21.7: Schweren Herzens mussten wir das Mavunje Camp verlassen. Wir kommen aber bestimmt wieder. Einen letzten Kaffee tranken wir mit Dan und dachten dabei an das Wasser vor uns. So erzählte Dan, dass dieses Flusswasser sauberer sei als jeder Tropfen aus einem europäischen Wasserhahn. Schließlich gibt es hier keine Verschmutzung durch Dörfer oder die Umwelt. Zudem hat das Schilf eine filternde und reinigende Funktion. Auf meine Frage nach dem Elefanten- und Hippokot im Wasser, meint er nur: "Diese Tiere fressen nur frisches Grün. Das was dahinten heraus kommt ist absolut organisch." Diese Hippopippi ist meiner Haut übrigens sehr gut bekommen! Mit Dan besprachen wir noch unsere weiteren Pläne. Er empfahl uns das neue Camp Chobe im Flutgebiet an der Grenze, reservierte kurzer Hand dort einen Platz und telefonierte noch schnell mit der Kalizo Lodge, um sicher zu gehen, dass wir dort auch unterkamen. Ich hatte keine weiteren Unterkünfte im Caprivi gebucht. Die nächste Buchung wäre erst in ein paar Tagen das Senyati Camp., machte mir aber keine Sorgen deshalb. Wir durchquerten den Caprivistreifen bis Katima Mulilo. Viele Holzschnitzer boten Elefanten oder andere Tiere an der B8-Straße an. Wir kauften in Katima Mulilo im großen Supermarkt ein und bekamen alles, was das Herz so brauchte. Auch Schokolade! Die Durchfahrt durch die Innenstadt war auf Grund einer Baustelle versperrt, aber bis zur Tankstelle im Stadtkern gelangten wir noch. Bald erreichten wir die Kalizo Lodge und konnten unsere Akkus wieder auffüllen.
Wir fanden einen wunderbaren Platz direkt an der Abbruchkante des Sambesi, waren umgeben von vielen kackenden Vögeln
und leider auch den diebisch, frechen Meerkatzen.
Erst viel später merkten wir, dass die Vögel die Früchte im Baum über unserem Platz aufpickten und dabei jedes Mal eine Flüssigkeit herunter tropfte. (Kackende Vögel!)
Der Sambesi entfaltet bei Hochwasser Mordskräfte und hat einen nicht unerheblichen Teil des Lodgegeländes mit sich gerissen.
Die Eigentümer versuchen, ihr Land vor den Fluten zu schützen, in dem sie Sandsäcke und Gestrüpp aufstocken.
Auf der Lodge werden zahlreiche Touren zum Angeln oder Beobachten der Vögel angeboten. Die Aussicht war sehr schön, aber das war es auch schon! Ein ruhiger Nachmittag, ein netter etwas lauter Abend, ein Schwätzchen mit unseren Nachbarn aus Graz/Österreich (Lehrerfamilie) und sonst scheint diese Lodge nur für die Kaminspinte interessant zu sein. Diese Vögel kamen aber erst im September. Wir waren schlichtweg zu früh hier.
Ein Pärchen Grauschnabeltockos. Der Blick ist mal nach links, mal nach rechts gerichtet! Vögelchen beobachten uns 😉
Der Abend war sehr laut, weil die Gruppe Südafrikaner, die zum Tigerfischen auf der Lodge waren, beim Billiard und Dartspielen dem Alkohol laut zu sprachen. Das waren noch echte Männer. Gegen 22.00 Uhr wurde es ruhiger. Vielleicht waren diese Töne nur ungewohnt für uns, da wir doch in den letzten Tagen immer das Hippokonzert gehört hatten.
Der Chefpilot bereitet das Frühstück vor. 🤪
Am nächsten Morgen lag der Sambesi wieder ruhig unter uns...
Teil 2223. Okt. 2013
22.7: Lake Liambesi und einen Elefanten in der Toilette Gegen 9.30 Uhr verließen wir die Lodge, fuhren erst nach Osten, da wir eine off-road Pad suchten. Leider endete unser Weg im Nichts, also drehten wir und folgten der Pad zurück zur Hauptstraße von Katima nach Botswana. Einen kurzen Stopp legten wir noch am Umuvu Camp ein. Dieses war so ein Tipp von Pizza-Jörg. Unser Urteil war allerdings nicht berauschend. Die Lodge wirkte ungepflegt, eine wilde Wiese mit einem alten verlassenen Wohnwagen, abgebrochene, zerbröselte Braaiplätze und neben der grünen Baracke ein großer Haufen aufgestapelter Elefantenbälle! Nichts wirkte einladend. Aus diesem Platz lässt sich sicherlich etwas machen. Soweit wir wissen, will sich Jörg dort auch engagieren und den Platz neu herrichten. Vielleicht berichtet ja einmal jemand im Netz davon? (Ich hatte danach noch einmal Kontakt mit Jörg und er sprach von seinen Plänen, dieses Camp herzurichten). Wir folgten bald dem Weg (D3507) zum Lake Liambesi. Eine große breite Pad führte uns durch einige Dörfer. Wir kamen dann in einem größeren Dorf, direkt am See gelegen, an. Ich glaube es war Muchenje- Und was erwartete uns? Ein Satelliteneinschlag mit einer Supernova aus Mülltüten, die jetzt alle in der Buschsavanne wachsen oder war hier etwa ein Verpackungskünstler am Werk? Noch nie habe ich in Namibia so viele Mülltüten auf einem Haufen gesehen.
Etwas außerhalb des Dorfes zwischen Mopanebüschen suchten wir einen weiteren Pfad ans Wasser, leider erfolglos. Das ist das einzige Foto aus der Gegend! 🙁 🤢 Wir durchquerten das Dorf nach Süden, in der Hoffnung an den See zu gelangen. Leider endete unsere Pad in einem Militärcamp. Man beäugte uns sehr sparsam (!) , wir verließen das Camp auch gleich wieder. Nun befanden wir uns bereits an der Grenze zu Botswana. In der anderen Richtung am Dorfrand fanden wir einen Pfad zum Wasser. Ein kurzer Spaziergang musste sein, dort lagen drei Mokoro und dann drehten wir schnell ab. Auf dem Weg zurück passierten wir noch drei wunderschöne Baobabs. Ich habe dort auch ein paar Fotos gemacht, aber irgendwie kann ich sie nicht mehr finden (!). Das lag wohl an der Supernova - meine Kamera konnte sich mit dem Blau der Tüten nicht anfreunden 🤪 Wir besuchten dann das neue Camp Chobe. Hier wirkte alles sauber und sehr gepflegt.
Im Camp Chobe
Dieses ist der Blick vom Chobe NP über den Fluss zum Camp. Es liegt wirklich unmittelbar am Wasser und ständig grasen irgendwelche Tiere vor der Terrasse. Dieses Camp gibt es seit Anfang des Jahres und gehört auch dem Eigentümer des Camp Kwandos. Es besteht aus 10-12 Tented Camps und einem wunderschönen Großzelt mit einer Lapa aus Holz, liebevoll mit geschnitzten Tieren, einer Bar und einer netten Sitzgruppe mit einem Fernglas ausgestattet. Zum Chobefluss hin ist die gesamte Anlage geöffnet. Diverse Aktivitäten, wie z. B. Gamedrives in den Chobe NP, Kanutouren oder Gamewalks werden hier angeboten. Sehr freundlich empfangen wurden wir von Daniela, sie spricht perfekt Deutsch, obwohl sie noch nie in Deutschland war. Von ihr erfuhren wir, dass sie aus einer ursprünglich deutschen Familie stammt und in siebter Generation immer noch Deutsch gesprochen wird.
Angrenzend an die Zelte, aber mit viel Abstand dazwischen, befindet sich der Campsite mit drei gut ausgestatteten Plätzen. Diese Plätze liegen direkt am Chobefluss. Jeder Platz verfügt über eine Bambushütte als Schutz, ist mit einem Waschbecken und einer Ablagefläche ausgestattet. Duschen (Heißwasser durch Donkey!) und Toiletten gab es gleich daneben in einem separaten Bambushüttchen, alles sehr romantisch, ohne Strom.
