, bei Interesse zeig` ich mal welche... Meine Afrika-Sehnsucht hat dies natürlich nicht gestillt und so musste Katrin wieder herhalten 😄 . Erprobt von unserer KwaZuluNatal-Tour im Oktober 2013 hatten wir rasch eine Route zusammengestellt. Katrin wollte wie gewohnt Landschaft - Blyde River Canyon war ein Muss - und ich natürlich Tiere !! OK, auch etwas Landschaft... 😗 Wir haben die Tour bewusst entspannt gehalten ohne lange Wege und die Flüge nach Nelspruit und von Hoedspruit waren dafür auch genial.
So, ich verspreche es wird nicht zu lang und ich werde auch nicht jedes Impala-Foto zeigen... 🙂
Teil 219. Juli 2014
Dieses Mal flogen wir wieder mit South African Airways, nachdem der Lufthansa-Flug letzten Oktober so eine Katastrophe gewesen war (nie wieder LH-Economy-Langstrecke 😈 ). Zeitig in Frankfurt und nach dem obligatorischen, ritualisierten Besuch beim Goldenen M (ist dort eigentlich wirklich NICHT zu empfehlen 🤢 ) haben wir uns gepflegt mit zwei Weißwein ein schönes Plätzchen gesucht und zugesehen wie unser Flieger beladen wurde.
Im Hintergrund Chile-Brasilien; wie kann man eigentlich während der WM nach Afrika fliegen und dann noch zur Zeit der dortigen Schulferien... OK, kleiner Planungsfehler... 😗 Katrin hatte sich pünktlich zum Abflug auch noch eine fette Erkältung zugezogen...auch schlecht geplant 😵 !
Knappe elf Stunden später -sehr, sehr lange 11 Stunden, denn das Entertainment-Programm war defekt 😠 - sind wir pünktlich (07:25) in JNB gelandet. Nachdem wir (mein Mann und ich) im Vorjahr nur 90 Minuten Umsteigezeit zwischen JNB und Nelspruit hatten und wir zwar nach einem Joggingparcours und mit Hilfe eines Porters unseren Anschlussflug gerade so noch erwischten (habe zum ersten Mal meinen Namen über Lautsprecher gehört 😄 ), unsere Koffer aber nicht 😮 , hatte ich die Umsteigezeit doch etwas großzügiger gewählt (weiter ging es um 11:10). So hatten wir ausreichend Zeit Geld zu ziehen, eine Sim-Karte fürs Handy zu kaufen und in der Fournos Bakery zu frühstücken. Der Re-Checkin war für uns übrigens nicht direkt in der Ankunftshalle (links um die Ecke), sondern wir mussten mit unseren Koffern nach oben zum regulären Checkin-Schalter gehen. War der Flieger nach Nelspruit letztes Jahr noch eine kleine Embraer und mit uns max. 12 Mann im Flieger, so war es diesmal ein richtiger Urlaubsflieger (mind. 70 Mann); ja, halt Schulferien in Südafrika. Mir schwante Böses für den Krüger... 😕 😕
50 Minuten später in Nelspruit gelandet - mitsamt den Koffern; blauer Himmel, Sonnenschein, 25°C; so einen Winter hätte ich auch hier gerne 😎 !
Das Auto hatten wir dieses Mal bei AVIS gebucht, da nur AVIS eine Vertretung am Flughafen Hoedspruit, unserer Abgabestation, hat. Aber es war wieder ein silbergrauer Nissan Qashqai, diesmal auf Wunsch einer einzelnen Person mit Schaltung; ok, also durfte Katrin fahren 😛 ! Koffer eingeladen und los ging die kurze Fahrt nach Hazyview, wieder über die R40. Bereits an der Ausfahrt vom Flughafen standen die ersten Impalas (kein Foto, zu sehr beschäftigt mit `Beifahrer sein`).
29.06.-01.07.2014 Rissington Inn, Hazyview
Rissington Inn - wie ich finde, eine herrliche Unterkunft, um anzukommen.
Wir wurden herzlich begrüßt und bekamen die Garden Suite Sycamore. Wunderschön ruhig gelegen mit Terrasse, zwei Queen Size Betten, großem Bad und Aussendusche. Nach Auspacken, Duschen, Einrichten waren wir dann doch zu faul/müde/krank (Katrin) um noch wie geplant Einkaufen zu fahren, so dass wir einfach auf unserer Terrasse entspannten und uns später zum Sundowner von der Bar eine Flasche Wein (Groote Post Sauvignon Blanc samt Eismanschette) und ein paar Snacks organisierten und den ersten afrikanischen Sonnenuntergang (der ist übrigens schon gegen halb 6) genossen. Herrlich !
Das für uns frühe Abendessen war so köstlich wie ich es in Erinnerung hatte; für mich gab es Samosas mit 3 köstlichen Chutneys und danach Venison Stew, mjam 😁 !! Wir waren noch vor 21:00 im Bett...
Dafür aber auch wieder früh raus und nach einem ebenso leckeren Frühstück
Omelette Popeye - gefüllt mit Spinat und frischen Avocado, mjam 😁 !
stand nach einem kurzen Einkauf im Indlovu Spar in der Blue Haze Mall (der Shoprite Checkers auf der Main Road ist allerdings wesentlich besser sortiert; hier haben wir uns vorm Kruger nochmal eingedeckt) die Panorama Route auf dem Programm.
Hier kurz die üblichen Verdächtigen:
The Pinnacle
Gods Window
Tja, und dann... Weiterfahrt zu Bourke`s Luck Potholes... Verschlossen 🙁 !! Eisentore zu, davor 3-4 Polizeiwagen und jede Menge grimmig dreinblickende Einheimische. Sah sehr nach Streik aus.. So`n Mist 😠 !! Und ich hatte mich schon gefreut, Katrin dieses Highlight zu präsentieren; ich finde die Potholes samt Umgebung nämlich am schönsten. Aber, nützt ja nichts.. 🤨 Also weiter zu den Three Rondavels, darauf hatte sich Katrin sowieso am meisten gefreut, der Blick runter zum Blyde River , hach ... 😎 Aber auch hier: große eiserne Tore versperrten die Zugangsstraße zum Viewpoint, davor dieses Mal überwiegend Touristen in ihren Mietwagen, ein paar Einheimische und ein großer Schulbus mit einer großen Kinderschar. Alle sichtlich ratlos 🤨 , überall enttäuschte Gesichter. Ich unterhielt mich kurz mit einer der Lehrerinnen und einer weiteren Einheimischen und erfuhr, das hier ganz kurzfristig geschlossen wurde. Alle Arbeiter und Souvenirverkäufer seien nach Hause gegangen... Na, toll und nun 😠 ? Wir berieten und die Lehrerin meinte, sie würden da jetzt rüber klettern... Echt jetzt 🙄 ? Hmm 🙄 ? Ein schöner Aussichtspunkt sei ja nur 300-400m weiter.. (ich hatte es nicht mehr so in Erinnerung, dazu später mehr) . Also haben wir zugeschaut wir 3-4 Lehrer und ca. 30 Kinder so um die 10-12 Jahre über eine ca. schulterhohe Lücke zwischen Eisentor und Mauer kletterten und zielstrebig die Straße entlang gingen... Natürlich große Gaudi 🤪 🤪 !
Katrin und ich haben uns angeschaut und der Entschluss stand fest: WIR AUCH 😎 😎 !!! Also nur das Auto sicher geparkt und rüber über den Zaun... Mit uns entschied sich auch noch ein junges französisches Paar und wir also den Kiddies hinterher. Die blieben aber tatsächlich nach kurzer Entfernung unter einem schönen großen, schattenspendenden Baum stehen und bewunderten in weiter Entfernung die Rondavels.
