Reisebericht

Namibia die Dritte: Spitzkoppe, Waterberg & KTP

von Steelers · begonnen 15. Feb. 2014 · 19 Teile

Teil 115. Feb. 2014
Hallo liebe Forumsgemeinde,

was gibt es besseres, als an einem verregneten Tag wie heute damit zu beginnen einen Reisebericht ins Forum zu stellen. 😉
Bevor ich allerdings damit beginne, möchte ich mich als aller erstes bei allen bedanken, die uns mit Tipps, Anregungen und Antworten auf unsere Fragen geholfen haben. Besondern Dank an dieser Stelle auch für die vielen Tipps auf dem Forumstreffen, durch die wir uns überhaupt erst dazu entschlossen haben, dieses Jahr doch nicht „afrikafrei“ zu lassen und an den persönlichen Austausch mit 2 Experten auf der Ludwigsburger Weinlaube. 🙂

Unsere Reiseroute sieht auf der Karte etwas seltsam aus, ist aber dem geschuldet, dass wir einiges unterbringen wollten, was wir bei den letzten Trips noch nicht gesehen haben.
Von Windhoek aus ging es an die Spitzkoppe, dann nach Erindi, an den Waterberg, nach Okonjima und von dort aus wieder nach Windhoek. Der zweite Teil der Reise führte uns gen Süden zuerst in das Red Dune Camp, dann 7 Nächte in den KTP und über die Kalahari Anib wieder nach Windhoek.

Auf der Karte sieht das dann so aus:
https://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF&msa=0&msid=200347118601468106056.0004e8b3d695d614180ac

Falls ihr Lust habt, würden wir uns freuen, wenn ihr uns auf unserer Reise begleitet.

Viele Grüße
Daniela und Christian
Teil 215. Feb. 2014
Dienstag, 24.09.2013 / Mittwoch 25.09.2013

Um 14.30 Uhr führt uns der Afternoon Walk bei warmen Temperaturen an den Bahnhof. Mit der Regionalzug und dem ICE geht es nach Frankfurt, wo wir um 17.30 Uhr ankommen.
Die Dame beim Check in von SAA bringt uns etwas in Stress, weil sie meint, ob wir ein Feuerzeug im Koffer haben. Auf unser ja sagt sie, dass es gut sein kann, dass sie den Koffer dann gar nicht mitnehmen. 🙄 Da wir der Meinung waren, dass unser Stabfeuerzeug in meiner Tasche ist, machen wir sie nochmal auf, aber die Suche ist erfolglos. Das Feuerzeug ist wohl doch bei Chris im Koffer. 😊 Nun gut, wir werden ja sehen, ob der ankommt.
Um 21.15 Uhr startet die Maschine. Der Flug ist ereignislos und um 7.30 Uhr landen wir in Johannesburg. Nach einer knappen Stunde sind wir durch den Transit durch und um 9.30 geht dann der Flug nach Windhoek, wo wir um 11.35 Uhr landen.



Der Fahrer von Africa 4x4 rentals steht schon da. Wir holen noch Geld und eine SIM Karte und dann geht es los in die Stadt zur Autovermietung. Während der Fahrt unterhalten wir uns ein bisschen mit dem Fahrer, der uns dann auch fragt, ob wir schon mal bei der Autovermietung gemietet haben, weil ihm unsere Gesichter bekannt vorkommen. 🤪 Ja, er hat uns vor einem Jahr auch abgeholt. Der Toyota Hilux mit Canopyaufbau ist mit ca. 10.000 km fast neu. Leider sind daher auch noch die ersten Reifen drauf, welche Standardreifen und keine Offroadreifen sind und auch schon ziemlich abgefahren sind. Wir bauen das Canopy probeweise auf und stellen fest, dass wir es noch können. Nach einigen Verhandlungen haben wir auch alle überzeugt, dass wir andere Reifen möchten. Da die erst aus dem Lager geholt und montiert werden müssen, bekommen wir solange ein anderes Auto und dürfen zum Einkauf in die Wernhill Mall fahren, die nur ca. 1 km weg ist. Die Mall und auch der Pick ‘n Pay sind ziemlich überfüllt, aber um 16.30 Uhr sind wir dann doch endlich zurück bei 4x4 rentals.





Wir übernehmen unser Auto jetzt mit nagelneuen Reifen 🙂 und fahren zur Pension Onganga, die wir schon aus dem letzten Jahr kennen. Wir bekommen Zimmer 5, laden aus und trinken unser erstes Savanna Dry. So schmeckt Urlaub. 🙂







Nach einer schnellen Dusche gehen wir zu Joe’s Beerhouse, wo es leckeres Oryx Carpaccio und anschließend ein Namib Bushfire gibt.





Da wir von der Anreise ziemlich platt sind fahren wir zurück zur Pension und gehen um 21.30 Uhr auch schon ins Bett. In der Nacht regnet es recht viel und es gewittert.
Irgendwie muss ich an unsere erste Reise nach Namibia denken, als uns jeder sagte "Namibia ist ein trockenes Land" und wir doch immer mal wieder regenschauer hatten. 😉
Teil 316. Feb. 2014
Donnerstag, 26.09.2013

Um 6.50 Uhr klingelt der Wecker. Wir duschen, schreiben eine kurze Mail nach Hause und gehen dann zum Frühstück. Um 8.15 Uhr fahren wir los, holen noch schnell etwas Geld und kaufen in der Kalahari Meats Butchery sehr schöne Oryx Steaks.







Dann führt uns unsere Fahrt an die Spitzkoppe, wo wir gegen 13 Uhr ankommen. Wir melden uns an der Rezeption an und lassen uns auch kurz zeigen, wo die Duschen sind. Die Campsites der Spitzkoppe haben nur ein Plumsklo und keinen Wasseranschluss, aber neben der Rezeption gibt es Duschen und Toiletten mit Spülung. Für Morgen buchen wir noch einen Guide der uns die Felszeichnungen zeigen soll, da man die nur in Begleitung besichtigen darf.



Auf der Fahrt hat es immer wieder leicht geregnet und es ist sehr windig. Wir suchen uns daher eine etwas windgeschützte Campsite, die von vielen Felsen umgeben ist auf denen ganz viele Klippschliefer wohnen. 🙂



Da es gerade nicht regnet wandern wir von unserer Campsite zur Felsformation the Bridge. Wir sehen sehr viele Klippschliefer, finden aber die Bridge erst nicht, so dass wir sie einmal umrunden, bis wir dann dort sind. 😁 Wir schauen uns die schöne Felsformation an, machen einige Fotos und gehen dann zurück zu unserer Campsite.















Dort wird erst einmal Feuer gemacht, das Canopy aufgebaut und die Rotweinmarinade für die Oryxsteaks vorbereitet, bevor wir in Ruhe ein Savanna trinken. Danach mache ich einen Brotteig, da wir nach dem Essen noch Brot backen wollen.



Zum Essen gibt es Oryxsteaks, Folienkartoffeln und Karottengemüse. Während wir essen backen wir unser Brot im Potje. Wir sind schon sehr auf das Ergebnis gespannt, da unser Versuch Brot zu backen im letzten Jahr etwas schief ging. 😗 Als wir nach einer Weile die Glut vom Deckel nehmen und in den Potje schauen, sieht das Brot schon sehr gut aus, so dass wir es direkt herausnehmen und abkühlen lassen. Da es auf dem Tisch neben uns soooo lecker riecht, müssen wir es auch gleich mal anschneiden und probieren. 😉 Es schmeckt auch wirklich so lecker wie es aussieht. 😄
Wir sitzen noch einige Zeit vor unserem Lagerfeuer und trinken einen Gin Tonic. Danach geht es ab ins Bett.
Teil 419. Feb. 2014
Freitag, 27.09.2013

Die erste Nacht im Canopy haben wir beide gut geschlafen, bis uns um 7 Uhr der Wecker aus dem Bett treibt. Wir machen Kaffee und Tee und frühstücken von unserem leckeren frischen Brot. Um 9 Uhr sind wir am Gate, wo wir mit dem Guide James eine Wanderung machen wollen. Wir fahren mit ihm zuerst zum Small Bushmen Paradise um die Felszeichnungen zu bewundern. Ein Rhino ist noch sehr gut erhalten, bei Elefant und Löwe muss man schon etwas genauer hinschauen, da sie teilweise sehr verwittert sind.



Wir fahren weiter und kommen an ein Tor, das James für uns öffnet. Nach kurzer Fahrt parken wir und es geht zu Fuß weiter. Wir steigen über ein paar Felsen und James erklärt uns voller Stolz, dass in diesem Gebiet der Film 10000 BC gedreht wurde.
Wir wandern querfeldein und kommen zu einem Felsen, auf die eine goldene Schlange gemalt ist. Da sie unter einen Felsüberhang liegt, ist sie noch sehr gut erhalten. Wir zwängen uns durch eine schmale Felsspalte und sehen dort einige alte Bäume die zwischen den Felsen wachsen.





Zum Schluss gehen wir noch ein paar Schritte zu einer großen Felsformation, die wir dann als Aussichtspunkt erklimmen. Von dort oben haben wir ein paar Zebras in der Ferne gesehen und die Aussicht genossen.





Wir setzen James wieder am Gate ab, packen unsere Campingstühle und den Tisch ins Auto und wechseln die Campsite.











Da es heute etwas weniger Wind hat, wollen wir gerne eine Campsite mit schöner Aussicht und Weitblick für den Sundowner und wählen dafür die 11 B. Ein Waran und ein Toko streiten sich um Knochen die auf der Campsite herumliegen und wir beobachten das Spiel einige Zeit.







Dann stellen wir unsere Stühle in den Schatten und relaxen erst einmal. Auf den Felsen huscht ein Kleinichneumon herum, der aber leider wieder weg ist, bis ich meine Kamera geholt habe. 😐 Ich stelle sie neben mich und hoffe, dass der Kerl nochmal auftaucht. Das tut er auch, aber er huscht so schnell über unsere Campsite, dass es nur zu einem Beweisfoto reicht.



Wir klettern ein bisschen auf den Felsen bei unserer Campsite herum und suchen uns einen schönen Platz für den Sundowner später. Hier oben wohnen auch einige Klippschliefer.



Danach bauen wir erst einmal das Canopy auf und bereiten das Feuer vor. Dann klettern wir wieder auf den Felsen und genießen den Sonnenuntergang bei einem Savanna. Leider hat der Wind doch wieder ziemlich aufgefrischt.













Zurück auf der Campsite gibt es heute Hähnchenschenkel mit Reis und Bohnen aus dem Potje und einen leckeren Rotwein. Wir sitzen bis 22.45 Uhr am Lagerfeuer und genießen den namibischen Sternenhimmel.

Teil 522. Feb. 2014
Samstag, 28.09.2013

Der Wecker klingelt heute wieder um 7 Uhr und wir frühstücken gemütlich in der Sonne mit Blick auf die Felsen gegenüber. Der Kleinichmon kommt natürlich auch wieder aus seinem Versteck, da er wohl weiß, dass meine Kamera im Auto liegt. 😐
Wir bauen unser Canopy zusammen und machen uns auf die Suche nach ein paar Klippschliefern zum Fotografieren. An der Bridge werden wir fündig.

















Gegen 10 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Erindi. Wir sehen einige Dörfer der armen Bevölkerung.



Auf der Weiterfahrt sehen wir auch ein paar Strauße, Warzenschweine, Paviane und Kudus. Ein auffälliger Turm am Straßenrand lässt uns einen kurzen Fotostopp machen.





Gegen 13 Uhr kommen wir in Erindi an, buchen einen Game Drive für den Abend, nehmen im Laden ein kühles Savanna und Holz mit und beziehen Campsite Nr. 19. Die Campsites in Erindi sind recht dicht aufeinander. Unsere Campsite 19 ist etwas abgelegen und die umliegenden Campsites sind alle nicht belegt, so dass wir doch sehr viel Ruhe haben. Immer 2 Campsites teilen sich ein Haus mit den Sanitäranlagen, darin hat jede Campsite eine eigene Dusche, ein WC, ein Spülbecken mit Arbeitsfläche und einen Kühlschrank.







Auf der Bank neben unserer Feuerstelle trinken wir erst einmal das Savanna und wärmen den Rest unseres Essens von gestern auf der vorhandenen Kochplatte. Danach bauen wir das Canopy unter dem Schattendach auf und spülen unser Geschirr von gestern. Dann geht es zur Abkühlung an den Pool. Dort sind alle Liegen belegt und auf den meisten Bänken drängen sich größere Gruppen Südafrikaner und Namibier. Wir hüpfen in den recht frischen Pool, trocknen uns auf eine Bank und gehen zurück zur Campsite. Schnell das Fleisch für heute Abend mariniert und ab unter die Dusche, bevor es auch schon zum Game Drive geht. Wir steigen in ein riesiges Auto. 🤩
Je nachdem wie viele Buchungen vorliegen, wird die Fahrzeuggröße gewählt. Erst wenn der große LKW voll ist wird ggf. ein kleineres Fahrzeug zusätzlich genommen. Man muss also viel Glück haben, um ein kleines Fahrzeug zu bekommen. Bei uns waren zu viele Gäste da und daher gab es den großen LWK.





Insgesamt sind es 19 Personen. Wir sehen nach kurzer Zeit einen Löwen, der im Flussbett schläft. Außerdem gibt es diverse Antilopen wie Steenbock, Impala, Kudu und Oryx.







An einer Art „Pool“ gibt es auch Krokodile und Hippos, wobei die Hippos gefüttert werden müssen, da es dort nicht ausreichend Gras zu fressen gibt.









Wir fahren zum Lion Rehabilitation Center, wo ein Löwe mit prächtiger Mähne ist, aber eben leider hinter einem Zaun, daher gibt es auch kein Bild. Weiter geht es zu einer Stelle, an der die Breitmaulnashörner wegen der großen Trockenheit gefüttert werden müssen. Das 5 Monate alte Jungtier ist irgendwie niedlich. 😛
Direkt vor den Nashörnern haben Wilddogs wenige Minuten zuvor ein Warzenschwein erlegt und machen sich nun darüber her.

















Wir suchen noch nach Elefanten und finden 2 Bullen und Giraffen in der Nähe des Wasserlochs der Lodge. Leider werden das auch die einzigen Elefanten für diesen Urlaub bleiben. 🙁







Auf der Rückfahrt zur Campsite läuft uns in der Dämmerung nochmal ein Breitmaulnashorn über den Weg.



Gegen 19.30 Uhr sind wir zurück an der Campsite. Zum Abendessen gibt es gegrillten Oryx mit gefüllten Squashes und Kartoffeln und ein Fläschchen Rotwein.
Da die direkt benachbarten Campsites leer sind, ist es trotz der vielen Gäste bei uns recht ruhig.
Teil 628. Feb. 2014
Sonntag, 29.09.2013

Heute klingelt der Wecker schon um 5.40 Uhr. Wie gut, dass heute Sonntag ist… Schnell waschen wir uns und ziehen uns an. Da es sehr kühl ist, wird erst einmal alles angezogen, was wir haben und auf geht es zum Morning Drive. Frühaufsteher sind nur 11 Personen. 😁 Wir sehen Rote Kuhantilopen, Impalas, Paviane, Wasserböcke und Elands. Von Elefanten und Raubkatzen keine Spur.



Ein Fahrzeug der Lodge hat ein Signal eines Löwen, kann ihn aber wegen des dichten Gebüschs nicht finden. Wir sehen einen Honigdachs durchs hohe Gras huschen. Der ist aber leider so schnell, dass wir kein Foto machen konnten.
Am Wasserloch sind Impalas, Wasserböcke, Oryx und Paviane versammelt.









