gewagte Erstlingstour durch Namibia ;)

21 Antworten · 2'605 Aufrufe · gestartet 19. Apr. 2014 von Streetone
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Themenstarter8 Beiträge · seit 201419. Apr. 2014 · #1
Hallo ihr Lieben erstmal im Forum 🙂!

Ich lese hier schon ein Weilchen mit und habe mir nun eine Selbstfahrer-Route für unsere Hochzeitsreise 2015 zusammengestellt. Ich weiß, dass das Programm sehr groß ist und dessen sind wir uns auch bewusst. Nun würde ich bitten, dass ihr Experten kurz drüberblickt und uns vielleicht auf Dinge hinweist, die aus eurer Sicht sicher nicht machbar sind.

Auch noch eine kurze Frage zur Reisezeit: Einige hier im Forum haben empfohlen, im November zu fahren, da es ruhiger ist. Spricht viel dagegen? Wann würdet ihr empfehlen mit dem Buchen der Lodges zu beginnen?

Die Route:
Tag 1: 1930 Ankunft Windhuk
Tag 2: bis Kalahari Red Dunes Lodge Ankunft 11.50
Game Drive am NM
Tag3: Köcherbaumwald
Giants Playground
bis Keetmanshoop 17.30
Tag 4: Fishriver Canyon
Ai Ais 16.00
Tag 5: Fishriver Canyon
Tag 6: Entlang Orantje bis Klein-Aus-Vista 14.30
Tag 7: Tagesausflug nach Lüderitz und Kolmanskop
Tag 8: Klein Aus Vista
Tag 9: nach Schloss Duwisib mit Besichtigung
nach Sesriem
Tag 10: Wüste
Tag 11: Sossuvlei
zur Namib Naukluft Lodge
Tag 12: nach Swakopmund bis 16 Uhr
Tag 13: Swakopmund Bootstour
Tag 14: Swakopmund
Tag 15: nach Cape Cross 1100
nach Terrace Bay 1700
Tag 16: Nach Twyfelfontein 1200
Tag 17: Besichtigung Felsmalerein bis 945
Unterwegs Versteinerter Wald,nach Khorixas 1230
zur Vingerklip Lodge 1435
Tag 18 über Outjo nach Okaukuejo im Etosha NP
Tag 19: Etosha
Tag 20Etosha
Tag 21 Halali Lodge nach Windhoek 6 Stunden Fahrzeit
Tag 22 Windhoek und Heimflug

Wagt ihr 🙂?
Themenstarter8 Beiträge · seit 201419. Apr. 2014 · #2
Was sagt ihr meinte ich 🙂?
2'772 Beiträge · seit 200619. Apr. 2014 · #3
Hallo Streetone,

was ist an dieser Tour gewagt? Ich dachte bei dem Titel an den Van Zyl oder das Richtersveld...

M.M nach habt Ihr ein sehr, sehr straffes Programm, die mehr einem Abhaken als einem Genießen gleicht. Sie ist ja minutiös geplant. Da bleibt wenig Zeit /Platz zum Genießen.Sorry, für die harte Einschätzung.
Schau Dir die Route mal in google maps an, da kommen ganz schön viele Kilometer zustande. Willst Du die Tour nicht noch einmal überdenken um mehr Luft rein zu bekommen. Wenn Euch Namibia gefällt, kommt Ihr bestimmt wieder und könntet dann das anschauen, was Ihr bei dieser ersten Tour nicht sehen konntet.
Ich würde mich entweder für den nördlichen (mit Etoscha NP) oder den südlichen Teil entscheiden.

Gruß
Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
7'296 Beiträge · seit 200619. Apr. 2014 · #4
... mich stören die fixen Uhrzeiten an manchen Stellen.
Dadurch lässt man manche Stellen aus und gerät in Zeitnot, wenn man mal 'ne Reifenpanne hat o.ä..

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter8 Beiträge · seit 201419. Apr. 2014 · #5
Mit gewagt meinte ich eher die gefahrenen KM als die Route an sich 😉.

Die Uhrzeiten dienen nur einer ungefähren Einschätzung.

