Wonach wähle ich ein GPS Gerät aus?

18 Antworten · 6'796 Aufrufe · gestartet 28. Juni 2014 von SingSing
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Themenstarter8 Beiträge · seit 201428. Juni 2014 · #1
Huhu!

Auf vielen Reisen habe ich es nicht gehabt und mich immer geärgert, jetzt ist bei mir endlich mal ein bisschen mehr Geld im Portmonee und ich möchte mir mal ein eigenes GPS Gerät zulegen. Zum einen Segel ich ganz gerne mal, da ist es nie verkehrt seine Position zu wissen, aber auch auf den Reisen in der Wildniss kann es ja doch mal ganz hilfreich sein.

Dadurch, dass aber immer irgendwer ein Gerät dabei hatte, musste ich mich nie all zu sehr um die technischen Dinge Gedanken machen. Das merke ich nun, da ich beim Kauf eines solchen Gerätes noch nicht so wirklich die Ahnung habe... Unter http://www.sportscheck.ch/ausruestung/navigation-orientierung/ habe ich das Polar GPS gefunden. Dazu hätte ich sogar die passende Sportuhr. Aber naja - ich möchte ja doch auch etwas ordentliches kaufen - worauf muss ich achten?

Ist das vorgeschlagene Gerät in Ordnung, oder habt ihr Tipps wo ich sonst noch einmal vorbei schauen kann? Und im generellen, worauf sollte man grundlegend bei einem GPS Gerät achten?

Freue mich über Antworten!

Habt einen schönen Abend 🙂
487 Beiträge · seit 201229. Juni 2014 · #2
Ich würde ein Garmin empfehlen, für Garmin gibt es meines Erachtens die besten Karten auch im maritimen Bereich.
Die genialen T4A Tracks for Africa funktionieren auf Garmin.
www.save-wildlife.org www.sptr.de
1'920 Beiträge · seit 200829. Juni 2014 · #3
Hallo

Ich sag's mal pauschal
Routing in Europa oder USA ist Tom Tom vorzuziehen
Fürs südliche Afrika Kommste um ein Garmin nicht drumrum ,
denn die T4a Karten laufen nun mal nur auf nem Garmin .

Lg

0der andersrum Garmin funzt sowohl in Europa , als auch in USA oder Australien ,
Tom Tom hingegen nur in Europa , USA und Down under
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2014
2'664 Beiträge · seit 201229. Juni 2014 · #4
SingSing schrieb:Huhu!

Auf vielen Reisen habe ich es nicht gehabt und mich immer geärgert, jetzt ist bei mir endlich mal ein bisschen mehr Geld im Portmonee und ich möchte mir mal ein eigenes GPS Gerät zulegen. Zum einen Segel ich ganz gerne mal, da ist es nie verkehrt seine Position zu wissen, aber auch auf den Reisen in der Wildniss kann es ja doch mal ganz hilfreich sein.

Dadurch, dass aber immer irgendwer ein Gerät dabei hatte, musste ich mich nie all zu sehr um die technischen Dinge Gedanken machen. Das merke ich nun, da ich beim Kauf eines solchen Gerätes noch nicht so wirklich die Ahnung habe... Unter http://www.sportscheck.ch/ausruestung/navigation-orientierung/ habe ich das Polar GPS gefunden. Dazu hätte ich sogar die passende Sportuhr. Aber naja - ich möchte ja doch auch etwas ordentliches kaufen - worauf muss ich achten?

Ist das vorgeschlagene Gerät in Ordnung, oder habt ihr Tipps wo ich sonst noch einmal vorbei schauen kann? Und im generellen, worauf sollte man grundlegend bei einem GPS Gerät achten?

Freue mich über Antworten!