Als wir weiterfahren sehen wir einige Wilddogs am Wegesrand. Plötzlich kommt Bewegung in das Rudel. Ein paar Impalas ergreifen die Flucht, das Rudel Wildhunde jagt hinterher und unser Fahrzeug dann auch. Die Wildhunde jagen die Impalas kreuz und quer über das Gelände und wir versuchen immer möglichst dich dran zu bleiben. Leider war die Jagd am Ende nicht erfolgreich. Wir sind trotzdem total begeistert!

















Um 10 Uhr sind wir zurück im Camp und gehen erst einmal ans Wasserloch. 2 Gnus und ein paar Impalas lungern dort herum und im Wasser sind Hippos. Wir lassen uns von der Sonne etwas aufwärmen bevor wir zurück zur Campsite gehen um Frühstück zu machen. Es gibt Omelette und Brot. Wir spülen und sitzen dann neben der Feuerstelle, schauen den Warzenschweinen und Pavianen zu und schreiben ein paar Notizen für den Reisebericht.







Danach gehen wir zum Pool. Dort sind wir heute ganz allein, so dass wir etwas relaxen können. Zurück auf der Campsite schnippeln wir unseren Butternut fürs Abendessen und machen eine Paprika-Steakpfeffer-Marinade für unseren Orxy. Dann geht es duschen und zum Game Drive. Diesmal sind wir zu viert und haben daher endlich auch ein kleines Auto. Wir sehen ein Spitzmaulnashorn mit Baby und einige Antilopen. Auf der Suche nach Löwen werden wir heute auch fündig.



















Zurück an der Campsite machen wir ein Feuer, grillen Oryx und machen Butternut und Kartoffeln als Beilage. Bei einem Glas Rotwein lassen wir den Abend ausklingen.
Teil 702. März 2014
Montag, 30.09.2013

Heute lassen wir den Game Drive ausfallen und stehen erst um 7 Uhr auf. Zum Frühstück machen wir Rührei mit Speck. Während wir frühstücken genießen wir den Anblick von Giraffen, Impalas und Warzenschweine. Total schön. 🙂 
Irgendwann reißen wir uns von dem Anblick los, bauen das Canopy ab und sammeln unsere Sachen ein.
Beim Auschecken herrscht etwas Verwirrung, weil mir eine Rechnung für eine Campsite und ein Bungalow vorgelegt wird. Wir können aber aufklären, dass wir nur eine Campsite hatten und die bei der Ankunft auch schon bezahlt haben.
Bevor wir abfahren gehen wir nochmal zum Wasserloch. Dort sehen wir unsere ersten Weißschwanzgnus! 🙂 Auch Warzenschweine, Impalas, Streifengnus und Hippos sind zu sehen.



















Ich möchte an der Stelle ein kurzes Fazit zu Erindi und noch paar Bilder der Campsite, der Bungalows und des Shops einfügen.
Erindi hat uns insgesamt gut gefallen, auch wenn es am ersten Tag sehr voll war. Das Preis-Leistungsverhältnis der Campsite ist super. Eine eigene Dusche mit WC, ein Kühlschrank und eine eigene Koch- und Spülgelegenheit sind pures Luxuscamping. Dass für Gäste der Campsites und Bungalows Game Drives angeboten werden fanden wir gut und haben wir gerne genutzt. Die Game Drives sind mit 150 N$ pro Person sehr günstig, da muss man dann eben auch in Kauf nehmen, dass das Fahrzeug entsprechend groß ist. Wir würden wieder nach Erindi gehen, dann aber das Wochenende meiden.











Nach einiger Zeit machen wir uns dann auf den Weg zum Waterberg. Die Fahrt ist kurz und wir sind recht früh dort. An der Rezeption der Campsite kann man kalte Getränke kaufen und die Aktivitäten der Lodge buchen. Wir buchen für den Abend einen Game Drive. Als wir unsere Campsite beziehen ist es total heiß, so dass wir uns erst einmal mit einem Savannah abkühlen.











Dann wollen wir doch noch kurz in den Pool springen um uns zu erfrischen. Als wir dort stehen sind 2 Liegen besetzt und ich denke so vor mich hin, dass ich die beiden irgendwoher kenne. Allerdings waren wir bisher in keiner Unterkunft, wo wir mit irgendjemanden Kontakt hatten. Plötzlich macht es Klick in meinem Hirn und ich weiß woher ich die beiden kenne. Die sind Tierpfleger im Zoo Leipzig (wir schauen immer Elefant, Tiger & Co.)! Chris kann es erst kaum glauben, aber als wir uns mit den beiden unterhalten, erkennen wir sie auch von der Stimme her. Die beiden sind auch etwas erstaunt, dass wir sie erkannt haben. So ist es eben, wenn man ein Fernsehstar ist. 😄 😄 😄
Nach einer erfrischenden Runde im Pool müssen wir auch schon wieder los, da der Game Drive um 16 Uhr startet. Wir fahren nur ein kurzes Stück um dann zu Fuß auf die Suche nach Breitmaulnashörnen zu gehen. Zu viert laufen wir unserem Guide hinterher und sehen dann ein Männchen und ein Weibchen. Wir dürfen relativ nah heran. Die Riesen sind schon sehr beeindruckend.











Nach unzähligen Fotos gehen wir zurück zum Auto und fahren noch etwas im Gelände herum. Mit Gnus, Impalas und Giraffen sehen wir so die üblichen Verdächtigen. Zu Sundowner gibt es ein Savannah auf einer Ebene.





Dann geht es auch schon wieder zurück zur Campsite. Wir buchen den Guide für einen Hiking Trail Morgen früh um 7 Uhr. Der Trail soll wohl 4 Stunden dauern. Das wird bei der Hitze bestimmt ziemlich anstrengend… 😕
Heute Abend gibt es Springbocksteaks mit Karotten und Brot. Danach versucht sich Chris noch an einigen Sternenfotos.





Während wir gemütlich ein Glas Rotwein trinken hören wir plötzlich tippelnde Geräusche. Dann taucht direkt neben uns ein Stachelschwein auf! Aus der Nähe finde ich das noch niedlicher als bisher. 🙂 Es geht ungestört seinen Weg über unsere Campsite und verschwindet irgendwo im Gebüsch.
Einige Zeit später krabbeln auch wir in unser Canopy.
Teil 805. März 2014
Dienstag, 1.10.2013

Um 5.45 Uhr klingelt der Wecker. Wir gehen uns waschen, bauen das Canopy ab und gehen zur Rezeption der Campsite. Da man beschlossen hat, dass wir doch von der Plateau Lodge aus zur Wanderung starten, fahren wir dort hin. Bei dem steilen Anstieg war das eine gute Entscheidung und hat uns bestimmt 1 Stunde Wanderung erspart. 😎
Unser Guide für die Wanderung ist Wesley, ein Herero. Er erzählt uns während der Wanderung sehr viel vom Leben der Herero in seinem Dorf. Die Wanderung beginnt mit einem starken Anstieg. Ab und an ist etwas Kletterei gefragt. Wesley legt viele Pausen ein, damit wir verschnaufen können. Nach gut 30 Minuten sind wir oben am ersten Aussichtspunkt angekommen. Dort hat man einen tollen Ausblick auf das Tal.













Wir gehen weiter zum 2. Viewpoint, von dem man einen schönen Ausblick auf die Waterbergkante und das Tal auf der anderen Seite hat.



Dann gehen wir weiter bis zum Rand des Nationalparks. Da man hier nicht weiter darf, gehen wir zurück zum ersten Viewpoint und beginnen von dort unseren Abstieg.









Nach gut 2 Stunden sind wir zurück am Parkplatz der Lodge. Als wir zur Straße zurückfahren sehen wir 2 Klippspringer.



Unsere heutige Fahrt führt uns nach Okonjima, wo wir kurz vor 12 Uhr ankommen.