Der Campsite wird von einem eigenen Guy betreut, der für Feuerholz sorgt, den Donkey auf Wunsch anheizt und auch sonst für die kleinen und großen Probleme der Camper zuständig ist. Ein entspannter Nachmittag lag vor uns, den wir mit Lesen, dem Erkunden der Umgebung und Tierbeobachtungen am gegenüberliegenden Hang des Chobe NP verbrachten, ( ich habe hier nicht fotografiert, weil die Tiere zu weit entfernt waren) dann folgte ein noch spannenderer Abend. Wir genossen ein Weinchen am prasselnden Feuer und schauten in die Dunkelheit. Elefanten haben wir schon am Nachmittag gesehen, wie sie den Hang hinunter zum Wasser gingen, jetzt waren sie ganz nah. Im Fluss vor uns, gab es eine Art lange Insel, wie ein Damm ragte das frische Gras aus dem Wasser. Die Elefanten waren direkt vor uns und bald neben uns. Während ich noch die Elefanten suchte, hörten wir ein lautes Schnauben, dann Schmatzen - eine große Büffelherde zog direkt vor uns entlang. Auf dem gegenüberliegenden Hang sahen wir auch sie bereits am Nachmittag, haben aber gar nicht mehr daran gedacht. Wie eine Ameisenstraße zogen die Tiere den Hang zum Fluss hinunter und nun waren sie auf unserer Höhe. Irgendwann wollte mein Chefpilot dann noch einmal die Toilette aufsuchen, aber ich hatte da so ein Gefühl und ja, richtig, im Schein der Stirnlampe sahen wir ihn, den großen Dumbo. Er besetzte unsere Toilette! 😈 Er stand direkt am Eingang zum Toilettenhaus und ging gaaanz langsam zum nächsten Baum. Tja, und da traf er den Rest seiner Familie. Es ist unglaublich, wie leise sich die großen Elefanten uns nähern konnten. Wir haben nichts gehört und plötzlich standen sie neben uns. Sie zogen irgendwann weiter und wir schlichen in unser Zelt. Aber damit war noch nicht genug! Gegen Mitternacht wurde ich aus dem Schlaf gerissen. Da fällt doch jemand mitten in der Nacht die Bäume, hm? Dieser Jemand hatte vier Beine und einen langen Rüssel. Wir waren umgeben von mehreren Elis. Bäume wurden klein geschreddert, Äste abgebrochen und Bäume sogar entwurzelt. Direkt über unserem Zelt erntete dieser starke Kerl doch tatsächlich Zweige. Mein Herz schlug so laut, das muss er gehört haben. Ich öffnete den Reißverschluss und was sah ich? Ich blicke im Licht des Vollmondes direkt auf den Rücken des Eli, der genau vor unseren Auto stand und hätte ihm den Rücken kraulen können. 🙄 Welch ein Glück, dass sich jetzt gerade nicht meine Blase meldete!!! Am nächsten Morgen sah die Landschaft um uns aus, wie nach einen Tornado.
Auf den nicht so gelungenen Bildern kann man aber die Fußabdrücke des Elefanten erkennen, der direkt vor unserem Zelt stand.
23.7 Auf in den Chobe Nach dem Frühstück verließen wir das Camp. Wir werden aber bestimmt wieder kommen. All unsere Frischvorräte versteckten wir wieder in meinem Rucksack und wenige Minuten später verließen wir auch schon Namibia. Die Grenzabfertigung incl. dem obligatorischen Fußbad dauerte keine 20 Minuten. Dieses Mal brauchten wir nicht das Einreiseformular ausfüllen- Hoch lebe die Computertechnik! Ein Scannen der Pässe, upps, das bin ja ich auf dem Monitor (!) - ein Stempel auf eine freie Seite und schon hieß es auf Deutsch "guten Tag-goode Fahrt". Ja, der Beamte lernt Deutsch, wenigstens ein paar Bröckchen. Natürlich fragte man uns nach Farmprodukten und Feuerholz, beides darf nicht nach Botswana eingeführt werden. Im Fußraum des Autos lag noch ein Monkeyball, den ich erst vor ein paar Tagen geerntet hatte. Die nette Beamtin gab ihn mir in die Hand und sagte, dass ich ihn verstecken müsse. Smile!
Hier noch ein offizieller Hinweis auf die Einreisebestimmungen.
Wie wir im Chobe begrüßt wurden und was dort so los war, erfahrt ihr demnächst. 🤩 Liebe Grüße Biggi
Teil 2324. Okt. 2013
Tiere genug! Wir passierten das Tor zum Chobe NP, meldeten uns im Office des Ngoma Gate an und durchpflügten dann die Tiefsandpiste bis an die Riverfront. Unterwegs trafen wir alte Bekannte, die Wasserbüffel des letzten Abends lagen links und rechts der Pad und dösten. Einige neugierige Giraffen schauten auf. Den Löwen, der in der Nacht so laut brüllte, sahen wir allerdings nicht. Das Camp Chobe liegt direkt gegenüber des Chobe NP und die Tiere hört und sieht man. (siehe Fotos oben)
An der Riverfront tummelten sich viele, viele schwarz-weiße Streifen - Unmengen von Zebras waren unterwegs. Dazwischen lagen immer wieder große Herden Impalas und Kaffernbüffel. Giraffen und Paviane liefen kreuz und quer und dann das: Ein Elefantengerippe.
Leider sahen wir davon noch mehr. Ein Safariguide berichtete später von Andrax (Milzbrand). Ich konnte es aber nicht so ganz glauben, denn im Falle einer Epidemie würde man den Park sperren. Wir sahen immer mal wieder tote Elefanten und das machte uns schon nachdenklich. 🤢 🤪 🤢
Sie knieten vor uns - sieht immer wieder witzig aus!
Ein neugieriger Langhals!
Viele süße Impalas. Sie wirkten immer sehr zufrieden und weil sie in großen Gruppen immer und überall präsent sind, ertappten wir uns dabei, ihnen viel zu wenig Beachtung zu schenken. Haben sie das verdient? 😊 😗
Nach den zweibeinigen Freunden...
... lagen unsere vollgefressenen Freunde der letzten Nacht wieder am Wegesrand. Tja, schön ist irgendwie anders???
Ein paar Kilometer weiter stießen wir auf einen Geierntreff, ein paar Marabus befanden sich dazwischen und sonst nichts. Irgendwie war das unheimlich, wir konnten aber nichts Verdächtiges ausmachen.
Am Wasser sonnten sich Krokodile, die sich von den vielen Vögeln gar nicht aus Ruhe bringen ließen.
Da hält aber einer Wache! 😉
Und dann das wieder - es war schrecklich, so viele Kadaver zu sehen. Manchmal trafen wir auch auf tote Büffel. Bisher hatten wir keine toten Tiere gesehen, aber in diesem Jahr waren es auffällig viele (?) 🤢 😐 🙁 Schade! Aber zum Glück lebten sonst alle Vierbeiner...
Zum ersten Mal sahen wir auch Roan Antilopen im Park und erstaunlich viele Rappen- oder Säbelantilopen.
Es sind so majestätisch schöne Tiere, mit ihren langen gebogenen Säbeln! 🤩
Die Hippos aalten sich im Schlamm und vor der Chobe Safari Lodge traf sich alles, was irgendwie bewundert werden wollte, auch diese Dickhäuter.
Eine Gabelracke ... und ein Pärchen Schreiseeadler... gab es auch noch. Ein Jahr zuvor waren wir im August hier, also vier Wochen später und sahen gar keine Seeadler.
Eine Kuduherde kreuzte unseren Weg Und dieser Schwanz wedelte vor unserem Auto umher! 😛 Gegen 13.30 Uhr verließen wir den Park und steuerten Kasane an. Am Sedudu Gate nahm man uns noch einmal viel Geld ab, denn wir mussten die Permits für Moremi und Savuti noch besorgen. In Kasane wollten wir die Geldvorräte auffüllen, aber es war wie immer dort: Ein ATM war "out of order" - der andere hatte viel zu lange Warteschlangen. Na, unser Geld reichte noch zum Einkaufen und den nächsten Tag gab es auch noch. Im Choopies gab es frisches Kudufleisch, wir nahmen gleich einiges mit. Es war aber super Zäääh! Für die nächsten zwei Nächte verabschiedeten wir uns von unserem Zelt, es hatte Pause. Wir haben schon vor einem Jahr das Chalet Nr. 2 im Senyati Camp gebucht. Ganz vorne am Wasser, direkt bei den Elefanten. So zu sagen die "First Class!" Plätze im Camp. Fotos folgen hier demnächst! Biggi
Teil 2425. Okt. 2013
Grau, die neue Lieblingsfarbe 🤩 Am Nachmittag erreichten wir kurz hinter Kazungula das Senyati Camp.
Vor unserem Chalet No. 2 - das ist die First Class! 😗 Jetzt hängen die Mülltonnen an der Wand. Vor einem Jahr bekamen wir Besuch von einem Honigdachs, der regelmäßig durch die Tonnen schlich. 😈 Schade eigentlich, dass er nun nicht mehr an die Tonnen gelangen kann. 🙁 Hier schlief es sich sehr gut und von der Kälte draußen war nichts zu spüren! 🤩
Von der Bar aus hat man ebenfalls einen herrlichen Blick aufs Wasserloch. Unser Nachbarbungi war auch bewohnt. Und wieder lassen wir uns mit einem Cappuccino in der Sonne nieder. Eine kleine Terrasse und der Blick aufs Wasserloch und da sind sie auch schon alle wieder. Dieses Wasserloch wird mit Frischwasser gespeist und scheint eine Art Amarula-Quelle für die Elefanten zu sein. 😛 🤢 🤪 Groß und Klein, Jung und Alt, dieser Africankrimi hatte es in sich. Hier geht es zu wie auf einem orientalischen Basar, nur nicht ganz so bunt, dafür mit mehr Tröröööö! ! Zwischendurch zwei Roan, dann im Hintergund ein paar Giraffen, Warzenschweine und die Affenbande fehlte auch nicht. Aus den gefühlten 5000 Elefantenfotos hier eine kleine Auswahl:
Ein bisschen schubsen und drängeln, auch der Kleinste möchte an die Amarula-Quelle.
Schöne Mäuler, mehr oder weniger gut gepflegte Zähne, und saubere Popos!!! Wer von euch schon einmal im Senyati Camp war, kennt wahrscheinlich das Problem, dass immer wieder fotografiert wird und man immer wieder auf der Suche nach dem besonderen Bild ist. Die SD Karte verbiegt sich unter der Last, der Akku läuft heiß und am Ende sind es doch Elefanten und es bleiben Elefanten.
Und so vergnügten wir uns den Nachmittag mit dem kleinen und großen Grau und es wurde einfach nicht langweilig. 🤩 Biggi
Teil 2528. Okt. 2013
An alle, die noch nicht ausgestiegen sind: Wir bleiben noch zwei Tage im Chobegebiet, eine Boatcruise und ein bisschen Hummeldumm folgen noch, aber dann wird es wieder Zeit den Löwenspuren zu folgen. Aber der Reihe nach ....
24.7: Chobe von Ost nach West und zurück Da wir kein Zelt zusammenbauen mussten waren wir recht früh "on the road" und schon um 8.30 Uhr im Chobe. Bis 15.30 durchkreuzten wir den Park, trafen viele Vierbeiner und alte Bekannte: Unsere nette Familie aus den Niederlanden. Tja, manchmal ist die Welt auch in Afrika sehr klein. Diese Begegnung versprach einen netten Abend! Wir waren sehr schnell an der Riverfront, sahen Kudus, Schreiseeadler und Impalas, hier und dort schliefen träge die Hippos. Unser Wunsch war es, jetzt auch endlich einmal die sehr seltenen Puku- Antilopen zu sehen. Also mussten wir irgendwie auf die Puku Flats gelangen, denn hier sollen sie sich aufhalten. Eine Wasserdurchfahrt, ein bisschen off road und dann verließen uns brauchbare Spuren. Aber den Chefpiloten kann das nicht beirren, wenn er was will, dann geht er auch durch den Sumpf und über eigenartige Gräsergewächse. In der Ferne waren kleine Hütten zu sehen. Und tatsächlich versteckten sich dahinter die Pukus. Leider kamen wir nicht sehr dicht heran. Ich lief noch ein Stück zu Fuß, aber die sehr scheuen Antilopen entfernten sich immer mehr. Trotzdem gibt es ein paar Beweisfotos.
Nun hatten wir schon unser Tagesziel erreicht, die Pukus. Es war schon später Vormittag und damit Zeit für ein Päuschen. Diese kleine Insel eignete sich hervorragend für ein Picknick, denn hier kam kein Safariwagen vorbei. Also musste unser Kocher wieder herhalten, es gab .. nein, der Amarula musste noch kühlen!! Cappuccino mit einem kleinen Snack.
Hinter uns befand sich ein Kanal mit Wasserlilien Nach unserem Picknick erschien eine Gruppe Südafrikaner, die die gleiche Idee hatten und diese Insel nach uns besiedelten. Hinter dem Serondela Picknickspot trafen wir auf Elefanten, die gerade den Fluss überquerten. Für das Baby ein schwieriges Unterfangen, so dachten wir, aber die Mutter hielt es schon hoch. Nur der lange Trinkhalm schaute noch aus dem Wasser und mit einem Stupps wurde es am anderen Ufer aus dem Wasser geschoben. Die Krokodile lauerten hier vergebens, bei Elefanten haben sie keine Chance.
Bald war nicht mehr viel zu sehen, das Baby verschwand ganz aus unseren Augen.
Alle Elis erreichten das rettende Ufer, auch unser Baby war dabei.
Am Nachmittag sahen wir wieder wunderschöne Wasserböcke und Säbelantilopen, dafür machten sich die Oryxe rar und mit den frechen Mangusten hatten wir auch so unseren Spaß. Alle Tiere waren zahlreich vertreten, es fehlten nur die Kätzchen.
Hier kam wohl jemand von einem Kampf! Hoffentlich verheilt die Wunde?
Die ganz, ganz Kleinen gab es natürlich auch. 🤪
Und das Federvieh: Auch hier trafen wir Groß und Klein. Wieder im Senyati Camp genossen wir das Schauspiel der Elefanten. Oh man, nach so vielen Elefanten müsste es eigentlich irgendwann mal langweilig werden - aber nein, es ist immer noch spannend. Nun kann ich auch endlich einmal die Kamera ruhen lassen und einfach die Tiere so genießen. Unser Feuer brannte und das Fleisch wurde aufgelegt, dann erwarteten wir Besuch. Unsere alten Bekannten Käseköpfe (ich darf sie so nennen!) kamen zum Plausch vorbei. Sie bewohnten eine Campsite und wollten während des Kinoprogramms auch einmal in der ersten Reihe sitzen. Unser Amarula war inzwischen wohl temperiert und so wurde es ein feucht fröhlicher Abend beim Elefantenkrimi. Die Holländer kannten übrigens bis dato keinen Amarula! Biggi
Teil 2629. Okt. 2013
Heute ist unser letzter Tag in der Chobe-Region 25.7: Ein echter Ruhetag? Gegen 8.10 Uhr verließen wir das Camp, aber nur um den Platz zu wechseln. Wir blieben noch in Kasane und zogen nun in die Chobe Safari Lodge um. Uns wurde Campsite 10 zugeteilt. Nööö, wir wollten unseren alten schönen Platz am Wasser. Was tun? Na ja, ein Tausch ist in Afrika eine schwierige Sache. Ich fragte zuerst höflich den Platzeinweiser, ob nicht CS 1oder 2 frei sei. Antwort: "yes, but I don`t know. I must ask, just a moment please. Come with me" Wir gingen zu Platz 1, "You mean this area?" Dann rannte er zum Gate, zum Häuschen und befragte den nächsten sehr Verantwortlichen, der wiederum musste mit der Rezeption telefonieren. Die Antwort erhielt wieder ein anderer Angestellter. Ich wartete, that`s Africa. Dann tauchte Guy No. 4 auf - "Yes, Mm, you want to change the campsite? You can, just a moment, please." Es folgte noch ein Austausch meiner Rechnung und später wurden wir noch mindestens dreimal gefragt, ob alles ok sei. ???!!! Glücklich errichteten wir unser Zelt und belegten sogleich Campsite 1, uns gegenüber residierte eine nette Familie aus Belgien, die fragten wo wir herkamen usw. und schon war ein Gedankenaustausch da. Das weniger spannende Kartenschreiben (im Zeitalter von SMS und Mails, hm?)erfüllte mich in der nächsten Stunde, aber dann war eine Erfrischung an der Bar, am Flussufer fällig, der Besuch des Curioshops folgte und ein paar Lebensmittel konnten wir auch noch gebrauchen. Und um 15.00 Uhr ging es an Bord eines Schiffes, dieses Mal zur Sundowner Boatcruise auf den Chobe.
Wir fuhren einmal um Sedudu Island herum. Es wäre eine wunderschöne Fahrt geworden, wären da nicht zu viele andere Boote gewesen. Immer wieder war schon irgendwo ein kleines, ein mittleres oder ein großes Boot. Aber das Problem kennt jeder, der einmal in der Region unterwegs war. Trotzdem genossen wir die fantastische Welt um uns herum und es wurde noch einmal ein tierisch, toller Abschluss am Chobe.
Dieser Baum streckte sein Wurzelwerk in alle Richtungen aus und wartete auf das nächste Hochwasser.
Schließlich sahen wir immer wieder viele Krokodile,... und dieser Kerl, der hatte es plötzlich besonders eilig.
... und tauchte einfach ab ...
...andere warteten darauf, dass man ihnen das Maul stopfte.
Und drumherum gab es viele, viele Elefanten an Land und im Wasser,
Kaffernbüffel, und allerlei Federvieh
Nimmersatt-Storch,
Landschaft am Chobe mit Vögeln.
und die liebenswerten Hippos. 🤢 🤪 🤪
Zu Zweit schmeckt das Gras doch gleich viel besser.
Während man hier noch gemeinsam vom frischen Gras träumt, pflegen die anderen bereits ihre Bäuche, oder lassen pflegen! 😄
In der Ferne grasten die Wasserböcke.
und leider viel zu weit weg, die Lechwe.
Hier interessiert sich jemand für die Tiere unter der Wasseroberfläche:
Ein etwas anderer Schultag ... Das war Biologieunterricht auf afrikanisch, die Liveshow! Und zu guter Letzt ging auch noch die Sonne unter 🙂.
So eine Tour macht hungrig und was wäre da besser, als ein afrikanisches Buffet auf der Chobe Safari Lodge? Erfrischt und neu eingekleidet ging es zum Abenddinner. Auf uns wartete eine viel zu große Auswahl an Leckereien und ein überaus hyperaktiver Kellner, dessen Lieblingsbeschäftigung wohl das Falten der Servietten zur Schwänen war!
So, jetzt glaube ich, war es genug mit Hummeldumm. Uns reichte es und wir brauchten mal wieder so einen kleinen Kick! Eine Wildnisspritze war wieder notwendig, um hier zu überleben. Die Akkus waren jedenfalls dafür geladen. Savuti hieß dieser Impfstoff! Am nächsten ging es dann weiter nach Savuti.... zu den ... ? demnächst hier
Biggi
Teil 2731. Okt. 2013
@ Topobär - Ich habe die Tierdoku auch gesehen, sie endete mit dem Tod des Rivalen. Zum Glück lebte unsere Giraffe noch und es schien ihr auch nicht schlecht zu gehen. Für mich ist das aber immer schrecklich! 🤢 Aber es sollte noch viel schlimmer kommen. Unsere lieben Miezis am Savuti Channel waren auch verletzt... Aber dazu später mehr.
@ Guggu - Auch auf uns warten die Kinder zu Hause, aber gerade diese Erlebnisse vermitteln ein echtes Gefühl von Wildnis. Mitten drinnen zu sein - das ist klasse! Frei und unabhängig, selber die Tiere entdecken, ihnen begegnen, aber dein Mann hat völlig Recht: Ganz ungefährlich ist das nicht. Man muss wirklich auch aufpassen und sollte immer Respekt haben und man muss den nötigen Abstand einhalten, sofern es möglich ist. Im Camp Chobe hat der Elefant in der Nacht die Zweige über unserem Zelt weggebrochen, das war schon eine kritische Situation! Übrigens habe ich deinen Bericht auch weiterverfolgt und finde deine Wilddogbilder absolut irre, ganz großes Kino, was du uns da bietest. Wahrscheinlich war es das gleiche Rudel, was auch Bele sah. Bei mir geht es weiter mit Kätzchen....