Nee, das reichte uns jetzt nicht... Also weiter... Die Franzosen uns hinterher... Was soll ich sagen: die Straße zieht sich über 2,4 km (leicht ansteigend natürlich)
bis zu den beiden Aussichtspunkten (auf die Rondavels und die Schlucht des Blyde River). Aber: dafür waren wir hier ganz allein !! Mutterseelenallein !!
Die Franzosen und wir haben uns mit den beiden Aussichtspunkten abgewechselt und wir haben diese wahnsinnig schönen Ausblicke genossen...
Tja, beim Rückweg - die Franzosen hatten mittlerweile eine riesige Kamerausrüstung ausgepackt und waren schwer beschäftigt - kamen uns dann doch so ein paar Bedenken, was uns jetzt vor dem Tor erwarten würde, ob unser Auto noch da wäre usw. 😐 😕 Unsere Schritte beschleunigten sich...bis wir das Tor in Sichtweite bekamen ... und davor ein Polizeiwagen... Alle anderen Autos, Touris, der Schulbus, alle weg...So eine Scheiße 🙄 😵 !! Und was jetzt ? In die Büsche schlagen..?? Wie teuer wird wohl Einbruch in öffentliche Einrichtungen geahndet 😕 ? Und wie sehen wohl südafrikanische Polizeistationen von innen aus 😕 ? Und weitere Horrorszenarien liefen vor meinem inneren Auge ab ! Nun immer langsamer werdend näherten wir uns dem Tor... Und dann: das Polizeiauto wendete und fuhr weg 🤩 !!! Keine Ahnung, ob die uns nicht gesehen haben oder keine Lust hatten; wir nur flugs über den Zaun, zum Auto und schnell weg... 😗 😗 Also, wir fanden es echt spannend... Das Ganze hat uns über 2 Stunden gekostet, aber - wir waren happy 😁 !! Und Katrin hatte die Aussicht genossen, auf die sie sich so gefreut hatte 😁 !! Und das auch noch bei Sonnenschein (leider wieder wie letztes Jahr auch diesiger Himmel). Auf dem Rückweg haben wir uns dann noch die Lisbon Falls
angeschaut und sind zurück nach Hazyview.
Es wird halt doch recht früh dunkel im Winter ... 🙁
Nach dem wieder köstlichen Abendessen (diesmal zartrosa Rinderfilet mit einer Flasche südafrikanischen Pinot Grigio - ja, das gibt`s !) saßen wir noch etwas in der Bar (sieht aus wie ein englischer Pub), haben etwas Fußball geschaut und uns nett mit einem englischen Paar unterhalten, wo er ihr auf dem Tafelberg ein paar Tage zuvor den Antrag gemacht hatte 🤩 -darauf noch einen doppelten Amarula 😁 😁 - Prost !
Morgen geht es in den Kruger... 🤩
Teil 321. Juli 2014
Noch etwas zum Zeit überbrücken; mein Lieblingsbild des Urlaubs:
Nach einem wiederum sehr leckerem Frühstück (diesmal gab`s Scrambled Eggs with Trout, mjam 😁 !!), einem herzlichen Abschied (inkl. frisch gewaschenem Auto 😁 ), einem Kurzstopp im Checkers und dem benachbarten Bottle Store (Chips, Schoki, Wein !!, Amarula)
ging es Richtung Phabeni Gate (nur 15 Minuten Fahrt). Man merkte deutlich die südafrikanischen Schulferien; es war schwer was los… 😕 (letztes Jahr waren außer uns vielleicht 2 weitere Wagen dort, diesmal war es schwierig überhaupt einen Parkplatz zu finden).
Als Strecke zum Lower Sabie hatten wir uns S1>S114>S21>H4-1 überlegt. Endlich wieder im Kruger… OK, jetzt gibt`s doch Impalas… 😗 unter anderem… 😉
Kurzer Stopp am Stevenson-Hamilton Denkmal, soll so ein toller Viewpoint über den Kruger sein, ich fand die Aussicht allerdings nicht so überragend, dafür sind die Steinformationen ganz hübsch…
Unterwegs am Wasserloch (welches, weiß ich leider nicht mehr). Wir dachten schon der Büffel sei tot 🙄 oder bewegungsunfähig im Matsch eingesunken, da er anfangs völlig regungslos dort lag, aber nach späterem ausgiebigem Wälzen im Matsch stand der dann „geschmückt“ wieder auf… 🤪
Ist das ein Graukopfliest ?? 😕 Braunkopfliest (Danke, Bele und Konni 😘 )
Unterwegs sahen wir dann auch unseren ersten Leoparden...riss 😉 😛
Bei der Ankunft im Lower Sabie Camp habe ich dann wieder mal meine Fehlplanung (bezüglich der Schulferien) verflucht; es war brechend voll 🙁 😵 und kaum ein Parkplatz zu bekommen. Überall wuselten Menschen, viele Kinder und die entsprechende Geräuschkulisse. Unser Bungalow Nr. 78 (wir hatten uns wegen der kalten Nächte gegen ein Tent entschieden) war allerdings wunderschön am Fluß gelegen 😁 😁 und trotz südafrikanischer Großfamilie nebenan (mit allerdings erwachsenen Kindern) sehr ruhig… Auch das Restaurant verfügt ja über einen genialen Blick über den Fluss und es gibt wirklich ständig was zu sehen… Hier ein paar Impressionen vom Camp:
In sehr vielen Kruger NP Main Camps gibt es ja jetzt „Mugg & Bean“, worauf ich mich nach einmaliger Erfahrung am Flughafen JNB eigentlich auch gefreut hatte. Das erste Abendessen (Chicken Wrap mit Pommes) war eigentlich auch noch ganz gut, alle weiteren Male waren aber nicht mehr wirklich überzeugend (meist auch nur maximal lauwarm), wenn nicht sogar schlecht – Tiefpunkt zweiter Abend Lower Sabie 🤢 (Erfahrungen in Lower Sabie, Olifants, Satara, Letaba). OK, wenigstens war die Weinliste im Lower Sabie ganz akzeptabel…Olifants hat bislang keine Konzession Alkohol aus zu schenken 🤨 !!!
Mittags war es in den Restaurant immer brechend voll, abends - wenn fast alle selbst braiien (was wir beim nächsten Mal definitiv auch tun werden- jawoll !!) - gähnend leer… Nach einem Nachtisch/Absacker auf unserer Terrasse (Amarula und Schokolade – ich liebe Dairy- Cashew/Coconut 😁 – gibt`s die eigentlich in D irgendwo ??) ging es früh ins Bett - nicht ohne vorherigen Bushbaby-Besuch 😁 - und früh wieder raus. Kaffee gab`s bei einem tollen Sonnenaufgang über dem Fluss… Hach, ist das schön… 😁 😁
Teil 527. Juli 2014
Und los gings auf Pirsch… Direkt vor dem Camp trieb sich eine ganze Horde Paviane auf der Asphaltstraße rum.
