NAM-BOT-NAM in 22 Tagen 2. Versuch

8 Antworten · 2'499 Aufrufe · gestartet 03. Jan. 2007 von hejo
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Themenstarter101 Beiträge · seit 200603. Jan. 2007 · #1
Hi zusammen,
lieben Dank für Eure lieben Tipps, wir haben sie artig verarbeitet und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:
1. Tag Windhoek-Erongo Plateau Camp (EPC)
2. Tag EPC - Xaragu Camp
3. Tag XC-Okaukuejo Camp
4. Tag Etosha
5. Tag OC - Namotumi
6. Tag N - via D3001/3016 - Nqandu Safari Lodge (bei Rundu)
7. Tag NSL - Goabaca Campsite
8. Tag Bwabata NP (ehemals Caprivi Game Park)
9. Tag GC - Bunn Hill
10.Tag Mudumu NP (falls möglich?)
11. Tag Bunn Hill (BH 😉 ) - Chobe Safari Lodge (bei Kasane)
12. Tag Chobe NP
13. Tag Chobe NP (Vicfalls-Tour)
14. Tag Chobe NP (ev. Bootstour)
15. Tag CSL - Farm Zelda (Nähe Kasane/ Grenze BOT)
16. Tag FZ - Düsternbrook
17. Tag Düsternbrook - Camp Gecko (Solitaire)
18. Tag Soussusvlei
19. Tag Camp Gecko -Windhoek
20. Tag Windhoek
21. Tag Windhoek (Wagenrückgabe)

Fragen:
1.) D 3001/3016 sollen im Januar problemlos befahrbar sein??? 🤨
2.) wo könnten wir noch einen Tag/Ausflug in ein Buschmann-Dorf einbauen? 😊
3.) Haben wir eine Chance den Mudumu NP zu erreichen, oder können wir gleich umplanen (wegen Straßenverhältnissen)? 🤢
4.) ist die Route inzwischen etwas "üblicher" geworden? 😛
5. Wie sieht es überhaupt mit Moskitos im Norden und BOT aus???

Freuen uns schon auf Eure Ideen 🙂 , Kritik 😈 weil wollen jetzt endlich los....
😁
LG Hejo
http://meine.flugstatistik.de/cuckoo
2'346 Beiträge · seit 200603. Jan. 2007 · #2
Hallo HeJo,

tut mir leid, aber irgendwie kann ich nicht so recht erkennen, welche Tipps aus dem Forum du wo berücksichtigt hast. Ungewöhnlich bleibt die Tour auf jeden Fall. Meines Erachtens habt ihr Problembereiche nur durch andere ersetzt. Dazu folgende Anmerkungen:

1.
Die (sinnvolle) erste Übernachtung in Windhoek fehlt, stattdessen habt ihr zum Schluss zwei davon.

2.
Die "one-night-stands" am Anfang der Tour machen wenig Sinn, da ihr nicht viel von den Stationen haben werdet. Bei nur einer Übernachtung in Xaragu werdet ihr kaum Gelegenheit haben, Twyvelfontein & Co. zu besichtigen.

3.
Die Zeit in Etosha ist immer noch recht knapp bemessen, aber immerhin einen Tag länger.

4.
Zur Befahrbarkeit des Mudumu NP kann ich nichts sagen. Da müssen andere ran.

5.
Am 15. und 16. Tag gerät irgendwas durcheinander. Zelda Guestfarm liegt 20 km westlich des Grenzübergangs Buitepos bereits in Namibia. Verwechselst du da was? Jedenfalls ist es unmöglich, von Kasane nonstop bis Zelda zu fahren. Wie wollt ihr überhaupt von Kasane aus durch Botswana fahren? Habt ihr die Durchquerung des Chobe NP und Moremi NP aufgegeben?

6.
Eine Nacht Düsternbrook macht meines Erachtens auch wenig Sinn. Aber irgendwie müsst ihr euch bei dem Trip Chobe Safari Lodge - Zelda Guestfarm - Düsternbrook sowieso noch was anderes einfallen lassen.

7.
Ich würde die Tour nach wie vor umkehren und zum Schluss von Etosha aus über Vingerklip bzw. Xaragu - Erongo Richtung Sossusvlei fahren - wenn überhaupt. Das erscheint mir einfach rationeller.

