Westbotswana und Namibias Norden

Reisebericht 44 Antworten · 14,0k Aufrufe · gestartet 27. Dez. 2013 von Kalaharicharly
Themenstarter51 Beiträge · seit 201327. Dez. 2013 · #1
Hallo liebes Forum,
wie angedroht werde ich euch von unserer vierwöchigen Reise berichten, vieleicht mit ein paar neuen Infos. Meine Frau und ich sind am 17. Okt. von Wien über Frankfurt, Johannesburg nach Windhoek (mit SAA) geflogen. Wir passierten als Erste die Passkontrolle, im Flieger wurden keine Einreiseformulare verteilt, wir hatten unsere schon vorab zu Hause ausgefüllt, man bekommt die problemlos von Namibia Tourism in Deutschland. Das war schon ein Zeitgewinn, noch schnell zu MTC Wertkarte kaufen und im nu waren wir mit unserem Transver bei Kalahari Hire. Obwohl wir das Auto mit Dachzelt erst ab dem 19. Okt. gebucht hatten, gab uns HH das Auto ohne Mehrkosten gleich mit. Wir dann gleich zu unserer Unterkunft, Jordani B&B, Gepäck verstaut und dann gleich zum Merua Spar Vorräte bunkern. So konnten wir am nächsten Tag nach dem Frühstück gleich abrauschen. Ich lege unsere Tagesetappe meist so an, dass wir spätestens am frühen Nachmittag am Ziel sind, dies war heute Zelda Game Lodge, nicht weit vor Botswana. Die Stellplätze sind beschattet und auch begrünt. Am Abend gönnen wir uns das Dinner welches gut und preiswert ist.


20. Oktober
Fahren um 6:45 Uhr weiter und erreichen bald die Grenze zu Botswana. Hat man, so wie wir 2 Jahre zuvor, schon einmal die Grenze zu Sambia überschritten, so ist dieser Grenzübertritt das reinste Kinderspiel und ausgesprochen billig, nur 190 N$ Autoversicherung. Es hat auch niemanden interessiert ob wir Fleisch, etc. mithaben.
Erreichen um 10 Uhr Ghanzi, noch etwas einkaufen und weil wir gut unterwegs sind, beschließen wir
bis Nguma Island am Okavango durchzufahren. Wir erreichen die erste Vet. Kontrolle und werden durchgewunken. Bei der Zweiten überfahre ich etwas die Stopptafel, na das geht gar nicht. Gemessenen Schrittes nähert sich die Amtsperson, bedeutet mir zurückzusetzen und jetzt passt es.
Dann steckt er seine Nase in unsere Kühlbox ( wir fahren von Süd nach Nord ?! ), aber jetzt scheint er zufriedengestelt. Wir unterhalten uns noch über die Tsodilo Hills dann fahren wir weiter.Die Zufahrt zu Nguma Island ist tiefsandig aber völlig trocken. Um 15:40 erreichen wir das Camp, heute sind wir
603 Km gefahren.

Ich verabschiede mich jetzt einmal in den Silvesterurlaub und verbleibe bis auf weiteres,

Kalaharicharly
1'558 Beiträge · seit 201130. Dez. 2013 · #2
Hallo Kalaharicharly,
dein Bericht beginnt schon einmal vielversprechend, gerne reise ich mit euch und bedanke schon einmal für das Fernweh- Gibt es auch noch Fotos?

Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte
Themenstarter51 Beiträge · seit 201305. Jan. 2014 · #3
Hallo Biggi,
bin vom Silvesterurlaub zurück und es geht mit dem Bericht bald weiter. Fotos gibts, hat mit dem reinstellen aber noch nicht funktioniert,
werde es wieder versuchen.
LG Kalaharicharly
Themenstarter51 Beiträge · seit 201305. Jan. 2014 · #4
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21. Okt.
Für acht Uhr haben wir einen Mokorotrip gebucht und es geht pünktlich los. Der Wasserstand ist
ziemlich nieder und manchmal schleift der Grund am Bootsboden. Die tierische Ausbeute ist eher bescheiden, eigentlich nur Vögel. Unser Guide erklärt uns, um diese Jahreszeit zieht sich das Wild ins Delta zurück. Wir machen einen Landgang und er zeigt uns wie aus dem Stiel einer Wasserlilie eine Halskette, und aus einem Palmblatt ein Seil wird. Wir sehen Elefantendung und frischen Dung von Hypos,
blicken läßt sich aber keines. Rückkehr nach ca. zweieinhalb Stunden, ich gehe noch zur Lagune, die liegt als großer See vor mir. Nachmittags schauen wir in der Reception vorbei und erstehen einige geflochtene
Untersetzer und Brotkörbe welche sehr schön gearbeitet und trotzdem sehr billig waren. Später sitzen
wir dann auf der Aussichtsplattform und genießen als Sundowner unser Savanna.
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2014
1'125 Beiträge · seit 200605. Jan. 2014 · #5
Hallo, Charly,
schön zu lesen. Zelda kann ich jedem empfehlen, als Camping oder Chalet. Ich war schon zweimal dort. Schöne Anlage, vorzügliches Essen.
(N)guma: Es gibt ja zweie dieses Namens: G. Lagoon und G. Island oder so ähnlich. Die Besitzer sind sich wohl nicht ganz grün. Ich habe von Lagoon drei ganztägige Mokorotouren gemacht, die mit zum Schönsten gehören, was ich in Afrika erlebt habe. Aber vorsichtig! Die Zufahrt ist nicht tiefsandig, sie ist tiefstsandig! Ich habe mal einen Geländewagen dort rausgezogen. Lohnt sich aber immer!
Die Grenzkontrollen sind langwierig, aber harmlos, wie Du schreibst. Es gibt nette Leute dort. Eimal musste ich einer Beamtin das griechische Original (Odyssee), das auf meinem T-Shirt stand, ins Englische übersetzen. Hat richtig Spaß gemacht. Da halte ich es mit meinem verstorbenen Vater: Mr muass mit de Leit schwätza...
Schreib weiter!
Gruß und danke
Rodrigo
Omnia vincit amor
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2014
Themenstarter51 Beiträge · seit 201307. Jan. 2014 · #6
22. Okt.
Wir kraxeln um 6:15 Uhr aus unserem Dachzelt , trinken unseren Morgenkaffe, und es geht auf Pad zu den Tsodilo Hills.
Gegen 10 Uhr erreichen wir die Hügelkette die man schon von weitem aus der völlig ebenen Kalahari sich erheben sieht.
Wir begutachten zuerst den kommunalen Campsite, der sich gleich neben dem Gate zu den Hügeln befindet. Er ist von Dornbüschen beschattet und hat einen sauberen Sanitärblock. Wir checken aber noch nicht ein sondern fahren erst einmal zum Visiter Center. Zum Wandern ist es aber inzwischen viel zu heiß und so fahren wir die Hügel entlang zu den hinteren
Campingplätzen um hier unseren Lunch zu verdrücken. Die Strecke ist teilweise noch tiefsandiger als zu Nguma Island und
der letzte Teil geht auch noch bergab. Für die Rückfahrt lasse ich Luft aus den Reifen und mit U-getriebe und Sperrdifferential
schwimmen wir mehr den Hang hinauf als das wir fahren, mit der Autonase links und rechts die Büsche küssend.
Zurück am Parkplatz, es ist fast 15Uhr und immer noch heiß (no na), beschließen wir loszugehen, mit einer Menge Wasser im Gepäck und einem Guide. Der ist dankbar dass wir ihm von unserem Vorrat abgeben, wir gehen den Rhino Trail und er zeigt
uns schöne Felsmalereien. Er nimmt sich sehr viel Zeit für uns und so kommen wir spät zurück. Kein Mensch ist mehr unten anwesend, wir nehmen unseren Guide mit zum Gate. Am Tor zum Campingplatz ist auch niemand mehr, es ist zu, aber nicht verschlossen und er öffnet es für uns und lässt uns rein. Wir suchen uns ein Plätzchen zwischen Büschen und erleben einen wunderschönen Sternenhimmel über der Kalahari.
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Themenstarter51 Beiträge · seit 201308. Jan. 2014 · #7
23. Okt.
Wir stehen um halb sechs Uhr auf, es hat 15 Grad, ich nehme mit der Videocam den Sonnenaufgang im Zeitraffer auf.
Frühstückkaffee, dann fahren wir weiter nach Shakawe. Hier ergänzen wir Vorräte und die restlichen Pula versenken wir
bei einer Tankstelle in unserem Benzintank. Wir sind fertig, da tauchen "Zwei Gruftys In Afrika" auf, ob wir ihnen mit unserem Kompressor behilflich sein können, bei dem ihren hat die Batterie den Geist aufgegeben ( hallo freshy, danke für die
Rittersport, nur, wir waren keine deutschen Touristen sondern sind aus Wien). Gerne waren wir behilflich und so konnte jeder von uns seine Tour fortsetzen, sie Richtung Maun und wir nach Namibia zurück.
Wir entscheiden uns für den Campingplatz auf der Mahangu Lodge und da es noch Vormittag ist, sind noch viele Stellplätze frei
und der uns Zugewiesene ist direkt am Ufer. Wir nehmen einen kleinen Imbiss zu uns und beobachten dabei am anderen Ufer
Elefanten, anschließend gehen wir für eine Stunde zum Pool.
Nachmittags fahren wir in den Mahango NP, wir kennen ihn schon ein bisschen, waren vor 2 Jahren schon da. Wir besuchen auch den großen Baobab, und im Gegensatz zu damals ist er, obwohl alles viel trockener ist, grün.
Nilpferde, Elefanten, teilweise sehr nah, Antilopen, alles da.
Wir sind gegen 18 Uhr wieder im Camp, bauen unser Lager auf, und da wir uns für das Dinner angemeldet haben gibt es auch nichts zu kochen. Das Abendessen ist ein 3-gängiges Menue, sehr gut, wir nehmen es auf der Terrasse, unmittelbar am
Okavango, ein und ist wirklich empfehlenswert. Die Lodge ist deutsch geführt und da tut man sich schon leichter.
Mit dem Rat, nächtens nicht im Camp herumzulaufen (wegen der Hyppos die hier das bewässerte Gras naschen) begeben
wir uns in die obere Etage und entschlummern beim Gegrunze der Flusspferde.

