jogoThemenstarter156 Beiträge · seit 200814. Dez. 2013 · #1Hallo,
wir möchten gerne Ende Ende April/Anfang Mai für ca. 3 Wochen nach Botswana reisen . Wir waren bisher noch nicht in Botswana und ich wäre sehr dankbar für Hinweise, ob unser Plan bzgl. Moremi/Chobe so machbar ist.
Wir sind einigermaßen 4*4 erfahren (Namibia und KTP), aber wir würden uns als Anfänger einschätzen. Die Tour geht in der ersten Mai-Woche von Maun nach Kasane durch den Moremi. Nach aktuellem Plan würden wir uns in JB einen 4*4 Toyota Fortuner (AVIS, Flughafen) mieten. Der Moremi Teil wäre geplant mit:
3 Tage Sango Safari
2 Tage Savuti Safari Lodge
2 Tage Chobe Marina Lodge
Unsere Frage wäre - ist das für mittelmäßig erfahrene und eher "feige" Offroad-Fahrer zu machen und ist ein Fortuner dafür das richtige Fahrzeug? Ich gehe mal davon aus, dass der ein Diff-Lock hat, weiß das aber auch noch nicht wirklich. Er hat einen 80l Tank (Diesel) und ich werde versuchen 2 Reservekanister zu organisieren. Ein zweites Reserverad war nicht zu bekommen.
Wir müssten die Tage noch buchen, sonst läuft unserer Reservierung ab.
Vielen Dank schon mal vorab für jeden Tipp
Jogo
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200714. Dez. 2013 · #2HI Jogo,
ich habe mir gerade Bilder vom Fortuner angesehen- der hätte mir zu wenig Bodenfreiheit;nicht nur wegen der Sandpassagen, auch falls du durch Wasser fahren müsstest.Da wäre mir ein Hilux lieber. Auch mit nur 1 Reserverad würde ich mich nicht wohl fühlen, auch wenn du es vielleicht gar nicht benötigst.
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Mabe1'068 Beiträge · seit 201315. Dez. 2013 · #3Hallo jogo,
Also 80 l plus 2 Reservekanister wären für mich absolutes Minimum. Miss mal eure Fahrtstrecke aus und schlage grosszügig was für Pirschfahrten und evtl Umwege (zB wg Wasser) drauf und stelle das dem Fortunerverbrauch gegenüber. Der Verbrauch 'kann wegen schwieriger Wegstrecke (Tiefsand) auch deutlich ansteigen.
Ich weiss jetzt nicht genau wo das Sango Camp liegt, aber auf der Strecke von Maun nach Kasane durch Moremi und Chobe gibt es keine Tankmöglichkeiten.
Gerade wenn ihr euch noch nicht als erfahren einschätzt würde ich ne Extra-Sicherheitsmarge berücksichtigen.
Auch ein 2. Reserverad wär für mich ein absolutes Muss.
Zum Streckenzustand im Mai kann ich euch leidernichts sagen. Ein Navi mit T4A und /oder der Shell-Moremi-Karte gehören mE ebenfalls zur Grundausstattung dort. Es sei denn, ihr wollt wirklich nur die Camps ansteuern und geführte gamedrives machen. Dann gehts evtl auch ohne
Gruss
Mabe
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201215. Dez. 2013 · #4jogo schrieb:Hallo,
wir möchten gerne Ende Ende April/Anfang Mai für ca. 3 Wochen nach Botswana reisen . Wir waren bisher noch nicht in Botswana und ich wäre sehr dankbar für Hinweise, ob unser Plan bzgl. Moremi/Chobe so machbar ist.
Wir sind einigermaßen 4*4 erfahren (Namibia und KTP), aber wir würden uns als Anfänger einschätzen. Die Tour geht in der ersten Mai-Woche von Maun nach Kasane durch den Moremi. Nach aktuellem Plan würden wir uns in JB einen 4*4 Toyota Fortuner (AVIS, Flughafen) mieten. Der Moremi Teil wäre geplant mit:
3 Tage Sango Safari
2 Tage Savuti Safari Lodge
2 Tage Chobe Marina Lodge
Unsere Frage wäre - ist das für mittelmäßig erfahrene und eher "feige" Offroad-Fahrer zu machen und ist ein Fortuner dafür das richtige Fahrzeug? Ich gehe mal davon aus, dass der ein Diff-Lock hat, weiß das aber auch noch nicht wirklich. Er hat einen 80l Tank (Diesel) und ich werde versuchen 2 Reservekanister zu organisieren. Ein zweites Reserverad war nicht zu bekommen.
