Reisebericht

Umwege ins Paradies oder Etosha wird überbewertet

von casimodo · begonnen 29. Okt. 2013 · 43 Teile

Teil 4125. Dez. 2013
Lodgefazit Teil 1
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Hotel : Kalahari Bush Breaks

Lage : zwischen Gobabis (80km) und dem Ghanzi Border Post (20km)
in flachem, einsamen Buschland

Zimmer : Normale Größe mit bequemem Bett, Dusche OK. Kleine Terrasse
afrikanisch rustikal

Essen
: ordentliches Standard Frühstück, Lecker gegrillte Elandsteaks zum
Dinner mit schmackhaften Gemüsebeilagen. Alles in allem
bodenständig gut

Aktivitäten : 4x4 Route, drei Wanderungen, Reiten

Gesamteindruck : Es gibt mehrere Doppelhäuser mit jeweils eigener, kleiner Terrasse
einen schönen Pool. Das Lodgegelände ist eine kleine grüne Oase.
Man kann hier gut relaxen und Vögel beobachten. Zur Wasserstelle
kommt immer wieder Wild

Fazit : Perfekter Zwischenstopp auf dem Weg nach Botswana mit gutem
Preis-Leistungsverhältnis.

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Hotel : Dombo Farm

Lage : Ca. 120 KM östlich von Maun in flachem Buschland. 1 Stunde
Zufahrt mit 4x4 oder Abholung durch Eigentümer

Zimmer
: Nur zwei Chalets, von denen oft nur eines vermietet wird.
Gemütlich afrikanisch eingerichtet mit sehr bequemen Betten mitten
im Busch

Essen
: Sehr vielseitig und lecker. Wir wurden vor Anreise nach unseren
Wünschen gefragt. So gab es gegrilltes Gamefleisch und
Oryxgeschnetzeltes. Mjammjam...
Aktivitäten : allerlei Farmaktivitäten (leider hatten wir keine Zeit dazu)
2 selbst aufgezogene Caracals
Tagesausflüge in die naheliegenden Parks Nxai Pan und Makgadigadi

Gesamteindruck
: Heike und Uli bieten hier etwas ganz besonderes. Nämlich eine ganz
persönliche Betreuung mitten im Busch wie bei Freunden.
Die Touren nach Nxai und besonders nach Makgadigadi waren
Höhepunkte der Reise. Einmaliges Erlebnis. Wir möchten gerne
wiederkommen
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Hotel : Elephant Sands

Lage : ca. 50 KM außerhalb von Nata in flachem Buschland, direkt an einem
künstlichen "Wasserloch". In der Trockenzeit ein unfassbar intensives
Elefantenerlebnis, irgendwie Surreal. Einzelne Chalets im Busch
verteilt mit unterschiedlich gutem Blick auf das Wasserloch. Kein Zaun. Zufahrt eher für 4x4 geeignet.

Zimmer : Sehr einfach und etwas lieblos in renovierumgsbedürftigem Zustand.
Wasser sehr salzig.

Essen
: Ok. Relativ einfaches Frühstück. Abendbuffet nichts besonderes aber
insgesamt in Ordnung. Bodenständig einfache Küche.

Aktivitäten
: Game Drives, Bush Walks, Bush Braiis und Mehrtagessafaris
Wir haben keine mitgemacht

Gesamteindruck
: Wären die Bungalows in besserem Zustand, käme kein
Botswanareisender an dieser Lodge vorbei. Der Gesamtzustand ist
grenzwertig und steht im grassen Missverhältnis zu den Elefanten-
beobachtungen. Man muss einmal dort gewesen sein. Die Bar kann
man auch als Tagesgast besuchen. Einmal gesehen langt uns.

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Hotel : Kubu Lodge


Lage : Einige KM von der Abfahrtsstelle der verschiedenen Bootstouren in
Kasane entfernt am Ufer des Chobe River in Kazungula. Weitläufige,
parkähnliche Lodgeanlage in Mitten hoher Bäume. Einzelne Chalets
mit unterschiedlich guter Lage.

Zimmer
: Normale Größe mit stilvoll, afrikanischem Ambiente. Etwas dunkel.
Kleines, gut eingerichtetes Bad mit guter Dusche. Sehr bequemes
Bett mit gutem Mosquitonetz.

Essen
: Menue mit Wahlmöglichkeiten. Sehr köstlich und abwechslungsreich.
Gutes Frühstücksbuffet.

Aktivitäten : Game Drives, Boatcruises, Sundowner Cruise, Nature Trail.
Von Kasane aus kann man primaTagesausflüge nach Vic Falls
unternehmen.

