Ein paar Anfängerfragen...

16 Antworten · 3'080 Aufrufe · gestartet 24. Okt. 2013 von Giraffen
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Themenstarter78 Beiträge · seit 200924. Okt. 2013 · #1
Liebe Leute

Nachdem wir, eine Familie mit zwei Teenagern, im 2009 mit Dachzelt in Namibia waren (3 Wochen, zwischen Windhuk, Etosha und Sossusvlei), zieht es uns wieder nach Afrika (Herbst 2014) . Botswana schwirrt in unserem Kopf herum - aber eigentlich haben wir noch keine Ahnung über das Land. Der Beginn der Reiseplanung ist immer etwas harzig, 😕 daher würde es uns wahnsinnig dienen, wenn uns jemand ein paar grundsätzliche Fragen beantworten kann, bevor wir uns konkret ins Thema vertiefen.

- Kann man sich das Reisen ähnlich vorstellen wie in Namibia, mit Schotterpiste und Zeltplätzen oder Stellplätzen bei Lodges?
- Kann man alleine mit einem Fahrzeug reisen?
- Wie sieht es von den Kosten aus (vielleicht auch im Vergleich zu Namibia)?
- Reichen 3 Wochen?
- Wie könnte eine typische Standardroute aussehen? Wohin fliegt man am besten?
- Weitere Tipps?

Wir freuen uns auf Hinweise.
Grüsse
die Giraffen
4'451 Beiträge · seit 200824. Okt. 2013 · #2
Hallo Giraffen,

wir sind Lodgehopper, also da sind die Camper gefragt. 😁
ja, man kann mit einem Fahrzeug alleine reizen, wir haben uns dort super sicher gefühlt.
3 Wochen gehen, am Besten überal 2 Nächte einplanen , weil die Entfernungen sind ja ähnlich wie in Namibia. 😉
Kosten sind wohl dort auch gestiegen. 🙁
Gefahren sind wir ab Windhoek, hier unsere Route :


h9035ef2.jpg


Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2013
86 Beiträge · seit 200725. Okt. 2013 · #3
Wir waren mit zwei Jungs (13 und 15) diesen Sommer dort. Von windhoek aus Okavango mit boot und zelt, Pans, Kassen mit Chobe und Vic falls, durch den caprivi zurück mit raftingtour durch ngepi, mit Abstecher in die Etosha weil wir die einfach großartig fanden.
Problemlos alleine zu bereisen, verglichen mit Namibia aber Afrika 2.0, wie fanden es Super
41 Beiträge · seit 201325. Okt. 2013 · #4
Hallo Giraffe,
Botswana kannst Du ohne Probleme auch mit nur einem Fahrzeug bereisen.
Wenn Du die Route von Engelstrompete nimmst, dann hast Du überhaupt nichts "auszustehen"! - ist alles Teerstrasse.
Bist Du allerdings schon einmal Gelände gefahren, dann sollstest den Chobe und den Moremi (Okawangodelta) nicht auslassen. Hier hast Du allerdings keinen Schotter, sondern fast ausschließlich Sand und je nach Jahreszeit auch Schlamm! Aber hier bist Du voll in der Natur!!!
Campsites gibt es, nur auch hier, sollte je nach Jahreszeit vorgebucht werden.
Zu den Kosten: in den Parks zahlst Du pro Person 50,- USD + Parkeintritt + Bettensteuer (auch wenn Du Dein Bett dabei hast!!!). Das ist natürlich schon ganz schön heftig!
3 Wochen reichen vollkommen aus.
Am besten startest und endest Du in Windhoek. Auto von ASCO, Klasse T+ ist bei Off-Road-Fahrten sehr empfehlenswert - wir hatten bei Tiefsand Null Probleme!
Bei der Route , kurz die grobe Richtung:
Windhoek - Caprivi - Kasane - Chobe - Moremi - Maun - Ghanzi - Windhoek
Hast Du Kartenmaterial? Ansonsten die Karten von T4A - hier sind die Kilometer und Zeitangaben enthalten.
GPS sollte man auch dabei haben( macht es wesentlich einfacher, vor allem mit den vielen Wegverzweigungen!), es geht aber auch Karte und Kompass!
Weitere Tipps? - jede Menge, aber plane zuerst Deine Route. Ein Roadbook dazu zu schreiben ist immer sehr hilfreich!
Wenn Du noch Fragen hast - immer gerne. Ggf. können wir uns auch gerne via mail austauschen.
Viele Grüße und viel Spass
Ranger Tom
41 Beiträge · seit 201325. Okt. 2013 · #5
...bei den Kosten in Botswana hatte ich vergessen anzuführen alles Pro Tag und Person!
4'451 Beiträge · seit 200825. Okt. 2013 · #6
Ranger Tom schrieb:

