ANAnnohaThemenstarter104 Beiträge · seit 201110. Mai 2014 · #1
Hallo,
wir werden im Herbst von Mana Pools zum Hwange NP (main camp) fahren. Eingeplant ist eine Übernachtung, nach Möglichkeit Camping. WAr jemand in letzter Zeit im Sanyati River Camp, kann man dort noch campen? Vielleicht kennt jemand auch eine Alternative, möglichst "in der Mitte" gelegen. Im Führer kann ich nichts mehr finden. Danke Gruß Jutta
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201210. Mai 2014 · #2
Binga. Schoener Platz am Seeufer
cheesemaker128 Beiträge · seit 201010. Mai 2014 · #3
moin swakop 1952, wie lange muss man für die tour mana / binga bzw. binga / hwange einplanen? gruß martin
ANAnnohaThemenstarter104 Beiträge · seit 201110. Mai 2014 · #4
Hallo Swakop,
wie viele Stunden fahre ich denn von Mana Pools nach Binga? (Ich habe die Karte fürs Navi noch nicht gekauft).
T4A sagt: Mana Pools bis Binga 515 km - 10 Stunden
Wir fuhren letztes Jahr Makuti - Binga. 420 km - 7:30
Die Strecke ist anspruchsvoll zum Fahren - volle Aufmerksamkeit ist die ganze Zeit gefordert.
Wir übernachteten in der Makuti Travel Lodge. Schönes Erlebnis, die Zeit ist stehengeblieben, alles wie vor 30 Jahren, aber sauber und unglaublich nette Leute - Wir bekamen folgende e-mail Antwort auf unsere Anfrage:
EMAIL: makutih@hotmail.com TEL: +263 63 531 MOBILE: +263 772 621665 Many thanks for the reservation on the said dates.Our rates for now is $66,00 for a double room B/B per night .Dinner is A LA CARTE highest dish $12,00.
Gruss Rajang
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200910. Mai 2014 · #6
Hallo, Jutta
du kannst im Sanyati Camp noch übernachten. Es ist eigentlich kein Camp mehr. Aber ein Warden nimmt dich in Empfang, du zahlst 5 U$, er bringt euch auch Feuerholz. Erwarte aber nicht zuviel. Es gibt keine Sanitäranlagen und kein Wasser mehr. Nur für eine Übernachtung ist es aber ok. Ca. 100 Meter vor der Brücke über den Sanyati river führt rechts ein schmaler Weg rein, den musst du einige Hundert Meter reinfahren.
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201211. Mai 2014 · #7
cheesemaker schrieb:moin swakop 1952, wie lange muss man für die tour mana / binga bzw. binga / hwange einplanen? gruß martin
Sage mal 7 Stunden, streckenweise sehr schlecht da verwahrlost. Die Strecke will man schnellstens hinter sich bringen, da gibt es auch nichts Aufregendes zu sehen. Zurück bin ich zuletzt lieber über Zambia gefahren, da hat man wenigstens Asphalt bis VicFalls. Nach Mana Pools würde ich nur noch über VicFalls über Zambia fahren, die Strecke ist einfach erbärmlich. Oder man wählt die Kariba-Fähre. Muß man aber vorbuchen, ansonsten fährt sie nicht wenn niemand vorgebucht hat.
Es gibt einen sehr schönen Reisebericht über die Strecke von Mana Pools nach Binga von @Botswana Dreams . Kann ich sehr empfehlen . LG Lumela
Eulenmuckel2'097 Beiträge · seit 200611. Mai 2014 · #9
Hallo,
wir sind 2012 von Mana Pools (Nyamepi Camp) bis Binga gefahren und haben (inkl. kurzem Game Drive am Morgen und einem Einkauf in Karoi) gut 11 Stunden benötigt. Nach zweieinhalb Stunden waren wir auf der Teerstraße (A1) Richtung Makuti. Wir fanden die Strecke südlich des Kariba-Sees gerade landschaftlich sehr schön. Bei der Alternativroute über Sambia ist auch zu bedenken, dass man ein weiteres Visum sowie einige Gebühren zu bezahlen hat. Wir haben auf dem Campingplatz der Kalizwe-Lodge übernachtet. Hier ist die entsprechende Tagesetappe unseres Reiseberichts:
ANAnnohaThemenstarter104 Beiträge · seit 201111. Mai 2014 · #10
Hallo,
vielen Dank für die zahlreichen Hinweise. Grundsätzlich wäre es schon gut, wenn wir bis Binga kämen, dann wären wir auch am zweiten Tag flexibler. Schade ist es, dass es offensichtlich zwischen Sanyati und Binga keine Unterkünfte mehr gibt. @ Swakop Wir fahren schon auf der Hinreise durch Sambia und wir müssten ja die ganzen Gebühren dann wohl doppelt bezahlen (für Zimbabwe wohl auch). Jetzt werde ich mal die beiden Reiseberichte lesen! Danke Jutta
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201211. Mai 2014 · #11
Annoha schrieb:Hallo,
vielen Dank für die zahlreichen Hinweise. Grundsätzlich wäre es schon gut, wenn wir bis Binga kämen, dann wären wir auch am zweiten Tag flexibler. Schade ist es, dass es offensichtlich zwischen Sanyati und Binga keine Unterkünfte mehr gibt. @ Swakop Wir fahren schon auf der Hinreise durch Sambia und wir müssten ja die ganzen Gebühren dann wohl doppelt bezahlen (für Zimbabwe wohl auch). Jetzt werde ich mal die beiden Reiseberichte lesen! Danke Jutta
Hallo Jutta, Du mußt bei beiden Ländern bereits bei der Einreise erklären, daß Du die Landesgrenzen zweimal überquerst, dann mußt Du nicht doppelt bezahlen. Bei Zambia beträgt der Zusatzbetrag 100 Kwacha. Das gilt auch für Botswana, wenn Du von Namibia aus einreist. Alles halb so schlimm. Wir haben natürlich den Vorteil, daß wir für Visas nichts zu zahlen brauchen. H.
