Kreditkarten-/Passdaten bei Buchung Unterkunft

3 Antworten · 981 Aufrufe · gestartet 04. Feb. 2014 von oryx51
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Themenstarter9 Beiträge · seit 201404. Feb. 2014 · #1
Hallo allerseits,

welches Maß an Vorsicht ist bei der Weitergabe von persönlichen Informationen wie Kreditkartennummern, CVV-Nummer, Personalausweisnummer, etc. auf EINEM Formular geboten?
Ich wundere mich, dass immer noch - wie in den letzten Jahren - von Unterkunftsanbieter überwiegend diese umfangreichen Informationen in Kombination verlangt werden.
Ich verstehe sehr wohl, dass sie Verbindlichkeit bei Buchungen haben müssen.
Nur welches Verfahren gibt beiden Seiten - Reisenden und Anbieter - Sicherheit, die nicht von Dritten durchbrochen werden kann?
Ich habe bei meinen Buchungen der letzten Jahre die o.g. Angaben immer auf getrennten Wegen - Teil über Fax, Teil telefonisch bzw. via Email - weitergegeben.
Eben weil ich irgendwie ein ungutes Gefühl habe, all meine persönlichen Daten auf einem Blatt Papier durch die Welt zu schicken.
Gerne würde ich von euren Erfahrungen bzw. "sicheren" Verfahren profitieren.
3'080 Beiträge · seit 200904. Feb. 2014 · #2
Hallo oryx51,

meine Erfahrungen: ich schicke nie alle Daten auf einem Blatt Papier, ich trenne die Daten so dass niemand mit einer einzelnen Datei etwas anfangen kann. Die sicherste Methode ist ein Fax mit einer Hälfte und eine Mail mit dem Rest der Daten. Oder einen kurzen Telefonanruf.

Bisher hatten alle Partner vor Ort Verständnis dafür die Daten in Portionen zu bekommen. Ich biete das übrigens meinen Kunden auch an weil ich selbst auch so handele.

lg sasowewi
33,1k Beiträge · seit 200604. Feb. 2014 · #3
Moin oryx51,

willkommen im Forum!
Nutze Mal die http://www.namibia-forum.ch/suchen/erweiterte-suche.html (Erweiterte Suche). Das Thema wurde häufiger in epischer Breite disuktiert.

Die Kreditkarte ist für den Kunden weiterhin das sicherste Zahlungsmittel. Wenn etwas falsch abgebucht wurde, lässt Du es zurückbuchen und haftest mit maximal €50. Wenn eine Unterkunft dieses verlangt, kannst Du dem entweder nachkommen oder Dir eine andere Unterkunft suchen.

Ich persönlich geben meine Daten auch alle zusammen in einer eMail raus - das seit Jahren weltweit und ohne irgendwelche Probleme. Kann aber auch schief gehen 😉 Auf getrennten Wegen oder zumindest in getrennten eMails macht sicherlich Sinn.

Viele Grüße aus dem Regen Windhoeks
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gast04. Feb. 2014 · #4
Hallo,


die Sorge um die Sicherheit dieser Daten ist nachvollziehbar.
oryx51 schrieb:Ich habe bei meinen Buchungen der letzten Jahre die o.g. Angaben immer auf getrennten Wegen - Teil über Fax, Teil telefonisch bzw. via Email - weitergegeben.
Eben weil ich irgendwie ein ungutes Gefühl habe, all meine persönlichen Daten auf einem Blatt Papier durch die Welt zu schicken.
Gerne würde ich von euren Erfahrungen bzw. "sicheren" Verfahren profitieren.
In der Praxis ist die Gefahr gering, dass Kreditkartendaten auf dem Übertragungsweg abgefangen werden (also bei der Übermittlung per E-Mail, Fax, ..) - außer vielleicht von der NSA, die die Daten aber "nur" nutzt, um ein Profil von Dir zu erstellen und nicht um damit Einkaufen zu gehen.

Es ist für Angreifer viel attraktiver, da physisch oder datentechnisch einzubrechen, wo man gleich tausende Kreditkartendaten auf einmal abgreifen kann, als solche Daten mühselig und kostenintensiv aus gigantischen Datenströmen heraus zu filtern. Die viel größere Gefahr ist der Umgang mit diesen sensiblen Daten beim Empfänger der Daten, also dem Vermieter, der Lodge, .... Wie sicher sind die Computer, auf denen die Faxe und E-Mails ankommen? Werden die Faxe und E-Mails mit diesen Daten ausgedruckt und in Ordnern abgeheftet? Ich glaube die Details möchte ich bei vielen kleinen Anbietern im südlichen Afrika gar nicht wissen. Die haben im Alltag andere Prioritäten als Datenschutz und Datensicherheit.
😵

Trotzdem und auch angesichts teilweise horrender Bankgebühren für Auslandsüberweiungen in Fremdwährung rate ich zur Kreditkarte. Die Sicherheit dabei definiert sich weniger durch technische Schutzmaßnahmen als durch die üblicherweise vorhandene Haftungslimitierung und Kulanz der Kartenanbieter. Ansonsten suche Dir einen Anbieter, der die ganzen Buchungen für Dich erledigt und den Du über eine deutsche Bankverbindung bezahlen kannst. Paypal wäre theoretisch auch eine Alternative, ist aus verschiedenen Gründen im südlichen Afrika aber kein Thema.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2014