Gesamteindruck : Sehr ansprechende Lodge, auch zum Ausspannen. So groß,daß man
auch auf Kleingruppen trifft. Die kurze Fahrt zum Bootsanleger war für
uns kein Problem. Wir würden wiederkommen.

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Hotel : Senyati Safari Camp

Lage : wenige KM ausserhalb von Kazungula unweit der Grenze zu
Zimbabwe. Etwas unübersichtliche Anlage rund um ein Wasserloch.

Zimmer : Chalets Nr.1 und 2. mit phantastischem Blick auf das ca. 20 Meter weit
entfernte Wasserloch. In der Trockenzeit einmalige
Tierbeobachtungs- möglichkeiten. Einfach und sauber. Küche gut
ausgestattet. Im Chalet Nr. 2 schöner Grill direkt an der Terrasse. Im
Chalet Nr. 1 ist der Grill einige Meter entfernt. Hier laufen die
Elefanten direkt am Grill vorbei. Insgesamt eher sachliche und
zweckmaessige Ausstattung. Keine Mosquitonetze.

Essen : Selbstversorgung

Aktivitäten
: Lodge hilft bei der Buchung von Aktivitäten im Chobe NP

Gesamteindruck
: Wer auch ohne Out of Africa Zimmereinrichtung zufrieden ist und als
Selbstversorger kommt, der wird mit der Chance auf intensive
Elefantenbegegnungen belohnt (Trockenzeit). Wir würden gerne
wiederkommen.

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Hotel : Ndhovu Safari Lodge

Lage : 20 km ausserhalb von Bagani, ca. 3 km vor dem Eingang zum
Mahango NP direkt am Ufer des Okavango
Zimmer : Gut ausgestattete Safarizelte in angenehmen Abstand zueinander
unter großen, Schatten spendenden Bäumen. Eigene Terrasse mit
Sitzmöglichkeiten und Blick auf den Fluss. Mosquitonetz. Dusche.
Rustikal afrikanisches Ambiente. Unser Zelt war neu errichtet, es gibt
auch ältere.

Essen : Gute, bodenständige Mahlzeiten, die am großen Tisch gemeinsam
eingenommen werden.

Aktivitäten : Bootsfahrten, Village Tour, Game Drives nach Mahangu und Buffalo
Park. Wir haben die Bootstour alleine unternehmen können mit
schönen Vogelbeobachtungsmöglichkeiten und badenden,
waschenden und fischenden Einheimischen.

Gesamteindruck : Gepflegte Lodge mit nettem Personal, schönem Ambiente am Fluss
und guter Lage Nahe des Mahango Nationalparks. Preis-
Leistungsverhältnis durch den günstigen Wechselkurs (1:13) OK

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Hotel : Taranga Safari Lodge

Lage : 35 KM westlich von Rundu etwas oberhalb eines kleinen Seitenarmes
des Okavango. Dörfliches Leben rundherum, aber sehr ruhig.Schöner
kleiner Pool und schwimmende Bar im Fluss.

Zimmer
: Zwei Kategorien Safarizelte, alle etwas erhöht mit schönem Blick auf .
den Fluss. Die Lodge ist relativ neu und macht einen sehr gepflegten
Eindruck. Das Luxus-Zelt ist wunderschön mit hochwertigen
afrikanischen Möbeln, einem Zebrafell, wunderbarem Holzdeck unter
einem Baum. Das Bad ist 1A mit Badewanne und moderner Dusche.

Essen : Sehr lecker, vielseitig und in nettem, stilvollen Ambiente serviert.
Das köstliche Dinner mit Rindersteaks bescherte uns eine schlaflose
Nacht und vermutlich schwerwiegende Magenprobleme. 100 % sicher
sind wir uns aber nicht, ob die Ursache woanders lag. Wir waren seit
3 Tagen wieder die ersten Gäste.
Aktivitäten : Boatcruise musste wegen niedrigem Wasserstand leider ausfallen.
Sehr schade !

Gesamteindruck : Tolle, neuere Lodgeanlage. Nicht ganz billig, zum relaxen wunderbar.
Der Aufpreis für die gehobenen Zelte sollte es wert sein. Nicht sehr
stark gebucht. Preis-Leistungsverhältnis an der Grenze.

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Hotel : Fort Namutoni

Lage : Im Osten des Etosha Nationalparks wenige KM vom Namutoni Gate
entfernt

Zimmer : Relativ neu renoviert. Für einen Nationalpark schön. Alle Gäste laufen
über einen Holzsteg, was nicht zu überhören ist. Klimaanlage und
Mosquitonetz. Dusche in der Badewanne. Modernes Bad.

