schon mal jemand ohne auto gereist?

11 Antworten · 4'244 Aufrufe · gestartet 04. Jan. 2007 von greenhorn
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Themenstarter10 Beiträge · seit 200704. Jan. 2007 · #1
ein herzliches hallo an alle,
auch diejenigen, die mir jetzt nicht weiterhelfen können.
nebenbei bemerkt: es ist nicht zwingend auf botswana zu beziehen!

meine frage: welche erfahrungen habt ihr mit zug fahren gemacht?
bzw. kann man per anhalter auch irgendwie vorwärts kommen?
7'296 Beiträge · seit 200604. Jan. 2007 · #2
Hallo,
in Botswana war ich noch nicht, aber ich war in Namibia, Ghana, Zimbabwe u.a. auch schon (3-4.000 km) per Anhalter unterwegs. Die Fahrer erwarten häufig Geld, weil diese Art der Fortbewegung in manchen Gebieten ganz einfach die öffentlichen Verkehrsmittel ersetzt. Am besten fragt man vorher, wenn man nicht genau weiß, wie das in der betreffenden Region gehandhabt wird, bevor man sich riesigen Ärger einhandelt.

Wenn man die Leute nicht direkt ansprechen kann (an Tankstellen z.B.), sondern sie unterwegs anhalten will, ist das hierzulande gebräuchliche Zeichen mit dem Daumen unbekannt. Man streckt den ausgestreckten Arm Richtung Straße und bewegt ihn auf und ab.

Was den Sicherheitsaspekt angeht, mußt Du selbst wissen, was Du tust. Es wird häufig vom Trampen abgeraten. Ich selbst war noch nie in einer unangenehmen Situation.

HTH
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
667 Beiträge · seit 200604. Jan. 2007 · #3
Hi greenhorn,
gilt hier nur für Südafrika: Trampen ist grundsätzlich eine gefährliche Option, besonders in und um alle Großstädte, besonders in KwaZulu-Natal, Eastern Cape, Gauteng, und - - eigentlich überall! Und für Weisse ganz unüblich.
Busse: Nur die Langstreckenbusse bzw. Greyhounds zwischen Städten benutzen, obgleich die manchmal technische Probleme haben...
Und unterwegs keine freundlichen Naschereien annehmen (Kuchen, Bonbons, Konfekt, etc!). Keine Vorortzüge, Minibus-Taxis oder Kurzstreckenbusse benutzen.
Es gibt Backpackerbusse, die die meisten Touristen-Routen abfahren, hop-on - hop-off, eine bessere und sichere Alternative.
Gruss, Helmar
215 Beiträge · seit 200604. Jan. 2007 · #4
Hi,

fast alles gesagt und auch völiig richtig.
Trampen ist im ganzen Süden Afrikas (für Weisse) gefährlich und unnötig (es gibt ja Verkehrsmittel). Ganz nebenbei ist es in NAM und BOT auch schwierig, denn die Touristen werden Dich kaum mitnehmen können weil kein Platz, den Fahrern von Farmwagen ist es in der Regel verboten und den Namibianern nimmst Du Platz weg ... es ist auch nicht wirklich zuverlässig das sie Dich mitnehmen werden, bzw.. Du dort hin kommst wo Du hin möchtest. Einen Chicco bekommst Du für 2 Wochen übrigens für rund 400 EUR.

Ich rate, landesunerfahrenen, davon ab.

Take care.
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7'296 Beiträge · seit 200604. Jan. 2007 · #5
frank41542 schrieb:
Trampen ist im ganzen Süden Afrikas (für Weisse) gefährlich und unnötig (es gibt ja Verkehrsmittel).
... um als Beispiel mal Namibia zu nehmen ... welches Verkehrsmittel fährt denn z.B. von Opuwo bis Sesfontein durchs Damaraland? Manchmal kommt man ums Trampen nicht rum, wenn man keinen eigenen Mietwagen (oder kein Fahrrad 😉 ) hat. Öffentliche Verkehrsmittel gibts halt nicht wirklich überall ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'457 Beiträge · seit 200605. Jan. 2007 · #6
Endlich mal wieder was anderes ! Leider ist es schon so spät aber ich habe das (und Wolfgang auch) schon sehr intensiv an anderer Stelle beantwortet. Ich suche den thread mal raus und werde ihn für dich wieder nach oben Sheepen.