Bist Du allerdings schon einmal Gelände gefahren, dann sollstest den Chobe und den Moremi (Okawangodelta) nicht auslassen. Hier hast Du allerdings keinen Schotter, sondern fast ausschließlich Sand und je nach Jahreszeit auch Schlamm! Aber hier bist Du voll in der Natur!!!

Vielen dank. 🙂

natürlich hatten wir auch einen 4x4, das ist schon wichtig , wenn man zu den einzelne Lodges fahren muss. 😁 Wir sind einige Tage in den Moremi und den Chobe gefahren, ich dachte es kommt mal eine Antwort von Giraffen, sodas man noch spezifische Fragen beantworten kann. 😉 Auch war bei uns der Tiefsand kein Problem, solange man bei seinen Reifen den Luftdruck reduziert für diese Fahrten. 🙂

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2013
41 Beiträge · seit 201325. Okt. 2013 · #7
Hallo Engelstrompete,
recht hast Du!
Habt Ihr im Moremi dann auch in Lodges genächtigt? Oder habt Ihr da im Dachzelt geschlafen?
Gruß
Ranger Tom
Themenstarter78 Beiträge · seit 200925. Okt. 2013 · #8
Vielen Danke euch allen!

Eure Angaben und das Durchforsten vom Forum helfen uns, einen Einstieg in die Reiseplanung zu finden. Ich werde heute einen Reiseführer besorgen, dann planen und dann gerne weitere, konkrete Fragen stellen. Zwei Fragen habe ich jetzt noch?

- Ich sehe, dass ihr alle von Windhoek aus gestartet seid (und nicht Johannesburg). Was sind die Gründe?
- Ich habe im Forum gesehen, dass man gewisse Dinge früh buchen muss. Was genau sollte man früh buchen? Was heisst früh?

Grüsse
die Giraffen
4'451 Beiträge · seit 200825. Okt. 2013 · #9
Ranger Tom schrieb:Hallo Engelstrompete,
recht hast Du!
Habt Ihr im Moremi dann auch in Lodges genächtigt? Oder habt Ihr da im Dachzelt geschlafen?
Gruß
Ranger Tom
Hallo Ranger Tom,
wir sind in den Moremi von Maun aus als Tagestour gefahren und den Chobe haben wir mehrere Tagestouren aus Kasane gemacht. 🙂