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1'667 Beiträge · seit 200908. Jan. 2014 · #8
Hat man euch bei den Tsodilo Hills auf dem Rhino Trail nicht Afrika gezeigt ?????

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LG
Birgitt
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zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2014
Themenstarter51 Beiträge · seit 201308. Jan. 2014 · #9
Haben wir auch gesehen, man muss ja daran vorbei.

LG K-charly
Themenstarter51 Beiträge · seit 201308. Jan. 2014 · #10
24. Oktober

Heutige Etappe: Mahangu Lodge - Mavunje Camp. Stehen um 6 Uhr auf, das übliche Morgenprozedere, ich überprüfe die Kühlbox, die macht von Anfang an Probleme. Auf Anraten von HH mit einem Hammer oder Ähnlichem ein paar Hiebe auf
den Kühlkompressor und er läuft wieder, tut er auch. Im Laufe der Reise kommen wir darauf er mag keine Rumpelpiste.
Wir bezahlen unseren Aufenthalt, N$ 180.- für den Stellplatz, Dinner für 2 Personen N$ 300.- , kaufen in Divundu noch ein
dann geht es Richtung Osten weiter. Die Fahrt durch den Caprivi (auch wenn er nicht mehr so heißt) ist unspektakulär. Bei der
Vet. Kontrolle am Kwando fragt uns der Beamte nach unserem Ziel, ich sage ihm Mavunje und er meint irgendwie mit Hochachtung, "Ah, the River Man". Wir biegen bei Kongola auf die C49, die wird ja neu gebaut und man fährt jetzt auf der
Begleitstraße. Bei Kongola hat die Neue bereits einen Asphaltbelag, ist aber noch gesperrt. Im weiteren Verlauf bis Katima
gibt es unterschiedliche Bauabschnitte,von Aushub, grober Unterbau bis noch gar nicht begonnen.
Hier Fotos von der Baustelle auf Höhe des Mudumu NP.
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Themenstarter51 Beiträge · seit 201308. Jan. 2014 · #11
Den Kreuzungspunkt zur Zufahrt zum Mavunje Camp habe ich nach Dans Angabe am Navi eingegeben und genau da zeigt uns
das Navi den Abzweig. Kurz darauf erreichen wir das Camp, Dan ist nicht da, sein Freund Philipp empfängt uns und weist uns
Platz Nr. 2 zu, auf Platz 1 ist ein Rudel Südafrikaner. Der Platz ist wunderschön, zum Seele baumeln lassen.
Ich kontrolliere wieder unsere Kühlbox, der Kompressor streikt. Ich kümmere mich nicht um sein demokratisches Recht und
prügle mit meiner Rohrzange solange auf ihn ein bis er sich entschließt die Arbeit wieder aufzunehmen.
Wir verbringen den Nachmittag mit schauen, essen, schauen, duschen und so fort.
Gegen Abend machen wir mit dem bereitgelegten Holz Feuer. Vom gegenüberliegenden Ufer, etwa auf Höhe des Horseshoe
im Bwabwata NP hören wir das Brüllen eines Löwen und dies wird nicht unser einziger Kontakt bleiben, doch davon später
im Bericht. Wir lassen den Tag am Feuer, jeder mit einer Flasche Savanna und den Geräuschen der Nacht, ausklingen.
Für den nächsten Tag haben wir eine sechsstündige Bootsfahrt gebucht.