Wir müssten die Tage noch buchen, sonst läuft unserer Reservierung ab.
Vielen Dank schon mal vorab für jeden Tipp
Jogo
Der Fortuner ist nicht besonders gut geeignet, wenn es nicht inzwischen gut geregnet hat.
Auf dieser Strecke brauchst Du kein zweites Reserverad. Nimm nur genug Sprit mit.
Falls voll Wasser, entweder nur sichere Wege fahren mit flachem Wasser, oder ein Fahrzeug mit Schnorchel.
Deutsche Touries rasen eh in und durch jede Wasserpfütze, obwohl die langsame aber konstante Durchfahrt viel besser und sicherer ist.
Wie es zum Zeitpunkt Eurer Reise aussieht, weiß nur der liebe Gott. Das ist jetzt noch nicht planbar, realistisch gesehen.
Würde sagen frühestens 4 Wochen vorher.
H.
RTRT-Treiber123 Beiträge · seit 201315. Dez. 2013 · #5Hallo Jogo,
bei den Fortuner Fahrzeugen in Johannesburg (Avbis etc.) handelt es sich normalerweise um 4 x 2 Fahrzeuge, wir hatten letztes Jahr so einen, der allerdings für die angetriebene Hinterachse ein Sperrdiff hatte und genau so viel Bodenfreiheit wie ein normaler Hilux mt auch gleich großen Reifen. Die Aussage bezüglich der Bodenfreiheit ist so nicht richtig.
Wie Swakop allerdings ganz richtig angeführt hat ist die Rücksicht bei Wasserdurchfahrten und den möglicherweise notwendigen Schnorchel bei tieferen Stellen.
Zum Verbrauch Fortuner
Wir hatten die letzten 3 Wochen (sind gerade zurück) einen Fortuner 3 l Diesel 4 x 4 von Savanna gemietet (der war sogar besonders hoch, da Spezial Federn und Dämpfung). Der Verbrauch lag bei Asphalt und ca. 100 km/h bei 8 -8,5 l/100 km: bei Asphalt und 120 km/h bei ca 9,0 - 9,5 l/100km
und bei Sand im nördlichen Chobe National Park, 1. und meist 2. Gang (4x4 nur selten zugeschaltet, war nicht wirklich notwendig über den ganzen Tag bei ca. 11,5 -12 l/100km
Der verbaute Reifentyp (all Terrain oder sogar Mud Tracker) an Stelle der oft auch vorgefundenen "Strassenversionen" spielt ein viel größere Rolle im Gelände als die absolute Bodenfreiheit (Geländefahrzeug vorausgesetzt)
Gruß
Peter
FRFritzmann439 Beiträge · seit 200915. Dez. 2013 · #6Jambotessy schrieb:HI Jogo,
ich habe mir gerade Bilder vom Fortuner angesehen- der hätte mir zu wenig Bodenfreiheit;nicht nur wegen der Sandpassagen, auch falls du durch Wasser fahren müsstest.Da wäre mir ein Hilux lieber. Auch mit nur 1 Reserverad würde ich mich nicht wohl fühlen, auch wenn du es vielleicht gar nicht benötigst.
Grüße
Jambotessy
Das ist wieder so typisch: Alles nachplappern, was man mal gehört hat, um überhaupt erst einmal etwas zu plappern. Und dann kommt solcher Unsinn dabei heraus. Aber ist ja klar: Wer in Afrika Auto fährt, der hat zwei Ersatzreifen dabei zu haben! Wie viel Ersatz nimmst du mit, wenn du ins Kaokofeld oder in den Richtersfeld fährst? Mindestens acht, oder?
Und die Bodenfreiheit eines Autos wird nach den bunten Bilderchen im Internet beurteilt. Da fehlen mir die Worte.
jogoThemenstarter156 Beiträge · seit 200815. Dez. 2013 · #7Hallo zusammen,
vielen Dank für die Informationen - jetzt bin ich natürlich vollends verunsichert ... 🙂
@Peter: Die Fortuner bei Savanna hatten wir letztes Jahr bei Rückgabe unserers HILUX auch gesehen und daher kam eigentlich auch die Idee, so was zu mieten. Wir hatten auch 2 Fortuner aus Südafrika auf Bitterpan getroffen - die sind da problemlos hochgekommen. So gesehen hatte ich gehofft, dass das prinzipiell gehen sollte - zumindest bzgl. Sand. AVIS verleiht auch 4*4 Fortuner. Informationen zur Bereifung hab ich leider nicht.