Lieben Gruß
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
41 Beiträge · seit 201325. Okt. 2013 · #10
Hallo Giraffen,
Windhoek hat den Vorteil, das Du ca. 1500 km Fahrstrecke einsparst! Die Zeit kann dann sinnvoller verwenden.
Besorge Dir die Karten Namibia und Botswana von Track 4 Afrika (T4A), hier findest Du fast alle wichtigen Angaben für Deine Streckenplanung. Alles was Du in einem Reiseführer liest, kannst Du auch im Internet kostenfrei nachlesen. Vor allem kannst Du, wenn Deine Strecke fertig ist, diese mit ggf. Higlights nachlesen und mit einplanen.
Tipp, versuche nicht viel mehr als 3-4 Stunden Fahrzeit (laut Karten) aufzuwenden, dann hast Du immer noch Zeit um etliches mit einzubauen!
Tja, was sollta man früh buchen?
Flüge aus Kostengründen 1 Jahr im Voraus.
ggf. Campsites in staatlichen Parks auch 1 JAhr im Voraus
Schaue auf die Website von ASCO Car Hire, suche Dir Dein Fahrzeug aus und reserviere es möglichst frühzeitig.
Wir nehmen z.B. immer die Klasse S+, hier haben wir für April 2014 gerade noch das letzte Fahrzeug mieten können!
Campsites, auch bei Lodges, die ausserhalb der großen Parks liegen, brauchst Du nicht vorbuchen!
Die ganzen Campsites findest Du in Netzt unter Thomas Richter - hier kannst Du Dir dann nach Fertigstellung der Route, den schönsten Platz heraussuchen!
Also, kaufe nicht zuviele Buchwerke, gib das Geld lieber für Karten, Kompass und ein vernünftiges GPS (+T4A-Datenmaterial!) aus.
Viel Spass bei Deiner Planung
Ranger Tom
41 Beiträge · seit 201325. Okt. 2013 · #11
Hallo Cecile,
wenn Du demnächst mal wieder dort bist, vertraue mir, nimm einen Wagen mit Dachzelt und gehe dort auf die Campsites - es ist einfach unbeschreiblich schön und aufregend.
In diesem Jahr hatten wir in Xakanaxa morgens einen Elefanten direkt am Auto. Der hat "gerüsselt", wer hier im Dachzelt wohnt - davon sind wir wach geworden!
In South Gate hat uns abends ein Hyäne besucht!
Im Chobe, Savuti Camp, haben Wildhunde ein Kudu quer durch das Camp gejagt!
Und noch viel mehr solcher Begegnungen!
Viele Grüße
Ranger Tom
4'451 Beiträge · seit 200825. Okt. 2013 · #12
Hi Ranger Tom,

hast Recht, 😄 😄 wir haben mehrfach mit einem Bodenzelt in Ihaha übernachtet. Da waren die Elies auch am zelt 🤩 🤩


Lieben Gruß
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
41 Beiträge · seit 201325. Okt. 2013 · #13
...vielleicht war´s je derselbe, neugierige Kerl wie bei uns!!!
Hahaha 😎
Themenstarter78 Beiträge · seit 200925. Okt. 2013 · #14
Hallo Ranger Tom,
Ich bin gerade auf der ASCO-Seite. Was meinst du mit der Klasse S+?
zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2013
2'349 Beiträge · seit 200925. Okt. 2013 · #15
Hallo Giraffen,

zu euren Fragen:

- Kann man sich das Reisen ähnlich vorstellen wie in Namibia, mit Schotterpiste und Zeltplätzen oder Stellplätzen bei Lodges?

Ja das stimmt so kann man es sich grundsätzlich schon vorstellen. Botswana ist sehr flach, d.h. es gibt so gut wie keine Berge, was es manchmal in bestimmten Regionen etwas eintönig macht, die Kalahari hat dort auch keine Dünen sondern ist flach.

Es gibt Zeltplätze in den Parks und bei Lodges. allerdings ist in ALLEN Nationalparks dort Allrad bzw 4x4 notwendig, da Tiefsand oder Schlamm. In den Parks ist gewöhnlich kein oder sehr wenig Schotter. In den Parks sind wesentlich weniger Besucher als in denen von Namibia. Es ist "wilder" dort und gerade in den abgelegenen Gebieten der Kalahari (Central Kalahari Game Reserv und Kalahari Transfrontier Park trifft man oft tagelang KEINEN anderen Menschen, auch nicht auf den Campingplätzen! Lediglich im Moremi und Chobe Park sind relativ viele unterwegs, aber Moremi ist diesbezüglich kein Vergleich mit Etosha!