Von der H4-2 sind wir direkt auf `gravel`, die S28 abgebogen, kamen aber nicht weit: Strassenblockade 😵 😵 - nein, leider keine Elefanten, sondern schätzungsweise mindestens 20 Autos. Dann muss ja da eventuell was zu sehen sein, oder 😗 😉 ?? Eine uns entgegenkommende Südafrikanerin klärte uns netterweise auch direkt auf: am Vortage sollte dort eine Nashornkuh eines natürlichen Tod gestorben sein ( 🙄 ???) und jetzt hätte sich ein einzelner männlicher Löwe drüber hergemacht und das Kalb lief ganz aufgeregt drumherum… 🤩 !!! Aha !!! Erst mal sahen wir nur Geier, viele Geier in den Bäumen sitzen…
Dann liefen aufgeregt Hyänen hin und her…
Und irgendwann konnten wir auch den Kadaver mit den Hauptdarstellern Löwe und –schon recht erwachsenes – Rhinokalb erkennen. Schon herzerweichend mit anzusehen, wie das junge Rhino hin und her lief, zwischendurch versuchte den Löwen zu verscheuchen, den das aber überhaupt nicht tangierte…
In den gut zweieinhalb Stunden, die wir dort verbracht haben, konnten wir uns langsam näher ans Geschehen „vorarbeiten“ und es war zwar weit weg und natürlich im Gegenlicht, aber spannender als ein Krimi… (die Fotos leider auch nicht wirklich gut, aber mit dokumentarischem Charakter 😉 ). Nachdem Herr Löwe sich doch irgendwann ermattet unter einen Busch fallen ließ, war für die Geier und die mittlerweile eingetroffenen Schakale die Stunde gekommen… Die Hyänen hatten sich zwischenzeitlich erfolglos aus dem Staub gemacht ?!
Da irgendwann auch die Weiterfahrt für uns möglich war, sind wir los… Die S28 bis zum Ende, dann H4-2>S130> Duke Wasserloch>S137.
Keine ahnung, was das ist, sieht aber witzig aus: Horngurke (Danke, Konni 😘 )
Nach einem Mittagessen (Roasted Vegetable und Feta-Salat, hm) im Lower Sabie mit einem Wahnsinnsblick 😁 , ein paar Hippos auf der gegenüberliegenden Flussseite 😁 und einer Stimmung wie im Landschulheim 😵 (meine Schwester würde jetzt sagen „wie bei der Pausenaufsicht“), haben wir Mittagspause gemacht (Duschen, Haare waschen, Tagebuch schreiben, auf den Fluss schauen…) und sind dann zur Nachmittagstour aufgebrochen. Diesmal ging`s über die Brücke auf die S29 zum Mlondozi Aussichtspunkt, wo wir lange einfach nur das Nachmittagslicht genossen haben. Sehr schöner Platz mit überdachten Sitzmöglichkeiten und leer !! Unten grunzten die Hippos und hier wuselten ein paar Zwergangusten rum…
Auf dem Nachhauseweg hielten wir natürlich noch am Sunset Dam, wo ein Nashorn mit einer ganzen Schar Weissstörche Nimmersatte (Danke, Matthias 😘 ) Zwiesprache hielt…
Bei dem Sundowner im Camp auf unserer Terrasse hatten wir zwei Elefanten als Zaungäste; das war fast unwirklich: die Zwei nur durch diesen Drahtzaun getrennt und wir standen direkt daneben… Der Tiefpunkt des Tages war dann das Abendessen (Chicken Alabama Sandwich 🤢 -ging wirklich gar nicht), aber mit Dairy 😁 und Amarula 😁 auf der Terrasse und dem schönen Braii-Feuer vom Nachbarn waren wir dann wieder versöhnt.
Lower Sabie hat uns trotz Schulferien, einiger Baustellen im Camp (übrigens in allen, in denen wir waren !) und Mugg&Bean gut gefallen und ein oder zwei Nächte hätte man gerade in der Region noch dranhängen können. Aber am nächsten Tag, nach einem wieder wirklich tollen Sonnenaufgang, ging es los… Richtung Olifants. Schlüssel in die Key Box… Auf Wiedersehen, Lower Sabie !!
Keine 10 Minuten später, wir fuhren mutterseelenallein !!! auf der H4-1 Richtung Norden…
leider total unscharf durchs Frontfenster 😵
JA, JA, JA 🤩 🤩 🤩 !!! Ganz für uns allein !! OK, „selbst entdeckt“ konnte man jetzt nicht wirklich sagen 😗 , da er ja mitten auf der Straße direkt auf uns zu lief… Aber egal… Sooo schön… Eindeutig meine Lieblingskatzen !!! 😁 😁 😁
Und es sollte glücklicherweise nicht unser letzter Leo bleiben… 😎 😎
Teil 610. Aug. 2014
Wir waren noch völlig euphorisch 🤩 🤩 von der Leosichtung und fuhren beseelt und wahrscheinlich blöde vor uns hin grinsend 🤪 die H4-1 Richtung Norden; morgens früh eigentlich keine gute Richtung, da man beim Blick nach rechts auf den Sabie River immer absolutes Gegenlicht hat… Wie gut, dass die beiden jungen Hyänen auf der linken Straßenseite standen… 😉
Nach Überquerung des Sabie
und Wechsel auf die H1-2 war unser nächstes Ziel das Leeupan (Lion Pan !!)-Wasserloch, wenngleich ich mir keine große Hoffnung auf Katzen machte… Diese Namen bedeuten doch eh nix… Oder ? 😗 😎
Da lagen sie…. Natürlich ewig weit weg… aber immerhin… Nachdem die Herrschaften zunächst eine Horde Paviane verjagt hatten, musste man sich von der Anstrengung erst mal erholen, ein Schlückchen kühles Wasser trinken (dabei ja nicht die Pfoten nass machen, bäh 🤨 ) und dann ein nettes Schattenplätzchen suchen…
Das war es dann auch an Aktionen, wahrscheinlich für den Rest des Tages; ein Löwe nach dem anderen kippte um und tat dann das was sie meistens tun…Zzzz…Zzzzz…
Mehr "action" verbreitete dann ein Toko; der konnte uns aber nicht hier halten...
Zurück auf der Hauptstraße hüpfte noch ein Rhino von rechts nach links über die Straße; es hat leider nur für ein Beweisfoto gereicht…
OK, also weiter… Wir wurden hungrig und hielten fürs Frühstück am Tshowane Picknick-Spot, sehr nett… !! Es war noch keine 10Uhr, aber wir hätten schon gegrilltes Kudu und undefinierbare Leckereien aus dampfenden Potjes bekommen können…Nee, um die Uhrzeit dann doch nicht; lieber Kuchen, Schokoriegel und Grapetizer…Außer dem zahmen Buschbock und `zig Glanzstaren konnten wir beobachten wie ein Helikopter im benachbarten Camp landete, wahrscheinlich jemanden einsammelte und wieder wegflog… Überhaupt gab` es diesmal sehr viele Helikopter zu sehen… Ist mit im letzten Jahr nie so aufgefallen…
Weiter ging es nach Norden an Gnus, Zebras, Kudus und Elis vorbei…
@ SUSI: DAS IST UNSPEKTAKULÄR !!! 😛 😛
Was Spektakuläres: unser einziger Strauß dieses Mal !!! 🤪 😛
Da so ein Schokoriegel ja nicht lange vorhält 😗 😗 und wir ja praktischerweise an Satara vorbeikamen, war klar: so ein kleiner Lunch wäre nicht schlecht…Der Salat mit Chicken und Cranberrys von Mugg&Bean war auch so schlecht nicht…Hier gibt’s aber auch Pizza von Debonairs... Im Shop kann man ja auch mal vorbeischauen… Geld gab`s an dem ATM dort übrigens keins; nur für einheimische Kreditkarten. Und unser Bares wurde langsam etwas knapp…Wir haben übrigens nur in Letaba (von vier getesteten Camps) Geld am ATM bekommen…
Von Satara aus sind wir ein Stück zurück und dann über die berühmte S100 (tote Hose 😠 😵 ) > S41 > S90 > S89 > H1-5 > H8 zu unsere nächsten Unterkunft, dem Olifants Camp. Unterwegs gab`s Giraffen,
Giraffen mit Zebras,
Elefanten in der Ferne...
und näher dran...,
Bäume...,
kleine Antilopen...
und große Antilopen...,
einen Raubvogel, weit weg und ich weiß nicht, wie er heißt (Raubvögel kann ich gar nicht)…natürlich ein `brown Snake eagle` Danke, Bele 😘
Bei der Überquerung des Olifants hatten wir dann noch mal den hier…
03.-05.07.2014 Olifants Rest Camp; Kruger NP
Hier ein paar Eindrücke vom Olifants Camp:
Den Blick kann man im Sitzen geniessen... 😁
Für den muss man tatsächlich aufstehen... 😄
Die Baustellen, die es auch hier gab`hab ich mal nicht fotografiert; u.a. die Rezeption in Behelfsbaracke. Bekommen haben wir Bungalow 6, der ein deutlich schlechteres Bad hatte, als letztes Jahr den in Nummer 3… Und aus der Dusche kamen 3 Strahl auf 7 Reihen… 🙄 😵 😵 OK, man muss ja auch nicht immer Haare waschen, juck… 😗 😣 Dafür hatten wir Leberwürste vor der Tür und der Blick zum Sundowner ist wie immer toll… 😁 😁 Wie auf ein geheimes Signal schossen plötzlich Hunderte, ach, was … Tausende von Fledermäusen aus den Dächern der Hauptgebäude und begannen ihre Jagd in den aufsteigenden Dunkelheit… Ob das der Grund ist warum es im Restaurant und am Shop immer etwas streng riecht… 🤨 😐 Abendessen auch hier wieder Mugg&Bean; ich hatte Lasagne…sie war grottenschlecht… 🤢 Katrin hat mich noch gewarnt… und Wein zum runterspülen gab es auch erst hinterher auf unserer Terrasse… „Sorry, we have no license…“ 😈 Also Reisender sei gewappnet: im Olifants Restaurant gibt`s keinen Alk, noch nicht mal`n Bier…. 😄 😎
Teil 731. Aug. 2014
Das Highlight des Tages nehme ich schon mal vorweg 😉 😛 : Ich hatte vor unserer Tagestour einen Zettel geschrieben, man möge sich doch mal um den Wasserdruck in der Dusche kümmern und auch den defekten Stuhl auf der Terrasse (lose Holzlatte) reparieren und… als wir abends wieder kamen, war beides in Ordnung 😁 !!! Ich war total begeistert 😁 !!! Und konnte auch mal wieder Haare waschen 😣 😗 !! Wir begannen den Tag früh mit Kaffee und meiner Lieblingsschokolade Dairy Milk Cashew & Coconut 😄 (mjam)… Und dann gings los wieder Richtung Süden, denn ich wollte gerne die S39 abfahren. Der Himmel war den ganzen Tag mehr oder weniger zugezogen, erst gegen Abend kam etwas die Sonne raus. Also erst mal zurück über den Olifants River…
Dann gab`s Impalas (mit kleinen Helfern) und Giraffenpopos..
Halt am Ratelplan Hide – bis auf ein Krok tote Hose… 😵
…am Timbavati Picnic Spot war leider bis auf den zahmen Bushbock auch nicht mehr los…
..ein paar Zebras und einen einsamen Waterbuck…
Schade, hier auf der S39 war letztes Jahr so viel los gewesen 🙁 😵 . Also entschieden wir uns zum Brunch mal in Letaba vorbeizuschauen. Auf dem Weg wieder Richtung Norden Halt an der N´wamanzi Beobachtungsstelle. Auch da nur ein paar faule Hippos und in ewiger Ferne einen mächtigen Fischadler (Foto gibt’s zwar, aber nur als Beweisfoto gerade so zu erkennen).
Spaß hatten wir mit ein paar frechen Vervet Monkeys… 🤪 😄
Letaba ist zwar auch ein sehr großes Camp und auch hier gab`es wieder umfangreiche Renovierungsarbeiten, aber es bietet allerhand. Ein Freilichtkino, einen neuen, gut sortierten Shop, einen ATM auch für Ausländer 😉 😛 , und die Elephant Hall.
Ich fand es schon faszinierend die Geschichten der „Magnificent Seven“ und einige anderer Tusker zu lesen, insbesondere die Geschichte des alten Bullen, der - im Alter sehr gebrechlich - von 4 jungen Bullen begleitet und beim Gehen unterstützt wurde.
Nach einem sogar genießbaren Snack (vegetarische Eier Benedictine) mit schönen, wenn auch bewölkten Blick auf den Letaba Fluss und der Camp-Tierwelt, holen wir uns noch ein leckeres Magnum Mandel und machen uns langsam an den Heimweg.
Wir sind gerade vom Parkplatz runter, als knapp vor uns ein Leopard über die Straße läuft 🤩 und leider sofort wieder im dichten Dickicht verschwindet 🙁 . Eine Sekundensichtung, die leider noch nicht mal dazu gereicht hat, die Kamera auch nur hochzuheben… Ablichten können wir eine Giraffe
und entdecken – wieder einmal – wie gut sich ein Elefant doch verstecken kann: Von vorne:
Von der Seite:
Wir fahren erst noch zur über die S62 zur Longwe Beobachtungsstelle mit Blick über den Engelhard Dam, was sich aber nicht wirklich lohnt…
Immerhin sehen wir einige über uns erschrockene Büffel...
Am Matambeni Bird Hide sehen wir nur zwei kleine Wachteln, müde Hippos und schwimmende Krokos…
Ich freue mich eine riesige Riesentrappe eine Zeit lang beobachten zu können…
Vor der Brücke über dem Letaba kann man gut erkennen wie verheerend die Flut im Februar 2000 gewesen sein muss:
Und dann … mein persönliches Tier-Highlight des Tages !!! Wir steigen auf der Brücke aus und geniessen die Landschaft, als ich weit unten im Flussbett flatternde grüne Vögelchen entdecken und dann nach Zuhilfenahme des Fernglases: meine ersten Bee Eater; herrlich 🤩 🤩 !!! OK, kein Vergleich zu den Tollen Fotos von Lil, oder Clax, aber immerhin hab`ich einen erwischt... 😛 Ich arbeite weiter dran... 😉 😁
Den Tag beenden wir mit einigen Elefanten; erst am Letaba Ufer und später zurück in Olifants von der Terrasse des Restaurants…
Nach dem Abendessen (Pretzel mit BBQBeef, naja) schauen wir - ohne Ton - mit einigen anderen Touris die zweite Halbzeit Deutschland : Frankreich – 1:0 😎 !! Fernsehraum am nächsten Morgen mit der Wiederholung
Teil 831. Aug. 2014
Am nächsten Morgen bricht dann schon wieder unser letzter Tag im Kruger an… 🙁 🙁 Schließlich haben wir für 15:00 eine Bootstour auf dem Blyde River Canyon gebucht 😁 ! Der Himmel blieb den ganzen Tag über stahlblau bei strahlender Sonne und bis zu 27°C 😁 . Ein bisschen Zeit durch den Kruger zu cruisen hatten wir glücklicherweise noch und so machten wir uns nach dem Auschecken auf den Weg zur Olifantsbeobachtungsstelle.
Auf dem Weg dorthin überholen wir einen alleinfahrenden Südafrikaner, der mit einem Kanonenrohr Vögelchen fotografierte. Als wir ihn später auf dem Parkplatz wieder trafen, erzählte er uns, dass kurz nach unserem Überholmanöver 3 junge Hyänen die Straße gekreuzt hätten; seine Fotos waren toll… 😵 🙄 🤪 Ein wenig Fauna und Flora…
Und dann, das tierische Highlight des Tages 🤩 !!! Von mir aus dem fahrenden Auto entdeckt; ich war so stolz auf mich !!! Tatatatataaa !!! 🤩 🤩
Der junge Kerl stalkte doch tatsächlich ein paar ausgewachsene Kudus auf dem Hügel… Aber anscheinend fühlte er sich durch uns gestört und trollte sich leider dann rasch in die Büsche… Weiter ging es über die H9 – S132 – S131 – H14 – H9 zum Phalaborwa Gate. Unterwegs tragen wir noch ein paar Elefanten, Hippos und einen kleinen Schakal.
Wehmütig verließen wir den Kruger NP und auf ging die Fahrt wieder Richtung Drakensberge…
Teil 907. Sept. 2014
05.-06.07.2014 Blyde River Canyon Lodge
Gegen 13:30 Uhr kamen wir an der Blyde River Canyon Lodge an, welche wir uns aufgrund der Lage (nur 10-15 Autominuten bis zum Eingang des Blyde River Nature Reserves und des Blyderivierpoort Dam entfernt). Wir hatten über http://www.blydecanyon.co.za bereits zuhause den 15:00 Boat Trip gebucht. Für diesen Tipp möchte ich mich übrigens nochmal herzlich bei Günter Franz bedanken 😘 😘 ; habe ich diese Tour doch erst in seinem Reisebericht entdeckt.
Die Lodge ist sehr nett für eine Zwischenstation, wunderschön gelegen in einem großen parkähnlichen Garten - zwischendurch sollen sogar Zebras und Gnus über die Wiesen laufen und im Sommer kann man bestimmt wunderschön draußen sitzen. Empfang und Betreuung waren herzlich 😁 ; Abendessen und Frühstück sehr lecker, Zimmer klein, aber gemütlich und zweckmässig. Einziger Mangel: alles – auf den zweiten Blick -etwas knöselig (wie der Kölner sagt): schmuddelige Badezimmerteppiche, verranzte Auflagen auf den Liegen im Garten, Wollmäuse noch und nöcher unter den Betten… Hhhmmm, etwas mehr Pflege und die Lodge wär` perfekt… 🤪
Die Besitzerin der Lodge unterstützt – auch im Rahmen von Pack for a Purpose http://www.packforapurpose.org – das Ekurhuleni Centre for Orphans and Vulnerable Children. Wir hatten einige Packungen Bunt-/Filz/Bleistifte, Radiergummis, etc. dabei und ich habe nur kurze Zeit später direkt eine ganz liebe „Danke –Mail“ von der dortigen Projektleiterin bekommen. Ich finde „Pack for a Purpose“ eine gute Idee, wir man auch mit kleinen Mitteln (wenn man nicht ganze Kofferladungen mitnehmen kann) örtliche Projekte zu unterstützen.
OK, wir haben nur unsere Sachen eingeräumt und sind los zu unserem Bootstrip. Das Wetter, die Lichtstimmungen an diesem Nachmittag waren perfekt 😁 😁 ! Zum Bootsanleger geht ein unscheinbarer unbefestigter Weg rechts von der Teerstrasse ab zu einem kleinen Parkplatz. Der Guide und Bootsführer, ein netter, lustiger Typ, hatte seine 3 Kinder dabei und da wir die ersten auf dem Schiff waren, kam man ins Gespräch und natürlich war die WM und die deutsche Mannschaft, die ja am Vorabend gegen Frankreich gewonnen hatte, ein großes Thema… Tja, es hätte perfekt sein können, aber das Boot füllte sich mehr und mehr und leider auch mit vielen kreischenden und herumtobenden Kindern… 😠 😈 OK, ausblenden… und die Landschaft geniessen und die war - jetzt mal von der Froschperspektive - ein Traum… 🤩 Ich lass jetzt einfach mal die Bilder sprechen…
Dies ist der Aussichtspunkt von unten...
Fast mystisch wirkte der in weissen Guano getränkte, abgestorbene Baum im Wasser, der voller Kormorane war…
Auf dem Rückweg...
Wer erkennt den Totenschädel… ?
Letzter Blick zurück…
„Zuhause“ angekommen tranken wir einen leckeren Weißwein am flackernden Kamin und machten uns danach wir das köstliche Abendessen fertig: >Pilze in dunkler Knoblauchsauce mit gehobelten Parmesan >Rinderfilet mit Gemüse und Ofenkartoffel und Gemüse >Pannacotta mit frischen Früchten und dazu einen Villiera Sauvignon Blanc Mjam 😛 , das nach 4 Tagen Mugg&Bean im KNP war eine Wohltat !!
Und morgen geht`s für die 3 letzten Nächte zu meinem persönlichen Highlight der Reise: der Motswari Lodge im Timbavati Game Reserve, freu 🤩 🤩 🤩 !!!!
Teil 1007. Sept. 2014
06.-09.07.2014 Motswari Lodge, Timbavati
Hier könnte ich immer wieder hin fahren 😁 , was vor allem an den herzlichen Gastgebern und der Staff liegt. „Come as a visitor and leave as a friend“, ihr Motto, stimmt in jedem Aspekt 😁 . Ich hatte im Vorfeld per Mail einen Zimmerwunsch geäußert und mir – wie im letzten Jahr - Herold und Difference als Guide/Tracker-Team gewünscht. Hat alles geklappt… 😁 😁 !!!
Bereits bei der Anfahrt treffen wir auf der Argyle Road eine große Büffelherde beim Baden…
Wir werden an der Rezeption herzlich mit Willkommensdrink begrüßt und ich freue mich riesig über unseren Bugalow „Waterbuck“.
Vor dem Lunch gibt es heute noch einen „Nature Talk“ von Keith, auch ein passionierter fotografierender Guide; es geht um Termiten, super interessant !! Hier gibts es auch freies WLAN:
Mit Trommeln wird dann der super leckere Lunch angekündigt, der daraufhin von den singenden Küchenfrauen serviert und der Chefköchin vorgestellt wird. SOOO LECKER 🤩 !!! Dazu gibt es natürlich gerne ein Glas Wein, aber auch die selbstgemachten Limonaden sollte man probieren.
