SCSchusterThemenstarter18 Beiträge · seit 201404. Feb. 2014 · #1DANKE für die vielen Antworten....revanchier mich gerne mit Tipps und Wissen über Ecuador, Thailand, Bali und Australien 🙂
Guten Abend,
Meine Frau ( Nambia-selbstfahrer-erfahren) und ich ( gar nicht Afrika-selbstfahrer erfahren) planen für August 14 Tage eine Rundreise durch Tansania.
Gerne würden wir dies mit einem Geländewagen mit Zeltdach komplett als Selbstfahrer möglichst ohne Guide machen.
Beim Recherchieren bin ich auf sehr unterschiedliche Aussagen gestoßen.
A) Kennt jemand einen guten, seriösen Anbieter, der einem eine Selbstfahrertour zusammenstellen kann oder kann wirklich alles problemlos selber machen (mietwagen, Campingplätze). Was für Nambia wesentlich leichter scheint als für tansania, zumindest nach recherchieren im Internet.
😎 was für kosten pro Tag würdet ihr veranschlagen. (Auto, eintritt Nationalparks, Verpflegung, Campingplätze) für 2 Personen.
C) die highlights kann man im Internet ganz gut greifen, aber hat jemand Geheimtipps oder genau anders rum, was wird als Highlight verkauft, kann man sich aber schenken.
Danke für eure Hilfe !
Volker
Ithro7 Beiträge · seit 201304. Feb. 2014 · #2Hallo Volker,
Mit Tansania habt ihr euch ein wunderschönes Land ausgesucht.
Gerade die Nationalparks sind grandios.
Wir waren vor 3 Jahren mit einem Guide unterwegs. Habe damals glaube ich keinen einzigen Selbstfahrer gesehen, die Pisten sind z.T. auch nicht ganz einfach und nur mittelmäßig beschildert. Aber habe im Vorfeld gelesen, dass wohl auch dass möglich ist.
Wenn dann würde ich an eurer Stelle eine Selbstfahrertour zusammenstellen lassen a.e. von einem ortsansässigen Reisebüro. Da kann man Kosten besser kalkulieren und kann bei Problemem immer jemanden anrufen.
Kosten in Nationalpark muss man pro Person 80-100 Euro rechnen, wenn ich das richtig in erninnerung habe.
Geheimtipp als solchen habe ich nicht aber Tarangire Nationalpark hat mir mit Abstand am besten gefallen. Was ich auch toll fand war zur Entspannung noch 3 Tage Sansibar. Die Serengeti und Ngorogoro sind sicherlich ebenfalls berechtigte Höhepunkte und man hat eine hohe Chance auf die big five.
Viele Grüße
David
SCSchusterThemenstarter18 Beiträge · seit 201404. Feb. 2014 · #3Hallo David,
Vielen Dank für die Info und bei Sansibar haben wir schon was im Auge...greenandblue Lodge 🙂
picco6'369 Beiträge · seit 201105. Feb. 2014 · #4Hoi Volker
Ja, klar kann man Tansania als Selbstfahrer machen, ist aber nicht so verbreitet, die Meisten fahren wie ich mit Driver-Guide.
Aber jeder wie er mag!
Möglich ist es auf jeden Fall!
Geheimtipps...nein, hab ich nicht, aber drei Reiseberichte, der Vierte folgt so etwa ab August, Du findest sie in meiner Signatur oder in den Reiseberichtzusammenfassungen des Unterforums Tansania.
Schau da und
bei der TANAPA (klick mich) mal rein, in den Zusammenfassungen findest Du auch Reiseberichte von Selbstfahrertouren.
Wennn Du eine Route eingestellt hast kann man Dir mehr helfen...wir wissen ja noch nicht mal ob Ihr im Norden oder im Süden unterwegs seid...
Ausserhalb der geteerten Hauptstrassen (z.B. Arusha-Mto wa Mbu) rechne ich mit jeweils 30km/h, auf den Teerstrassen mit 60km/h Durchschnitt, nicht mehr!
SCSchusterThemenstarter18 Beiträge · seit 201405. Feb. 2014 · #5Guten Morgen, vielen Dank und auch danke für die tanapa...hatte die Seite schon auf englisch, aber auf deutsch ist's natürlich einfacher. Reiseroute liegt im Norden.
Die np, der Krater, arusha
tiggi1'558 Beiträge · seit 201105. Feb. 2014 · #6Guten Morgen Volker,
im letzten Jahr war KarstenB , hier aus dem Forum alleine ohne Fahrer mit einem 4x4 in Tanzania unterwegs, schreibe ihn ruhig mal an! Allerdings waren die beiden im Lodges unterwegs, über den Vermieter soll es auch Dachzelte geben. Ich meine mich daran zu erinnern, weil wir das auch mal planten, jedoch auf Grund der hohen Kosten vorerst aufschoben.
Liebe Grüße
Biggi
DTDiana in Cape Town211 Beiträge · seit 201105. Feb. 2014 · #7Man kann Tanzania problemlos selbstfahrend bereisen, ohne Vorbuchungen. Das einzige Gegenargument wäre ein hoher Preis für den Wagen.
Tips: Ruaha NP, Mikumi NP, Arusha NP, Lake Manyara und Tarangire NP.
Topobär5'479 Beiträge · seit 200905. Feb. 2014 · #8Nur weil es nicht so weit verbreitet ist, bedeutet das nicht, dass selbstfahren in Tansania ein Problem ist. Es gibt auch ein Paar Vermieter von Fahrzeugen mit Campingausrüstung. Manches ist in Tansania sogar einfacher als im südlichen Afrika. Als Camper brauchst Du zum Beispiel keinerlei Campsites vorzubuchen. T4A gibt's auch für Tansania. Damit ist die Orientierung kein Problem.
