Datensicherung unterwegs

29 Antworten · 5'316 Aufrufe · gestartet 22. Apr. 2014 von mamba29
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Themenstarter835 Beiträge · seit 200622. Apr. 2014 · #1
Hallo zusammen,

wie sichert ihr denn unterwegs eure Bilder?
Wir fotografieren in RAW+JEPG, haben also ziemliche Datenmengen. Laptop zur Datensicherung mitnehmen haben wir diskutiert, möchte ich aber nicht unbedingt machen.
Eingefallen sind uns zwei Varianten: Genügend Speicherkarten mitnehmen und darauf vertrauen, dass wir diese sicher mit nach Hause bringen (also keine wirkliche Sicherung 😈 ) oder die Bilder via IPad auf eine Wlan-fähige Festplatte transportieren (und die sd-Karten natürlich trotzdem nicht überschreiben).
Hast die Variante mit dem IPad schon mal jemand versucht? Wir könnten es nur als "Durchgangsstation" nehmen, da wir lediglich 16 GB Speicher haben. Ich hab jetzt im Netz diverse Artikel dazu gelesen, bin mir aber noch nicht so ganz sicher, ob das so einfach funktioniert, vor allem nicht bei so großen Datenmengen.

Habt ihr Tipps oder Erfahrungen? 🙂

Vielen Dank und viele Grüße
Susanne
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33,1k Beiträge · seit 200622. Apr. 2014 · #2
Hallo Susanne,

von was für Datenmengen sprichst Du denn und welche Maximalgröße kann die Kamera aufnehmen? Wenn Du Speicherkarten à 128 GB mitnimmst, solltest Du doch zurecht kommen?!

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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412 Beiträge · seit 201122. Apr. 2014 · #3
Hallo Susanne

Ich habe zwei verschiedenen Methoden. Entweder nehme ich einen so genannten Foto-Tank mit (das ist eine Festplatte mit Akku und integriertem Kartenleser) oder ein Netbook mit, das ich extra für den harten Einsatz auf Schotterpisten mit einer SSD ausgestattet habe. Der Vorteil des Foto-Tanks liegt bei der geringen Grösse, die Nachteile darin, dass die Bilder nicht betrachtet werden können und immer nur die gesamte SD-Karte kopiert werden kann (keine Differenzsicherung). Das Netbook hat den Vorteil, dass man die Bilder schon unterwegs anschauen und ggf. aussortieren kann, allerdings zulasten von Grösse und Gewicht.
Ein iPad ist für mich keine Option. Einerseits hat es viel zu wenig Kapazität und andererseits habe ich bis heute nicht rausgefunden, wie ich RAW-Bilder von einer SD-Karte auf das iPad kriege, geschweige dass ich sie dann dort auch noch betrachten kann. Gerade für die RAW-Bilder ist ein Backup wichtig, denn die JPG's erstelle ich in der Regel eh neu aus LR. Eine Kombination aus iPad und WLAN-HD, wie von dir angedacht, käme gewichts- und grössenmässig schon an ein Netbook ran und auch kostenmässig wäre da wohl auch kein grosser Unterschied.

@TravelNAMIBIA: Grosse SD-Karten alleine helfen ja nicht weiter, damit hast du noch kein Backup deiner Bilder. Ganz im Gegenteil, wenn sich eine solche Karte verabschiedet, ist der Schaden nur umso grösser.

Gruss Dieter
zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2014
7'267 Beiträge · seit 200622. Apr. 2014 · #4
Hallo Susanne

Wir nutzen die Variante mit Notebook und externer Festplatte wie auch die Variante mit iPad. Da haben wir aber bisher nur auf das iPad gesichert und nicht auch noch auf eine Festplatte.

Ich würde Bilder nicht auf gross SD-Karten machen. Wenn Dir so eine Karte kaputt geht oder abhanden kommt (ich hatte beide Fälle schon), dann sind viele Bilder weg. Lieber mehrere kleine Karten nutzen.