Habt einen schönen Abend 🙂
Das beste Gerät ist der alte Garmin 376C Plotter für maritim und auch für Tracks. Natürlich auch für normale Navigation. Es gibt kein gleichwertiges Nachfolgegerät, auch nach Auskunft der Spezialisten von Garmin.
Da diese Geräte so beliebt sind, mußt Du bei eBay auch bereit sein, schon mal 500 Euronen für ein Gebrauchtgerät zu zahlen. Diese Geräte sind außerdem stabil und unkaputtbar, selbst der eingebaute Akku.

Garmin hat ein sog. Nachfolgegerät herausgebracht, das Garmin Montana Hybrid, das zwar einen Track Manager hat, aber nicht an das 376C oder alternativ 396C (auf Flugbetrieb erweitert) annähernd heran kommt.

Der meiste Billigkram kann Dich zwar auf Karten erfassten Wegen entlang führen, bei Tracks versagen die meisten. Erst recht maritim (auf Wasser).

H.

@ Bloke: Auch wenn Du einen TomTom besitzt, sehe ich Deine These als sehr gewagt an wer wo was am besten sein soll. Zum einen gibt es den TomTom auch für das südliche Afrika, zum Anderen ist mir keiner für Tracks bekannt (lasse mich gerne eines Besseren belehren). Alle Geräte sind nur so gut wie die installierte Firmware, und das Kartenmaterial. Bei letztem solltest Du Dich mal informieren, wer mit wem bei den Kartenherstellern wie zusammen arbeitet. Es gibt selbst zwischen Tracks4Africa und Garmap eine Zusammenarbeit. Und Navtec hängt bei Garmin ebenso mit drin, sogar beim Europakartenmaterial.
7'263 Beiträge · seit 200629. Juni 2014 · #5
Hallo SingSing

Für mich ist jeweils wichtig, dass ich ein grosses Angbot an Karten nutzen kann. Das sollen Karten vom Anbieter aber auch Karten von Fremdherstellern und Opern Street Map sein. Dann bin ich flexibel und kann einsetzen was ich will.
Der einzige grosse Anbieter bei dem das möglich ist, ist Garmin. Somit ist die Marke schon mal klar.

Als nächstes kommt es etwas auf die weiteren Bedürfnisse an. Für eine Tour im Auto nutze ich gerne ein günstiges Nüvi. Das ist einfach zu bedienen und hat eine ordentliche Sprachausgabe. Beim Autofahren möchte ich das so.
z.B. nüvi 2597LMT mit 5" Bildschirm
nüvi 2597LMT mit 7" Bildschirm

Sobald ich mehr Anforderungen habe. Z.B. fürs Wandern, Geocachen, Biken etc. gibt es Outdoor-Geräte:
Die sind klein und leicht, laufen auch mit normalen Batterien und zeigen deutlich mehr Infos von den Karten an als die günstigen Nüvis.
z.B. Dakota 20

Es gibt weitere spezielle Geräte für Maritime Anwendungen. Da kenne ich mich kaum aus.
Diese werden aber meist fest verbaut. Du kannst Sie nicht so einfach mitnehmen und im Mietwagen anbringen.
z.B. Kartenplotter GPSMap 5008

Als beste Kompromiss-Lösung für Auto, Motorrad und Outdoor sehe ich im Moment das Montana. Du erhältst es nach Wunsch mit der Halterung fürs Fahrzeug. Da ist auch eine Sprachausgabe verbaut. Es kann aber auch sehr gut als Outdoor Gerät verwendet werden. Eine Version hat eine Kamera. Die taugt aber nichts. Deshalb empfehle ich das Gerät ohne Kamera:
Montana 600
Fahrzeughalterung für Montana

Von alten Geräten wie dem 376 oder dem 276 halte ich nicht viel. Diese haben noch sehr wenig internen Speicher. Der Erweiterungsspeicher ist sehr teuer. Ausserdem sind die Prozessoren in diesen Geräten langsam. Die Bedienung erfolgt über Knöpfe und ist nach meiner Ansicht eher fummelig (ich mag Touchscreens).
Ja, es gibt eine grosse Fangemeinde für diese Geräte. Ich gehöre bestimmt nicht dazu.

