KlaudiThemenstarter373 Beiträge · seit 201228. Nov. 2013 · #101
Für die 240 km brauchen wir aber satte 5 ½ Stunden, die Straße ist eine einzige Baustelle. Außerdem gehen uns heute die Humps ziemlich auf die Nerven. Je näher wir Kampala kommen, je mehr Verkehr und je mehr Humps.
KlaudiThemenstarter373 Beiträge · seit 201228. Nov. 2013 · #102
Die Einfahrt nach Kampala gestaltet sich weniger chaotisch als erwartet, die Rushhour lässt noch auf sich warten. Im Namirembe-Guesthouse beziehen wir wieder Zimmer 28. Ich suche sofort nach unserem schleimigen Haustier, kann es aber nicht finden. Aber heute ist es ja auch heiß und trocken, und das ist kein gutes Schneckenwetter. Wir machen uns gleich daran, unser Gepäck reisegerecht zu packen. Im Business-Center versuche ich, für morgen online einzuchecken, was fast eine Stunde dauert, da die Datenleitung sehr langsam ist. Auf der Homepage der Telekom erfahre ich, dass zu Hause die kälteste Nacht des Winters erwartet wird. Die Vorstellung fällt uns schwer, hier sind es mindestens 30°… Genau wissen wir übrigens nicht, wie warm es ist. Das Thermometer am Auto ist ‚out of order‘, seit drei Wochen sind wir schon unterwegs ohne Information darüber, wie heiß es tagsüber wirklich ist. Helmut meint, das wäre ganz gut, denn dann könne ich mich auch nicht so konkret über die Hitze aufregen. 🙂
Abends fahren wir zu FangFang, dem „ersten Chinesen am Ort“ und essen sehr lecker zu Abend. Wir unterhalten uns mit Einheimischen am Nebentisch und der Abend ist sehr nett, aber wir sind mal wieder hundemüde. Die Rückfahrt durch die Innenstadt ist erneut atemberaubend. Wir haben das Gefühl, dass der Verkehr jetzt um diese späte Stunde am heftigsten ist. Zusätzlich sind eine Menge Leute unterwegs, die kreuz und quer über die Straßen laufen. In Namirembe angekommen, fallen wir erschöpft in die Betten.
KlaudiThemenstarter373 Beiträge · seit 201230. Nov. 2013 · #103
Freitag, 25.1.2013
Patrick, Douglas Fahrer, und zwar der "echte" Patrick, holt uns um 8.00 Uhr ab, das Gepäck lassen wir in Namirembe. Wir treffen uns mit Douglas in seinem Büro. Im Hinterhof des EMKA-Hauses an der Bombo Road steht ein Teil der Douglas-Flotte auf einem staubigen Hof. Das Treppenhaus erinnert an das eines Abbruchhauses – zumindest würde man das in Deutschland denken – als wir aber die Schwelle zum Büro übertreten, sind wir in einer sehr ordentlichen und repräsentativen Welt. Douglas‘ Mitarbeiter sehen picobello aus und scheinen alles im Griff zu haben.
Anschließend wollen wir noch ein wenig Kampala und Umgebung erkunden. Patrick, den wir für den ganzen Tag gebucht haben, kennt alle Schleichwege und versucht, den morgendlichen Staus auszuweichen. Was wir dadurch zu sehen bekommen, lässt uns staunen. Dass solche Zustände in der Innenstadt einer Metropole herrschen können, hatten wir uns nicht vorstellen können, aber wir waren ja auch noch nie zuvor im wirklich "schwarzen" Afrika. Alleine wären wir niemals so tief in das normale Leben eingetaucht.
KlaudiThemenstarter373 Beiträge · seit 201230. Nov. 2013 · #104
Und hier kommt mein Lieblingsfoto:
Anschließend geht es über Land, durch kleine Dörfer, über schmalste Wege. Dann geht es zurück nach Kampala zum Mittagessen. Während wir bei Java‘s einen sehr leckeren Fisch essen, geht draußen ein Gewitter nieder – heftiger Regen und Wind – nicht schlecht. Es trommelt aufs Dach, der Sturm peitscht die Bäume. Nur gut, dass wir während unserer Rundreise solch ein Wetter nicht erleben mussten. Pünktlich nach dem Essen erscheint Patrick wieder und holt uns ab. Zuerst holen wir unser Gepäck in Namirembe ab, dann geht es Richtung Entebbe zum Flughafen.
