MariusDThemenstarter8 Beiträge · seit 201409. Mai 2014 · #1Hallo allerseits,
da dies mein erster Beitrag ist, erst einmal eine kleine Vorstellung:
Mein Name ist Marius, ich bin 25 Jahre alt, gelernter Kfz-Meister und aktuell im 4. Semester Maschinenbaustudent.
Im Rahmen meines Studiums werde ich ab Mitte Juli ein Auslandssemster an der Polytechnic of Namibia absolvieren, mein Semester darauf in Deutschland geht erst Ende März wieder los, sprich ich habe noch gute drei Monate Zeit um Namibia und Nachbarländer zu erkunden.
Am liebsten würde ich dies mit dem eigenen Motorrad tun und dieses natürlich auch schon während des Semesters zur allgemeinen Fortbewegung in und um Windhoek nutzen.
Also meine erste Frage an euch:
Motorrad dort kaufen oder von Deutschland aus mit Carnet de Passage einschiffen lassen?
Ich habe keinen Überblick über Angebot und Nachfrage von Motorrädern (Enduros) in Windhoek, wenn ich allerdings lese wieviel Leute ihr Auto aus Deutschland einschiffen lassen, kann man diese Frage denke ich leicht beantworten.
Hat jemand Erfahrungen mit der Verschiffung eines Motorrads über eine Spedition?
Das Motorrad samt Koffern/Werkzeug/Klamotten würde in eine Holzkiste auf Paletten gepackt, scheint ja so üblich zu sein.
Besonders interessiert mich:
Kosten?
Abwicklung in Deutschland? - Kiste kann mit den Hänger nach Hamburg gefahren und übergeben werden
Abwicklung in Walvis Bay?
Zeitpunkt zum Verschicken in Deutschland bzw. wie lang kann die Kiste in WB stehen bleiben, zu welchen Kosten?
Ich werde ja entsprechend mit dem Flieger anreisen und hätte dann nur am Wochenende Zeit um mit dem Bus nach WB zu fahren, die Kiste zu entpacken und das Motorrad mitzunehmen.
Welche Spedition? Aus vorherigen Beiträgen habe ich mir folgende Namen rausgeschrieben.
- Ebert
- Kuehne + Nagel
- hasenkamp
- Am Zehnhoff-Söns
- Schenker
Gibt es irgendwas zu beachten wenn ich diese Firmen anfrage, irgendwelche Angaben die man am besten gleich von Anfang mitschickt o.ä.?
Falls dies hier jemand lesen sollte der plant einen Container in den nächsten Monaten nach Namibia zu schicken und noch entsprechenden Platz hätte, bitte ich denjenigen mir hier oder per PN zu schreiben, würde mich riesig freuen.
Informationen wann, wo und wie ich das Motorrad nach meiner Reise in Namibia oder einem anderen unweitem Staat am besten wieder loswerde nehme ich auch schon dankend entgegen, ansonsten mache ich mir da erstmal keine Gedanken drum 😉
Btw, das Motorrad wird wahrscheinlich eine Kawasaki KLR 650 Baujahr 1997 (Gebrauchtpreis 1500 - 2000€) werden, muss erstmal meine jetzigen Motorräder loswerden.
Vielen Dank fürs Durchlesen und im Voraus schon für eure Antworten.
Liebe Grüße,
Marius
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200609. Mai 2014 · #2Hallo Marius,
ich habe mal jemanden getroffen, der sein Motorrad in einer Kiste als Luftfracht von Frankfurt nach Windhoek gebracht hat. Vielleicht wäre das eine Alternative. Zu den Kosten kann ich nichts sagen. So dramatisch klang es aber nicht.
Wir hatten mal einen Land Rover nach Walvis Bay verschifft. Die Abwicklung dort war ziemlich zügig, aber es war jemand vom Zoll dabei. Ob das am Wochenende so klappt, wird Dir wohl die Spedition beantworten können.
