Was unbedingt packen/daheim lassen?

28 Antworten · 5'797 Aufrufe · gestartet 15. Sept. 2013 von siri
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Themenstarter14 Beiträge · seit 201315. Sept. 2013 · #1
Hi,
Hi,
wir haben ja schon mal im Mai geschrieben........ wir reisen am 29.9. und haben alle Buchungen und die Routen bis Swakopmund fest.
Jetzt überlege ich, was und wieviel packen?

Nach dem Lesen hier ist der 100l Hardcase im Keller geblieben. Wir haben stattdessen Reisetaschenkoffer, die man in der Mitte aufklappen kann mit Netzfächern und Reißverschlüssen besorgt. Was für eine Wohltat! Bei 65l fällt das Packen doch viel leichter. 🤨 Ich hab noch einen grooooße Rückentasche mit Trägern für die Kabine. Wir fliegen BA.
Ich habe an 2 Jeans, 2 leichte Zip-Off Hosen (die von den Bergwanderungen) und etwa 10 T-shirts (kurz, langärmelig) gedacht. Zehenschuhe, Clarks, leichte Bergschuhe.

Worin schlaft ihr? T-shirt? Lange Hose (z.B. Leggins) oder richtiger Schlafanzug? Lange oder kurze Ärmel? Moskitos?
Wie warm ist es in den Lodges? Gibt's überall Moskitonetze, braucht man die (oder nur regional)? Selber kaufen und wenn ja, wie anbringen?
Wenn ich sonst keine Sorgen habe, was? 😄

Na ja, bei diesen ganzen Überlegungen dachte ich, mach mal einen Fred auf und frag die Leute, was sie in Namibia nicht ausgepackt haben und was sie hätten unbedingt mitnehmen müssen???

(Ach ja, noch grob unsere Reiseroute: Windhoek, Waterberg, Etosha Ost, Etosha West, Outjo, Swakopmund, Walvis Bay, Sesriem, SossusVlei, Mariental, Windhoek. Wir fahren mit einem PKW und schlafen primär in Lodges und Camps)
709 Beiträge · seit 201115. Sept. 2013 · #2
Hi,

nutz doch mal die Suchfunktion hier. Packlisten, Checklisten und Diskussionen dazu gibt's hier genug.

2..3 Hosen reichen für 3 Wochen, Nachts kann man je Wetter in kurzen Shorts und T-Shirt oder langer Fleecewäsche schlafen. Hotels haben evtl. Heizung, Lodges kaum, nicht überall ist die Abdichtung zwischen Wänden und Dach ausreichend gegeben.
Crocs als Hausschuhe und Badelatschen sowie leichte knöchelhohe Bergschuhe reichen.
Nicht alle Quartiere haben Moskitonetze.

Einkaufen kann vor Ort bei Spar (Nahrung und Alltägliches) und Cymot (Ausrüstung).

Gruß

Rocky
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
zuletzt bearbeitet 15. Sept. 2013
2'497 Beiträge · seit 201115. Sept. 2013 · #3
Hallo Siri,

das mit den Hosen und Shirts klingt gut, schau, dass Du auch ein paar Tops dabei hast.

Geschlafen habe ich in Lodges immer nur in Top, da mir schnell zu warm wird. Wir hatten, wo nötig, Moskitonetze oder Klimaanlage (die vertreibt die Mossies auch, da sie Zug/Kühle nicht mögen).

Gebraucht habe ich zusätzlich zu Deiner Aufzählung eine Faserfleecejacke und eine Taschenlampe.

Sonnenschutz habe ich von zu Hause mitgenommen, Mückenschutz in Namibia gekauft, da der dort gekaufte finde ich dort besser wirkt. (Ich schwöre auf Peaceful Sleep)

Dabei und nicht gebraucht habe ich: Rock, Bluse, Wasserschlappen, Ersatzfaserfleece...

Nicht dabeigehabt und nicht vermisst: "Schicke" Schuhe oder Shirts für abends. Sportlich und sauber reicht auch in jeder Lodge und jedem Restaurant.

Wir fahren am 1.10. zum zweiten Mal. Ich freue mich wie doll (und werde sicher wieder zu viel einpacken).

Viel Spaß und liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
2'497 Beiträge · seit 201115. Sept. 2013 · #4
Huch, jetzt war Rocky schneller.

Der Tip mit dem Einkaufen ist gut, da bekommst Du auch den Mückenschutz etc.

Fleecewäsche hätte ich sicher beim Camping gebraucht, in den Unterkünften waren wir immer gut mit Decken versorgt. Campt Ihr auch?