😉
3'175 Beiträge · seit 200605. Jan. 2007 · #7
Hallo Greenhorn!
Das oben gesagt kann ich unterstreichen. Bin die letzten 2 Jahre ca. 150.000km mit oeffentlichen Verkehrsmitteln(ohne Flieger) zwischen Capetown und Kampala unterwegsgewesen. Es war eugentlich immer ne Gaudi hatte bis jetzt noch nie ein Problem. Die Busse hatten oefters ein problem. Also falls du was spezielles wissen moechtest schick mr ein PMS.
Gruss Joerg
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
1'457 Beiträge · seit 200605. Jan. 2007 · #8
Versprochen ist versprochen, ich habe ihn aber nicht hochgeschoben, wie zuerst gedacht, sondern linke die beiden Themen hier rein:

http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=26&func=view&id=21253&catid=11&limit=6&limitstart=0

http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=26&func=view&id=13242&catid=8&limit=6&limitstart=0

Du siehst: Ein neuer Thread wäre kaum nötig gewesen 😗 😏
1'457 Beiträge · seit 200605. Jan. 2007 · #9
ok. hab jetzt erst gemerkt, dass du auf Bots abzielst. In Bots war ich nur im Okavangodelta. Dort von Kazungula aus hinzukommen war kein Problem. Mit einem Kupfertransporter aus dem Kongo (an der Fähre/Grenze bündelt und stockt der ganze Verkehr, da findest du super ne Möglichkeit) nach Nata. Von dort aus hatte ich nach einiger Zeit keine Lust mehr auf Warten und nahm den vorbeifahrenden Bus. DA ich keine Pula hatte musste ich aber in einem sehr schlechten Randkurs bezahlen. Naja. Auch das sollte vorher geklärt werden.
Ansonsten gibts zwischen den Städten ein recht gutes Busnetz, ist die Frage wo du GENAU hinwillst und was du machen willst (Safari, Städte, einfach des Trampen wegens, Campen, Backpacker [in Bots ziemlich mau] etc) poste einfach mal schnell deine groben Ideen 🙂
Themenstarter10 Beiträge · seit 200705. Jan. 2007 · #10
🙄 ujuijuj - jetzt hab ich mir aber wieder gehörig viel arbeit mit dem beantworten eingehandelt 🤪

also, schön der reihe nach.
erstmal allgemeines dankeschön. es waren teilweise äußerst aufschlussreiche beiträge dabei...

1. wolfgang: was heißt HTH? (heart to heart?)

2. Helmar:
a) naschereien annehmen? Während der fahrt mit was-auch-immer?
Wolln die dann dafür kohle sehn, oder was?
b) für den fall südafrika hab ich mir gleich mal die baz-bus-linie
vorgemerkt (kostet aber ungefähr 70 euro die woche, naja)

3. frank41542:
a) was ist ein chicco genau?
b) südafrika - nicht trampen! - is gebongt

