Letzte Entscheidung Toyota Hilux 2.5 oder 3 Liter?

6 Antworten · 4'940 Aufrufe · gestartet 11. Dez. 2013 von Desertdrive2000
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Themenstarter15 Beiträge · seit 201311. Dez. 2013 · #1
Hallo zusammen,

so langsam wird unsere Mietwagenbuchung konkreter. Dann der vielen Tipps, die ich hier gefunden habe, bin ich schon fast am Ziel. Ein tolles Forum!

Im Moment stehen zur Wahl
- ein Toyota Hilux 2,5l von Kalahari
- ein Toyota Hilux 2,5l von Savanna
- ein Toyota Hilux 3l von Savanna
- ein Toyota Hilux 3l Automatik von Savanna

Bei Savanna scheinen die 3l-Modelle neuer zu sein (2012), als die 2,5l-Variante (2011). Aber wo ist sonst der Unterschied?Was würdet ihr empfehlen? 2,5l? 3l?

Brauche ich Automatik oder freundet man sich schnell mit dem Schalten mit links an? Im Forum habe ich dazu unterschiedliche Meinungen gefunden.

Und letztlich: Welcher Vermieter? Die Fahrzeuge scheinen bei beiden tiptop zu sein. Wie sieht es mit der Campingausrüstung aus? Wo ist die besser?
232 Beiträge · seit 201111. Dez. 2013 · #2
Hallo Desert,

ob 2,5 oder 3 Liter Motor spielt glaub ich keine wirkliche Rolle, man fährt ja keine Rennen.
Im Gelände bin ich bis jetzt noch durch jeden Sandberg und auf jeden Berg gekommen mit einem 2,5L-Motor.
Zu Automatik kann ich nix sagen genauso wie zu den Vermietern, aber die Umstellung beim Schalten ist gegen Null, die Vorfahrt und das Abbiegen in der Stadt macht da schon mehr Probleme.

Das wichtigste ist, dass die Wagen gut in Schuss sind. Alter und KM sind da nachrangig.

Viele GRüße
JW
160 Beiträge · seit 201111. Dez. 2013 · #3
Hallo Desertdrive2000
Ich denke es kommt sehr darauf an welche Strecke ihr zurücklegen wollt. Wenn Ihr zwei Personen seid und nicht kilometerweit durch tiefen Sand fahrt, sollte ein 2.5 Liter Hilux komplett ausreichen. Wenn Ihr jedoch viel durch tiefen Sand fahrt, würde ich einen 3.0 Liter Hilux bevorzugen. Der hat dann doch etwas mehr Leistung. Und diese Leistung könnt Ihr im Sand gut gebrauchen.
An die Schaltung gewöhnt man sich relativ schnell. Ich persönlich würde jedoch ein Automatikgetriebe vorziehen. Ich habe die Automatik vor allem im tiefen Sand schätzen gelernt. Gerade wenn man nicht viel Erfahrung mit Offroadfahren hat, erleichtert einem die Automatik das Leben enorm. Ist jedoch meine persönliche Meinung/Erfahrung.
Bezüglich Vermieter kann ich dir nicht weiterhelfen. Habe mit beiden keine eigenen Erfahrungen gemacht.
Gruss Pascal
709 Beiträge · seit 201111. Dez. 2013 · #4
Hi,

den Unterschied zwischen 2,5D oder 3,0D wird ein Offroadlaie beim Hilux kaum spüren.

Die Umstellung beim Schalten ist für mich z.B. kein Problem.

Automatikgetriebe haben im Gelände den großen Vorteil, das es keine Drehmomentenunterbrechung beim Schalten gibt.

Nachteil beim Automatikgetriebe ist, daß sie bei Schäden dann aber richtig kaputt sind! Beim Schaltgetriebe kommt man meist noch weiter, wenn auch ein Gang defekt ist, die Synchronisation den Geist aufgegeben hat oder die Schaltklaue ständig Druck braucht.
Das ist aber eher für Fernreisen wichtig und spielt im NAM kaum eine Rolle.

Der 3,0D Automatik ist sicher einem 2,5D Schalter vorzuziehen. Aber für einen Mietwagen für 3 Wochen spielt es kaum eine Rolle.

Und die Geländefähigkeit ist da eher vom Fahrwerk und Bereifung abhängig.

Gruß

Rocky


Nachtrag
Und früher, also so vor über 20a, gings auch mit japanischen Pickups mit 2,5D und 76 oder 79 PS durch die Wüste! Drehmoment und Leistung ist nicht Alles. Fahrwerk und Reifen sowie Können tun ihr Übriges. Und das Fahrzeuggesamtgewicht ist nicht zu unterschätzen.
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
zuletzt bearbeitet 11. Dez. 2013
16 Beiträge · seit 201111. Dez. 2013 · #5
Hallo
Die Umstellung beim Schalten bemerkt man nicht. Wir hatten vor 2 Jahren einen 3L mit Automatik von ASCO, Reisegebiet hauptsächlich Kalgadigadi inkl. Mabuhashehube Sektion. Letztes Jahr dann einen 2.5L von Bushlore. Reisegebiet Moremi, Savuti,
Chobe Riverfront. Ich werde in Zukunft nur noch den 3L buchen, oder einen Defender oder den Landcruiser. Du hast im Sand mit dem 2.5L bedeutend weniger Reserven als mit den anderen genannten Fahrzeugen. Bin bei meinen 8 Reisen in diese Gebiete noch nie steckengeblieben, bis auf die reise mit dem 2.5L HILUX. Meiner Meinung nach ist das Reisen mit einem stärker motorisierten Fahrzeug
entspannter.
Gruss
staubr
Gast11. Dez. 2013 · #6
Hallo,

Was eventuell noch für Automatik spricht: Wer noch nicht soviel Offroad-Erfahrung hat, der verbrennt im Tiefsand gern mal die Kupplung. Das wird nicht umsonst z.B. hier extra in rot hervor gehoben:
http://ascocarhire.com/en/about-us/safety-tips-for-driving/

Deswegen ist die Kupplung bei den meisten Vermietern selbst beim besten Versicherungspaket nicht versichert und wenn man die abraucht, darf man die bezahlen. Das kann bei einem Automatikfahrzeug nicht passieren.

Den 2.5D-Motor gibt es mittlerweile auch in verschiedenen Ausführungen. Darunter auch eine, die mit 343 Nm das gleiche maximale Drehmoment wie der 3.0D bietet. Beim Auto würde ich darauf achten, dass Du eine Canopy mit großen Seitenklappen und Schubladen bekommst. Das macht den Camping-Alltag viel angenehmer. Bei so einer einfachen Glasfasercanopy ohne Seitenklappen und Schubladen bist Du nur am Hin- und Herräumen und darfst regelmäßig hinten rein krabbeln - der "Kofferraum" ist ja ca. 1,5 Meter tief.

Beste Grüße

Guido
Themenstarter15 Beiträge · seit 201311. Dez. 2013 · #7
Oh, danke für die schnellen und ausführlichen Reaktionen!

Mein Favorit ist jetzt auf jeden Fall der Toyota Hilux 3l Automatik von Savanna. Hier handelt es sich wohl um Modelle aus den Jahren 2010, 2011 und 2012. Der manuelle Hilus wäre auf jeden Fall 2012. Ist das ein Problem? Im Forum liest man ja viel Gutes über die Wartung bei Savanna.