Essen : Nicht getestet, wegen gesundheitlicher Probleme.

Aktivitäten : Fahrten in den Park.

Gesamteindruck : Nationalparkübliches, unpersönliches Ambiente. Großer Pool.
Ganz OK.

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Hotel : Pension Moni

Lage : In einem Gewerbegebiet mitten in Windhoek

Zimmer : Einfach und zweckmaessig. Sauber.

Essen : Frühstück OK

Aktivitäten : keine

Gesamteindruck : Einfache, günstige Unterkunft in zentraler Lage. Preis-Leistung OK
Personal war bei unserem Besuch reserviert. Sicheres Parken.
Teil 4204. Jan. 2014
Lodgefazit Teil 2

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Hotel : Dolomite Camp

Lage : ca. 40 km nördlich des Galton Gate im Etosha Nationalpark auf einem Bergrücken. Schöner Infinity Pool mit Sundowner Blick, Bar, Restaurant. Vom Parkplatz aus wird man mit einem kleinen Golfcar ins Zelt gebracht.

Zimmer : Standard Bungalows und View Tents. Wir hatten eines View Tents, die sehr privat mit wahnsinns Blick in die Weite des Parks liegen. Safari Telt mit schönem Ambiente und einmalig schöner Außenbereich mit kleinem Plunge Pool, einer Liegeinsel, zwei Liegen und einem Sitzplatz vor dem Hütteneingang. Bad im Hauptraum integriert.

Essen : Für Etosha Verhältnisse sehr schmackhaft. Service mit kleinen Mängeln, Personal dafür sehr freundlich.

Aktivitäten : an keinen organisierten teilgenommen. Pirschfahrten rund ums Camp

Gesamteindruck : Dolomite war einer unserer Höhepunkte. Die Lage des Camps, schöne Zelte, nettes Personal und der einsame Westteil des Etosha Parkes haben uns begeistert. Nicht ganz billig aber für uns war es jeden Euro wert.

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Hotel : Epupa Camp

Lage : Am Ende des kleinen Hüttendorfes Epupa direkt am Fluss unter Palmen. Offene Aufenthaltsbereiche, Bar und Restaurant. Kleiner Pool, durch die Lage unter Bäumen und Büschen fast nicht vom Laub sauber zu halten

Zimmer :
Safarizelte mit Bad im Freien und kleiner Terrasse zum Fluss im Schatten schöner Palmen.

Essen :
Schmackhaft und reichlich in schöner Lage direkt am Fluss serviert.

Aktivitäten :
Sundowner Tour, Epupa Falls Tour, Himba Visit, Rafting, Bird watching trip by boat, Hiking

Gesamteindruck : Wunderschöne Oase der Ruhe direkt am Fluss in herrlicher Landschaft. Einfache Zelte. Fälle zu Fuss zu erreichen, andere Lodges liegen näher, für uns aber kein Problem. Schöner Platz zum Relaxen, wir würden wiederkommen.

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Hotel : Camp Aussicht

Lage : Auf halbem Weg zwischen Opuwo und Sesfontein (70km)auf einem Hügel mit schönem Fernblick. 5 km holprige Zufahrt. Langgestrecktes Haupthaus. Toiletten ca 20 Meter entfernt in zwei kleinen Steinhäuschen. Einfacher Sitzbereich unter einem Sonnendach mit Fernblick und Vogeltränke. Schöner Innenessbereich.

Zimmer :
Sehr einfach und sauber. Kleines Waschbecken im Zimmer, einfache Dusche mit Wasser aus einem Eimer in getrenntem Bereich. Saubere Plumpsklos einige Meter entfernt.

Essen : Sehr schmackhafte und reichhaltige Hausmannskost, an einer großen Tafel gemeinsam eingenommen. Standard Frühstück

Aktivitäten :
Himba und Herero Touren sehr zu empfehlen ! Minenbesichtigung und nach Voranmeldung Mehrtagestouren ins Damaraland oder Kaokoveld

Gesamteindruck : Ganz spezieller Ort. Sehr einfach, durch den Gastgeber Marius Steiner aber etwas ganz besonderes. Marius ist ein tief gläubiger Mensch, der das Leben in der Einsamkeit liebt. Die Himbatour war ein besonderes Erlebnis, da man sich nicht wie in einem „Menschenzoo“ fühlt. Trotz der sehr einfachen Unterkunft würden wir sehr gerne zurückkommen.

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Hotel : Okahirongo Elephant Lodge

Lage : Am Rande des kleinen Ortes Purros. Über die D3707 109 km Zufahrt von Fort Sesfontein aus. Nervige, holprige Straße, 4x4 sehr zu empfehlen. Von jedem Punkt der Lodge aus hat man einen unglaublich schönen Blick über die weite, bergige Wüstenlandschaft. Traum-Infinity-Pool und sehr hochwertige, urig afrikanische Einrichtung. Bei dem Preis aber auch zu erwarten

Zimmer :
Sehr stilvolle Einrichtung. Getrenntes Badhaus und Wohnhaus. Wüstenblick vom Bett aus. Überdachtes Tagesbett im Freien mit 180 Grad Fernblick.

Essen : Gut, eigentlich gibt es nichts zu meckern. Für eine Lodge mit diesem Preis aber unseres Erachtens qualitativ ausbaufähig

Aktivitäten : Himba Visit, Desert Rhino Tracking und Pirschfahrten in den Purros Canon direkt um die Ecke. Rhino Tour und Purros Canon waren jeweiligen Höhepunkte. Guter Ranger.

Gesamteindruck :
Unsere teuerste Unterkunft aller Zeiten. Gott sei Dank kam uns der Wechselkurs etwas entgegen. Alternativlose Lage in Purros. Bei Vollbelegung wenig Schatten am Pool. Wir waren alleine, da war es ein Traum. Trotz der schwierigen Versorgungssituation stimmte für uns Preis-Leistung nicht. Wir haben die Zeit sehr genossen, aber im Vergleich zum Top organisierten Mowani gibt es im Service, den Mahlzeiten und vor allem der persönlichen Betreuung Spielraum nach oben

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Hotel : Khowarib Lodge

Lage :
ca. 20 km von Sesfontein entfernt in schöner Lage am Anfang der Khowarib Schlucht, durch die der Hoanib fließt

Zimmer :
Safarizelte an der Uferböschung des Hoanib.Sicht auf den Fluss meist durch Mopanebusch behindert. Rustikal eingerichtet. Großes Außenbad. Kleine Terrasse zum Fluss hin gelegen. Schöner Pool mit Sonnenschirmen. Hauptgebäude mit Rezeption, Bar, Aufenthaltsbereich und Restaurant.

Essen :
Ok, aber nichts besonderes

Aktivitäten :umfangreiches Ausflugsprogramm mit Mehrtagestouren, Tagestouren und Exkursionen zu den Wüstenelefanten und Rhinos. Wir haben eine nette Halbtageswanderung in der Schlucht unternommen, die emepfehlenswert war.

Gesamteindruck : Lodge in schöner Lage, aus der man unseres Erachtens mehr machen könnte. Preis-Leistungsverhältnis für uns nicht OK. Für deutlich mehr als 100 Euro pro Person mittelmäßiges Essen und Safarizelte ohne besonderen Charme

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Hotel : Mowani Mountain Camp

Lage :
ca. 5 km vom kleinen Ort Twyvelfontein entfernt in wunderbarer Lage inmitten von eindrucksvollen Felsformationen

Zimmer :
gibt es in 4 Kategorien. Superior, Superior View, Mini Suite und Mountain Suite
wir hatten Superior View Nr. 1 mit unfassbar schönem Blick ins Damaraland. Links und Rechts große Felsen. Großes Zimmer mit 2 Ebenen. Aussenzeltwände können hochgerollt werden. Schönes, zum Hauptraum offenes Bad mit guter Dusche. Terrasse mit Sitzmöglichkeit und Tisch. Einrichtung und Zelt waren neuwertig und sauber. Restaurant und Aufenthaltsbereich in offener Bauweise. Tolle afrikanische Einrichtung mit allerlei Kunsthandwerk. Sehr stilvoll.
Kleiner, schöner Felsenpool mit Sonnenschirmen, Liegen und Superblick.

Essen : Sehr gut und reichhaltig. Gute Weinauswahl. Personal unglaublich freundlich. Uns wurde ein Privatdinner am Lagerfeuer unter dem Sternenhimmel ermöglicht und ein Frühstück am Sundowner-Viewpoint. Nicht zu toppen.

Aktivitäten : Fahrten ins nahe Twyvelfontein und Naturedrives zu den Wüstenelefanten im Aba Huab. Wüstenelefantentour mit unserem Ranger Frederic (Friedrich der Große) war ein Erlebnis. Ein sehr humorvoller Hüne mit umfangreichem Naturwissen und einer unvergleichlich relaxten Art, diese Tour zu präsentieren. Traum-Landschaft und Wüstenelefanten in großer Anzahl. Unser perfekter Tag 🙂

Gesamteindruck :
Luxuslodge, die uns jeden der vielen Euros Wert war. Hier hat alles gepasst. Ein absolutes Highlight. In die Hall of Fame unserer bisher 10 Afrikaurlaube aufgenommen.