Dabei kann man Vervet Monkeys, Squirrels und diverse Antilopen beobachten. Motswari ist „unfenced“, dazu später mehr…
An diesem Ankunftstag ist es zunächst noch sonnig, zieht sich aber zum Abend hin zu und wir werden genau in unseren drei Tagen LEIDER von einer Kaltfront heimgesucht werden, die nicht nur auch tagsüber deutliche Kälte, sondern leider auch einen dauerhaft bedeckten Himmel bringt, seufz… 🙁 🙁
Bei Interesse, super schöne Bilder der Lodge gibts es auch hier
Teil 1107. Sept. 2014
1. Game Drive (nachmittags) Tja. Was soll ich sagen: `Tote Hose` würde es wohl am besten beschreiben… 🙄 Und ich hatte Katrin so von den Game Drives vorgeschwärmt, peinlich 😗 😣 . Aber egal: ich genoss den Fahrtwind und anfänglich die Sonne im Gesicht, bis es sich mehr und mehr zuzog. Es wurde immer kälter, grauer und vor allem windiger… 😵 Die herbsttrockenen Blätter raschelten überall…es war richtiggehend laut… Herold meinte, dass diese Witterung wahrlich von Nachteil wäre für unser Sichtungsglück; Antilopen, Giraffen, usw. würden sich alle verstecken aus Angst vor Raubtieren, die ihren Nutzen aus diesem lauten, windigen, schattenlosen Wetter ziehen würden… 😠 Und so gab es außer einem einsamen Hippo-Bullen, einer Horde Paviane und einer kleinen Büffelherde auch tatsächlich außer Landschaft nichts (NICHTS!!) zu sehen…Ein kleines Chamaläon im Dunkeln auf einem Blatt war das Highlight des Drives (Foto total unscharf und wird deswegen nicht gezeigt). OK, es gab noch Steigerungspotential… 🤨
Nach dem Game Drive wird man in der Lodge mit einem kleinen Schnaps oder warmen Schokorula 😁 empfangen und von seinem Guide oder John, dem Nachtwächter, zu seinen Bungalow gebracht und nach ungefähr einer halben Stunde „Frischmachen“ wieder abgeholt. John erzählt einem dann immer von seinen Sichtungen und Erlebnissen im Camp. Dinner war wie gewohnt super lecker und gesellig 🤪 😁 . Alles trifft sich in der Boma an der Bar; in der Mitte ist ein großes Lagerfeuer und an den Tischen kleinere Feuerschalen. Man erzählt sich gegenseitig seine Erlebnisse und sitzt meist mit den Gästen seines Wagens und seinem Guide oder einem Mitarbeiter des Management-Teams am Tisch (auf Wunsch aber auch gerne allein); heute Abend war es Herold selbst. Mit uns im Wagen und dementsprechend auch am Tisch waren ein englisches Paar, die schon Kapstadt und die Garden Route „hinter sich hatten“ und zum Abschluss 3 Tage in Motswari blieben und eine alleinreisende Amerikanerin aus Seattle. Nach angemachten Ziegenkäse mit Paprikachutney, Fischcurry mit Reis (für uns- es gibt zwei Hauptgerichte zur Wahl, ich glaub` das andere war Lamm) und Pannacotta mit heißer Toffeesauce und einem leckeren Weissen -mjam - ging es satt und glücklich zeitig gegen 22:00 Uhr ins Bett.
Teil 1207. Sept. 2014
2. Game Drive (morgens)
Also, denn…!!! Es ist sehr früh und SEHR, SEHR kalt 😵 😣 !! Langärmeliges T-Shirt, Fleece-Jacke, darüber Stepp-Weste und Windjacke, darüber Decke im Auto plus Schal… Es war immer noch SEHR kalt !! Und anfangs sehr dunkel und später sehr grau und immer noch sehr kalt… Sei`s drum… 😕 🙄
Aber es gibt tatsächlich ein paar Tiere 🤪 !!
Erst begegnen wir 3 Hyänen, die wirklich nicht gut gelaunt aussehen 🤨 . Herold meint, sie hätten in der Nacht nichts zu fressen gefunden und seien immer noch auf Jagd. Tatsächlich wittern sie ständig, die Lefzen hochgezogen, der Sabber läuft herunter… Nee, süß ist anders…
Danach treffen wir ein paar Elefantenbullen unterschiedlicher Größe, die neugierig herankommen… OK, ich hab´ zwar nur einen Stoßzahn, dafür aber… 😎 😛
Wieder ein paar Büffel, diesmal auf der frisch geteerten Landebahn eines privaten Lodgebesitzers im Timbavati.
Natürlich auch Impala, mit Stippeföttche auf afrikanisch… 😄
Und dann… Löwen, zwei, männlich, schlafend… tief schlafend… keine Reaktion, obwohl wir mit dem Landrover fast unmittelbar neben ihnen stehen. Nichts, nada, niente. 🙄
Ok, und dann hat Herold – natürlich nur aus Versehen 😗 – den Motor abgewürgt; der Landy macht einen kleinen Satz… und einer der beiden wird wach… 😮 Oder zumindest befindet er sich in einem wach-ähnlichen Zustand… 😗 OK, jetzt kommen ein paar Fotos. Für nicht Löwen-Fans einfach weiterscrollen. Aber ich fand ihn sooo süüß 🤩 !! Ich bin davon überzeugt, man hätte absteigen und ihn streicheln können, es hätte ihn nicht gestört… 😗
Aber irgendwann übermannt ihn wieder der Schlaf und er kippt mit einem Ächzen einfach um…
Mein Tag ist gerettet 😁 !! Zurück zur Lodge kommen wir noch an einem kompletten Elefanten-Beckenknochen vorbei (ohne dazugehöriger Elefantin)… 🙄
In der Lodge selbst wartet ein junges Nyala direkt an unserem Bungalow – hee, der heisst doch Waterbuck !!
Nach dem leckeren Frühstück und etwas später dem wiederum sehr köstlichen Lunch – es wird übrigens gar nicht mehr hell und wärmer übrigens auch nicht – genießen wir (dennoch) die Aussicht, beobachten - wieder- Büffel, Nyalas und Buschböckchen …
Beim Nature Talk erzählt uns diesmal Herold etwas über SCHLANGEN, 😣 😣 , was bin ich froh, dass die alle Winterschlaf halten... 😉 😛
Was wird wohl der Nachmittag noch bringen… 😎
(Heute jedenfalls nichts mehr; hoffe, das ich vor Kapstadt noch zu einem Kapitel komme, sonst bis bald 😘 )
Teil 1326. Okt. 2014
3. Game Drive (nachmittags)
Es wurde am dem Tag – wie erwartet - gar nicht mehr richtig hell 😵 und es war immer noch kalt, sehr kalt und sehr windig… 😣 😵 🙄 Eigentlich so dass Richtige für Sofa, eine Kuscheldecke, ein Glas Wein und ein gutes Buch…Aber nein, wir rauf aufs zugige Auto, ok, auch mit Decke, aber ohne Wein (zunächst noch) und ohne Buch… Selbst Difference war angezogen wie morgens um 06:00 mit Handschuhen, Mütze und Windjacke… 🤪
Es war erbärmlich kalt und ungemütlich und …ohne Tiere. Zunächst nichts, alles ausgestorben, lautes Blätterrauschen… Und dann endlich…ein Tier…ein Wasserbock 😁 !! Allein auf weiter Flur…Na, immerhin…
Wir fahren – gefühlt stundenlang - weiter ohne tierische Begegnungen und dann plötzlich …da, in dem ausgetrockneten Flussbett ist doch was Gepunktetes und rollt sich im Gras…Eine LEOPARDIN 🤩 🤩 !! Sie bemerkt uns und läuft weg von uns zur anderen Uferböschung.
