Unsere erste Namibiareise

10 Antworten · 3'006 Aufrufe · gestartet 20. Jan. 2014 von Urlauberin
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Themenstarter56 Beiträge · seit 201120. Jan. 2014 · #1
Hallo liebes Forum,

Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir endlich die Zeit gefunden über unsere erste Reise nach Namibia zu schreiben.
Unser Traum begann bereits im Sommer 2011. Dank Euren Tipps und guten Ratschlägen ging es in den Pfingstferien 2012 auch tatsächlich los.
Wir organisierten einen Transfer (die Oma) von München nach Frankfurt, gaben die Koffer ab, setzten uns ins Flugzeug und los gehts... Dachten wir.
Leider ging es gar nicht. Wir warteten erst 30 min im Flieger, dann 1 Stunde in der Halle und dann eine Nacht im Hotel. Der Grund: Die Tür ging nicht zu, also die vom Flugzeug. Air Namibia hatte kein 2. Flugzeug da, das war gerade auf dem Weg von WDH nach FRA. Toll. Unser erste Übernachtung und die Fahrzeugübernahme in WDH fürn...
Einen Tag und ein Flugzeug später ging es dann wirklich los (die Tür hielt).
Vom Hotel in Frankfurt aus konnten wir unsere Mietwagenfirma (Benguela Car Hire) noch erreichen, alles kein Problem, Sie kamen einfach einen Tag später. Die Chefin besorgte uns auch kurzfristig eine tolle Übernachtungsmöglichkeit in WDH in einer B&B Pension. War alles kein Problem.
Am nächsten Tag übernahmen wir den Mietwagen und ab ging es ins Abenteuer. Unsere erste Route führte uns direkt ins Sossusvlei.

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Wir mussten uns ziemlich beeilen, da ja unsere ersten beiden Übernachtungen bei Marienthal nicht mehr waren. Aber auch da konnten uns die Chefs von Benguela helfen. Wir änderten unsere Route etwas ab und kamen pünktlich zum Sonnenuntergang in der Sossus Dune Lodge an.

Die Zimmer und der Service war einfach toll

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Müde von der ersten Etappe und den vielen neuen Eindrücken dieser so ganz anderen Welt schliefen wir (sogar unsere Kleine) ein.
Der 2. Tag begann und wir konnten es kaum erwarten loszufahren und endlich mal so richtig auf eigene Faust auf "Safari" zu gehen. Bis zu Mittagessen fuhren wir einfach nur in der Gegend herum und nahmen diese wunderschöne Landschaft in uns auf.

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1'362 Beiträge · seit 201120. Jan. 2014 · #2
Urlauberin schrieb:

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Hallo Urlauberin,

genauso ein Foto habe ich auch 😁 !! Wenngleich ich von dem Service dort ja nicht so begeistert war, die Zimmer und die Lage waren schon toll !!
Hoffe, Eure Tour geht ohne Zwischenfälle weiter...

LG, Nane 🙂
Meine Reiseberichte - Namibia/ Südafrika
Themenstarter56 Beiträge · seit 201120. Jan. 2014 · #3
Hallo Nane 42,

Na ein paar gab es noch. Und jetzt schon wieder einen. Ich kann den Bericht irgendwie nicht weiterschreiben. Habs jetzt schon 2x versucht aber es kommt im Netz nix an.... blöd,blöd,blöd. Na mal gucken...
Themenstarter56 Beiträge · seit 201120. Jan. 2014 · #5
hmm glaub nicht. Sind genausogroß wie die anderen, werde sie aber evtl. erst mal weglassen und gucken ob es weitergeht...
Ich glaub ich kann sie dann noch einfügen. Mal sehen....
Themenstarter56 Beiträge · seit 201120. Jan. 2014 · #6
So, nach ein paar technischen Schwierigkeiten versuche ich es nocheinmal mit dem Reisebericht.

Den 2. Tag im Sossusvlei verbrachten wir mit kleineren Touren rund um die Lodge. @Nane42 der Service war wirklich toll. Lag aber vielleicht auch daran, daß nur 4 Chalets belegt waren.
Der 3. Tag begann schon um 3:30 Uhr. Schnell raus aus den Federn einen kleinen Imbiss und los geht es zum Sonnenaufgang auf den Dünen. Die Farben sind wirklich atemberaubend schön. Ich glaube, daß das der Zeitpunkt war an dem wir uns mit dem Nabiavirus infiziert haben.
Nach gefühlten 10 min, echten 3h ging es dann leider weiter zu unserer nächsten Etappe.

Ein Erlebnis möchte ich noch anfügen. Als wir von den Dünen in das Deathvlei runtergerutscht sind haben wir einen Ort gefunden an dem absolute Stille herrscht. Es ist unglaublich, aber wir haben wirklich keinen Ton gehört. Keinen Wind, keine Insekten. Wunderschön und doch irgendwie verstörend, wenn der einzige Ton Dein eigenes Herz ist....
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Themenstarter56 Beiträge · seit 201121. Jan. 2014 · #7
Nach diesen schönen Erlebnissen stiegen wir wieder in unseren Hilux und setzten uns in Richtung Walvisbay und Swakopmund in Bewegung. Über die M35 schafften wir unsere 2. Etappe sogar schneller als gedacht und erreichten am frühen Nachmittag Walvisbay.

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Nach einer kurzen Sightseeingtour durch den Hafen fuhren wir weiter nach Swakopmund dem eigentlichen Ziel.
Dort hatten wir uns, auf Anraten einiger Forumsmitglieder ein Zimmer in der Pension Rapmund gemietet. Eine gute Wahl. Das Zimmer war sehr groß und sauber und hatte die größte Dusche die wir je hatten!!

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Beim Check in fragten wir die Betreiberin nach Möglichkeiten für Delfintouren am nächsten Tag. Die Antwort war zunächst enttäuschend. Alles ausgebucht. Wir hätten von Deutschland aus buchen sollen.
Dann aber erfuhren wir warum soviele Fomis so positiv über diese Pension berichten. Innerhalb von 2h hatte uns die Chefin doch tatsächlich einen Tripp auf einem Katamaran besorgt. Der Tag war also gerettet, was besonders unsere kleine Tochter freute.
Am Abend gingen wir ins De Kelders essen. Sehr zu empfehlen. Ein kleines Restaurant (Familienbetrieb) mit wirklich gutem Essen (v.a. Fisch und Wild).
Am nächsten Tag wurden wir vom Shuttle abgeholt und nach Walvisbay an den Yachthafen gefahren, wo bereits unser Motorkatamaran wartete.
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Themenstarter56 Beiträge · seit 201123. Jan. 2014 · #8
Unser Kapitän war ein echtes Urgestein. Und sein Englich mit stark burischem Akzent und vielen Wörtern in Afrikaans war wirklich hörenswert.

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Die Tour selbst war absolut empfehlenswert. Wir besuchten zunächst die große Robbenkolonie auf Pelican point. Unser eigentliches Ziel die Delfine fanden wir hingegen eher zufällig, bzw. Sie fanden uns.

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Auf dem Rückweg machten wir noch Station an den Guanoplattformen anschließend gab es noch einen Snack (fangfrische Austern und Sekt) und eine Begegnung der besonderen Art.

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Zurück an Land waren meine Frau und unsere Tochter um einige Erlebnisse und Erfahrungen reicher und ich hatte als Bonus noch den Sonnenbrand meines Lebens auf der Glatze. (danach wußte ich auch was ich zu Hause vergessen hatte).
Das Shuttle brachte uns zurück nach Swakop.
Schon am nächsten Tag brachen wir in Richtung Eileens Guestfarm auf.

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Themenstarter56 Beiträge · seit 201123. Jan. 2014 · #9
Unsere nächste Etappe führte uns durch Erongo zu unserer ersten Gästefarm.
Zunächst jedoch machten wir noch einen Abstecher durch die Moonlandscape. Wenn man diese zum ersten mal sieht bleibt einem wirklich die Luft weg.

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Natürlich gibt es dort auch Leben. Wir mußten zwar etwas suchen, haben es aber gefunden!

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Und weiter Richtung Erongo und unserer 1. Gästefarm

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Eigentlich war der Name ja Programm. Nachdem unser Tochter Eileen heißt mußten wir auch auf die gleichnamige Farm. Hier im Forum findet man sehr wenige aktuelle Infos über diese Farm, was ein bisschen Schade ist. Aber das holen wir jetzt nach.
Hier zunächst einmal der link zur homepage: www.erongo.iway.na/eileen/
Die beiden Betreiber sind supernett und sehr hilfsbereit. Die Bungalows sind einfach, aber sauber und bequem. Das selbstgekochte Essen einfach sagenhaft. Der Pool ist groß genug zum schwimmen und sauber.

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Am Abend gibt es draußen an einem von Frederik selbstgebauten Grill Fleisch. Ein Traum. Auch bei der Organisation der Ausflüge (Felsmalereien und San) waren die beiden eine echte Hilfe. Auf der Farmrundfahrt haben wir allerlei Wissenswertes sowohl über die Geologie, alsauch über die verschiedenen Pflanzen erfahren (mit welchen Pflanzen halten die Himba Insekten fern, was verwenden die Buschmänner bei Bauchweh...). Wirklich toll!!
2'346 Beiträge · seit 200623. Jan. 2014 · #10
Hallo Urlauberin,

schön, dass es euch im "De Kelders" auch so gut gefallen hat wie uns in all den Jahren. Leider gibt es das inzwischen nicht mehr 🙁

Viele Grüße
Armin
6'152 Beiträge · seit 200623. Jan. 2014 · #11
hallo Urlauberin,
danke für die Reisebericht. Aber Eileen ist hier im Forum schon öfters erwähnt
worden, wir waren da auch schon 2 x. Auch die Campsite -Erongo Plateau Camp-
wird öfters erwähnt.
Rita hat mir geschrieben, sie möchten die Farm verkaufen, weisst Du schon
näheres .
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland