frau_shrimpThemenstarter211 Beiträge · seit 201329. Nov. 2013 · #1Hallo liebe Forengemeinde!
Nachdem ich seit Jahren hier als HML unterwegs bin, habe ich mich nun doch angemeldet, weil ich auf meine Fragen bislang keine befriedigende Antworten gefunden habe.
Im Februar sind mein Mann und ich mit einen 4X4 Pop Top Camper unterwegs. Die Strecke ist schon grob geplant, u.a. wollen/müssen wir von den Epupa Falls zu den Vic Falls. Uns ist bewusst, dass dies um diese Jahreszeit schwierig sein könnte, sind aber weder Offroad- noch Namibia-Neulinge. Ich kann jedoch nicht einschätzen, wieviel Zeit ich dafür kalkulieren muss. Wir wollen unterwegs eigentlich nichts anschauen, sondern wirklich Kilometer machen.
1. die Strecke über Grootfontein (B1 und B8) ist zwar länger als ab Oschakati die grenznahe Strecke (C45 und B10), aber ich vermute mal, sie ist trotzdem schneller? Sind B1 und B8 evtl. doch geteert?
2. was ist realistisch um diese Jahreszeit zu schaffen, wenn wir gegen 9 Uhr von Epupa aufbrechen? Bis wohin kommen wir pro Tag? Wo können wir übernachten?
3. Kommen wir mit einer Zwischenübernachtung aus, so dass wir die nächste Nacht schon in Vic Falls planen können? Oder brauchen wir eine 2. Zwischenübernachtung, weil wir viel Zeit an der Grenze einkalkulieren müssen?
Ich weiß, dass Namibia eigentlich viel zu schade ist, um Kilometer zu schrubben, aber in diesem Fall haben wir keine Wahl. Prämisse ist tatsächlich, so schnell wie möglich von A nach B zu kommen. Trotzdem wollen wir natürlich keine Rekorde brechen, Pinkel- und Picknick-Pausen sollen nicht unter Zeitdruck stehen. Schließlich sind wir im Urlaub und nicht auf der Flucht 😉
Danke für Eure Hilfe und viele Grüße,
Sabine
Wie kann man Namibia nicht lieben?
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200629. Nov. 2013 · #2Hallo Sabine,
willkommen im Forum.
1) Alle B-Straßen (Highways = Nationalstraßen) in Namibia sind geteert. Diese Seite dürfte Dir helfen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stra%C3%9Fen_in_Namibia2) Ich würde durchfahren bis z.B. Camp Chobe und dann am nächsten Tag die Einreise nach Botswana und Simbabwe machen.
3) Ja - Ausnahmen bestätigen die Regel (Unmengen an Regen etc.)
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201229. Nov. 2013 · #3Ganz einfacher Vorschlag, zumal diese Anfrage nicht ganz alltäglich ist:
Besorge Dir das Kartenmaterial von Tracks4Africa in der neuesten Version (es gibt eine grenzüberschreitende Version), installiere sie auf Deinem PC, dann kannst Du Dir die Strecke wunderbar berechnen/ vorschlagen lassen, die Art der Ausführung der Straßen ist auch dargestellt.
Dann gibt die Software auch noch Übernachtungsmöglichkeiten heraus.
Wenn Du so weit bist, und Deine Etappen herausgerechnet hast, wo in etwa Du übernachten möchtest, dann frage nach. Es gibt einen riesigen Fundus an Erfahrungswerten der Forenteilnehmer, sowohl zur Machbarkeit von Etappen, als auch zur Qualität der Übernachtungsmöglichkeiten.
Aber vielleicht gibt es jemanden, der bereit ist Dir Deine Hausaufgaben zu machen. Das nimmt nämlich Zeit in Anspruch. Andernfalls nimm die Tourismuskarte von Namibia, da kannst Du auch die normalen Routen erkennen. Da braucht man keinen Navi dazu.
H.
kalachee1'059 Beiträge · seit 200629. Nov. 2013 · #4Hallo Sabine
Auch meinerseits herzlich willkommen im Forum.