Weiterhin viel Spaß und nicht über die "Besserwisserei" ärgern
Armin
2'732 Beiträge · seit 200603. Jan. 2007 · #3
6. Tag N - via D3001/3016 - Nqandu Safari Lodge (bei Rundu)
7. Tag NSL - Goabaca Campsite
8. Tag Bwabata NP (ehemals Caprivi Game Park)
9. Tag GC - Bunn Hill
10.Tag Mudumu NP (falls möglich?)
11. Tag Bunn Hill (BH ) - Chobe Safari Lodge (bei Kasane)

Da ihr niemals länger als einen Tag an einer Stelle bleibt, würde ich eher den Plan so aufgeben um mehr Tage z.B. in Etosha oder Chobe verbringen zu können.

6. Tag N - via D3001/3016 - Nqandu Safari Lodge (bei Rundu)
7. Tag NSL - Kasane

So habt ihr vier Tage gewonnen.

Euere Tour würde auch etwas "strukturierter" ablaufen, wenn ihr am Anfang nach Soussusvlei fahren würdet. Die Strecke sollte auch noch zu schaffen sein, an dem Tag an dem ihr ankommt (auch wenn einige davon abraten werden, gleich am ersten Tag so ein Stück zu fahren - wir haben es jedenfalls immer so gemacht). Von Soussusvlei zurück nach Windhoek und wie geplant weiter.

15. Tag CSL - Farm Zelda (Nähe Kasane/ Grenze BOT)
Wird ein sehr langer harter Fahrtag, wenn ihr das so durchziehen wollt. Ich nehme mal an, ihr denkt an keine Durchquerung des Chobe N.P. via Savuti. So bleibt euch nur die Teerstraße über Nata nach Maun ca. 6 - 7 h fahrt. Dann kommen noch einmal ca. 4 h Fahrtzeit nach Ghanzi und dann noch einmal 3 h zur Grenze. Viel Spass!😕
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
22 Beiträge · seit 200603. Jan. 2007 · #4
Hallo Hejo,

ich muss Armin zustimmen, dass Eure Tour nach wie vor ungewöhnlích ist. Unterschätze in Namibia auf keinen Fall die Distanzen und teilweise auch den Zustand der Strassen! Wenn man auf die Landkarte schaut denkt man erstmal, das ist ja quasi um die Ecke und wundert sich dann doch, wie lange man braucht. Ihr solltet Euch als erstes einmal eine Namibia/Botswana-Karte besorgen, wenn Ihr die noch nicht habt, in der auch die Kilometer-Entfernungen angegeben sind, damit Ihr Euch klar werdet, was Ihr Euch da an Kilometern vorgenommen habt. Ein gutes Beispiel ist für mich Eure Übernachtung im Camp Gecko in Solitaire, wenn das Eure Ausgangsbasis für Soussousvlei sein soll. Ihr werdet von dort auf keinen Fall schon früh morgens die Dünen erreichen können und gegen 11 Uhr sollte es dort im Januar furchtbar heiß sein. Will meinen am selben Tag von Solitaire hin und am gleichen Tag zurück heißt viel Autofahren.Lieber in Sesriem übernachten.
Generell frage ich mich, warum ich Euch so eine Riesenstrecke aufbürdet, bei der noch so viele Fragen offen sind, wenn ihr schon am Sonntag fliegt? Warum nicht für den Anfang eine klassische Selbstfahrerreise, bei der Ihr Euch um die Route nicht mehr so viele Gedanken machen müsst?
Zum Beispiel sowas:

http://www.afrika.de/images/maps/Nam_Tour_klass_map.gif

Viel Erfolg noch beim Planen!
349 Beiträge · seit 200603. Jan. 2007 · #5
Ich habe auch den Eindruck, dass Ihr auf Teufel komm raus möglichst viel in diese 22 Tage hineinpacken wollt. Wenn es Euch darauf ankommt, bestimmte Ziele "abzuhaken", dann kommt das hin, aber wenn Ihr auch Stimmung schnuppern, Afrika-Feeling wachsen lassen, die Ruhe genießen etc. wollt, dann macht Ihr Euch mit Euerer Planung einen Bärendienst.