Draußen verabschieden wir uns von Patrick, er darf wegen außergewöhnlich strenger Sicherheitskontrollen heute nicht mit ins Flughafengebäude. Später erfahren wir, dass Präsident Museveni angekündigt war und deshalb dieses ziemlich groteske Theater aufgeführt wurde. Check In und Kontrollen gehen zügig und wieder sehr professionell, die Fingerabdrücke werden uns mit modernster Technik abgenommen. Draußen auf dem Rollfeld steht bereits unsere Maschine, die wir nach kurzer Wartezeit auch schon besteigen können. Und dann heben wir pünktlich ab. Drei sehr erlebnisreiche Wochen sind mit einem Schlag zu Ende, in ein paar Stunden wird Europa uns wieder haben. Der Anschluss in Doha klappt reibungslos, den Flug nach Frankfurt empfinden wir beide, warum auch immer, als sehr quälend und lang.
KlaudiThemenstarter373 Beiträge · seit 201230. Nov. 2013 · #105
Samstag, 26.1.2013
Wir landen pünktlich in Frankfurt, unser Gepäck kommt schnell und unser Auto ist auch unbeschädigt. Nur die Kälte, die uns entgegenschlägt, macht uns zu schaffen. Danach geht es nach Hause. Nachdem wir fürs Wochenende eingekauft haben, freuen wir uns über ein deutsches Frühstück mit frisch gebrühtem Kaffee, Brötchen, rheinischem Schwarzbrot, Wurst und Käse.
So, liebe Mitreisende, das war unsere Reise nach Uganda. Es hat uns supergut gefallen, weshalb wir im kommenden Januar noch einmal dorthin reisen werden. Schließlich haben wir ja aufgrund der einen oder anderen Überraschung unseren Reiseplan noch nicht richtig „abarbeiten“ können. Dann soll es auch rauf in den Kidepo Nationalpark gehen.
Uganda ist ein großartiges Land, sehr grün, sehr fruchtbar mit wunderbaren, sehr freundlichen Menschen. Wir haben uns stets sehr willkommen und vor allem sehr sicher gefühlt.
Wo immer es möglich war, haben wir gecampt, weil wir den direkten Kontakt zur Natur so sehr mögen. Ansonsten hatten wir uns spontan, also ohne Reservierung, in den im Reisebericht beschriebenen Unterkünften eingemietet. Die Preise variieren sehr, je nach Lage der Unterkunft. Je näher man an einen Nationalpark kommt, umso teurer wird es.
Die Preise für Essen sind ebenfalls – zumindest für europäische Verhältnisse – sehr niedrig. Die Einkaufsmöglichkeiten in Kampala sind gut, es gibt mehrere große Supermärkte, in denen man alles für die Reise kaufen kann. Unterwegs ist das Angebot an Obst und Gemüse sehr reichhaltig und preiswert. Mit dem Fleisch ist es eher mager. Man sieht oft am Straßenrand Fleisch im Angebot, natürlich sehr afrikanisch dargeboten und wegen nicht vorhandener Kühlmöglichkeiten stets frisch geschlachtet, also nicht abgehangen.
Von daher haben wir selten etwas gekauft, da wir keine Lust hatten, auf einem zähen Brocken herumzukauen. Das heißt, wer gerne Fleisch isst und vor allem von Südafrika, Namibia oder Botswana verwöhnt ist, für den ist Uganda kein Schlaraffenland. Fisch ist reichhaltig im Angebot und ich muss sagen, ich habe selten so schmackhaften gegessen.
Das Auto hatten wir, wie schon erwähnt, bei Alpha Rent a Car gemietet. Der Mietwagenmarkt in Ostafrika ist mit dem in Südafrika oder Namibia nicht zu vergleichen. Die meisten Anbieter vermieten ihre Fahrzeuge ausschließlich mit Fahrer, Alpha ist einer der wenigen, der Selbstfahrer zulässt. Der Zustand der Fahrzeuge ist mit Blick auf das Baujahr ordentlich aber natürlich nicht zu vergleichen mit den Neuwagen, die man im Süden des Kontinents bekommt. Das schlägt sich aber erfreulich im Preis nieder, wir haben (Anfang 2013) pro Tag für einen Toyota Landcruiser mit 4,2-l-Maschine € 65,-- bezahlt. Der Service von Alpha vor und während der Reise, auch bei unserem Malheur mit dem zerbrochenen Schloss, war vorbildlich. Unseren sämtlichen Wünschen, die wir vor der Reise geäußert hatten, ist man – ohne Aufpreis – nachgekommen (z. B. spezielle Geländereifen, Ersatzsicherungen, Werkzeug). Unsere Anregungen zur Verbesserung des Camping-Equipments hat man inzwischen umgesetzt. Wir werden auf jeden Fall im Januar 2014 wieder mit einem Alpha-Auto Uganda erkunden.
Aufgrund der Erkrankung meines Mannes während der Reise waren wir gezwungen, ein Krankenhaus aufzusuchen. Das war eine der großen positiven Überraschungen, denn uns wurde hier sehr kompetent und schnell geholfen. Wir werden also unsere nächste Reise wesentlich beruhigter antreten.
