PApaddyThemenstarter518 Beiträge · seit 200718. Dez. 2013 · #1
hallo , habe in Opuwo 2 Stunden Zeit zur Stadtbesichtigung . Was sollte ich tuen und wo mein Auto parken ?
Kann ich mich alleine sicher durch die Strassen bewegen ?
Paddy
Malediven Experte und 6x Namibia und 2xBotswana,1x Tansania, Azoren,Uganda,Island
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200618. Dez. 2013 · #2
... Opuwo lockt nun nicht gerade mit großen Kunstbauwerken, die man besichtigt haben sollte. Ich würde halt mal über den Markt laufen. Das ist in Afrika eigentlich immer mal ganz spannend. Sicherheitsbedenken hätte ich keine.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200618. Dez. 2013 · #3
Genauso würde ich es auch machen. Für mich ist der Markt in Opuwo tatsächlich einer der interessanteren in Namibia. Wenn man sich (magentechnisch) sicher fühlt, kann man auch die lokalen Biere probieren, finde ich gar nicht so schlecht.
Leider verhält es sich mit den lokalen Bewohnern genauso und je nach Tages- und Monatszeit kann es ein wenig "anstrengend" sein über den Markt zu gehen. Bei Tageslicht und Bestimmtem Auftreten, sowie im Ernstfall beim sofortigen Suchen von Verbündeten/Unterstützern, braucht man aber bei Tageslicht keine Angst um Leib und Leben zu haben.
In meiner Zeit als Reisebegleiter habe ich meine Gruppen immer über den Markt geschleppt, wenn wir in Opuwo Aufenthalt hatten und für viele war es eines DER Highlights der Reise.
für mich war es ein Highlight der Reise in eine Kneipe zu gehen und ein Bier zu trinken. Wir kamen sofort ins Gespräch und es es war für uns, zwei Frauen, ein aufregender Moment. Beim Bummeln durch Opuwo wurden wir auch mal angezischt von einer unzufriedenen Bewohnerin, aber eigentlich ist das nicht anders als hier in München. Nur dass man schneller ins Gespräch kommt Viel Spass! Mojo
Mich würde mal interessieren, wie du deine Reisen planst, damit du genau weisst, dass du 2 Stunden Aufenthalt in Opuwo hast. Das wäre ja im Nordwesten ein Ding, wenn das genauso klappte. 🙂
Das letzt Mal als ich in Opuwo war (ist jetzt schon 2 Jahre her) da habe ich für einen Einkauf und Tanken etwa anderthalb Stunden gebraucht. Die Stadt war voll bis oben hin und es war sehr hektisch. Ansonsten gibt es wie oben beschrieben nicht viel mehr als den Markt. Wenn man sich von einem betrunkenen lokalen Reiseführer veräppeln lassen will kann man auch zur Tourist Information gehen.
NONoepke20087 Beiträge · seit 201318. Dez. 2013 · #7
Hallo Paddy,
ich war im November dort und habe mich sicher gefühlt. Man wird natürlich in der "Stadt" gefühlte 100 mal angequatscht, aber ich fand das z.B. in Ägypten schlimmer, weil die Menschen dort eine andere Mentalität haben. Bank, ATM, Supermarkt u.s.w. sind wie fast überall in Namibia bewacht. Im Vergleich zu anderen Orten in Namibia ist Opuwa halt etwas mehr Afrika...
Gruß Noepke
Topobär5'479 Beiträge · seit 200918. Dez. 2013 · #8
Würde Opuwo nicht in Namibia liegen, sondern in einem anderen afrikanischem Land, wäre es eine von hunderten Kleinstädten und niemand würde es kennen. In Namibia ist es etwas besonderes, weil es in Namibia nur sehr wenige wirklich afrikanische Städte gibt. Ich weiss immer nicht so genau, ob ich lachen oder weinen soll, wenn Menschen in Afrika Urlaub machen und Probleme haben, wenn sie mal mit dem ungeschminkten Afrika in Kontakt kommen. Die Sehenswürdigkeit von Opuwo ist der afrikanische Alltag.
