travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200608. März 2014 · #1
Hi zusammen,
seit dem 28.2.2014 ist West-Etosha nun für ALLE Reisenden offen.
Beste Grüße aus Windhoek Christian
"Der Westteil des Etosha- Nationalparks ist nun allen Reisenden zugänglich. Dies ist einer Zeitungsanzeige des US-Amerikanischen Millennium Challange Account und des namibischen Umwelt- und Tourismusministeriums zu entnehmen. Demnach ist die Umwandlung der „Restricted-Use-Zone“ und eine „Open-Access-Zone“ bereits am 28. Februar in Kraft getreten. Zuvor war der Westteil des Parks nur registrierten Reiseveranstaltern, später dann auch Übernachtungsgästen des Dolomite Camps zugänglich. Mit der Öffnung ist es nun allen Touristen möglich den Park von Okaukuejo nach Westen und umgekehrt zu durchqueren." (Quelle: Hitradio Namibia)
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Ist damit verbunden nun auch die Einfahrt für alle über das Galton Gate möglich?
Viele Grüße.. tom
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200608. März 2014 · #3
Hi To,
so ist es!
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200608. März 2014 · #4
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Namib Tom841 Beiträge · seit 200808. März 2014 · #5
Hallöchen,
Eine Ein- und Ausfahrt über das Galton Gate ist jetzt ja für Alle möglich.
Allerdinge gilt es zu beachten, daß eine Übernachtung innerhalb des Nationalparks, entweder (vom Galton Gate gesehen) im Dolomite Camp oder Okaukuejo gemacht werden muß.
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200609. März 2014 · #6
Hi Tom,
nach Rücksprache, auch mit Freunden die schon die neue Möglichkeit vorgestern genutzt haben, ist Deine Aussage nicht korrekt. Eine "Open Access Zone" erlaubt keinerlei Restriktionen und diese werden auch nicht verlangt. Dazu steht auch nichts in der Pressemitteilung des MCA und MET. Man kann ohne weiteres auch nur den Westteil ohne Übernachtung durchfahren.
Erwarte morgen (oder vielleicht übermorgen) noch genaue Infos vom MET, die ich dann auch hier posten werde. Vielleicht hat sich das MET ja auch was neues ausgedacht 🙂 Oder hast Du schon was schriftliches, anderslautendes vom MET vorliegen?
Viele Grüße Christian
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Namib Tom841 Beiträge · seit 200809. März 2014 · #7
Hallo Christian,
Ich habe keine anderen Informationen.
Bin die letzten 3 Jahre regelmäßig (registrierter Touroperator) durch den Westteil des Etosha Nationalparks gefahren. Und um das Permit zu erhalten war immer eine Übernachtung innerhalb des Parks Voraussetzung. Ich denke mal, daß dies, obwohl jetzt kein Permit mehr nötig ist, noch beibehalten wird. Schön wäre es wenn dies nicht der Fall ist.
Gerne, sehr gerne, bin ich für weitere Informationen dankbar.
eigentlich ist das eine sehr erfreuliche Nachricht. Irgendwo ist es auch ein bisschen schade. Das Erlebnis Etosha-West hat bisher auch ausgemacht, das man an jedem Wasserloch ganz allein war und nicht wie im Ost-Teil noch 10 Autos um sich herum hat. Damit es dann wohl vorbei. Ein bisschen befürchte ich noch, dass die recht öden und ziemlich geraden 70km zwischen Ozonjuitji m'Bari und Elefantsrus, wo man dann "so richtig" im Westteil ist, zur Rennstrecke werden.
Dem Tourismus in Namibia dürfte die Öffnung gut tun. Lodges in der Nähe des Galton Gates dürften von der Öffnung massiv profitieren und z.B. der Wiederaufbau der Hobatere Lodge sollte sich jetzt richtig lohnen. In irgendeinem MCA-Dokument standen doch auch mal Planungen für weitere Camps im Westteil. Weiß man da schon Genaueres? Mit nur einer Lodge und Übernachtungskapazitäten für gerade mal 40 Leute bei 800.000 Hektar Fläche ist der Westteil sonst ja arg unterversorgt.
Beste Grüße
Guido
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200609. März 2014 · #9
Hi Guido,
In irgendeinem MCA-Dokument standen doch auch mal Planungen für weitere Camps im Westteil. Weiß man da schon Genaueres?
ein Campingplatz wird bereits errichtet.
das man an jedem Wasserloch ganz allein war und nicht wie im Ost-Teil noch 10 Autos um sich herum hat.
irgendwas machst Du da falsch 😉 Habe noch nie mit mehr als 3-5 Autos zu irgendeiner Zeit an irgendeinem Wasserloch in Etosha gestanden 🙂 Ganz im Gegensatz zu Kenia, wo ich manchmal das Gefühl hatte, dass es mehr Autos als Tiere gibt.
Viele Grüße aus dem bedeckten Windhoek Christian
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Namib Tom841 Beiträge · seit 200809. März 2014 · #10
Hallo Guido, Hallo an Alle
Hhhhhhhmmmmmm, mit der Rennstrecke ..................du könntest eventuell recht haben, ........ ich hoffe, daß alle trotzdem sehr besonnen fahren.
Bei Olifantsrus ensteht eine Campsite. Die Toiletten- und Duschhäuschen sind ja schon länger fertig. Campsite soll Ende Juli Anfang August öffnen. Ebenso eine Toilette zwischen dem verschlossenen Wasserloch Bitterwater und Ozonjuitji m´Bari.
travelNAMIBIA schrieb:irgendwas machst Du da falsch 😉 Habe noch nie mit mehr als 3-5 Autos zu irgendeiner Zeit an irgendeinem Wasserloch in Etosha gestanden 🙂
Noch nie? Es muss noch einen anderen Etosha NP geben oder Du stellst Dich nur an die still gelegten Wasserlöcher 🤩 Etosha hat ca. 250.000 Besucher pro Jahr, von denen 80-90% mit eigenem Auto oder Mietwagen da sind. Wenn man nur 2 Tage Aufenthalt im Park unterstellt, dann ergibt das im Durchschnitt grob 600 Autos pro Tag im Park. An schlechten Tagen vielleicht nur 300 und an guten Tagen in der Hochsaison über 1000 Autos. Die verteilen sich dann auf ca. 30-40 Wasserlöcher und die Strecken dazwischen (den bisher nicht offenen Westteil mal außen vor gelassen). Da ist es schon rein statistisch ziemlich wahrscheinlich, mal 10 und mehr Autos zu zählen, wenn an einem Wasserloch etwas Tolles zu sehen ist. Genau das habe ich auch in der Praxis erlebt - natürlich nicht an jedem Wasserloch immer genau 10 Autos.
Beste Grüße
Guido
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200609. März 2014 · #12
OFF TOPIC ------------------- Hi Gudio,
hmm, kann ich jetzt nicht nachvollziehen die Rechnung, aber es ist ja auch Sonntag 🙂 Ich versuche es jetzt mal mit meiner Rechnung...
250.000 Touristen im Jahr, macht 684 Touristen am Tag - aber nicht Autos! 10 Busse mit je 30 Leuten am Tag sind schon 300. Dann bleiben für andere Fahrzeuge knapp 400 Reisende, wo wir mal konservativ davon ausgehen, dass immer nur 2 in einem Auto sitzen. Also maximal nochmal 200 Fahrzeuge am Tag (400 wenn sie dann zwei Tage bleiben)
230 Fahrzeuge am Tag und 40 Wasserlöcher verteilt ergibt pro Wasserloch 5,5 Autos - am Tag! Selbst wenn einige Löcher (die beliebtesten) von allen Autos angefahren werden, dann hast Du dort immer noch maximal 230 Autos am Tag, d.h. bei 10 Besuchsstunden am Tag, 23 zu jeder Stunde. Aber auch nur sofern sich keine Autos dann mehr auf den Wegen zwischen den Löchern befinden, diese dort immer genau eine Stunde bleiben usw.. Also selbst wenn es 600 oder gar 1000 Autos am Tag wären, wäre die Wahrscheinlichkeit viele Autos an einem Loch anzutreffen sehr gering.
Aber, nur zum Hintergrund: Meine Art Etosha zu bereisen unterscheidet sich sehr von denen vieler anderer. Ich fahre lieber rum, als stundenlang an einem Wasserloch auszuharren, d.h. ich fahre ein Wasserloch an, warte 10 Minuten und dann geht es weiter (außer wenn natürlich was spannendes zu sehen ist). Und das meistens nur morgens/vormittags für einige Stunden und dann geht es wieder raus.
Viele Grüße Christian
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travelNAMIBIA schrieb:250.000 Touristen im Jahr, macht 684 Touristen am Tag
Deine Rechnung unterstellt, dass jeder Tourist nur einen einzigen Tag im Etosha Nationalpark bleibt. Wenn jemand in den Park fährt und 5 Tage drin bleibt, dann wurde der in der Statistik wohl nicht als 5 Touristen gezählt sonder als einer oder? Diese eine Person bewegt dann aber 5 Tage ein Auto im Park. Diejenigen, die jeden Tag von außerhalb rein fahren, werden vermutlich jeden Tag als neuer Besucher gezählt. Deswegen habe ich mal vorsichtig durchschnittlich 2 Tage pro Aufenthalt unterstellt.
travelNAMIBIA schrieb: - aber nicht Autos! 10 Busse mit je 30 Leuten am Tag sind schon 300.
Du rechnest hier mit fast 50% Bustouristenanteil und das ist unplausibel. Laut MCA-Exit-Survey vom letzten Jahr sind 84 Prozent der ausländischen Holiday-Touristen mit eigenem Auto oder Mietwagen unterwegs. Dazu kommen noch die Inlandstouristen. Ich schätze Du und Deine Freunde fahren auch nicht im Bus mit 30 Leuten durch den Park. Und dann ist Deine Berechnung von 230 Autos völlig unplausibel.
Beste Grüße
Guido
Schgody186 Beiträge · seit 201115. März 2014 · #14
Hallo,
das sind ja schöne Nachrichten...... Also ich selbst war jetzt 15 Mal im Park, immer Ostteil. Es gab in dieser Zeit 1-2 Mal "Gedränge" ansonsten waren wir meist alleine, selbst als wir ein Rudel Löwen mit 16 Tieren mehrere Stunden!!!!!! beobachten durften, waren nie mehr als 4-5 Autos gleichzeitig dort, die meisten haben gehalten, Fotos gemacht - manche auch Blödsinn, wie Steine werfen, hupen o.ä. - und nach ein paar Minuten waren wir alleine und das für längere Zeit. Wir waren immer 3-5 Tage im Park. Nächstes Mal im Januar 15, hoffe,dass die Campsite dann offen ist. Gruß Eddie
WernerW218 Beiträge · seit 201325. März 2014 · #15
Nachdem der Westteil jetzt offen ist, gibt es von den Insidern auch Tipps, wohin man fahren soll?
Hanne6'152 Beiträge · seit 200625. März 2014 · #16
WernerW schrieb:Nachdem der Westteil jetzt offen ist, gibt es von den Insidern auch Tipps, wohin man fahren soll?
hallo Werner, es gibt eine Mappe für die ganze Etosha zu kaufen, wo alle Wege die man fahren darf mit Wasserlöchern eingezeichnet sind. Beste Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
reisetiger281 Beiträge · seit 201425. März 2014 · #17
Am besten in der letzten Hütte (Honey Moon) auf der Lodge mit einem guten Spekiskop in der Badewanne und nicht umherfahren. 😄 Die Lodge liegt auf einem Felsen und es scheint so, als wenn man die weite herrliche Welt von oben sieht. Elefantenherden ziehen über das Land, Perlhühner und Warzenschweine tippeln umher, dann kommen die Giraffen und Zebras und .... 🤪
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carpe diem
Habe diesen alten Fred ausgegraben... aus aktuellem Anlass... Meine Namibia-Beraterin vom Reisebüro hat mir heute (8.1.16) mitgeteilt, dass man nicht einfach so durch den Westteil des Etosha fahren könne. Eine Übernachtung im Okaukuejo Camp sei absolute Bedingung. Das würde den Informationen in diesem Fred widersprechen. Hat vielleicht jemand von euch ganz aktuelle Infos?
Herzlichen Dank und beste Grüsse z-a-r
Der gesunde Menschenverstand hat sich ganz schön unterschiedlich entwickelt!
Angeblich ist nur der Weg von West (Galton Gate) nach Ost (Okaukuejo) frei befahrbar. Für den umgekehrten Weg sei eine Übernachtung im Okaukuejo Camp unabdingbar... Hm... komisch! Kann das jemand von euch bestätigen?
Danke und Gruss z-a-r
Der gesunde Menschenverstand hat sich ganz schön unterschiedlich entwickelt!
dergnagflow2'536 Beiträge · seit 200708. Jan. 2016 · #20
Hi,
z-a-r schrieb: Angeblich ist nur der Weg von West (Galton Gate) nach Ost (Okaukuejo) frei befahrbar. Für den umgekehrten Weg sei eine Übernachtung im Okaukuejo Camp unabdingbar...
Nein, das ist nicht korrekt. Der Teil ist generell frei befahrbar, egal welche Richtung. Durch die lange Strecke ist es allerdings nicht wirklich empfehlenswert, beispielsweise von Halali zum Galton Gate zu fahren, weil man einfach sehr lange unterwegs ist, aber möglich wäre es.