Was den Sprit angeht - das könnte eng werden, vielleicht müssten wir da noch was zusätzlich organisieren.
Noch eine Frage zu "Wasserdurchquerung": Lässt sich das ggf. durch Umwege weitgehend vermeiden und/oder durch abgehen vorab soweit sicher stellen, dass da auch Durchkommen ist?
T4A und GPS für Botswana haben wir und damit kenn ich mich soweit auch ganz gut aus.
Hat sich schon mal jemand einen 4*4 Fortuner am Flughafen JB geholt und kann was zur Ausrüstung sagen? Der Wagen wäre für uns eigentlich optimal, soweit die Geländetauglichkeit/Sprit/Bereifung sicher gestellt ist. V.a. hätt ich gern wieder einen Automatik - schalten mit links überfordert mich intellektuell ... 🙂
Oder sollen wir doch besser zu KEA und dann halt ohne Automatik?
Vielen Dank nochmal für weitere Unterstützung
Jogo
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200715. Dez. 2013 · #8@Fritzmann:
was für ein Kotzbrocken bist du denn??? Nein, ich kenne dich nicht (GOTT SEI DANK) - noch nicht einmal als buntes Bildchen aus dem Internet! Das Forum ist dafür da seine Meinung zu einem Thema abzugeben und anderen evtl. hilfreich bei der Planung zur Seite zu stehen. Da müssen nicht alle Meinung gleich sein. Aber gleich persönlich anzugreifen- pfui Deibel, da erkennt man die Kinderstube eines Jeden ziemlich schnell.
Zu deiner Information(obwohl es dich nichts angeht): ich war bereits mehrfach im Kaokoveld und das zu einer Zeit, als noch sehr wenige dort herumreisten und wir hatten 2 platte Reifen (und ja wir sehr gute Fahrer!) und da waren wir froh, dass wir 2 Ersatzreifen hatten.
Wenn du meinen Post richtig gelesen hättest, dann hättest du auch gesehen, dass ich meine Sichtweise dargelegt habe. Mir ist es egal, ob jemand mit einem Fiat Uno durch Afrika fährt, aber wenn ich gefragt werde (als Forummitglied) dann gebe ich MEINE Sichtweise ab, ob es dir passt oder nicht.
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
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bayern schorsch3'383 Beiträge · seit 200915. Dez. 2013 · #9Fritzmann schreibt:
..................................Da fehlen mir die Worte. .............
... mir auch!
Wenn ich Deinen post lese, dann frage ich mich, wo Du Deine gute Kinderstube gelassen hast - oder hattest Du keine?
Ich bitte Dich um einen respektvolleren Umgang und falls Du das nicht kannst, spare Dir doch solche Kommentare, die andere nur verletzen und auf die jeder sicher verzichten kann.
bayern schorsch
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Swakop19522'664 Beiträge · seit 201215. Dez. 2013 · #10Hallo Jogo,
Wenn Du einen 4x4 Fortuner bekommen kannst, ist das doch OK. Noch besser einen mit Automatik, ich will kein geländegängiges Fahrzeug mehr ohne Automatik. Laß die Finger weg vom 2x4 wenn Du keine Erfahrung hast mit einem 2x4 im dicken Sand zu fahren. Viele Touries bleiben auch mit dem 4x4 hängen aufgrund fehlender Praxis.
Brauchst auch keine martialischen Reifen, das ist alles Quatsch. Ich fahre meinen Landcruiser Prado mit einer ganz gewöhnlichen Bridgestone Bereifung, und seit Jahren überall im südlichen Afrika. Achte jedoch auf den Reifendruck je nach Gelände. Wenn Du in den Schlamm bzw. Lehmmatsch kommst, füllen sich die Profile der Reifen genauso mit Lehm oder werden genauso glatt wie jeder andere Reifen auch. Im Sand ist ein Flachprofil oder abgelaufene Reifen besser als ein Reifen mit ausgrprägtem Grip. Und Botswana ist nun einmal ein Sand-Land.
