Namibia und Botswana im November/Dezember 2014

4 Antworten · 923 Aufrufe · gestartet 31. Mai 2014 von BadaBing
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Themenstarter6 Beiträge · seit 201431. Mai 2014 · #1
Hallo liebe Leute,

nachdem ich in der letzten Zeit schon sehr viel in diesem Forum gelesen habe und mir somit viele wertvolle Informationen zusammensuchen konnte, habe ich mir nun eine Route überlegt. Ich würde jedoch gerne die Meinung des ein oder anderen Botswana / Namibia-Erfahrenen einholen und Feedback zur Machbarkeit und Sinnhaftigkeit der Route abholen.

So, erst einmal möchte ich mich - wie es sich gehört - ein wenig vorstellen. Meine (Noch-)Freundin und (Bald-)Frau werden im November/Dezember guet 3 Wochen unsere Flitterwochen in diesen beiden Ländern verbringen.
In Afrika waren wir bislang einmal (Südafrika in 2012, alles selbst organisiert und selbst gefahren).
Auch dieses Jahr werden wir alles selbst organisieren und auch durchführen. Dazu haben wir uns nun Angebote verschiedener Autoverleiher eingeholt und tendieren aktuell zu einem Toyota Hilux mit Dachzelt bei Caprivi Car Hire.

So, nun zu unserer Route (um Unterkünfte habe ich mir größtenteils noch keine detaillierten Gedanken gemacht):
10.11.: Abends Ankunft in Windhoek (Übernachtung: Windhoek)
11.11.: Sestien
12.11.: Sestien
13.11.: Swakopmund
14.11.: Swakopmund
15.11.: Damaraland
16.11.. Etosha
17.11.: Etosha
18.11.: Etosha
19.11.: Etosha
20.11.: Rundu
21.11.: Kasane
22.11.: Kasane (-> Daytrip zu den Victoria Falls)
23.11.: Chobe (Übernachtung: Ihaha)
24.11.: Chobe (Übernachtung: Ihaha)
25.11.: Chobe (Übernachtung: Liyanti)
26.11.: Chobe (Übernachtung: Savuti)
27.11.: Chobe (Übernachtung Savuti)
28.11.: Moremi (Übernachtung Khwai Campsite)
29.11.: Moremi (Übernachtung Khwai Campsite)
30.11.: Maun
01.12.: Ghanzi
02.12.: Windhoek
03.12.: Windhoek
04.12.: Rückflug

Insbesondere bei der Fahrt von Kasane nach Maun bin ich mir unsicher, inwiefern die Zeit ausreicht und ob die Tagesentfernungen realistisch sind. Ich muss dazu sagen, dass wir beide zwar ganz passable Autofahrer sind, aber beide noch nie ein 4WD gefahren sind und uns daher nicht zu viel schwierige Strecke an einem Tag zumuten möchten. Meine Hoffnung ist jedoch, dass wir im November/Dezember nicht allzu schlimme Straßenverhältnisse antreffen werden.

Insbesondere in Botswana werden wir nach Möglichkeit ausschließlich campen, da die Preise für die Lodges nicht ganz in unser Budget passen. Daher werde ich auch - sofern sich nichts mehr an der Planung ändert - asap die Campsites anschreiben und reservieren.

Ich habe noch einige Detailfragen, aber erst einmal wäre ich sehr dankbar, wenn sich der/die ein oder andere ein bisschen Zeit nimmt und mir mitteilt, was sich noch an der Route verbessern ließe.

Danke vielmals vorab und schöne Grüße!
zuletzt bearbeitet 31. Mai 2014
33,1k Beiträge · seit 200631. Mai 2014 · #2
Moin BadaBing,

willkommen im Forum!

So schade es ist, aber da Du ja nicht ewig unterwegs hast, lass Sesriem (Sestien?) weg. Fahr von Windhoek nach Swakopmund, hänge da einen Tag dran und dann fahre zwei Nächte ins Damarland und dann wie geplant weiter. Ihr nutzt den Caprivi leider nur als Durchfahrtstrecke, das ist sehr Schade.

Ich weiß nicht wie versteift ihr auf diesen Tourverlauf seid, aber ich würde überlegen vielleicht in den 3,5 Wochen etwas umzuplanen. Der Caprivi, auch als "kleines Ogavango-Delta" bezeichnet bietet sehr viel. Vielleicht könnt ihr zwei Nächte im Chobe streichen, eine in Etosha und diese im Caprivi verbringen?!

Ihr müsst zu Eurer Reisezeit im bereisten Gebiet jederzeit mit Regen rechnen - es ist dann kleine Regenzeit.

Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
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7'267 Beiträge · seit 200631. Mai 2014 · #3
Hallo BadaBing

Denkt bei Eurer Planung bitte daran, dass es im November in Botswana schon ordentlich schütten kann. Dann ist die Strecke durch den Chobe und Moremi eine besondere Herausforderung. Nicht dass das schlecht ist. Wir haben das auch schon gemacht, sehr viel dabei gelernt und würden das heute nochmals machen.
Einfach dass Ihr es wisst und Euch auch etwas darauf einstellt.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 31. Mai 2014
Themenstarter6 Beiträge · seit 201401. Juni 2014 · #4
Danke für das erste Feedback.

@Christian: das werde ich mir dann wirklich vielleicht noch einmal durch den Kopf gehen. Sesriem weglassen ist eher keine Option, aber vielleicht können wir woanders noch 1-2 Nächte einsparen, die wir dann in Caprivi verbringen können. Welche Stops / Aktivitäten würdest du denn da empfehlen?

@chrigu: hattest du vor der Tour durch den Chobe den schon 4WD-Erfahrung? Welche Stops / welche Route habt ihr genommen?
7'267 Beiträge · seit 200601. Juni 2014 · #5
BadaBing schrieb:
@chrigu: hattest du vor der Tour durch den Chobe den schon 4WD-Erfahrung? Welche Stops / welche Route habt ihr genommen?
Das Ganze ist bei uns schon 13 Jahre her. Damals war es unsere erste 4x4 Tour. Irgendwie muss man anfangen.
Für den Weg von Man nach Savuti haben wir zwei volle Tage gebraucht. Normalerweise sind es etwa 6 Stunden. Wenn es regnet sammeln sich auf dem Weg sehr viele Pfützen. Diese können bis 50 cm tief sein. Ausserdem besteht der Boden aus "Black Cotton Soil". Einer Erde die einerseits schmierig ist, andererseits sehr schnell fest wird wenn es heiss ist.
Für uns war es die erste solche Tour. Am ersten Tag haben wir uns festgesetzt, konnten aber dank eines Lastwagens wieder heraus gezogen werden. Anschliessend konnten wir uns an ein anderes Fahrzeug hängen.

Heute, mit sehr viel mehr Erfahrung, schau ich das ganze nicht mehr als Problematisch an. Damals war es aber echt schwierig für uns. Dafür war die Gegend von Savuti so schön, wie ich es seither nie mehr erlebt habe. Wunderbarer Golf-Rasen mit 50 Elefanten drauf. Das war absolut der Hammer.

Ich habe damals folgendes Bild gemacht
hc5c63b8.JPG

Das ist noch witzig. Ich habe mir das Bild schon lange nicht mehr angeschaut. Im Nachhinein sieht es nicht besonders aus. Damals war es für uns echt schwer.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 01. Juni 2014