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Themenstarter51 Beiträge · seit 201308. Jan. 2014 · #12
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LG Kalaharicharly
Themenstarter51 Beiträge · seit 201309. Jan. 2014 · #13
25. Okt.

wir stehen um 6 Uhr auf, um 8 Uhr sollte die Bootsfahrt beginnen. Es ist recht kühl, windig und sehr bewölkt.
8 Uhr-...kein Boot, halb neun, immer noch keines. Ich mache mich auf die Suche, finde William, der Phillip vertritt, wenn der Dan vertritt.... 🙁 Der erklärt uns um 10 Uhr geht's los und so wissen wir jetzt wie lange wir noch warten müssen. War irgendwas mit Überbuchung oder so. Inzwischen ist es schon wärmer, die Bewölkung hat sich auch schon aufgelöst, nur windig ist es noch.
Es geht jetzt pünktlich los, William ist unser Skipper. Auch der Kwando hat niederen Wasserstand, manchmal schleift der Bootsboden am Grund, einmal müssen wir aussteigen damit das Boot eine Halbinsel umrunden kann und nicht stecken bleibt. Wir gleiten durch enge Kanäle, über offene Wasserflächen, vorbei an Flusspferden, Moorantilopen, Riedböcke, Impalas, aber Elefanten lassen sich nicht blicken, zu windig. Aber dann, wir sind eigentlich schon auf der Rückfahrt, wir kommen um eine
Flussbiegung, aber seht selbst....

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Nach dieser Begegnung kehren wir ins Camp zurück und verbringen wieder einen stimmungsvollen Abend am Feuer.
Morgen geht's in den Mamili NP.

LG Kalaharicharly
Themenstarter51 Beiträge · seit 201310. Jan. 2014 · #14
26. Okt.

Heute brauchen wir uns nicht zu sputen, der Mamili ist ja nicht weit. Wir bezahlen unseren Aufenthalt, N$ 520.-, 2 Nächte für
2 Personen und für die 6-stündige Bootstour N$ 1100.-. Gegen 11 Uhr erreichen wir das Rupara Community Camp. Es ist nur ein Platz belegt, wir besetzen Site Nr. 1, Host ist nicht anwesend. Nach einer kleinen Mahlzeit machen wir uns auf den Weg in den NP.
Nach ein paar Kilometer kommen wir zu einem Abzweig, links in den Park, rechts zum Office. Dort empfängt uns eine junge
Dame die kompetent wirkt, sie erklärt uns anhand einer Planskizze, die sie uns auch mitgibt, die Wege, und, welch Wunder,
feinsäuberlich füllt sie das obligate Buch s e l b s t aus !!!

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Wir fahren die 2-300 m zurück zum Abzweig hinein in den Park, es gibt aber kein Tor oder sonstige Kontrolle mehr.
Der Park heißt ja auch Nkasa-Lupala, nach den beiden flachen Erhebungen im Park die bei Hochwasser nicht überflutet werden.
Obwohl von einer Überflutung nichts zu sehen ist, können wir nur den Lupala-Teil befahren, der Weg nach Nkasa Island
ist zerstört. Die Wege sind teilweise tiefsandig aber problemlos. Wir treffen auf Elefanten, Flusspferde, Antilopen und viele
Wasservögel. Etwa um 17 Uhr erreichen wir wieder unser Camp, inzwischen ist auch jemand von der Community anwesend,
er begrüßt uns überschwänglich (wir haben das Gefühl er ist nicht ganz nüchtern) und stellt sich als Reagan vor ( ha, ha,
like Mr. President). Wir schlagen unser Dachzelt auf, Abendessen, und anschließend am Feuer ein Savanna beim
Grillenkonzert.

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Themenstarter51 Beiträge · seit 201310. Jan. 2014 · #15
27. Okt.