Biggi
Teil 2831. Okt. 2013
26.7 Weg vom Hummeldumm, auf nach Savuti zu den Kuscheltieren! Unser Auto zeigte inzwischen einen Kilometerstand von 112400. Es wurde wieder Zeit ihm etwas Nahrung zu kommen zu lassen und so schenkten wir ihm noch einmal 99l Diesel für 985 Pula, bevor er sich durch viel Sand wühlte. Zuvor versorgten wir uns mit drei Bündeln Feuerholz, die wir noch an der Chobe Safari Lodge zu je 12 Pula kauften. Aus dem ATM zogen wir unsere, vorerst, letzten Pula und bei Choppies deckten wir uns mit weiteren Großkanistern Wasser ein. Jetzt konnte es in die Wildnis gehen, endlich wieder. Während wir auf der Tankstelle in der Autoschlange warteten wurden wir von einem jungen Mann angesprochen, er fragte wohin wir wollten, woher wir kamen und wie es uns in Botswana gefiele. Wir unterhielten uns noch einen Moment mit ihm über die politische Lage und sein Land. Er selber hatte studiert, kannte sein Land sehr gut und war sehr interessiert an unserer Sichtweise. Auch er reise gerne und war in Savuti und den Nationalparks. Meistens sprechen wir die Menschen an, um etwas aus ihrem Leben zu erfahren. Umso erstaunlicher fand ich es, dass man uns ansprach. Inzwischen war es 9.30 Uhr bis wir das Kontrollhäuschen an der Chobe-Transit-Straße erreichten. Vor uns lagen 171 KM und viel Tiefsand. Auf gutem Teer ging es recht zügig zum Ngoma Gate. So zügig eben, wie man fahren kann, wenn links und rechts der Straße Elefanten stehen, Pferde- und Säbelantilopen im eiligen Tempo die Straße kreuzen und dann auch noch eine größere Herde Zebras folgte.
Am Gate trugen wir uns wieder aus dem Roadbook aus, bzw. ein. Dann bogen wir nach Süden ab und folgten der Teerstraße durch kleinere Dörfchen am Lake Liambesi entlang. Ein Veterinär-Checkpoint folgte noch. Angeblich darf Fleisch nur mit einer Ausfuhrerlaubnis der Wildhüter über diesen Punkt mitgeführt werden. Wir wurden aber gar nicht kontrolliert. Der Checkpoint war auch nicht besetzt. Kurz vor Kachikau stoppten wir am Denkmal zur Eröffnung der Straße Ngoma-Kachikau am 6. Dezember 2011.
Dieser buntbemalte Gedenkstein erregte unsere Aufmerksamkeit und die vieler Ziegen. Nun endete die Teerstraße und wir folgten der Sandpad (sehr ausgefahren und tiefsandig, ein Grader parkte in einem sehr verrosteten und unbrauchbaren Zustand irgendwo im Forest) bis zum Ghoha Gate. Durch das einsame Chobe-Forest Reserve pflügten wir uns wie ein alter Trecker, der einen Acker umpflügt.
Bis zum Gate war die Strecke sehr tiefsandig und mit viel Wellblech ausgefahren. Ab dem Ghoha Gate konnten wir aufatmen, die tiefsandige Pad wurde zum Highway. Eine "normale" Gravelroad brachte uns bis kurz vor Savuti. Vom Ngoma Gate bis zur Brücke von Savuti sind es ca. 115 KM.
Noch vor dem Gate: Eine kurze Pause gönnten wir uns zum Stretchout... und wären dabei fast auf diese seltene Pflanze getreten. Dieses scheint eine seltene Teufelskralle zu sein. Ich fand diese Pflanze in der Nähe unseres Autos. Sie soll nur in der Kalahari vorkommen und wird als Heilpflanze gegen Stoffwechselerkrankungen, Leber-, Gallen-, Nieren- und Blasenbeschwerden, vor allem auch gegen Rheuma eingesetzt. Mein Foto habe ich mit verschiedenen Bildern bei Google verglichen und kann tatsächlich Ähnlichkeiten finden. 😉
Gegen 12.30 Uhr erreichten wir das Savuti Wildhüter Camp. Kurz vor Savuti passierten wir die Savuti Hills und dann folgte noch einmal ein sandiges Stück durch eine Sandridge entlang des Airstrips, des kleinen Flugplatzes. Im Office der Wildhüter meldeten wir uns an und bezogen unsere Campsite CV 5, leider nicht am Fluss/Kanal gelegen, aber auch sehr wildreich!
Dieser Rotschnabeltoko hatte ein gerbochenes Bein, konnte aber gut fliegen.
Und dieses freche Buschhörnchen war sehr hungrig! Nach einer Mittagspause und einer Stärkung fuhren wir zum Gamedrive wieder los. Wir folgten einer der zahlreichen Spuren zur Harvey`s Pan. In dieser trockenen Ödnis sahen wir Elefanten und Giraffen. Später folgten wir den Spuren nach Süden, an den Twin Hills vorbei, in die Savuti Marsch, durchfuhren immer wieder Wasserfurten und trafen auf Büffel, Gnus, Zebras, Hippos und Elefanten.
Die Landschaft in der Savuti Marsch Ein scheuer Kudu schaute um die Ecke Ein Hammerkopf pickte am Boden Büffel glotzten stumpf aus der Landschaft Elefanten tranken am Wasser, in dem das Gerippe eines Artgenossen schwamm In der Ferne tauchte ein Gnu auf Eigentlich war dieses eine Wasserdurchfahrt, aber da tummelte sich ein Hippo unter Wasser und es erschien uns auch sehr tief - diese Durchfahrt war geeignet, zum Reinigen der Füsse und frei von Krokos. 🤪 🤩 🤪 Wieder zurück im Camp folgt das all abendliche Ritual des Sundownertrinkens: Heute gab es Aperol-Spritz! Das Feuer prasselte, ein Ducker sprang durchs Camp, ein paar Hasen folgten und dann brutzelte bereits unser Kudu über dem Feuer. Es war das erste Mal, dass wir Hasen sahen.
Und wieder neigt sich ein Tag seinem Ende zu.
Auf dem Weg zu den Ablutions sprach mich unser Nachbar von Campsite CV 6 an, ob wir die Löwen sahen. Hm? Löwen, nein. 🤩 Er traf am Spätnachmittag direkt am Savuti Channel auf ein Rudel Löwen mit einem Hipporiss. Unser Nachbar ist Wildlife-Fotograf, gebürtiger Deutscher, lebt aber in Südafrika mit einer Einheimischen zusammen und verbringt häufiger 4-5 Wochen in Savuti. Tja, schade, aber wir könnten am nächsten Tag noch einmal am Channel entlang fahren und vielleicht... (?). Löwen verlassen ihre Beute erst, wenn wirklich kaum noch etwas zum Fressen dran ist.
Mit unserem absoluten Urlaubshighlight geht es weiter... Ich hoffe, ihr habt starke Nerven ... Biggi
Teil 2901. Nov. 2013
Ihr Lieben, das Wochenende hat mich erreicht, neben mir ruft aber seit Tagen eine Klassenarbeit nach Korrektur und Noten, heute Abend findet noch eine Familienfeier statt, im Garten liegt das Laub und der Wäschekorb wartet auf das Bügeleisen, aber all diese Dinge laufen nicht weg. Vorab geht hier noch was....
Für diesen Teil unserer Reise braucht ihr ganz starke Nerven. Ich strapaziere außerdem eure Augen mit gaaaaaaz vielen Bilder der selben Gattung Tier... 🤩 🤩 🤩
Miez, Miez und ganz großes Aua! 27.7 Löwen und Löwen Ich war früh wach, weckte den Chefpiloten und teilte ihm mit, dass wir schnell los müssten. Heute gebe es das Frühstück erst viel später. Ein bisschen verrückt starrte er mich an und fand meinen frühmorgendlichen Tatendrang nicht begeisternd. Trotzdem stand er auf und noch in der Dämmerung verließen wir den Platz, um am Savuti Channel entlang nach Westen zu fahren. Unsere erste Pad endete wieder einmal im Militärcamp. Also zurück und ein Stückchen weiter nach Süden, dann rechts abbiegen. Wir folgten den zahlreichen tiefsandigen Kurven. Hin und wieder mussten wir uns entscheiden, ob wir nach rechts oder geradeaus weiterfahren sollten. Wir fuhren einfach mal hier entlang und mal dort entlang. Dabei versuchten wir immer die Richtung des Kanals einzuhalten. Es war schon hell, die Sonne kam langsam durch und das Licht war fantastisch, aber das konnte ich noch nicht genießen. Nach guten 4 Kilometern war es dann soweit... Tja, und was uns dann hinter dem nächsten Hügel erwartete, war das Highlight des Urlaubs schlechthin. Allerdings auch genauso gruselig wie spannend und herzzerreißend. Noch heute kommen mir die Tränen, wenn ich die Bilder anschaue:
Das hier sind meine absoluten Lieblingsfotos. Kuscheltierchen; direkt neben dem Auto. Sie lag da einfach so im Gras, völlig entspannt. Mein Chefpilot konnte gerade noch verhindern, dass ich ausstieg, um mit sie zu kraulen. 🤩 🤪 🤪
Aber die Löwin war nicht alleine. Wir trafen eine fast entspannte Familie an.
