Route zu den Mana Pools

40 Antworten · 8'368 Aufrufe · gestartet 12. Nov. 2013 von Annoha
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Themenstarter104 Beiträge · seit 201112. Nov. 2013 · #1
Hallo,

wir wollen im nächsten Jahr zu den Mana Pools. Wir werden vom Caprivistrip kommen und beabsichtigen u.U. die Hinfahrt über Sambia zu wählen, d.h. über Siavonga. Zurück werden wir vermutlich über Binga fahren.
Meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit der Strecke durch Sambia und kann eine Campingunterkunft empfehlen?
Danke
Jutta
2'664 Beiträge · seit 201212. Nov. 2013 · #2
Bin die Strecke vor wenigen Monaten wiederholt gefahren.
In Livingstone oder Choma gibt es Campingmöglichkeiten.
Weiter entlang der Hauptstrecke wird es problematisch, wir waren zuletzt durch die Nacht eingeholt worden, und wurden dann durch eine ganz liebe schwarze Farmerin eingeladen, unser Dachzelt auf ihrem Rasen am Farmhaus auf zu schlagen. Sieh das aber mal als Ausnahme und einen Glücksfall für uns an.
Die Strecke hat zum Teil Schlaglöcher "so groß wie ein Auto", daher ist Vorsicht angebracht. Die Strecke ist gut bis zum Abzweig nach Lusaka hinter Mazabuka. Ab hier fangen die großen Schlaglöcher an, besonders durch die Berge.
Fahrt dann die Strecke nach Siavonga/ Kariba (62 km), meidet unbedingt den Grenzübergang Chirundu, denn das ist ein Moloch.
Von Kariba aus könnt Ihr problemlos nach Mana Pools fahren.
Die Strecke Karoi nach Binga lohnt sich zu meiden. Wir sind da an einem Tag durch. Ist auch nicht viel Sehenswertes an der Strecke, was Du nicht auch anderswo siehst.
zuletzt bearbeitet 12. Nov. 2013
Themenstarter104 Beiträge · seit 201113. Nov. 2013 · #3
Vielen Dank für die ausführliche Streckenberatung 🙂
Noch besser wäre sie ohne Schlaglöcher 😉
Jutta
2'462 Beiträge · seit 200614. Nov. 2013 · #4
Hallo,

in Siavonga haben wir hier im Eagles Rest auf der Campsite übernachtet. Die Stellplätze haben Sicht auf den See, sind schattig und die Ablutions waren auch okay. Es gibt ein Restaurant, Bar und Pool.

Leider hört man nachts die Fischerboote - wenn man also einen leichten Schlaf hat, könnte das wohl störend sein. Ich fand das "Tucktuck" der Boote aber eher schlaffördernd 😉

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Themenstarter104 Beiträge · seit 201114. Nov. 2013 · #5
Hallo Sanne,
von wo seid ihr denn gekommen, bzw wohin gefahren? Wir überlegen von Katima Mulilo bis nach Siavonga zu fahren, haben aber Bedenken, dass das doch ein wenig weit ist, zumal der Grenzübergang dabei ist.
Jutta
2'612 Beiträge · seit 200714. Nov. 2013 · #6
Hallo Jutta,

ich antworte mal für Sanne, war mit dabei 😉

Wir sind von Siavonga bis Mana Pools gefahren, das kann man sehr gut so einrichten, dass nachmittags noch ein Gamedrive möglich ist und auch noch Einkäufe in Kariba erledigt werden können.

Allerdings ist Eure angedachte Tagesetappe von Katima bis Siavonga etwa 750 km lang, mindestens 10 Stunden reine Fahrzeit plus Grenzübertritt - kann man mal machen, ist aber grenzwertig. Könnt Ihr nicht schon einen Tag früher in Kazungula über die Grenze gehen und in Livingstone übernachten? Alternativ bietet sich auf der Strecke nach etwa 500 km The Moorings Campsite an, von dort kann man am nächsten Tag auch Mana Pools erreichen.

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
zuletzt bearbeitet 14. Nov. 2013
Themenstarter104 Beiträge · seit 201114. Nov. 2013 · #7
Danke Volker,
ich denke die 750km werden wir uns nicht antun!
Ob Livingstone oder "The Moorings" darüber werden wir noch einmal nachdenken.
Jutta
2'664 Beiträge · seit 201215. Nov. 2013 · #8
Annoha schrieb:Hallo Sanne,
von wo seid ihr denn gekommen, bzw wohin gefahren? Wir überlegen von Katima Mulilo bis nach Siavonga zu fahren, haben aber Bedenken, dass das doch ein wenig weit ist, zumal der Grenzübergang dabei ist.
Jutta
Brauchst mindestens 1,5 Stunden für Grenzübergang.
Vorschlag: Fahrt bis Livingstone, sucht euch eine Unterkunft auf der Seite der Fälle, besucht die Fälle am Nachmittag. In Livingstone kann man auch gut einkaufen und Vorräte auffüllen.
Morgens früh fahrt Ihr bis Siavonga oder Kariba.
Rechne wieder 1,5 Stunden für Grenzübergang. Der ist zwar sehr klein, es geht aber realistisch gesehen nicht schneller.
77 Beiträge · seit 200924. März 2014 · #9
Hallo zusammen,

ich plane ebenfalls im Juli von Livingstone nach Kariba (und retour) zu fahren. Ich habe mir dafür 2 Tage eingerechnet (mein Landy ist nicht der Schnellste...). Sollte gut zu schaffen sein, aber was ist dabei die einfachste Route, via Hauptverkehrsachse (T2) nach Chirundu oder nach Mazabuka "direkt" in Richtung Siavonga?

Gruss,
Philippe
www.philipperobert.ch
2'664 Beiträge · seit 201224. März 2014 · #10
Die direkte Strecke ist in Ordnung, es gibt nur 2 lästige Mautkontrollen á la Kindergarten irgendwelcher Dorfältesten.
Durchgehend asphaltiert. Auf der Dammseite ist Baustelle vor der Staumauer. Bleibe möglichst weit weg von Chirundu, habe das vor zwei Jahren auf dem Weg in den South Zambesi mal angeschnitten. Muß man nicht haben. LKW, LKW, LKW!
zuletzt bearbeitet 24. März 2014
77 Beiträge · seit 200907. Juli 2014 · #11
Swakop1952 schrieb:Die direkte Strecke ist in Ordnung, es gibt nur 2 lästige Mautkontrollen á la Kindergarten irgendwelcher Dorfältesten.
Durchgehend asphaltiert. Auf der Dammseite ist Baustelle vor der Staumauer. Bleibe möglichst weit weg von Chirundu, habe das vor zwei Jahren auf dem Weg in den South Zambesi mal angeschnitten. Muß man nicht haben. LKW, LKW, LKW!
OK, vielen Dank! Die direkte Strecke ist schon die, die bei Chisekesi abbiegt, oder?