Ehrlich gesagt, hatte ich auch schon befürchtet, dass alles ein wenig zu straff sein könnte, aber es sieht einfach alles so toll aus, dass die Entscheidung schwer fällt...
Themenstarter8 Beiträge · seit 201419. Apr. 2014 · #6
Würdet ihr Sossuvlei bei einer Nordtour noch inkludieren in diesem Zeitrahmen?
2'772 Beiträge · seit 200619. Apr. 2014 · #7
Ja, würde ich, aber ich würde von Whk direkt in Richtung Sossusvlei fahren (d.h. mit einer übernachtung unterwegs). Dann würde ich Cape Cross und vor allem den Ritt über Terrace Bay sein lassen und lieber von Swakop einen Schlenker über die Spitzkoppe (tolle Landschaft!!!) machen und von dort aus nach Tweyfelfontein und weiter in den Etoscha NP.

Gruß Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
5'538 Beiträge · seit 200819. Apr. 2014 · #8
Hallo Streetone,

nee - gewagt nicht, aber wie Pascalinah schon sagte, viele Kilometer und davon einige mit wenig Erlebniswert. Ich würde Keetmanshoop rauslassen (nur wegen ein paar Köcherbaumbildern, die Ihr an anderer Stelle auch machen könnt, würde ich nicht dorthin fahren. Von Red Dunes bis zum Fish River schafft man in einer Tour. Ü-Vorschlag: Canon Road House oder Canon Lodge. Die Lodge ist schöner, das Road House von der Einrichtung uriger.

Ich weiß, dass die Strecke am Oranje entlang schöner ist, aber trotzdem empfehle ich Euch die Strecke von der Canon Lodge über die B 8 in Richtung Aus.

Von Aus würde ich unbedingt über die D 707 nach Sesriem fahren und mir den zweistündigen Umweg über Duwisib erst einmal sparen. Er lohnt - sagen die einen, er lohnt nicht - sagen die anderen, darunter auch ich, es sei denn man hat viel, viel Zeit - und die habt Ihr ja nicht.

Auch die Fahrt am Meer entlang bis Terrace Bay ist nicht das, was Ihr Euch erträumt. Vom Meer sieht man wenig, von Steinen und Sand dafür umso mehr. Und Robben seht Ihr in Walvis Bay auf der Bootsfahrt.

So, jetzt habt Ihr zwei oder drei Tage gewonnen und die würde ich in der Etoscha und evtl. in Swakopmund anhängen. Oder ich würde Aus streichen und dafür drei Tage nach Lüderitz fahren. Aber auch da streiten sich ja die Experten.

Zur Reisezeit: Im Oktober, insbesondere den deutschen Herbstferien, kann es hier ganz schön voll sein, denn das ist die beste Reisezeit, da der Regen - wenn überhaupt - nur ganz geringfügig eingesetzt hat und man sehr viel besser die Tiere beobachten kann. Und es ist warm genug, damit man auch merkt, dass man in Afrika ist. November könnte schön etwas heißer sein, aber ansonsten ist das auch eine sehr gute Zeit.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
1'523 Beiträge · seit 201119. Apr. 2014 · #9
..........jep, würde ich........ 😛 🙂 😉 😉


BMW
Themenstarter8 Beiträge · seit 201419. Apr. 2014 · #10
Lieber Gerd,

deine Anregungen finde ich eine gute Lösung, so bleibt doch etwas mehr Luft dazwischen und wir haben eigentlich dennoch die Dinge gesehen, die uns am wichigsten wären.

Ansonsten würde ich wohl am ehesten den Fishriver Canyon inkl Lüderitz rausnehmen, da wir den Etosha NP unbedingt sehen möchten...
915 Beiträge · seit 201019. Apr. 2014 · #11
Hallo Streetone,
willkommen im Forum. Hier bist Du richtig.
Während einer ersten Namibiareise würde ich mich auf den Norden o d e r Süden beschränken. Deine Planung ist mit viel, viel Fahrerei verbunden. Da bleibt wenig Gelegenheit, das Land und seine Natur auch wirklich zu erleben. Eine Hochzeitsreise ! könnte mir so nicht gefallen. Hast Du Dir die Entfernungen, die Du Dir vorgenommen hast mal angesehen !?

Daher meine Vorschläge:
z.B.für eine von mir für Euch favorisierte Nordroute:
Windhoek - Kalahari - Sesriem/Sossusvlei - Swakopmund - Spitzkoppe/Erongogebirge - Twyfelfontein - Palmwag/Grootberg - Vingerklip/Ugab - Etosha wie geplant - Waterberg - Windhoek

zur Reisezeit:
wie Du selbst schon schreibst wird der November von vielen empfohlen, das kann ich nur bestätigen.

