Erste 4x4 Reise in Namibia

13 Antworten · 2'922 Aufrufe · gestartet 09. Feb. 2014 von C4llya
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201409. Feb. 2014 · #1
Hallo,
haben schon viel hier im Forum gelesen und sind immer wieder über eure Hinweise und Tipps zu den geplanten Reisen begeistert gewesen.

Meine Freundin und ich werden im August das erste Mal Namibia bereisen. Deshalb würden wir uns freuen, wenn ihr unsere Reise auch mal unter die Lupe nehmt und eure Meinung dazu schreibt.

Wir haben insgesamt 24 Tage einen 4x4 Toyota Hillux mit Dachzelt. Wir wollen viel vom Land sehen und haben schon ewig viel gelesen. Ich habe mit dem Programm Gramin BaseCamp eine Route ausgearbeitet. Ich weiß bloß nicht, ob diese so umsetzbar bzw. sinnvoll ist aufgrund der Streckenlänge, Fahrtzeiten etc.

Wir wollen meistens auf Campingplätzen übernachten, dabei ist uns die Ausstattung nicht all zu wichtig. Wir sind da relativ hart im Nehmen und wollen auch bewusst das Abenteuer und können/ wollen auch einfach abseits der Straßen campieren. Einige Strecken sind arg lang und die angegebenen Zeiten werden wir wahrscheinlich eh nie einhalten können, daher werden wir daran noch etwas feilen müssen. Vielleicht sind auch angepeilte Punkte gar nicht so sehenswert wie wir uns das gedacht haben, bzw. sind wir nicht sicher was man sich in Ruhe anschauen sollte und was einfach vom Auto aus im Fahren wahrgenommen wird…

Bin gespannt was ihr dazu sagt. Wir wollen die Route nicht komplett fest einhalten, sondern mehr als Leitlinie sehen und uns daran entlang hangeln. Wir haben noch 2 Tage mit dem Mietwagen nicht verbaut, die können irgendwo dazwischen geschoben werden oder einfach ganze Tage in Teiletappen herunter gebrochen werden.

Jetzt die Route:

Tag 1 Ankunft in Windhoek Akklimatisieren und erste Nacht im Hotel
Tag 2 Übernahme des Mietwagens in Windhoek, danach Einkaufen Fahrt nach Mariental Hardap Dam [3h 20min für 250km]
Tag 3 Hardap Dam -> Brukkaros Direkt am Kraterrand campen [3h für 210km]
Tag 4 Brukkarros -> Keetmanshoop Camp an der C17/ M30 [4h für 290km]
Tag 5 Keetmanshoop -> Fish River Canyon [3h für 205km]
Tag 6 Fish River Canyon -> Garub -> Kolmanskuppe Geisterstadt -> Lüderitz [5h für 400km]
Tag 7 Lüderitz -> Wereldend [4h 30min für 375km]
Tag 8 Wereldend -> Sossuvlei -> Sesriem [4h 15min für 225km]
Tag 9 Sesriem -> Namib Naukluft Rest Camp [1h 40min für 115km]
Tag 10 Namib Naukluft Mountain Zebra Park ( Wandern etc.)
Tag 11 Namib Naukluft Rest Camp -> Vogelfederberg [7h für 380km]
Tag 12 Vogelfederberg -> Swakopmund -> Gr Spitzkoppe [2h 50min für 240km]
Tag 13 Gr Spitzkoppe ( Wandern etc.)
Tag 14 Gr Spitzkoppe -> Brandberg -> Twytfelfontein [4h 30min für 270km]
Tag 15 Twytfelfontein -> Sesfontein -> Camp Aussicht (Omaseratudu) [5h für 260km]
Tag 16 Camp Aussicht -> Opuwo -> durchs Kaokfeld -> Anfang Van Zyls Pass [6h für 230km]
Tag 17 Van Zyls Pass -> Epupa Falls [6h für 170km]
Tag 18 Epupa Falls -> Ruacana Falls [5h 40min für 210km]
Tag 19 Ruacana Falls -> Etosha Nationalpark [3h 40min für 300km]
Tag 20 Etosha Nationalpark
Tag 21 Etosha Nationalpark
Tag 22 Etosha Nationalpark -> Waterberg [3h 10min für 270km]
Tag 23 Waterberg -> Windhoek Mietwagenabgabe [3h für 280km]

Screemshot der Route ist im Anhang



h27d03de.png




Sobald irgendwas unlogisch ist oder irgend ne Info fehlt, haut es raus.
Danke schon einmal im Voraus.


Tina und Kolja
zuletzt bearbeitet 09. Feb. 2014
1'816 Beiträge · seit 200809. Feb. 2014 · #2
Hallo ihr beiden, erst mal herzlich willkommen im Forum.

Zu eurer Route: Seid ihr Urlaub oder auf der Flucht?
Ihr habt praktisch niemals 2 Uebernachtungen an einer Stelle, das ist Stress pur.

Streicht alles nordlich vo Etosha, und plant nochmal ganz von vorn. Alternativ koenntet ihrcauch den FRC weglassen.

In Etosha mind. 4 Uebernachtungen einplanen.

LG Boris
3'080 Beiträge · seit 200909. Feb. 2014 · #3
Hallo C4llya,

erstmal herzlich willkommen hier im Forum. Mein erster Eindruck der Route: viel zu viel für drei Wochen.

Ihr versucht das komplette Land von Nord nach Süd zu bereisen. Sicher kann man jeden Tag fahren, das würde ich aber nicht empfehlen. Lasst euch Zeit und plant mindestens zwei Übernachtungen vor Ort ein. Sonst ist es ein Ankommen - Übernachten - Weiterfahren. Für Aktivitäten bleibt da fast keine Zeit mehr. Ich rate euch entweder den Norden oder den Süden zu bereisen. Für den ersten Aufenthalt würde ich z.B. den Schlenker nach Norden weglassen und von Swakopmund in die Etosha fahren. Die eingesparten Tage kann man gut in Swakopmund verbringen, da fahrt ihr nach eurer Planung einfach nur durch. Auch Lüderitz ist abends ankommen und morgens weiterfahren, da bleibt fast keine Zeit für Kolmanskuppe.

Mein Rat: Weniger ist mehr.

Ihr werdet eh wiederkommen wollen.

lg sasowewi
43 Beiträge · seit 201309. Feb. 2014 · #4
Tina und Kolja

Wenn Ihr gerne den ganzen Tag Auto fahren wollt und das Land vor allem durch die Windschutzscheibe erleben, ist das eine ganz tolle Route. Und dann noch Campen anstelle entspannender Lodges oder Farmhäuser. Schliesse mich meinem Vorgänger an. Würde im August wohl eher den Süden massiv kürzen und evtl. nicht zu den Epupa Falls hochfahren. Weniger kann viel mehr sein.

War bei meiner letzten Namibia Reise exakt gleich lang wie Ihr unterwegs und habe ca. die Hälfte der Strecke absolviert. Und mir vorgenommen, nächstes Mal noch weniger Strecken zu machen.

gruss
Akubra
2'772 Beiträge · seit 200609. Feb. 2014 · #5
Hallo Tina & Kolja,

meiner Meinung nach habt Ihr Euch ein bisschen viel für die 24 Tage vorgenommen. Ihr seid dann ja nur "auf Pad".

Soviel ich weiß, sind die Unterkünfte am Hardap Dam noch geschlossen... ich glaube Umbauarbeioten o.ä. siehe: http://www.namibian.org/travel/lodging/hardap.htm
Da würde ich zur Kalahari Anib Lodge (liegt auf dem Weg) oder besser zur Bagatelle Lodge ausweichen.

Von Lüderitz werdet Ihr bei dem Fluchtprogramm auch nichts haben, ebenso von Swakopmund, wo Ihr tolle Wüstentouren machen könntet.

Anstatt nach Wereldend würde ich mir eine (mindestens) Übernachtung an der D707 suchen - eine der schönsten Strecken in Namibia

Von Sossusvlei habt Ihr bei dem Tempo auch nichts!

Und mit dem Van Zyl`s Pass würde ich es mir ganz genau überlegen! 😮 Ich fürchte Ihr unterschätzt die Pads und die Entfernungen in Namibia gewaltig. Muss denn alles in diese eine Reise passen?


Soweit nur, was mir attock aufgefallen ist.... 🤩


Mein Vorschlag:
halbiert Eure Tour und lasst es langsamer angehen. So habt Ihr nicht viel von Namibia, außer dass Ihr sagen könnt: "Wir waren da gewesen!"

Sorry, dass ich versuche Euch von Eurem Horrortrip runter zu holen!

Gruß
Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
zuletzt bearbeitet 09. Feb. 2014
261 Beiträge · seit 200609. Feb. 2014 · #6
Hallo, ihr beiden!