Wenn Du das Motorrad mit Carnet einführst, verlierst Du bei einem Verkauf ja wohl die hinterlegte Bürgschaft. Da musst Du schauen, ob sich das lohnt.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200609. Mai 2014 · #3Hi Marius,
willkommen im Forum!
Ich kann Dir was Verschiffung/Luftfracht angeht leide rnicht helfen, aber mir erscheint es einfacher und sinnvoller dann ein Motorrad hier vor Ort zu kaufen. Wenn Du eh Deine jetzige Maschine in D verkaufen willst und dort dann eine neue kaufen möchtest, warum dann nicht gleich hier? Hier finden sich alle Modelle in allen Preisklassen.
Vielleicht solltest Du nur im Hinterkopf haben, dass Motorradfahren hier eher eine Seltenheit ist. In der Stadt ist es sozusagen "unbekannt". Zudem darfst Du mit einem Motorrad in keinen Nationalpark, was Dich in Deiner touristischen Bewegungsfreiheit etwas einschränkt.
Viele Grüße aus dem heute sehr kalten Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
magic-vibes582 Beiträge · seit 201009. Mai 2014 · #4Hallo Marius,
ich denke auch, dass kaufen vielleicht besser ist. Falls der bisherige Eigentümer dich dann auch noch auf seiner Licence weiter damit fahren lässt, hast du kaum was mit der ganzen Ummeldebürokratie zu tun.
Guck mal hier:
https://www.facebook.com/groups/41841043120/?fref=tshttp://www.namcars.com.na/Sport-Bikes-Namibia.htmlOder frag mal bei Gravel Travel, die verkaufen manchmal auch gebrauchte Bikes.
http://www.motorradreisen.de/Schöne Grüße
Volker
Planungshilfe und Buchungen von Mietwagen, Unterkünften und Aktivitäten ohne zusätzliche Kosten.
www.magic-vibes.de WOWoMaGast09. Mai 2014 · #5travelNAMIBIA schrieb:
Vielleicht solltest Du nur im Hinterkopf haben, dass Motorradfahren hier eher eine Seltenheit ist. In der Stadt ist es sozusagen "unbekannt".
Da kann ich nur zustimmen - und es hat auch seine Gruende! Unser Sohn ist jahrelang mit dem Motorrad unterwegs gewesen in Windhoek. Er hat sich nicht beklagt, aber er meinte auch dass man da schon extrem vorsichtig sein muss. Vor allem die (sehr zahlreichen) Taxis nehmen schon auf vierraedrige Verkehrsteilnehmer keine Ruecksicht - zweiraedrige uebersehen sie auch mal ganz.
Er hat es ueberlebt, aber wenn er jetzt wieder kommt, wird er wohl eher auf ein Fahrzeug mit Knautschzone umsteigen 😉
Ansonsten schliess ich mich den anderen Schreibern an.
Solltest du doch lieber dein eigenes mitnehmen wollen, kann ich dir die Spedition Ebert empfehlen. Mit denen haben wir unseren Umzug damals abgewickelt, sie sind professionell und erfahren. Sie werden dir auch sicher alle deine Fragen beantworten wenn du dich an sie wendest.
Alles Gute - wenn du dann mal hier bist, und Zeit und Lust hast, dann kannst du dich gern anschliessen wenn wir "Windhoeker" (ich nehm Joerg jetzt mal dazu) einen unserer seltenen Sundowner halten 😉
lg
WoMa
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200609. Mai 2014 · #6... ich für meinen Teil fand das Fahren in Windhoek und anderswo in Namibia mit meinem unmotorisierten Zweirad völlig unproblematisch. Die Fahrweise der Autofahrer empfand ich eher als zurückhaltend.
travelNAMIBIA schrieb:Zudem darfst Du mit einem Motorrad in keinen Nationalpark, was Dich in Deiner touristischen Bewegungsfreiheit etwas einschränkt.