Trink- und auch Waschwaser/Duschwasser ist in den Kalahari-Parks UNBEDINGT ausreichend selbst mit zu nehmen! Es gibt dort KEINE Wasserversorgung (nur "Plumpsklos" und Gieskanen zum Duschen).

Die Zeltplätze in den Nationalparks und von vielen Lodgen sind dort NICHT eingezäunt!!!

- Kann man alleine mit einem Fahrzeug reisen?

Ja, das kann man, wobei im Central Kalahari Game Reserve ein 2. Fahrzeug anzuraten ist, aber nicht zwingend notwendig (evtl. SAT-Telefon). Handyempfang ist bei weitem nicht so gut wie in Namibia. Ein Satelitentelefon ist für Notfälle in den Nationalparks evtl. gut. Ein Landcruiser ist oft besser in moremi als ein Hilux (das ist meine Meinung!), es geht aber alles. Ein Turbodiesel (in jedem fall Diesel!!!) ist grundsätzlich in Botswana sinnvoll.

ACHTUNG: Das Netz an Tankstellen und auch was die Versorgungsmöglichkeiten mit Proviant angeht ist bei weitem nicht so gut wie in Namibia. Es gibt keine Tankstellen und Shops in den Nationalparks! Ihr braucht also eine hohe Tankkapazität und/oder Reservekanister und immer genügend Wassser und Proviant! Es kann theoretisch auch sein, dass in kleineren Ortschaften die Tankstelle gerade mal kein Benzin oder Diesel hat, wenn ihr dort hinkommt...

- Wie sieht es von den Kosten aus (vielleicht auch im Vergleich zu Namibia)?


Botswana ist in der Regel teurer als Namibia was Lodgen und Campingplätze (vor allem Campingplätze in Moremi und allen Lodgen IN Nationalparks) angeht. Aber es gibt auch teilweise Unterkünfte (Lodgen/farmen) mit ähnlichen Preisen wie in Namibia.

Extrem teuer sind die luxuriösen paradisischen Lodgen (all inclusive) im Okavngo Delta und Moremi. Diese kosten ca. zw. 320 und 1800 Euro pro Person und Nacht! Im Delta sind die Lodgen nur per Kleinflugzeug ab Maun oder per Boot erreichbar!


- Reichen 3 Wochen?

Ja, locker!!! Es ginge sogar in etwas kürzerer Zeit. Kommt natürlich drauf an was ihr machen und sehen wollt.


- Wie könnte eine typische Standardroute aussehen? Wohin fliegt man am besten?


Für 3 Wochen?

Z.B. so:

Sart und Ende in Windhoek:

(EVTL. Kalahari Transfrontier Park ODER Zelda Guestfarm oder Kalahari Bush Breaks kurz vor der Grenze) - (ansonsten gleich nach) Ghanzi - Central Kalahari Game Reseve - Maun - Nxai Pan und/oder Makgadikgadi Pans - Maun - Moremi - Chobe Park (bzw. Kasane) (evtl. Besuch der Victoria Falls in Zimbabwe, evtl. dort Mietwagenrückgabe und Rückflug von Victoria Falls)) - (ansonsten) Caprivi (Kongola, Divundu), Grootfontein-Gegend, Otjiwarongo-Gegend - Windhoek (evtl. Umgebung oder gleich Rückflug)

EVTL. Tuli Block ( z.B. Khama Rhino Sanctury) und/oder Tsodilo Hills und Okavango Pan Handle um Shakawe (südlich vom Mahango Park im West-Caprivi) miteinbauen, wenn Interesse besteht und Zeit dafür ist.

Savuti (= südlicher Cobe Park), das Gebite zwischen Chobe Waterfront und Moremi, würde ich als Botswana-Anfänger evtl. auslassen. Die Campingplätze dort sind auch teuer. Aber das ist Ansichtssache. Man kann mit Allraderfahrung von der chobe Waterfront (nördlicher Chobe) durch Savuti direkt ins Moremi fahren. Das dauert aber lange, da dman mehrere Tage (MINDESTENS 2!) für diese schlechte Strecke braucht, dafür aber IM Park fährt.