Mein Favorit ist die Sicherung der Bilder mit dem Notebook und einer externen Festplatte.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2014
Themenstarter835 Beiträge · seit 200622. Apr. 2014 · #5
Hallo,

schon mal vielen Dank für eure Antworten.

Große Speicherkarten scheiden defintiv aus. Meine Schmerzgrenze liegt bei 32 GB. Wobei da ja auch schon extrem viel weg ist, wenn die nicht mehr funktionieren sollte.
Mit einem Image-Tank waren wir auch schon unterwegs und hatten einen Festplattenschaden zu verzeichnen. Die Bilder waren nicht zu retten. 😠

Ist denn eine SSD stoßunempfinglicher als eine normale Festplatte? Den Gedanken hatte ich noch garnicht, aber nachdem wir die ein oder andere Allradstrecke fahren wollen, wäre das natürlich auch noch ein Thema.
Laptop wollte ich nicht mitnehmen, weil ich genau das beschriebene vermeiden wollte: Ich sitze dann abends da und bastele an den Fotos rum, statt den Sternenhimmel anzuschauen und mein Savanna zu genießen.
Aber ich gebe zu, es spricht schon einiges für diese Art von Sicherung.


LG
Susanne
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1'287 Beiträge · seit 200822. Apr. 2014 · #6
Hallo Susanne,

wir haben i.d.R. eine sog. USB OTG Bridge dabei. Damit kann man zwischen zwei USB Devices ohne PC Daten kopieren. Einfach die SD Karte mit Kartenleser oder die Kamera mit USB Kabel als Quelle anschliessen und eine USB Festplatte als Ziel. Dann auf den Copy Knopf drücken und schon werden die Daten von der SD Karte 1:1 auf die Platte kopiert. Je nach USB Standard (2.0 oder 3.0) dauert das entsprechend. Am Ende hast Du aber eine Sicherung Deiner Daten auf USB Festplatte.
Hier ist mal ein Beispiel einer solchen Bridge zu sehen. Scheint es gerade nicht bei Amazon zu geben.

Den Weg über iPad kenne ich nicht, denke aber, dass dies u.U. kompliziert wird. Auf jeden Fall brauchst Du die originalen Apple Adapter, um SD Karten mit dem iPad lesen zu können. Ausserdem, werden ggf. nur die jpg Dateien kopiert.

Gruß
Carl

@Christian: Manche Menschen (mich eingeschlossen) sind etwas paranoid und würde gern von den Bildern auf den SD Karten noch zusätzlich eine Kopie haben, falls die Karten kaputt gehen.
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373 Beiträge · seit 200722. Apr. 2014 · #7
Hallo Susanne

Wir benutzen einen Hyperdrive for Ipad. Ist eigentlich ein Image Tank, hat aber einen kleinen Bildschirm und kann mit dem iPad verbunden werden.

Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.

Viele Grüsse
Namibia07
0
Gast22. Apr. 2014 · #8
Hallo,

viele DSLRs haben 2 Kartenslots, so dass man - genügend Speicherkarten vorausgesetzt - schon in der Kamera ein Backup anlegen lassen kann oder alternativ zumindest JPEG und RAW auf 2 verschiedene Karten speichert.

Separate Fotospeicher (aka imagetank, photobank) gibt es auch noch. Allerdings ist das eine aussterbende Gerätegattung. Im Vergleich zu den Kosten eines wesentlich flexibleren Netbooks macht so etwas eben nur noch wenig Sinn. Bei eBay und Amazon finde sich noch vereinzelte Modelle.
http://www.ebay.de/sch/i.html?_nkw=digimate&rt=nc&LH_ItemCondition=3&_udlo=50&_udhi

Man kann auch in Städten mit Internetcafes Daten auf DVD oder Bluray brennen lassen, aber das ist nur begrenzt zuverlässig und kostet Urlaubszeit.

Wenn einem Fotos wichtig sind, dann ist Notebook/Netbook plus ggf. zusätzliche USB-Festplatten sicher die beste Variante. Ein Marken-Netbook mit 500 GB Festplatte gibt es für ca. 250 EUR. Eine SSD ist robuster als ein herkömmliches Festplatten-Laufwerk, denn in letzterem gibt es eine Menge beweglicher, mechanischer Teile und in einer SSD nicht. Zumindest in ausgeschaltetem Zustand macht heftiges Gerüttel auf Offroadpisten normalen Festplattenlaufwerken aber auch nichts mehr aus. Die Platten rotieren dann nicht und die Schreib-/Leseköpfe sind dann in einer Parkposition, wo sie bei Stößen nicht auf die Platten crashen können.

Beste Grüße

Guido
7'267 Beiträge · seit 200622. Apr. 2014 · #9
mamba29 schrieb:
Ist denn eine SSD stoßunempfinglicher als eine normale Festplatte? Den Gedanken hatte ich noch garnicht, aber nachdem wir die ein oder andere Allradstrecke fahren wollen, wäre das natürlich auch noch ein Thema.
Da eine SSD keine mechanischen Teile enthält, können typische Festplattendefekte auch nicht passieren. Ausserdem sind SSDs sehr schnell. Aber auch da kann es im extremfall zu Ausfällen kommen. Ich nutze auch deshalb am liebsten das Notebook. Eine Kopie ist dann auf diesem, die zweite auf der externen Festplatte.
Laptop wollte ich nicht mitnehmen, weil ich genau das beschriebene vermeiden wollte: Ich sitze dann abends da und bastele an den Fotos rum, statt den Sternenhimmel anzuschauen und mein Savanna zu genießen.
Das ist dann aber Deine eigene Entscheidung. Ich habe ein kleines Skript gemacht. Das klicke ich an und das Notebook macht die Kopien von der Speicherkarte auf die interne Festplatte und die externe Disk. Dazu brauche ich kein einziges Bild anzuschauen. Kann aber natürlich wenn ich das möchte.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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112 Beiträge · seit 201222. Apr. 2014 · #10
Ich habe immer mein Notebook dabei. Zum Einen kopiere ich die Bilder auf die interne Platte des Notebooks (und kann dabei auch gleich unscharfe oder redundante Bilder aussortieren, wenn mir der Sinn danach steht), zum Zweiten brenne ich mir ab und zu DVDs als weitere Sicherung. Diese kann man in einen (mitgebrachten) Umschlag stecken und nach Hause schicken. Das beugt dem Verlust der Bilder bei Raub und Diebstahl vor (wenn das Auto aufgebrochen wird, ist gerne mal die Kameraausrüstung UND das Notebook/ext. Platte/iPad, ... weg).
Von einem Upload auf einen Internet-Speicherort halte ich nicht viel, da die Internetverbindungen in den von uns bevorzugten Ländern das einfach nicht hergeben (so es denn überhaupt sowas gibt).

HAVE FUN!

pc_espe
Wohnen, wo andere Urlaub machen, Urlaub machen, wo keiner wohnt!
6'369 Beiträge · seit 201122. Apr. 2014 · #11
Hoi zämä

Zu den SSDs muss man aber auch sagen dass die Datensicherheit der SSD's geringer ist als bei den HDD's, also Vorsicht!
Wenn man das Notebook oder die externe Festplatte im Auto benutzt ist eine SSD sicher sinnvoll, wenn das aber nicht der Fall ist steht man mit einer HDD und erst recht mit einer Hybrid-Festplatte besser da.
Ich hab mir eben ein 13,3"-Ultrabook (Netbook mit der Leistung eines PC's) gekauft, klein, handlich, gross genug, schnell genug auch für zuhause und 1,45kg leicht...mit 1 TB Hybrid-Festplatte, das sollte reichen...
Aber ich benötige es auch falls ich irgendein geschäftliches Problem habe, deshalb sind AutoCAD usw auch drauf...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'115 Beiträge · seit 201022. Apr. 2014 · #12
Sälü zäme,

Bei mir liegt die Schmerzgrenze bei 8 GB SD Karten. Mir sind schon 2 x SD Karten ausgestiegen unterwegs (Kingston - sollten eigentlich ordentliche Qualität sein).