Sorge lieber dafür daß Du eine richtige Schaufel und immer einen Sack Feuerholz dabei hast zum Auslegen der Spuren. Und: höre auf Gas zu geben, wenn Du fest hängst und die Räder durch drehen. Du kommst damit nicht weiter! Wenn das Auto nämlich erst einmal auf den Achsen liegt, dann saugt es sich auch fest, und Du hast ein richtiges Problem!
Wenn es viel Wasser gibt, frage immer die Wardens vor Ort. Und folge nur den Spuren, fahre niemals in Wasser wo zwar ein Weg angedeutet ist, es aber keine frischen Autospuren gibt. Es gibt vor tiefen Querungen oftmals auch Spuren (Umgehungen) der Tourguides zu flacheren Querungen. Wenn Du Dir unsicher bist, warte bis ein Auto kommt, und folge dem. Oder fahre zurück und nimm einen anderen Weg.
Manchmal gibt es auch Schlenker im Wasser um Tiefen zu umfahren. Lieber einmal zuviel Angst als ab zu saufen. Dann wird es nämlich richtig teuer.
Viel Spaß bei Deiner Planung.
Mal ein Kommentar: Nimm lieber ein Fahrzeug von einer der spezialisierten Autovermietungen. Von den großen internationalen Autovermietungen würde ich in diesem Fall die Finger weg lassen. Die haben weder das Equipment, noch können Sie Dich vernünftig beraten.
Viel Spaß!
H.
RTRT-Treiber123 Beiträge · seit 201315. Dez. 2013 · #11Hallo Peter,
der Fortuner ist ein ausgezeichnetes + komfortables Auto, wenn du den mietest machst Du aus meiner Sicht nichts verkehrt. Mit dem Schalten links ist das kein Proble glaube mir, kenn dich zwar nicht, bin mir aber sicher, das überfordert dich nicht, eher das Betätigen des Blinkers und des Scheibenwischers die sind nämlich auch beim Automatik auf der "verkehrten" Seite 😉
Bei Avis oder etc. ist es schwierig einen 2. Ersatzreifen zu bekommen, allerdings......
da wo Du hin willst glaube ich kommst Du mit einem Ersatzreifen aus...; Ich habe in den letzten 3 Wochen in Namibia und Botswana keine einzige Panne gehabt (die normalen 4 wheel drive Reifen halten weit aus mehr aus als die normalen PKW Reifen) ; eine Möglichkeit, die ich z.B. beim Motorradfahren nutze ist ein Reifen Flickset und einen kleinen Kompressor den man an den Zigarettenanzünder anschließén kann (nimmt nicht viel Platz weg). Damit wärst Du zumindest für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle....gerüstet. Ausserdem brauchst Du den auch, wenn du den Luftdruck für tiefe Sandpassagen anpassen musst.
Normalerweise findest Du in jedem Dorf, selbst wenn es keine Tankstelle hat jemanden, der einen Reifen flicken kann;
Mach Dir mal nicht zuviel Sorgen; wichtig ist ausreichend Sprit und Wasser.
Lass dich nicht zu sehr verunsichern, so schlimm wirds nicht werden wenn Du deinen gesunden Menschenverstand walten lässt.
Gruß Peter
NB: Wichtig ist, wie schon von Swakop erwähnt, Wasserpassagen langsam anzugehen und nicht mit "irrem" Tempo.
Sanne2'462 Beiträge · seit 200615. Dez. 2013 · #12Swakop1952 schrieb:
Mal ein Kommentar: Nimm lieber ein Fahrzeug von einer der spezialisierten Autovermietungen. Von den großen internationalen Autovermietungen würde ich in diesem Fall die Finger weg lassen. Die haben weder das Equipment, noch können Sie Dich vernünftig beraten.
Viel Spaß!
H.
Dem würde ich mich anschließen wollen. Ich war im April/Mai 2010 im Moremi und es hatte viel Wasser und später auch noch ordentliche Sandpisten. Unser Fahrzeug von Hertz (Hilux 4x4) hatte weder Schaufel, noch Unterlegmatten usw. Konnte auch nicht kurzfristig beschafft werden. Wenn man unsicher ist, macht es zusätzlich Stress, wenn man nicht das richtige Equipment hat.
Manche Wasserfurten konnte man bei uns auch großzügig umfahren. Zulasten möglicher Lackschäden haben wir uns häufiger dazu entschieden, wenn uns das Wasser zu tief erschien - vor allem aber, weil bei uns teils tiefer Schlamm auf der Strecke war und wir - wie gesagt - keine Schaufel beihatten...
Uns hatte man Geländereifen zugesichert, aufgezogen waren dann runtergefahrene Straßenreifen. Wie Hajo schreibt, ist der Schlamm so oder so in den Profilen, bei den Geländereifen dauert es nur etwas länger...
Wenn Ihr unsicher seid, fragt ruhig Guides usw. auf der Strecke. Die kennen sich besser aus und sind sehr hilfsbereit, fahren gern vor. Ich frag ja lieber als zu buddeln 😉
Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
siggi387 Beiträge · seit 200915. Dez. 2013 · #13Hallo,
ich halte es für fahrlässig nur mit einem Ersatzreifen zu fahren. Was mich erstaunt ist, das Fahrzeug hat nur einen Tank für 80 Liter Treibstoff.
Üblicherweise haben Geländemietwagen besonders für Camping einen Zusatztank. Dann sind ca. 150 Liter Teibstoff an Bord. Ich würde danach das Fahreug auswählen.
Ohne 4x4 geht es M.E. nicht, besonders im Chobe am Fluß entlang.
M.E. ist ein Fahrzeug mit manueller Schaltung und zuschalbarem Allrad ideal. Mit der Schaltung das dürfte ohnehin kein Problem sein, weil andere Dinge auch auf der anderen Seite sind.
Ob Automatik oder nicht ist genau so klar zu beantworten wie, ob die Katholischen oder die Evangelischen eher in den Himmel kommen. Ich bevorzuge die manuelle Schaltung, weil ich der Überzeugung bin, das Fahrzeug in kritschen Situationen besser zu beherrschen, Z.B. wenn es eingesandet ist
Kauft euch eine breite Sandschaufel. Eine gute Investition.
Mit KEA egal wo, haben wir immer gute Erfahrunfgen gemacht.
Gruß
Sigi
Siggi
Menschen für Afrika begeistern
http://www.safaris-in-afika.de
jogoThemenstarter156 Beiträge · seit 200815. Dez. 2013 · #14Hallo Peter,Swakop, Sanne
unser aktueller "Kandidat" ist ein Automatik 4*4. Kompressor haben wir schon vorgesehen, 2. Reservereifen lassen wir jetzt erst mal weg.
Das Thema Sprit müssen wir irgendwie organisieren, 80l ist nicht viel. V.a. wenn man bedenkt, dass wir nicht freiwillig durch's Wasser fahren und schon deshalb jede Menge "Umwege" fahren müssen. Wir buddeln nämlich auch nicht gern, Sanne. 🙂
Macht das Sinn in Maun 3 oder 4 20l Kanister Diesel zu kaufen und die mitzunehmen? Oder wäre das in Maun ein Problem?
Vielen Dank nochmal
Grüße
Jogo
FRFritzmann439 Beiträge · seit 200915. Dez. 2013 · #15Beim Fortuner nur bitte in jedem Fall erst einmal die Bilder ansehen, nicht dass der dann doch zu wenig Bodenfreiheit hat . . .
jogoThemenstarter156 Beiträge · seit 200815. Dez. 2013 · #16Hallo Siggi,
vielen Dank - wir werden auf jeden Fall einen 4*4 nehmen - das ist keine Frage.
Automatik wäre schön, so gesehen würde ich gern dabei bleiben. Dass die ersten 1000 km der Scheibenwischer beim Abbiegen eingeschaltet wird, kennen wir. 🙂
Das Thema Sprit kann ich nicht richtig einschätzen.
Grüße
Jogo
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201215. Dez. 2013 · #17Jogo,
mein Wagen hat den gleichen Diesel-Verbrauch und den gleichen Tank wie der Fortuner. Es reichen generell zwei Kanister, die Du dann erst in Maun auffüllen kannst. Kaufe Dir Stahl-Jerrycans (die sind sowieso meistens Made in Germany) in oder bei Johannesburg. Kosten um die R 250,00/ Stück für die Grünen. Oder schreibe den Cruiser an, vielleicht hat er auch welche. Ich stelle sie immer hinter den Fahrersitz, ummantelt mit Kartonpappe. Und, fülle nur 19 statt 20 liter rein, um Leckagen zu vermeiden. Das schon seit Jahren. Diesel stinkt nur wenn es leckt, entflammt aber nicht wie Benzol im Benzin. Und ist nicht gesundheitsschädlich wenn eingeatmet. Trichter zum Einfüllen nicht vergessen!
Gruß
H.
Mabe1'068 Beiträge · seit 201315. Dez. 2013 · #18Ach so, von wegen Reifenwerkstatt in jedem Dorf...
In Nata hatte man weder einen Wagenheber für unseren Landcruiser noch einen geeigneten Schraubenschlüssel für die Reifenmuttern. Mit dem High lift Jack wussten die Jungs auch nicht umzugehen... vielleicht hatten sie aber auch einfach keine Lust...
Will sagen, es ist schon hilfreich, wenn passendes Werkzeug/Material an Bord ist und man selber damit umzugehen weiss
Gruss
Mabe
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200715. Dez. 2013 · #19Hallo Jogo,
mir wären 120 Liter Sprit zu wenig "Reserve", Du schreibst ganz richtig, dass Ihr Umfahrungen fahren werdet. So kommen auf der Strecke durchaus 800 Km oder mehr inkl. Gamedrives zusammen, so war es bei uns immer. Wenn Ihr in Kasane startet, könntet Ihr im Falle eines Spritmangels immer noch nach Maun rausfahren und zurück in den Moremi. Ihr reist nicht zur Hauptreisezeit, da kann man auch einen Hilux zu vertretbaren Preisen mieten - er bietet in jeder Hinsicht mehr Reserven.
Swakop1952 schrieb:...Achte jedoch auf den Reifendruck je nach Gelände. Wenn Du in den Schlamm bzw. Lehmmatsch kommst, füllen sich die Profile der Reifen genauso mit Lehm oder werden genauso glatt wie jeder andere Reifen auch. Im Sand ist ein Flachprofil oder abgelaufene Reifen besser als ein Reifen mit ausgrprägtem Grip...
Das würde ich gerne verstehen. Im Tiefsand reduziere ich den Luftdruck, um mehr Auflagefläche zu haben und damit besseren Grip zu erreichen. Für mich ist Fahren im Schnee und im Tiefsand vergleichbar - nicht heftig bremsen, keine hektischen Lenkbewegungen. Im Schnee fahre ich aber garantiert mit möglichst viel Profil, ein Winterreifen unter 4mm hat deutlich weniger Grip. Hat es nur mit den unterschiedlichen Oberflächenstrukturen von (Schnee-)Kristallen und (Sand-)Körnern und damit einer unterschiedlichen mechanischen "Bindung" zum Reifen und untereinander zu tun?
Fragende Grüße,
Volker
GUGuido.Gast15. Dez. 2013 · #20Hallo,
der Fortuner basiert auf dem Hilux und hat bei gleicher Bereifung die gleiche Bodenfreiheit und ist, sofern man eine 4x4-Version erhält, genau so geländegängig.
http://en.wikipedia.org/wiki/Toyota_FortunerDer eine Punkt ist - wie hier schon beschrieben wurde - das Du bei vielen großen Autovermietungen wohl eher die 4x2-Version erhältst. Der andere Punkt ist, dass Du bei großen Autovermietungen niemals ein spezifisches Fahrzeug buchst, sondern immer nur eine Fahrzeugklasse, für die lediglich ein Beispielfahrzeug genannt wird. Hier ist das Beispiel ein Toyota Fortuner, aber wenn Du vor Ort etwas anderes bekommst, darfst Du Dich nicht beschweren. In die Klasse fällt z.B. auch ein Nissan X-Trail. Und gerade Parameter wie Bodenfreiheit, Diff-Locks, Untersetzung etc. sind keine zugesicherten Eigenschaften bei irgendeiner Fahrzeugklasse. Willst Du die Sicherheit haben, ein bestimmtes Auto zu bekommen, dann musst Du bei einer der kleineren lokalen Autovermietungen anmieten, was auch meine Empfehlung wäre.
@Volker: Was die besten Reifen für Sand sind, wird seit Ewigkeiten kontrovers diskutiert (ähnlich wie 4x4 auf Gravel ja/nein). Viele mögen keine stark profilierten Reifen auf Sand, weil sie der Meinung sind, das man sich damit viel schneller eingräbt, wenn die Reifen mal durchdrehen. Die Problematik stellt sich bei Schnee hierzulande so nicht. Würden die Reifen da nach unten "graben", dann kommt der Asphalt der Straße. Unter dem Sand ist aber nur weiterer Sand - bis die Karre komplett auf dem Sand aufliegt.
Beste Grüße
Guido