STStellina84Themenstarter3 Beiträge · seit 201428. März 2014 · #1
Hallo Liebe FoMis
Ich bin neu im Forum.
Ich schreibe hier weil ich diverse Fragen hab und nicht wusste wo zuordnen. Ich reise am 10. April nach Kapstadt und mache dann am 16. April eine Tour mit Nomad nach Namibia. Cederberg - Orange River - Fish River Canyon - Namib Naukluft - Sossusvlei - Swakopmund - Khorixas - Kamanjab / Himba Tribe - Etosha NP - Windhoek
Ich war gestern beim Hausarzt (der übringens auch auf der OSIR seite als Arzt aufgelistet ist) und bin nun noch verwirrter als bisher. Der Arzt öffnete einfach die OSIR seite und las vor was da steht - super, hab ich nämlich vorher schon selber gemacht. Ich habe auf Beratung gehofft naja...
Nun zu meinen Fragen: Weiss jemand ob es im Halali Camp und Okaukuejo Moskitonetze im Zimmer hat? Malaria ist ja nur im Etosha ein Thema laut meiner Reiseroute (klar ein minimales Risiko besteht wahrscheinlich auch anderswo). Ich hätte ein Netz das ich mitnehmen könnte falls es im Etosha keines hat. Laut den Homepage fotos siehts so aus als hätte es aber die Zimmer sind so schön, dass ich davon ausgehe das das die Suite sein muss 😉
Weiss jemand wie es Ende April mit Regen im Etosha aussieht? Klar mann weiss nie wann es regnet 😁 Die Regenzeit dauert ja theoretisch bis ende April aber ich studiere schon ein weilchen den Wetterbericht und es sieht jetzt schon sehr trocken aus.
Wenn es nämlich ein Moskitonetz hat und nicht mehr so oft (oder gar nicht mehr) regnet würde ich ohne Prophilaxe gehen, da ich nicht weiss wie es mir nach einnahme gehen wird. Ich habe einen sehr empfindlichen Magen und sollte wenn möglich keine Medikamente nehmen.
Zur Notfallterapie hab ich gegooglet und gegooglet und weiss einfach trotzdem nicht mehr! Falls man einen Verdacht auf Malaria hat und die Notfallterapie macht ist man dann geheilt oder nur für dieses eine mal und es kann wieder ein Schub kommen? Mein Arzt wusste dazu auch nichts 😠
Bis es Ausbricht bin ich nämlich wieder in der Schweiz, da wir nach dem Etosha nur eine Nacht in Windhoek sind und danach auf den Flieger zurück gehen.
Ich hoffe ich frage jetzt nicht was das schon 1000 mal gefragt wurde, denn ich habe die Suchfunktion genutzt aber nichts über die Moskitonetze und die genaue Regenzeit gefunden.
Liebe Grüsse Stellina
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200928. März 2014 · #2
Hallo Stellina,
herzlich willkommen hier im Forum. Wenn ich mich richtig erinnere gibt es keine Netze in den Zimmern, wie du schon geschrieben hast ist das Risiko minimal, eigentlich heisst es nur nördlich von Etosha gibt es ein Risiko.
Hi , herzlich willkommen im Forum. 🙂 Bild aus Okaukuejo:
Bild aus Halali
LG Cécile 🙂
Gebe mal in der Suchfunction "Malaria " ein da wirds auch Du geholfen. 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Topobär5'479 Beiträge · seit 200928. März 2014 · #4
Ich gehöre ganz sicher nicht zu den Personen, die einer Malariaprofilaxe kritisch gegenüber stehen. Nutze diese Möglichkeit des Schutzes schon seit über 20 Jahren und habe nur gute Erfahrungen damit gemacht. Bei der von Dir beschriebenen Reiseroute würde aber selbst ich auf eine Malariaprofilaxe verzichten. Wenn überhaupt, besteht nur im Etosha NP ein minimales Risiko sich zu infizieren. Etosha ist am Ende der Reise. Wenn es Dich da erwischt, kannst Du Dich auch zurück in Europa behandeln lassen.
in Okaukuejo 2011 gab es auch in der einfachsten Zimmerkategorie Moskitonetze und in Halali 2013 in der einfachsten Kategorie ebenfalls. Da war allerdings, meine ich mich zu erinnern, ein kleines Loch irgendwo, da hilft, wenn Du sehr ängstlich bist, ein Stück Klebeband. 😕 Außerdem hatte es Klimaanlagen, die mögen die Moskitos auch nicht.
