wum01.deThemenstarter99 Beiträge · seit 200721. Jan. 2014 · #1
Hallo zusammen,
wir würden ab Ende Mai gerne nach Angola. Wir starten ab Windhoek, dort steht unser Unimog. Nun (also sehr frühzeitig... 😊 ) suchen wir nach entsprechenden Infos.
Wer kann uns da einige nützliche Tipps geben und mir zum Beispiel einen Reiseführer empfehlen...das ist dann doch alles eher wenig, was man da so findet.
Danke vorab Martin
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Swakop19522'664 Beiträge · seit 201221. Jan. 2014 · #2
Der einzige halbwegs ordentliche Reiseführer ist der BRADT ISBN-13 978 1 84162 443 3
Gibt es bei www.namibiana.de
CScsaa1808136 Beiträge · seit 200621. Jan. 2014 · #3
Ich hab letzte Woche das Büchlein von Robert Pfrogner "Zeit für Afrika - Anleitungen für Angola" in die Hand bekommen. Ist zwar kein Reiseführer, sondern ein aktueller Reisebericht im Eigenverlage. Gibt aber doch einen guten ersten Eindruck. ISBN 978 3 7322 9246 2. Sowohl der neue Bradt Guide als auch dieses Buch sind beim bekannten Online-Buchhandel erhältlich.
W3Windhuk 3453 Beiträge · seit 201322. Jan. 2014 · #4
Hallo Martin & Wenke, was wollt Ihr über Angola wissen? Bradt ist euch schon empfohlen worden, wenn Ihr noch Fragen habt bitte fragen kann auch Pn sein. Gruß Jochen
wum01.deThemenstarter99 Beiträge · seit 200722. Jan. 2014 · #5
Hallo zusammen,
Danke für die schnellen Antworten. Da haben wir ja dann mal etwas in der Hand.
@Jochen: Danke für Dein Angebot. wir planen jetzt mal etwas genauer und ich würde mich dann in einigen Tagen mit möglichen fragen bei Dir melden.
Gruß Martin
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Kandanga115 Beiträge · seit 201028. Jan. 2014 · #6
Hallo Martin! Mich würde mal interessieren: habt Ihr ein Visum für Angola bekommen (falls Ihr nicht gebürtige Namibier seid)?
Gruß, Kandanga
wum01.deThemenstarter99 Beiträge · seit 200728. Jan. 2014 · #7
Hi Kandanga,
Wir sind aus Deutschland und haben noch kein Visum beantragt. Wir warten noch auf das Einladungsschreiben, welches wir beilegen müssen. Ich hoffe, dass es noch diese Woche kommt. Wir wollen Ende Mai hin...sollte sich also noch ausgehen...
Gruss Martin
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Kandanga115 Beiträge · seit 201029. Jan. 2014 · #8
Hallo Martin! Ich weiß nicht, ob Ihr wisst, was Euch für den Visumantrag alles bevorsteht. Die Auflagen sind auf jeden Fall so, dass spätestens dann, wenn man einen Kontoauszug vorlegen muss, einem die Lust vergeht. Von den 200€ (oder sind`s gar 250?) Visumgebühren mal abgesehen. Dann ev. Gelbfieberimpfung und derjenige, der Dich einlädt, muss eine Beglaubigung von einem Notar haben, dass er dort ansässig ist. Lass mich bitte wissen, wenn Du den Abzieher im Pass hast. Es interessiert mich brennend. Gruß, Hugo
BEBeginner78 Beiträge · seit 201030. Jan. 2014 · #9
Hi
Also bei der Angolanischen Botschaft in der Schweiz ging das relativ problemlos. Einladungsschreiben, Nachweis über finanzielle Mittel, Polizeiregisterauszug, 100 usd und 10 tage warten... Weiss nicht wies in Deutschland ist.
Was ich mir eher zermürbend vorstelle ist der Grenzübertritt mit eigenem Auto und die unzähligen Check-points. Selbst mit dem Bustaxi mussten wir immer wieder umkehren weil etwas mit den papieren vom fahrer nicht stimmte...Wo wollt ihr den hin?
Falls ihr portugiesisch könnt, auf fnac.pt finden sich noch ein paar weitere Reiseführer.
Viel Spass in Angola!
wum01.deThemenstarter99 Beiträge · seit 200730. Jan. 2014 · #10
Hallo zusammen,
das mit dem Visum ist zwar nicht billig und man muss einige Papiere beibringen, aber das sollte machbar sein. Ich werden berichten, sobald es hierzu Neuigkeiten gibt.
Das mit dem Grenzübertritt und dem eigenen Auto wird eher spannend. Wir planen eine kleine Runde und werden so ca. 10 bis 12 Tage drüben in Angola sein. Eine Route haben wir noch nicht ausgesucht und sind da auch sehr flexibel. Mit dem Unimog fahren wir normalerweise auch keine riesen Strecken...das wird ja aber in Angola auch weniger das Problem sein.
Wenn Ihr also Empfehlungen für den Süden Angolas habt und es etwas gibt was man auf jeden Fall gesehen haben sollte 🙂 ich freu mich (auch wenn es immer sehr schwierig ist "Fremden" etwas zu empfehlen)
Gruß Martin
BTW.: wir können kein Wort portugiesisch...es bleibt also spannend.
Guten Morgen Martin, wir haben 2011 eine Tour durch den Südwesten Angolas gemacht; drei Autos, sechs Personen. Vielleicht findest du den einen oder anderen Hinweis in meiner Reisebeschreibung den Ihr verwenden könnt:
Nun hatten wir aber auch das Glück das ein Mitreisender einen angolanischen Paß und eine Fazenda in Angola hat. Er hat uns dann eingeladen. Die Beschaffung der Papiere in Angola, aber auch in Deutschland ( Visum) hat ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen. Ich hatte mein Visum innerhalb von 14 Tagen, d.h. einen Monat vor Abreise, im Briefkasten. Mein Mitreisender, ebenfalls aus Deutschland, bekam sein Visum erst in der Woche vor der Abreise und das erst nach energischem Nachfragen.
Nach meinen wenigen Erfahrungen: rechtzeitig mit den Papieren und Impfungen anfangen.
Viel Erfolg weiterhin bei der Planung. Gruß strassenkind / Peter
BEBeginner78 Beiträge · seit 201030. Jan. 2014 · #12
Ciao Martin
Ja, Empfehlungen sind schwierig...hier zwei altbekannte:
Mir gefiel Lubango sehr gut, gemütliches Kleinstadt-Flair, feiner Cafe, ein paar gute Bars, kühl, wunderschöne grüne Hügel um die Stadt herum...besonders Serra da Leba
Ebenfalls sehr toll fand ich die Strasse runter von Lubango nach Namibe. Falls Du (relative) einsamer Strand und guten Fisch magst, geht etwas nördlich von Namibie in eines dieser Fischerdörfer, ziemlich abgelegen aber dafür auch wunderbare Anfahrt durch die Mondlanschaften...
Wenn Du noch Fragen hast einfach melden, Herzlich, Beginner
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200830. Jan. 2014 · #13
@ strassenkind Herzlichen Dank, dass du uns an deinem sehr eindrücklichen und informativen Reisebericht teilhaben lässt! Eine schöne und hilfreiche Einstimmung während unserer "Reisevorbereitung", - leider fahren wir erst im nächsten Jahr (endlich!). Gruß lilytrotter
Nachtrag: Jepp, so is das - ich kenn doch euren schönen Bericht schon längst... hab ich beim ersten Querlesen nicht gemerkt... - so ist das mit den Infos: ins Gehirn rein und bei momentanem Nicht-Gebrauch wieder raus... 😄
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
wum01.deThemenstarter99 Beiträge · seit 200730. Jan. 2014 · #14
@Strassenkind: Danke für den Reisebericht! den werde ich mir heute Abend mal in Ruhe ansehen. Der erste kurze Blick war sehr vielversprechend.
@Beginner: ja, es ist immer schwer jemandem etwas zu empfehlen...besonders wann man Ihn nicht kennt. trotzdem oder gerade deshalb freue ich mich über jeden Tipp. Reiseführer sind ja indiesem Fall dann doch etwas dünn gesät 😉
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lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200830. Jan. 2014 · #15
Hallo, wum01.de!
Kleiner Crashkurs in Portugiesisch ist für Angola bestimmt sehr hilfreich und wenn du zufällig Spanisch kannst, auch recht einfach zu erlernen. Wir waren ein wenig in Sorge, so ganz ohne Portugiesisch für den Alltag, das Hallo, Wie Gehts und Auf Wiedersehn und die (Markt-) Einkäufe und haben lieber ein wenig vorgesorgt. In diesem Kurs wurde von einigen Teilnehmern als kleiner Einstieg – einfach nur zum Hör-Verstehen und Mini-Konversation empfohlen: - der Mini Sprachkurs von Pons, den gibt es sehr günstig! Deutlich teurer und umfangreicher und natürlich besser ist der Power Kurs in 4 Wochen, der wurde sogar von der Kursleiterin als sinnvoll gelobt. Nun hoffe ich, dass mir bis zu unserer Reise im nächsten Jahr nicht allzu viel vom Gelernten verloren geht... – lässt sich ja aber schnell wieder auffrischen.
Eine gute Reise wünsch ich euch und viel Spaß beim Lernen Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
W3Windhuk 3453 Beiträge · seit 201330. Jan. 2014 · #16
Hallo Martin & Wenke, ich würde Euch auf alle fälle vorschlagen über Ruacana nach Angola zu fahren, so haben wir es auch gemacht, ich war 5 Wochen und das 2x 6 Wochen da. Zurück kann man getrost über Oshikango nach Namibia, das letzte mal haben wir für den Grenzübergang 20 min. gebraucht. Die wollen da nur ein Papier haben und natürlich den Stempel im Pass. Wegen dem Papier, das ist ganz wichtig ohne dem kommst Du nicht mehr aus Angola raus. Strassensperren wollen das auch immer sehen und da kann es vorkommen, daß das Papier von einem Polizist zum Anderen gereicht wird. Da muss man ganz genau aufpassen das man es auch wieder zurück bekommt. Ich habe es immer so gemacht, habe mich genau vor den der das Papier hat gestellt und dann wurde es denen meistens zu dumm und sie gaben es mir zurück. Das Papier wurde bei mir, und ich glaube es ist noch so, mit rotem Kuli ausgefüllt. Wenn Ihr über Ruacana einfahrt kommt Ihr in den Iona Park da kommt Du in den kleinen Ort Iona, da musst Du dich bei der Polizei Melden. Das gleich, solltet Ihr nach Kunene Mund fahren!!! Die Strasse nach Kunene Mund ist von Anfang bis Ende nur Wellblech, und Du weisst der Unimog liebt wellblech, also lass die Luft anständig raus und dann geht es einigermassen. Versuche nicht den Totesacker zu fahren, d.h. ander See nach Namib. Der Unimog ist zu langsam und ich würde es alleine auch niemals machen. Der Weg von Kunene Mund nach Namib ist auch sehr schön. Wenn Du möchtest kann ich Dir da noch Tips geben. Sage mir ungefär wie hast Du dir die Reise gedacht. Wir sind beim 2x bis zum Kongo gefahren. Würde ich heute nicht mehr machen. Grüße Jochen
wum01.deThemenstarter99 Beiträge · seit 200730. Jan. 2014 · #17
...dann werfe ich mal eine erste, mögliche Tour in die Runde...
Hallo Martin, ich habe so zum Spaß den südlichen Teil unserer Tour auf deinen Vorschlag gelegt. Siehe Anlage. Und siehe da : 🙂 Wir sind seinerzeit im Uhrzeigersinn gefahren, als erst Iona NP. Würde ich wieder so machen, ist aber eher so ein Bauchgefühl. Auf einer solchen Reise würde ich den weniger genau planbaren Teil zu Beginn der Reise legen. Die Strecke NAM Grenze bis Lubango, so wie Ihr sie fahren wollt, ist gut ausgebaut und - auf hohem Niveau - eher nicht so reizvoll. Eine Strecke um Kilometer zu machen. Was ich vermisse ist das Autowrack, den Ford, als Station. Ca. 1 Stunde von Espinheira entfernt. Habe ich auf der Karte mit einem roten Punkt gekennzeichnet. Ein fantastisches Hochplateau. Was Tombua bietet weiß ich nicht; als Stop an der Küste kann ich Mariquita Bay nur wärmstens empfehlen. Liegt etwas nördlich von Namibe. Grundsätzlich würde ich für den Teil durch den Iona NP nicht so viele Tageskilometer einplanen. Der Park ist wunderschön und zu schade um da nur so durch zu hetzen. Öfters ein Pause machen und alles genießen. Und rechtzeitig am späten Nachmittag mit der Nachtlagersuche anfangen. Mit Beginn der Dunkelheit sollte alles stehen.
Euch weiterhin viel Spaß bei der Planung und neid neid neid....
Gruß Peter
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200802. Feb. 2014 · #19
@ wum01.de ich hoffe, du hast nichts dagegen, wenn ich mich mit eigenen Fragen hier in deinem Thread dazwischenmische, aber vielleicht bringen sie auch dir was. (Wenn du das nicht magst, dann sag es bitte.) Übrigens, auch wir planen die Tour „gegen die Uhr“, denn wir möchten uns gut ausgerüstet am Anfang im Parque de Iona aufhalten. Wir bevorzugen es, solche etwas unberechenbareren Strecken, auf denen man nicht an jeder Ecke mit Hilfe rechnen kann (also auch mal größere Zeitverluste in Kauf nehmen muss), an den Anfang einer Reise zu legen.
@ strassenkind u. Windhoek 34 (und natürlich auch andere, die schon dort waren), vielleicht könnt ihr uns etwas zu unseren Fragen sagen: - Muss man über Moimba in den Parque de Iona? Oder kann man auch weiter südlich davon in den Park einfahren? Über Cassere>Manaculama. - Muss man sich auch bei der Ankunft in Städten vor der Übernachtung bei der Polizei registrieren lassen? Oder gilt das nur für Iona (Nationalpark) und Foz do Cunene (Grenzgebiet)? - Gibt es an der Oasis do Namibe eine Campsite? - Wart ihr bei den Rock Paintings bei Capolopopo? Gibt es freien Zugang? Mit/ohne Guide?
Vielen Dank für eure Antworten Gruß lilytrotter
@ Beginner, du schreibst:
Falls ihr portugiesisch könnt, auf fnac.pt finden sich noch ein paar weitere Reiseführer.
Dort findet man zwar viele „Guia“, aber leider nur Reiseführer über Amsterdam, Paris, Lissabon, usw. – über Angola sind da keine weiteren zu finden, als der alte Bradt und einer für Geschäftsreisende, aber die sind ja keine Erweiterung für’s Touristische... Ob du mal so nett sein könntest und deinen freundlichen Hinweis etwas konkretisieren, - wir wären sehr an einem weiteren Reiseführer (portugiesich) sehr interessiert.
Vielen Dank lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
W3Windhuk 3453 Beiträge · seit 201302. Feb. 2014 · #20
Hallo Lilytrotter, wir haben die abzweigung nach Cassere nicht gefunden und sind über Oncocua - Moimba gefahren. Strasse ist glaube ich egal beide EXTREM schlecht. Von Moimba nach Manaculama, weiter bis Iona, Otumba nach Kunenemund. Nein das bei der Polizei ist nur im Park und Kunenemund. Danach haben wir uns nie wieder bei der Pol. gemeldet. Es sind sowiso unterwegs viele Pol. kontrollen. Wir sind auch nicht nach Tombua, weil da im Grunde nichts ist, wir brauchten Geld und so mußten wir nach Namib, da hats ATMs. Wie weit wollt Ihr denn Fahren? Gruß Jochen