Die Löwen haben am Tag zuvor ein Hippo in einem harten Kampf gerissen und waren nach stundenlangem Fressen immer noch nicht ganz satt. Hier wird gerade eine Pfote in Sicherheit gebracht....
... und sie scheint immer noch zu schmecken.
Diese Miezi bewachte auch eine Pfote, schien aber schon sehr satt zu sein!
Diese Dame war gerade am Verdauen...
Dieses Exemplar bestellt gerade an der Bar die Getränke! 😗 🤩
... während im Hintergrund die beiden Jungen ihre Kräfte maßen.
wie bei den Warzenschweinchen, wurde auch dieses Schwänzchen hochgeklappt....
... und dann legten sie sich zur Ruh! In den folgenden 2 Stunden entstanden dann noch diese Bilder:
Und wieder ein Lionfight, hinter unserem Auto!
Auch ein Löwe hat ab und zu ein dringendes Bedürfnis - Puh, Nase zu halten!
Und kam schon wieder einer vorbei. Insgesamt waren wir von 5 Männchen und 3 Weibchen umgeben.
Na, ratet mal wovon dieser Löwe wohl träumt? 😊 😗
Ihr glaubt nicht, wie furchtbar dieses verwesende Hippo stank! 😣 🤢
In solchen Pranken steckt Kraft!
Löwen sind sooo süüüß und mögen das Schmusen!
Gehen sie nicht absolut liebevoll miteinander um?
An diesem Morgen standen/parkten wir lange so, dass die Löwen sich im Gegenlicht bewegten. Aber wir blieben über 2 Stunden und fanden viele Fotomotive, dann war der Gestank nicht mehr zu ertragen. Bis dahin schauten, sahen, guckten und bestaunten wir diese von der Natur so gefährlichen Wesen. In dieser Zeit kamen noch zwei weitere Fahrzeuge, die sich aber schnell entfernten. 😮
Und während wir dort standen und dem Schauspiel zusahen, wurde uns bewusst, welches Opfer die Löwen für ihre Mahlzeit brachten. Einige kleinere Wunden verheilen sicherlich schnell und sind harmlos, aber diese eine Löwin hat es arg getroffen. Mir tut es heute noch weh und ich weiß nicht, was ich euch nach so vielen schönen Bildern zumuten kann... (?) Vielleicht hat der ein oder andere auch schon bemerkt, dass da ein Bild war... Ich schicke euch nur ein Bild, um deutlich zu machen, dass die Natur auch grausame Seiten hat. Sicherlich macht es auch noch einmal einen Unterschied, ob man nur ein Foto sieht, oder das Tier live erlebt.
Zum Abschluss doch lieber einen gesunden Löwen:
Oder dieses Exemplar, welches unseren Fluchtweg blockierte.
So begann also unser heutiger Tag. Wir verließen nach 2,5 Stunden den Channel und suchten uns ein Plätzchen zum Frühstücken. Aber wer nun denkt, "was für ein Löwenerlebnis!" - der Tag ist noch nicht vorbei und es waren nicht die letzten Löwen ... jetzt reicht es aber für heute - erholt euch erst einmal - wie der Tag weiter verlief demnächst hier. Biggi
Teil 3003. Nov. 2013
Der Tag fing mit dem Miez-Miez Highlight an und er endete mit Miez-Miez und ..... ? Nach über zwei Stunden verließen wir diesen Platz. Der Gestank des verwesenden Hippos und die Ausscheidungen der Löwen um uns herum, waren nicht mehr auszuhalten. Welch ein Glück, dass sich Gerüche noch nicht durchs Internet verbreiten. Wir machten uns auf dem Weg zum Mababe Gate. Die Sandridge Road hatte kurz hinter Savuti die Form einer Achterbahn. Es ging immer wieder hoch und runter. Im eng bewachsenen Mopanewald wird sie sehr tiefsandig.
Eine wunderschöne Strecke durchfuhren wir. Nach ca. 1 Stunde öffnete sich die Landschaft und die Strecke teilte sich. Wir entschieden uns für die östlichere Pad, direkt an der Marsch gelegen. Der Untergrund wurde fester und wir konnten die Geschwindigkeit erhöhen. Als sich eine weite Savannenlandschaft mit ein paar Akazien zeigte, hielten wir zu unserem Frühstück. Wir fanden ein schönes Plätzchen unter einer der großen Dornenstrauchakazien.
Hier war die Luft klar und es roch wieder angenehm, obwohl wir immer noch den Geruch des toten Hippos in der Nase hatten. Uih...! Nach einer guten Stunde war unser Frühstück beendet und wir folgten wieder den Spuren zum Mababe Gate. Gras- und Rappelpiste wechselten sich mit Tiefsand und Gravel ab. Nach 2,5 Stunden erreichten wir das Gate zum Moremi.(Gesamtzeit: Savuti-Mababe) Dort trafen wir auf eine Familie aus Sachsen, die mit Opa unterwegs war und gerne noch ein paar Infos zu Savuti hätten. Wir erzählten von den Löwen .... Ob sie die noch fanden?
Zum North Gate wählten wir die kürzeste Verbindung, d.h. wir fuhren diagonal (so ungefähr) zur "neuen" Straße, die von Maun kommt. Diese kleine, sehr kurvige und holperig, unebene Abkürzung war tierlos und so erreichten wir schnell die Verbindungsstraße in den Moremi. Die sogenannte neue Straße war schon mit vielen Schlaglöchern versehen, aber brachte uns dennoch mit heilen Reifen schnell zum Khwai Dorf. Kurz vor dem Dorf gab es jetzt, zu unserem Erstaunen, eine Brücke, die mit großen Betonklötzen erstellt wurde. Wir waren auf eine Wasserdurchfahrt eingestellt. Also, inzwischen ist die Tour ganz easy! Im Dorf deckten wir uns mit Feuerholz ein und machten dabei wieder eine kinderreiche Familie glücklich. Beim Einchecken im North Gate gab es noch ein kleines Problem, weil ich nur eine Bestätigung über die Buchung, nicht aber einen Einzahlungsbeleg bei mir hatte. Nur die Anzahlung war erkennbar. So musste die Rangerin erst in Maun anrufen und meine Einzahlung überprüfen lassen. Tja, auch in Afrika muss alles seine Ordnung haben! Nach wenigen Minuten kam dann der erlösende Anruf, dass alles bezahlt sei. Wir nutzten die Zeit des Wartens und schauten auf die Auslagen vor dem Office. Hier liegen immer Flechtarbeiten der Dorfbevölkerung zum Verkauf. Ich fand aber dieses Mal auch ein Buch über die Säugetiere im Park. Ich hatte bereits von Dan (Mavunje Camp) ein ähnliches Buch über die Tiere im Caprivi geschenkt bekommen, aber dieses war noch einmal ausführlicher. Wir richteten uns auf unserem Platz Nr. 6 ein (wir hatten schon schönere Plätze!) und verbrachten die nächsten Stunden mit Tagebuch schreiben, Hosenwaschen und Lesen. Gegen 16.30 Uhr fuhren wir noch einmal los. Irgendwie hat man nie wirklich Ruhe, denn das Gefühl, etwas zu verpassen lässt mich nicht los. Tja, und fast hätten wir auch wieder ein Miez-Miez-Erlebnis verpasst. Wir entschieden uns, dem Khwai-River nach Nordosten zu folgen. Unterwegs begegnete uns noch ein Safarijeep mit Touris, diesem folgten wir ein Stückchen, bis wir auf Höhe des Sango Camps waren. Eine kleine Waldinsel lag vor uns, man konnte sie gut von Süden und von Norden umfahren, so nahmen wir die Nordstrecke und wen trafen wir? 🤩 🤩 🤩
Sie waren wieder da, eine Miez-Miez-Familie. Drei Löwinnen und ein Löwe hatte einen Wasserbüffel gerissen. Es war wirklich unser absoluter Miez-Miez-Tag! So viele Löwen an einem Tag, das haben wir nicht erwartet, außerdem zogen sie nicht einfach an uns vorbei, nein, wir hatten die Möglichkeit sie längere Zeit zu beobachten. Toll, toll, toll. Vor uns steht der Safarijeep, der die andere Richtung fuhr und eindeutig das bessere Licht hat. Auch wir drehten irgendwann und befuhren die andere Richtung.
Die Aufnahme ist leider in bisschen unscharf, aber ich finde den Löwen so .... hässlich, dass ich euch das Bild nicht vorenthalten möchte.
Der Löwe hatte ziemlich viele Mitbewohner.
Nach dem guten Mahl verzog er sich zum Nickerchen und überließ den Weibchen den Rest vom Braten.
Augenkontakt? 😠 Die Zuschauer nahmen zu, sie bevölkerten die umliegenden Bäume und allmählich näherten sie sich auch auf dem Boden dem Abenddinner. Wir konnten später noch beobachten, wie der Löwe die Geier vertrieb.
Sie hatten alles im Blick!
Es schmeckt noch immer! Guten Appetit 🤢 Schleich, schleich...
Wir haben inzwischen den Wagen gedreht, die Löwen wurden durch den abfahrenden Safarijeep eventuell erschreckt und versteckten sich im Gestrüpp. Nach einer Weile des Wartens erschienen sie aber wieder...
