weitwinkelkarliThemenstarter835 Beiträge · seit 201304. März 2014 · #1Liebe Forenmitglieder!
Ich lese hier schon recht lange mit und habe nun vor erstmalig mit meiner Gattin im Jahr 2015 entweder im Mai oder im Oktober Namibia zu besuchen.
Ich selber war schon zweimal in Namibia - allerdings nicht in Etosha - und habe daher eine für mich sehr wichtige Frage. Als ich im Juli 2007 erstmalig in Sesriem am Campingplatz war, fiel die Temperatur in der Nacht in Richtung Gefrierpunkt und es war relativ unangenehm in meinem Camper (mit festem Aufbau) zu übernachten.
Zudem fühlte ich mich in der Nacht so draussen in der Wüste mit all den Tiergeräuschen nicht wirklich wohl. Nun bin ich zwar von Natur aus kein besonders ängstlicher Mensch, aber später im Köcherbaumwald fotografierte ich den Sternenhimmel in der Nacht und glaubte ein wildes Tier fauchen zu hören, was mir einen ordentlichen Schreck eingejagt hat.
Da ich gerne fotografiere und man in Namibia in der Nacht oftmals allein unterwegs ist möchte ich die Profis hier im Forum deshalb zu den realen Gefahren bei Begegnungen mit Wildtieren des Nächtens befragen. Wie schätzt ihr dies ein, resp. wie schützt ihr euch beim Campen, oder was vermeidet ihr tunlichst?
Übrigens ging es mit letztes Jahr beim Rock Arch ganz ähnlich. Dort war ich eine ganze Nacht alleine draussen und bildete mir ein eine Hyäne zu hören.
Bin auf eure Camping Erfahrungen und Einschätzungen der echten Gefahr für Leib und Leben beim Campen in einsamen Regionen sehr gespannt.
LG
Hans-Walter
Topobär5'479 Beiträge · seit 200904. März 2014 · #2Im Etosha sind die Camps eingezäunt, so dass dort gar keine Gefahr besteht.
In den Nationalparks im Caprivi sind die Campingplätze nicht umzäunt und es gibt dort eine große Dichte an Tiere, die einem Nachts gefährlich werden können (Löwen, Hyänen-Rudel, Elefanten, Hippos, Büffel). Dort verlasse ich nachts nicht mehr den Lichtkreis des Lagerfeuers. Einmal das Feuer gelöscht und im Zelt, verlasse ich es erst wieder in der Dämmerung.
In den übrigen Gebieten Namibias gibt es zwar auch teilweise Löwen, einzelne Hyänen und Elefanten, aber in sehr geringer Dichte. Dort halte ich das Risiko einer gefährlichen Begegnung deshalb für erheblich niedriger, zumal die Tiere in diesen Gebieten auch scheuer sind. Mit einer guten Lampe bewaffnet, bin ich dort auch außerhalb des Lichtscheins des Lagerfeuers unterwegs.
weitwinkelkarliThemenstarter835 Beiträge · seit 201304. März 2014 · #3Topobär schrieb:Im Etosha sind die Camps eingezäunt, so dass dort gar keine Gefahr besteht.
In den Nationalparks im Caprivi sind die Campingplätze nicht umzäunt und es gibt dort eine große Dichte an Tiere, die einem Nachts gefährlich werden können (Löwen, Hyänen-Rudel, Elefanten, Hippos, Büffel). Dort verlasse ich nachts nicht mehr den Lichtkreis des Lagerfeuers. Einmal das Feuer gelöscht und im Zelt, verlasse ich es erst wieder in der Dämmerung.
In den übrigen Gebieten Namibias gibt es zwar auch teilweise Löwen, einzelne Hyänen und Elefanten, aber in sehr geringer Dichte. Dort halte ich das Risiko einer gefährlichen Begegnung deshalb für erheblich niedriger, zumal die Tiere in diesen Gebieten auch scheuer sind. Mit einer guten Lampe bewaffnet, bin ich dort auch außerhalb des Lichtscheins des Lagerfeuers unterwegs.
Herzlichen Dank für Deine schnelle Antwort.
Meine Frage bezog ich mehr auf die unbewohneten Campingplätze in der Wüste (Sesriem, Blutkuppe usw.), als auf Etosha oder bewachte Logdes.