Um 5 Uhr früh zieht ein Gewitter über uns hinweg. Kurz vor 7 Uhr beginnen wir unseren Game Drive, da ist alles schon vorüber.
Wir werden den ganzen Tag im Park verbringen und auf keine Menschenseele treffen. Wir kennen die Wege jetzt schon ein bisschen vom Vortag, unser Navi ist aber sehr hilfreich, bei eingeschalteter Routenaufzeichnung sieht man sehr schön wie
und wo man sich bewegt. Mittags suchen wir uns ein schattiges Plätzchen, essen etwas, schauen in die Gegend. Weiter hinten
ziehen Elefanten vorüber, so muss einmal das Paradies gewesen sein.
Wir kehren abends zurück, das "Office" ist offen, Mr. Reagan ist nicht zu sehen und er wird heute auch nicht mehr auftauchen.
Gewohntes Abendprogramm und im Zelt lauschen wir noch den Geigenkünsten der Zikaden.

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Themenstarter51 Beiträge · seit 201311. Jan. 2014 · #16
28. Okt.

Es ist Montagmorgen, Mr. Reagan ist immer noch nicht aufgetaucht, ob er gestern zu viel gefeiert hat? Ich rufe bei HH an,
am Armaturenbrett blinkt die Warnlampe "Vierradantrieb" obwohl der nicht an ist. HH verweist uns an eine Werkstatt in Katima,
die wir später auch aufsuchen. Es ist 8 Uhr vorbei, "Mr. President" lässt sich immer noch nicht blicken. Wir wollen weiter und
hinterlegen N$ 300.- im Office, ob die ihren Weg in die Kommune finden?
Um 11 Uhr sind wir in der Werkstatt, während der Wagen überprüft wird gehen wir in der Stadt etwas essen. Weil wir Zeit haben und ich das noch nie praktiziert habe, versuche ich in einer Bank Geld zu wechseln. Keine gute Idee. Die Person, zuständig für das Wechseln ist heute nicht anwesend. Na gut, an der nächsten Ecke ist noch eine Bank. Ich hinein, großes Bedauern, der Geldwechselmitarbeiter ist beim Lunch. Ein paar Tage später versuche ich es in Rundu nochmals, da sagt man mir überhaupt, ist nicht möglich. OK, beim ATM klappt es immer.
Wir bekommen unser Auto zurück, es wurde kein Schaden festgestellt, die Kontrolllampe wird bis zum Reiseende weiterblinken.
Wir steuern jetzt die Kalizo Lodge an. Es ist früher Nachmittag, es ist nur ein Platz belegt und wir suchen uns einen direkt am
Ufer des Sambesi aus. Am gegenüberliegenden Ufer tauchen Rinder auf, wir sehen ein Krokodil langsam stromaufwärts gleiten.

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Wir gehen zum Pool, am späteren Nachmittag wird es gewittrig und sehr windig.
Zurück zum Wagen, beim Platz gibt es auch eine Lapa, da wird von uns jetzt gekocht und auch gegessen, zu regnen beginnt es nicht. Für den morgigen Nachmittag haben wir eine Bootsfahrt gebucht.

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Themenstarter51 Beiträge · seit 201311. Jan. 2014 · #17
29. Okt.

Um 7 Uhr ziehen wir los zur Bienenfresser Kolonie. Die finden wir etwa nach 20 Minuten stromaufwärts. Das ist ein
Getzwitscher und Geflatter und viele sitzen am Boden oder im Gebüsch. Um 11 Uhr sind wir wieder zurück und beginnen
mit einer Generalentstaubung des Laderaums. Inzwischen wird der Platz neben uns besetzt, es ist ein Toyota wie der Unsere,
ebenfalls von Kalahari Car Hire von HH und das dazugehörige Paar ist, wie wir, aus Wien. Die beiden kommen von den
Epupa Falls, dorthin wollen wir ja auch.
Martin, so heißt er, hat am Auto eine Staubklappe montiert, gebaut aus einer 5 Liter Wasserflasche und Gewebeklebeband.
Beides besitzen wir auch, und sogleich wird das Ding nachgebaut. Sollte er sich patentieren lassen, unseres hält fast bis zum
Ende der Reise und funktioniert super, kaum Staub im Auto.