WICHTIG: Campingplätze in den staatlichen Parks sollten auf jeden Fall vorgebucht werden, da nur eine sehr begrenzte Anzahl vorhanden ist (NICHT wie in Etosha) un diese sehr begehrt sind. Vorbuchung von 11-5 Monaten im Vorraus zu empfehlen!


Start und Ende in Johannesburg:

Siehe oben, nur andere Reihenfolge (hier bietet sich Tuli Block an!).


Start in Windhoek, Ende in Johannesburg (oder umgekehrt):

Siehe oben nur in anderer Reihenfole


Anmerkung: Der Caprivi könnte auch ausgelassen werden und das ganze in einer Runde nur in Botswna gemacht werden.


Siehe auch http://www.botswanatourism.co.bw/ und http://www.namibia-forum.ch/karten.html .


Lg, Otji!
zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2013
5'479 Beiträge · seit 200925. Okt. 2013 · #16
Giraffen schrieb:
- Kann man sich das Reisen ähnlich vorstellen wie in Namibia, mit Schotterpiste und Zeltplätzen oder Stellplätzen bei Lodges?
- Kann man alleine mit einem Fahrzeug reisen?
- Wie sieht es von den Kosten aus (vielleicht auch im Vergleich zu Namibia)?
- Reichen 3 Wochen?
- Wie könnte eine typische Standardroute aussehen? Wohin fliegt man am besten?
- Weitere Tipps?

Wir freuen uns auf Hinweise.
Grüsse
die Giraffen
1.)
In Botswana hast Du weniger Schotter und dafür mehr Sand. lässt sich mit verringertem Luftdruck aber auch problemlos fahren. Im Gegensatz zu Namibia sind die Zeltplätze in den Nationalparks nicht umzäunt.

2.)
Wir sind immer mit nur einem Fahrzeug gereist, scheint also zu funktionieren.

3.)
Die Nationalparks und erst recht die Zeltplätze in den Nationalparks sind in Botswana erheblich teurer als in Namibia. Ansonsten ein vergleichbares Preisniveau wie in Namibia.

4.)
3 Wochen sind perfekt.

5.)
Im Gegensatz zu meinen Vorrednern würde ich auf keinen Fall in Windhoek starten, sondern in Johannesburg. Ist viel besser und günstiger zu erreichen. Die Anreise und Rückreise von Windhoek nach Maun ist totlangweilig und dauert jeweils 2 Tage.

Wenn ich drei Wochen Zeit hätte würde meine Reiseroute wie folgt aussehen:
Johannesburg (1N) - Pilanesberg NP (1N) - Khama Rhino Sanctuary (1N) - Central Kalahari Game Reserve (3N) - Panhandle (1N) - Caprivi (3N) - Kasane (2N) - Savuti (1N) - Moremi (3N) - Makgadikgadi NP (2N) - Kubu Island (1N) - Marakele NP (2N) - Johannesburg

6,)
Fang früh mit Planung und Buchung an, denn die Campsites in den Nationalparks sind früh vergeben. Es gibt Autovermieter, die auch die Buchungen der Unterkünfte übernehmen.

Viel Spaß
Thomas
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41 Beiträge · seit 201325. Okt. 2013 · #17
Hallo Giraffen,
gehe - Vehicles - dann Camping eqipped

dann siehst Du ganz links aussen eine Spalte GRUPPE, die fängt mit "D" an

Das sind die Gruppen/Typen

S+ ist mit einem Dachzelt für 2 Personen, Gruppe T+ dann 2 Zelte = 4 Personen
Diese Wage sind einfach höher gelegt und haben ein geschlossenes Canopy (schützt vor sehr neugierigen Blicken!!!), damit finde ich es einfach wesentlich pracktischer zu reisen. Wir hatten noch nie Probleme bei Wasserdurchfahrten (auch tiefere) oder den Tiefsandpassagen!
Gruß
Ranger Tom