Wenn Du ein Gerät mit Kartenmaterial kaufst, solltest Du eines mit Life Time Maps (LMT) nehmen. Du erhältst alle paar Monate kostenloses Kartenupdates zu Deinem Gerät.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 29. Juni 2014
2'664 Beiträge · seit 201229. Juni 2014 · #6
Chrigu hat recht, jeder hat seine persönlichen Präferenzen, und welche praktischen Erwartungen man daran setzt.
Meine Präferenz ist auch ein Touchscreen, und dennoch bleibe ich beim 376C, weil ich da Vorteile habe die kein anderes Gerät aufweist. Für meine Zwecke.
Es ist richtig, die 500MB Speichersteine sind recht teuer.
Davon habe ich immer 2 mit jeweils der gleichen Abdeckung, aber einmal mit Tracks4Africa, und einmal für Garmap Kartenmaterial.
Warum das?
Weil Tracks4Africa besser ist für Neben- und Geländestrecken.
Weil Garmap besser ist in Städten und mit Unterkunftsverzeichnissen. Und da wir grundsätzlich Strecken und keine Unterkünfte nach Terminkalender abfahren, ist es einfacher, mögliche Unterkünfte schnell zu finden wenn es später wird. Besonders in Ländern wie Zambia etc. extrem gut verwendbar.
Und der Baustein ist in ein paar Sekunden zu tauschen.

Aber da Du nicht vorbelastet bist wie ich, geht meine Empfehlung auch in die Richtung des Garmin Montana. Ich glaube nicht, daß Du es bereuen wirst.
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2014
7'263 Beiträge · seit 200629. Juni 2014 · #7
Noch ein Nachtrag wegen dem externen Speicher. Heute haben alle Geräte microSD-Karten. Diese können bei den Nüvis sehr einfach im Betrieb, bei den Outdoor-Geräten nur bei ausgeschaltetem Gerät (dies müssen geöffnet werden) getauscht werden.

Dank dem grossen Speicher kannst Du aber auch mehrere Karten vom gleichen Gebiet parallel installieren. Im Gerät wählst Du dann welche Karte genutzt werden soll. Grundsätzlich sollte es auch gehen, wenn mehrere Karte aus dem gleichen Gebiet aktiv sind. In der Praxis führt das aber leider oft zu Problemen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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378 Beiträge · seit 201230. Juni 2014 · #8
Da ich beruflich mit GPS (eigentlich mit GNSS, also allen Satellitennavigationssystemen) den Millimeter messe und mich durchaus als Experte bezeichnen kann, möchte ich die Navigation mal etwas allgemeiner beschreiben.

1. Positionsbestimmung

Ohne jetzt die technischen Daten aller Navigationsgeräte-Herrsteller durchforstet zu haben, bin ich mir sehr sicher, dass in allen Geräten ein L1-Codeempfänger zum Einsatz kommt. Alles andere würde ohne Referenzstationen und Korrekturdatentransfer keinen Sinn machen (da teuer und keine bessere Genauigkeit). Insofern macht es für die reine Positionsbestimmung keinen Unterschied, ob man nun ein Auto-Navi, Wander-Navi oder sein Smartphone benutzt. Letzteres könnte sogar noch besser sein, da neben amerikanischen GPS bei aktuellen Modellen auch das russische GLONASS-System unterstütz wird und über den Mobil-Internetzugang zusätzliche Daten abgerufen werden können (-> A-GPS). In allen Fällen ist die Positionsgenauigkeit im Schnitt ca. 10m (3m bis total daneben).

2. Kartenmaterial

Die genaueste Position nützt einem aber in der Regel nicht viel, wenn man kein gutes Kartenmaterial hat, auf welchem die Position angezeigt werden kann. Und genau hier mag sich dann die Speu vom Weizen trennen. Generell hängt es jedoch auch von Anforderung ab, ob einem die Hauptstraßen in der Karte reichen, oder ob man auch den letzten Wanderweg im Plan braucht.