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Um 16 Uhr beginnt unsere Bootstour, vorher gehen wir noch an den Pool. Die Bootsfahrt ist schön, aber nicht aufregend, wir
beobachten Vögel und pendeln zwischen den beiden Ufern hin und her. Sind gegen 18 Uhr zurück und machen uns für das
Dinner bereit. Es gibt Lammcurry, na ja, nicht zu vergleichen mit dem der Mahangu Lodge.
Anschließend sitzen wir noch mit unseren Landsleuten beisammen, die machen morgen eine Tour zu den Viktoria Fällen,
wir wollen in den Bwabwata NP zum Nambwa Camp.

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Themenstarter51 Beiträge · seit 201311. Jan. 2014 · #18
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Themenstarter51 Beiträge · seit 201312. Jan. 2014 · #19
30. Okt.

Bezahlen unsere Rechnung, für 2 Nächte N$ 400,- Bootsfahrt 320,- Dinner 300,- , jeweils für 2 Personen. Ergänzen in Katima
unsere Vorräte, hätten gerne Fleisch vom Wild, finden aber keines. Sind gegen 11:45 Uhr wieder am Kwando. Die Zufahrt zum Bwabwata ist nicht mehr die steile, sandige Rampe, man hat sie 2-300 Meter nach Westen verlegt, dort steht jetzt auch ein
neues Rangergebäude. Ich frage den Ranger nach Bum Hill Camp, das ist definitiv geschlossen. Nach etwa der halben Strecke im Park sehen wir quer über die Straße etwas großes, graues liegen. Beim Näherkommen entpuppt sich das Etwas als
halbwüchsiger, toter Elefant, am Körper mit schrecklichen frischen Verletzungen. Wir können rundum nichts entdecken, ob die Schuldigen die Löwen sind die wir vor Tagen vom jenseitigen Ufer brüllen hörten? Um an dem toten Tier vorbeizukommen muss ich auch noch über seine Beine fahren. Im Nambwa Camp weiß noch keiner davon, wir erfahren das sich 2 männliche Löwen in der Gegend aufhalten. Es ist Mittag und wir beginnen zu kochen. Wir wissen das die Meerkatzen hier sehr lästig sind,
trotzdem gelingt es einem eine Kartoffel aus der Wasserschüssel zu klauen.
Nachmittags machen wir unseren ersten Game Drive und gehen am späteren Nachmittag am Horse Shoe in Lauerstellung.
2 Jahre zuvor trafen wir hier auf eine Elefantenherde, heute lassen sich keine blicken.

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Zurück im Camp bauen wir unser Nachtlager auf. Die Nacht ist mondlos und stockfinster da es jetzt auch noch stark bewölkt
ist. Man sieht kaum die Hand vor den Augen, aber die Geräusche jetzt rundum!!! Platschen im Wasser, grunzen, trompeten. Etwas später, neben unserem Zelt, entlaubt ein Elefant die Büsche, und dann zieht noch ein Gewitter über uns hinweg, was für eine Nacht.

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Themenstarter51 Beiträge · seit 201313. Jan. 2014 · #20
31. Okt.

Wir beschließen zu dem toten Elefanten zu fahren. Der ist inzwischen vom Weg weggezerrt, es fehlt einiges mehr, von Löwen
ist nichts zu sehen. Wir kurven weiter im Park herum, unser Navi mit Routenaufzeichnung erweist sich als recht nützlich, es sind doch etliche Abzweige und so wissen wir immer unsere aktuelle Position.

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Wir treffen auf Büffel, eine Herde Rappenantilopen, Kudus et.
Gegen Mittag kommen wir noch einmal zur Löwenmahlzeit und da.....

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Anschließend fahren wir ins Camp zurück, Mittagspause. Da sehen wir einen Vogel der offensichtlich den Seitenspiegeln vom Auto den Krieg erklärt hat. Er hackt auf seinen Gegner auf Teufel komm raus ein, selbst als ich den Spiegel einklappe.
Da fällt mir ein, vor 2 Jahre war es dasselbe, hat jemand von Euch das auch schon beobachtet, und wie heißt der Vogel?
Fahren nachmittags wieder raus, Elefanten, Büffel, auch eine Giraffe ist unsere Ausbeute. Später nehmen wir am
Horse Shoe wieder Aufstellung, aber auch heute verweigern sich die Elefanten, ein Game Drive ist eben kein Wunschkonzert.
Trotzdem sind wir mit unserer fotografisch/ filmischen Ausbeute sehr zufrieden.
Die heutige Nacht verläuft etwas ruhiger als die Vorherige.