Ebenfalls am anderen Ufer und aus der entgegengesetzten Richtung kommt uns ein anderer Game Drive-Wagen entgegen, der von Herold darüber informiert wird, dass ein Leopard auf ihn direkt zuläuft… Dieser andere Wagen hatte aber zwischenzeitlich ein kleines Buschböckchen aufgeschreckt und genau in „die Arme der Leopardin getrieben“…Die musste quasi nur noch das Maul aufhalten… 🙄 Ein ganz kurzes Quiecken, dann wieder nur noch Blätterrauschen... Wir rüber, steil runter in das Flussbett und drüben steil wieder hoch… Und dann konnten wir sie in allerseelenruhe beobachten… GENIAL !!! Herold und der Fahrer des anderen Motswari-Wagen riefen dann auch noch die Kollegen hinzu, die nach vielleicht einer viertel Stunde eintrafen… So lange hatten wir sie ganz für uns…
Sorry, es folgen ein paar Leoparden-Fotos... 😄 😉
Bäh !! Fell, das an Gaumen und Zunge klebt... 😄 😎
Auf dem Rückweg gab`s abgesehen von einer Kudu-Dame,
einem einsamen Elefanten,
und einem leckeren Sundowner (welche Sonne eigentlich ???) nur noch ein Häschen, das wir auch fast noch überfahren hätten… 🙄
Durchgefroren, aber überglücklich kamen wir zurück in die Lodge (auch schon sehr früh um 18:30) und wurden mit einem heißen Schokorula begrüßt… 😁 😛
Nach einer heißen Dusche zum Aufwärmen, gibt es wieder ein sehr leckeres Dinner in der Boma: Spinatcreme-Suppe, Hühnerkebab oder wahlweise Strauß und als Nachtisch Malva-Pudding, mjam…Mit einem großen Lagerfeuer in der Mitte, kleineren jeweils an den Tischen und heißen Sandsäckchen für auf den Schoß oder in den Rücken...Um 21:30 war es dann aber auch Zeit für`s Bett.
Teil 1431. Okt. 2014
4. Game Drive (morgens)
Der heutige Game Drive toppt nochmals die vorangegangenen, da es nicht nur sehr kalt, sehr grau und sehr windig war, sondern auch munter vor sich hinfisselte 😵 😵 (auf Hochdeutsch nieseln 😉 ).
Kurz war der Gedanke aufgekommen im warmen Bett zu bleiben… 😗 aber kneifen gilt nicht. Also wieder eingepackt wie für eine Alaska-Expedition 🤪 und rein in den Landy… Und was soll man sagen…Es hat sich gelohnt... 😁
Zunächst ein paar Zebras…
Dann entdecken Herold und Difference Löwenspuren und machen sich zu Fuß auf den Weg.
Die Spuren führen jedoch leider in ein benachbartes Grundstück, für das keine Durchfahrrechte bestehen 😕 . Überhaupt ist komplett Timbavati eingeteilt in bestimmte Sektionen, teils in Besitz von Lodges, teil von Privateigentümern und es besteht ein komplexes Regelwerk, wer, wann, wo und bei welcher Regenmenge und für welche Tiere irgendwo rein- oder rüberfahren darf… 🙄
Wir lenken uns ab mit einer hübschen Gabelracke – immer gern genommen –
und endlich mal eine Giraffe. Unsere Amerikanerin freut ich wie bolle 🤪 🤪 , hatte sie doch im Kruger keine bislang entdeckt…Und ich finde sie auch sehr hübsch…
Und dann – wir überqueren ein großes Flussbett – sehen Herolds Adleraugen zwei Löwinnen 🤩 in einiger Entfernung, wir fahren etwas näher als wir auf einen zweiten Wagen stoßen.
Der Besitzer einer Privatlodge mit seinen Gästen, aber er lädt Herold und damit uns ein auch den Löwinnen zu folgen. Diese scheinen eine Mission zu haben und sind im flotten Tempo unterwegs… Wir immer hinter her. Dabei stellt sich heraus, dass Herold definitiv der geschicktere Fahrer ist, als der Herr der Privatlodge, der bald den Anschluss verliert…Dafür gesellt sich ein Wagen der Simbavati Lodge dazu.. Kurz drauf stellen wir auch fest, dass es sogar drei Weibchen sind. Herold weiß, dass sie zu einem Pride (Name leider vergessen) gehören und dass sie wahrscheinlich auf dem Weg zu ihren Artgenossen sind. So, jetzt kommen en paar Löwen-Fotos 😁 😁 😎 😄 :
Irgendwann lassen wir die drei aber ihrer Wege ziehen und Herold verspricht, dass wir heute nachmittag nochmal nach ihnen suchen wollen.
Wir kommen nochmals an einer Giraffin, diesmal mit Baby vorbei (Entzückunsschreie unserer Amerikanerin)…
Dann geht`s zum Damm, vielleicht sind die Hippos draussen, zu warm ist es ja nun nicht wirklich… Nee, leider nicht; die kuscheln alle im Wasser.
Und zwei Wasserböcke verlassen auch recht schnell die Bühne…
Ein Löffler – finde ich auch wieder total klasse, diese Vögel – kämpft mit irgendeinem Amphibium, das sich weigert verschluckt zu werden…
Herold sucht uns ein hübsches Fleckchen an einem Wasserlauf und es gibt heissen Kaffee - herrlich und Muffins –mjam.. Als dann auch noch etwas die Sonne durch die Wolkendecke lugt 🤩 , wird die Stimmung fast ausgelassen. Herold und Difference blödeln herum 🤪 , was damit endet, das Difference plötzlich im statt neben dem Bach steht… 😛 Na, bis die Lederboots bei dem Wetter wieder trocken sind..., der arme Kerl… 😄 Die Zwei sind einfach herrlich und ein super eingespieltes Team.
Langsam machen wir uns auf den Rückweg, wo uns wieder ein leckerer Brunch erwartet. Später wollen wir mit Herold noch einen Bushwalk machen…
Teil 1501. Nov. 2014
Am späten Vormittag starten wir mit Herold und den beiden Engländern zum Bushwalk. Herold erwartet uns mit Gewehr in der Hand am Lodge-Eingang.
Tier werden wir gar keine sehen, aber ein paar hübsche Pflänzchen.
Herold erklärt sehr viel 😁 , immer wieder halten wir an „Kötteln“, Tierspuren, Termitenhügeln, Elefantenschubberbäumen.
Der „teethbrush-Busch“ darf natürlich auch nicht fehlen… 😛
Wir gelangen an das der Lodge gegenüberliegende Flussufer und haben einen schönen Blick auf dieselbe (wäre bestimmt schöner mit etwas Sonne, grrr.. 😵 )
Zurück auf der Veranda sehen wir auf der anderen Seite, wo wir vor einen halben Stunde noch entlang stapften, eine Impalaherde und einen einsamen Elefanten…
Schade, hätte mich mal interessiert, wie diese Begegnung ausgesehen hätte… 🤪 Lunch ist wie immer das kulinarische Highlight des Tages (ich fand` es immer noch besser als das Dinner): es gibt köstliche Quicke, Springbok-Carpaccio, pikant gewürzte Hühnerschenkel… 😁
Teil 1601. Nov. 2014
5. Game Drive (nachmittags)
Die Sonne kommt etwas durch die Wolken !!! Ich bin seelig… 😁 😁 Ich finde es so herrlich in der Sonne auf dem offenen Landy im Nachmittagslicht, der – nicht mehr ganz so kalte Wind im Gesicht… 😎
Moderne Webervögelbehausungen…
Steinböcken, das bisher Glück hatte…
Eine riesige Büffelherde und wir mitten drin…
Und dann treffen wir unverhofft, als wir ein Flussbett hochfahren auf eine Nashorntruppe: 7 kräftige Tiere, die wie an der Perlenschnur aufgefädelt, uns flott entgegenlaufen… 🤩
Ein Raufbold fühlt sich von uns gestört und versucht fast Difference von seinem Sitz zu holen, der völlig ungerührt aussieht und völlig in die Fahrkünste von Herold vertraut, der es gerade so schafft den Wagen ein Stück zurück zu setzen. Auch mit einem anderen Nashorn in der Gruppe scheint er auf Kriegsfuß zu stehen…
Wir genießen endlich mal einen wunderschönen Sonnenuntergang…
Tja, und der letzte Sundowner fällt dann aus, weil…mein Highlight des Urlaubs bevorsteht 🤩 🤩 🤩 🤩 !!
Wir werden von einem anderen Wagen über zwei Leos in der Nähe informiert: Ntombe mit ihrem fast erwachsenen Sohn. Die beiden hatten wohl einen Riss, als zwei Hyänen meinten, der Rest würde jetzt ihnen gehören… 🙄 Und die beiden Leos konnten sich nur in die umstehenden Bäume retten und zwar in zwei verschiedene, wobei das Muttertier so geschickt war, einen Teil des Riss mit hoch zu nehmen. Als wir dazu kamen, saßen in zwei Bäumen jeweils ein Leo 🤪 und zwei Hyänen geifernd darunter. Weil der Rest des Risses war doch zu verführerisch… Dies gibt aber dem Leo-Sohn die Gelegenheit, den Baum zu verlassen und im Gebüsch zu verschwinden…Und die Mama oben im Baum bleibt ganz relaxt… 😎 OK, hier sind die Bilder dazu…Ich war total geflasht… 🤩
Leider wird es immer dunkler und schweren Herzens verlassen wir diese tolle Sichtung…
Das Dinner wird dann auch sehr ausgelassen; wir haben Liz, eine der Assistant Manager, am Tisch; eine schon etwas ältere Engländerin, die in Simbabwe aufwuchs. Sie lässt immer mal wieder ihren Mann für ein paar Monate im kalten England zurück, um in ihre Wahlheimat zurückzukommen. Und an dieser Frau ist ein echter Comedian verloren gegangen. Ihre Anekdoten sind herrlich und es wird viel gelacht 😄 🤪 . Dazu gibt`s Polentaküchlein mit Tomatensugo, Bier-Gulasch, Butternut, Spinat und zum Abschluss Cheesecake mit Passionfruit. Unser letzter Abend dauert etwas länger als die vorherigen… 😗 Wir sind deutlich der letzte Tisch der die Boma verlässt… 😗 Wie immer bringt uns John zurück zum Zimmer und … direkt an unserer Terasse steht ein großer Elefantenbulle, der sein Dinner noch nicht beendet hat… Ich hätte ihn anfassen können…Leider gibt`s nur ein Beweisfoto.
Und dann mussten wir noch unserer total lieben, aber etwas verhuschten Amerikanerin 😊 Asyl geben – keine Ahnung wie sie es geschafft hatte, 2 Wochen allein durch Südafrika zu kommen - , die ihren Zimmerschlüssel verbaselt hatte (nicht das erste Mal 🤪 )… Was uns die Gelegenheit gab, gemeinsam den Rotwein, den wir als „Repeater“ als Präsent bekommen hatten zu leeren 😛 . Irgendwann kam John aber mit dem wiedergefundenen Schlüssel zurück und so endete der letzte Abend…
Morgens gibt`s den letzten Game Drive, seufz…
Teil 1701. Nov. 2014
6. Game Drive (morgens)
Wehmütig standen wir auf zu unserem letzten Game Drive 🙁 . Die Laune wurde aber entschieden gehoben, als wir auf der Veranda, wo man sich immer zum Morgen-Kaffee einfindet und wo es auch WLAN gibt, herausfanden, dass Deutschland 7:1 gegen Brasilien gewonnen hatte 🤩 !!!
Und dann ging sogar die Sonne zögerlich auf… 🤩
Zuerst fuhren wir zum Damm und genossen die schöne Lichtstimmung. Die Hippos zogen es jedoch immer noch vor unter Wasser zu bleiben…
Ein paar Büffelbullen waren den nächsten Stopp wert…
Und während wir so da im frühen Morgenlicht umherfuhren, mussten wir Herold, der wahrscheinlich noch ein Nickerchen machte, ein lautes STOPP!!! zurufen, sonst hätte er wahrscheinlich die beiden Löwinnen direkt vor uns am Wegesrand überfahren… 😮 🙄 Also Vollbremsung und erst mal schauen. Herold total verdutzt grinsend; der ganze Wagen am Lachen… 😄 😄
Es waren die beiden bzw. die drei vom Vortag…Wir konnten sie dann erneut durch den Busch verfolgen, bis sie – nachdem sie einen halbherzigen Jagdversuch auf ein paar Kudus abgebrochen hatten 😵 – auf den Rest ihres Pride trafen, sich alle begrüßten und dann für eine Siesta niederließen… War klar, da kommt jetzt an Aktion nix mehr… 😉 😎
Sorry für die vielen Löwenbilder, ich konnte mich nicht entscheiden... 😗
Ein Steinböckchen später …
trafen wir zwei kräftige Elefantenbullen…
Bei unserem Kaffeestop wurden die obligatorischen Abschiedsfotos gemacht; unsere ganze Gruppe löste sich heute auf…
Zebra im Zwiegespräch mit Wasserbock; was die zwei sich wohl erzählen?
Und zurück am Damm: endlich mal Hippos an Land, und direkt so viele… 😁 😁
Während sich Herold mit dem Landy mitten in Büffel-und Elefantenherden stellt, bis auf möglichen Handkontakt an Löwen und Leoparden heranfährt, hält er vor dieser Hippo-Gruppe jedoch respektvoll Abstand. Er meint, Flusspferde sind unberechenbar, insbesondere wenn Kleine mit dabei sind. Und da ist auch ein besonders Süsses (OK, also nur für Hippo-Fans 😉 😛 )…
Verabschiedet werden wir von Impalas, die wir wirklich lange nicht mehr gesehen haben.
Vorbei an dem WELCOME-Schild am Airstrip, fahren wir ein letztes Mal in die Auffahrt zur Lodge, seufz… 🙁 🙁 🙁
Auf das Frühstück verzichten wir, da wir mit ein bisschen Zeitpuffer in Hoedspruit am Flughafen sein wollen (hätten wir nicht tun müssen; unsere Flieger hat 90 Minuten Verspätung 😠 ). Wir werden herzlich von allen verabschiedet. Chad Cocking, der Head Guide, signiert noch sehr persönlich seinen Bildband für mich, Herold und Difference bringen unsere Koffer zum Auto und nach einer letzten Umarmung heißt es Abschied nehmen von Motswari… 🙁 🙁 Ich habe mich erneut in die Lodge und insbesondere die Menschen hier verliebt und bin sicher, dass ich irgendwann wieder kommen werde 😁 😁 !!
Unser Kruger- Kurztrip hat uns beiden noch besser gefallen, als die Kwa Zulu Natal-Tour im Oktober 2013, da wir dieses Mal für die kurze Zeit auch extra kurze Wege geplant hatten und mit den Zubringerflügen nach Nelspruit und von Hoedspruit war es einfach nur genial und total "relaxed". Ich entspanne mich im Busch besser als bei 2 Wochen Strandurlaub und hoffe sehr, dass es bald mal eine Wiederholung gibt 🙂 !!
Zwischenzeitlich war ich „schon“ wieder unten 🤪 ; im Oktober war ich mit meinem Mann 10 Tage am Kap… 😎 Davon später vielleicht mal mehr… 😉
Nochmal vielen, vielen Dank den `Kommentatoren` und Danke-Button-Drücker 😁 😁 !!! Einige haben ja bis zum Schluss ausgehalten, dafür einen extra dicken Schmatz 😘 😘 😘 !!