Wäre das Fell sauberer, könnte man es fast mit einem Bären verwechseln 😏 🤩
Und wieder Abtauchen ins Paradies 🤢 😈 😈 🤢
Der Löwe ließ die Weibchen nie ganz aus den Augen. "Big brother is watching you!"
Noch liegt er ruhig und schlummert, dann macht er sich auf, die dreisten Geier zu verscheuchen.
Ein letzter Gruß und dann verließen wir den Spot. Auf dem Rückweg standen die großen Elis noch im Weg
Nach dem herrlichen Dinner (ihr wisst ja, es gab das lecker, lecker Fleisch 😉 ) machten wir es uns am Feuer gemütlich und schalteten den Khwai-Krimi ein: Das Feuer prasselte, die Geräuschkulisse hörte sich nach Elefanten an und dann geschah auch das noch. Mein Chefpilot schreckte aus seinem Fernsehsessel, weil er ein großes Tier auf uns zu kommen sah. Ich schnellte ebenfalls hoch und im Lichtschein der Stirnlampe stand eine Hyäne vor uns. Zum Glück war sie so geblendet, dass sie hinter unserem Auto entlang verschwand. Puh, der Tag hatte es in sich! 😈 Gerade am Nachmittag hatte ich noch in dem neu erworbenen Büchlein gelesen, dass ein Hyänenbiss 800kg/cm² an Kraft hat. Aber Hyänen haben auch Angst vor Feuer und das brannte ja noch. Kurze Zeit später meinte eine Elefantentruppe, dass die Bäume auf unserem Campsite besonders schmackhaft sind und so trampelten sie einfach an uns vorbei.
Am nächsten Tag starteten wir durch den Moremi nach Third Bridge....
Biggi
Teil 3107. Nov. 2013
28.7. Viele Tiere und verbranntes Brot
Nach einer lauwarmen Dusche und einem guten Frühstück war unser Zelt bereits um 8.47 Uhr verpackt. Ich machte noch ein paar Fotos von der Khwai Knüppeldammbrücke (eigentlich hatte ich genug Fotos vom letzten Jahr, aber vielleicht sah sie ja dieses Jahr schöner aus!) und dem Office mit Gate, dann schlugen wir die Richtung zur Third Bridge ein.
Die Pad begann ganz gut, dann lagen immer mehr Bäume im Weg und wir mussten uns Ausweichmöglichkeiten suchen. Wer hier wohl am Werk war? Wir begegneten den Waldarbeitern auf vier Beinen mit Rüssel auch alsbald. Ein paar Kilometer weiter, rechts der Pad befand sich ein Wald aus abgestorbenen Bäumen, dazwischen tranken viele Elefanten.
Eine Lechweantilope versteckte sich am Rande, später begegnete uns noch eine Kudufamilie auf ihrem Spaziergang zum Essen.
Immer wieder standen Zebras und Gnus zwischen den Bäumen, freche Paviane waren auf der Suche nach Nahrung und gaaanz viel Buschsteak lief kreuz und quer vor uns her.
Wir bogen kurz zum Dombo Hippo-Pool ab und bestiegen die Aussichtsplattform, es war aber nicht viel zu erkennen. Die Tiere befanden sich unter Wasser oder waren zu weit entfernt.
Einzig alleine dieses Vogelnest erregte unsere Aufmerksamkeit. Wer wohnt hier? Wir entdeckten keinen der Bewohner.
Vielleicht findet Bele den Bewohner auch ihrem Buch ????? Nachdem wir drei Brücken überfahren hatten und nur eine Wasserdurchfahrt hatten, erreichten wir das Camp Third Bridge gegen 12.00 Uhr.
Zuvor mussten wir uns noch kräftig durch den Tiefsand wühlen. Zwei Strecken führen von Xakanaxa zur Third Bridge. Wir folgten der neueren und angeblich kürzeren Strecke, zumindest gab es hin und wieder ein paar Wegweiser. Unser GPS kannte jedoch diese Pad nicht. Nach ein paar Stunden Relaxen, Lesen und Diesem- und Jenem tun mussten wieder Tiere her. Am Office erwarben wir eine Detailkarte (sehr empfehlenswert, hätten wir schon viel früher kaufen sollen, denn dieses Gebiet ist so eng mit Pads versehen, dass man leicht den Überblick verliert) und fuhren nach Süden in Richtung First Bridge. Erst nach 16.00 Uhr zeigten sich ein paar Giraffen, eine Herde Elefanten, viele Tsessebes, Zebras und Gnus und dazwischen immer wieder Impalas. Es waren die üblichen Verdächtigen.
Diese Giraffe hatte es plötzlich ganz eilig, querte unsere Pad und verschwand zu einer weiteren Gruppe Tiere.
Wenige Minuten später tauchten in der Ferne viele Elefanten auf, die sich uns schnell näherten.
Der Kleine versteckte sich immer wieder hinter seiner Mutter. Elefanten haben wir nun wirklich genug gesehen, trotzdem faszinieren sie immer wieder aufs Neue.
Und dann zogen sie weiter....
Die beiden Zebras kamen gemeinsam und diskutierten offensichtlich, ob sie nach links oder rechts laufen sollten.
Und eine Scheidung erlebten wir auch--- 🤩 Und sie fanden laut schimpfend eine Lösung...
Ein Ohr ist auf Empfang gestellt, das andere lauscht bestimmt den Zebras.
Von den Tsessebes gab es hier auch genug.
Im Camp hatte man uns inzwischen Feuerholz bereit gelegt. Es dauerte auch nicht lange, bis der Guy mit seiner Freundin kam und dafür 50 Pula verlangte. Wir unterhielten uns noch eine Weile mit ihm und dabei erklärte er uns, wie und wer hier alles lebt. Ein Wildhüter bewohnt die Steinhütte, regelmäßig begleitet er ihn durch den Nationalpark, außerdem erledigt er kleinere Arbeiten im und am Camp. Seine Freundin reinigt die Dusch- und Toilettenhäuschen, beide bewohnen die Holzhütte hinter der Brücke. Sehr selten kommen sie nach Maun zum Einkaufen. Es ist ein sehr einsames Leben hier draußen. Die Wildhüter wechseln regelmäßig (ich habe den zeitlichen Abstand vergessen), aber einmal wöchentlich fährt irgendjemand nach Maun und bringt dann auch Einkaufswünsche mit. Die Campsite neben uns bewohnte inzwischen auch ein Pärchen, Dominik und Fred, gebürtige Franzosen, die jetzt aber auf Reunion leben. Wir unterhielten uns lange über ihre Eindrücke in Botswana und das Leben auf Reunion. Beide waren mit den Wintersportsachen ihrer erwachsenen Kinder bekleidet. Ihnen war es sehr kalt hier, die Kinder leben in Frankreich und die ganze Familie trifft sich einmal im Jahr dort zum Skifahren. Heute Abend probierte ich das Brotbacken im Poitje. Na ja, wie geschrieben, wir probierten. Nachdem ich den Teig angerührt hatte, sollte mein Chefpilot selbigen im Potje neben das Feuer stellen, damit der Hefeteig auch aufgeht, aber er meinte es sehr gut und gönnte ihm die volle Hitze von unten und oben. Das Ergebnis: Zwischen dem Verbrannten und dem Rohen schmeckte das Brot wirklich lecker und es bereitete auch keine Bauchschmerzen. Jedenfalls hatten wir keine bekommen, ob es den Vögeln genauso erging?
Bei einem Gläschen Wein schauten wir auch heute den Africankrimi an. Unsere abendliche Trägheit wurde aber jäh unterbrochen, eine Werbepause folgte .... , allerdings eine, die man nicht verpassen durfte, als ich das Gefühl bekam hinter mir schleicht sich irgendjemand lang. Stirnlampe her, an und.... ein Felsen trabte dort entlang. Unglaublich, direkt hinter meinem Stuhl lief ein dickes Hippo quer über den Platz. Ich kam mir so klein vor, neben dem Koloss. Der Chefpilot rief noch unseren Nachbarn zu, dass wir Besuch hätten und sie waren sehr erschrocken und ängstlich. Das Hippo ließ sich durch unsere Lampen aber gar nicht stören. Es kam aus dem Schilf vor uns, überquerte den Campsite in Richtung des Offices und verschwand links davon im Dunkel. Hatten wir wieder einmal Glück? Hippos fürchten sich angeblich nicht vor Feuer. That`s an Africancrime! Biggi
Teil 3208. Nov. 2013
Wir fahren dann mal weiter.... und schauen wieder hinter jeden Strauch, Baum und Laubhaufen, was und wer sich da so versteckt 🤪 🤩 29.7 Xakanaxa und ein wilder Elefant
Ein kühler Wind umgab uns, das Sonnenkraftwerk hatte um 8.30 Uhr noch nicht seine volle Leistung erreicht. Also wurde schnell gefrühstückt, noch ein Schwätzchen mit Dominik und Fred gehalten und dann ging es weiter. Genau 14 Kilometer (direkte Verbindung) bis nach Xakanaxa.
Den von viel Schilf umgebenen Hippoplatz verließen wir über die Third Bridge.
Klares Wasser und scheinbar ohne Kroks. 🤩
Wir genossen die tolle Schilf- und später die Savannenlandschaft bis nach Xakanaxa. Auf dem Weg dorthin fuhren wir den Bodomatauloop, bogen immer mal wieder nach links und rechts in einen Rundweg und sahen viele Lechwe, Zebras, jung und alt, groß und klein. Am Gate erfuhren wir später, dass sich am Abend zuvor hier Löwen aufhielten. Entweder lagen sie verschlafen und pappsatt im Gras oder sie waren schon weiter gezogen, wir sahen sie nicht.
Mutter mit Kind
Das Junge drückt sich liebevoll an seine Mutter....
um dann einen kräftigen Schluck zu nehmen!
Am Airstrip/Flugplatz vorbei, erreichten wir alsbald das Gate, dort meldeten wir uns für die Campsite an. Der Wildhüter warnte uns noch vor einem Elefanten, der dort immer mal wieder vorbeikommt. Wir sollten keine Orangen liegen lassen, es gab schon Probleme mit Touristen.
Kurz hinter dem Gate stand dann auch schon ein friedlicher Elefant, ein Stückchen weiter sahen wir einen Reedbock (es war das erste Mal, dass wir auf dieses Tier trafen)
und hinter der nächsten Abbiegung befand sich eine Gruppe Wasserböckchen.
Ein paar Zebramangusten tummelten sich im hohen Gras und genossen die wärmenden Sonnenstrahlen. Wir belegten unseren Campsite und sahen uns um, inspizierten die Toiletten und Duschen. Die waren ganz ok. Nun machten wir uns auf zum Paradise Pool. Die Fahrt verlief sehr unspektakulär. Immer wieder konnten wir die Fly-In-Safari Flugzeuge sehen, die direkt am Gate den Airstrip nutzten.
Am Paradise Pool umgab uns auch eine reizvolle Landschaft.
Der Weg zurück zur Campsite war spannender als der Hinweg. Wir stießen auf eine große Herde Lechwe und sahen zum ersten Mal, wir die Männchen die Weibchen beschützten. Die Weibchen versammelten sich in einer Gruppe und die Männchen gingen entweder vor oder hinter den Weibchen. Lange sahen wir den weiterziehenden Tieren zu. Auf der anderen Seite waren wieder die Waldarbeiter, sie legten die Bäume ganz mühelos und ohne Motorsägen um. Mit ihren Rüsseln entwickeln sie eine enorme Kraft, um Zweige, Äste und Blätter zu ernten.
Hier waren die Männchen, um die Weibchen zu bewachen.
Hier sammelten sich die Weibchen. In diesem Jahr hatten wir nun reichlich Lechwe, während wir im letzten Jahr lediglich zwei einsame Böcke im Chobe trafen. So ist es nun einmal in der Tierwelt, mal sind sie da, mal eben nicht. 😗 Auf der Pad nach Xakanaxa sahen wir plötzlich ein hübsches Hippo, direkt am Weg in einem kleinen See.
Komisch, dass wir das Tier auf dem Hinweg gar nicht sahen? Oberhalb des Auges hatte es eine tiefe Fleischwunde. Vielleicht eine Verletzung durch die Zweige (?) oder die Spuren eines Kampfes.
Die Elefanten folgten auch gerade unseren Spuren und tauchten an dem kleinen See nach und nach auf. Das Hippo tauchte in sein nasses Reich und schien völlig unberührt von den Elefanten zu sein.
Zu unserer Campsite gehörte ein Hügel, der den Blick über die tolle Schilflandschaft eröffnete. Ich nahm mir einen Stuhl, kletterte dort hinauf, genoss die Sonne und verbrachte die Zeit mit Lesen, während der Chefpilot ins Reich der Träume abgetaucht war. (Und später die Unterlegscheibe reparieren wollte. Erklärung folgt noch!)
Der Blick von unserem Haushügel über das Schilf.
Zu einem Abendgamedrive fuhren wir dann auch noch einmal los. Es gab ja in Nähe der Lodge noch ein paar Wege, die wir noch erkunden mussten. Besonders tierreich war die Gegend allerdings nicht. Ein paar Äffchen lebten in den Wäldern, es folgten immer wieder Wasserdurchfahrten und an einer tieferen Stelle wollten wir gerade wieder einmal aussteigen, um den Wasserstand zu testen, da lagen doch zwei große Krokos vor uns.
Eigentlich war der Abendgamedrive sehr unspektakulär. Wir fuhren offensichtlich auch durch zu enges Gelände. Die Tiere konnten sich gut verstecken. Vor dem Bodomatauloop sahen wir gerade noch Giraffen und dann knallte es plötzlich. Was war geschehen? Wir konnten nichts sehen. Aber offensichtlich hatte der eine Hinterreifen einen Holzklotz, der gut im Gras stand, mitgenommen. An unserem Schmutzabweiser war eine Unterlegscheibe verbogen und stand so ungünstig ab, dass sie am Reifen schlif. Im Camp trafen wir ein paar sehr nette, deutschsprechende Südafrikaner mit einer wohlsortierten Werkzeugkiste und im Nu waren drei Männer beschäftigt. Sie schraubten die Unterlegscheibe ab und so lernten wir wieder neue nette Afrikaner kennen.
Diese junge Giraffe war eine der schönsten Giraffen, die mir begegnet war. In der Farbe dunkel und so gleichmäßige Flecken, teilweise wirkte das Fell noch flauschig und es war ohne Kratzer! Er/sie sah wirklich hübsch aus. 🙂 😮
Der Elefantenkrimi beginnt...
Es folgte das täglich Abendprogramm: Feuer entzünden, Essen zubereiten, speisen und aufräumen, ins Zelt kuscheln und wieder ein Krimi. An diesem Tag gab es den Krimi in zwei Teilen: Ein Elefant und zwei Belgier waren die Protagonisten. Teil 1: Beim Abendessen tauchte aus der Dunkelheit ein Fahrzeug auf, heraus sprang ein junger, sehr aufgeregter Mann, der eine Campsite suchte . Wir erklärten ihm, dass der Platz neben uns noch frei sei. Es war 20.30 Uhr!... reserviert hatte wohl. Mit wenigen Sätzen schilderte er uns seinen völlig chaotisch verlaufenden Tag. Teil 2: Wir lagen gerade im Zelt, als bei den Belgiern viel Radau ausbrach. Töpfe flogen umher, Glas klirrte und Schreie waren zu hören. Kommentar meines Chefpiloten: "Erst kommen sie viel zu spät hier an und verbreiten schon Unruhe und dann schmeißen sie auch noch mit ihren Töpfen umher und brüllen sich an!" Ich schaute aus dem Zelt und da stand unser völlig aufgelöster Nachbar mit einem brennenden Holzstück vor uns und rief, dass ein Elefant gerade sein Auto ausräumt und er Angst hätte. Der Elefant ließ sich nicht verscheuchen. Es war der Elefant, vor dem uns der Ranger im Office gewarnt hatte. (Und der auch schon mehrfach hier im Forum erwähnt wurde). Der Elefant hatte tatsächlich alle Kisten aus dem Kofferraum gerissen. Er wollte an die Kühlschrankklappe. Darin befanden sich noch zwei Orangen. Die Freundin des Belgiers flüchtete derweil in die andere Richtung zu den netten Südafrikanern, denen es später gelang, den Elefanten zu verscheuchen. Eine Teekanne zertrat er noch, sämtliche Vorräte (Reis, Öl und auch Kaffeepulver fraß er auf) , viele Dinge waren verstreut oder beschädigt und nicht mehr zu gebrauchen. Was man noch verwenden konnte retteten die beiden in die Ablutions. Am nächsten Morgen fanden wir noch Reste von Verpackungsmaterial auf ihrer Campsite. Die beiden waren völlig erledigt. Wir halfen mit unseren letzten Vorräten (Kartoffeln, Möhren und Cappuccinopulver) aus. Die Belgier hatten am Tag des Unglücks für die nächsten 5 Tage eingekauft, sie wollten von Xakanaxa, nach 2 Nächten, bis zum Ilhaha Camp im Chobe durchfahren und konnten erst danach in Kasane wieder einkaufen.
Das war wirklich der beste Krimi, den wir abends erleben durften und eigentlich auch nie wieder erleben wollen. Spuren des Elefanten waren übrigens auch am nächsten Morgen noch vor unserem Auto zu sehen.
Leider gab es keine Fotos von dem nächtlichen Einsatz. Ich dachte gar nicht an meine Kamera und außerdem, wer weiß schon, wie der Elefant auf das Blitzlicht reagiert hätte?
Biggi PS: Liebe Guggu, vermutlich würde dein Mann nach so einem Erlebnis nur noch ins Wikingerland reisen!? 😗
Teil 3310. Nov. 2013
Am besten steigt ihr schnell ein und dann verlassen wir die tolle Umgebung des Moremi...
30.7 Zurück zur Tautona Lodge und, endlich Wild Dogs
Unsere schönen Erlebnisse gehen dem Ende entgegen. Uns blieben nur noch zwei Tage, die wir allerdings mehr mit Autofahren als mit Tiersichtungen erlebten. Zumindest dachten wir noch so am Morgen, als wir gegen 8.45 Uhr Xakanaxa verließen. Auf direktem Weg/Pad erreichten wir nach 1 Stunde und 20 Minuten das South Gate. Die Pad ließ sich gut und recht zügig befahren. Tiere sahen wir keine mehr. Nach dem Gate standen noch einmal Elefanten und Giraffen in der Landschaft, aber sonst war nichts Interessantes zu sehen. Am Veterinärzaun Fremdes Fahrzeug vor uns. Wir passierten den Veterinärzaun, mussten alle Schuhe desinfizieren und unser Auto wurde ebenfalls abgesprüht und dann ging es durch eine Winterlandschaft.
Ja, tatsächlich könnte man das fast meinen, hier war es klar, kalt und viel Raureif lag auf den Bäumen. 😣 Die Pad war so staubig 🤢 und hatte nicht gerade wenig Verkehr, so dass die Bäume weiß aussahen.