Da ich ehrlich gesagt keine Ahnung habe, wie gut oder schlecht das Kartenmaterial von Garmin, TomTom und Co ist, kann ich nur sagen, dass ich auf meiner Reise das Kartenmaterial von OpenStreetMaps mehr als ausreichend fand. Wobei ich jetzt auch keine Offroad-Tracks gefahren bin. Gerade bei der von mir verwendeten kostenlosen App MapsWithMe (=OpenStreetMaps) konnte das Kartenmaterial vor meiner Reise prüfen. Oder anders gesagt, da jeder Weg, welchen ich fahren wollte verzeichnet war, brauchte ich nichts anderes.

3. Anwendungen

Neben der Position und der Darstellung dieser Position auf einer Karte, haben einige Navigationsgeräte noch weitere Funktionen, welche unter Umständen nützlich sein können. Die bekanntesten davon sind:
3.1 Navigation: Berechnung zusätzlicher Werte wie z.B. aktuelle Geschwindigkeit, Fahrtrichtung, etc.
3.2 Routing: Berechnung eines Weges zu einem eingestellten Ziel, inklusive Fahranweisung/Wegbeschreibung. Im Prinzip die Funktion, welche man von jedem Auto-Navi erwartet.
3.3 Tracking: Aufzeichnung der aktuellen Position in einem gewissen Intervall. Wird häufig dazu verwendet, um im Nachhinein zu sehen, wo man langgefahren ist.

4. Mein persönliches Fazit

Ich persönlich brauche weder das Routing nach das Tracking auf meinen Reisen, da ich eigentlich immer selber weiß, wo ich hinwill und wo ich gewesen bin. Insofern war für mich in meinem Namibia-Urlaub mein Smartphone mit OpenStreetMap-Kartenmaterial mehr als ausreichend. Kosten also gleich Null. Habe mir da aber im Vorfeld auch zu viele unnötige Gedanken gemacht, da mir zur Not auch die mitgenommene Karte vollkommen genügt hätte. In der heutigen Generation mag ich da aber vielleicht auch eine Ausnahme sein 😉
Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
444 Beiträge · seit 201130. Juni 2014 · #9
Hallo!
Kurz erklärt:
Garmin mit T4A - somit bist du auf der Sicheren Seite.
Gruß Joch66
52 Beiträge · seit 201204. Juli 2014 · #10
Mein Tipp:

Die Navi-Apps eures Vertrauens einfach aufs Smartphone. Da tut es auch nicht weh, mehrere dabei zu haben (vorausgesetzt man hat genug Platz auf dem Smartphone).
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487 Beiträge · seit 201205. Juli 2014 · #11
Ich bin immer noch fasziniert welche tracks auf den T4A Maps sind, selbst wochenlang nicht befahrene Nomanslandwege waren meist verzeichnet. Die saisonalen Hinweise sind auch sehr hilfreich. Durch die POI findet man viel am Wegesrand, das einem sonst entgeht.
T4A läuft halt auf Garmin und jetzt wohl auch auf Android und Apple. Bei der Hitze im Cockpit vertraue ich mehr einem Garmin.
www.save-wildlife.org www.sptr.de
223 Beiträge · seit 201305. Juli 2014 · #12
Unser Garmin hat Oktober 2009 die Hitze im Caprivi nicht überlebt.:(

Für unsere 2. Tour haben wir ihm ein reflektierendes Schattendach gebaut und alles war gut .:)
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010
4 Beiträge · seit 201612. Jan. 2016 · #13
Hallo zusammen,

Mein erster Post hier. Da ich und meine Frau ein Trip in Botswana und Namibia planen. Wollte ich die tracksfor africa benutzen.

