BIMIMEQUDIThemenstarter27 Beiträge · seit 201223. Mai 2014 · #1Hallo,
in einem anderen Thread haben wir ja einen 4x4 in NAM gesucht...
Mittlerweile haben wir ihn gefunden, werden ihn im Aug/Sept erstmals benutzen und haben auch schon einen Unterstellplatz.
Da wir ihn zunächst nur 1x pro Jahr mit unserer Familie benutzen, stellt sich die Frage wie lagert man das Auto richtig ein? Was ist dabei zu beachten (Batterie, Motoröl, Diesel).
Wie macht ihr das? Gibt es da ein paar Tips auf was zu achten ist?
Gruß
Alex_Muc857 Beiträge · seit 201423. Mai 2014 · #2Servus,
eigentlich sollte der Unterstellplatz auf die Batterie achten.. das kann aber je nach Motivation in tiefentladenen oder gekochten Batterien enden 😉 Wir bauen die Batterien aus, und lassen sie ausgebaut im Haus stehen (ca. 4-5 Monate maximal).
Öl: Normal stehen lassen, vorher natürlich schauen, dass genug drin ist. Diesel: Im Prinzip egal, vollgetankt verhindert Innenkorrision... so denn ein Stahltank verbaut ist... Ansonsten Reifen gut aufpumpen.
Beim Auslagern Flüssigkeiten (auch Hydraulik, Bremse, etc.) und Luftdruck prüfen, Motor nicht hochdrehen, erst mal ein paar Minuten laufen lassen. Dann Reifen rund fahren 😉
So läuft das zumindest bei uns...
Gruß
Alex
bongolander408 Beiträge · seit 201423. Mai 2014 · #3Ich habe das gleiche Problem, allerdings in umgekehrter Richtung. Ich bin ab und an in Deutschland und habe da einen Subaru. Ich baue die Battereie zwar nicht aus, klemme sie aber ab. Das ist alles. Seit Jahren habe ich da kein Problem, ich komme vom Flughafen, schließe die Batterie an und fahre in den Supermarkt. Natürlich sollte man die Reifen gut aufpumpen und das Auto vor dem Einlagern waschen, aber mehr gibt es eigentlich nicht. Anfangs hoppelt es ein paar Kilometer wegen Standplätte. Und mein Auto ist jetzt 22 Jahre alt, natürlich ein Subaru (mein 7.er), was Besseres gibt es nicht 🙂 !
Johannes
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201224. Mai 2014 · #4Alex_Muc schrieb:Servus,
eigentlich sollte der Unterstellplatz auf die Batterie achten.. das kann aber je nach Motivation in tiefentladenen oder gekochten Batterien enden 😉 Wir bauen die Batterien aus, und lassen sie ausgebaut im Haus stehen (ca. 4-5 Monate maximal).
Öl: Normal stehen lassen, vorher natürlich schauen, dass genug drin ist. Diesel: Im Prinzip egal, vollgetankt verhindert Innenkorrision... so denn ein Stahltank verbaut ist... Ansonsten Reifen gut aufpumpen.
Beim Auslagern Flüssigkeiten (auch Hydraulik, Bremse, etc.) und Luftdruck prüfen, Motor nicht hochdrehen, erst mal ein paar Minuten laufen lassen. Dann Reifen rund fahren 😉
So läuft das zumindest bei uns...
Gruß
Alex
Eigentlich nur Batterie abklemmen, und bei Pickups etc. Räder auf 3 bar aufpumpen.
Habe jetzt erstmalig ein Tickler an die Batterie gehängt.Mal sehen was rauskommt, denn neue Batterie alle zwei Jahre fand ich nicht so toll (mit Automatik möchte ich wegen Batterie nicht irgendwo hängen bleiben).#
BIMIMEQUDIThemenstarter27 Beiträge · seit 201224. Mai 2014 · #5Hallo
erstmal danke für die Infos.
Hallo Swakop,
was ist denn ein Tickler?
Was ich bis jetzt verstanden habe:
Auto reinigen. Batterie abklemmen und zwischendurch, ca. alle 3-6 Monate laden. Reifendruck auf ca. 3 bar erhöhen, wegen Standplatten. Soweit alles klar.
Ich habe gelesen, daß wegen erhöhtem Schwefelanteil im Diesel öfters ein Ölwechsel fällig ist.
Wie macht ihr das? Vor dem einlagern Öl wechseln und dann wieder nach der Tour?
Gruß
FSausS466 Beiträge · seit 201024. Mai 2014 · #6Hallo,
unser Ziel ist es ca. alle 5000km das Motoröl zu wechseln bzw. wechseln zu lassen. Das kann aber auch mal 1000km später sein. Wir wechseln also wirklich nur wenn der Kilometerintervall erreicht ist und nicht nach einer längeren Standzeit. Mit Carnet musst du sowieso einmal im Jahr die Zollunion verlassen bzw. das Carnet austauschen und somit beim Fahrzeug sein. Niemand verbietet dir allerdings das Öl öfter zu wechseln, ist aber m.M. nach nicht nötig.
Du solltest dir eine Kiste mit ein paar Ersatzteilen und Flüssigkeiten zum Nachfüllen zusammenstellen - wir haben in dieser Kiste u.A. immer einen Satz Öl - und Kraftstofffilter dabei. Öl kann man auf der Strecke kaufen und eine Werkstatt die den Wechsel durchführt findet sich auch immer. Oft kann man auch auf einer Lodge das Öl wechseln lassen.
In Namibia gibt es ja nun auch schwefelärmeren Diesel, den tanken wir wenn möglich. 😗
Gute Fahrt wünscht
Frank
Nachtrag - OK, ein Carnet braucht ihr ja wohl nicht wenn ihr einen 4x4 in NAM gekauft habt... 😕
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200624. Mai 2014 · #7Hallo
Wir machen vor dem Einlagern noch einen Ölwechsel. Unsere Autoschrauber haben es uns so empfohlen, da in gebrauchtem Öl Ölsäuren enthalten sind, welche nicht gut für den Motor sein sollen.
Ausserdem füllen wir die Dieseltanks, damit es nicht zur Korrosion in den Tanks kommt.
Bei uns werden die Batterien regelmässig wieder entladen und geladen und auch die Reifen ab und zu wieder gepumpt.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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deemha412 Beiträge · seit 201124. Mai 2014 · #8Hi
Ich habe zwar kein Auto in Namibia stehen, aber zwei Oldtimer hier in der Garage und die stehen auch jedes Jahr von Oktober bis März. Das grösste Problem sind dabei die Hydraulikzylinder der Kupplung. Durch die lange Standzeit klebt die Gummimanschette gelegentlich am Zylinder fest und wenn man dann voll auf die Kupplung tritt, dann reisst sie ab. Konsequenz ist ein undichter Zylinder und die aggressive Bremsflüssigkeit läuft aus. Ich habe mir deshalb angewöhnt, während der Standzeit etwa alle 1-2 Monate die Kupplung (und die Bremse) ein paar mal vorsichtig und langsam durchzudrücken. Selbstverständlich tu ich dies auch vor der Wiederinbetriebnahme. Seither gibt es viel weniger undichte Hydraulikzylinder. Sollte euer Auto eine mechanische Kupplungsausrückung haben, erübrigt sich die Massnahme natürlich.
Die übrigen Massnahmen, die auch ich anwende, wurden bereits erwähnt.
Gruss Dieter