robert.viennaThemenstarter255 Beiträge · seit 201321. Jan. 2014 · #1
Hi,
in der Tracks4Africa-Garmin-Karte ist ein Trail eingezeichnet, der von der White Lady Lodge Richtung NW nach Twyfelfontein führt.
Ich sitz grad vor der Live-Map wo der Trail nicht besonders hervorgehoben und nur strichliert ist, aber in der Garmin-Map ist der Trail mit "4WD Main Trail" mit einer durchgehenden schwarzen Linie markiert.
Kennt den Trail jemand? Ist der fahrbar / landschaftlich interessant?
Oder soll man lieber die Straße über Soris Soris wählen, die hier im Forum mal als landschaftlich schöne Verbindung empfohlen wurde?
Wo kämen wir da hin, wenn alle immer nur sagten "Wo kämen wir da hin?", und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
magic-vibes582 Beiträge · seit 201021. Jan. 2014 · #2
Hallo Robert,
das kommt auf dein Fahrzeug und deine Fahrkünste drauf an..... 🙂
Sonnige Grüße aus Swakopmund Volker
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robert.viennaThemenstarter255 Beiträge · seit 201321. Jan. 2014 · #3
Hab einen Hilux 4x4.
Fahrkünste sind derzeit noch gering, aber bis ich dort bin werde ich 2 Wochen Namibia hinter mir haben 🙂
Im Ernst: Es gibt einen Trail von Uis nordwärts, vor dem hier im Forum irgendwo gewarnt wird, da dort 2 Touristen verdurstet sind.
Das ist aber nicht der, oder?
Wo kämen wir da hin, wenn alle immer nur sagten "Wo kämen wir da hin?", und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
magic-vibes582 Beiträge · seit 201021. Jan. 2014 · #4
Robert, wenn du auf Basecamp mal richtig reinzoomst, wirst du sehen, dass es dort viel Wege gibt. Es wäre sicher sehr fahrlässig, wenn jemand dir so pauschal sagen würde, dass du das fahren kannst. Es stimmt, dass da ein Tourist in der Gegend verdurstet ist (seine Frau wurde lebend gefunden) und deshalb würde ich dir eher abraten mit der wenigen Erfahrung. Hast du denn ein Sat-Telefon dabei?
Die Strecke über Sorris Sorris ist aber auch sehr schön und du kannst von der White Lady Lodge aus auch kleine Pads bis Sorris Sorris fahren.
Gruss Volker
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MAmaxnam148 Beiträge · seit 200921. Jan. 2014 · #5
Mal wieder ein klassischer Fall von Selbstueberschaetzung....
Viel Glück!
Max
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magic-vibes582 Beiträge · seit 201021. Jan. 2014 · #6
Hallo Robert,
ich möchte eigentlich einmal etwas grundsätzliches dazu sagen. Vor Jahren haben wir auf dem Hosea Kutako Leute gesehen, die noch in dem alten kleinen Restaurant saßen und über gute Karten, in denen zum Glück nicht alle Tracks eingezeichnet waren, versucht haben, sich ihre Reiseroute zusammen zu stellen. Meistens hatten sie einen 4x4 mit Campingausstattung gemietet und dachten dass sie überall damit hinfahren können, wo Wege eingezeichnet sind. Einigen konnten wir das ausreden.... Heutzutage sitzt dort niemand mehr über Karten, denn es gibt das GPS und Basecamp (oder andere) und die guten installierten Karten von Tracks4Africa, in denen mittlerweile fast alle Tracks aufgeführt werden, die jemals von jemanden gefahren wurden, auch Motorradfahrern. Nur als Beispiel: Ein Track, den ein Motorradfahrer gefahren ist, aufgezeichnet und T4A zur Verfügung gestellt hat, muss nicht grundsätzlich von einem 4x4 befahrbar sein. Ich bekomme ein richtig ungutes Gefühl, wenn ich daran denke, dass sich immer mehr Reisende einfach darauf verlassen, dass sie einer Line im GPS, ob nun unterbrochen oder nicht. nachfahren können. Ich finde es klasse, dass du hier nachfragst, aber ich finde auch, dass 14 Tage Erfahrung und learning by doing nicht ausreichen, um überall hin fahren zu können, es sei denn, du willst garnicht Urlaub machen sondern suchst das Abenteuer....:) Wie sehen das denn deine Mitreisenden, für die du sicherlich die Verantwortung für deine Entscheidung übernimmst?
Schöne Grüße und ein gutes Händchen bei der Planung Volker
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Gerd19425'538 Beiträge · seit 200821. Jan. 2014 · #7
Hallo Robert,
ich bin vor drei Jahren einen der vielen Trails von der White Lady zum Brandberg gefahren. Es waren alle Schwierigkeitsgrade vorhanden, die ich mir als einigermaßen erfahrener Fahrer vorstellen konnte. Tiefstsand, Flusskies (lekker, wenn du nicht weißt, ob da Schwemmsand oder gar Wasser drunter ist) und, und, und. Ich habe 8 Stunden gebraucht und bin beim letzten Büchsenlicht angekommen und habe danach mir und meiner Frau versprochen: Nie mehr ohne zweites Fahrzeug. Denn wir haben in den ganzen 8 Stunden nicht ein einziges Fahrzeug gesehen. Und Sat-Telefon hatten wir leider auch nicht.
Liebe Grüße von der Atlantikküste Gerd
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201121. Jan. 2014 · #8
maxnam schrieb:Mal wieder ein klassischer Fall von Selbstueberschaetzung....
Warum, noch geht es hier doch nur um Info!
Robert, es gibt dort viele Tracks, aber man sollte die nicht alleine fahren ohne Satphone, oder nur mit zwei oder besser drei Fahrzeugen. Wie auch schon von Volker erwähnt. Die Ausstattung sollte auch professionel sein, genug Wasser, Essen,etwas für extra Schatten etc, falls etwas ist und man muß länger auf Hilfe warten.
Wenn Du ein Mietfahrzeug hast, dann fällt dieser Track sowieso ins Wasser.
Falls immer noch interessiert, dann gebe ich Dir gerne mehr Info, provided Du bist so vorbereitet wie oben angedeutet. Bin Teil von dem Track jetzt im Dezember wieder gefahren, kenne aber auch die Strecke von Uis aus, obwohl das länger her ist.
Best Regards
Adolf
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Taddeltours108 Beiträge · seit 201221. Jan. 2014 · #9
Halloli,
also ich würde in auf jeden Fall Sorris Sorris empfehlen. Ich bin selten eine schönere Strecke gefahren. Und dort habe ich auch zum ersten mal dieses "Achtung Elefanten"-Schild gesehen 🙂
Viele Grüße Susanne
robert.viennaThemenstarter255 Beiträge · seit 201321. Jan. 2014 · #10
magic-vibes schrieb:Robert, wenn du auf Basecamp mal richtig reinzoomst, wirst du sehen, dass es dort viel Wege gibt.
Eigentlich nicht (siehe der Trail mit dem Bäumchen in Bildmitte).
Dass ihr mich alle warnen wollt ist fein, darum frag ich ja. Der Trail hat 3 Stellen die mit Warnsymbolen gekennzeichnet sind (1 rechts vom Bäumchen, 2 gleich südlich von Twyfelfontein).
@maxnam: Warte doch mal ab wie ich mich entscheide, bevor Du mich abqualifizierst.
Ist den Track schon jemand von Euch gefahren?
Ich finde im Basecamp keine Kartenlegende, aber die durchgehende schwarze Linie wird sonst auch für Trails wie die Khowarib-Schlucht oder den Kuiseb Canyon (Ich glaube das ist die D 1983) verwendet. Beides Trails, die schon viele gefahren sind. Aber das muss natürlich nichts bedeuten, daher frag ich ja ...
@ Cruiser: Kein Satphone und Mietfahrzeug. Steht in den Mietverträgen irgendwas dass man nicht Trails fahren darf? Wie lautet die genaue Formulierung, die das ausschließt?
Wo kämen wir da hin, wenn alle immer nur sagten "Wo kämen wir da hin?", und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
robert.vienna schrieb: @ Cruiser: Kein Satphone und Mietfahrzeug. Steht in den Mietverträgen irgendwas dass man nicht Trails fahren darf? Wie lautet die genaue Formulierung, die das ausschließt?
In den meisten Mietverträgen stehen folgende Ausschlüsse: Sandwich Harbor, D3700 Epupa-Swartbois Drift, van Zyls Pass, along riverbeds, offroad, not registered roads. Am besten klärst du deine jeweilige Strecke vorab mit dem Vermieter ab und lässt dir das OK geben. Die Auslegung ist bei jedem etwas verschieden.
maxnam schrieb:Mal wieder ein klassischer Fall von Selbstueberschaetzung....
Viel Glück!
Max
Finde es hat nichts mit Selbstüberschätzung zu tun sich hier im Forum zu informieren. Dafür ist das Forum doch da. Ich denke mal er fragt nach, dass er eben nicht auf Strecken fährt, die nichts für ihn sind. Kritisch ist doch eher wenn man uninformiert irgendwo hin fährt oder man sich auf Basis der vorliegenden Informationen auf Strecken wagt denen man selbst oder seine Ausrüstung nicht gewachsen ist.
ich weiß nicht, welche Version du da von T4A auf Basecamp nutzt, aber bei mir wird es (zum Glück) anders dargestellt. Die Strecke als durchgehende schwarze Linie zu kennzeichnen ist schon recht verantwortungslos. Hast du dir schon überlegt, was du tun wirst, wenn du eine Panne hast, dir vielleicht die Ölwanne aufreißt oder du dich hoffnungslos fest fährst? Mich würde auch interessieren, wo du gelesen hast, dass viele Unerfahrene schon den Khowarib Trail allein und ohne Sat-Telefon gefahren sind... 🙂
Weiterhin viel Erfolg bei deiner Planung und sonnige Grüße aus Swakopmund Volker
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"14 Tage Erfahrung" - die Frage ist, wo Du die machen wirst? Im Kaokoveld und Khaudum oder eher um Sesriem und Etosha? Wenn Du die 14 Tage mit Offroad-Fahren, der Interpretation von Karten (und meinetwegen auch GPS) verbringst, dann traue ich Dir - unbekannterweise - auch die Strecke zu... ansonsten lass es lieber sein!
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201122. Jan. 2014 · #15
Die Strecke von White Lady zum verbrannten Berg by Twyfelfontein ist ein gut ausgefahrener Track und ist mit T4A kein Problem, es sind auch ein paar tricky Passagen dabei, Rating von 1-5, dann geb ich denen eine 3+, aber wenn Du den mit einem Mietfahrzeug fährst ohne Erlaubnis und Du strandest, dann hast Du richtig Ärger an der Backe. Bin mir auch sicher das der Vermieter das nicht zuläßt. 😉
Best Regards
Adolf
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Topobär5'479 Beiträge · seit 200922. Jan. 2014 · #16
Wenn Du die Region zwischen Brandberg und Twyfelfontein erfahren willst, würde ich Dir eher die Strecke von Brandberg-West und am Doros-Krater vorbei empfehlen. Das ist meiner Meinung nach die einfachste Strecke in der Region.
Wenn Du allein fährst, solltest Du zur Sicherheit ein Sat.Fon anmieten.
Wenn Du nicht auf dem Billigtrip bist, finden sich bei einigen Vermietern Fahrzeuge, mit denen Du solche Strecken fahren darfst. Einige Vermieter haben extra für schweres Gelände ausgestattete Fahrzeuge im Angebot.
Eine Frage ist mir im Laufe dieser Diskussion mal wieder in den Sinn gekommen. Wie haben denn die erfahrenen Offroader hier im Forum ihre Erfahrungen gemacht? Bei mir war es genau so, wie es hier den meisten abgeraten wird - learning by doing. Das war noch in Zeiten vor GPS und Sat.Fon. Das war oftmals auf die harte Tour. Musste den Wagen sehr häufig ausgraben. Mir fehlten selbst viele theoretische Grundlagen, die man sich heutzutage im Forum schnell anlesen kann (z.B. dass man im weichen Sand den Luftdruck reduziert). Viel wichtiger als Offroadkenntnissen sind Outdoorkenntnisse, eine Notfallstrategie und die richtige Einstellung zu der Sache. Man muss bereit sein, ein Abenteuer einzugehen, bei dem nicht alles klappt. Wo man improvisieren muss und wenn es ganz blöd läuft für einige Zeit in der Wildnis überdauern muss.
robert.viennaThemenstarter255 Beiträge · seit 201322. Jan. 2014 · #17
magic-vibes schrieb:Hallo Robert,
ich weiß nicht, welche Version du da von T4A auf Basecamp nutzt, aber bei mir wird es (zum Glück) anders dargestellt. Die Strecke als durchgehende schwarze Linie zu kennzeichnen ist schon recht verantwortungslos.
Ich nutze die neueste Version von T4A für Garmin. Wenn der Weg so schlecht ist, sollte man wirklich T4A verständigen. Wenn das mit ======= dargestellt wäre, wäre es abschreckender.
@ Khowarib-Schlucht: Ich habe das ganze Forum rauf und runter gelesen und wirklich den Eindruck bekommen, das ist machbar:
genau, irgendwann und irgendwo muss man ja mal anfangen Offroaderfahrungen zu sammeln und dabei Strecken fahren und Dinge machen, die man noch nie gemacht hat. Anders geht es nicht. Die Frage ist nur, welchen Hürden man sich dabei gleich am Anfang zumutet. Es ist eine gute Idee, die Offroad-Dosis langsam zu erhöhen und nicht gleich die schwierigsten und abgelegensten Strecken zu fahren.
Einiges kann man ggf auch schon vorab lernen, z.B. bei einem Offroad-Fahrkurs in Deutschland. Anderes kann man da aber nicht lernen. Zwischen Fahren auf dem Sand einer deutschen Kiesgrube und Fahren auf Wüstensand besteht z.B. ein großer Unterschied - was nicht nur ein Eindruck vieler aus der Praxis ist, sondern wofür es auch hinreichende Erklärungen gibt.
Beste Grüße
Guido
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201122. Jan. 2014 · #19
Es ist auf jedenfall machbar, und ich stimme auch Topbär zu. Alles muß nur richtig organisiert sein. 😉
Der Track ist eh mehr steinig als sandig, hier mal ein Bild aus der Gegend:
Best Regards
Adolf
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robert.viennaThemenstarter255 Beiträge · seit 201322. Jan. 2014 · #20
Alter Schwede. Und mit Hänger auch noch.
Ist das jetzt ein Foto aus der Khowarib (da soll es auch eine felsige Steilstelle geben, am westlichen Ende) oder von Uis - Twyfelfontein?
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