Eine Sicherung unterwegs habe ich bis heute nicht gemacht. Das bedingte, dass das Sicherungsmedium auch immer 'auf Mann' bleiben muss - Einkauf, beim Essen, etc.

Die SD habe ich in Plasticgehäusen (werden aus Kostengründen heute vielfach nicht mehr mitgeliefert) und dann in kleinen Textilbehältnissen mit Reissverschluss (von ScanDisk). Das nimmt so wenig Platz, dass die immer dabei sind (na, vielleicht nicht gerade unter der Duschenbrause - aber das gilt auch für den Pass 🤩 ).

Gruss Rajang
7'267 Beiträge · seit 200622. Apr. 2014 · #13
Rajang schrieb:
Eine Sicherung unterwegs habe ich bis heute nicht gemacht. Das bedingte, dass das Sicherungsmedium auch immer 'auf Mann' bleiben muss - Einkauf, beim Essen, etc.
Als Backupmedium kannst Du ja heutzutage auch USB-Sticks verwenden. Die sind so klein, dass Du sie gut "auf Mann" haben kannst und kosten nicht die Welt. Natürlich geht auch das nur mit einem Gerät, dass die Daten auch auf den Stick übertragen kann.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Gast22. Apr. 2014 · #14
Hallo,
picco schrieb:Zu den SSDs muss man aber auch sagen dass die Datensicherheit der SSD's geringer ist als bei den HDD's, also Vorsicht!
Ist das so? Alles was ich in jüngster Zeit zum Thema gelesen habe, besagt eher das Gegenteil. Die Speichersektoren einer SSD machen zwar nach einer bestimmten Anzahl an Schreibvorgängen die Grätsche und Festplatten kennen so ein Limit theoretisch nicht. Aber je nach Details erreicht ein normaler PC-Nutzer diesen Zustand bei SSDs nach 8-50 Jahren. Das ist nicht praxisrelevant.

Beste Grüße

Guido
6'369 Beiträge · seit 201122. Apr. 2014 · #15
Hoi zämä
Guido. schrieb:Ist das so?
Ja, zumindest entspricht es meiner Erfahrung, wobei ich schon seit SSD's 64GB (etwa 2008) erreicht haben SSD's bei meinen Laptops und Eigenbaucomputern einsetze und schon einige solche Verluste hatte, vor allem bei hohen Temperaturen hatte ich mehr Probleme, keine Ahnung weshalb genau.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
13 Beiträge · seit 201223. Apr. 2014 · #16
Hallo Susanne

Wieviele Bilder machst Du denn während Deiner Reise?

Während 4 Wochen Afrika kommen bei mir so ca. 8-12000 Bilder zusammen; das entspricht etwa 200-250 GB RAW Daten bei einer ca. 20 Megapixel-Kamera.
Ich fotografiere nur in RAW. JPEGs sind zusätzliche Daten, die während des Aufnehmens von Sequenzen die Kamera-Bildfrequenz absenkt und die Speicher belasten. Entweder nur RAW oder nur JPEG.

Ich habe vor 6-7 Jahren, als Speicherkarten noch relativ teuer waren, ein Netbook mitgenommen und die Daten auf 2 externen Festplatten gespeichert und viele viele DVDs gebrannt. Das war ein overkill und sehr zeitintensiv (USB2.0, langsame Rechner, etc.). => Du hast über WLAN-fähige Platte gesprochen; ich denke der Datendurchsatz ist da nicht sehr gross; sprich zeitintensiv.

