Botswana - Namibia von Johannesburg aus ?

9 Antworten · 2'148 Aufrufe · gestartet 30. Dez. 2013 von Sukram
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Themenstarter72 Beiträge · seit 201130. Dez. 2013 · #1
Hallo liebe Kenner des südlichen Afrika.
Zuerst möchte ich euch allen einen super guten Start ins neue Jahr wünschen.

Nach einer Campingtour im Dez. 2012 in Namibia möchten wir nun im Dez. 14 eine 4-5 wöchige Reise nach Botswana und Südnamibia planen. Zur Zeit bin ich etwas ratlos da sich die Frage stellt ob es sinnvoll ist von Johannesburg aus zu starten, zumal sich der Flug Zürich - JHB anbieten würde für uns. Oder findet Ihr Windhoek generell als die bessere Startbasis. (Hier würde ich wieder bei Savanna mieten).

Bezüglich 4x4 Offroader-Vermieter in JHB bin ich bisher lediglich auf http://www.bushlore.com aufmerksam geworden. Diese Firma scheint auch im Forum bekannt zu sein und wird weitgehend positiv beurteilt. Ev. hat aber jemand noch andere Tipps, wobei wir einen gut gewarteten Camper bevorzugen.

Geplante Schwerpunkte der Route:
Johannesburg - Maun - Okowango - Caprivi- ev. Victoria Falls - Südnamibia Richtersfeld - Kgalagadi - Johannesburg
Ist die Route vom Caprivi aus Richtung Süden über Ghanzi zu empfehlen oder welche Stecke ist landschaftlich lohnend oder interessant von den Tieren her ?

Wäre die Route in umgekehrter Richtung sinnvoller, allenfalls wegen den Weihnachtsferien der Südafrikaner ?

Ist die Strecke allenfalls zu lange für gut 4 Wochen ?
Wir mögen auch öfters mal 2 Tage am gleichen Ort verweilen.

Für eure Tipps im voraus besten Dank.

Gruss
Sukram
Sukram
zuletzt bearbeitet 30. Dez. 2013
1'115 Beiträge · seit 201031. Dez. 2013 · #2
Hallo Sukram,
Frag mit dann Ende März (KTP) oder Mitte Juni (Hwange/Chobe) welche wir mit Bushlore ab JNB machen.
Erste Erfa: Gewisse FZ sind 6-8 Mt zum voraus bereits ausgebucht! (z.B. Fortuner)

Gruss Rajang
Themenstarter72 Beiträge · seit 201102. Jan. 2014 · #3
Hallo Rajang
Werde gerne darauf zurück kommen. Ja die guten Fahrzeuge sind immer schnell ausgebucht, darum möchte ich auch bereits den Camper und den Flug fxieren.
Für weitere Infos bin ich dankbar.

Gruss
Sukram
Sukram
1'068 Beiträge · seit 201302. Jan. 2014 · #4
Hallo Sukram,
Deine erste Touridee finde ich ganz schön ambitioniert. Johannesburg als Startpunkt macht aus meiner Sicht nur Sinn, wenn du auch die "Unterwegsziele" Khama Rhino und die Pans mit einbaust-was sich auch absolut lohnt - und KTP/Südnamibia weglässt. Wie wäre es denn stattdessen mit dem Chobe? Ansonsten bist du nach Maun 2 Tage nur unterwegs, mindestens 2 Tage von Vic Falls nach Südnamibia und nochmal 2 Tage vom KTP zurück nach Joburg. Das wären alleine die grossen Transferstrecken und du hast schon eine Woche nur langweilige Teerstrassen gesehen.
Von Windhuk aus finde ich die grosse Runde nicht wirklich besser. Wäre mir persönlich zuviel Fahrerei.
Lieber zwei getrennte Touren raus basteln und doppelt dran freuen 🙂
Gruss
Mabe
3'080 Beiträge · seit 200902. Jan. 2014 · #5
Hallo Sukram,

da gebe ich Mabe recht, das alles in nur einer Reise ist wirklich zu viel, gerade der KTP lohnt allein eine Reise, da kannst du dich gut 10 Tage im Park aufhalten und hast immer noch nicht alles gesehen (und es gibt viel zu sehen). Wenn du von Joburg aus startest kannst du gut mit zwei Übernachtungen in Kasane sein ohne das es in Sress ausartet.

In den südafrikanischen Sommerferien ist der KTP zu fast 100% ausgebucht, da musst du bald buchen wenn du noch Auswahl haben möchtest.

lg sasowewi
zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2014
Themenstarter72 Beiträge · seit 201103. Jan. 2014 · #6
Zuerst besten Dank für eure Imputs

@Mabe,
werde sicher einige Abstriche machen müssen sobald die Feinplanung beginnt. Da mir gerade Teerstrasse abreissen wenig Spass macht, werden wir uns vermutlich auf die Region Caprivi, Okowango und Chobe konzentrieren oder Südnamibia mit KTP.
Bin mir auch sehr wohl bewusst, dass der Monat Dezember nicht ideal ist für die Region Okowango u.a. nicht zuletzt wegen der Malariagefahr. Aber es reizt halt die Tierwelt und wir können leider zu keiner anderen Zeit reisen.
Aus Sicht der Malariagefahr ist uns der Süden von Namibia um diese Jahreszeit einiges sympathischer, vermutlich heiss aber trocken.

@sasowewi
In welchem Bezug lohnt sich eine separate Reise in den KTP ? Ist die Tierwelt und Vegetation ebenfalls so reich wie im Okowango oder ist es mehr die Weite und Einsamkeit ?

Bin für jeden der wertvollen Beiträge dankbar und freue mich noch auf weitere Erfahrungen und Meinungen.

Gruss
Sukram
Sukram
1'068 Beiträge · seit 201304. Jan. 2014 · #7
Hi Sukram,

Campen macht ohne Regen einfach mehr Spass. Der Norden Namibias oder Botswanas wären mir da im Dezember zu unsicher.
Zu der Zeit würde ich daher den Süden und den KTP vorziehen. Da hättest du ne schöne Kombi aus Landschaft und Tieren. Im Etosha warst du schon ? Sonst böte sich ggf noch ein nördlicher Schlenker an. Das dürfte im Dez. noch ok sein.
Ansonsten ist es hilfreich, wenn man sich im Klaren ist, was man möchte, z.B. Safari/Tiere, Wandern, wilde Landschaften geniessen... und am liebsten natürlich von allem etwas...
Der KTP bietet seitens der Infrastruktur alle Varianten : "unfenced camping", z.T. kein Wasser auf der Botswana Seite bis luxuriös auf der SA-Seite. Ich war zwar selbst noch nicht da, plane aber gerade die nächste Tour in die Gegend 😎
Üppige Vegetation dürfte allgemein im KTP nicht so im Vordergrund stehen.

Wir werden wohl über Joburg bis Upington fliegen und uns den Wagen dorthin bringen lassen. Wenn man das mit zwei Fahrtagen gegenrechnet passt das schon. Und zurück müssen wir wegen gesellschaftlicher Verpflichtungen ohnehin nach Joburg.
In Upington selbst scheint es im Übrigen nur einen Anbieter für 4x4 Camper zu geben. Diesen Hinweis hab ich jetzt aber auch nicht weiter verfolgt.
Viel Spass beim weiteren Planen
Mabe
Themenstarter72 Beiträge · seit 201103. Feb. 2014 · #8
Hallo
So der Startpunkt steht nur fest mit Windhoek. Ein schöner Camper ist auch reserviert bei Savanna mit dem Modell Bushcamper.
Wir hadern aber immer noch mit der Route. Sicher ist es ein Risikofaktor wie Mabe schreibt, wegen der allfälligen Regenzeit im Dezember Caprivi, Okowango und Chobe zu bereisen. Daher unsere Überlegung, ob wir die Parks überhaupt reservieren sollen im Dezember. Ist das überhaupt möglich oder sind dann viele Umtriebe nötig wenn man vor Ort Linyanti, Savuti und Xakanxa buchen möchte. Hat da ev. jemand Erfahrung diesbezüglich wie zu der Zeit die Belegungen sind.
Danach planen wir weiter via Maun, Ghanzi und das Kaa Gate in den KTP zu reisen. Hier möchten wir 3-4 Nächte verweilen. Anschliessend über Mata Mata nach Windhoek zurück.
Diese Rundtour sollte doch möglich sein in 5 Wochen oder ist dies zu stressig ?
Gruss
Sukram
Sukram
276 Beiträge · seit 201106. Feb. 2014 · #9
Hallo Sukram

Wir waren 2012 Ende Nov./Anfang Dez im Chobe. Wenig Leute im Camp, keine Mosquitos, alles voller Tiere (Chobe Waterfront) vom Elefanten über Nilpferde bis zu bunten Vögeln und Adlern, aber keine Löwen. Jedoch sind Anfang Dez. schon erste einzelne Regenschauer gekommen und im Verlauf des Dez. können es mehr werden und dann wird das Risiko immer größer, dass Wege unpassierbar werden. Besser 1 Monat früher dorthin fahren. Reservierung im Chobe und Moremi Nov/Dez völlig unnötig, teils waren wir alleine am Camp.

2013 sind wir Anfang Nov. von Windhoek aus nach Süden gestartet und unter anderem auch durch den KTP (von Mata Mata her) gefahren. Unbedingt per Internet die Campingplätze rechtzeitig buchen. Sind im Gegensatz zu Botswana billig und vor allem Nossob war schon Mitte Nov. fast ausgebucht. Viele Löwen hautnah, aber sonst an Tieren weit weniger als im Chobe. Da war man schon froh eine einzige Giraffe nah zu sehen.
Wir sind dann weiter hinunter bis Kapstadt (schwierige steinige 4WD-Strecken und extrem tiefsandige im Namaqua NP) und hinauf nach Botswana (Gaborone). Von dort, die ersten 2 Tage im Regen, in 4 Tagen durch das Central Kalahari Game Reserve gefahren. Wir hatten inzwischen soviel Vertrauen in die Wartung des Autos gewonnen, dass wir es gewagt haben nur mit einem Auto durchzufahren (9.Dez) und wir haben auf der Strecke keinen einzigen Touristen angetroffen. Wir haben übrigens den 100 000km mit dem Auto gefeiert. Dann sind wir noch durch die Makgadikgadi Pans und dann nach Maun bzw. zurück nach Windhoek gefahren.
Fast 10000km, ohne ein einziges Problem mit dem Auto, sieht man vom Zuleitungskabel des Eiskasten ab, aber das haben wir auch in den Griff bekommen. Den Autovermieter (Windhoek oder Johannesburg) kann ich dir bei Bedarf (PN) nennen, der ist auch noch billiger als viele andere.

Wir überlegen diesen Nov. von Johannesburg aus zu starten. Krüger, Botswana (Chobe), Vic-Fälle, Simbabwe zurück. Würden dafür ein Begleitauto suchen, für euch vermutlich zu früh?

Grüße
Norbert
Themenstarter72 Beiträge · seit 201106. Feb. 2014 · #10
Hallo Norbert
Vielen Dank für deinen Erfahrungsbeitrag, für Nordbotswana werden wir nun nicht vorbuchen, so sind wir frei sollte es doch mit dem Regen Überraschungen geben. Dann ändern wir spontan die Route. Wir waren übrigens auch im Dez. 12 in Namibia. Lediglich bei den Epupa Falls erwischte uns etwa 20 Min. der Regen. Ansonsten 4 Wochen Bilderbuchwetter.
Den KTP werden wir für Ende Dez. 14 vorsehen bei der Rückreise und definitiv buchen.
In unserem Fall war die Anmiete vom 4x4 günstiger aus Windhoek, denn bei Savanna haben auch letztes Mal gemietet und ab Dez. haben die attraktive Tarife und der Bushcamper entspricht meinen Vorstellungen. Der Wagen ist auch schon gefixt, daher passt es weder von Route noch Zeitpunkt für eine gemeinsame Tour.
😁 und schönen Abend
Gruss
Sukram
Sukram