Puh - das ist ja ein ziemliches Vorhaben. Ich musste sowas auch schon mal machen - 2400km von Inhambane (MOZ) in vier Tagen bis ins Westkap (RSA). Das war irgendwie nicht so lustig. Aber ich hab mal Südarfikaner getroffen, die in zwei Tagen von Kapstadt nach Vilankulo in MOZ gefahren sind. 😄
Also, es ist natürlich schade, dass ihr das so machen müsst - insbesondere den Caprivi quasi nur zu durchfahren würde mich wurmen. Wenn ich mir die Strecke auf Google Maps so anschaue, würde ich drei Tage dafür einkalkulieren.
Vielleicht schafft ihr es, am ersten Tag von Epupa bis Tsumeb oder Grootfontein. Das sind laut Google 751km (bis Grootfontein) und 10h25min. Dann aber würde ich früher losfahren (gleich bei Sonnenaufgang) und mit einer Fahrzeit von sicher 13 Stunden rechnen! Sobald ihr auf die B1 kommt, ist dann ja wie Christian schon schrieb, alles geteert.
Aber na ja, das ist dann schon ziemlich heftig, ehrlich gesagt.
Dann am nächsten Tag bis zum Kavango in die Gegend um Divundu/ Popa Falls, zum Beispiel Ngepi Camp. Von dort dann am dritten Tag den Rest unter die Räder nehmen.
Ich würde versuchen, das anders zu planen. Wenn es wirklich nicht anders geht, sollte es schon machbar sein. Ich persönlich hätte aber überhaupt keinen Bock dazu.
Hoffe, das hilft ein bisschen was weiter.
Liebe Grüsse
Samuel
frau_shrimpThemenstarter211 Beiträge · seit 201329. Nov. 2013 · #5Vielen Dank schon mal für die schnellen Antworten, das ging ja wirklich fix 🙂
Christian, von den Epupa Fällen bis zum Chobe Camp sind es laut Google knapp 1.500 km und 20,5 Std. Fahrzeit. Das ist doch nicht an einem Tag machbar! Wir haben Diesel im Tank, kein Red Bull! Ich wäre glücklich, schaffte ich es an 2...
Denn so sportlich wie Deine Südafrikaner, Kalachee, sind wir dann doch nicht 🙂 Klar ist das mit dem Caprivi ärgerlich, aber ich rechne ohnehin damit, dass im Februar viel unter Wasser stehen wird. Ich bin schon froh, wenn die Hauptstraßen passierbar sind.
Wie kann man Namibia nicht lieben?
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200629. Nov. 2013 · #6Hallo Sabine,
es ist machbar, zumal Du ja explizit gesagt hattest, dass Du von A nach B willst. Ich fahre auch von unserer Farm bei Etosha nach Kapstadt an einem Tag, das ist noch etwas mehr an Strecke.
Du kannst ja aber auch "früher", z.B. bei Rundu übernachten. Dann wärt ihr aber am zweiten Fahrtag auch wieder länger unterwegs und habt die zwei Grenzübergänge.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
P.S.
aber ich rechne ohnehin damit, dass im Februar viel unter Wasser stehen wird.
Schön wäre es... aber das ist ja gerade das, was den Caprivi ausmacht...
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musher348 Beiträge · seit 200829. Nov. 2013 · #7travelNAMIBIA schrieb:...
Du kannst ja aber auch "früher", z.B. bei Rundu übernachten. Dann wärt ihr aber am zweiten Fahrtag auch wieder länger unterwegs und habt die zwei Grenzübergänge.
...
Aber je nach Strecke auch mit nur einem Grenzübergang möglich - man kann auch direkt von Namibia nach Sambia
Kommt eben darauf an, wo an den VicFalls
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200829. Nov. 2013 · #8Hallo Frau_shrimp,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
Vor einigen jahren bin ich von Kasane in einem Rutsch nach Swakopmund gefahren, das sind so runde 1.500 km. Ich hatte das gar nicht vor, aber da ich alleine war und auf niemanden Rücksicht nehmen musste, habe ich eigentlich nur Tankstopps gemacht. Und weil die Straßen frei waren, ging das auch alles ganz zügig. Dabei habe ich die zugelassene Geschwindigkeit von 120 km/h immer nur minimal überschritten, weil ich nicht gerne in Radarfallen komme. Und auf der Strecke von Rundu bis Otjiwarongo gibt es genug davon Nach rund 15 Stunden bin ich dann um 10.00 Uhr abends angekommen - so kaputt und aufgewühlt, dass ich nicht schlafen konnte. Ich bin im Bett immer noch weitergefahren.
Ich würde es nicht mehr machen, selbst wenn ich einen Beifahrer hätte und mich abwechseln könnte. 8 - maximal 10 Stunden Fahrt sind genug. Das heißt, Du kannst bis Rundu oder vielleicht auch bis Divundu und dann am nächsten Tag bis zu den Vic Falls. An der namibisch-botswanischen Grenze geht es eigentlich immer sehr schnell, an der botswanisch-zimbabwischen Grenzen nicht ganz so schnell, aber Stunden verlierst Du dort auch nicht.
Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd
frau_shrimpThemenstarter211 Beiträge · seit 201329. Nov. 2013 · #9Ja, Gerd, schön ist das nicht. Aber dem Tenor der Antworten entnehme ich, dass es machbar ist. Wir werden also gute CDs mitnehmen, die Arschbacken zusammen kneifen und uns beim fahren abwechseln.
Und wenn wir im Caprivi nicht weiterkommen, fällt uns sicherlich Plan B ein.
Vielen Dank für Eure Tipps!
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Joerg3'175 Beiträge · seit 200630. Nov. 2013 · #10also ueber Grootfontein muss man nun wirklich nicht fahren , da im Ovamboland jetzt alles geteert ist.
Euer Problem ist nur das Stueck von Epupa ueber Epembe , Swartboisdrift Ruacana.
Und selbst wenn es aus Kuebeln giessen wurede im Caprivi (was leider nicht der Fall sein wird), dann kann man auch problemlos durchfahren , weil das ja auch alles Teerstrasse ist
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
frau_shrimpThemenstarter211 Beiträge · seit 201330. Nov. 2013 · #11Aber ist die Strecke auch schneller?
Was mich aber stutzig macht, sind Eure Andeutungen, dass es im Caprivi nicht heftig regnen würde. Bislang hat mir jeder gesagt, dass ich dort mit heftigen Überschwemmungen und gesperrten Routen rechnen müsse.
Wie kann man Namibia nicht lieben?
frau_shrimpThemenstarter211 Beiträge · seit 201319. Dez. 2013 · #12Eine Frage nochmal zu dieser Strecke: ist es besser ab Oshakati über B1 und B8 nach Rundu zu fahren oder obenrum über die C45 und B10? Was spricht dafür, was dagegen?
Danke für Eure Hilfe!
Sabine
Wie kann man Namibia nicht lieben?
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200819. Dez. 2013 · #13Hallo Sabine,
ich bin die Strecke zwar noch nicht gefahren, aber nachdem die B 45 inzwischen vollständig geteert ist, würde ich auf jeden Fall dort fahren und nicht die Riesenschleife über B1 und B 8 machen.
Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
STsteinbeisser571 Beiträge · seit 200619. Dez. 2013 · #14Hallo,
durch den Caprivi ab Divundu bis Kongola solltet Ihr im Dunkeln nicht übermüdet sein und max 60 fahren. Ist doch ein reger Wildwechsel möglich.
toitoitoi
steinbeisser
Namib Tom841 Beiträge · seit 200819. Dez. 2013 · #15Hallo,
Wow, das ist schon eine enorme Strecke ........
Ich würde diese auf gar KEINEN Fall in einem Rutsch durchfahren.
Wildwechsel, Übermüdung (trotz 2 Fahrern), Reifenpanne, usw. , kann alles noch dazu kommen.
Vorschlag 1 :
Epupa -- Ruacana
Ruacana -- Rundu
Rundu -- Vic Falls
Vorschlag 2 :
Epupa -- Tsumeb
Tsumeb -- Vic Falls
Vorschlag 2 ist aber das aller aller aller höchste der Gefühle.
Grenzkontrollen nach Botswana ca. 15 min ,
nach Zimbabwe ca. 1 Stunde
Grüße aus Windhoek
Namib Tom
Abenteuer in Namibia
individuelle Reisen durch Namibia
frau_shrimpThemenstarter211 Beiträge · seit 201319. Dez. 2013 · #16Sorry, da haben wir uns missverstanden. Mitnichten wollen wir die Strecke in einem Rutsch machen. Klar wollen wir möglichst weit kommen, aber wir sind immerhin im Urlaub und nicht auf der Flucht!
Deshalb werden wir einfach schauen, wo wir gegen Abend sind und dort nach einer Übernachtungsmöglichkeit gucken. Da wir mit 4x4 Camper unterwegs sind, zur Not auch in der Pampa.
Die Frage ist nur, ob wir auf der oberen Strecke schneller sind oder auf der unteren? Und ob die obere Strecke vielleicht interessanter ist als die Öde untenrum? 🙂
Die Route ist ja eher ungewöhnlich, deshalb findet man kaum Infos. Vielleicht kennt ja hier jemand beide Wege?
Namib Tom, die Strecke Epupa-Ruacana ist sicher richtig geil, aber ich fürchte, da verlieren wir zu viel Zeit, wenn wir die kleine Pad am Kunene langholpern. Außerdem weiß ich nicht, ob sie im Februar in einem so empfehlenswerten Zustand ist 😄
Wie kann man Namibia nicht lieben?
Namib Tom841 Beiträge · seit 200820. Dez. 2013 · #17frau_shrimp schrieb:Sorry, da haben wir uns missverstanden. Mitnichten wollen wir die Strecke in einem Rutsch machen. Klar wollen wir möglichst weit kommen, aber wir sind immerhin im Urlaub und nicht auf der Flucht!
Deshalb werden wir einfach schauen, wo wir gegen Abend sind und dort nach einer Übernachtungsmöglichkeit gucken. Da wir mit 4x4 Camper unterwegs sind, zur Not auch in der Pampa.
Die Frage ist nur, ob wir auf der oberen Strecke schneller sind oder auf der unteren? Und ob die obere Strecke vielleicht interessanter ist als die Öde untenrum? 🙂
Die Route ist ja eher ungewöhnlich, deshalb findet man kaum Infos. Vielleicht kennt ja hier jemand beide Wege?
Namib Tom, die Strecke Epupa-Rucanda ist sicher richtig geil, aber ich fürchte, da verlieren wir zu viel Zeit, wenn wir die kleine Pad am Kunene langholpern. Außerdem weiß ich nicht, ob sie im Februar in einem so empfehlenswerten Zustand ist 😄
Ich meinte eigentlich
Epupa - Opuwo - Ruacana 🙂
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Namib Tom841 Beiträge · seit 200820. Dez. 2013 · #18Nochmals Hallo,
Eventuell könnt, wenn ihr wollt, gleich nach Outapi.
Beim riesengroßen Baobab, welcher früher als Postoffice und Kirchenkapelle diente, gibt es nette Campsites.
Grüße
Namib Tom
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freshy3'883 Beiträge · seit 201113. Jan. 2014 · #19Gerd1942 schrieb:
ich bin die Strecke zwar noch nicht gefahren, aber nachdem die B 45 inzwischen vollständig geteert ist, würde ich auf jeden Fall dort fahren und nicht die Riesenschleife über B1 und B 8 machen.
Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Hallo Gerd,
Kann es sein, dass du die C 45 = B 10 meinst?
lt. Google Maps (2014) sind zwischen Mpungo und Maiuvo ca 80 km noch nicht geteert, aber das sollte kein Problem sein.
@alle: Weiß jemand eine Übernachtungsmöglichkeit an der B 10? Wir haben die letzte Übernachtung in Ruacana und dann wieder in Rundu.
fragende Grüße
freshy
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200813. Jan. 2014 · #20Hallo Freshy,
natürlich hast Du Recht. Sorry für den Tippfehler.
Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd