Zeltsafari im Juli

17 Antworten · 2'469 Aufrufe · gestartet 17. Feb. 2014 von harry.hose
Bilder klein
Antworten
Themenstarter17 Beiträge · seit 201417. Feb. 2014 · #1
Liebes Forum,

wir(44J) möchten im Juli 2014 eine Zeltsafari durch Namibia machen.

Kann man es nachts im Zelt aushalten ? Oder ist es eher unrealistisch ?

Vielen Dank für eure Beiträge.
4'140 Beiträge · seit 200917. Feb. 2014 · #2
Hallo Harry,
kommt darauf an, wie verwöhnt du bist! 🙂 Wir haben schon mehrfach im Juli gezeltet, einige Male aber war auch das Zelt am Morgen angereift. bzw. der Pool zugefroren und die Autoscheiben vereist. Aber wenn die Sonne aufgegangen ist, dann ist es schnell wieder warm.
Es kommt aber natürlich auch darauf an, wo du dich befindest und in welcher Meereshöhe. Schau mal nach, wie hoch Windhoek liegt! 😉
Auf jeden Fall solltest du dicken Pulli mitnehmen, warme Socken, Schlafsack und Decke!
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Themenstarter17 Beiträge · seit 201417. Feb. 2014 · #3
🙂 Vielen Dank für deine Antwort. Unsere Tour verläuft so
1. Tag: Kapstadt
2. Tag: Cedarberge – Gariep River
3. Tag: Gariep River – Fish River Canyon
4.-5. Tag: Namib Naukluft Park
6.-7. Tag: Namib-Naukluft-Park – Swakopmund
8. Tag: Spitzkoppe
9. Tag: Himba Region
10.-11. Tag: Himba Region – Etosha N.P.
12. Tag: Etosha N.P. – Windhoek
Was denkst du, wird es im Landesinnern etwas wärmer sein? 😐

Die Höhen der Städte weiss ich nicht!
1'794 Beiträge · seit 201317. Feb. 2014 · #4
OFF TOPIC

Hallo Harry, 12Tage von CAP nach WDH, das nenne ich sportlich und dann auch noch bis Etosha, wo ihr auch fast nicht seit!

Wollt ihr die Tour wirklich so durchziehen 🙁 !

Vielleicht mögt ihr ja stressigen Urlaub-sorry, aber denkt mal darüber nach!

LG NOGRILA
3'491 Beiträge · seit 200617. Feb. 2014 · #5
Hallo Harry,
wie hier schon gesagt wurde - ein sehr "sportlicher" Reiseplan.Wenn ich gemein wäre, würde ich behaupten, dass Ihr die Tour mit Absicht vor allem im Auto verbringen wollt - da ist es wenigstens warm drin. Aber ich bin ja nicht gemein.
Die Westküste im Juli heraufzufahren und dann campen zu wollen, ist wirklich nicht empfehlenswert. Das ist die kälteste Zeit des Jahres und dazu auch noch ziemlich nass - zumindest im südafrikanischen Teil der Strecke. Ihr müsst sogar mit Schnee rechnen. Vor allem Kapstadt kann zu dieser Zeit sehr unangenehm werden - kalt, windig und nass. Das Teilstück Fish-River-Canyon/ Namib Naukluft führt dicht am "Kältepol" Namibias vorbei ( ja - so etwas gibt es wirklich) - dort habt Ihr im Juli regelmäßig nachts Minusgrade !!
Ja - im Landesinneren und je weiter Ihr nach Norden kommt, desto wärmer wird es, aber nach Eurer Planung seid Ihr ja nur 3-4 Tage im Landesinneren. Für Etosha wirklich seeeehr viel zu kurz.
Denkt dran: Namibia ist ein eiskaltes Land mit einer glühend heißen Sonne !
Ich kann NOGRILA nur zustimmen - wollt Ihr die Tour wirklich so durchziehen ??
Gruß Joli
Themenstarter17 Beiträge · seit 201417. Feb. 2014 · #6
🙁 es ist eine geführte Tour.für den Anfang fand ich es OK. Ganz alleine trauen wir uns noch nicht.
1'680 Beiträge · seit 200717. Feb. 2014 · #7
ui, eine geführte Speed-Tour durchs Südl. Afrika 🙁 - guck dir mal diese Karten (insb. die 2. Karte) an, dann weißt du, warum diese Tour "sehr, sehr sportlich" ist 😉

oder etwas einfacher... guck mal hier 😉
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Themenstarter17 Beiträge · seit 201417. Feb. 2014 · #8
Ich bin jetzt total verunsichert. So wird die Tour nunmal angeboten. Wir haben nur 2 Wochen und da möchte man halt viel sehen. Etosha finde ich auch sehr wenig, aber ich sehe keine Alternative! Die meisten geführten Rundtouren gehen über solche Entfernungen. 😐
6'369 Beiträge · seit 201117. Feb. 2014 · #9
Hoi Harry

Was willst Du denn?
Speziell Namibia sehen oder einfach Afrika sehen?
Wenn Zweiteres dann wäre eine Nord-Tansania-Tour vieleicht was.
Hier (klick mich) findest Du eine Tour die wir im 2011 gemacht haben (Seither hat er die Tour fix im Programm... 😎 ) und die Du in meinem Reisebericht (klick mich) nachlesen kannst, vieleicht wäre das was für Euch?
Ist bei weitem nicht so stressig wie sich Deine Namibia-Tour anhört...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter17 Beiträge · seit 201417. Feb. 2014 · #10
Also wir sind eine Familie mit Kindern 12,16,18Jahre.
Unser Budget ist begrenzt und wir müssen in den Sommerferien fahren.
Wir würden gerne Südafrica oder Namibia bereisen.
Die Tagesstrecken bei dieser Tour sind unter300km. Bis auf 2. Eine Verlängerung in Ethosha ist technisch nicht möglich! Dafür haben wir noch 2 Nächte in kapstadt mitgebucht. Das einzige was mir Sorgen macht ist das Campen im Zelt.
Weiß jemand ob man da auch noch Lodges nachbuchen kann?

Wie gesagt es soll eine geführte Tour sein, und dabei reisst man halt ziemlich viele Kilometer ab.
Oder kennt ihr auch gechilltere Touren? 😐
Themenstarter17 Beiträge · seit 201417. Feb. 2014 · #11
Tansania hatten wir bisher nicht in ERwägung gezogen, wegen ddes Klimas und der Mücken und Impfungen! 🤢
1'680 Beiträge · seit 200717. Feb. 2014 · #12
wie... ist die Tour schon gebucht?
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
7'296 Beiträge · seit 200617. Feb. 2014 · #13
harry.hose schrieb:wir(44J) möchten im Juli 2014 eine Zeltsafari durch Namibia machen.

Kann man es nachts im Zelt aushalten ? Oder ist es eher unrealistisch ?
... es kommt drauf an, wie kälteempfindlich man ist und wie gut die Ausrüstung ist, die zur Verfügung steht. Mit einem guten Schlafsack und einer guten Isomatte (die ist mindestens genauso wichtig wie der Schlafsack, denn ein Schlafsack drückt sich durch das Körpergewicht zusammen und isoliert unten kaum noch) sind auch Frostnächte kein großes Problem. Ist die Ausrüstung aber unzureichend, machen die Nächte keinen Spaß. Legt euch mal die Nacht über zum Schlafen auf den Balkon, falls einer zur Verfügung steht. So habe ich das damals auch öfter gemacht, um meine Sachen (und mich) zu testen. Wenn die Ausrüstung natürlich vom Veranstalter gestellt wird, lässt sich das vorher nicht testen.

Zu bedenken ist auch, dass es mit Sonnenuntergang schlagartig kälter wird. Da ist es hilfreich, mehrere Schichten Klamotten zu haben, die man nach und nach übereinander ziehen kann. Die Luftschichten dazwischen isolieren, so dass man auch keine superdicke Jacke benötigt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
6'369 Beiträge · seit 201117. Feb. 2014 · #14
Hoi Harry
harry.hose schrieb:...wegen ddes Klimas...:
🙄 Öööömmm....was ist an 25-28°C und Sonnenschein so falsch? 😉
Die nördlichen Parks sind ab etwa 1400müM und die vorgeschlagene Tour geht bis etwa 2800müM rauf, da ist's nicht heisser...am Meer und in den südlichen Parks schon!
harry.hose schrieb:...und der Mücken...
OK, die hats, aber nicht viele und man kann sich schützen, ich hab da mehr Mühe mit den Tsetse's...
harry.hose schrieb:...und Impfungen! 🤢
...und die brauchts...

Was das campen bei Frosttemperaturen angeht ist es halt wie Wolfgang schon sagte eine Frage der Ausrüstung, am Everest Base Camp hab ich's auch schön warm gehabt im Schlafsack und auf der Daunen-gefüllten Luftmatratze als neben mir der The in der Thermoskanne gefrohr...
Aber gute Ausrüstung ist nicht billig!
Für warme Frostnächte kann ich die Schlafsäcke von Cumulus empfehlen (klick mich), nicht ganz billig...aber auch nicht teurer als Vergtleichbare.
Eine warme und bequeme Schlafmatte ist zum Beispiel die Exped DownMat 7 (klick mich), wobei man mit der auch auf -30° kaltem Eis schlafen kann, es reicht sicher auch eine Günstigere.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
7'296 Beiträge · seit 200618. Feb. 2014 · #15
picco schrieb:Was das campen bei Frosttemperaturen angeht ist es halt wie Wolfgang schon sagte eine Frage der Ausrüstung, am Everest Base Camp hab ich's auch schön warm gehabt im Schlafsack und auf der Daunen-gefüllten Luftmatratze als neben mir der The in der Thermoskanne gefrohr...
Aber gute Ausrüstung ist nicht billig!
Für warme Frostnächte kann ich die Schlafsäcke von Cumulus empfehlen (klick mich), nicht ganz billig...aber auch nicht teurer als Vergtleichbare.
Eine warme und bequeme Schlafmatte ist zum Beispiel die Exped DownMat 7 (klick mich), wobei man mit der auch auf -30° kaltem Eis schlafen kann, es reicht sicher auch eine Günstigere.
... Harry wird jetzt sicherlich nicht noch Ausrüstung für fünf Personen anschaffen, wenn noch keine vorhanden ist, aber für mich ist der Link zu Cumulus interessant. Mein Schnarchsack ist jetzt 20 Jahre alt und wurde über die Jahre nicht besser. Darin habe ich früher bei Minusgraden bequem in der Unterhose schlafen können und inzwischen wird es schon bei unterhalb von 10 Grad unangenehm. Da muss in absehbarer Zeit etwas Neues her.

Noch eine Info zu den Temperaturangaben für Schlafsäcke. Diese wurden früher nach Lust und Laune der Hersteller angegeben. Dafür gibt es inzwischen eine Norm, wie diese Angaben zu ermitteln sind. Ich zweifle allerdings daran, dass sich alle Hersteller daran halten (besonders die Billigmarken, die oft erstaunliche Wärmeleistungen versprechen.
Dazu gibt es drei verschiedene Temperaturangaben, einen Komfortwert, einen Grenzwert und einen Extremwert. Der Komfortwert ist die Temperatur, bei der eine durchschnittlich kälteempfindliche Person mit geeigneter Unterlage ohne Kältegefühl bequem durchschlafen kann. Der Grenzwert ist ein Wert, bei dem es schon unangenehm wird. Für eine Nacht ist das mal ok, aber auf Dauer kein Spaß. Der Extrembereich ist ein Wert, bei dem man gerade noch so überlebt und an Schlafen ist dabei kaum zu denken. Das erwähnen jedoch die wenigsten Hersteller. Dieser Wert sollte beim Kauf eines Schlafsacks keine Bedeutung haben, wenn man nicht gerade Expeditionen in arktische oder hochalpine Regionen vornimmt. Jede Nacht bei Temperaturen im Extrembereich des Schlafsacks zu übernachten ist ganz bestimmt kein Urlaub mehr, der einer Erholung dient.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'497 Beiträge · seit 201118. Feb. 2014 · #16
Hallo Harry,

falls Ihr schon gebucht habt, ist die ganze Diskussion hier sowieso wurscht, falls nicht, schlage ich vor, Ihr beschränkt Euch auf Namibia. Du schreibst nämlich, Ihr wollt Südafrika ODER Namibia sehen.

"Gechilltere" Touren gibt es definitiv, ich habe bisher noch nirgendwo eine solche Mammuttour wie Eure angeboten bekommen. Die Touren ab und bis Windhoek haben deutlich weniger Kilometer. Angeboten werden sie über Reisebüros von Dertour, Meyer´s, Tui, Chamäleon ... in unterschiedlicher Länge, geführt und ungeführt, im Zelt oder in Lodges, je nach Geldbeutel.

Außerdem gibt es etliche in Namibia ansässige Tour-Anbieter, die hervorragende Reisen durchführen. Ich kenne nur Bwana Tucke Tucke, aber es gibt hier im Forum auch einige, die uns immer mit Rat und Tat zur Seite stehen und die Touren anbieten. Da hilft Dir vielleicht noch jemand anderes mit Kontaktdaten weiter.

Das südliche Afrika ist berauschend, Eure Entscheidung, dort hin zu reisen, ist prima. Falls schon alles gebucht ist, nehmt warme Fleecejacken und lange Unterhosen mit und schaut, dass der Anbieter Euch gute Schlafsäcke zur Verfügung stellt und freut Euch einfach auf das, was Euch erwartet. Kommt halt wieder und schaut Euch dann einen Teilbereich genauer an.

Noch viel Vorfreue wünscht
Karin (die dieses Jahr auch "erst" zum dritten mal nach Namibia reisen wird, aber sicher nicht zum letzten Mal)
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 18. Feb. 2014
Themenstarter17 Beiträge · seit 201418. Feb. 2014 · #17
Die Tour ist noch nicht gebucht. Ich habe gesehen, dass man wirklich lange im Auto sitzt.
Ich werde die Tour jetzt nicht buchen. Wahrscheinlich gehen wir auch nicht zelten. Das ist doch zu kalt!

Wer kann denn Vorschläge für Rundtouren ab Windhoek machen. Wir wollen aber auch ein paar Tage im Etohsa -Park verbringen!
4'451 Beiträge · seit 200818. Feb. 2014 · #18
harry.hose schrieb:Die Tour ist noch nicht gebucht. Ich habe gesehen, dass man wirklich lange im Auto sitzt.
Ich werde die Tour jetzt nicht buchen. Wahrscheinlich gehen wir auch nicht zelten. Das ist doch zu kalt!

Wer kann denn Vorschläge für Rundtouren ab Windhoek machen. Wir wollen aber auch ein paar Tage im Etohsa -Park verbringen!
Hallo Harry.Hose,
lese mal unseren Reisebericht, wir haben uns auch zuerst mehrere Wochen auf einer Farm aufgehalten, dann aber es als Selbstfahrer "gewagt... 😄

http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html

Seidem sind wir immer nur als Selbstfahrer unterwegs. 😁

Liebe Grüße und Kölle Alaaf
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!