

Die Aufnahmen wurden vom Damm aus gemacht. Links ist eine langestreckte Bucht.
Wir müssen höllisch aufpassen um nicht von den über den Damm schießenden Wellen erfasst zu werden. Der Wellenschlag unterliegt einem bestimmten Rhythmus. Wenn man den registriert hat, kommt man trockenen Fußes auf die Insel.


Als wir vor zwei Jahren hier waren regnete es. Die Vögel waren restlos verschmutzt, deshalb haben wir noch einmal den weiten Weg von Cape Town aus gemacht.
Diesmal scheint die Sonne. Es stürmt fürchterlich. Der Damm zur Insel ist gesperrt. Es kostet einige Überzeugungsarbeit, dann dürfen wir auf die Insel.
Die Kolonie besteht aus ca. 15.000 - 20.000 Kaptölpeln die dicht beieinander sitzen. Einen einzelnen Vogel am Boden zu fotografieren ist unmöglich. Es ist Paarungszeit, was zusätzlich Unruhe in die Kolonie bringt.
Es grenzt fast ein Wunder wie diese großen Vögel starten und landen. Besonders beim Landeanflug werden die Vögel vom Sturm herumgewirbelt. Deshalb die zerfletterten Federn.
Trotzdem gelingt der Landung immer, relativ elegant, kein Vogel wird auf die Felsen geworfen, oder macht eine Halbwegsbruchlandung.
Siggi
Menschen für Afrika begeistern
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