LG
Hans-Walter
Taddeltours108 Beiträge · seit 201204. März 2014 · #4Hallo,
der Thread könnte glatt von mir sein 🙂
Ich liebe campen, aber die Geräusche nachts von den Tieren, die man hierzulande nicht kennt sind doch gewöhnungsbedürftig. Die gleiche Frage stelle ich mir auch immer wenn ich nachts doch mal in Richtung WC gehen muss (was ich normalerweise tunlichst vermeide). Ist hinter dem Gebüsch wohl ein Tier oder nicht? Also ich bin auch mal gespannt welche Antworten hier kommen, da wir ja auch bald wieder in Namibia sind. Natürlich campend *freu* 🙂
Viele Grüße
Susanne
weitwinkelkarliThemenstarter835 Beiträge · seit 201304. März 2014 · #5Ich hatte mir sehr lange überlegt ob ich mir diese Frage zu stellen wage, denn "Mann" will ja nicht als Weichei dastehen.
Allerdings gebe ich zu, dass es mir in den besonders finsteren namibischen Nächten schon des öfteren passiert ist, nicht den Camper verlassen zu wollen, oder aber, was viel schlimmer ist, gerne in die schützende Zuflucht gelaufen wäre, was aber dann nicht ging, da ich Mutterseelenallein mitten in der Wüste stand.
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200704. März 2014 · #6Hallo Hans-Walter,
ich denke, dass er derjenige eher "gefressen" wird, der keine Angst hat! 😉 .
Seid über 30 Jahren fahren wir campend durch Afrika - oft haben wir nachts Geräusche, dir einem den Schauer den Rücken herunterjagen. Aber die Nächte ganz ohne Geräusche sind dann doch verdammt langweilig!
Wir haben einen großen Strahler, damit wir für alle Fälle die Gegend ableuchten können, wenn wir nachts aus dem Dachzelt zum müssen müssen 😉 .Wirklich viele Tiere sind im Caprivi zu erwarten, Blutkoppe eher unwahrscheinlich. Da sieht es in Botswana schon anders aus - alle Camps in den Nationalparks ohne Zäune. Namibia ist daher eher eine Lightversion für Camper, was Tiere angeht.
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
ontrail74 Beiträge · seit 201304. März 2014 · #7Hallo!
Oh weh, ich glaube ich bin etwas blauäugig nach Namibia gefahren 😄
Bzw nach dem motto "nur nicht zu viele Gedanken machen"...... wir waren ja auch "wild" campen, ua an einem Lagerplatz, wo einige Wochen vorher noch ein Leopardenpaar zu gange gewesen sein sollte. und ich bin nachts allein, nur mit mickriger Kopflampe, ums Eck bzw ins Gebüsch "auf Toilette" gegangen. Ja, da waren Geräusche, aber ich habe nie auch nur ein - gefährliches - tier gesehen. nicht mal einen skorpion. glaube auch, dass wilde Tiere sicher eher schreckhaft sind und nicht unbedingt die Konfrontation mit Menschen suchen.....
zurück im Zelt, habe ich dann den Tieren (ua war in der nähe eine gut besuchte Wasserstelle) gelauscht und fand es einfach nur toll. wobei es auch weniger fauchen war als zebra-rufe und gecko-gebell.... aber da waren wohl noch andere tiere unterwegs.....
Da die Tour aber regelmässig angeboten wird, und die Veranstalter ja sicher auch nicht wollten dass ihre Gäste gefährdet sind, habe ich einfach den Kopf ausgeschaltet. angst hatte ich fast mehr als im Etosha ein Eli auf den wagen zugelaufen kam...... 🤩
Rocky1964709 Beiträge · seit 201104. März 2014 · #8Hi,
in der Nacht kann es im südl. Winter auch zu Temperaturen im 2stelligen Minusbereich kommen. Da hilft Fleccewäsche, Mütze und dicke Socken im Schlafsack.
Die absolute Sicherheit wird man nicht finden.
Okaukuejo ist z.B. nicht wirklich eingezäunt. Abends schleichen schon Schakale und nachts auch Hyänen durch den CP. Ein Schakal hat mir dort ein Steak 50cm von mir entfernt vom Grill gemaust...
Auf einer Lodge waren früh die Fußspuren von Geparden bis an die Terrasse heran.
Und es gibt Bungalows oder feste Zelte, wo keine wirklichen Fenster vor den Wandöffnungen sind oder oben ein Spalt zwischen Wand und Decke. Da können auch große Mietzekatzen durch.
Und ein Stacheligel macht nachts Lärm wie ein Braunbär oder ein Wildschwein im Unterholz inkl. grunzen und schnaufen!
Wer Bedenken hat, sollte in der Nacht nicht alszuweit vom KFZ weg. Eine sehr starke LED-Taschenlampe ist sehr sinnvoll.
Und macht Euch nicht fertig, auch Teppichkanten zu Haus können lebensgefährlich sein.
Gruß
Rocky
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...der schon öfter 4x4 in Afrika war...
http://www.4x4club-leipzig.de/
http://www.baja-deutschland.de/
Taddeltours108 Beiträge · seit 201204. März 2014 · #9Hallo,
also spannend finde ich die Geräusche nachts ja auch. Ich finde es nur schwierig einzuschätzen, was genau das jetzt für ein Tier ist 🙂 Zuhause kennt man ja alles, aber des nachts in Afrika ist schon ein bisschen Spannung dabei 🙂
Trotzdem freue ich mich drauf, denn eigentlich ist es ja gerade das Feeling, das das campen ausmacht. Gesehen habe ich übrigens auch kein einziges Tier bei Nacht. Es war nur einmal ein Gnu ganz direkt am Auto, das fand ich toll. Ansonsten... tote Hose 🙂
Viele Grüße
Susanne
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200704. März 2014 · #10Hallo Susane,
es gab früher einmal Kassetten (ja lange her 😄 ) mit Tierstimmen. Wir haben uns öfter einmal die 😄 Kassette angehört und ein "Quiz" daraus gemacht. Im Laufe der Jahre wurden wir richtig fit im Erkennen. Wenn man weiß, wer ruft, schreit oder mauzt, ist es nur noch halb so angsteinflößend.
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Montango1'667 Beiträge · seit 201104. März 2014 · #11Jambotessy schrieb:. Wenn man weiß, wer ruft, schreit oder mauzt, ist es nur noch halb so angsteinflößend.
Grüße
Jambotessy
Das stimmt nur teilweise 😉 Als in Zimbabwe ein Löwe in unser umzäuntes Camp eingedrungen ist und nicht wieder raus kam und dieser sowie der Rest der Familie ca 3 m von unserem Zelt entfernt gebrüllt haben, war ich zum ersten mal in Afrika leicht verunsichert 🙁 Und Löwengebrüll ist so eindeutig zu erkennen, dass wir uns nicht einreden konnten, es sei was anderes.
Normalerweise schlafe ich im Zelt tief und fest, besorgt bin ich nur, wenn ich auf einsamen Campsites menschliche Stimmen oder Autos höre. Und nachts gehe ich auf nicht eingezäunten Campsites in Parks nicht mehr raus.
LG
Montango
P.S. seit wann ist es in Sesriem einsam ....
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200604. März 2014 · #12ontrail schrieb:Ja, da waren Geräusche, aber ich habe nie auch nur ein - gefährliches - tier gesehen. nicht mal einen skorpion. glaube auch, dass wilde Tiere sicher eher schreckhaft sind und nicht unbedingt die Konfrontation mit Menschen suchen.....
... nun ja, ein Löwe ist in passender Umgebung ja schon tagsüber kaum zu sehen und Raubkatzen (aber auch viele andere Wildtiere) haben nachts ein viel besseres Sehvermögen. Dass man selbst kein gefährliches Tier sieht, bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass man nicht schon längst von einem beobachtet wird.
Ich bleibe nachts möglichst im Zelt, wenn ich in einer Region mit Wildtieren bin. Und es passiert mir auch nicht mehr, dass ich erst in der Dämmerung die Taschenlampe aus dem Zelt hole, wenn ich doch mal unterwegs bin. Dabei bin ich einmal bis auf 4-5 Meter an ein zum Glück noch nicht ganz ausgewachsenes Flusspferd zugelaufen und auch noch in die direkte Linie zwischen ihm und dem Wasser gekommen. Das hätte schneller schief gehen können, als ich es begriffen hätte. Nachts sind alle Flusspferde grau ... 😉
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
weitwinkelkarliThemenstarter835 Beiträge · seit 201305. März 2014 · #13Ich möchte mich herzlich für eure zahlreichen Antworten bedanken.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass ich mir unnötig Sorgen mache und man ohne größere Gefahren einzugehen alleine in der Nacht in der Wüste spazieren gehen kann, richtig? Wie es aussieht muss ich mich meinen Ängsten nächstes Mal stellen und den Geräuschen der Wildnis aufmerksam, aber nicht voller Angst, lauschen. 😮
LG Hans-Walter
Rocky1964709 Beiträge · seit 201105. März 2014 · #14weitwinkelkarli schrieb:...man ohne größere Gefahren einzugehen alleine in der Nacht in der Wüste spazieren gehen kann, richtig? ...
DAS würde ich Dir nun nicht unterschreiben!
Mit sehr guter LED-Taschenlampe (so über 800lm) und Vorsicht kann man kurze Wege zur Toilette gehen oder 5...10m ums KFZ rum. Und es kommt auch immer auf die Region in NAM an. Nicht überall gibt's große Mietzekatzen, Hyänen usw.
Nachtrag: Auf der Brandberg White Lady Lodge waren überall Elefantentapsen. Am Morgen auch bis an unsere Terrasse heran, sowie ein Elefantenhaufen 1m hinter unserem KFZ.
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...der schon öfter 4x4 in Afrika war...
http://www.4x4club-leipzig.de/
http://www.baja-deutschland.de/
weitwinkelkarliThemenstarter835 Beiträge · seit 201305. März 2014 · #15Rocky1964 schrieb:weitwinkelkarli schrieb:...man ohne größere Gefahren einzugehen alleine in der Nacht in der Wüste spazieren gehen kann, richtig? ...
DAS würde ich Dir nun nicht unterschreiben!
Mit sehr guter LED-Taschenlampe (so über 800lm) und Vorsicht kann man kurze Wege zur Toilette gehen oder 5...10m ums KFZ rum. Und es kommt auch immer auf die Region in NAM an. Nicht überall gibt's große Mietzekatzen, Hyänen usw.
Um ehrlich zu sein bin ich jetzt doch einigermaßen verwirrt. Manche hier meinen offenbar, dass man sich weder vor Löwen noch vor Elefanten fürchten muss, wohingegen andere zur extremen Vorsicht raten...... was stimmt nun???
Euer etwas ratloser Hans-Walter
Rodrigo1'125 Beiträge · seit 200605. März 2014 · #16Guten Morgen, Hans-Walter!
Ja, ich wäre als 'Anfänger' auch etwas verwirrt. Jeder schreibt über seine eigenen Erfahrungen, auch ich. Mein Rat: Gesunden Menschenverstand anwenden!
Man sollte halt die allgemeinen Verhaltensweisen der verschiedenen Tieren ungefähr kennen: eine gewisse Distanz zu Elefanten nicht unterschreiten - und immer den Rückwärtsgang eingelegt halten; nicht im Freien schlafen (davon habe ich gehört!) u.a. Ich bin mal nachts in Sesriem, als ich zur Toilette musste, einer Oryx Aug in Aug gegenübergestanden. Sie war klüger als ich und ging zur Seite. Oder, auch mein Fehler, traf ich in Botswana (wo man wegen grundsätzlichen Fehlens von Einzäunungen etwas vorsichtiger sein muss) auf einem 'Spaziergang' auf zwei männliche Löwen, etwa 10 m entfernt. Denen war ich wurscht. Ich war halt leichtsinnig. Aber das war's auch schon. Und das bei ca. 30 Namibiafahrten, immer kampiert. Also: Das Problem ist geringer, als man befürchtet. Normale, vom Verstand geleitete Sicherheitsmaßnahmen einhalten - das genügt in Namibia.
Und nun fahr einfach los.
Rodrigo
carl1'287 Beiträge · seit 200805. März 2014 · #17Jambotessy schrieb:
es gab früher einmal Kassetten (ja lange her 😄 ) mit Tierstimmen.
Hallo,
das gibt es immer noch nur eben nicht mehr auf Kassetten:
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Carl
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Fredi1284 Beiträge · seit 201005. März 2014 · #18Also, ich gehe nachts grundsaetzlich nicht raus. Wenn das Zelt zu ist, dann bleibt's bis zum morgen zu.
Es gibt ja genug Moeglichkeiten, wie man nachts sein "Geschaeft" im Zelt verrichten kann.
Neben den grossen Mietzekatzen, Hyaenen und Elis gibt's ja noch anderes auf das man achten muss ( z.B. Schlangen, Skorpione ). Wenn man nachts total verschlafen aus dem Zelt kommt, sind die Sinne doch nicht so geschaerft. Also, lieber drin bleiben.
Gruss Fredi
Die Massai haben erzählt, dass sich zwei Löwen das Grab als Ruheplatz ausgesucht haben. Von dort haben sie eine gute Sicht ins Tal und auf das Wild. Ich darf nicht vergessen, es Denys zu erzählen, er würde sich darüber freuen. ( Frei nach Tanja Blixen)
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200605. März 2014 · #19Rocky1964 schrieb:
Und es kommt auch immer auf die Region in NAM an. Nicht überall gibt's große Mietzekatzen, Hyänen usw.
... wobei Hyänen und Leoparden schon ziemlich verbreitet sind, auch dort, wo man nicht unbedingt mit Tieren rechnet.
Ich kann mich an einen Abend in der Namib erinnern, als ich mit meiner Reisebegleiterin beim Rotwein auf dem Autodach (war dafür ausgelegt und kein Leih-/Mietwagen) saß und den Sternenhimmel bestaunte. Eigentlich wollten wir auch auf dem Dach (im Freien) schlafen. Kurz vorm Hinlegen nochmal runter vom Dach, um das "Stoffwechselendprodukt" des Rotweins der Natur zu übergeben und einen ziemlich großen nassen Fleck nur 1-2 Meter hinter dem Auto vorgefunden. Wir hatten also unbemerkten Besuch von einem offensichtlich etwas größeren Tier (Hyäne?) und dann lieber drinnen übernachtet.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...