... nicht in Nationalparks mit gefährlichen Tieren. In den Naukluft NP inkl. Sossusvlei darf man z.B. mit Zweirädern rein, auch wenn in etlichen Reiseführern was anderes behauptet wird. Ich war mit dem Rad drin und dort kam mir ein Motorradfahrer entgegen.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200610. Mai 2014 · #7Hi Wolfgang,
es kommt natürlich drauf an mit was für Ländern Du den Verkehr vergleichst. Wenn Du z.B. Westafrika als Vergleich heranziehst, dann ist es hier in der Tat entspannt. Alles was Europa angeht (selbst Rom) ist hingegen, im Vergleich zur Fahrweise in Windhoek bzw. Namibia entspannt. Ich kenne kein afrikanisches Land in dem so wenig Fahrrad oder motorisierte Zweiräder gefahren werden wie in Namibia - und das vor allem aufgrund der Fahrweisen der Autofahrer.
Viele Grüße aus dem 5 Grad kalten Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
xtdakar3 Beiträge · seit 201310. Mai 2014 · #8Hi,
Wir waren von Oktober 2013 bis Ende Januar 2014 mit unseren Motorrädern im südlichen Afrika unterwegs, davon 6 Wochen in Namibia, alles absolut problemfrei! Wir haben die Motorräder verschiffen lassen, aber auch kaufen vor Ort sollte nicht so schwierig sein.
Evtl hat unser Transporteur vom letzten Jahr sogar dieses Jahr noch einen container von Deutschland nach Namibia... schreib ihn doch einfach mal an:
http://www.zulu.mx.ms/Er kann dir bestimmt weiter helfen!
Unsere Motorräder stehen noch bei ihm, wir sind im November wieder dort:-)
LG
Dirk und Nane
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200610. Mai 2014 · #9travelNAMIBIA schrieb:es kommt natürlich drauf an mit was für Ländern Du den Verkehr vergleichst. Wenn Du z.B. Westafrika als Vergleich heranziehst, dann ist es hier in der Tat entspannt. Alles was Europa angeht (selbst Rom) ist hingegen, im Vergleich zur Fahrweise in Windhoek bzw. Namibia entspannt. Ich kenne kein afrikanisches Land in dem so wenig Fahrrad oder motorisierte Zweiräder gefahren werden wie in Namibia - und das vor allem aufgrund der Fahrweisen der Autofahrer.
... ich habe den Verkehr einfach mit einer Stadt gleicher Größe Windhoeks in der Nähe von Frankfurt verglichen. Selbst dagegen fand ich die Fahrweise schon entspannt. An Rom oder Paris habe ich dabei gar nicht gedacht. Nur quasi mal aus der Haustür geschaut und mit dem verglichen, wo ich täglich unterwegs bin. Kann natürlich sein, dass ich in Windhoek eine Art "Weißenbonus" hatte und die Autofahrer mir gegenüber zurückhaltender waren. Das Gefühl hatte ich selbst in Nairobi - allerdings nur in der Innenstadt; die Ausfallstraßen mit größerer Geschwindigkeit waren übel gefährlich.
Warum so wenige Radfahrer in Namibia unterwegs sind, hat noch einen ganz anderen Grund. Fahrräder werden in Afrika vorwiegend als Transportmittel verwendet und vor allem in Ostafrika auch als Taxi. Da wird damit mal schnell ein riesiger Sack Holzkohle, ein Stapel von sechs Bierkisten oder eben ein Passagier 3-5 km ins Nachbardorf transportiert und dann fahren die vielleicht "leer" wieder zurück. Die radeln da aber auch nicht zum Spaß rum. In Namibia liegen die Ortschaften so weit voneinander weg, dass das einfach nicht funktioniert. Da fährt keiner 'nen Holzkohlesack mit dem Rad 70 km von Windhoek nach Okahandja und radelt anschließend wieder heim. Für mich ist das klar, warum da weniger Radfahrer unterwegs sind.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201210. Mai 2014 · #10Motorradfahren in Nam ist doch paradiesisch. Bin damit dort aufgewachsen. Frage bei Air Namibia Frachtabteilung in Frankfurt an unter Angabe von Gewicht und Abmessungen. Wir haben sogar unsere Goldwings runter und zurueck geflogen. Unverpacktauf Airlinepalette gezurrt. Das kostet auch nicht mehr alsin Kiste per Seefracht. Lasse Dir keine Angst einreden. Die Windhoeker Taxis sind auch nicht Schlimmer als Strassenflegel in Europa.
H.
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201211. Mai 2014 · #11Kleiner Nachtrag:
Motorräder sind teuer in Namibia, viel zu teuer.
Kaufe Dir in D für kleines Geld eine gut erhaltene Honda Africa Twin für Deinen Aufenthalt, das ist eine gute Maschine für afrikanische Verhältnisse, und nimm sie per Carnet runter.
Dafür gibt es Ersatzteile, und außerdem findet sich dafür immer ein Käufer wenn Du das Land verläßt.
WOWoMaGast11. Mai 2014 · #12Swakop1952 schrieb:Lasse Dir keine Angst einreden. Die Windhoeker Taxis sind auch nicht Schlimmer als Strassenflegel in Europa.
.
Also nur fuer den Fall dass ich gemeint war: ich will niemandem Angst einreden, ich habe nur beschrieben wie unser Sohn (der hier nicht auf Urlaub war, sondern gelebt hat) das Motorradfahren in Windhoek erlebt hat - und er ist fuenf Jahre lang tagtaeglich in der Stadt unterwegs gewesen. Ob die Taxifahrer nun schlimmer sind als Strassenflegel in Europa kann ich nicht beurteilen (Europa ist gross ;)) - ich empfinde sie auf jeden Fall als flegeliger als die Flegel in der Stadt in der ich in Deutschland gearbeitet hab. Man muss halt einfach wissen, dass Verkehrsregeln von vielen Autofahrern hier (und eben sehr haeufig gerade von Taxifahrern) als nicht fuer sie gueltig betrachtet werden. Wenn man hier nicht besonders vorausschauend faehrt, ist die Unfallgefahr gross, da kann mir niemand das Gegenteil einreden, Und was als Autofahrer vielleicht nur aergerlicher Blechschaden ist, kann fuer einen Zweiradfahrer toedlich sein, diesen Risikos sollte man sich schon bewusst sein, Unser Sohn hatte uebrigens einmal einen Unfall, den er nicht selbst verschuldet hatte, weil er sich darauf verlassen hatte, dass der Autofahrer ihn schon sehen wuerde. Das ist ihm nur einmal passiert... Brenzlige Situationen hatte er zwar oefter, aber er wusste dann auch, wie er damit umzugehen hatte.
Ich will niemandem das Motorrad ausreden - ich empfinde aber die Aussagen, die hier ueber den Verkehr in Windhoek getroffen werden als verniedlichend und nicht zutreffend, und moechte die Realitaet aus meiner Sicht darstellen, damit Marius einen Eindruck aus mehreren Blickwinkeln bekommt.
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201211. Mai 2014 · #13Hallo Woma,
wer nicht vorausschauend faehrt, sowohl in Europa als auch in Nam oder ZA, ist so gut wie tot. In 45 Jahren habe ich mich nur einmal in D gelegt, und das bei Glaette mit technischem Defekt. Wer meint ohne Knautschzone so aggressiv sich auf andere verlassend drauflos fahren zu koennen, sollte beim Auto bleiben.
H.