Im Gegensatz zum letzten Jahr werden wir nicht direkt am Parkplatz begrüßt. Wir gehen zur Lapa und bekommen View Room 1. Neu ist, dass es vor den View Rooms Schattendächer zum Parken gibt. Wir beziehen unser Zimmer und gehen direkt zum Pool.















Nach einer Erholungspause gehen wir duschen und dann direkt zum Kaffee und Schokokuchen. Unser Guide für den gebuchten Leopard Drive ist Gideon. Nach kurzer Fahrt empfängt er ein schwaches Signal von Electra. Wir machen uns auf eine lange Suche und freuen uns über diverse andere Tiere.

















Das 2. Fahrzeug hat Electra schließlich gefunden, leider im dichten Gestrüpp. Sie quert recht zügig ein Flussbett und läuft zielstrebig von uns weg in den dichten Busch. 😵





Da es dorthin keinen Weg gibt versucht Gideon mit vollem Einsatz uns einen frei zu räumen. Leider haben wir trotz großer Bemühungen Electra nicht mehr gefunden. Da die Sonne inzwischen bereits untergegangen ist fahren wir zurück zur Lodge und trinken unseren Sundowner an der Bar.
Zum Abendessen gibt es eine Vorspeise mit Auberginen und Pilzen, danach gegrillten Oryx mit Gemüse und Kartoffelbrei und als Dessert Malva Pudding.







Nach dem Essen machen wir noch einen Walk zum Hide. Wir haben Glück und sehen 3 Stachelschweine und 2 Schakale. Nachdem wir sie einige Zeit beobachtet haben gehen wir zurück zur Lodge und auf unser Zimmer.
Teil 909. März 2014
Mittwoch, 2.10.2013

Um 6 Uhr bekommen wir unseren Wake Up Call. Um 6.30 Uhr ist in der Lapa Treffpunkt zu Kaffee und Muffins. Um 7 Uhr starten wir pünktlich um beim nächsten Leoparden Tracking unser Glück zu versuchen.
Gideon empfängt wieder ein Signal von Electra. Wir machen uns erneut auf eine langwierige Suche und sehen nur diverse Antilopen und einen großen Raubvogel. Leider weiß ich nicht, um was für einen es sich hier handelt.













Als wir Electra endlich finden liegt sie im Schatten unter einem Baum vor einem Termitenhügel. Viel Action bietet sie nicht, aber wir können sie sehr lange beobachten. 🙂 Aufgrund der vielen Grashalme und Zweige gelingen uns aber kaum schönen Fotos. Nur einmal wagt sie sich kurz hervor.

















Nachdem wir alle zufrieden sind mit unserer Beobachtung geht es zurück zur Lodge und wir frühstücken ein leckeres Omelette. Dann holen wir unser Netbook um in der Lapa das WLAN für unsere Buchung bei SAN Parks zu nutzen. 😉 Nachdem das erledigt ist gehen wir zum Pool. Chris kauft sich im Curio Shop ein Hemd, während ich in unseren Rezepten nach dem passenden für die Tage im KTP suche und den Einkaufszettel schreibe. Der Pool ist recht erfrischend und wir genießen die Stille. Dann geht es wieder duschen und zum Kaffee. Heute gibt es eine Hackfleisch-Käse-Quiche und Käsekuchen.
Gestärkt machen wir uns auf zum Cheetah Tracking. Gideon sucht das Signal von Dizzy, die ein Jungtier hat. Da kein Signal zu hören ist, fahren wir auf den Aussichtspunkt. Auch von dort haben wir nur ein ungenaues Signal.















Wir fahren ins Tal und haben plötzlich ein gutes Signal. Dann geht alles ganz schnell. Das Auto wird geparkt und wir gehen einige Meter zu Fuß, bis wir sie im Schatten unter einem Baum liegen sehen. Dizzy und ihr Jungtier schlafen beide, was uns aber nicht davon abhält unzählige Fotos zu machen. 😗























Dann lassen wir die beiden in Ruhe und gehen zurück zum Auto. Kaum fahren wir weiter hat Gideon ein Signal von anderen Geparden! Wir finden recht schnell eine Gruppe mit 4 Geparden, die auch im Schatten liegen. Sie lassen sich zu ein bisschen mehr Bewegung als die ersten hinreißen. Natürlich machen wir auch hier wieder viele Fotos. 😁













Dann müssen wir uns beeilen, dass wir noch rechtzeitig zum Sundowner kommen, was wir noch gerade so schaffen. Es gibt Gin Tonic und wir genießen die Aussicht. Ein Kudu versteckt sich im Gebüsch und beobachtet uns. 😉





Zurück in der Lodge sind wir heute zum Essen an einem großen Tisch mit 10 Personen. Es gibt leckere Kürbissuppe, Oryx mit Kartoffeln und Gemüse und zum Nachtisch eine Creme brulée. Gesättigt gehen wir wieder zum Hide und freuen uns, dass ein Honigdachs einen Kurzbesuch macht! Ein Stachelschwein und die Schakale kommen und bleiben etwas länger. Als wir später von der Lodge zu unserem Zimmer gehen sehen wir am Pool nochmals einen Honigdachs. Leider ist er durch unsere Gesellschaft sehr verängstigt, so dass wir ihn in Ruhe lassen.
Teil 1015. März 2014
Donnerstag, 3.10.2013

Der Wake Up Call ist wieder um 6.00 Uhr und um 6.30 Uhr sind wir in der Lapa zu Kaffee und Muffins. Um 7 Uhr starten wir dann zu unserem letzten Leoparden Tacking und ich hoffe endlich auf ein gutes Foto.
2 Stunden lang haben wir nicht einmal ein Signal eines Leoparden, weder von Cosi noch von Electra, die sich dieses Revier teilen. Wir sehen nur Standard Game.





Ganz unverhofft sehen wir plötzlich Geparden. 😁

























Als wir dann den Hauptweg entlang fahren empfangen wir ein Signal von Electra, das von der gegenüberliegenden Seite aus dem Flussbett kommt. Wir fahren zurück, durchfahren das Flussbett und jagen dem Signal hinterher. Electra läuft hin und her und wir machen zur Abwechslung mal unzählige Fotos von ihr. 😄















Electra legt sich in den Schatten und beobachtet eine Herde Kudus. Sie ist zu ungeduldig und läuft dann doch weiter, wobei die Kudus sie entdecken. Plötzlich fangen die Kudus an unglaublich laut zu schimpfen. Dadurch warnen sie die anderen Tiere. Electra läuft weiter und eine forsche Kududame folgt ihr entschlossen und laut schimpfend. Dann folgt ihr plötzlich die ganze Kuduherde. Wer da wen jagt… 🤪







Irgendwann entschwindet Electra unserem Sichtfeld und wir machen uns auf die Rückfahrt zur Lodge. Auf dem Weg dahin haben wir viele Oryxkinder gesehen.













Zum Frühstück gibt es wieder ein Omelette, danach geht es ans Beladen des Autos. Wir checken aus und fahren zurück nach Windhoek. Da wir diesmal erst die Hälfte unserer Reise hinter uns haben, kann ich auch die Fahrt nach Windhoek genießen. Wir hören Hitradio Namibia und freuen uns über Hits wie „Hinterm Horizont geht’s weiter“ von Udo Lindenberg, aber auch den Toten Hosen und Peter Schilling mit Major Tom. 🤪
Um 14.30 Uhr sind wir bei unserer Autovermietung, weil wir einen Trichter und eine Schaufel vermissen, was im KTP vielleicht hilfreich sein könnte.
Gegen 15 Uhr checken wir erneut in Onganga ein und fahren nach einem kurzen Zwischenstopp weiter Geld holen, tanken und ins Craft Center. Wir kaufen etwas Schmuck und ein paar Tischdeckenanhänger, die eigentlich keiner braucht, die aber hübsch sind. 😄
Danach geht es in den Pick ‘n Pay und zu Checkers um unsere Lebensmittelvorräte aufzufüllen.









