WMThemenstarter19 Beiträge · seit 201316. Feb. 2014 · #1Hallo an alle,
Im Mai geht’s bei uns auch endlich nach Simbabwe 🤩
Wir werden mit Dachzelt beim Campen unterwegs sein und haben für den Flug ein unglaubliches Freigepäck von 2x23kg pro Person (!!). Dies heißt es jetzt natürlich sinnvoll zu nutzen und da dachten wir, dass wir einige Lebensmittel aus D mitnehmen. Damit sind natürlich keine frischen Produkte gemeint, sondern nur pasteurisierte Produkte, also Fertigpackungen oder Konserven.
Ich möchte auch gar keine Diskussion darüber lostreten, wie sinnvoll das ist. Klar werden wir auch einheimische Produkte essen, aber manchmal ist man abends einfach zu faul noch groß zu schnibbeln oder zu kochen und da hat D ja einiges zu bieten, was nur noch warm gemacht werden muss 🙂 Diesen "Luxus" (klar schmeckt es nicht wirklich…) würden wir uns einfach gerne mitnehmen.
Daher also zur konkreten Frage:
Kennt jemand die Einfuhrbedingungen für o.g. Produkte? Ist das überhaupt möglich? Eine tatsächliche Gefahr (z.B. Einschleppung von Krankheiten) geht von den Sachen ja nicht aus. Hat jemand vielleicht Erfahrung damit, oder weiß, wo man Infos herbekommen kann?
Aus der Internetseite des Auswärtigen Amtes war leider hierzu nichts zu entnehmen und auch unsere Fluggesellschaft konnte uns nicht wirklich weiter helfen 🙁 Beide verweisen nur auf die simbabwische Botschaft. Aber das fände ich doch einigermaßen übertrieben deswegen eine Anfrage dorthin zu stellen.
Ich freue mich über alle Tipps und Hinweise!
Vielen Dank schon mal 🙂
Viele Grüße
Monika
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200916. Feb. 2014 · #2Hallo Monika,
ohne eine Diskussion lostreten zu wollen:
Solche Produkte (pasteurisierte Produkte, Fertigpackungen oder Konserven) gibt es auch iin Afrika - sogar in Zimbabwe. 😉
Gerade bei einem Land wie Zimbabwe würde ich möglichst die enheimische Wirtschaft unterstützen und dort kaufen wollen.
LG, Otji
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200916. Feb. 2014 · #3Hallo, Monika
die Einfuhrbestimmungen kenne ich nicht.
Aber wir nehmen ein paar solcher Sachen auch immer mit. Ist wirklich manchmal praktisch.
Zuhause würde ich so etwas nie essen...... 🤢
aber im Busch schmeckt es dann schon mal.
Wir haben immer alles im Koffer, kontrolliert worden sind wir noch nie, ich meine, mussten noch nie die Koffer öffnen. Und ich denke, da es Trockensachen sind, stellt das auch kein Problem dar. Konserven kannst du allerdings wirklich in den größeren Supermärkten in Zimbabwe kaufen. Die Auswahl ist groß, kommt alles aus Südafrika.
Einen schönen Urlaub in Zim,....ich beneide euch.....
wünscht
Birgitt
FSausS466 Beiträge · seit 201016. Feb. 2014 · #4aus deinem Posting kann ich leider nicht entnehmen ob ihr direkt nach ZIM fliegt oder ob ihr mit einem Camper ins Land "einreist"...
Wie jetzt die offiziellen Bestimmungen im Detail sind, kann ich nicht sagen; an der Grenze wirst du eigentlich nur nach Alkohol gefragt - alles andere scheint für die Grenzer uninteressant zu sein. Bei Alkohol kommt's auf die Menge an. Wenn ihr zu zweit ein 5Liter Tetrapack Wein dabei habt und ein paar Dosen Bier wird euch die keiner abnehmen - vielleicht wird nach einer Dose kaltem Bier gefragt, aber das ist auch schon alles (unsere Erfahrung aus bisher 2 Urlauben in ZIM)
In den größeren Städten im Land kann man eigentlich alles kaufen - die Preise sind teilweise aber gepfeffert. Üblicherweise kaufen wir haltbare Lebensmittel in NAM oder BOT ein und kaufen nur Frisches in ZIM wie Gemüse und Fleisch.
Stellt auf jeden Fall sicher, dass euer Fahrzeug ausgerüstet ist mit Feuerlöscher, weissen (vorne) bzw. roten (hinten) Reflektorstreifen, 2 Warndreiecken sowie Warnwesten. Das wird gerne bei Polizeisperren kontrolliert und entsprechend geahndet wenn ihr das nicht vorweisen könnt. Unbedingt Speedlimits beachten!
Euch einen tollen Urlaub - wir müssen leider noch bis Ende des Jahre warten bis es wieder nach Zim geht 🙁
Grüßle
Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200916. Feb. 2014 · #5Hi, Frank
Wo seid ihr denn auf Alkohol kontrolliert worden ??
Ist uns noch nie passiert. Und wir hatten immer einige Palletten Windhoek Lager und 5l Weinboxen dabei.
Liebe Grüße
Birgitt
WMThemenstarter19 Beiträge · seit 201316. Feb. 2014 · #6Vielen Dank für eure schnellen Antworten!
@ Birgitt: Na das hört sich doch vielversprechend an, da steht der Einfuhr ja nichts mehr im Wege 🙂 Vielen Dank für diese praktische Erfahrung!
Ja, zu Hause lässt man die Finger von solchen Produkten - aber was tut man nicht alles für Afrika 😁 Bisher haben wir euch immer beneidet, nicht zuletzt wegen deiner Reiseberichte haben wir uns überhaupt für dieses Land entschieden 😉 Also an dieser Stelle herzlichen Dank für die tollen Einblicke in dieses Land!
Wir freuen uns schon unheimlich auf die Reise 🤪
@ Frank: Wir fliegen mit der Egypt Air über Kairo nach Harare - was angesichts der momentanen Situation für etwas Bauchgrimmen sorgt 😕 Das Auto mieten wir von Bushlore und werden auf jeden Fall nochmal auf deinen Hinweisen bestehen, aber das ist denke ich ja ein erfahrener Vermieter. Gerade die Polizeikontrollen machen uns wegen der momentanen Meldungen schon etwas zu schaffen, aber wir hoffen einfach mal, dass das Ganze unproblematisch wird... 😐 Die Erfahrung, dass man den Polizisten im Zweifel hoffnungslos ausgeliefert ist haben wir leider in Namibia auch schon machen müsssen 🙁
Danke für die Tipps!
Viele Grüße
Monika
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200916. Feb. 2014 · #7Hi, Monika
ich noch mal..... 🙂
Und vergeßt nicht, vom Autovermieter eine Kopie der kompletten Autopapiere mit zu nehmen.
Wird an den Grenzen neuerdings verlangt.
LG
Birgitt
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200616. Feb. 2014 · #8Hallo Monika,
WM schrieb:Die Erfahrung, dass man den Polizisten im Zweifel hoffnungslos ausgeliefert ist haben wir leider in Namibia auch schon machen müsssen 🙁
wenn am Fahrzeug und an den Papieren alles ok ist und man sonst gegen keine Vorschriften verstoßen hat, sind Begegnungen mit Polizei, Zoll und Militär nach meinen Erfahrungen recht problemlos. Gelegentlich erfindet mal jemand eine Gebühr für irgendwas, die ich aber mit einer freundlichen Unterhaltung und Zeit (!) nie bezahlen musste. Bei Zeitdruck oder tatsächlichen Verstößen gegen Vorschriften sieht das schnell anders aus. Problematisch ist es, wenn man nicht alle Bestimmungen kennt und da ist es mit dem Fahrrad natürlich eine Ecke einfacher, wie ich gerne zugebe.
Deine ursprüngliche Idee, Lebensmittel mitzunehmen, würde ich mal überdenken. Für Tütensuppen und dergleichen leichte Dinge ist das ja ok, aber kiloweise Konserven rumzuschleppen, halte ich für überflüssig und unnötigen Ballast. Es gibt Supermärkte in Zimbabwe, die recht gut ausgestattet sind. Und ob ich mir jetzt in fünf Minuten 'ne Konserve aufwärme oder sieben Minuten Nudeln koche, Tomatensoße und Gewürze drüberkippe und noch fünf Minuten andere Sachen rein schnippel ist doch egal. Das passiert ja in der Zeit, in der die Nudeln kochen. Ich würde mir die Schlepperei ersparen, selbst wenn es nur um den Weg von der Haustür zum Taxi, vom Taxi zum Gepäckwagen am Flughafen und vom Gepäckwagen zum Mietwagen geht. 2x23 kg bedeutet ja nicht, dass man so viel mitnehmen muss. 😉
Übrigens hatte ich die letzten Jahre bei verschiedenen Fluggesellschaften 2x23 kg Freigepäck und gehört, dass das inzwischen Standard sei. Oder war das nur Zufall.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
FSausS466 Beiträge · seit 201016. Feb. 2014 · #9Hallo Monika,
wenn ihr den Wagen in ZIM übernehmt denke ich dass ausrüstungstechnisch den Bestimmungen entsprechend alles an Bord ist...
Auf Alkohol sind wir angesprochen und kontrolliert worden am Grenzübergang Plumtree (hinter Francistown) und Pandamatenga. Wir hatten jeweils einen 5 Liter Weinkarton hinten auf der Ablage stehen und wurden vielleicht deshalb danach gefragt ?!
Wir hatten aber beide mal deutlich mehr Alkohol dabei, allerdings (unsichtbar) in Kisten verstaut.
Ein paar Kisten mussten wir aber öffnen und es wurde hineingesehen - die waren aber nur mit anderen Lebensmitteln gefüllt, daher gab man sich dann mit dieser Stichprobe zufrieden.
Viele Grüße
Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
WMThemenstarter19 Beiträge · seit 201316. Feb. 2014 · #10BikeAfrica schrieb:wenn am Fahrzeug und an den Papieren alles ok ist und man sonst gegen keine Vorschriften verstoßen hat, sind Begegnungen mit Polizei, Zoll und Militär nach meinen Erfahrungen recht problemlos.
Hm, ganz so leicht ist es denke ich nicht. Wenn die standhaft behaupten man war zu schnell, kann man schlecht das Gegenteil beweisen, selbst wenn man definitiv nicht zu schnell war. Aber stimmt schon, das Problem hast du mit dem Fahrrad nicht 😄
Birgitt, eine Grenze werden wir nicht überschreiten, wir fliegen wieder von Harare zurück und machen eine reine Rundtour in Simbabwe. Sind dann die Papiere trotzdem notwendig? Ich denke, die werden ohnehin dabei sein, da das Auto ja vorher (vom Vermieter) eingeführt wird.
So, nachdem wir nun einige Lebensmittel beruhigt mitnehmen können werden wir uns jetzt mit so praktischen Dingen wie "Pinkeln bei Nacht" oder "mit welchem Wasser putze ich mir die Zähne" beschäftigen, da wir in Afrika bisher noch keine Campingerfahrung haben 😊 Aber dazu gibt es ja bereits tolle Threads im Forum 🙂
Nochmals vielen Dank an alle!
Viele Grüße
Monika
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200616. Feb. 2014 · #11WM schrieb:BikeAfrica schrieb:wenn am Fahrzeug und an den Papieren alles ok ist und man sonst gegen keine Vorschriften verstoßen hat, sind Begegnungen mit Polizei, Zoll und Militär nach meinen Erfahrungen recht problemlos.
Hm, ganz so leicht ist es denke ich nicht. Wenn die standhaft behaupten man war zu schnell, kann man schlecht das Gegenteil beweisen, selbst wenn man definitiv nicht zu schnell war. Aber stimmt schon, das Problem hast du mit dem Fahrrad nicht 😄
... außer ich überhole bergab mal 'nen Polizeiwagen 😉 .
Da hast Du Recht. Ich bin vor etlichen Jahren mal in der damaligen Tschechoslowakei mal in einer fingierten Geschwindigkeitskontrolle gelandet und man hat mir eine Maschinenpistole an den Kopf gehalten. Da habe ich dann auch recht schnell bezahlt.
So, nachdem wir nun einige Lebensmittel beruhigt mitnehmen können werden wir uns jetzt mit so praktischen Dingen wie "Pinkeln bei Nacht" oder "mit welchem Wasser putze ich mir die Zähne" beschäftigen,
... mein Tipp: nimm stattdessen Zahnpasta 😉
Mit freundlichem Grinsen
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
WMThemenstarter19 Beiträge · seit 201317. Feb. 2014 · #12BikeAfrica schrieb:... mein Tipp: nimm stattdessen Zahnpasta 😉
😛 Ich werde künftig besser auf meine Wortwahl achten 😎
Grüße