Viele Grüße
Karin
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1'324 Beiträge · seit 201315. Sept. 2013 · #5
Je nach Jahreszeit hat man oft zu wenig warmes dabei.
Es kann auch tagsüber manchmal richtig kühl sein und nachts auch einmal richtig kalt.
Fleece schadet tatsächlich nie.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
7'296 Beiträge · seit 200615. Sept. 2013 · #6
siri schrieb:
Na ja, bei diesen ganzen Überlegungen dachte ich, mach mal einen Fred auf und frag die Leute, was sie in Namibia nicht ausgepackt haben und was sie hätten unbedingt mitnehmen müssen???
... wirklich wichtig sind nur wenige Dinge wie Papiere, Geld/Karten und evtl. nötige Medikamente. Alles Andere könntest Du dort kaufen, wenn Du es vergessen haben solltest.

Eine Taschen- oder Stirnlampe sollte man dabei haben, denn Stromausfall kann immer mal passieren und die Nacht in Namibia ist lang und vor allem dunkel. Ich habe auch im Alltag immer eine kleine (und trotzdem sehr helle ~ 100 Lumen) Taschenlampe in der Größe eines kleinen Fingers in der Hosentasche.

Bei der Auswahl der Klamotten würde ich drauf achten, dass sie nicht zu eng/körperbetont sind. Dann kann man auch mal mehrere Sachen übereinander anziehen, ohne warme Sachen mitnehmen zu müssen, die dann vielleicht nie oder nur 1-2 mal zum Einsatz kommen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'457 Beiträge · seit 200615. Sept. 2013 · #7
Nachdem ich immer zuviel gepackt habe (lag auch am großen Rucksack) und fluchend mit knapp 20 Kilo durch den Kongo "gewandert" bin, habe ich mir geschworen: Weniger ist mehr!

Mittlerweile reise ich (wenn ich kein Camping Equipment brauche) mit weniger als 9 Kilo. Eine reine Wohltat. Ein bisschen Unterbekleidung, Unterwäsche, und das wichtigste: Waschpulver. Ein leichtes Paar Ersatzschuhe auch für ABends (Flip Flops, etc.) einen Kulturbeutel und ein kleines Handtuch. Fertig.
461 Beiträge · seit 200815. Sept. 2013 · #8
Hallo Siri

Die hälfte reicht auch ....ich schlafe ohne....
Auf jeden Fall habe wir immer so ein Handwäschemittel dabei. Wenn Ihr in Lodges seit, dann wird dort gratis gewaschen.
Einen Fleece oder so, weil auf morning drives kann es sehr kühl sein.
Schuhe find ich ideal so.
Ich habe jeweils ein warmes Hemd dabei, meine Frau auch, dass man auf Wanderungen braucht. Ist ideal über die Shirts und in Kombination mit Fleece kann man alle Temperaturstufen ideal managen.
Zweite Jeans ist nicht nötig.

Gruss
Tom

PS: Es passsen keine Weltstecker. Im Shop einen kaufen und an heimisches Stück Verlängerungskabel anschliessen. Als Schweizer hat man sein Messer dabei ..
7'296 Beiträge · seit 200615. Sept. 2013 · #9
konno schrieb:Mittlerweile reise ich (wenn ich kein Camping Equipment brauche) mit weniger als 9 Kilo. Eine reine Wohltat. Ein bisschen Unterbekleidung, Unterwäsche, und das wichtigste: Waschpulver.
... das Waschpulver kannst Du sogar auch noch weglassen. Seife/Kernseife gibt's auf jedem Markt und bei jeder Dusche oder jedem Eimer Wasser kann man die Klamotten nebenbei mitwaschen. Ich wasche meine Klamotten auf Reisen seit ca. 15 Jahren nur noch mit Seife ...

Gruß
Wolfgang
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709 Beiträge · seit 201115. Sept. 2013 · #10
Tom Swiss schrieb:...Einen Fleece oder so, weil auf morning drives kann es sehr kühl sein...Ich habe jeweils ein warmes Hemd dabei, meine Frau auch, dass man auf Wanderungen braucht. Ist ideal über die Shirts und in Kombination mit Fleece kann man alle Temperaturstufen ideal managen...
...naja, wie hatten im Aug. 2012 frühs Temperaturen bis in den 2stelligen Minusbereich. Da hätten uns ein T-Shirt+warmes Hemd+Fleece bei einer Fahrt auf einem offenen Fahrzeug nicht gereicht!

Rocky
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
1'425 Beiträge · seit 201315. Sept. 2013 · #11
Hi,

ich habe immer einen großen Pashmiraschal (einen wahrscheinlich unechten aus der Türkei, ist aber super robust und leicht wie ein echter 😛 ) dabei. Er ist schon im Flieger ideal wenn die Klima zu kalt ist, oder zusammengeknüllt als Kissen.
Man kann ihn als Stola, als Zudecke, als Sonnenschutz, als Picknickdecke, als Handtuch, als Wickeltuch, als Tragetuch.....................benutzen 🤪 und ist ganz kurz durchs Wasser gezogen wieder sauber.