Falls es die Süd-oder gar die ganze Route sein sollte, hier noch ein paar Anmerkungen:
- Lüderitz ist ein eigenes Reiseziel. Dort wenigstens 2 Üb.für Schifffahrt mit der Sedina und Kolmanskuppe.
- die Namib Naukluft Lodge kenne ich und ist zweifellos ein schönes Ziel, als Ausgangspunkt für Sesriem/Sossusvlei jedoch kaum geeignet da zu weit entfernt. Besser wäre z.B.Sossusvlei Tented Camp oder die gleichnamige Lodge und danach die genannte Lodge für 1 oder 2 Tage.
- Spitzkoppe und /oder Erongo mit seinen bizarren Felsformationen, Wander- und Fotomöglichkeiten fehlen in Deiner Planung. Bei der jetzigen Route bleibt dafür natürlich keine Zeit, für eine Nordroute würde ich diese Ziele unbedingt mit einbeziehen.
- Halali (besser wäre Namutoni als Ausgangsort für den Rückfahrtag wenn er in einem Stück sein muss) - Windhoek ist sicher an einem Tag zu fahren. Ich halte das für unvernünftig. Wohl ist das durchgehend Teerstraße, die wg.des vielen Lastverkehrs aber hoher Fahrkonzentration erfordert. Leider wird das häufig unterschätzt.

Ich würde die ganze Planung in dem oben geschilderten Sinne noch einmal überdenken und sie für die Detailplanung zu ggb.Zeit hier noch einmal einstellen. Buchen würde ich sobald Unterkünfte und Flüge verfügbar sind. Du hast ja noch reichlich Zeit bis dahin.

Grüße
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 19. Apr. 2014
915 Beiträge · seit 201019. Apr. 2014 · #12
sorry, das hat sich jetzt überschnitten.
Wie ich eben sehe, möchtest Du den Süden so schon auslassen. Das wäre eine gute Entscheidung und meine diesbezüglichen Vorschläge gegenstandslos.
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
857 Beiträge · seit 201419. Apr. 2014 · #13
Servus,

ich finde die Route machbar, aber zu dicht gepackt. Ich persönlich bin jetzt im März ähnliche Routen gefahren, und hab mich nicht gehetzt gefühlt, habe sogar 3x2-3 Tage in Windhoek zwischendurch gehabt.. aber: Ich habe bis auf Swakopmund (was ich nicht mehr mit 2 Übernachtungen machen würde) nichts gebucht gehabt, was einem das Gefühl gab, machen zu können, was ich will: Wollen wir nochmal übernachten (oder überhaupt), weil es uns so gut gefällt (bei uns z.B. auf Shark Island in Lüderitz Bucht).
Sowohl Windhoek / Fish River als auch Windhoek / Etosha sind gut an einem Tag zu machen. Fahrt morgens um 8, halb 9 los, dann seid ihr um ca. 16-17 Uhr da. Ist ein Fahrtag, ja, aber nicht so extrem stressig und man überwindet weite Distanzen, die man am nächsten Tag gut geniessen kann (und mein Auto verliert an jeder Kuppe Geschwindigkeit, das macht locker 30-60 Minuten am Tag aus).
Erongo (Ameib/Spitzkoppe z.B.) ist sehr beeindruckend, und würde ich mitnehmen. Die Fahrt entlang des Atlantiks verliert relativ schnell an Faszination, die und die Gegend nördlich von Aus waren für mich die langweiligsten Strecken. Sonst hast Du überall Abwechslung im Landschaftsbild, was für mich das Fahren entspannender macht.


Beispielhaft ein paar Änderungen. Und möglichst wenig vorbuchen. Wenn ihr zeltet, kommt ihr fast immer unter. Sonst einen Tag vorher anrufen. Alternativen gibt es eigentlich immer in 20-50 km Umkreis.+
Gruß
Alex

Die Route:
Tag 1: 1930 Ankunft Windhuk
Tag 2: bis Kalahari Red Dunes Lodge Ankunft 11.50
Game Drive am NM

Tag3: Köcherbaumwald - hier würde ich direkt den FishRiverCanyon machen. 1 Tag gespart
Giants Playground
bis Keetmanshoop 17.30
Tag 4: Fishriver Canyon
Ai Ais 16.00
Tag 5: Fishriver Canyon

Tag 6: Entlang Orantje bis Klein-Aus-Vista 14.30
Tag 7: Tagesausflug nach Lüderitz und Kolmanskop
gesparter Tag für Lüderitz?

