Hilfe zu Tanzania, Kenya, Uganda

48 Antworten · 5'994 Aufrufe · gestartet 15. Feb. 2014 von Namib33
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Themenstarter166 Beiträge · seit 200815. Feb. 2014 · #1
Hilfe zu Tanzania, Kenya, Uganda

Werte Ostafrika-Fomis,
ich erbitte um Unterstützung zu unserer geplanten Reise durch Tanzania, Kenya, Uganda und Ruanda.

Wir waren etliche Jahre in NAM, BOT, ZIM, MOC und ZAM unterwegs und sind im letzten Jahr nach Arusha gereist. Selbstfahrer mit Dachzelt!

Zunächst möchte ich mich aber bei Picco bedanken, der die Reiseberichte für diese Länder so praktisch zusammengestellt hat.
Besonderer Dank gilt jedoch den jeweiligen Autoren der Berichte.
Ich gehe davon aus, dass ich mir nun alle reingezogen habe.
Neben atemberaubenden Bildern haben mich die Teils ausführlichen Infos zu Straßenzuständen, Witterung, Übernachtungsmöglichkeiten, Tiersichtungen, Kosten und Entfernungen begeistert.
Das ist mir sehr hilfreich. Danke!

Neben den Berichten hatte ich am Rechner auch immer gleich Google-Maps, BaseCamp und WORD geöffnet um die Infos zu „übernehmen“. Reiseführer und Internet werden von mir ständig „befragt“ und dennoch, es gibt noch viele Fragezeichen. Ich hoffe, dass ich von Euch noch einige Insidertipps erhalten kann und danke schon mal im voraus für die Bemühungen!

Reisezeit: Mitte August 2014 bis Anfang Oktober 2014
Übernachtung: bevorzugt Campsites

Grobe Route:
Arusha – Tarangire

Mto wa Mbu – Lake Natron ( ca. 100 US$ an die Raubritter ?)

Lake Natron – Kleins Gate ( kann ich dazwischen auch mal “wild” übernachten?)

Kleins Gate - Lobo Puplic Campsite

Lobo – Seronera Camp Site

Seronera Camp – am Grumeti entlang nach Westen zum Ndabaka-Camp
(kennt die Strecke jemand? Geht das? Wo sind die Gnu?)

Ndabaka-Camp – Grenze Isbania(Kenya) – über C13 zum Massai Mara Camp (an einem Tag machbar?)

Massai Mara Camp – Mara Aruba Camp

Mara Aruba Camp – über C24 / C23 zum Kisumu Impala Camp am See.

Kisumu Impala Camp – über B1 zur Busia Border/Uganda und The Haven Bandas am Nil

The Haven Bandas –Red Chilli Campsite (Kampala) Einkaufstag.

Kampala – Murchison NP (gibt es Campsites am dem Weg bis zum NP oder muss man durchkrachen?)

Red Chilli Camp im Murchison NP – Sebagoro Campsite am Lake Albert (gibt es das Camp überhaupt?) oder besser bis zum Chimpanzee Guesthouse im Kibale NP?

Kibale NP- in den Queen Elizabeth NP

Über den weiteren Verlauf hab ich noch geringe Vorstellungen, kommt darauf an wo günstig gelegene Campsites zu finden sind. Da wäre ich für Hinweise besonders dankbar.

Wir wollen jeden Falls mal nach Ruanda (evtl. mit Gorilla-Tour) und über die B3 zurück Richtung Arusha, natürlich mit Abstecher in den Ngorongoro.
In 6-7 Wochen sollte das ja gemütlich zu machen sein. Wir haben es nie eilig und bleiben wo es schön und bezahlbar ist. Ach ja, bezahlbar, Mein letzter Banküberfall ist nicht erfolgreich verlaufen, teure Lodges möchte ich also meiden.

Bei den Ostafrikauskennern entschuldige ich mich vorab schon mal über die wenig strukturierte Route ab QE-NP.
Das „planlose und ungebuchte“ Reisen haben wir uns im Süden angewöhnt.
Immer wenn ich in T4A eine Campsite gefunden habe und diese im Internet nicht vertreten ist, werde ich unsicher, ob es das Camp überhaupt gibt.

Ich bin für jeden Hinweis oder Vorschlag dankbar und würde mich ggf. per PM im Einzelnen gerne melden um die übrige Ostafrikagemeinde nicht mit dummen Fragen zu langweilen.

Schon mal besten Dank
Und schöne Grüße
Julia
1'450 Beiträge · seit 200615. Feb. 2014 · #2
Namib33 schrieb:
Grobe Route:
Arusha – Tarangire

Mto wa Mbu – Lake Natron ( ca. 100 US$ an die Raubritter ?)

Lake Natron – Kleins Gate ( kann ich dazwischen auch mal “wild” übernachten?)

Kleins Gate - Lobo Puplic Campsite

Lobo – Seronera Camp Site

Hallo Jullia,

eine schöne Tour habt Ihr Euch da ausgesucht. Ich nehme mal an, Ihr seid mit dem eigenen PKW unterwegs? Denn sonst würde mich einfach mal interessieren, wie diese Grenzübergänge mit einem Mietwagen ablaufen und ob das überhaupt so einfach möglich ist.

Ich antworte hier mal nur für die Strecke, bei der ich mitreden kann:

Beim Tarangire NP haben wir im Zion Campground übernachtet. Der liegt kurz vor dem Parkeingang. Der CG war eingezäunt, es gab sehr gute Duschen/Toiletten. Zwischen Arusha und diesem CG hatten wir allerdings 4 x Polizeikontrollen!

Der Tarangire NP ist wirklich schön. Allerdings haben uns dort die TseTse-Fliegen "aufgefressen".

Auf der Fahrt zum Lake Natron haben wir 3 x 10 $ pro Person bezahlt. Ob dies unterdessen teuerer geworden ist, weiss ich nicht. Wir haben für die Strecke, bei sehr langsamer Fahrt, 5 Stunden gebraucht.

Ob man vom Lake Natron zum Kleins Gate wild übernachten kann, weiss ich nicht. Aber es ist auch gar nicht nötig. Wir haben bis zum Kleins Gate 6 Stunden und bis zum Lobo Campground 8 Stunden gebraucht. Und wir sind immer sehr langsam unterwegs, schliesslich sind wir ja im Urlaub und nicht auf der Flucht.

Der Lobo CG war für uns der schönste in der gesamten Serengeti, mit Ausnahme des Special Campsite am Moro Kopjes.

Im Seronera-Gebiet gibt's ja ein paar CG. Wir sind einen nach dem anderen angefahren, alle waren fürchterlich voll. Und dann die Überraschung: der letzte Campingplatz an der Strasse, der Tumbli CG. Dort war kein Mensch!! Wir hatten den gesamten, sehr grossen Campingplatz ganz für uns allein. Es ist mir schleierhaft, warum die anderen Touristen sich alle an den anderen Campgrounds gedrängt haben, Hatten die alle Angst???

Leider kann ich zu Deinen anderen Zielen nichts sagen. Aber ich werde diesen thread hier mal verfolgen, vielleicht bekomme ich ja Anregungen, so was ähnliches auch noch zu machen.

Viel Spass bei der weiteren Planung.

Beate
3'700 Beiträge · seit 200915. Feb. 2014 · #3
Hallo Julia,

schön, dass ihr euch so viel Zeit zum Genießen nehmen könnt.

Ganz kurz zu Uganda: Falls ihr eine nette Campsite im Südteil des Murchison Falls NP sucht, empfehle ich euch die Murchison River Lodge direkt am Nilufer und kurz westlich außerhalb des NP. Falls ihr Zeit habt würde ich über UWA die Special Campsites im Nordteil des MFNP am Nildelta vor Ort buchen. Da seit ihr dann mitten im Gameteil. Kann sein, dass man euch einen Ranger zur Seite stellt. Aber die Lage ist grandios.

Falls ihr auch in Fort Portal euer Zelt aufschlagen möchtet, rate ich euch zu Kluges Guestfarm. Dort ist alles piccobello sauber und Stefan versorgt euch mit fantastischen Steaks und wertvollen Informationen über Land und Leute.