Eure Route liest sich sehr ähnlich wie unsere, als wir vor 10 Jahren das erste Mal nach Namibia gefahren sind. Im Forum wurde sie ziemlich zerrissen, weil viel zu viele Kilometer und viel zu selten zwei Übernachtungen an einem Ort. Ich hab mir damals noch gedacht - na gut, Tipps sind ja o.K., aber wir fahren gerne, das passt schon so. Vor Ort habe ich schon am zweiten Tag die Route komplett geändert. Statt das ganze Land zu bereisen, haben wir den Süden komplett weggelassen (haben wir später nachgeholt) und die Route deutlich entzerrt. Das würde ich euch echt auch empfehlen. Ihr seid - bis auf wenige Ausnahmen - jede Nacht woanders. Das ist ja grundsätzlich nicht so schlimm, aber da bleibt dann keine Zeit, sich vor Ort ein paar Dinge anzusehen und den Ort zu genießen. Bsp. Lüderitz - ihr kommt Abends an, Kolmannskoppe auf dem Hinweg "mitnehmen" wird ganz schön hektisch und wenn ihr am nächsten Tag gleich wieder zurückfahren wollt, ist für Lüderitz selbst oder z.B. einen Bootsausflug zu den Pinguinen nicht wirklich mehr Zeit vorhanden.
Durch Swakop fahrt ihr nur durch - das ist extrem schade, denn in und um Swakop kann man eine Menge unternehmen. Spitzkoppe 2 Tage ist klasse, genauso wie wandern im Naukluft. Aber nach der Spitzkoppe geht die Hektik so richtig los. Ihr sitzt ja quasi nur im Auto.

Ich persönlich würde Minimum den "Schlenker" nach Nordwesten ab Twyfelfontein weglassen und lieber über das Westtor (mit Übernachtung im Dolomite Camp) oder von Süden her kommend nach Etosha reinfahren. Der Waterberg lohnt sich für eine Nacht auch nicht wirklich. Entweder zwei oder weglassen. Sonst fährt man nur hin, sagt "aha" und hat nichts von der Landschaft.

Bzgl. Campen abseits der Straßen - dazu rate ich euch definitiv ab. Ich weiß auch gar nicht, ob das überhaupt erlaubt ist. Aber da sogar davon abgeraten wird, Rastplätze anzufahren, wenn sich bereits ein Auto dort befindet, weil es doch den ein oder anderen Überfall gegeben hat, würde ich nie im Leben in Namibia wild campieren.

Ach, und die Camps in Etosha solltet ihr unbedingt vorbuchen. Bei denen kann es euch sonst passieren, dass sie ausgebucht sind. Das selbe empfehle ich für Sesriem.
Wo ist eigentlich Wereldend? Davon hab ich noch nie gehört (was aber nicht heißen muss… 🙂

Ich hoffe, ihr seid jetzt nicht zu sehr enttäuscht (ich war es, als ich beim Posten unserer ersten Route fast ausschließlich "Gegenwind" bekommen habe). Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass die FoMis recht hatten. Auch wenn man gerne, viel und lange im Auto sitzt - eure Tour ist zu heftig und ich kann euch nur ans Herz legen, dass weniger hier definitiv mehr ist. Und wenn man einmal in Namibia war und es einem gefallen hat, kommt man sowieso immer wieder, so dass man sich dann eben andere Regionen angucken kann.

Lasst euch aber nicht entmutigen - viel Erfolg bei eurer weiteren Planung - der Urlaub wird auf jeden Fall toll!

Liebe Grüße
Engelchen 🤪
709 Beiträge · seit 201109. Feb. 2014 · #7
Hi,

manchmal ist weniger mehr...
NAM kpl. Nord, Mitte und Süd in 3 Wochen ist hetzen.

In Swakop mindesten 2, besser 3 Nächte!

Und auf manchen CP oder Lodge ruhig mal 2 Nächte.

Rocky
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
Themenstarter3 Beiträge · seit 201409. Feb. 2014 · #8
Hervorragend.
Danke für die schnellen Antworten.
Werden uns gleich nochmal dran setzten und von null nochmal los gehen.
Werden dann nochmal die neue Planung rein setzten :-D
195 Beiträge · seit 201310. Feb. 2014 · #9
Hallo C4llya,

wie viele km man fährt muss jeder selber wissen. Ich finde es auch nicht unbedingt notwendig mehrere Tage an einem Ort zu bleiben und fahre oft auch sehr viel, dass ist aber meine Art zu Reisen. Euch sollte nur bewusst sein, dass ihr sehr viel Zeit im Auto verbringen werdet. Trotzdem würde ich mir überlegen Schwerpunkte zu setzen. Entweder Fish River, Lüderitz etc. weglassen oder von Twyfelfontein direkt nach Etosha.