Zur Vorbereitung hatten wir die Reiseführer von Reise Know How und Iwanowski. Außerdem waren viele Anregungen hier aus dem Forum Gold wert. Mittlerweile sind wir auch im Besitz des Bradt-Reiseführers für Uganda, der mich aufgrund seiner Detailtiefe sehr beeindruckt. Der Co-Autor lebt in Uganda und das merkt man einfach an der Qualität der Angaben.
Navigiert haben wir mit Hilfe der Quo-Vadis-Software, bestückt mit der Karte von T4A. Natürlich hatten wir auch Papierkarte und Kompass dabei, haben sie aber nicht benutzt. Je nach dem, wie stark man von den Haupttouristenrouten abweicht, ist die Orientierung ohne GPS nicht ganz einfach, da es keine Ausschilderung gibt. Aber natürlich kann man jeden fragen, der entlang des Weges kommt - und das sind nicht wenige.
Wir möchten alle ermutigen, dieses schöne Land zu bereisen, ob nun als Selbstfahrer oder mit Fahrer oder auch komplett organisiert. Es lohnt sich auf jeden Fall, denn das Land ist einfach so anders und grün als man das von den afrikanischen Ländern weiter im Süden kennt. Und noch ist es touristisch nicht so überlaufen.
Sanne2'462 Beiträge · seit 200630. Nov. 2013 · #106
Ich fand Euren Reisebericht wirklich super - er gab einen tollen Einblick in Uganda. Vielen Dank dafür. Großartig sind auch Eure Bilder vom Straßenleben. Ich finde das Warenangebot ja immer spannend und würde zu gern mal sehen, ob da wirklich Einheimische schnell ein Sofa kaufen 😉 Zumindest in Sambia konnte ich den Kauf von Massivholz-Bettgestellen beobachten, die dann auch auf dem Fahrrad nach Hause transportiert wurden 🙂
Viele Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200830. Nov. 2013 · #107
Hallo Klaudi,
Es war echt interessant zu lesen wie Ihr das Land empfunden habt! 😎
Mich hat der Virus auch geschnappt.......mein Mann noch mehr! 🙂
2015 werden wir auch wieder nach Uganda reisen und werden es mit Ruanda verbinden.
KlaudiThemenstarter373 Beiträge · seit 201201. Dez. 2013 · #111
Vielen Dank für eure Rückmeldungen und die netten Worte.
@ Sanne, die Ugander müssen diese Sessel und Sofas kaufen, denn es gibt nichts aus industrieller Produktion (mit Ausnahme der Importe aus dem Ausland - nicht zu bezahlen). Mir erzählte ein Einheimischer, dass die Kunst darin besteht, ein Sofa zu finden, in das es noch nicht geregnet hat. 😉
@ Annick, da hast du es besser als ich, denn mein Mann möchte überhaupt nie in Urlaub fahren (obwohl es ihm immer gefällt, wenn wir unterwegs sind).
@ Picco, was für ein Kompliment, da werde ich ja fast rot!
@ Butterblume, danke. Ja, ich habe schon gelesen, dass Ihr dann wieder vor Ort sein wollt. Leider sind wir dann schon wieder abgereist, denn ich wäre gern zusammen mit dir bei den Toro Babies gewesen.
@ Lil, gerne geschehen. Aber es geht nichts über selbst hinfahren 😉
Viele Grüße Klaudi
chris p382 Beiträge · seit 200602. Dez. 2013 · #112
Hallo Klaudi, uach von mir noch mal vielen Dank für die tollen Fotos und Deinen ausführlichen Bericht. Was mir am besten gefallen hat waren die teils klaren Bilder und die schönen Farben, das war bei uns im July/August doch ein wenig anders. Auch wir wollen in 2014 wieder nach Uganda und wollen ebenfalls in den Kidepo NP fahren. Da wir wieder im Sommer fahren werden könnt Ihr uns dann bestimmt wertvolle Hinweise geben.
Gruss Christian
KlaudiThemenstarter373 Beiträge · seit 201202. Dez. 2013 · #113
Hallo Chris,
ich werde gerne vom Kidepo berichten. Wir sind schon mächtig gespannt auf die Fahrt dort rauf. Im Moment soll es ja ruhig sein in der Gegend, hoffentlich bleibt das so.
VG Klaudi
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200802. Dez. 2013 · #114
Hallo Klaudi,
Da gibt es Zwillinge. Mein Mann muss ich auch jedesmal drohen dass ich allein reisen werde........ 😎
Wenn er an Ort und Stelle ist, geniesst er den Urlaub in vollen Zügen! 😄
Kidepo möchten wir auch noch besuchen. Aber dann lieber im Januar. Juli und August wird es uns zu schlammig da oben.... 😣
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201302. Dez. 2013 · #115
Hallo Klaudi, auch wir sagen DANKE...es war ein toller RB!
