ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200825. Nov. 2013 · #1Hallo Fomis,
Bekannte von uns besuchen Namibia nächstes Jahr per Fahrrad. 😎
Kann man da mit dem Fahrrad bis nach Namutomi oder Okaukuejo gelangen? 🙂
Glaube ich kaum.........Wie würdet Ihr es anstellen? 😁
Sie würden dann Game Drives mit den Rangers machen. 🤪
Danke für eure Tips
Annick
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200925. Nov. 2013 · #2Hallo Annck,
ich würde vom Parkeingang mit dem Rad trampen.
Es gibt Lieferanten, Parkangestellte und nette Touristen mt großen geeigneten Fahrzeugen um das mitzunehmen.
Er sollte nur so früh wie möglich am Eingang sein, da man ja nicht weiß wie lange es dauert bisi hn jemand mit nimmt. Wenn er am Eingang die Fahrer nett fragt, wird ihm kaum jemand, der Platz für ein Rad und eine Person hat, das Mitfahren verwähren. Zur Not auf der Ladefläche.
Oder er campt oder wohnt in Unterkünften außerhalb des Parks und unternimmt von dort aus geführte Game Drives in den Park.
LG, Otji
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200625. Nov. 2013 · #3genau so macht man es! Die Grundzutaten sind außerdem:
1) Kleines Gepäck vorbereiten
2) Mit den Angestellten am Tor gut stellen, die können gut helfen
3) Den Mitfahreren klar machen, dass es nur bis zum Camp geht
4) In jedem Falle auch abklären wie man wieder hinaus kommt.
Nummer 4 ist nämlich das größte Problem. Immerhin muss man für die Tage die man im Park ist bezahlen.
Die andere Alternative (außerhalb des Parks) wurde ebenfalls genannt. Eine gute Möglichkeit ist auch, dort eine Nacht zu schlafen, eine Tour in den Park buchen, dort weiter übernachten, sich von dem Tour Operator der Unterkunft auch wieder raus holen lassen. Dies natürlich vorher aushandeln.
Oberfranke46 Beiträge · seit 201125. Nov. 2013 · #4Kann man da mit dem Fahrrad bis nach Namutomi oder Okaukuejo gelangen? 🙂
Was werden wohl die Löwen denken ? Essen auf Rädern ? 😗 😄 😗
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200625. Nov. 2013 · #5Hallo Annick,
ich persönlich würde (ok, zugegebenermaßen würde ich nicht mit dem Fahrrad reisen, aber nun gut :-)) mein Fahrrad in Tsumeb stehen lassen und dort für drei oder vier Tage einen günstigen Mietwagen nehmen und Etosha erkunden. Dann wieder ab Tsumeb mit dem Fahrrad weiter wohin auch immer.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
TOtoumtoum319 Beiträge · seit 201225. Nov. 2013 · #6Da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Also mit dem Rad kommst du nicht rein. Wir haben unsere Räder außerhalb vom Park untergestellt (das würde ich auf jeden Fall empfehlen, denn sonst wird es schwierig) und sind dann getrampt. Das ging ganz gut. Allerdings dann jemanden zu finden, mit dem man rumfahren kann, um Tiere zu sichten kann sich schwierig gestalten. Wir sprachen viele Leute an und obwohl sie Platz hatten, bekamen wir alle möglichen Ausreden zu hören.
Letztendlich sprach ich ein wirklich altes Ehepaar an, wobei ich mir fast keine Hoffnung machte (alte Leute sind verstädlicherweise meist sehr vorsichtig). Die haben dann uns mitgenommen und sich alle Mühe gegeben, uns möglichst viel zu zeigen. Am Ende entschuldigten sie sich, daß wir keine Löwen gesehen haben - ein wirklich nettes Paar. Aber wie gesagt, es war schwierig.
Deshalb ist Christians Vorschlag wahrscheinlich der Beste. Fahrrad in Tsumeb stehen lassen un dann ein Auto mieten.
Übrigens durch den Skeleton Coast Park kommt man auch nicht mit Fahrrad. Bei uns wurde sogar nach Windhoek telefoniert, aber es wurde verweigert. Zum Glück kam ein Ehepaar mit einem Kastenwagen, die uns mitnahmen. So konnten wir dann bis zu den Epupa-Falls radeln.
Das ist das angenehme in Uganda, da kann man mit dem Rad in die Nationalparks.
Aber wie gesagt, Christians Vorschlag ist wohl der beste Weg.
toum-toum
Bloke1'920 Beiträge · seit 200825. Nov. 2013 · #7ANNICK schrieb:Hallo Fomis,
Bekannte von uns besuchen Namibia nächstes Jahr per Fahrrad. 😎
Kann man da mit dem Fahrrad bis nach Namutomi oder Okaukuejo gelangen? 🙂
Glaube ich kaum.........Wie würdet Ihr es anstellen? 😁
Sie würden dann Game Drives mit den Rangers machen. 🤪
Danke für eure Tips
Annick
Hallo Annick
Ich lach mich grad schlapp....... 😄 😄 😄
wenn du nicht mal das Auto verlassen darfst im Etosha, dann lassen sie dich bestimmt mit dem Fahrrad rein....
Ich dachte du bist die Afrika Expertin schlechthin, 😗
und dann nicht mal das kleine Ein mal Eins drauf haben...
LG Bloke
schoelink1'933 Beiträge · seit 200725. Nov. 2013 · #8Bitte nicht mit dem Fahrrad...
www.krugerpark.co.za/krugerpark-times-23-ranger-killed-17989.html
Mit freundlichen Grüßen,
Hans Schoelink
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200625. Nov. 2013 · #9... wie schon geschrieben wurde, ist die Einfahrt mit Fahrrad oder Motorrad in den Etosha NP nicht erlaubt. Das ist auch gut so, denn selbst Tiere, die normalerweise flüchten würden, nehmen einen oft nicht rechtzeitig wahr (ungünstige Windrichtung, andere Geräusche), werden überrascht, fühlen sich ggf. bedroht und greifen an.
Ähnlich wie im verlinkten Artikel mit dem tödlich verunglückten Ranger im Krueger NP war ich mal mit dem Rad im Liwonde NP (Malawi) unterwegs. Man sagte uns (war mit Reisepartner unterwegs), wir sollen aufpassen, da in der Region gerade Elefanten gesehen wurden. Also waren wir recht langsam unterwegs und haben auffällig laut Gedichte von Heinz Ehrhardt zitiert 😄 , damit die Elefanten uns rechtzeitig hören können. Hat nicht funktioniert. Plötzlich standen drei Elefanten 20 Meter vor uns, waren aber noch mehr erschrocken als wir und sind weggelaufen.
Ein anderes Mal ist eine Oryx-Antilope nur wenige Meter an mir vorbei galoppiert. Die hatte ich 'ne Weile vor mir her "getrieben" und rechts und links waren Weidezäune. Irgendwann ging es auf eine Siedlung zu und die Oryx hat gewendet. Ich habe derweil in die Landschaft geschaut und bin vor mich hin geradelt. Da ich schön auf meiner Pistenseite blieb und die Oryx gegenüber, ist nichts passiert. Wäre ich wegen eines Schlaglochs in Richtung des verängstigten Tiers ausgewichen, hätte es sicherlich auch seine Hörner zur vermeindlichen Verteidigung einsetzen können.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...