Zurück in Onganga waschen wir unseren Kühlschrank und die Küchenzeile aus, sortieren und verstauen unsere Lebensmittel und gehen dann unter die Dusche. Danach trinken wir noch ein Savannah bevor wir zum Essen zur Heinitzburg fahren. Als Starter bekommen wir eine Fischssuppe. Bei einer Vorspeise aus Austern, Oryx Carpaccio und Straußenmousse genießen wir die Aussicht von der Terrasse. Es folgt ein Zwischengang aus Zitronensorbet mit Minze. Zum Hauptgang hat Chris ein Duo von Gamefleisch aus Oryx und Springbock mit Rot- und Weißkohl und Kartoffelpyramiden. Für mich gibt es Kudu mit roter Bete, Pilzen und Schupfnudeln. Das ganze rundet eine Flasche leckerer Rotwein ab. 🙂









Es war ein wirklich schöner Abend auf der Heinitzburg. Das Essen war auf jeden Fall ein Highlight.
Gesättigt und zufrieden fahren wir schließlich zurück in unsere Pension.
Teil 1121. März 2014
Freitag, 4.10.2013

Heute klingelt der Wecker um 6.45 Uhr. Wir packen und gehen zum Frühstück. Von Deutschland aus hatte ich bei einem Farmer Fleisch bestellt, der uns die Bestellung heute Morgen anliefert. Danke an dieser Stelle an Christian für den Tipp und die Kontaktdaten!
Während wir noch beim Frühstück sitzen kommt der Farmer auch schon und bringt uns Fleisch, Wurst und Eier.
Für uns geht es jetzt ab in den Süden. Die Fahrt verläuft ereignislos. Ich fahre für diesen Urlaub meine ersten Meter auf der Gravelroad. 🤪 Ab und zu halten wir für ein paar Fotos an.









Gegen 14.30 Uhr kommen wir im Red Dune Camp an. Als wir parken kommt ein weiteres Auto angefahren. Ein Ehepaar steigt aus und spricht uns tatsächlich auf unser Forumsschild im Fenster an. 🤪 Die beiden kommen gerade aus dem KTP, wo sie 11 Tage waren. Sie berichten uns von vielen Springbockbabys aber wenig Katzen.
Wir werden von Pieter begrüßt, der ins auch den Weg zu unserer Campsite 2 auf der Düne beschreibt. Wir nehmen 2 Savanna Light bei ihm mit und fahren über das Farmland und hinauf auf die Düne.
Ich hatte an diese Campsite keine Erwartungen und bin positiv überrascht. Sogar fließend Wasser haben wir auf der Düne. Direkt oben an der Düne ist eine Spülmöglichkeit und ein Abfalleimer mit Deckel. Einige Meter unterhalb der Düne befinden sich die Toilette und Dusche. Alles sehr einfach, aber mit einem herrlichen Charme. Wir hätten keinen schöneren Platz für die Zwischenübernachtung auf dem Weg in den KTP wählen können.





Wir sehen uns um und genießen die herrliche Aussicht im Schatten eines Baumes mit unserem Savannah Light. Überall zwischen den Büschen des Farmlandes grasen Schafe. 🙂







Als wir unser Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen wollen um es zu marinieren bemerken wir, dass unser Kühlschrank nicht mehr läuft. Chris diagnostiziert einen Kurzschluss und telefoniert mit der Autovermietung. Die sagen, wir sollen es kleben. Das Kabel war auch davor schon einmal geflickt. Da wir kein Werkzeug haben bauen wir das Canopy zusammen und fahren zurück zur Farm. Pieter und sein Angestellter helfen uns sofort und schon nach kurzer Zeit können wir wieder auf unsere Düne fahren.
Da es Zeit für den Sundowner ist, nehmen wir unsere Campingstühle und den Foto mit auf die Aussichtsplattform und genießen den Sonnenuntergang.









Zum Abendessen gibt es heute gegrillte Oryxsteaks mit Karottengemüse und Kartoffeln mit Speck und Käse in der Folie. Danach backen wir noch frisches Brot.
Wir genießen den wundervollen Sternenhimmel über uns bis wir irgendwann müde sind und ins Bett gehen.



Teil 1224. März 2014
Samstag, 5.10.2013

Erneut klingelt der Wecker um 6.45 Uhr. Als ich auf die Toilette gehe, sehe ich dort eine kleine Echse. Der Ausblick von dort ist wunderschön.







Wir frühstücken Rührei mit Bacon auf der Düne und bauen dann unser Canopy ab. Ich fahre meine ersten Meter im Sand die Düne herunter. 🤪





Wir bezahlen unsere Campsite und pumpen unsere Reifen wieder auf. Gegen 8.30 Uhr ist dann Abfahrt Richtung Mata Mata, wo wir kurz nach halb elf an der Grenze sind.







Die Grenzformalitäten sind schnell erledigt. An der Rezeption zeigen wir unsere Buchungen vor und kaufen eine Wildcard. An der Tankstelle wollen wir volltanken, bekommen aber nur 20 l, da sie kaum noch Diesel haben und wir ja nur bis zum Kalahari Tented Camp müssen. Im Shop kaufen wir Holz und eine Karte des Parks, dann geht es auf unseren ersten Game Drive im KTP. Hier sehen wir auch unsere allerersten Springbockbabys. 🙂



















Nach 2 Stunden Gamedrive checken wir im Kalahari Tented Camp ein und schauen auf die Sichtungstafel. Leider ist da nicht viel zu sehen. Wir laden unser Auto aus, duschen und machen die Vorbereitung fürs Abendessen. Wir haben ein schönes und geräumiges Zelt mit Bad, eine Terrasse und ein separates Küchenzelt.







Wir brechen nochmal zu einem Game Drive auf, und freuen uns über unseren ersten Löwen im KTP. Auch einige Springböcke mit Babys, einige Giraffen, Oryxe und Gnus lassen sich blicken.

































Pünktlich zum Schließen des Gates um 19 Uhr sind wir zurück im Camp. Chris macht ein Feuer. Es gibt heute Steaks in Biermarinade mit Süßkartoffelbrei und Butternut. Dazu genießen wir ein Fläschchen Rotwein, die Stille und den Ausblick.
Teil 1330. März 2014
Sonntag, 6.10.2013

Um 5.45 Uhr klingelt der Wecker. Da leider nur für eine Nacht ein Zelt frei war, müssen wir packen. Hier wären wir gerne eine weitere Nacht geblieben. Sowohl das Camp als auch die Gegend des Parks haben uns hier sehr gut gefallen.





Wir fahren los und als wir in Dalkeith ankommen sehen wir gerade noch einen männlichen Löwen vom Wasserloch weglaufen. Das Trinken haben wir leider verpasst. Er läuft entlang der Düne und verschwindet dahinter.















Wir fahren weiter Richtung Urikaarus und sehen Giraffen und Kudus. Ansonsten treffen wir die Üblichen Verdächtigen.











Weiter geht es Richtung Twee Rivieren. In Achterlonie halten wir an und besuchen das Museum. 😁 In der Nähe von Konfersboom sehen wir einen Geparden. Leider liegt der recht weit entfernt unter einem Baum, aber jetzt weiß ich wenigstens, warum ich mir ein 500er Tele gekauft habe. 🤪

















Kurz nach Munro sehen wir 4 Geparden unter einem Baum im Schatten liegen. Leider sind diese genauso weit entfernt wie der erste. Durch das Hitzeflimmern werden die Fotos nicht gut, aber immerhin haben wir Beweisfotos.











Da es den Geparden offensichtlich zu warm ist und sie sich nicht bewegen fahren wir weiter nach Twee Rivieren. Dort angekommen erfrischen wir uns im Swimming Pool, kaufen ein paar Kleinigkeiten im Shop und Tanken unser Auto auf.