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200618. Dez. 2013 · #9
Lotusblume schrieb:Hi Paddy, ich schlage dir ein Picknick im klimatisierten und verriegelten Auto vor. 🙄
..genau... Afrika soll gefälligst draussen bleiben... 😄
PApaddyThemenstarter518 Beiträge · seit 200718. Dez. 2013 · #10
danke Euch , ich will von der Khowarib Lodge am 26.12.13 über Opuwo zum Dolomite Camp / Etosha fahren und hab ca 2 Stunden für Opuwo eigeplant
Paddy
Malediven Experte und 6x Namibia und 2xBotswana,1x Tansania, Azoren,Uganda,Island
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200918. Dez. 2013 · #11
Hallo paddy, meiner Meinung nach lohnt der Umweg Opuwo nicht. Du willst doch sicher durch das Galton Gate zum Dolomite Camp und dann ist Opuwo ein riesen Umweg. Davon abgesehen, hat uns Opuwo überhaupt nicht gefallen und nur für 2 Stunden würde ich diesen Umweg nicht fahren. Es gibt dort nichts zu sehen - außer die schöne Aussicht von der Country Lodge.
@Tomcat Man sollte wenigstens versuchen andere Meinungen zu akzeptieren. Und mein Tipp war auch sarkastisch gemeint, sh. smily. .
Travelboy705 Beiträge · seit 201018. Dez. 2013 · #12
Hallo Paddy, OPUWO - auf jeden Fall und immer wieder, auch wenn Opuwo "nur" aus einer Straßenkreuzung besteht, ein Bummel über den Markt, ein Besuch in der Turist INFO und einmal bitte Tanken - das sind Erlebnisse die ich nicht missen möchte.
Und ich habe sonst nirgendwo Himba Frauen neben einen Hubschrauber sitzen sehen oder einen Himba Jungen als Ziegenhirte mit einem Handy in der Hand - da treffen wirklich Welten aufeinander.
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200818. Dez. 2013 · #13
Hallo Paddy,
die Geschmäcker sind unterschiedlich, das ist Gott sei Dank nun einmal so. Aber die meisten Menschen, die ich kenne und die in Opuwo wahren, möchten diesen Besuch nicht missen. Warum? Topobär hat es gesagt - es ist Afrika. Da ist nicht alles einladend sauber, man wird auch mal angebettelt, aber lange nicht so wie in arabischen Ländern und man sieht auch den einen oder anderen nicht mehr ganz nüchternen Einheimischen. Trotzdem - lasse es Dir nicht entgehen, insbesondere wenn Du noch nicht in Sambia oder Kenia oder sonstwo in Afrika warst.
Aber jetzt mal zu Deiner Eingangsfrage: Wo kann/soll ich parken. Du hast den Wagen voller Gepäck. Deswegen würde ich gegenüber von der Tankstelle bei dem ATM der Bank (Windhoek oder FNB?) meinen Wagen abstellen und zwar so, dass der Guard sowohl Deinen Wagen wie den ATM im Auge behalten kann. Dann biete ihm N$ 20 an, wenn er so lange auf den Wagen aufpasst, bis Du zurück bist. Du kannst sicher sein, dass er neben dem Wagen steht, wenn Du zurück kommst, weil er ja noch das Geld von Dir bekommt.
Rumlaufen kannst Du dann rund um die Läden und Stande bei der Tankstelle und dem Markt, dann würde ich noch einmal die Straße in Richtung Epupa Falls hoch gehen und dann ist es auch schon vorbei. Zwei Stunden reichen gut. Wenn Du fotografieren willst, musst Du Dich aber auf Bezahl-Diskussionen einlassen, insbesondere bei den Himbas und Thembas. Es gibt da ein oder zwei oder drei, die leben schon seit Jahren davon.
Liebe Grüße und viel Spaß Gerd
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200618. Dez. 2013 · #14
Mojo67 schrieb:für mich war es ein Highlight der Reise in eine Kneipe zu gehen und ein Bier zu trinken. Wir kamen sofort ins Gespräch und es es war für uns, zwei Frauen, ein aufregender Moment.
... das ist auch immer eine gute Idee, wenn man irgendwo eine Kneipe findet, in die ansonsten nur Einheimische gehen. Am liebsten sind mir persönlich die ganz einfachen Kneipen für die ärmeren Bevölkerungsschichten, in denen es kein normales Flaschenbier gibt, sondern je nach Land/Region nur Bananenbier, Chibuku (Hirsebier) oder Palmwein. Dort trifft man häufig Leute, die sonst nie groß Kontakt zu Weißen haben und in den Gesprächen mit den Leuten erfährt man in einer Stunde mehr über das Leben der Bevölkerung als durch das Lesen von fünf Reiseführern. Manchmal gibt's dann auch 'nen kurzen Tandem-Sprachkurs für beide Seiten.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...