SunnygirlThemenstarter64 Beiträge · seit 201317. März 2014 · #1So liebe Fomis,
Nachdem mein Mann ja nun erfolgreich mit dem Afrikavirus infiziert ist, geht es auch so langsam an die Planung unserer nächsten Namibia-Reise.
Diesmal mit unseren beiden Töchtern, die dann 5,5 und 10 Jahre alt sein werden.
Wir haben noch ein paar Tage schulfrei erkämpfen können und somit drei! Wochen Zeit 😛 !!!
Wir wollen einen 4*4 mit zwei Dachzelten mieten und nur ab und zu mal in "echten Betten" schlafen.
Im Schweinsgalopp wollen wir auch nicht gerade durch die Wüste rasen, planen also pro Station 2-3 Nächte ein. Wir sind ja im Urlaub... 😉
Beginn ist also Windhoek, Ankunft morgens und die erste Nacht bleiben wir in der Stadt (Pension Moni oder lieber Steiner mit Kids?)
So können wir uns sortieren und gemütlich einkaufen, abends noch alte Bekannte treffen und am nächsten Morgen geht's los.
Nacht 2 und 3: Bagatelle Ranch
Wie lange fährt man von dort zum
Nacht 4 und 5: Sossusvlei (Sesriem Camp)
Oder übernachten wir besser noch einmal zwischendrin?!?
Dann bummeln wir Richtung Swakopmund, ich würde gerne noch eine Nacht in Homeb oder Ganab einschieben...
Nacht 7-9: Swakopmund
Hier wollen wir nicht campen wegen dem Nebel und der Feuchte...brrrr...
Ich hoffe ja auf einen schönen Ostwind 😉
Ich hab aber noch keine Idee, wo wir übernachten wollen...
Dann geht es weiter Richtung Norden und hier werde ich jetzt etwas
planlos...
Noch 12 Nächte übrig, davon 4 in Etosha.
Und die anderen 8??? 😕
Was für ein Luxusproblem...
Ach so, die letzten beiden Nächte werden wir bei Windhoek auf der Farm eines Freundes verbringen, bleiben also noch 6...
Ich freue mich, wenn ihr mich mit euren immer so tollen Ideen überschüttet...finde das mit Kindern gar nicht so einfach!
Omaruru Game Lodge evtl vor Rückkehr nach Windhoek zwei Nächte?
Dann wären es noch 4 zwischen Swakopmund und Etosha!
frau_shrimp211 Beiträge · seit 201318. März 2014 · #2Hallo Sunnygirl,
ich würde mit den Kids noch an der Skelettküste entlangfahren und eine Nacht in Terrace Bay einplanen. Die Skelettküste ist eins meiner Highlights in Namibia. Man kann sich hier so richtig gut in die armen gestrandeten Menschen hineinversetzen, weil es eben immer noch genauso aussieht wie vor hunderten von Jahren. Ich könnte mir vorstellen, dass die Geschichten der gestrandeten Schiffe die Kids auch interessieren. Zwischendurch gibt es immer wieder Wracks zu bestaunen, in allen Zuständen des Verfalls, von neu bis alt.
Schon allein der Eingang am Ugab Tor ist spannend. Neben dem berühmten Totenkopftor gibt es dort auch diverse Walknochen zu bestaunen. Desweiteren gibt es unterwegs Richtung Norden am Strand immer wieder Tolles zu entdecken, wie Knochen, Schädel, Krebse, Fußspuren usw. Sogar eine alte deutsche Fördermaschine liegt da noch irgendwo im Sand rum (ist alles ausgeschildert). Und wenn die Kiddies ganz mutig sind, dann halten sie ihre Füße mal in den kalten Atlantik. 🤪
Du schreibst zwar, dass Du nicht so gerne nur eine Nacht irgendwo unterkommen willst, aber wenn Du mit Dachzelten unterwegs bist, behaupte ich mal, es macht keinen Unterschied, ob Du eine oder mehrere Nächte an einer Stelle bleibst. Wenn Du nicht gerade den ganzen Tag auf dem Camp Site bleibst, musst Du sowieso immer alles zusammenpacken und im Wagen verstauen (vielleicht mit Ausnahme der Campingstühle 😉 ) Ob Du dann nach der Tagestour wieder zurückfährst oder zum nächsten Campingplatz ist doch gehopst wie gesprungen.
Daher mein Vorschlag: von Swakop nach Terrace Bay (1 Nacht), dann 2 Nächte Palmwag (hier empfehle ich Dir eine geführte Tour zu den Himba, ist mit Kindern bestimmt richtig toll!) und anschließend Etoscha. Dann hast Du noch eine Nacht für den ganzen Urlaub übrig als Puffer, was ich immer ganz angenehm finde. Dann kannst Du dort, wo es Dir richtig gut gefällt einfach noch mal länger bleiben 🙂
Viele Grüße,
Sabine
Wie kann man Namibia nicht lieben?
Topobär5'479 Beiträge · seit 200918. März 2014 · #3Hallo Sunnygirl,
Ich gehe mal davon aus, dass Ihr zwischen Etosha und Abflug noch 1 Nacht braucht, so dass noch 7 Nächte zu verplanen sind.
Ich würde noch eine 4. Nacht in Swakopmund bleiben. Die Tage dazwischen würde ich für eine Living Desert Tour, eine Bootstour in Walvis Bay und eine Tagesausflung nach Cape Cross nutzen.
Nach Swakopmund würde ich die nächsten 2 Nächte an der Spitzkoppe verbringen. Dort können sich die Kids so richtig austoben. Man steht in beeindruckender Natur und kann überall in und zwischen den Felsen herumkraxeln. Ein richtiger Abenteuerspielplatz.
Von der Spitzkoppe aus empfehle ich Euch nach Twyfelfontein weiterzufahren und dort auf der Mowani Campsite eine Nacht zu übernachten. Nach dem einfachen Naturcamping an der Spitzkoppe eie tolle Luxus-Campsite. In Twyfelfontein solltet Ihr Euren Kindern aber nicht die Felszeichnungen antun (Die gibt es bei der Spitzkoppe auch) sondern ins Living Museum der Damara gehen. Das frühere traditionelle Leben der Einheimischen live zu erleben und im warsten Sinne zu begreifen ist für Eure Kids mit Sicherheit sehr spannend.
Von Twyfelfontein ist es nicht weit bis Palmwag, wo ich Euch empfehle, die nächsten beiden Nächte zu verbringen. Die Lodge hat eine Tolle Campsite und es gibt einen Pool. Den Tag könnt Ihr in der Day Visitors Area der Palmwag Concession verbringen. Dort gibt es die ersten wilden Tiere zu sehen, aber auch tolle Aussichtspunkte, an denen man das Auto verlassen kann und sich mal ein paar Schritte bewegt.
Die letzte Nacht vor Etosha empfehle ich Euch die Campsite der Otjitotongwe Cheetah Farm östlich von Kamanjab. Dort gibt es zahme Geparden, die man auch streicheln darf. Wenn dass mal kein super Erlebnis für Eure Mädels ist. Außerde, hat die Campsite ebenfalls einen Pool.
SunnygirlThemenstarter64 Beiträge · seit 201319. März 2014 · #4Guten Morgen und vielen Dank für die so unterschiedlichen Tourenvorschläge!
Unsere ältere Tochter will unbedingt an die Skelettküste, die Kleine findet es gruselig 😉
Hab gestern Trummis Liste bestellt werde da nochmal reinschauen.
Wann sollte ich drnn Etosha und Sossusvlei buchen?
Viele Grüße Silke
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200619. März 2014 · #5Hallo Silke,
es schadet nichts Etosha und Sesriem/Sossusvlei so schnell wie möglich zu buchen, d.h. es kann ruhig ein Jahr im Voraus sein. Sobald ihr Eure Flugtermine habt, könnt ihr es ja buchen.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
P.S. Skelettküste ist recht viel Fahrerei für wie ich finde wenig zu sehen. Den interessante Teil der Skelettküste darf man eh nicht selber erfahren. Zudem ist es meistens (fast immer) sch***** kalt dort.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201119. März 2014 · #6Guten Morgen,
gern schließe ich mich Christian an...
Die Skelett-Küste ist zu Beginn noch recht attraktiv, das Tor zumindest sehr eindrucksvoll!
Der Rest muss für Kinder unglaublich langweilig sein - und es zieht sich sehr!!
Für uns war es nur interessant, weil wir einen Ranger(?) vom Gate mitgenommen hatten.
Ich hatte geglaubt, die Tour führt wirklich an der Küste entlang und man sieht viele Wracks....
Gruß
Strelitzie
Topobär5'479 Beiträge · seit 200919. März 2014 · #7Damit die Kids einen Eindruck von der Skelettküste bekommen, hatte ich den Tagesausflug nach Cape Cross empfohlen. Das ist zwar offiziell noch nicht der Skelettküsten Nationalpark, aber die Landschaft ist genau die gleiche. Mit der Robbenkolonie und einen recht neuen Schiffswrack, habt Ihr bei dem Tagesausflug auch echte Highlights dabei. Besser wird's im Nationalpark garantiert nicht.
monkeyhead87 Beiträge · seit 200719. März 2014 · #8Hallo Silke,
folgende Empfehlungen aus eigener Erfahrung mit 3 Kindern (7,9,13)
Zwischen Sesriem und Swakopmund
- 2 Tage auf der Farm Rooiklip (liebenswerte Gastgeber Lore und Frans, Campingplatz mit fantastischer Aussicht, viele Tiere, ... schau einfach mal hier im Forum oder bei Google unter Suchwort "Rooiklip")
oder
- Campingplatz Mirabib (CP in großer Einsamkeit ohne Infrastruktur)
Zeit nach Swakopmund
Fahrt von Swakopmund mit Abstecher nach Cape Cross(Robbenkolonie) zur Spitzkoppe, hier 2 Tage auf dem CP bleiben (tolle Landschaft, mit vielen Felsen, CP mit geringer Infrastruktur) >> Spitzkoppe ist meiner Meinung nach ein "Muss"
Fahrt zum Farm Omandumba, dort 2 Tage bleiben (sehr nette Gastgeber Harald und Deike, tolle Landschaft, San-Museumsdorf um die Ecke vom CP, wandern, Besichtigung Farmbetrieb)
Weiterfahrt zur Vingerklip-Lodge (2 Tage entspannen mit allem Lodgekomfort, Pool, Wanderung, Besuch Vingerklip)
Etosha
2 Tage auf der Farm Düsternbrook (kurze Restfahrstrecke nach Windhoek, Wanderung zum Andreasdamm mit Tierbeobachtung (Affen, Antilopen, Nipferde,...), extra Leoparden- /Geparden, als Campinggast kann man auch Abendessen bekommen, das macht sich gut am letzten Abend, man kann das Auto "rückgabefertig" packen
Insgesamt sind die Ziele nicht weit auseinander, was die Fahrtage sehr entspannt!!
Vielleicht ist was für Euch dabei, ich wünsche viel Spaß.
Gruß
monkeyhead