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200605. Feb. 2014 · #9Hallo Volker,
natürlich kannst Du Tanzania auch als Selbstfahrer machen. Und es ist sogar ziemlich einfach, da Du keinen Campingplatz vorbuchen mussst. Nur wenn Du einen der Special campsites willst, dann musst Du buchen.
Wir waren 2012 im November im Norden unterwegs. Gemietet haben wir unser Auto mit Dachzelt bei Tanzanian Pioneers. Es kostete pro Tag 100 Euro (incl. der gesamten, recht guten Campingausstattung), dabei waren 100 km frei. Und wir stellten fest, dass diese 100 km fast genau gepasst haben.
Daniel Staub ist auch gerne bei Buchung der Special campsites behilflich. Und überhaupt kann ich diese Firma absolut empfehlen. Der E-Mail-Verkehr war auf deutsch und auf alle unserer vielen Fragen vorher bekamen wir umgehend eine Antwort.
Vielleicht liest Du auch mal meinen Reisebericht dazu:
http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/266133-reisebericht-selbstfahrertour-durch-tansania.htmlViel Spass beim Planen wünscht
Beate
SCSchusterThemenstarter18 Beiträge · seit 201405. Feb. 2014 · #10Super danke...Kennst du einen seriösen und guten Anbieter von Geländewagen bzw. Ausarbeitung von Routen ?
SCSchusterThemenstarter18 Beiträge · seit 201405. Feb. 2014 · #11Hallo Beate,
super vielen Dank. Den Tip mit Tansania pioneers habe ich schon gelesen...war sogar glaub ich von dir.
Das wäre ideal...Was wir brauchen, ist ein Fahrzeug und Hilfe bei der Route und den Campingplätzen...
Was war denn DEIN absolutes Highlight ??
Liebe Grüße
Volker
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200605. Feb. 2014 · #12Schuster schrieb:Hallo Beate,
Was war denn DEIN absolutes Highlight ??
EIN absolutes Highlight gabs nicht, eigentlich war die gesamte Reise ein einziges Erlebnis.
Was uns besonders gut gefallen hat war jedoch der Lobo-Campsite mit der Büffelherde rundum und der nächtliche Besuch der Büffel dort.
Dort hatten wir auch in der 2. Nacht "Besuch" von einem Löwen. Naja, nicht ganz:
wir wollten ins Zelt gehen und haben vorher uns nocheinmal ans Auto gestellt und mit der Taschenlampe etwas in der Gegend herumgeleuchtet. Und gerade in diesem Augenblick ging ein männlicher Löwe so ca. 10 - 15 m an uns vorbei. Er lies sich auch durch das Licht nicht stören, wendete nichteimal den Kopf. Normalerweise hätten wir ihn nie gesehen.
Das zweite Highlight war der Special campsite in Moru Kopjes. So absulut einsam, mit Löwengebrül nachts ganz nahe. Und mit einem solch tolle Blick raus in die Serengeti. Dahin möchte ich auf jeden Fall nocheinmal.
Gruss Beate
BABahari2 Beiträge · seit 201309. Feb. 2014 · #13Hallo Volker,
obwohl Asienerfahren, haben wir uns als älteres Semester eine Selbstfahrerreise ohne Guide nicht zugetraut und waren im Oktober mit Fahrer in den Nationalparks unterwegs. In die Usambaraberge und nach Sansibar sind wir dann aber allein weitergereist und haben dort unser Ding auch allein gemacht. Zusammengestellt hat uns das wirklich absolut nach unseren Wünschen Christoph Friedrich aus Berlin - concept reisen. Können wir sehr empfehlen. Für uns ist es auch im Nachhinein stimmig, mit Guide unterwegs gewesen zu sein. Zum Einen ist das Fahren auf den Schotterpisten, und das stundenlang, kraftmäßig sehr anstrengend. Zum Anderen hätten wir wohl kaum sooooo viele Tierbeobachtungen allein gemacht. Wenigstens nicht in dieser begrenzten Zeit. Auch, dass die Fahrer untereinander in Kontakt stehen, erhöht ihre Trefferrate gewaltig!
Highlights gibt es wirklich viele, doch auch für uns war der Tarangire ein ganz besonderes Erlebnis!
Mal sehen, ob ich unseren Reisebericht mal fertig bekomme...
Viele Grüße, Sabine
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200609. Feb. 2014 · #14Hallo Volker,
Schuster schrieb:C) die highlights kann man im Internet ganz gut greifen, aber hat jemand Geheimtipps oder genau anders rum, was wird als Highlight verkauft, kann man sich aber schenken.
ich finde es in Afrika immer spannend, in die kleinen Dorfkneipen zu gehen in irgendwelchen kleinen Dörfern, durch die Touristen normalerweise immer ungebremst durchfahren, dort das Essen der Einheimischen zu essen und Chibuku, Bananenbier oder Palmwein zu trinken oder alternativ morgens Chapati zu essen und Chai zu trinken.
Außerdem fand ich die Piste von Arusha um den Kilimanjaro nach Moshi interessant (kann aber sein, dass die auch mit 4x4 nicht durchgängig fahrbar ist - 2009 war ziemlich in der Mitte eine Stufe von 40-50 cm Höhe) und die Fahrt nach Zanzibar auf einem kleinen Boot. Hat nur den Nachteil, dass man dann ein Immigration Office aufsuchen und den Einreisestempel nachträglich besorgen muss. In Stonetown würde ich den Nachtmarkt aufsuchen und einfach mal ziellos durch die Altstadt schlendern.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...