Tag 8: Klein Aus Vista -
streichen und direkt Richtung Sesriem - Übernachtung in Namtib? - wunderschön!
Tag 9: nach Schloss Duwisib mit Besichtigung
nach Sesriem
Tag 10: Wüste
Tag 11: Sossuvlei
zur Namib Naukluft Lodge - ist sicher schön, kannst aber auch an einem Tag gut machen...
Tag 12: nach Swakopmund bis 16 Uhr
Tag 13: Swakopmund Bootstour
Tag 14: Swakopmund - den würde ich mir sparen.. so schön ist es auch nicht 😉
Tag 15: nach Cape Cross 1100
nach Terrace Bay 1700
Tag 16: Nach Twyfelfontein 1200
Tag 17: Besichtigung Felsmalerein bis 945
Unterwegs Versteinerter Wald,nach Khorixas 1230
zur Vingerklip Lodge 1435
Tag 18 über Outjo nach Okaukuejo im Etosha NP
Tag 19: Etosha
Tag 20Etosha
Tag 21 Halali Lodge nach Windhoek 6 Stunden Fahrzeit
Tag 22 Windhoek und Heimflug
Themenstarter8 Beiträge · seit 201419. Apr. 2014 · #14
Ehrlich gesagt, habt ihr meine Vermutungen bestätigt. Leider kann man sich ja unter den Entfernungen nicht viel vorstellen, wenn man die Straßenverhältnisse nicht so gut kennt. Deshlab dachte ich mir, es ist vernünfiger gleich zu Beginn der Planung nachzufragen.

Ich bin nun auch davon überzeugt, dass wir uns auf den Norden beschränken werden und uns wirklich dazwischen auch ein paar km-lose Tage gönnen werden...:)!

Ich werde dann noch einmal neu planen 🙂!
2'497 Beiträge · seit 201119. Apr. 2014 · #15
Hallo Streetone,

die Vorschläge von Günter und Gerd sind finde ich beide prima.

Die von Euch geplante Tour haben wir recht ähnlich in unserem ersten Namibiaurlaub auch gemacht, allerdings mit 4 Tagen mehr Zeit...und es war extrem viel Gefahre mit wenig Möglichkeiten, mal ein Stück zu Fuß zu gehen, was wir schon ein bisschen vermisst haben.

Beim zweiten Mal waren die südlichsten Orte Windhoek und Swakopmund und da waren wir auch in Cape Cross und Terrace Bay. Das würde ich wieder so machen, allerdings wieder erst im zweiten Namibiaurlaub, denn es war ganz anders als von uns erwartet. Viel Einsamkeit, Offroadfahren, Sand, Steine, Flechten, ab und zu das Meer,... Wir waren froh, das Land vorher schon mal etwas "bewohnter" erlebt zu haben. Nur nach Terrace Bay zu fahren und gleich am nächsten Tag wieder zurück, lohnt wie schon von Gerd und Pascalinah ausgeführt, überhaupt nicht, denn die "normale" Straße dahin ist nicht so aufregend.

Die Strecke am Oranje entlang war wirklich wunderschön, aber ein Riesenritt. Wenn schon, dann müsst Ihr Euch ganz gewaltig von Euren Zeitplanungen verabschieden, zumindest für den Tag.

In unserem zweiten Urlaub haben wir gelernt, dass in Namibia weniger meist mehr ist, und gerade auf einer Hochzeitsreise möchte man vielleicht auch mal in Ruhe ein schönes Essen genießen, anstatt müde nach dem letzten schnellen Bissen ins Bett zu fallen, damit es am nächsten Morgen um 7.00 Uhr weitergehen kann.

Ihr kommt sowieso wieder, ich habe bisher nur einen Namibiaurlauber kennengelernt, der das nicht wollte und Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.

Viel Spaß beim Planen!
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
2'497 Beiträge · seit 201119. Apr. 2014 · #16
Huch, zu lange gebraucht, hat sich ja in der Zwischenzeit schon einiges getan. Sich auf den Norden zu konzentrieren und einige "fahrfreie" Tage einzuplanen, ist eine gute Idee.

Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Themenstarter8 Beiträge · seit 201419. Apr. 2014 · #17
Vielen Dank schon für die tollen Tipps 🙂!


Falls wir nun also nur den Norden machen wie der Route von Gerhard beschrieben, würden wir von Swakopmund nach Tweyfelfontein fahren. Da wäre ein Stopp bei Spitzkoppe empfehlenswert hab ich jetzt mal rausgelesen 😉.
Und findet ihr dann in Richtung Etosha eher Vingerklip oder Palmwag sehenswerter bzw. hängt das nur davon ab, zu welchem Eingang im Etosha NP wir als erstes fahren?
Themenstarter8 Beiträge · seit 201419. Apr. 2014 · #18
Wo würdet ihr zwischen Spitzkoppe und Twyfelfontein noch eine Übernachtung einplanen?
8'054 Beiträge · seit 200819. Apr. 2014 · #19
Hallo Streetone,

Ich würde ohne zu zögern einen Stop bei der Brandberg White Lady Lodge machen. 😎

Die Unterkunft bietet keinen Luxus aber ein tolles "Out of Africa Feeling". Bei Sonnenaufgang und Untergang werden die Farben himmlisch. 🤪


Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
5'538 Beiträge · seit 200819. Apr. 2014 · #20
Hallo Streetone,

wenn Du den Süden weitgehend weg lässt, dann empfehle ich Dir folgende (Standard-)Route:

Tag 1 - Windhoek - Rehoboth und Ü am Lake Oanob - Das sind von Windhoek aus "nur" 90 km, fast überwiegend Teer bis auf die letzten 10 km, wenn Ihr die B 1 verlassen habt. Übernachtung in einem der Chalets. Kauft in Windhoek vorher Fleisch, Brot, Butter, Wurst und natürlich Getränke, denn die Chalets sind für Selbstversorger und das Restaurant verdient nicht unbedingt einen Besuch. Das könnt Ihr Checkers machen, wenn Ihr am Wecke Voigts Center auf der Independence Geld abhebt. Im ersten Stock ist die Standard Bank, im Keller ist Checkers.

Tag 2 - Rehoboth - Nauchas - Solitaire - Sesriem; Ü im Desert Camp. Essen könnt Ihr in der Sossusvlei Lodge, die 5 km entfernt ist. Dann müsst Ihr nicht schon wieder selbst grillen. Wenn Ihr grillt, vorher das Grillpaket bestellen. Frühstücken am nächsten Tag würde ich übrigens auch in der Lodge - das Buffet reicht für den ganzen Tag.

Tag 3 - Vormittags noch einmal ins Vlei und zur Mittagszeit Fahrt zur Namib Desert Lodge.
Tag 4 - Wanderung von der Lodge zur Hütte für die 2. Übernachtung (oder schon am Tag 3, wenn Ihr vor 12.00 Uhr da seid.) Die Wanderung auf den Versteinerten Dünen bis zum Dünen"gipfel" ist wunderbar. Aber mindestens 3 l Wasser pro Person mitnehmen.

Tag 5 - Namib Desert Lodge - Swakopmund
Kauft Euch am Tag 3 in Sesriem ein Permit für den Namib Naukluft Park und fahrt dann nach dem Kuiseb Pass über Ganeb und Hotsas oder - wenn Ihr einen Camper habt für eine Nacht im Freien über Mirabib - Homeb - Gababeb.

Tag 6, 7 und 8 Swakopmund

Tag 9 Swakopmund - Uis - Brandberg (Ü in Uis, nicht unbedingt in der White Lady Lodge am Brandberg)
Wenn Ihr die etwa zwei - bis dreistündige Wanderung zur White Lady (und zurück) macht, reicht der Nachmittag und Ihr könnt am

Tag 10 über die D 2612 nach Twyfelfontein fahren. Da seid Ihr früh genug, dass Ihr auch nur eine Nacht in der Twyfelfontein Lodge bleiben müsst.

Tag 11 Teyfelfontein - Palmwag oder Grootberg

Tag 12 Palmwag oder Grootberg

Tag 13 Palmwag/Grootberg - Kamanjab (Besuch eines Himbadorfes?) - Galton Gate - Dolomite Camp

Tag 14 Dolomite Camp - Okaukuejo

Tag 15 Okaukuejo

Tag 16 Halali

Tag 17 Onguma Bush Camp oder Mokuti

Tag 18 Onguma oder Mokuti

Tag 19 Onguma/Mokuti - Okonjima oder eine andere Lodge/Farm in der Nähe von Otjiwarongo

Tag 20 Okonjima oder ......

Tag 21Okonjima - Windhoek und nachmittags oder besser noch am nächsten Vormittag eine Stadtrundfahrt mit Carsten Möhle.

Tag 22 abends Rückflug.

Das ist entspannt, Ihr seht schöne Landschaften, könnt Euch zwischendurch bewegen. Diese Tour müsstet Ihr aber bald buchen. Besonders die Unterkünfte um Sesriem/Sossusvlei und Etoscha sind möglicherweise jetzt schon ausgebucht.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd