Rückblick auf den Kurzbesuch in Johannesburg 2011
Wir erkennen Huberta und Walter, die uns in der Halle des Flughafens in Johannesburg erwarten auf Anhieb. Sie schenken uns einen wunderschönen Tag in Johannesburg mit Stadtrundfahrt und Apartheidmuseum.
Wir schlendern mit ihnen über den quirligen Nelson-Mandela-Platz in Sandton,
vor allen Dingen dürfen wir mit ihnen den ersten Sundowner unseres Lebens genießen. Nicht irgendwo, nein, im noblen Westcliff Hotel mit Blick über Johannesburg. Als Sundowner wird ein gepflegter Drink im Licht der untergehenden Sonne bezeichnet, ein afrikanisches Ritual, das wir noch öfter erleben sollen.
Das riesige Johannesburg beeindruckt uns. Doch wir sind schockiert, dass es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, was die arme schwarze Bevölkerung zwingt, lange Fußmärsche entlang der vielbefahrenen Straßen, die keine Gehwege haben, in Kauf zu nehmen oder Sammeltaxis zu benutzen.
Trotz der angeregten Plauderei am Abend, die sich bis in die Nacht hineinzieht, müssen wir und unsere Gastgeber früh aufstehen, damit wir den Flug nach Windhoek nicht verpassen. Walter fährt uns zum S-Bahn-Zubringer. Dieses technische Wunder des Nahverkehrs wurde zur Fußballweltmeisterschaft gebaut. Sein Fahrpreis ist mit 120 Rand nur für Weiße und einen geringen Teil der Schwarzen erschwinglich.
7. November 2013: Unser erster Tag in Johannesburg
Nach einem gemütlichen Abend zusammen mit Huberta und Walter haben wir zum letzten Mal im Fahrzeug geschlafen. Die Reisetaschen sind gepackt. Wir wollen sie bei Rusty Hook, unserer Unterkunft für die kommenden vier Tage, abliefern, bevor wir zu Bobo Campers fahren. Um 8.00 Uhr brechen wir auf.
Zehn Minuten später stehen wir vor dem verschlossenen Tor von Rusty Hook. Vor 9.00 Uhr, so der Wächter, steht niemand vom Personal zur Verfügung. Nachdem wir eine Weile gewartet haben, kommt uns die Idee, eine Tankstelle aufzusuchen, um letztmals vollzutanken und den Reifendruck einzustellen. Der Reifen hinten links verliert jeden Tag ca. 0,5 bar, was wir Bobo verschweigen werden. Sie haben uns auch nicht alles gesagt!
Um 9.10 Uhr ist das Tor offen und wir fahren in Rustys Anwesen hinein. Eine ältere Dame wird zur Rezeption geholt. Leider funktioniert die Verständigung erst einmal sehr schlecht. Ob es an unserem Englisch liegt oder daran, dass die Dame noch nicht ganz wach ist, können wir nicht beurteilen. Es dauert eine Weile, bis wir einchecken und das Gepäck deponieren dürfen.
Durch den morgendlichen Berufsverkehr quälen wir uns zur Campervertretung, verfahren uns wieder einmal und landen am Flughafen. Doch um 11.15 Uhr fahren wir auf den Hof, wo wir sogleich in Empfang genommen werden. Die Abgabe verläuft professionell und sehr korrekt. Wir gestehen die defekte Stoßstange und den Verlust der Einstiegshilfe, teilen Mängel am Auto mit und sitzen nach Zahlung einer minimalen Rechnung über die Schäden eine halbe Stunde später im Shuttle. Er liefert uns am Flughafen ab, von dem aus wir mit dem Gautrain Richtung Sandton fahren wollen, wo Walter uns abholen wird.
Am Flughafen tauschen wir innerhalb von drei statt mindestens 30 Minuten wie auf der Bank in Lephalale unsere restlichen Pula in Rand um, telefonieren mit Walter, dass wir losfahren werden und gehen zur Bahnstation. Die Preise sind seit unserem letzten Besuch angestiegen. Für zwanzig Minuten Fahrt bezahlen wir zusammen umgerechnet 27 Euro.
Walter ist pünktlich und fährt uns zu Rusty, wo wir in aller Ruhe unser Gepäck sortieren, relaxen, zu Abend essen und früh ins Bett gehen. WLAN soll angeblich „down“ sein, so dass wir weder Mails schreiben, noch das Tagebuch hochladen können.
Wir erkennen Huberta und Walter, die uns in der Halle des Flughafens in Johannesburg erwarten auf Anhieb. Sie schenken uns einen wunderschönen Tag in Johannesburg mit Stadtrundfahrt und Apartheidmuseum.



Trotz der angeregten Plauderei am Abend, die sich bis in die Nacht hineinzieht, müssen wir und unsere Gastgeber früh aufstehen, damit wir den Flug nach Windhoek nicht verpassen. Walter fährt uns zum S-Bahn-Zubringer. Dieses technische Wunder des Nahverkehrs wurde zur Fußballweltmeisterschaft gebaut. Sein Fahrpreis ist mit 120 Rand nur für Weiße und einen geringen Teil der Schwarzen erschwinglich.
7. November 2013: Unser erster Tag in Johannesburg
Nach einem gemütlichen Abend zusammen mit Huberta und Walter haben wir zum letzten Mal im Fahrzeug geschlafen. Die Reisetaschen sind gepackt. Wir wollen sie bei Rusty Hook, unserer Unterkunft für die kommenden vier Tage, abliefern, bevor wir zu Bobo Campers fahren. Um 8.00 Uhr brechen wir auf.
Zehn Minuten später stehen wir vor dem verschlossenen Tor von Rusty Hook. Vor 9.00 Uhr, so der Wächter, steht niemand vom Personal zur Verfügung. Nachdem wir eine Weile gewartet haben, kommt uns die Idee, eine Tankstelle aufzusuchen, um letztmals vollzutanken und den Reifendruck einzustellen. Der Reifen hinten links verliert jeden Tag ca. 0,5 bar, was wir Bobo verschweigen werden. Sie haben uns auch nicht alles gesagt!
Um 9.10 Uhr ist das Tor offen und wir fahren in Rustys Anwesen hinein. Eine ältere Dame wird zur Rezeption geholt. Leider funktioniert die Verständigung erst einmal sehr schlecht. Ob es an unserem Englisch liegt oder daran, dass die Dame noch nicht ganz wach ist, können wir nicht beurteilen. Es dauert eine Weile, bis wir einchecken und das Gepäck deponieren dürfen.
Durch den morgendlichen Berufsverkehr quälen wir uns zur Campervertretung, verfahren uns wieder einmal und landen am Flughafen. Doch um 11.15 Uhr fahren wir auf den Hof, wo wir sogleich in Empfang genommen werden. Die Abgabe verläuft professionell und sehr korrekt. Wir gestehen die defekte Stoßstange und den Verlust der Einstiegshilfe, teilen Mängel am Auto mit und sitzen nach Zahlung einer minimalen Rechnung über die Schäden eine halbe Stunde später im Shuttle. Er liefert uns am Flughafen ab, von dem aus wir mit dem Gautrain Richtung Sandton fahren wollen, wo Walter uns abholen wird.
Am Flughafen tauschen wir innerhalb von drei statt mindestens 30 Minuten wie auf der Bank in Lephalale unsere restlichen Pula in Rand um, telefonieren mit Walter, dass wir losfahren werden und gehen zur Bahnstation. Die Preise sind seit unserem letzten Besuch angestiegen. Für zwanzig Minuten Fahrt bezahlen wir zusammen umgerechnet 27 Euro.
Walter ist pünktlich und fährt uns zu Rusty, wo wir in aller Ruhe unser Gepäck sortieren, relaxen, zu Abend essen und früh ins Bett gehen. WLAN soll angeblich „down“ sein, so dass wir weder Mails schreiben, noch das Tagebuch hochladen können.

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