Kann mann dieses Kartenmaterial wirklich auf allen Garmin Nüvis verwenden wie z.Bsp. diesem?
http://www.amazon.de/gp/product/B00B3SELA8/?tag=namfo-21

Danke für eure Antwort.
1'927 Beiträge · seit 200812. Jan. 2016 · #14
Ja, das funktioniert auf dem Nüvi 😉
2'664 Beiträge · seit 201212. Jan. 2016 · #15
garrettrs schrieb:Hallo zusammen,

Mein erster Post hier. Da ich und meine Frau ein Trip in Botswana und Namibia planen. Wollte ich die tracksfor africa benutzen.

Kann mann dieses Kartenmaterial wirklich auf allen Garmin Nüvis verwenden wie z.Bsp. diesem?
http://www.amazon.de/gp/product/B00B3SELA8/?tag=namfo-21

Danke für eure Antwort.
Nicht mit jedem Garmin Gerät kann man ins Gelände und Tracks fahren.
Du solltest erst einmal definieren was Du damit tun willst, und Dich dann erkundigen.
Ja, die Software läuft auf allen Gerätes, es bringt Dir aber nichts, wenn Du am Ende
eines Hauptweges anlangst und ins Gelände einfahren willst und der Navi Dich nicht
weiter führt da er auf Tracking nicht eingerichtet ist. Dazu sollte ein Navi z.B. eine maritime
Plotting-Funktion haben.
Wenn Du die normalen Tourie-Wege fahren willst reicht dieser Navi wohl aus.
1'287 Beiträge · seit 200812. Jan. 2016 · #16
Hallo,

ich vertraue auch seit langer Zeit der Kombination Garmin/T4a Karten und bin sehr zufrieden. Allerdings es kommt in der Tat darauf an, was Du machen willst.

Ich selbst habe ein Garmin eTrex Handgerät, welches kombiniert mit Cockpit-Halterung und Ladekabel trefflich selbst den kleinsten Weg routen kann. Beim Einsatz von T4a Karten hat das den großen Vorteil sehr realistische Angaben zur verbleibenden Fahrtzeit zu bekommen. Für Fahrten in Nationalparks oder auf kleinen Strassen oder auch bei längeren Überlandfahrten ist das perfekt.

ABER diese Kombination hat Schwächen bei der Navigation in Städten. So konnte ich nicht alle Strassennamen von größeren Städten wie z.B. Pretoria oder Kapstadt im Navigationssystem direkt finden. Die Strassen sind in den Karten durchaus verzeichnet. Ich konnte sie in der passenden Software (Basecamp) finden und auch als Wegpunkt auf das Navigationssystem übertragen aber offensichtlich ist dieses Garmin Gerät nicht dafür vorgesehen jede Strasse per Suche zu finden. (Mal davon abgesehen, dass die Eingabe buchstabenweise recht umständlich ist).

Für uns war das ein Manko, da wir schon einige Orte (Restaurants, Werkstätten etc.) per Strassennamen anfahren wollten, und dies eben nicht "einfach so" ging sondern immer über den Umweg Software oder später noch einfacher durch den Erwerb eines Stadtplanes 😉

Kurzum wenn Du weniger in Städten unterwegs bist, bzw. dort nicht navigieren musst, ist ein Handheld (und hier das von Swakop vorgeschlagene am besten) geeignet.

Viel Spaß und Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
441 Beiträge · seit 201409. Feb. 2016 · #17
Moin

für Afrika nutzen wir unser uraltes Garmin 255 mit T4A
Funzt super und wenn es geklaut oder sonst wie drauf geht ist es nicht schlimm.
Das teure für D/EU bleibt zu Hause.
Danke und Gruß Matze
7'263 Beiträge · seit 200609. Feb. 2016 · #18
garrettrs schrieb:
Kann mann dieses Kartenmaterial wirklich auf allen Garmin Nüvis verwenden wie z.Bsp. diesem?
http://www.amazon.de/gp/product/B00B3SELA8/?tag=namfo-21
Hallo garrettrs

Ja, das funktioniert problemlos.
Nicht mit jedem Garmin Gerät kann man ins Gelände und Tracks fahren.
Das kann ich so nicht bestätigen. Auch mit Nüvis geht das ohne Probleme. Häufig sind aber die Einstellungen im Nüvi falsch. So gibt es Vermeidungen. Wenn da "Unbefestigte Strassen" angekreuzt ist, dann will das Navi da nicht durch.
Es gibt aber durchaus Geräte die im Gelände besser geeignet sind. Z.B. das Garmin Oregon

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
3'883 Beiträge · seit 201109. Feb. 2016 · #19
Die angesprochenen Probleme wurden an anderer Stelle im Forum schon öfter erörtert. Hier noch einmal einige Fakten:

- Wer in Namibia herumfährt, braucht in der Regel kein Navi. Anders sieht es bei Offroadfahrten z.B. durch das Okavangodelta aus.

- Sich nur auf T4A-Karten zu verlassen, kann für böse Überraschungen sorgen. Wir konnten mit der T4A-Karte auf unserem Garmin nicht die Niederlassung von Africamper in Johannesburg finden. (s. Anhänge) Es war zum Verzweifeln. Auf der OSM-Karte war aber alles drauf. Die T4A-Karten stellen dafür bei den Campsites sogar einzelnen Stellplätze dar.
Fazit: Im Gelände mit T4A und in den Städten mit der kostenlosen OSM-Karte. Auf unserem Garmin ist beides gespeichert und mit einfachem Umschalten schnell aktiviert.

- Wer individuelle Strecken fahren will, kann sich nicht auf das Routing des Garmin verlassen. Der muss vorher seine Wege mit z.B. BaseCamp auf dem PC selbst routen. In Swasiland wollte uns die T4A-Karte trotz komfortabler Wege wieder zurück schicken. Seit Jahren routen wir vorher alle Tagesetappen auf MapSource/BaseCamp und speichern sie auf der SD-Karte ab. Das Format hängt davon ab, ob das Navi Routen oder Tracks verarbeiten kann.

- Toll ist es, wenn das Navi die Funktion Tracking beherrscht. Die tatsächlich gefahrene Strecke ist nach einem Download auf MapSource darstellbar und man kann sich noch zusätzlich das Höhenprofil (z.B. bei unserer 6 Pässetour durch Lesotho) anzeigen lassen.

- Ein Wort zur Genauigkeit. Als Geocacher ist das für mich ein wichtiger Punkt. Inzwischen beherrschen auch die neuen Garmin das russische Glonasstsystem. Das ist keine Domaine der Smartphones mehr! Meiner Ansicht nach sind sie zeitweise genauer, weil sie zusätzlich die Funkmaste des Mobilfunknetzes zur Ortung nutzen.

- Wer auch auf Wanderungen das Navi nutzen will (z.B. wenn man nicht nur die Standardroute zum Tafelberg hoch will) sollte ein Outdoornavi oder eine Hybridlösung mit min. 4 Std. Laufzeit wählen. Notfalls mit zweiten Akku für einen Tausch.

- Das Navi muss einen Steckplatz für eine externe SD-Karte haben, bei der z.B. 20 Routen, die T4A-Karte und die OSM-Karte gespeichert werden.

- Bei der Auswahl des Garmin ist weiter darauf zu achten, wieviel max. Wegpunkte pro aktivierter Route das Gerät verarbeiten kann. 200 sollen es mindestens sein.

- Ob das Navi nur hochgeladene Routen aber keine Tracks verarbeiten kann, ist für mich sekundär. Ich konvertiere seit Jahren alle daheim gerouteten Strecken im Web bei GPSies und kann gleichzeitig die Routenpunkte auf ein Maximum begrenzen. Ein weiterer Vorteil: Alle Wegpunkte werden durchnummeriert und das Navi berechnet deshalb eine identische Strecke, wie sie vorher auf dem PC bei MapSource/BaseCamp gewesen ist.

LG freshys "bessere" Hälfte
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Mapungubwe
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Jozi
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