Wir fahren Richtung Rooiputs und beziehen dort die Campsite 3.



Nach einem kurzen Zwischenstopp zieht es uns aber schon wieder weiter. In Kijkij ist leider gar nichts los, so dass wir noch ein Stück weiter nach Norden fahren.
Neben der Straße liegen 3 Löwen im Schatten und wir beobachten sie recht lange. Von Bewegung halten die 3 aber leider nichts.









Da wir vor Sonnenuntergang wieder in Rooiputs sein wollen, machen wir uns auf den Rückweg.











Chris macht Feuer und baut das Canopy auf. Wir kochen heute ein Wildgulasch mit Chakalaka was äußerst lecker ist. 😛 Dazu gibt es ein Fläschchen Rotwein und ab und zu etwas Löwengebrüll.
Teil 1405. Apr. 2014
Montag, 7.10.2013

Um 5.45 Uhr klingelt der Wecker. Diese unchristliche Zeit wird für die nächsten Tage wohl zum Standard werden. 🤩 Als wir zur Toilette gehen treffen wir die Nachbarin von Campsite 4 die uns berichtet, dass sie in der Nacht ein Löwenrudel zwischen Campsite 3 und 4 gesehen haben. Am Vorabend gegen 22 Uhr sind die wohl aufgetaucht. Hmmm, da waren wir auch noch wach, sehen konnten wir die von unserem Stellplatz aber nicht, da sie in einer Senke waren.
Wir bauen das Canopy ab und starten Richtung Norden. Die 3 Löwen von gestern Abend haben wir leider nicht mehr gefunden. Dafür sehen wir 2 Löffelhunde.







Wir fahren zurück bis Kijkij. Dort kommt ein stattlicher Löwe auf uns zu und legt sich in den Schatten.













Nach einiger Zeit fahren wir weiter ins Aob Tal. Die Dünen dort sind landschaftlich sehr schön, Tiere sehen wir aber leider keine.









In Achterlonie legen wir eine Frühstückspause ein, danach geht es weiter Richtung Twee Rivieren. Auf dem Weg dorthin sehen wir zuerst wieder einen Geparden und danach 4. Wie gestern liegen alle weit weg und im Schatten von Bäumen.



















In Twee Rivieren angekommen spülen wir unser Geschirr und gehen duschen. Dann brechen wir wieder Richtung Rooiputs auf, haben auf dem Weg dorthin aber kaum Sichtungen.









Auf unserer Campsite setzen wir uns unter das Schattendach und bereiten das Abendessen vor. Der anschließende Game Drive führt uns nach Norden, wo wir erneut die Üblichen Verdächtigen sehen.





Auf dem Rückweg sehen wir direkt am Rooiputs Wasserloch einen männlichen Löwen, der aber leider zielstrebig die Düne hochläuft und verschwindet. Wir fahren zurück zur Campsite und genießen den Sundowner.







Zurück auf der Campsite macht Chris Feuer und baut das Canopy auf. Ich bereite die Rote Beete und die Kartoffeln in Folie vor. Dazu gibt es Game Steaks mit Bacon umwickelt. Der ganze Abend wird von gelegentlichem Löwengebrüll begleitet.
Als wir ins Bett gehen wollen schaltet Chris den Kühlschrank aus. Plötzlich ist überall Rauch im Canopy. Es hat erneut einen Kurzschluss gegeben und Flammen züngeln am Kabel entlang. 🤩 Wir gehen schnell aus dem Canopy, das schon voller Rauch ist. Die Flammen sind zwar schnell wieder aus, aber uns bleibt nichts anderes übrig als erst einmal zu lüften und zu warten. Noch etwas aufgeschreckt setzen uns in unseren Stühlen vor das Canopy und lauschen dem Löwengebrüll. Irgendwann sind wir sehr müde und das Canopy ist einigermaßen ausgelüftet, so dass wir wieder ins Bett gehen.
Teil 1513. Apr. 2014
Dienstag, 8.10.2013

Um 5.45 Uhr klingelt der Wecker und wir sind heute beide nicht richtig fit. Als wir das Chaos unseres Kühlschranks der letzten Nacht beseitigen sehen wir, dass das Kabel samt Stecker nun komplett verschmort ist. Die nächsten Tage müssen wir wohl ohne Kühlschrank auskommen. 🤨 Durch das Chaos starten wir heute erst um 7 Uhr. Schon nach kurzer Fahrt sehen wir einen Löffelhund.





Ein Stück hinter Kijkij sonnen sich 3 Löwen auf einer Düne in der Morgensonne. Wir beobachten sie recht lange, aber leider rühren sie sich nicht von der Stelle.









2 Honigdachse huschen über die Düne, sind aber so schnell wieder verschwunden, dass wir kein Foto machen können. Wir fahren weiter und halten an einer Picnicsite zum Frühstück an.





Gestärkt geht es weiter nach Nossob, wobei die Fahrt recht ereignislos verläuft.











Im Shop decken wir uns mit einer großen Menge Eis für unseren Kühlschrank ein. Wir schauen uns kurz den Pool an, entscheiden uns dann aber dafür direkt duschen zu gehen. Im Shop gibt es zwar kein Duschgel (Chris hat seines in Twee Rivieren vergessen), dafür decken wir uns aber mit kühlen Getränken ein bevor wir weiter Richtung Polentswa fahren. Direkt am ersten Wasserloch Richtung Norden sehen wir eine Menge Geier.









Hinter Nossob hat es zwar wieder etwas mehr Tiere, aber immer noch deutlich weniger als im Süden.



Gegen 15.15 Uhr kommen wir in Polentswa an und beziehen die Campsite 2. Im Schatten nehmen wir ein kleines Vesper und ein Savanna zu uns. Es ist einfach zu heiß… So ruhen wir uns unter dem Schattendach aus. Chris holt die Matratze aus dem Canopy und legt sich hin. Als er das Feuer aufschichtet ziehe ich mich mit der Matratze in den Schatten zurück und schließe für einen Moment die Augen. Als ich nach einigen Minuten meinen Kopf drehe schrecke ich damit eine Eidechse auf, die sich neben meinen Kopf auf die Matratze gelegt hat. 😄 Jetzt sind wir beide wieder wach. 😉
Wir vertrödeln den Nachmittag auf der Campsite und genießen den Sundowner bei einem Savanna. Zum Abendessen machen wir heute Hähnchenschenkel im Potje mit Reis und grünen Bohnen.















Teil 1619. Apr. 2014
Mittwoch, 9.10.2013

Um 5.45 Uhr klingelt wieder der Wecker. Schnell wird das Bettzeug weggepackt und das Canopy abgebaut. Wir hören Löwengebrüll ganz in der Nähe. Um 6.20 Uhr geht es los. Wir fahren zur leeren Campsite 1 von der man einen guten Ausblick auf das Tal hat. Dort sehen wir aber nur Springböcke. Das Gebrüll kam aus der Richtung des Polentswa Trails, also fahren wir bis zum Beginn des Weges. Von hier ist nichts zu sehen, aber weiter dürfen wir leider nicht fahren. Also kehren wir um und fahren zurück zum Hauptweg.



Kurz bevor wir diesen erreichen liegt rechts unter einem Baum ein totes Gnu, das aber völlig unversehrt ist.
Wir fahren zum Polentswa Wasserloch wo einige Gnus und Springböcke sind. Auch einige Erdhörnchen sehen wir.









Sonst ist weiter nichts zu sehen und so machen wir uns auf in den Süden Richtung Nossob.
Plötzlich überfährt Chris fast eine Löwin. 🤩 Sie liegt mitten auf der Straße. Wir halten an und als ich aus meinem Fenster schaue, sehe ich im Gebüsch einen männlichen Löwen mit dem Riss eines Springbocks. Der Kerl liegt gerade mal 2 m neben der Straße, wenn wir nicht angehalten hätten, hätten wir ihn aber vermutlich nicht gesehen. Die Löwin läuft auf der rechten Seite ins Gebüsch und ist verschwunden.