Ich gehe davon aus, dass Ihr mit einem Mietwagen unterwegs seit, dann solltet Ihr erst mal abklären, ob der van Zyls Pass überhaupt erlaubt ist. Wenn ihr eine solche Strecke einplant gehe ich mal davon aus, dass ihr über viel 4x4 Erfahrung und die notwendige Ausrüstung und Information verfügt. Die Strecke ist nämlich heftig.
Ausserdem ist mir eure Route nicht ganz klar Ihr wollt von Opuwo über den van Zyls und dann zurück nach Epupa. Der van Zyls ist nur von Ost nach West befahrbar. Danach müsstet ihr einen riesen Schlenker machen um zurück Epupa zu kommen. Geht's euch nur um den van Zyls Pass, dass scheint der einzige Programmpunkt im Kaokoland ausser Epupa zu sein. Wenn Ihr unbedingt durchs Kaokoland wollt könntet Ihr auch von Sesfontein via Purros, Hoarusib, Kumib Orupembe nach Opuwo fahren.
C4llya schrieb:


Tag 16 Camp Aussicht -> Opuwo -> durchs Kaokfeld -> Anfang Van Zyls Pass [6h für 230km]
Tag 17 Van Zyls Pass -> Epupa Falls [6h für 170km]
Tag 18 Epupa Falls -> Ruacana Falls [5h 40min für 210km]
Tag 19 Ruacana Falls -> Etosha Nationalpark [3h 40min für 300km]
Tag 20 Etosha Nationalpark
Tag 21 Etosha Nationalpark
Tag 22 Etosha Nationalpark -> Waterberg [3h 10min für 270km]
Tag 23 Waterberg -> Windhoek Mietwagenabgabe [3h für 280km]
Viel Möglichkeit zum wild Campen sehe ich auf Eurer Route nicht. Das geht hauptsächlich im Kaokoland und Damaraland. Im Süden etc. beginnt das Farmland meist direkt neben der Strasse. Einfach auf einen Parkplatz zu stellen würde ich euch nicht empfehlen.
5'479 Beiträge · seit 200910. Feb. 2014 · #10
Wenn ich Eure Reiseplanung anhand der Karte richtig interpretiere, fahrt Ihr gar nicht den van Zyls Pass, sondern nur bis zu seinem oberen Beginn. Allerdings habt Ihr Euch beim Kaokovelt die meiner Meinung nach unattraktivste Gegend ausgesucht. Außer am oberen Aussichtspunkt des van Zyls Pass fahrt Ihr die ganze Zeit über durch eintönig Mopanewälder.

Mach anstelle des Schlenkers zum van Zyls Pass lieber einen durch die Trockenfluss-Canyons nach Purros. Zu den Epupa Falls dann lieber direkt von Opuwo.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
112 Beiträge · seit 201210. Feb. 2014 · #11
Hallo C4llya,

ich bin selbst ein "Gerne-und-viel-Fahrer", für mich ist dies eine von mehreren Arten, ein Land kennenzulernen.
Aber zumindest teilweise muss ich mich meinen Vorrednern anschließen - die ursprüngliche Strecke ist ein bissel viel für 3 Wochen.
Ich würde den Süden auslassen, von WHK direkt nach Sesriem, dann mind. 2 Nächte in Swakopmund (z.B. eine Tour zu den "Little Five"), und dann weiter zur Spitzkoppe. Von dort über Twyfelfontein weiter zum Etosha.
Euer Titel dieses Threads lässt vermuten, dass Ihr wirklich auf eine 4x4-Tour aus seid. Da sind mir mehrere Dinge nicht ganz klar:
- die Tour ist fast durchgehend auf normalen Straßen (breite Schotterpisten sind in NAM "normale" Straßen)
- Lediglich der Van-Zyls-Pass wäre echtes 4x4-Feeling (naja, und die letzten 3 km zum Deadvlei), aber da würde ich nicht unbedingt mit einem Hilux fahren, lieber mit einem Landcruiser
- Wenn Ihr wirklich ein wenig 4x4 fahren wollt, würde ich Euch den Khaudom Nationalpark empfehlen. Dort könnt Ihr auch gefühlt "wild" campen (Ihr müsst zwar auf eines der beiden Camps, aber die sind weder bewirtschaftet noch eingezäunt)


hc7e7ff7_2014-02-10.jpg


Die Nordausfahrt ist knapp 60km Tiefsand, da könnt Ihr Euch richtig austoben. Sorgt aber für eine entsprechende Ausrüstung (Kompressor, Schaufel, Sandbleche/Sandmatten, ...).

HAVE FUN!

pc_espe
Wohnen, wo andere Urlaub machen, Urlaub machen, wo keiner wohnt!
1'455 Beiträge · seit 200610. Feb. 2014 · #12
pc_espe schrieb:Hallo C4llya,
...
- Lediglich der Van-Zyls-Pass wäre echtes 4x4-Feeling (naja, und die letzten 3 km zum Deadvlei), aber da würde ich nicht unbedingt mit einem Hilux fahren, lieber mit einem Landcruiser
...

HAVE FUN!

pc_espe
Also pc_espe,
wenn Du sonst nix 4x4´taugliches in Namibia kennst, hast Du wohl noch nicht viel vom Land kennengelernt...

Und die Südafrikaner fahren den van Zyl mit Hilux auch rückwärts mit Anhänger...

Zwischen Abenteuer und Leichtsinn sind dann noch ein paar Zwischenstufen.
Einige Autovermieter lassen ihr Baby ausdrücklich nicht auf einige Strecken, da gehört der van Zyls-Pass auch oft dazu. Und wenn jemand noch nie einen 4x4 und die dazu passenden Strecken gefahren ist, sollte man vielleicht sanft anfangen und dann je nach Bauchgefühl steigern.

LG aus Windhoek
Jens
Themenstarter3 Beiträge · seit 201410. Feb. 2014 · #13
Erst einmal danke für die guten Tipps. Haben versucht die Meisten zu berücksichtigen.

So wir haben die ganze Route jetzt nochmal etwas abgeändert.
Station 1 Windhoek
Station 2 Hardap
Station 3 Bukkaros
Station 4 Keetmanshoop Camp an der C17/ M30
Station 5 Fish River Canyon Hobas Rest Camp u.a. über Gamchab 4wd Trail
Station 6 Rosh Pina
Station 7 Klein Aus Vista
Station 8 Lüderitz
Station 9 Wereldend Rest Camp
Station 10 Sossusvlei
Station 11 Naukluft Mountain Zebra Park
Station 12 Gamsberg
Station 13 Swakopmund (2 ½ Tage)
Station 14 Spitzkoppe (2 Tage)
Station 15 Brandberg
Station 16 Twyfelfontein
Station 17 Etosha National Park (3 ½ Tage)
Station 18 Waterberg
Station 19 Windhoek

Die Aufenthaltsdauer wird je nach Lust und Laune verlängert oder verkürzt, wobei die Route relativ fest sein sollte.

Eine Frage hab ich noch:
Lohnt sicher der Waterberg nach dem Etosha Nationpark? Wir haben schon einige Dinge darüber gelesen und es kommt uns so vor, als ob der Waterberg kräftig nach einem Besuch des Etosha abstinkt. Dann würden wir den Waterberg aufgeben und die Zeit lieber in andere Teiletappen stecken.

Ebenso machen wir uns die gleichen Gedanken über die Twyfelfontein.

Wir haben auf der Route ein paar Offroad Strecken eingebaut. Also laut der T4A GPS Maps - Traveller's Africa sind das Offroadpisten. Sind die erfahrungsgemäß welche oder falsch klassifiziert?
So zum Beispiel um den Brandberg herum, teilweise südwestlich des Fish River Canyons.
Hier nochmal ein neuer Screenshot von der neuen Route und der offroad strecke Brandberg. Vielleicht kennt die ja jemand.
hfbf9ea0.png


h0c6df9a.png
112 Beiträge · seit 201217. Feb. 2014 · #14
Hallo Jens,
ich beziehe mich natürlich auf die Streckenbeschreibung vom Anfang des Threads, und da kann ich nicht viel 4x4 erkennen...
Nein, ich war tatsächlich noch nicht überall in NAM, aber doch in einigen Gegenden, und ich würde relativen Anfängern nicht empfehlen, mit einem (meiner Meinung nach) leicht untermotorisierten Vehikel mit etwas zu wenig Bodenfreiheit bestimmte Strecken zu fahren.
Die meisten Südafrikaner fahren den Hilux auf solchen Strecken übrigens selten unmodifizert - sie haben oft mehr Bodenfreiheit, wie ich bemerkt habe.

Ich selbst bin schon oft mit dem Hilux unterwegs gewesen und habe mir des Öfteren einen Landcruiser gewünscht - daher meine Kommentare. Bin trotzdem immer durchgekommen, auch wenn ich mal im Tiefsand stecken geblieben bin. Aber sowas gehört ja schließlich mit zum Abenteuer! 😉

BTW: Ich fahre daheim selbst einen Landcruiser, und auch in Australien ist das das Fahrzeug meiner Wahl.

Viele Grüße,
pc_espe
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zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2014