Die größere Regenzeit soll ja im März/April/Mai sein, die kleinere RZ im Oktober /November!
Sind dann in unserem Sommer also Juli/August die Straßenverhältnisse echt noch so schlimm/schlammig oder bezog sich Annicks Bemerkung das nur auf das Gebiet von Kidepo!
LG NOGRILA
KlaudiThemenstarter373 Beiträge · seit 201202. Dez. 2013 · #116
@ Nogrila,
generell soll es Ende Juli/Anfang August trocken sein, aber in Uganda kann es immer auch mal zwischendurch einen heftigen Schauer geben. Der Vorteil ist, dass es dann nicht so heiß ist wie im Januar. Wir waren ja im Januar diesen Jahres unten und hatten nur im Bwindi NP einen Schauer, ansonsten war es gut. Ich denke, Annicks Bemerkung bezog sich auf den Kidepo.
Viel Spaß bei deiner weiteren Planung.
VG Klaudi
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200802. Dez. 2013 · #117
Hallo Nogrila,
Meine Bemerkung bezog sich nur auf den Kidepo NP und Gulu Gegend. Da regnet es am meisten im Juli, August und September. 🙂 Deswegen sind wir diesen Sommer auch nicht raufgefahren...... 😎
Nane421'362 Beiträge · seit 201102. Dez. 2013 · #118
Hallo Klaudi,
Uganda steht auf meiner Reiseliste nicht so weit oben 😉 ,aber schon piccos Reisebericht fand ich super interessant. also hab ich mir jetzt auch mal deinen "vorgenommen" und " sonnig" gelesen: die Landschaft ist wirklich faszinierend 🤩 und du hast tolle Fotos mitgebracht 😁 😁 !! Also Gorillas würd' ich ja auch gerne mal in freier Wildbahn sehen... Muss grandios sein... Aber ihr ward auch wirklich abenteuerlich unterwegs; es gab mehr als eine Gelegenheit, wo ich wahrscheinlich gestorben wäre vor Angst... 🙄 😣 🤪 Spannender als mancher Krimi... Bei euch geht's ja schon bald wieder los und ich wünsche Euch erneut super interessante, erlebnisreiche Tage und uns dann wieder so einen tollen Reisebericht !!!
Vielen Dank, Nane 🙂
P.S. Lieb, dass du oft ein Danke unter meinen RB setzt; dabei muss so eine Reise doch für dich todlangweilig sein... 😉 😄 😄
KlaudiThemenstarter373 Beiträge · seit 201203. Dez. 2013 · #120
Hallo Nane42,
danke für deine nette Nachricht. Auch ich hätte mir früher nicht träumen lassen, nach Uganda zu reisen. Aber nach vielen Urlauben in SA, Nambia und Botswana (sowohl als Lodge-Hopper als auch als Camper) haben wir uns dann mal weiter nördlich getraut, angeregt dazu vor allem durch das Forum. In Sambia haben wir dann schon ein etwas anderes, 'schwarzeres' Afrika kennen gelernt und das hat uns sehr gut gefallen. Die Menschen sind einfach freier und freundlicher im Kontakt mit Fremden. Uganda hat da noch mal eins drauf gesetzt. Nun haben wir erst einmal in SA ein Auto gekauft und werden damit die nächsten Jahre diesen Kontinent Stück für Stück bereisen. Ich finde es teilweise auch aufregend, sich immer wieder auf Neuland vorzutasten, aber sowohl mein Mann als auch ich haben - bei aller gebotenen Vorsicht - ein gutes Grundvertrauen, dass am Ende alles gut ausgeht. Damit sind wir bisher immer gut zurecht gekommen. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob diese Art des Reisens sich für ihn eignet. Es macht ja wenig Sinn, einen Urlaub mit 'Bauchschmerzen" zu verleben. Und wer weiß, vielleicht werden wir eines Tages auch mal Pech haben.
Deinen Reisebericht lese ich mit großem Interesse und ich setze den Danke-Button ganz gezielt. Es ist für mich keine Frage von spannend oder langweilig, ob mir ein Reisebericht gefällt. Entscheidend ist doch, was du empfunden hast und damit glücklich bist. Und wenn das rüberkommt, dann gefällt mir das. Für mich z. B. ist einer der größten Glücksmomente, auf der Farm unserer Freunde in Namibia auf einer Klippe zu sitzen und in die Ferne zu schauen - nur Weite, Natur, Ruhe. Das könnte ich tagelang machen, und das ist gewiss nicht abenteuerlich.