Im Queen Elizabeth NP bietet sich die Campsite des Queen Elizabeth Bush Camp an. Sie liegt direkt am Kazinga Channel, allerdings auch gerade außerhalb des Parks, so dass keine Nationalparkgebühren anfallen.

Detaillierte Karten und Strecken dazu findest du in meinem Reisebericht.

Zu den Campsites in der Serengeti kann ich dir in drei Wochen mehr berichten. Wir fliegen morgen!!! 🤩

Herzliche Grüße und viel Freude bei den weiteren Planungen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
3'700 Beiträge · seit 200915. Feb. 2014 · #4
Hallo Julia,

schön, dass ihr euch so viel Zeit zum Genießen nehmen könnt.

Ganz kurz zu Uganda: Falls ihr eine nette Campsite im Südteil des Murchison Falls NP sucht, empfehle ich euch die Murchison River Lodge direkt am Nilufer und kurz westlich außerhalb des NP. Falls ihr Zeit habt würde ich über UWA die Special Campsites im Nordteil des MFNP am Nildelta vor Ort buchen. Da seit ihr dann mitten im Gameteil. Kann sein, dass man euch einen Ranger zur Seite stellt. Aber die Lage ist grandios.

Falls ihr auch in Fort Portal euer Zelt aufschlagen möchtet, rate ich euch zu Kluges Guestfarm. Dort ist alles piccobello sauber und Stefan versorgt euch mit fantastischen Steaks und wertvollen Informationen über Land und Leute.

Im Queen Elizabeth NP bietet sich die Campsite des Queen Elizabeth Bush Camp an. Sie liegt direkt am Kazinga Channel, allerdings auch gerade außerhalb des Parks, so dass keine Nationalparkgebühren anfallen.

Detaillierte Karten und Strecken dazu findest du in meinem Reisebericht.

Zu den Campsites in der Serengeti kann ich dir in drei Wochen mehr berichten. Wir fliegen morgen!!! 🤩

Herzliche Grüße und viel Freude bei den weiteren Planungen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
zuletzt bearbeitet 15. Feb. 2014
1'450 Beiträge · seit 200615. Feb. 2014 · #5
Butterblume schrieb:
Zu den Campsites in der Serengeti kann ich dir in drei Wochen mehr berichten. Wir fliegen morgen!!! 🤩
Hallo Marina,

dann wünsche ich Euch einen wunderschönen Urlaub. Bin schon gespannt, obs was neues in der Serengeti gibt.

Beate
7'296 Beiträge · seit 200615. Feb. 2014 · #6
Namib33 schrieb:Wir haben es nie eilig und bleiben wo es schön und bezahlbar ist. Ach ja, bezahlbar, Mein letzter Banküberfall ist nicht erfolgreich verlaufen, teure Lodges möchte ich also meiden.
... Fragen zu erfolgreichen Banküberfällen bitte ins passende Unterforum posten. 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter166 Beiträge · seit 200815. Feb. 2014 · #7
Hallo Beate,
das geht ja Ruck-Zuck, toll! Danke

Ja, wir sind mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs.
Die Grenzübertritte sind zwar etwas zeitaufwändig, aber das ist bei Mietfahrzeugen vermutlich ebenso.

An die TseTse-Fliegen mussten wir uns erst gewöhnen, das war für uns ein ganz neues Problem, aber so richtig haben uns die bisher noch nicht erwischt.

Ich hab von Reisenden gehört die im Dezember zum Lake Natron gefahren sind, dass man derzeit so um die 100 US abzuliefern hat. Der Kurs schwankt vermutlich nach Tagesform und allgemeiner Stimmung. OK, ist halt so.

„Wild übernachten“, wir lieben es einfach, auch wenn es nicht immer sein muss.
Ein Besuch mit Kalaschnikow ist in dem Gebiet wohl auch möglich, wie ein FoMi berichtet hat.

Deinen Bericht bzw. Berichte hab ich mir natürlich im Vorfeld schon reingezogen.
Echt toll!

Seronera: Den Tumbli CG hab ich schon mal abgespeichert. Dein Tipp, erst mal alle abchecken ist gut, machen wir! Danke für Deine Tipps und wenn Dir noch was einfällt, bitte, immer!


Hallo Marina,
Deine Berichte hab ich mir natürlich auch alle (!) angesehen.
Ich bin ja Computerspastiker und immer ganz erschlagen, wenn ich solche Werke sehe!! Mit Verlinkungen und allem „schnick-schnack“, da macht das surfen richtig spaß. Fehlt nur noch, dass der Löwe aus dem PC springt. Ich gehe mal davon aus, dass Du damit Deine Reisen finanzierst, die Berichte sind traumhaft!
Kluges Guestfarm hab ich gespeichert. Schönen Dank für all Deine Infos. Werd ich mir morgen im Einzelnen ansehen.

Dann wünsch ich mal eine erlebnisreiche Reise, die Gnu`s warten vermutlich schon auf Dich. Komm gesund zurück.
Ich freu mich schon auf Deinen Bericht.
Wenn möglich, frag doch mal vor Ort nach der Route entlang des Grumeti nach Westen, die wird offenbar nicht so oft befahren. Aber nur, wenn Du grad nicht Besseres zu tun hast.

Hallo Wolfgang, ich konzentriere mich bei Banküberfällen immer auf Raiffeisen usw, da ist leider nicht viel in der Kasse aber das Personal ist freundlich.
Daher reicht es bei den Afrikaurlauben ja immer nur zu windigen Campsites und wilden Übernachtungen. Ich sollte mich mal auf Banken in CH konzentrieren und dann die entsprechenden Lodges kaufen. FoMi`s bekommen natürlich großzügige Rabatte. Ich informier Dich dann per PM.

Besten Dank an Alle!

Noch was: Ich hab meine Fragen ja unter "Tanzania" eingestellt, obwohl es ja auch um Uganda geht.
Ist es ratsam in "Uganda" nochmals einzustellen?
3'700 Beiträge · seit 200916. Feb. 2014 · #8
Hallo Julia,
Wenn möglich, frag doch mal vor Ort nach der Route entlang des Grumeti nach Westen
Ich versuche daran zu denken, aber sende Bilo mal eine PM. Bilos sind die Strecke (ich glaube letztes Jahr) gefahren.
Ich gehe mal davon aus, dass Du damit Deine Reisen finanzierst, die Berichte sind traumhaft!
Leider nicht, ich muss für Afrika auch immer Banken überfallen!

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
zuletzt bearbeitet 16. Feb. 2014
71 Beiträge · seit 200816. Feb. 2014 · #9
Liebe Julia,

wir waren von 22.12.13-5.1.14 in Tansania und ich kann Dir folgende relativ aktuellen Antworten liefern:
Fahrt zum Lake Natron: Wir haben 2 District Sperren der Massai mit je 30 USD Weggeld passiert und nochmals 35 USD für das Lake Natron Reserve gezahlt. Nach Aussage unseres Autoverleihers sind diese Massai-District Sperren offiziell und die dürfen diese Abgaben einkassieren. Die Strecke zum Lake Natron ist akzeptabel, die Strecke vom Lake Natron zum Kleins Gate ist da wesentlich schwieriger und wir hatten echt Glück denn wir hatten keinen Regen. Bei Regen muss die Straße die Hölle sein. Wir haben 6 Stunden von Lake Natron bis zur Lobo Campsite benötigt.

Ahja - und wir hatten keine einzige TseTse während unseres Urlaubes!!!

Lieben Gruß aus dem frühlingshaften Wien
blackrhino
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6'369 Beiträge · seit 201116. Feb. 2014 · #10
Hoi Julia
Namib33 schrieb:Zunächst möchte ich mich aber bei Picco bedanken, der die Reiseberichte für diese Länder so praktisch zusammengestellt hat.
Besonderer Dank gilt jedoch den jeweiligen Autoren der Berichte.
Ich gehe davon aus, dass ich mir nun alle reingezogen habe.
😁 Vielen Dank für die Blumen, gern geschehen!!! 😁
Demnach hast Du ja auch alle meine sechs Ost-Afrika-Rb's reingezogen, wenn nicht findest Du sie auch hier (klick mich)
Beate und Marina haben Dir die Tansania-Situation, Marina auch die Uganda-Situation ja schon erklärt, dem ist nicht viel hinzuzufügen!
Auch die Reisezeiten entsprechen etwa denen die wir hatten, lediglich vom Kleins Gate zur wunderschön gelegenen Lobo Campsite gehen unsere Fahrzeiten auseinander, wobei ich da schon sagen muss dass wir auf der Teilstrecke recht zügig unterwegs waren, denn um 17:30 waren wir noch beim Gate und nach 18:00 auf der Campsite, aber ich vermute dass Beate mit ihren zwei Stunden einen Umweg oder Gamedrive gefahren ist, denn über 40 sind auch wir nicht gefahren und das nur auf der breiten Hauptstrecke, es sind etwa 15-20km und beinahe alles ist sehr gute und übersichtliche Schotterstrasse.
Aber wir konnten halt erst starten nachdem eine der Mitreisenden vom Ol Doinyo Lengai runter war und geduscht und gegessen hatte und wir mussten ja noch im Hellen die Zelte aufstellen, nur deshalb so schnell.
Die Strecke lässt sich problemlos an einem Tag machen, wir sind am Campingplatz beim Lake Natron bzw. Ol Doinyo Lengai um 11:52 losgefahren und wie gesagt nach 18:00 angekommen.
Der Grumeti fliesst übrigens auch durch die Gegend beim Kleins Gate durch, aber noch als kleines Bächlein, sozusagen frisch geschlüpft... 😎
Zu den weiteren Strecken kann ich bis zur Mara nichts mehr sagen, in der Mara kann ich Euch die Gegend um das Oloolo-Gate empfehlen, die tierreichste Gegend die ich ohne die Gnuherden bisher gesehen habe, in Uganda und in Ruanda weiss ich dann schon etwas mehr...dazu aber mehr wenn ich mehr Zeit habe...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'450 Beiträge · seit 200616. Feb. 2014 · #11
picco schrieb: aber ich vermute dass Beate mit ihren zwei Stunden einen Umweg oder Gamedrive gefahren ist, denn über 40 sind auch wir nicht gefahren und das nur auf der breiten Hauptstrecke, es sind etwa 15-20km und beinahe alles ist sehr gute und übersichtliche Schotterstrasse.
Stimmt natürlich 😉
Aber auf der Strecke waren so viele Tiere zu sehen, dass wir immer wieder stehengeblieben sind. Und, wie ich schon schrieb, sind wir immer sehr langsam unterwegs. Wir sind im Urlaub die typischen "Trödler".

Gruss Beate
Themenstarter166 Beiträge · seit 200816. Feb. 2014 · #12
Hallo blackrhino,
danke für die Info, ca. 100 US für die Strecke kann ich noch verkraften, zumal wenn das Geld bei den Massai bleibt.
Ich gehe doch mal davon aus, dass es im August in der Region nicht, oder nur wenig regnet.

Hallo Picco,
danke fürs Feedback, Klar hab ich Deine tollen Berichte gelesen, die haben mir bereits einige wichtige Erkenntnisse erbracht.
Auch wenn man es vom Lake Natron bis Lobo in 6-8Stunden schaffen könnte, würde ich gerne dazwischen abseits der Piste noch eine Übernachtung einlegen. Das ergibt sich dann ja vor Ort.
Ob ich auf den Lengai wirklich rauf muss, wird sich ebenfalls zeigen. Auf den Bildern sieht er ja irgendwie langweilig und synthetisch aus. Warten wir mal ob er uns beeindruckt.
Auf Lobo freuen wir uns schon, denn viele FoMi`s haben sehr positiv darüber berichtet.
Deinen Tipp zum Oloolo-Gate hab ich übernommen, als Campsite kommt wohl das Massai Mara Camp am Mara River in Frage, oder?
Ich freue mich schon auf Deine angekündigten Infos zu Uganda.