4. Joerg: ich meld mich noch...

5. konno:
Endlich mal wieder was anderes !
😁
a) mal sehn, was mir noch so alles einfällt
b) hab mir deine links durchgelesen und du hast recht, es hätte wohl
kaum ne neue anfrage gebraucht, aber trotzdem, dann hab ich
wenigstens gemerkt, dass du deinen status wert bist...
(das forum scheint von dir zu leben 😊 )
c)
ok. hab jetzt erst gemerkt, dass du auf Bots abzielst.
tu ich nicht. unter allgemeines gabs meines wissens nur
keine rubrik namens "reiseberichte". hat aber so auch ganz gut
funktioniert, oder?
d) wo ich hinwill? was ich machen will? 😗 hmm - ich will am
liebsten zwischen mitte juni und oktober im süden afrikas
herumgeistern. hab halt jezt mal angefangen mir evtle
reiseziele und so rauszusuchen. auto scheint mir zu
teuer. außerdem bin ich führerscheintechnisch auf nen kumpel
angewiesen, der mich hoffentlich begleitet. nur hat dieser
scheinbar bisschen die hosen voll (ist reisebüro gewohnt) und ich
wollt mich einfach mal schlauer machen, womit wir beim nächsten
thema wären

BikeAfrika:
Es wird häufig vom Trampen abgeraten. Ich selbst war noch nie in einer unangenehmen Situation.


Joerg:
Es war eugentlich immer ne Gaudi hatte bis jetzt noch nie ein Problem. Die Busse hatten oefters ein problem


auch die beiträge, die unter konnos links zu finden sind, sind doch eher "unerwartet" positiv

fazit: irgendwie doch wieder nichts halbes und nichts ganzes. nur afrika. scheint mir schon immer so gewesen zu sein, dass man im grunde nichts konkretes darüber sagen kann bzw. erfährt. da will sich fast keiner zu weit aus dem fenster lehnen.
der schwarze kontinent liegt halt nach wie vor viel zu sehr im dunklen.
ziemlich schade 😐

grüsse an alle
Themenstarter10 Beiträge · seit 200705. Jan. 2007 · #11
<br><br>Post geändert von: greenhorn, am: 05/01/2007 15:30
1'457 Beiträge · seit 200605. Jan. 2007 · #12
Sicher empfiehlt dir hier niemand das trampen. Mache ich auch NICHT, ansonsten passiert nämlich doch was und dann haben wir den Schlamassel. Allerdings gibt es auch ziemlich viele Unfälle mit Mietwagen - von daher . . .
Bei DEM Zeitrahmen ist trampen wirklich angebracht, wenn man es denn tun will. Du kannst dich vollkommen entspannt von Ort zu Ort vorarbeiten. Das gesparte Geld kannst du dann in Safaris investieren, denn wie gesagt: Nationalparks sind schwierig. Wenn du es am Anfang noch an den FishRIver Canyon schaffst, mache auf jeden Fall die mehrtägige Wanderung dadurch. Ein einmaliges Erlebnis, du bezahlst nicht 5 Tage den Mietwagen, der eh nur rumsteht, weil du trampst und lernst auch noch Leute auf deiner Ebene kennen (man darf nur in 3er Gruppen dadurch).
Behalte einfach einen gesunden Mix aus trampen, Zug (über Nacht ) und Bus (Intercape, der teuer und öde ist, aber zB durch an die Victoria Fälle fährt UND Kleinbusse - am besten nicht Nachts, auch hier gibts immer wieder Unfälle) bei. Dadurch hast Abwechslung und ein gewisses Sicherheitsgefühl. So wusste ich zum Bsp, dass wenn ich in Katima Mulilu keinen Hike bekomme, kann ich immernoch auf der Intercape hoppen. Oder von Tsumeb aus Nachts die Bahn zurück nach WHK (wenn du nicht campen willst und es am Folgetag nocheinmal versuchen willst).

Regel Nummer eins: Leute kennenlernen und an sie ranhängen. Das kann an der Bar passieren, im Backpacker, Bus oder auf dem Campingplatz. Dann kann man auch mal zusammenlegen und ein Auto mieten (ich hatte damals auch keine Licence).

Vom Bazzbus halte ich nicht so viel. Das macht auf mich eher so den Ach wir sind so geil und machen 4 Wochen lang Party in den Städten Ruf. Wenig vom Land, nur Backpacker und keine Einheimischen um dich rum und teuer ist es auch. naja müsste ich aber auch mal ausprobieren, vielleicht würde ich denn meine Vorurteile korrigieren müssen. 😣