In einem kleinen Dorf versorgten wir uns noch mit Feuerholz. Maun erreichten wir kurz nach 11.00 Uhr. Im Riley`s Komplex tankten wir noch einmal 85 l/846 Pula und versuchten eine neue Unterlegscheibe zu kaufen. Leider verwies uns die Werkstatt zur Toyotafachwerkstatt. Ein paar letzte Einkäufe erledigten wir noch im Spar und dann fuhren wir nach Süden. Dort lag die große Toyotawerkstatt, direkt vor einer Kreuzung mit Ampeln! Wir waren doch sehr bestrebt den Wagen im gleichen Zustand abzugeben, wie wir ihn übernommen hatten. Leider gab es aber auch dort keine Unterlegscheibe. Nun erfuhren wir auch, dass wir die ganze Zeit mit unpassenden Reifen gefahren waren. 😮 Diese Reifen waren viel zu groß, deshalb hatten wir auch so wenig Abstand zum Radkasten und die Unterlegscheibe war auch später angeschraubt worden. Serienmäßig gehört sie da nicht hin! Die alte Scheibe wurde einfach gerade gebogen und wieder angeschraubt. Nichts schleifte mehr und alles war wieder gut. Drei nette Burschen waren mit unserem Schmutzabweiser beschäftigt und reparierten ihn. Als wir nach der Rechnung fragten, sagte der Meister zu uns: "Gebt den Jungs Geld für ein Mittagessen und habt eine schöne Reise!". Wir gaben gerne und das Essen war bestimmt für ein paar Tage gesichert.
Eigentlich wollten wir auf der Thamalakene River Lodge oder im Crocodile Camp nächtigen, aber da es noch früh am Nachmittag war, fuhren wir einfach durch bis Ghanzi und entschieden uns auf der Tautona Lodge zu bleiben. Und das war eine tolle Idee und noch einmal ein netter tierischer Abschluss dieser so wundervollen Reise. Zwischen Maun und Ghanzi befindet sich ein weiterer Veterinärposten. Es erfolgte wieder eine Kontrolle des Kühlschrankes und die Schuhe mussten desinfiziert werden. Schließlich beginnt unmittelbar dahin die Kalahari, immer wieder bricht die Maul-oder Klauenseuche aus und man versucht mit diesen Mitteln das Vieh von den Wildtieren zu trennen, um so ein Ausbreiten der Seuche zu verhindern. Nachdem wir von der Hauptstraße abgebogen waren, sahen wir noch ein paar Tiere, die aber zur Game Lodge Tautona gehörten. Unter anderem hatten wir das Glück den Geparden zu begegnen.
Gegen 15.30 Uhr erreichten wir die Game Lodge und wurden gleich am ersten Tor vom Wächter empfangen, der uns darauf hinwies, dass heute die Löwen gefüttert werden. Bis dahin war uns gar nicht klar, dass es hier auch Löwen gab. Auf der Lodge gibt es ein Gehege, in dem ein Löwenpärchen lebt, die auch regelmäßig Nachwuchs haben. Während wir auf den Kollegen warteten, der die Tiere füttern wollte, sahen wir nur wenige Meter neben dem Auto die Wild Dogs. Ich konnte mein Glück gar nicht fassen. Das waren die Tiere, die uns noch fehlten und hier liefen sie herum. Es gab zwar einen Zaun, aber es war ein echtes Rudel und da das Gelände so groß ist, dass die Tiere sich auch anderweitig aufhalten, war es wirklich ein Glücksfall, dass sie sich gerade hier zeigten. Wow! Nun war der Urlaub mit seiner Tierwelt komplett.
So besonders fotogen waren sie nicht, sie schauten immer weg oder schliefen.
Dann kam mal wieder einer zurück.
Dieses und das folgende Bild entstanden am nächsten Morgen, da befanden sie sich an anderer Stelle, aber leider befanden sich fast alle Hündchen im Traumland.
Die Löwen lebten in einem sehr kleinen Gehege. Es war wie im Zoo. Wir warteten nicht auf den Kollegen. Das gefiel uns nicht. Am zweiten Gate befindet sich die Rezeption, man durchfährt ein Tor und die Bungalows der Anlage. Dann befindet man sich wieder fast in der Wildnis. Der Campsite liegt abseits davon und einige Kilometer geht es wieder über eine Pad zu einem Dusch-/Waschhäuschen und ein paar Chalets, die sich hier noch in Sehweite befinden.
Unter Bäumen fanden wir einen schönen Platz.
Zuerst stand eine warme-heiße Dusche an. Das war toll.
Wir wollten ein bisschen Relaxen, aber da hörten wir schon die ersten Tiere. In unmittelbarer Nähe befand sich das Wasserloch, an dem auch immer Salzlecksteine ausgelegt waren. Elands und Strauße zogen vorbei.
Neben unserem Auto stand dann plötzlich eine neugierige Giraffe. Oh, wie schön, wir waren wieder in der fast Wildnis. Ducker zogen vorbei und wir entzündeten unser abendliches Feuer und dann war auch schon wieder Zeit fürs Dinner. Später kam der Nachtwächter und setzte sich zu uns ans Feuer. Wir unterhielten uns noch lange. Er erzählte aus seinem Alltag, vom Leben mit seiner Frau und den zwei Kindern. Aber er war auch sehr an unserem Alltag interessiert. So diskutierten wir über zu hohe Energiekosten und Mieten. Täglich kommt er mit dem Fahrrad. Er hätte so gerne eine Stirnlampe, wie unsere , um nicht immer bei Dunkelheit zu fahren. Leider hatten wir sehr teure Lampen, aber beim nächsten Besuch bringen wir bestimmt Fahrradlampen mit. Unsere letzten Vorräte schenkten wir ihm. U.A. waren auch noch Sweeties (Süßigkeiten) für seine Kinder dabei, die wir ihm mitgaben. Am Morgen als wir erwachten, war sein Dienst bereits beendet und er schon auf dem Weg nach Hause. Wir sahen dann, dass er selber auch viele der Bonbons genascht hatte und er das Papier einfach nicht in den Mülleimer geschmissen hatte. Die Putzfrau fegte es dann weg. Der Nachtwächter schlief übrigens auf einer Pappe im Vorraum der Dusche! Soviel zu seiner nächtlichen Tätigkeit. Sollte er uns nicht vor den Tieren schützen? Wir ließen noch eine Tasche mit T-shirts für ihn zurück und hofften, dass diese nicht in die Hände der Putzfrau fiel. Aber eigentlich ist es egal, Hauptsache ist doch, die Dinge finden den Richtigen.
Am Morgen machten wir noch einen Gamedrive durch das Gelände. Wir sahen viele Elands und einen "sitzenden" Strauß.
Dann verließen wir das Lodgegelände. Hier noch ein paar Abschiedsimpressionen. Pool und Spielplatz neben den Bungis.
Es war ein wirklich ein schönes Abschiednehmen von Botswana
Biggi
Teil 3411. Nov. 2013
31.7 Namibia hat uns wieder
Nach dem letzten, aber wirklich allerletzten Gamedrive....
Ein letztes Mal tankten wir in Botswana, da der Sprit hier günstiger als in Namibia war, dann fuhren wir die langweilige TAR zur Grenze.
Völlig problemlos passierten wir diese, stellten die Uhren um und erreichten am Mittag die Ondekaremba Farm. Diese Farm liegt ca. 40 Kilometer vor Windhoek.
Der Chefpilot dankt der Sonne 😄 😛 Allerdings sehen wir hier die ersten Wolken seit langem wieder.
Ein entspannter Nachmittag lag vor uns. Im Hauptgebäude fand ich ein Bücherregal. Ich konnte mein letztes Buch eintauschen und hatte wieder neuen Lesestoff, hurra! 🤪
Wir lernten noch eine Familie aus einem Dorf in unmittelbarer Nähe unseres Heimatdorfes kennen. 🤪 Da reist man um die halbe Welt und trifft Kollegen im Busch von Afrika. 🙄 Auch sie befanden sich am Ende ihres Urlaubs und so konnten wir noch in Erinnerungen an die tollen Erlebnisse schwelgen. Der kleinen Tochter half ich bei der Pflege ihrer rauhen Hände, denn die gute Vaseline aus der Merua Mall war noch nicht am Ende! 😘 Den Nachmittag nutzten wir auch, um unseren Koffer zu packen und das Auto ein bisschen zu reinigen, denn am nächsten Tag mussten wir uns davon trennen. Ein letztes Feuer wärmte uns am Abend. Wir befanden uns nun auf über 1000 Metern Höhe und es war deutlich kühler als in Botswana, auch die Vegetation war noch weiter zurück.
Der Blick auf die Berge.
Auf dem Farmgelände. Der Weg von den Campsites zu den Buschtoiletten und Duschen. Ein kleiner Pool am Campsite, einen größeren gab es noch zwischen den Bungalows.
In der Nacht gab es noch einmal tierischen Besuch, vermutlich war hier ein Stachelschwein am Werk. Die Spuren im oberen Bild können wir nicht deuten.
An diesem Morgen blieben wir in den Kuschelschlafsäcken liegen bis die Sonne schon ein wenig die Umgebung wärmte, denn es war wirklich kalt hier. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Windhoek. Nach dem letzten Aufräumen verließen wir die Farm. Dieses Gate sah fast ein bisschen bedrohlich aus, war aber ganz harmlos und typisch für die Begrenzung des Farmgeländes.