Ist es sinnvoll meinen Tread auch unter „UGANDA“ nochmals einzustellen, da ja die Ugandaexperten evtl. „Tanzania“ nicht beachten?

Besten Dank für Euere freundliche Unterstützung
Julia
1'450 Beiträge · seit 200616. Feb. 2014 · #13
blackrhino93 schrieb:Fahrt zum Lake Natron: Wir haben 2 District Sperren der Massai mit je 30 USD Weggeld passiert und nochmals 35 USD für das Lake Natron Reserve gezahlt. Nach Aussage unseres Autoverleihers sind diese Massai-District Sperren offiziell und die dürfen diese Abgaben einkassieren.
Waren diese Beträge pro Person oder für das Auto insgesamt??

Beate
6'369 Beiträge · seit 201116. Feb. 2014 · #14
Hoi Julia
Namib33 schrieb:Deinen Tipp zum Oloolo-Gate hab ich übernommen, als Campsite kommt wohl das Massai Mara Camp am Mara River in Frage, oder?
Direkt am Oloolo-Gate hat es einen Campground, etwa 20m daneben... 😉
Namib33 schrieb:Ist es sinnvoll meinen Tread auch unter „UGANDA“ nochmals einzustellen, da ja die Ugandaexperten evtl. „Tanzania“ nicht beachten?
Ja, aber ich würde es nur als Link zu diesem Tread mit der Bitte nur hier zu antworten einstellen...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 16. Feb. 2014
2'319 Beiträge · seit 201116. Feb. 2014 · #15
hallo julia.
wir waren letzten august in uganda.
auf dem weg von kampala in den mfnp kann ich das ziwa rhino sanctuary empfehlen.
wir blieben dort zwei nächte und machten ein morgendliches rhino-trekking. phantastisch!!!
auf der campsite des red chilli rest camps waren wir auch. ist aber recht überfüllt und laut gewesen. anschliessend waren wir in der murchison river lodge dirkt am nilufer. klasse anlage mit viel, viel flair.
im kibale np kann ich die primate lodge empfehlen. toll im wald, sogar mit einem tree house miten im dschungel. diese nacht dort ist unvergesslich!!!
wie marina bereits schrieb...im qenp ist die qe bush lodge am kazinga channel zu empfehlen. tolle und zentrale lage, wenn man auch in die plains zum löwensichten oder zum schimpansen-trekking im gorge möchte.

lieben gruss vom alm
Themenstarter166 Beiträge · seit 200816. Feb. 2014 · #16
Hallo alm,

herzlichen Dank für Deinen Beitrag.
Ich hab mir die Capsites soeben mal angesehen:

Murchison river lodge ist ein sehr guter Tipp und liegt in unserem Budget,
Red chilli hatte ich schon notiert, sehen wir uns ggf an,
Primate lodge, keine Frage –sieht prima aus- aber für uns zu teuer, siehe Banüberfall,
QE bush lodge, wie von marina bereits empfohlen ist auch ein hilfreicher Treffer.

Wir werden dort ja wohl so Anfang September sein. Welches Wetter darf man da erwarten?
Ich weiß, Wettervorhersagen sind ja so eine Sache, aber Regenzeit ist da ja wohl nicht, oder?
Du verstehst, Dachzeltler sind da etwas bescheiden dran, wir leben ja so zu sagen „Im Freien“.

Hast Du oder einer der FoMi`s Kenntnis zum Thema Chimp Trekking oder Gorilla Trekking?

Ich sehe für uns folgendes Problem:
Viele der angebotenen Touren starten für Flugtouristen in Kampala und enden oft auch dort.
Wir schlagen jedoch terminlich unplanbar plötzlich irgendwo auf und möchten Primaten sehen.
Toll, da warten die Veranstalter ja nur auf uns und sind froh dass wir endlich da sind.

Kurz:
Kann man ohne Vorplanung eine solche Tour überhaupt machen? Ich hoffe dass man sich z.B. einer gebuchten Tour anschließen kann.

Erklärung: Wir sind zwei komische Figuren!
Mit Buchungen sind wir noch nie klar gekommen.
Wir starten jeden Morgen mehr oder weniger in`s Blaue, Wenn das angedachte Ziel uns mit fully booked begrüßt,
dann suchen wir eben eine Alternative, gerne auch im Busch.

Bereits auf der Anreise nach Arusha haben wir erkennen dürfen, dass hier eine andere Musik spielt.
Man hat es hier nur selten mit Individual-Touristen zu tun, wenn Du nicht gebucht hast, ist es schwieriger mit den Alternativen.
John Speke hatte es besser, der hat einfach irgendwo sein Zelt hingestellt und fertig.


@ marina, Danke für den Hinweis auf BILO, hab eine PM losgelassen.

Besten Dank für Deine / Eure Unterstützung.
Schöne Grüße
Julia
1'737 Beiträge · seit 201016. Feb. 2014 · #17
Hallo Julia

habt Ihr Euch da in 6-7 Wochen nicht ein wenig zu viel vorgenommen? Ich denke gerade etwas intensiver über Uganda nach, habe 31 Tage zur Verfügung und das ist eigentlich schon zu kapp für uns. Ihr seit doch mit eigenem Fahrzeug unterwegs und das bleibt doch in Tanzania. Letztes Jahr waren wir 31 Tage nur im Süden Tanzanias unterwegs, das war von den Tagen so ok.

Soll nur mal ein genereller Gedanke sein.

Liebe Grüsse
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter166 Beiträge · seit 200816. Feb. 2014 · #18
Hallo Christa,

da bin ich aber ganz bei Dir!
Das ist auch nicht unser Ziel.

Wie ich uns kenne, sind wir auch nicht das letzte Mal in der Gegend. So Gott will!

In den bisher besuchten Ländern war`s immer so, dass wir bei der ersten Riese eine Art „Bestandsaufnahme“ gemacht haben. Zu Hause feststellten, an welchen Highlights wir ungeachtet vorbeigefahren sind, wieder hingefahren um zu Hause erneut festzustellen, dass es da noch mehr sehenswertes gegeben hätte. So brauchten wir fast 20 Jahre um zu sagen, ok Namibia haben wir gesehen, lass uns mal in den Norden fahren. Wir müssen nicht auf der ersten Reise alles abhacken.
So kann man auch reisen. Nur das Leben ist für alle Ziele nicht lange genug.

Aber wenn Du dennoch einen Tipp hast bedanke ich mich schon mal.
Liebe Grüße
Julia

PS. Deine Berichte haben wir uns natürlich auch schon reingezogen (Super!) und dabei festgestellt -in den Süden müssen wir auch noch mal.
6'369 Beiträge · seit 201116. Feb. 2014 · #19
Hoi Julia

Hier siehst Du die Nasszellen des Campgroundes am Oloololo-Gate's (Klick mich um die Position in Google Maps zu sehen)

Zumindest sah's im Dezember 2009 so aus. Eine Wiese und dieses Häuschen, unweit vom Ranger-Quartier und dem Gate.
In Uganda hat mir ein Campground bei den Ssezibwa Falls (Klick mich um die Position in Google Maps zu sehen) ganz gut gefallen, vieleicht ist das für Euch noch interessant.

Wie meine 'Vorschreiber' würde ich im Ziwa Rhino Sanctuary (Klick mich um zur Beschreibung der Amuka Lodge zu gelangen) übernachten und das Rhino-Tracking mitmachen...unten siehst Du mich von hinten und die Rhinos etwas weiter hinten in der Wiese...

Bis QENP ist dann ja alles klar bzw. schon gesagt, und ab Bwindi steht alles was ich weis in meinem Reisebericht Ruanda/Uganda (klick mich), nur in ungekehrter Reihenfolge. Lediglich für den Ishasha-Sektor des QENP könnt ich Dir das etwas ausserhalb liegende Hotel Savannah Resort (klick mich um die Position in Google Maps zu sehen) empfehlen, auch wenn es ein Hotel mit Bungalows und keine Campsite ist.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 16. Feb. 2014