In dem Zusammenhang noch, was ist der hübscheste Ort um in Siavonga oder Kariba zu campieren? Eagles Rest, oder gibt's da was besseres... ?
www.philipperobert.ch
77 Beiträge · seit 200908. Aug. 2014 · #12
Swakop1952 schrieb:Die direkte Strecke ist in Ordnung, es gibt nur 2 lästige Mautkontrollen á la Kindergarten irgendwelcher Dorfältesten.
Durchgehend asphaltiert. Auf der Dammseite ist Baustelle vor der Staumauer. Bleibe möglichst weit weg von Chirundu, habe das vor zwei Jahren auf dem Weg in den South Zambesi mal angeschnitten. Muß man nicht haben. LKW, LKW, LKW!
So, bin soeben zurück aus der Gegend. Darum noch ein Update zu dieser Ecke:
  • Die Hauptstrecke Livingstone bis Siavonga resp. Chirundu ist gut in einem Tag zu fahren, sofern man den lieben langen Tag unterwegs sein will (Land Rover) oder man mit 120 km/h durch die Gegend rast... 😎
  • Schlaglöcher gibt es (aktuell...) nur noch bei Chrirundu resp. zwischen Mazabuka und der Abzweigung T1/T2, südlich von Kafue.
  • Der Grenzübergang bei Chriundu ist neu ein sogenannter One Stop Border Post (oder sowas in der Art). Das ist um einiges einfacher als früher: man ignoriert einfach alle LKWs und Busse und fährt direkt über den Fluss auf die gegenüberliegende Seite und erledigt allen Papierkram in einem einzigen Gebäude. Sowas hab ich in Afrika noch nirgends gesehen, das dauert ca. 1h (sind ja auch nur ca. 6 Schalter).
Wenn man von Livingstone kommt ist es wohl am besten man fährt an den Kariba-See runter und übernachtet auch dort, dann ist man am nächsten Tag früh in Marongora um das Park-Permit zu holen und es reicht dann auch noch zu einem schönen Game Drive am Abend in Mana Pools.

Liebe Grüsse
Philippe
www.philipperobert.ch
334 Beiträge · seit 200809. Aug. 2014 · #13
Hallo Philippe,

das sind ja gute Neuigkeiten bzgl. der Grenze Chirundu. Wir werden Anfang Okt von Mana Pools nach Sambia reisen und hatten schon überlegt diese Grenze zu meiden und lieber die über die Staumauer zu nehmen.
Habt Ihr Kariba See übernachtet - wenn ja dann wo ?

Wo ward Ihr noch unterwegs und habt Ihr zufälligerweise noch eine SIM Karte, die Ihr verleihen würdet ?

Viele Grüße
Bärbel
2'664 Beiträge · seit 201209. Aug. 2014 · #14
Schon aufgrund des LKW-Aufkommens fahre ich Chirundu nicht an.
Es reicht schon allein, wenn man über Chirundu in den South Zambesi fahren will.
Der kleine Grenzübergang von Kariba ist mir trotzdem 1000x lieber, auch wenn es ein paar km Umweg bedeutet, dafür hat man dann auch weniger Schlaglöcher weil man einen Teil der Strecke Chirundu - Lusaka nicht befahren muß.
77 Beiträge · seit 200910. Aug. 2014 · #15
Swakop1952 schrieb:Schon aufgrund des LKW-Aufkommens fahre ich Chirundu nicht an.
Es reicht schon allein, wenn man über Chirundu in den South Zambesi fahren will.
Der kleine Grenzübergang von Kariba ist mir trotzdem 1000x lieber, auch wenn es ein paar km Umweg bedeutet, dafür hat man dann auch weniger Schlaglöcher weil man einen Teil der Strecke Chirundu - Lusaka nicht befahren muß.
Nur zur Information, die Schlaglöcher auf dieser Strecke beschränken sich auf die Strecke von Chirundu bis zum Abzweiger nach Siavonga, also nur ein paar km. Ein grosser Teil der Strasse ist (von Lusaka her) neu gemacht und in einem top Zustand.

Aber klar, ich bevorzuge wann immer möglich auch kleinere Nebenstrassen!
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77 Beiträge · seit 200910. Aug. 2014 · #16
DK0812 schrieb:Hallo Philippe,

das sind ja gute Neuigkeiten bzgl. der Grenze Chirundu. Wir werden Anfang Okt von Mana Pools nach Sambia reisen und hatten schon überlegt diese Grenze zu meiden und lieber die über die Staumauer zu nehmen.
Habt Ihr Kariba See übernachtet - wenn ja dann wo ?

Wo ward Ihr noch unterwegs und habt Ihr zufälligerweise noch eine SIM Karte, die Ihr verleihen würdet ?