Wir beobachtenden Löwen auf der Böschung quasi auf Augenhöhe. Wenn nur dieser Busch nicht wäre…



Der Löwe knabbert gemütlich seinen Springbock zu Ende. Nachdem wir ihn eine halbe Stunde für uns hatten kommen nach und nach insgesamt 5 Autos dazu. Als der Löwe satt und vom Springbock nur noch das Gerippe übrig ist steht er auf und steht direkt vor meinem Fenster. Gut, dass Chris das Objektiv noch gewechselt hat! Mann, ist der nah! Ich fotografiere wie wild, während Chris die Zündung startet und seinen Finger am Fensterheber positioniert. 😄









Der Löwe läuft direkt vor uns über die Straße und verschwindet im Gebüsch. Die Schakale machen sich über die Reste des Springbocks her.



Nach einigen Minuten fahren wir weiter. Am Kwang Wasserloch liegt die Löwin im Schatten. Wir halten und machen noch ein paar Fotos. 🙂 Dann kommt der Löwe wieder und macht einen Haufen direkt in den Schatten neben der Löwin. Puh, wie das stinkt! Die beiden gehen ans Wasserloch und trinken.















Der Löwe kommt zurück, legt sich neben ein Auto und fixiert die Insassen. Wir beobachten die Löwen lange (und sie die Touris) bevor sie wieder im Gebüsch verschwinden.













Als wir weiter Richtung Nossob fahren, sehen wir einige Kudus.



Wir fahren weiter und sehen die üblichen Verdächtigen. Dann parkt ein Auto. Da wir nichts entdecken fragen wir, was sie gesehen haben. Die Antwort lautet „Erdmännchen!“ Endlich, die habe ich mir so lange gewünscht!
Leider sind die kleinen Kerlchen weit weg. Dennoch mache ich ein paar Beweisfotos, bevor sie verschwinden.







Wir merken uns die Stelle, damit wir später nochmal kommen können und fahren nach Nossob. Dort kaufen wir Eis für unseren Kühlschrank, tanken und machen ein Brunch mit Rührei im Schatten. Danach wird gespült und geduscht bevor wir nochmal zurück fahren um nach den Erdmännchen Ausschau zu halten. Die Erdmännchen zeigen sich leider nicht mehr.
In Qubit’je Quab sehen wir erneut viele Greifvögel und Sekretäre.















Die Rückfahrt nach Polentswa ist in der Mittagshitze unspektakulär. Der Kadaver des Gnus ist inzwischen voller Geier. Das sind bestimmt 100 Stück! Auf dem Kadaver, unter und auf den Bäumen, ständig landen neue Geier. Es herrscht ein großes Gezeter und ein Kampf um die besten Plätze am Gnu.











Wir fahren weiter zu unserer Campsite und bereiten die gefüllten Squashes und die Kartoffelscheiben in Folie für das Abendessen vor. Danach starten wir wieder zum Polentswa Wasserloch, wo sich viele Gnus, Warzenschweine, rote Kuhantilopen und Springböcke tummeln.















Uns zieht es wieder in den Süden. Am Bedinkt Wasserloch streckt uns ein männlicher Löwe seinen Hintern entgegen und trinkt. Dann läuft er in den Schatten, legt sich hin, steht nach einiger Zeit wieder auf um sein Geschäft zu verrichten, geht erneut zum Wasserloch trinken um sich dann wieder hinzulegen.















Für uns wird es Zeit uns zu verabschieden und umzukehren. Wir fahren recht zügig zurück Richtung Polentswa und Chris fährt an der Abzweigung zur Campsite vorbei direkt zum Wasserloch. Zu unserer Überraschung trinkt hier eine Löwin. Während wir sie beobachten legt sie sich faul ans Wasserloch.







Wir fahren zurück zur Campsite. Der Sundowner fällt wegen der Löwensichtungen und vielen Wolken heute aus. Zum Abendessen gibt es Game Sirloin in Biermarinade, gefüllte Squashes und Kartoffelscheiben mit Zwiebeln, Speck und Käse in Folie.
Bei gelegentlichem Löwengebrüll sitzen wir noch einige Zeit an unserem Lagerfeuer und genießen den Abend.
Teil 1727. Apr. 2014
Donnerstag, 10.10.2013

Zur gewohnten Zeit um 5.45 Uhr klingelt der Wecker und wir stehen auf. Wir bauen das Canopy ab, packen zusammen und um 6.35 Uhr fahren wir los.





An der Abzweigung der Campsites zum Hauptweg sind immer noch viele Geier und am Polentswa Wasserloch stehen einige Gnus.
Wir machen uns auf den Weg nach Norden und legen am Picknickplatz eine kurze Frühstückspause ein. Danach geht es zügig weiter. Wir halten an um eine Gnuherde zu beobachten.















Lange Zeit gibt es außer vereinzelten Gnus oder Straußen nichts zu sehen. An einem Wasserloch schauen wir dem Treiben planschender Gnus und zögerlicher Springböcke zu.
Als wir weiterfahren entdecke ich nach wenigen hundert Metern 2 männliche Löwen auf der Böschung im Schatten der Bäume liegen.





Um ein besseres Foto zu bekommen will Chris über das Dach fotografieren und steigt dazu auf die Türschwelle. Der Löwe scheint ein echter Angsthase zu sein, denn er rennt weg. Na toll. 😐 Wir wenden und fahren hinterher.



Kaum reckt Chris sich zum fotografieren wieder aus dem Auto, da läuft der Angsthasen-Löwe wieder weg in den Schatten unter den Bäumen.





Wir geben den Versuch auf an ein schönes Foto zu kommen und beobachten die beiden noch eine Weile. Als wir schließlich weiterfahren haben wir lange Zeit kaum eine Sichtung. Nur ganz selten ist ein vereinzeltes Tier zu sehen.









An der Picnicsite in Unions End halten wir an und ich mache uns Rührei als 2. Frühstück.





Wir genießen die Aussicht bevor wir weiter fahren ans „Ende der Welt“ wie es uns scheint. Am Grenzpunkt zwischen Namibia, Botswana und Südafrika steht eine Infotafel.







Besonders toll finden wir, dass man die „Spendenbox“ für die Parkranger dort oben am äußersten Ende des Parks platziert hat. 🤪
An Tieren ist leider nach wie vor nichts zu sehen. Auch meine Hoffnung auf Erdmännchen hat sich leider nicht erfüllt. 🙁 Wir fahren zurück und machen uns auf den Weg nach Gharagab. Die Straße ist wirklich toll und es macht uns Spaß hier lang zu fahren! Der Weg führt über Dünen durch eine wunderschöne Landschaft.







Gelegentlich sehen wir rote Kuhantilopen oder einen einzelnen Oryx.



Gegen 13 Uhr kommen wir in Gharagab an und werden von Andre begrüßt. Am Wasserloch sind Gnus, Oryxe und Strauße zu sehen. Andre zeigt uns unser Zelt und sagt, dass er später nochmal kommt und schaut ob alles in Ordnung ist. Als wir ihm erzählen, dass wir gerne Erdmännchen sehen würden, bietet er uns an uns später zu zeigen wo einige Ihren Bau haben. Das ist wirklich super freundlich!















Das Zelt ist nett eingerichtet und es ist alles vorhanden.
Wir laden unser Auto einmal komplett aus und versuchen etwas Ordnung zu schaffen. Dann schneiden wir unser Fleisch und Gemüse für das Abendessen und gehen duschen. Am Wasserloch können wir dabei immer wieder Antilopen beobachten.







Gegen 17 Uhr kommt Andre und fährt mit uns zu der Stelle, wo es oft Erdmännchen gibt. Wir steigen aus und folgen ihm durch das Gelände. Leider bleibt unsere Suche erfolglos. Wir finden den Bau der Erdmännchen, der ist aber leider verlassen. Andre ist etwas enttäuscht, dass er uns keine Erdmännchen zeigen konnte. Wir sind aber dennoch total begeistert, dass er mit uns dorthin gefahren ist. Auch die Gelegenheit einige Meter zu Fuß über die Dünen zu gehen hat man ja sonst nicht.
Zurück im Camp macht Chris Feuer und wir setzen uns mit einem Savanna auf unsere Terrasse. Es ist immer noch sehr heiß. Der Sonnenuntergang fällt leider aus, da es recht viele Wolken hat. Wir können auch sehen, dass es im Süden irgendwo regnet.











Zum Abendessen gibt es heute Fleisch und diverses Gemüse aus einem Topf, nach einem Rezept, das ich hier im Forum gefunden habe. In unserem Fall landen Game Fleisch, Kartoffeln, Karotten, Kürbis, Zucchini, Kraut und grüne Kochbananen im Potje. Wir essen gemütlich auf der Terrasse und trinken eine Flasche leckeren Wein.
Gegen 20 Uhr lässt sich eine Löwin am Wasserloch blicken. Für Fotos ist es leider zu dunkel und zu weit weg. Wir genießen den Abend und die Stille im nördlichsten Camp unserer Reise durch den Kgalagadi.
Teil 1824. Mai 2014
So, jetzt geht es endlich weiter....


Samstag, 12.10.2013

Um 5.45 Uhr klingelt der Wecker. Ein prüfender Blick zeigt ein leeres Wasserloch. Ich gehe ins Bad. Als Chris auf dem Weg ins Bad ist, sieht er eine braune Hyäne über den Parkplatz gehen. Wir freuen uns riesig, dass wir am letzten Tag tatsächlich unsere erste braune Hyäne sehen! 🙂 Schnell wird der Foto geholt, aber leider ist es noch vor Sonnenaufgang. Die Hyäne läuft an das Wasserloch, trinkt und geht dann über die Dünen davon.









Einige Zeit später kommt aus der Richtung eine braune Hyäne ans Wasserloch und trinkt. Wir wissen nicht, ob es die selbe oder eine andere ist.







Als die Hyäne verschwunden ist belädt Chris das Auto und ich mache den Abwasch. Als ich die Kühlbox packe kommt einer der andern Gäste in die Küche und sagt, dass nochmal eine Hyäne kommt. Die ist dann auch gar nicht mal so zottelig.











Als die Hyäne verschwindet fahren wir dann auch los. Es ist inzwischen auch schon 7.30 Uhr. Wir fahren über die Verbindungsstraße und einige Wasserlöcher südlich von Mata ab. Die meisten sind jedoch leer.















An Craig Lockhard ist eine Springbock und Gnuherde und wir beschließen dort zu frühstücken.











Danach wird es Zeit den KTP zu verlassen und so geht es nach Mata. Um 10.30 Uhr sind wir wieder in Namibia. Auf der Fahrt sehen wir einen großen Waran neben der Straße, der aber auf einen Baum flüchtet, als wir ihn fotografieren wollen.



Die restliche Fahrt verläuft unspektakulär und schon bald kommen wir in der Kalahari Anib Lodge an. Dort fragen wir beim Check in erst einmal, seit wann die C-Straße dort geteert ist. Bei unserem letzten Besuch vor 2,5 Jahren war das noch eine Gravel Road. Leider ist die Lodge heute ausgebucht und so hat uns die Zivilisation mit einem Schlag wieder eingeholt. 🙁
Unser Zimmer ist ganz nett und wir laden erst einmal sämtliches Gepäck aus. Dann geht es an den Pool.





Nach einiger Planscherei genießen wir noch die wärmende Sonne. Da wir Morgen zurückfliegen ist es damit leider bald vorbei. Dann ist es auch schon Zeit für eine Dusche und den Game Drive. Mit unzähligen Autos die alle voll beladen sind, geht es los. Wir haben einen weiblichen Guide. Direkt zu Beginn sehen wir eine Herde Elenantilopen. Leider sehr weit weg. Als wir weiterfahren entdecken wir auf einem Hügel eine Herde Zebras. Danach fahren wir zu einem verlassenem Straußennest, so dass wir die Größe und Stabilität der Straußeneier sehen dürfen.









Als nächstes halten wir an und gehen zu Fuß ein paar Meter zu einem großen Webervogelnest. Danach fahren wir auf der Suche nach Giraffen noch etwas durchs Gelände. Kurz vor dem Sundowner finden wir dann eine Herde.













Weiter geht es zum Sundowner Platz. Die Guides bauen einen Tisch mit Getränken auf und wir steigen erst einmal auf einen kleinen Hügel. Von dort kann man auch die Giraffen noch einmal erspähen. Der Sonnenuntergang vor 2,5 Jahren war durch ein Gewitter sehr spektakulär. Heute ist leider kein Wölkchen am Himmel zu sehen. Der Gin Tonic schmeckt trotzdem. 😁











Zurück in der Lodge gibt es Abendessen. Zuerst einen Salat mit Hühnchen, dann Süßkartoffelsuppe, als Hauptgang Oryx Stroganoff und als Dessert Schokokuchen.







Nach einem leckeren Abendessen gehen wir aufs Zimmer und beginnen mit dem Packen unserer Taschen für die Rückreise.
Teil 1904. Juni 2014
Sonntag, 13.10.2013

Da heute nur die Rückfahrt nach WIndhoek ansteht, stehen wir nicht ganz so früh auf. Wir gehen ins Bad und packen den Rest unseres Gepäcks in unsere Taschen. Danach geht es zum Frühstück. Da die meisten Gäste schon wieder weg sind, geht es hier sehr ruhig zu. Nach dem gemütlichen Frühstück mache ich noch ein Bild von der Terrasse, dann fahren wir Richtung Windhoek. An einer großen Shell Tankstelle tanken wir unser Auto nochmal voll.







Am Tropic of Capricorn halten wir für ein Bild. Wie bereits vor 2 Jahren wissen wir eigentlich gar nicht, was daran so besonders ist.



in Windhoek angekommen ist unser erstes Ziel die Heinitzburg für einen leckeren Apfelstrudel auf der Terrasse zum Abschied. Das hat quasi schon Tradition. 🙂













Danach geht es zur Autovermietung. Die Rückgabe geht schnell von statten und wir werden von einem Fahrer zum Flughafen gebracht. Wir gehen direkt zur Gepäckaufgabe, wo eine lange Schlange ist. Nachdem das überstanden ist, gehen wir durch die Kontrolle und trinken an der Bar unser letztes Savanna Dry. Danach kaufe ich noch ein Warzenschwein.





Dann sitzen wir in der Wartehalle, aber unser Flugzeug, das aus Johannesburg kommen soll, ist noch gar nicht da. In Johannesburg am Flughafen hat es wohl einen Stromausfall gegeben, so dass über eine Stunde lang kein einziges Flugzeug starten und landen konnte. Wir sind gespannt, ob wir unseren Anschlussfug von Jo’burg nach Frankfurt noch bekommen werden. Zum geplanten Beginn des Boardings in Jo’burg sitzen wir immer noch in Windhoek, das Flugzeug ist aber zumindest schon mal angekommen. 😕
Als wir in Windhoek abheben soll kurz danach eigentlich unser Flug nach Frankfurt schon gehen. Kurz vor der Landung in Jo’burg sagt der Kapitän, dass der Flug nach Frankfurt noch da ist und wir gute Chancen hätten den noch zu bekommen, wir müssten uns aber beeilen. Also rennen wir einmal quer durch den Flughafen, stehen ungeduldig an der Sicherheitskontrolle und rennen danach zum Gate. Dort stehen noch jede Menge andere Passagiere und das Boarding geht erst einige Minuten später los. Der Flug nach Frankfurt verläuft dann ereignislos. Mit ca. 1,5 Stunden Verspätung landen wir in Frankfurt. Von dort aus geht es dann mit dem Zug zurück nach Hause.

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