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200812. Mai 2014 · #12
Im Herbst mag das gehen, wenn die Tage wieder etwas länger sind. Wir sind im Februar um 8 in Mana los und waren gegen 21:30 Uhr in Chizarira (totale Dunkelheit) - Binga ist noch mal 'ne Stunde. Es sind halt 300 km Feldweg zu fahren und die Strasse war in der Regenzeit sehr schlimm. Wir sind gefahren, was die Autos gerade noch so ausgehalten haben, aber über 40 km/h Durchschnitt kommt man schwer, zumal manchmal viele Leute unterwegs sind. Mein Vorschlag, entweder sehr zeitig in Mana los, oder Übernachtung in Makuti oder Karoi. Sonst ist das eine schöne Strecke. Gruss Christian
unsere Fahrt von Mana in Richtung Binga liegt schon 18 Monate zurück (Dez 2012), daher kann ich zur aktuellen Situation im Senyanti River Camp? nichts sagen, aber ich würde genau dort eine Übernachtung einplanen. Das Camp war seinerzeit schon verlassen bzw. es war kein Warden im Camp. Wenn ihr so ca. 50m vor der Brücke über den Fluss rechts hoch fahrt und oben am ersten Gebäude auf der linken Seite reinfahrt, findet ihr dort Platz für's Auto - und es gab vor 18 Monaten dort auch Plumsklos - Wasser gibt's keins. Wenn ihr dort ein Nacht plant, könnt ihr morgens noch gemütlich in Mana Frühstücken, dann zum Tanken und Einkaufen nach Karoi fahren um dann spät nachmittags im Senyanti River Camp ankommen, aufbauen und euch für die Nacht richten. Wir sind damals auch ins Hauptcamp gefahren - nur ca. 100m weiter den Weg runter, aber es war niemand da dem wir einen Übernachtungsobolus hätten geben können... Unser nächstes Ziel nach dem Camp war dann die Campsite der Ivory Lodge, vor den Toren des Hwange NP - immer noch ein langer Weg bis dort hin! Ich würde auf keinen Fall von Mana in einem Rutsch bis nach Binga fahren wollen. Wie oben schon angemerkt schafft man dass wirklich nur wenn man in Mana früh morgens losfährt und nur ganz kurz über Karoi fährt. Ich würde mir diesen Stress aber nicht antun wollen, schon gar nicht wenn die Tage kürzer sind als im Dezember. Vor den Toren des Hwange NP gibt's übrigens ein Tankstelle...
Eine entspannte Reise wünscht Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
Montango1'667 Beiträge · seit 201112. Mai 2014 · #14
Hallo Jutta,
Frank hat ja schon alles geschrieben: in einem Rutsch von Mana nach Binga ist nach meiner Meinung ein Höllenritt und kein Urlaub 🙂 zumal wir die Strecke sehr schön fanden und viele Fotostops eingelegt haben.
In Senyati kann man sicher immer noch übernachten, es gibt zwar keine Infrastruktur, aber die gibt es ja in den Exclusive Sites in Mana auch nicht 😉
Wir fanden es dort ganz angenehm. Nachlesen kannst Du es hier:
ANAnnohaThemenstarter104 Beiträge · seit 201112. Mai 2014 · #15
@ Frank @ Montango Vielen Dank für eure Bilder und ausführlichen Beschreibungen. Ich denke so werden wir es machen: Hinfahrt über Sambia ( wir kommen aus dem Caprivi) und Rückfahrt über Karoi und Binga in den Hwange mit Zwischenstopp im Sanyati River Camp. L. Grüße
Hallo, sorry, aber Ihr seid doch nicht auf der Flucht sondern auf reisen?! Wir haben im Juni die Staubwolken von Leuten gesehen, die diese schöne Strecke im "Rallyestyle" absolviert haben. Das halte ich zumindest für gefährlich. Wir hatten viele schöne Begegnungen mit vielen sehr freundlichen Leuten, die Zeit sollte man sich doch nehmen, oder? Eine Übernachtung in der Einsamkeit des Chizarira NP hat uns ebenso gut gefallen wie die vielen o.g. Stopps. Ich empfehle, die Strecke auf mindestens drei Etappen zu "strecken". VG Hamwi
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201216. Juli 2014 · #17
Alles Geschmackssache. Hin sind wir von Binga nach Karoi in einem Rutsch gefahren. Haben es nicht bereut, die Strecke hinter uns gebracht zu haben. Die war so übel, daß wir dann die Strecke von Mana über Kariba und Zambia nach Livingstone/ Vic Falls gefahren sind. Wenn man richtig mit den Grenzern umgeht, ist es kein großes Problem. Selbst ohne Police Clearance sind wir überall ohne Bakschisch durch gekommen.