Claudia
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/
709 Beiträge · seit 201115. Sept. 2013 · #12
Noch besser finde ich da einen Netzschal ca. 90x190cm. Der kann mit Legionärsknoten als Schal getragen werden und man kann ihn als Insektennetz nutzen.
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1'425 Beiträge · seit 201315. Sept. 2013 · #13
Netzschal ist aber sicher nicht so kuschelig wenns mal kalt ist 😉
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/
709 Beiträge · seit 201115. Sept. 2013 · #14
Clamat schrieb:Netzschal ist aber sicher nicht so kuschelig wenns mal kalt ist 😉
...mmmhhhhh. Doch! 😎
Wenn er als Schal genutzt wird und mit einem Legionärsknoten o.ä. um den Hals getragen wird schon. 😛
Ein Wollkopftuch oder eine Oma ersetzt er ab nicht. 😗
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zuletzt bearbeitet 15. Sept. 2013
1'425 Beiträge · seit 201315. Sept. 2013 · #15
Männer 🤩 🤩 🤩 🤩

ein Pashmira ist ein "Wollkopftuch" und so zäh wie mein Oma 🤪

Aber bitte, was ist ein Legionärsknoten 😊

Claudia
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/
709 Beiträge · seit 201115. Sept. 2013 · #16
Clamat schrieb:...ein Pashmira ist ein "Wollkopftuch" und so zäh wie mein Oma...
...also ein arabisches Kopftuch!

Und eine "Oma" ist umgangssprachlich ein beim deutschen Militär üblicher Schlauchschal, welcher auch kpl. als Kopfschutz genutzt werden kann.
So eine "Oma" hat meine Frau im Urlaub in den kälteren Monaten auch immer mit.
Clamat schrieb:... was ist ein Legionärsknoten...
Einfach einen Schal quer zur Länge mittig einmal falten, dann um den Nacken lege, vor der Brust die beiden Enden durch die Schlaufe ziehen, fertig! Wird so bei der Legion getragen.


Rocky
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zuletzt bearbeitet 15. Sept. 2013
84 Beiträge · seit 201215. Sept. 2013 · #17
Hallo,
wir waren diesen August in Nam und hatten klamottentechnisch genau richtig gepackt. Auf dem Flug ne Jeans, die man auch abends zum Essen anziehen kann. Für Tags zwei Zipperhosen, 4-5 Funktions T-Shirts, die man schnell mal durchwaschen kann. Gaanz wichtig ist Zwiebel. Wenn es dunkel wird, ist es sofort kalt, eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang fängt man an sich auszupellen - und ich bin eine echte Frostbeule. Ich habe auch nachts Zwiebel gehabt, und in Skiunterwäsche und Fleece geschlafen. Trotzdem habe ich noch nie so gefroren wie in Sesriem im Zelt. Wegen des feinen Sandes ist man sowieso eigentlich immer dreckig, zumindest habe ich mich so gefühlt. Da ist es egal, ob du was gerade frisch angezogen hast oder nicht.
Wir haben unsere Klamotten in Vacuumbeuteln transportiert. Das war genial. Da kannst du deine Klamotten luftdicht verpacken und sie bleiben ziemlich sandfrei (gibt es auch als Reisevariante ohne Staubsauger). Was unbedingt mit muss ist ein Multitool, Stirnlampe für jede Person und an den Camper eíne magnetische Bewegungsmelder Lampe. Wir haben hier in Deutschland ganz leichte Microfaserdecken gekauft und auch in den Vacuumbeuteln verpackt gehabt. Die haben wir nachts über die Schlafsäcke gelegt und abends kann man sich am Feuer schön reinkuscheln. Was auch super hilfreich war, sind Zipperbeutel /3Liter). Da kann man gut Reste vom Kochen oder überhaupt Lebensmittel reintun und dicht verschließen. Ganz wichtig: Sonnenbrille nicht vergessen! Wenn du magst, kann ich dir unsere Packliste schicken.
VG
461 Beiträge · seit 200815. Sept. 2013 · #18
@ rocky

Ein Schweizer friert eben nicht so leicht -
www.samichlausschwimmen.ch
zuletzt bearbeitet 15. Sept. 2013
709 Beiträge · seit 201115. Sept. 2013 · #19
Tom Swiss schrieb:@ rocky Ein Schweizer friert eben nicht so leicht - www.samichlausschwimmen.ch
Vielleicht, weil er bei Kälte nicht aus der Hütte kommt...???
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7'296 Beiträge · seit 200615. Sept. 2013 · #20
Plettimama schrieb:Was unbedingt mit muss ist ein Multitool
... wofür das denn?

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...