Abends am beleuchteten Wasserloch kann Dir auch mal ein Moskito begegnen, da kannst Du ein Repellent benutzen. Kaufe das aber möglichst in Namibia, da die von hier nicht so wirkungsvoll sind. Wir nehmen immer Peaceful Sleep, vielleicht kann Dein Reiseveranstalter Dir vorher eine Dose besorgen. In guten Lodges steht es auch im Zimmer, im Etosha in den Camps war aber keins da.
Mein Hausarzt ist kein Reisemediziner und da war die Beratung noch schrecklicher, er hat nirgenswo nachgeschaut und mir einfach gesagt, für Namibia brauche ich keine Prophylaxe, er wusste gar nicht, zu welcher Zeit ich in welche Gebiete fahre. 😠 Mein Apotheker hat mich deutlich kompetenter beraten.
Tagsüber haben wir gar keine Mücken gesehen und auch nachts war es bei uns (im Oktober) nicht schlimm. Freu Dich auf Namibia, das ist ein tolles Land. Ich wünsche Dir eine wunderchöne Zeit.
Liebe Grüße 😁 Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
STStellina84Themenstarter3 Beiträge · seit 201428. März 2014 · #6
@ Cécile: Sind das Fotos die du selber gemacht hast von den Normalen Zimmern oder sind diese vom Web? Wenn diese vom Normalen Zimmer sind kann ich mich ja auf was freuen 🤩
@ Tobobär und sasowewi, danke für die Antworten
Ich tendiere auch dazu keine Prophilaxe zu nehmen, weiss aber noch nicht ob ich zur sicherheit eine Packung Malarone kaufen und mitnehmen soll, damit ich beim Gruppenzwang dabei bin falls alle etwas nehmen 😉
Würde aber lieber nicht und mich ganz auf Mückenmittel, Kleidung und Moskitonez fixieren, da kein Stich die einzig 100%ige Sicherheit bietet 🙂
STStellina84Themenstarter3 Beiträge · seit 201428. März 2014 · #7
Liebe Karin
Danke für die Tipps, dann kann ich ja beruigt mein Netz zu Hause lassen und für diesen Platz im Rucksack was schönes kaufen 🙂
Hallo Stellina, diese Fotos sind tatsächlich aus Google. 😉 Ich war ehrlich gesagt zu faul um meine zu suchen. 🙁 Wir haben wie Chamäleon schon schreibt, überal Moskitonetze in beide Unterkünfte gehabt. 🙂 Unsere Zimmer waren in Halali genauso. 🙂 Da hatten wir ein Bushchalet. 🙂 Aber ich habe gerademal bei unserem Reisebericht geschaut, ich habe vom Bushchalet keine Bilder gemacht "verpennt" 🙁 In Okaukuejo waren die Zimmer ein wenig kleiner. Aber ebenso mit Moskitonetze. 🙂 Wir haben Abends einige Stunden vor dem Schlafengehen das Moskitonetz geschlossen und mit dem Peacefull sleep unter dem Netz gesprüht, da waren dann auch die letzen Mücken erledigt. 😁
Abends einfach lange Hosen und Shirt und schön einsprühen , dann klappt es auch mit dem Schutz. 🙂
Liebe Grüße Cécile 🙂
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Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
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Hallo Stellina als ich im April 13 in Namibia war hatte es vorgängig nicht geregnet, daher habe ich zwar Maleron dabei gehabt aber nicht genommen..wir sind auch nur bis Etosha gefahren. Im Halali hat es Moskitonetze gehabt. Mückenstiche habe ich keine gehabt aber einmal hat mich eine Biene erwischt. Nach zwei Stunden und einer Menge Fenistilgel war es wieder gut. Geniess den Urlaub und alles gute. Tessi
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200828. März 2014 · #11
Hallo Stellina,
zum Thema Malaria in Namibia gab es gestern folgenden Thread von Guido:
Das sollte Dich auch ein wenig beruhigen, auch wenn eine Restgefahr immer bestehen bleibt.
Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste Gerd
Old Women1'543 Beiträge · seit 201328. März 2014 · #12
Hallo Gerd!
Dieser Artikel aus der AZ hat mich nun endgültig in meinem Entschluß bestärkt, keine Malariaprophylaxe zu betreiben. Wir haben zwar noch Malerone aus unserem letzten Urlaub im tropischen Regenwald von Mittelamerika (hab ich da nämlich auch nicht genommen), aber ich denke, dass Ende Mai im Etosha wenig Mücken sein werden. Werde auf Parfum, Deo und extrem riechende Duschgels verzichten, und abends ist es eh kalt, so dass meine langen Hosen zum Einsatz kommen werden. Unser Doc hat uns allerdings gegen Tollwut geimpft, da man, so meinte er, in Namibia im Falle der Fälle nicht unbedingt immer in Namibia den Impfstoff bekommt (Aussage seines Kollegen vom Robert Koch Institut). Da werden jetzt die Meinungen bestimmt auch auseinandergehen, denn die Tollwutimpfung ist nicht ohne. Ich habe 3X 36 Stunden platt gelegen, aber gehe jetzt davon aus, dass mein Körper sich damit genug auseinandergesetzt hat. Mein Mann hatte keine Nebenwirkungen. Ferner sollen wir wieder Typhoral gegen Typhus nehmen. Habe ich bis jetzt immer gut vertragen. Wie dem auch sei, ist meine Entscheidung halt, andere werden sich anders entscheiden, und das ist bestimmt auch nicht unrichtig. Ich brauche sonst auch noch keine Medikamente nehmen, da kann man das ruhig mal tun. 😈 Dir Stellina 84 einen tollen Urlaub. Gerd, komm heil aus Deutschland zurück. Genieß die Zeit mit der Band. Habe das im Forum verfolgt. Ihr habt da was Tolles auf die Beine gestellt. Da wir aber zu der Zeit in deiner 2. Heimat sind, müssen wir leider auf diesen Ohrenschmaus verzichten. Viel, viel Spaß 🙂 Herzliche Grüße
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200628. März 2014 · #13
Stellina84 schrieb:Zur Notfallterapie hab ich gegooglet und gegooglet und weiss einfach trotzdem nicht mehr! Falls man einen Verdacht auf Malaria hat und die Notfallterapie macht ist man dann geheilt oder nur für dieses eine mal und es kann wieder ein Schub kommen? Mein Arzt wusste dazu auch nichts 😠
... es gibt verschiedene Arten von Malaria und verschiedene Krankheitsverläufe. Da nicht jedes Medikament gegen jede Malariaform wirkt, muss man erst einmal feststellen, um welche Malariaform es sich handelt. Die typischen Malariamedikamente wirken gegen die Erreger im Blut. In diesem Stadium sorgt die Malaria für die typischen Beschwerden. Wenn in diesem Stadium Erreger in der Leber verbleiben, bekommt man später erneut einen Malariaschub. Es gibt jedoch auch Medikamente gegen die Erreger in der Leber, so dass man eine Malaria in fast allen Fällen komplett heilen kann.
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
picco6'369 Beiträge · seit 201128. März 2014 · #14
Hoi Stellina und herzlich willkommen hier!
Ich kann Dir zwar zum Thema Namibia nicht helfen, da ich zur Ostafrika-Fraktion gehöre, aber ich schreibe weil Du die OSIR-Ärzte erwähnt hast. Die OSIR hat den Ursprung ja in der Nähe von St.Gallen, vieleicht kommst Du ja da aus der Nähe. Ich hab mit zwei Ärzten der Liste sowie mit dem Tropeninstitut am Kantonsspital St.Gallen recht gute Erfahrungen gemacht, wenn Du aus der Region SG/TG bist kannst Du mir ja eine PN schreiben, dann geb ich Dir durch bei welchen Ärzten ich mich beraten und impfen liess.
Ich habe, unabhängig ob Malariagefahr oder nicht, immer ein Kastenmosquitonetz und eine Drachenschnur dabei. Auch die ungefährlichen Stechgeräte können nachts ziemlich nervig werden. Und mit der Drachenschnur findet sich immer eine Möglichkeit das Mosquitonetz zu spannen.