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Hotel : Beach Lodge

Lage : Am nördlichen Stadtrand von Swakopmund direkt am Strand gelegen. Ca 3-4 km vom Stadtzentrum entfernt. Sehr ruhig.

Zimmer : In mehreren Kategorien. Wir hatten einen Luxury Room mit hochwertiger, moderner Einrichtung, sehr bequemen Bett, kleinen Balkon mit Meerblick und TV (für uns unwichtig).
Das Bad mit freistehender Badewanne, großer Dusche und hochwertigen Armaturen.

Essen :
Wird im Restaurant „The Wreck“ serviert. Großes, sehr gutes Frühstücksbuffet. Restaurant vollverglast mit Meerblick und stilvoller, gediegener Atmosphäre. Zweimal zum Dinner genutzt. Die Mahlzeiten waren schön präsentiert und haben uns sehr gut geschmeckt. Tolles Seafood. Sehr gute Weinkarte.

Aktivitäten : keine organisierten. In der Stadt umfangreiches Angebot

Gesamteindruck : Moderne Lodge am Stadtrand. Für uns eine gute Wahl. Preis-Leistung hat gepasst. Das Restaurant ist sehr zu empfehlen. Mal etwas anderes, wir würden wiederkommen.
Teil 4308. Jan. 2014
Fazit

Es war unsere zehnte Reise ins südliche Afrika. Die Route war wie meistens ein Kompromiss.
So wollten wir unbedingt das erste Mal nach Dombo, das zweite Mal in den Chobe und das Kaokoveld-Light mit dem Damaraland verbinden. Hierbei konnten wir auf ein höheres Budget als normalerweise zurückgreifen und haben uns einige teure Lodges gegönnt.

Auch ohne die krankheitsbedingten 1000 extra Kilometer wäre es relativ viel Fahrerei gewesen.
Besonders die meistens landschaftlich langweiligen Strecken von Windhoek nach Maun und über Nata ums Delta herum nach Kasane haben sich ganz schön gezogen. Durch regelmäßige Fahrerwechsel war es nicht wirklich anstrengend, aber doch eine ganz schöne Kilometerfresserei.
Das war uns vorher bewusst, noch einmal würden wir die Runde wohl nicht so fahren.

Auf der anderen Seite hatten wir eine sehr erlebnisreiche Reise mit einer Vielzahl an Highlights. Gerade die Elefantenerlebnisse in Makgadigadi, Nxai, Elephant Sands, Senyati und im Chobe werden uns lange in guter Erinnerung bleiben.

Landschaftlich hat uns Namibia wieder mehr gefesselt, als Botswana. In Botswana waren die Wildbeobachtungen dafür einzigartig. Das Damaraland und der kleine Teil, den wir vom Kaokoveld sehen durften.... es war einfach wunderschön. Die kulturelle Vielfalt in Opuwo und Epupa. Die intensive menschlich wertvolle Begegnung mit Marius Steiner und den Himbas in Camp Aussicht. Dekadenter Luxus in Okahirongo und Mowani, die besonders herzliche und persönliche Begegnung mit Heike und Uli auf Dombo waren ebenso Highlights wie die Tour nach Sandwich Habour. Erst jetzt merken wir beim Betrachten der Fotos, welche Fülle an Eindrücken wir wieder mit nach Hause gebracht haben. Und ich bin immer noch erholt von der Reise.

Auf der anderen Seite haben wir gerade in Namibia den Eindruck bekommen, dass das Preis-Leistungsverhältnis seit unserer ersten Reise im Jahr 2002 insgesamt schlechter geworden ist. Und das trotz der für uns günstigen Wechselkursentwicklung.

Kerstins Krankheit hat uns klar gemacht, welch gute und engmaschige medizinische Versorgung wir doch (trotz unserer Probleme im Gesundheitssystem) bei uns in Europa haben. Und wir versuchen einige Lehren daraus zu ziehen, die im Alltag nun schnell wieder unterzugehen drohen.

Die Zeit der Ungewissheit war ein wichtiger Bestandteil unseres Urlaubes. Er hat unser Verhalten in der Folge bestimmt. Wir haben es langsamer angehen lassen.

Für uns ist das südliche Afrika ein magischer Ort der Erholung ! Und deswegen freue ich mich auf unsere nächste Reise, die ja nun bald beginnt.

Ich Danke Euch allen für das umwerfende Feedback, es hat mich immer wieder motiviert und es hat viel Spaß gemacht mit Euch !

Beste Grüße
Casimodo

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