Saragossawood hat recht: man täuscht sich leicht über die Distanzen. Mir gings auch so bei meiner ersten Reise: unterwegs musste ich plötzlich manche Ziele streichen, weil die Zeit nicht reichte. Nachmittags irgendwo ankommen und morgens schon wieder auf die Piste zu müssen - dafür ist mir mein Afrika-Urlaub zu schade.

Mein Vorschlag wäre, sich Soussousvlei für einen zweiten Urlaub aufzuheben - dann könnt Ihr den Rest viel entspannter genießen.

Ah, und zum Schluss der Reise zwei Tage Windhoek kann ich nicht empfehlen - nach soviel Einsamkeit, Ruhe und Natur törnt das eher ab. Lieber am Anfang Windhoek zur Einstimmung nehmen, am letzten Tag reicht dann ein Nachmittag, um letzte Mitbringsel zu besorgen und das ein oder andere anzusehen.
www.daniel-gutmann.de
12 Beiträge · seit 200603. Jan. 2007 · #6
Hi hi ihr!
Ich gehe im März das erste mal nach Namibia. Macht es Sinn alles so vorzuplanen? Oder muss man das, da man sonst keinen Platz mehr auf den Campingplätzen bekommt??? Ich bin eher der spontan Reiser..und würde genaueres unten erst festlegen. Grüssle Mivea
Themenstarter101 Beiträge · seit 200603. Jan. 2007 · #7
Wir wissen Eure kritischen Meinungen wirklich zu schätzen!!! Es hilft sehr bei der Planung. Wir wissen das die Strecken lang sind, aber wir wollen einen ersten Eindruck haben und gleichzeitig genießen was wir sehen ... das ist ein schwerer Kompromiss 😉 ... wir arbeiten ander 3. Version ... Gott sei Dank ist die Karte von Botswana heute gekommen ... ihr habt Recht: die Strecken sind zu lang!
http://meine.flugstatistik.de/cuckoo
7'272 Beiträge · seit 200603. Jan. 2007 · #8
@hejo: Lasst den Kopf nicht hängen. Macht einfach das was in die Zeit reinpasst und vergesst nicht dass Ihr den Urlaub auch geniessen sollt.

Anhand von Kartenmaterial und Bücher die wir auf den Reisen dabei haben, planen wir die Reise immer erst während der Fahrt. So können wir auch auf Tips die wir unterwgs erhaltet eingehen. Von Vorteil ist natürlich, wenn einem die möglichen Ziele einigermassen bekannt sind. Dafür sind eben die Bücher da und die Infos die Ihr im Forum erhaltet.

Nehmt Eure absoluten MUSS Destinationen nicht erst in den letzten Tage in Angriff. Überlegt Euch unterwegs immer wie lange Ihr noch Zeit habt bis Ihr wieder zurück fliegen müsst und wie lange Ihr dahin mit einem Tag Reserve noch braucht. Wenn es Euch irgendwo super gefällt, dann bleibt auch mal einfach da und macht einen neuen Plan.

Geniesst es!

@Mivea: Ich denke aus meiner Antwort an Hejo ist es schon klar, oder?

Herzliche Grüsse
Chrigu
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449 Beiträge · seit 200603. Jan. 2007 · #9
Ich würde die 22 Tage damit verbringen, von Windhoek über Sossusvlei, Swakopmund, Vingerklip, Etoscha und ggfs. noch Caprivi -> Windhoek zu fahren, glaube ich .... 😛 (Ironie)

Wie schon an anderer Stelle von einem anderen Forumsmitglied angemerkt, würde ich auch die Zick-Zack Fahrerei vermeiden wollen und die Tour mit dem Uhrzeigersinn Windhoek-Namib-Swakopmund-Etoscha-Caprivi-Vic-Falls-Botwana-Tour-Maun-ggfs. Zwischenübernachtung bei Ghanzi oder Gobabis-Windhoek. Letzteres ist eine lange Strecke und über grosse Strecken echt wirklich ermüdend zu fahren.

Aber: Weniger ist manchmal mehr, man sollte nicht versuchen, möglichst viel in kurzer Zeit zu erledigen ! Denkt mal drüber nach ! 😏<br><br>Post geändert von: African Traveller, am: 03/01/2007 15:16
Gruss A/T AUCH DIE LAENGSTE REISE BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT...(chinesisches Sprichwort) Namibia-die Perle Afrikas