Seit 3 Jahren mache ich das etwas anders. Ich nehme mit:

- Leichtes Netbook mit 256GB SSD (USB3.0 Anschluss; das spart viel Zeit)
- externe 2.5“ Festplatte LaCie Rugged 500GB USB 3.0 (gemäss Angaben vom Hersteller , shock und regen resistent)
- externe 2.5“ Festplatte 2TB USB 3.0 (für alle anderen back-ups oder andere Daten, die auf dem Laptop keinen Platz haben, da die SSD nicht sehr gross ist.)
- USB 3.0 card reader
- Ca. 200 GB Speicherkarten (hat sich über die Zeit auch so angesammelt) mit. Ich nutze nur SanDisk oder Lexar. Mit Transcend hatte ich einmal einen Ausfall, und der war in Afrika. Speicherkartengrössen: 16GB, 32GB, 64GB

Jeden oder jeden 2ten Abend (je nachdem, wieviel Fotos ich gemacht habe) lade ich meine Fotos von den Karten auf den Laptop und spiegel sie auf die 2TB Platte. Das geht relativ schnell. Somit hätte auch ein Ausfall einer Speicherkarte eine nicht ganz so grosse Tragweite; in jedem Fall wäre es ärgerlich. Andererseits hatte ich nie wieder einen Kartenausfall seit 2008.

Je nach Lust und Laune, schau ich dann durch die Bilder und mache eine Vorselektion; sprich markiere die guten und lösche die schlechten. Oftmals will ich sehen, was ich erwischt habe... Nach dem ersten Sichten, kommen die Bilder dann auf die 500GB Platte.

Falls ich nun auf dem Netbook Platz für neue Bilder brauche, kann ich sie entsprechend löschen. Gleiches gilt für die Speicherkarten. Aber das passiert im Normalfall nur gegen Ende der Reise. Somit sind die Daten mindestens auf 2 Speichermedien vorhanden; eher auf 3. Viel sicherer ist aus meiner Sicher nicht notwendig.

Wenn man sich Laptop etc. sparen will, bleibt nur Speicherkartenkauf.
Die Variante mit dem IPAD sehe eher als nicht sehr praktikabel.
Ach ja; zusammen mit dem IPAD nutze ich RAW & JPEG => RAW auf die CF und JPEG auf die Eye-Fi Karte. Das klappt sehr gut; wobei ich das in Afrika für zu aufwendig halte; Laptop und Ipad. Wie bereits erwähnt würde ich das bei Actionfotos nicht bevorzugen, da die Bildsequenz reduziert wird.

Gruss Wessi
Gruss Wessi http://www.TickerFactory.com/
284 Beiträge · seit 201323. Apr. 2014 · #17
Ich habe auch lange überlegt, wie ich damit umgehen soll und bin zu folgender Lösung gekommen:
- keine Karte > 32 GB
- nur gute Karten bewährter Hersteller
- genug Karten für die gesamte Reise
- beide Kartenslots meiner Kameras nutzen (im Backup-Modus)
Wenn der Speicher vol list:
- eine Karte beiseite legen und durch eine leere Karte ersetzen
- die zweite Karte mit einem Imagetank sichern und danach wiederverwenden.
Eine Lösung mit Notebook oder USB-OTG kam nicht in Frage, da das Notebook vergleichsweise viel Platz und Gewicht kostet - man muss ja auch Kartenleser (CF), Netzteil etc, rechnen, die USB-OTG Lösung bietet mir keine Kontrolle und braucht einige Kleinteile und Verkabelung, was ich unterwegs nicht mag.
Beim Imagetank habe ich darauf geachtet, dass er einigermaßen performt und per USB aufgeladen werden kann. Viele Geräte sind zwar ganz nett und dann auch günstig, dafür aber unglaublich langsam. D.h. das Sichern einer 32GB Karte dauert da schon mal eine Stunde, während der Akku nur eine 1/2h hält 😵
Vorteil ist die Größe, die Möglichkeit der Kontrolle und ein ausreichender Speicher (1 TB).
Vor Festplattenschäden habe ich keine Angst - solange man sich an ein paar Grundregeln hält, sind die Dinger eigentlich recht robust, d.h. im Betrieb nicht bewegen und vor allem keinen Stößen aussetzen und auch nicht im heißen Handschuhfach afbewahren.
Viele Grüße
Michael
Meine Reiseberichte: Drei Wochen zu dritt in Namibia ...: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283595-drei-wochen-zu-dritt-in-namibia.html Die Hunde sind los! Zu dritt in Botswana 9.2019: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/298322-die-hunde-sind-los-zu-dritt-in-botswana-9-2019.html Gruppenreise Tansania September 2022: https://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/302189-reisebericht-gruppenreise-tansania-september-2022.html
1'287 Beiträge · seit 200823. Apr. 2014 · #18
mike303 schrieb:
- beide Kartenslots meiner Kameras nutzen (im Backup-Modus)
Hallo zusammen,

wo wir gerade so schön im "Paranoid" Modus sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Kamera (Nikon D7000) im Backup Modus (RAW+JPEG) bei Bildsequenzen (also mehrere Bilder schnell hintereinander) Probleme hat, die Bilder schnell wegzuschreiben. D.h. die Kamera war dann kurzzeitig nicht einsetzbar, da sie Bilder auf beide Karten schreiben musste. Ich habe gerade nicht im Kopf, welche Karten ich eingesetzt hatte (ich weiss es waren 16 GB Karten), die Lese/Schreib Rate muss ich nochmal raussuchen.

Sinn meines Hinweises soll sein, das gewünschte Setup idealerweise schon mal vorher ausprobieren, um nicht vor Ort eine "böse" Überraschung zu erleben.

Gruß
Carl
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8'672 Beiträge · seit 201023. Apr. 2014 · #19
mike303 schrieb:
Beim Imagetank habe ich darauf geachtet, dass er einigermaßen performt und per USB aufgeladen werden kann.
Viele Grüße
Michael
Hallo Mike, kannst du mal eine Kaufempfehlung machen?

Danke schon mal - Gruß Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter835 Beiträge · seit 200623. Apr. 2014 · #20
Hallo zusammen,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten und auch die fachliche Diskussion zwischendrin. Ich fasse das jetzt nochmal kurz zusammen:

1. Netbook ist wohl die beste und sicherste Backup-Lösung. Aber: ich muss einiges an Equipment mit mir rumschleppen, auch wenn ich einen ziemlich leichten Netbook mitnehme.
2. Die Ipad-Lösung kann ich vergessen, vor allem wäre es mit den RAWs wohl schwierig.
3. USB OTG Bridge wäre eine Lösung. Allerdings ist mir dabei noch nicht ganz klar geworden, wie ich kontrollieren kann, ob die Karte tatsächlich vollständig auf die Festplatte kopiert worden ist.
4. Imagetank wäre auch eine Lösung. Kann ich hier aktiv kontrollieren, ob alle Daten überspielt worden sind?
5. Doppelsicherung in der Kamera selbst. Ich hab mich gerade mal versucht schlau zu machen, habe aber nichts darüber gefunden, ob die Canon 70D einen doppelten Kartenslot hat. Optisch aufgefallen ist er mir jedenfalls noch nie.

Ich denke, wir werden uns gegen die Netbook-Variante entscheiden, auch wenn das die sicherste Lösung wäre. Das ist sicherlich ein ganz persönliches Thema, aber ich muss, um wirklich Urlaub machen zu können, weit von einem Laptop entfernt sein. Ist er dabei, nutze ich ihn auch. Es bleibt also nur Variante 3 oder 4. Dann werde ich mich in dieser Hinsicht mal weiter schlau machen.

Herzliche Grüße
Susanne
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