MariusDThemenstarter8 Beiträge · seit 201424. Mai 2014 · #14Hallo liebes Forum,
zunächst mal vielen Dank für die zahlreichen Antworten und sorry dafür dass ich jetzt lange nichts dazu geschrieben habe. Hatte kaum Zeit mich darum zu kümmern und leider bleibt mir auch nicht mehr viel Zeit, geht ja schon in weniger als 2 Monaten los 🙂
Ich musste leider feststellen dass ich mich bezüglich des Carnet de Passages noch nicht genügend informiert hatte. Wenn ich das Motorrad per CdP einführe kann ich einen Verkauf ohne vorherige Verzollung (teuer) wohl vergessen, andernfalls bekomme ich, wie schon von BikeAfrica erwähnt, meine "Bürgschaft" beim ADAC nicht zurück, immerhin 1500 €.
Sprich mir bleibt bei dieser Version nur der Hin- und Rücktransport, habe jetzt mal einige Firmen angeschrieben und lasse mir ein Angebot machen.
Vielleicht wäre es der einfachere Weg, dort unten eine Maschine zu kaufen, auf den von euch vorgeschlagenen Seiten zu einem Fahrzeugkauf halte ich das Angebot allerdings für sehr überschaubar, leider.
Hinzu kommen wie Swakop1952 schon sagte, die recht hohen Preise.
Hinzu kommt dass ich dann keinerlei Equipment dabei habe, das fängt ja schon bei den Klamotten/Helm an, was ich sonst in der Kiste mit dem Motorrad verschifft hätte.
Müsste man dann in einem Paket nachsenden, 92 € Versandkosten habe ich gelesen.
Ist die Zulassung/Versicherung auf einen Ausländer in Namibia denn ohne größere Probleme möglich? Gibt es dann Beschränkungen in welche Länder ich mit namibianischem Kennzeichen fahren darf?
Wie ist es mit einem Verkauf in einem anderen Land? Sollte doch innerhalb der SACU recht problemlos möglich sein?
Hab ja wie bereits erwähnt 3 Monate Zeit zum reisen, keine Ahnung wie weit oder wohin ich es in dieser Zeit schaffe, zur Not muss ich eine "Rundreise" planen, so dass ich Ende März wieder in Windhoek bin zum Motorrad verkaufen und Heimflug antreten.
So weit mein aktueller Stand, ich berichte wenn die Speditionen sich gemeldet haben.
Ansonsten freue ich mich na klar über weitere Antworten.
Gruß Marius
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201224. Mai 2014 · #15Im Gegensatz zum Linklslenker-Auto kannst Du ein Motorrad problemlos verkaufen.
Sollte aber ein Modell sein das es vor Ort gibt.
Wenn Du es verkaufst, gehst Du mit dem Käufer zum Zoll, und er verzollt die Maschine.
Der Zoll trägt das auf dem Carnet ein, und schon ist Deine Pflicht erfüllt und Du schickst das Carnet zurück zum ADAC.
Dieses wäre das allerkleinste Problem.
Ich weiß nicht was Ihr für Probleme habt.
Klamotten und Helm kann man doch in den Koffer packen, haben wir sowohl Richtung USA als auch Richtung Namibia/ ZA gemacht.
Dafür braucht man keine extra Kiste.
Oder Du baust Dir ans Mopped Alukoffer an, dann kannst Du diese Sachen auch darin verstauen. Es fragt doch keiner.
Eher hast Du Probleme mit dem Zoll, wenn Du noch eine extra Kiste mitschickst. Die wird nämlich anders als das Mopped extra verzollt.
H.
Oukie48 Beiträge · seit 201025. Mai 2014 · #16Hallo Marius,
ich habe bereits Motorrad und auch ein Auto nach Walvisbay verschifft, war alles kein Problem, vielleicht hatte ich aber nur Glück.
Beim Motorrad kann ich Dir raten mal den Kontakt zu Veranstaltern zu suchen, die Motorradtouren im südl. Afrika für Selbstfahrer anbieten. Die mieten komplette Container und ich habe damals unsere Motorräder kostengünstig "mit untergebracht".
Als ich mit meiner Africa Twin mal runter gefahren bin, habe ich diese mit Transworld Cargo in Windhoek zurückgesendet, hat auch prima funktioniert.
Gruß
Sascha