Viele Grüße
Bärbel
Ich hab in Siavonga übernachtet, im Eagles Rest, freundliches Personal und viel Infrastruktur (von Chalets mit schöner Seesicht bis zum Camping Platz mit Restaurant, Bar und Kinderspielplatz hat es da alles). Mir persönlich war das etwas zu touristisch, aber ich bin auch eher der Typ "Bush Camp" 😉

Gruss
Philippe
www.philipperobert.ch
1'335 Beiträge · seit 200618. Aug. 2014 · #17
Wir kommen auch gerade davon zurück!

Wir haben die Route nur andersrum gemacht, über Binga kommend (Matusadona NP dazwischen) nach Kariba von dort nach Mana und zurück nach Kariba. Die Strecke Binga - Karoi wollten wir nicht noch einmal fahren! Sondern sind dann kurzerhand über Zambia gefahren.
Strecke Kariba (ZIM) - Livingstone (ZAM) kann man in einem Tag fahren! Die Straßen sind gut! Auch mit Grenzübertritt war das gut zu schaffen. Und unser Auto fährt noch nicht mal schnell, mehr als 110 fahren wir nicht (sonst fällt die Aircondition aus).

Man muss nur bedenken, dass man für das Visum in Zambia und die ganzen Gebühren zahlen muss: 200 Kwacha muss man haben und ca. 150 USD. Uns waren die Kosten das wert.

Die Strecke Binga-Karoi ist jetzt keine harte Off-Road-Strecke, aber die Straße (Gravel) ist nach der Regenzeit so auseinandergebrochen und hat tiefe Rillen, dass man nur langsam vorankommt. Man kann die Strecke fahren, dauert einfach lange.

In Livingstone und in Kariba findet man zahlreiche Campingmöglichkeiten.
Wir waren in Livingstone auf der Maramba River Lodge (außerhalb von L.) und in Kariba auf Lomagundi. Wir fanden es dort aber zu trubelig. Vielleicht war auch an dem Tag gerade was Besonders. Ich weiß es nicht.
Nauz Charara in Kariba war wegen der Ablutions (das Dreckigste, was wir erlebt haben) nicht wirklich gut, Warthogs ist wirklich einfach … aber es gibt sooo viele Möglichkeiten.

Grüßchen
Cora
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Themenstarter104 Beiträge · seit 201118. Aug. 2014 · #18
Hallo Cora,

wir wollen auf der Hinreise zu den Mana Pools durch Zambia fahren (Übernachtung Siavonga) und auf der Rückreise die Strecke über Karoi und Binga. Wir haben eine Übernachtung am Sanyati River eingeplant.
Was meinst du, schaffen wir es an einem Tag vom Sanyati River bis in den Hwange NP?
Ist die Strecke überall gleich schlecht?

Gruß
Jutta
1'335 Beiträge · seit 200618. Aug. 2014 · #19
Also von Sanyati aus bis in den Hwange ist echt eine harte Strecke für einen Tag!!

Das könnte klappen ist dann aber ein mörderischer Tag und im Hwange könnt ihr dann nur ins Maincamp. Ne Picnicsite ist dann nicht mehr zu erreichen.

Früh losfahren ist Pflicht!
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1'335 Beiträge · seit 200618. Aug. 2014 · #20
Hallo Jutta, habe noch vergessen:

ne die Strecke ist nicht überall gleich schlecht.
Zwischen Kariba und Karoi ist Teer, super Straße. Aber da die Autos dort in der Unterzahl sind und nur Heavytrucks fahren, es bergrauf und -runter geht, kommst Du nicht so voran, wie Du könntest.

Vor Karoi ging es. Die übelste Strecke war zwischen Binga und westlich von Sanyati. Von Sanyati in Richtung Karoi ok, aber immer wieder auch blöd. Aber 60-70 konnte man fahren.

Die Strecke Binga bis Ume-River (gibt es keinen Ort) dauert ungefähr 4 h Fahrtzeit, sind so ungefähr 150 km.
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