Jetzt mal mit Gift.......

11 Antworten · 3'230 Aufrufe · gestartet 08. Sept. 2013 von tarentaal
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33,1k Beiträge · seit 200608. Sept. 2013 · #3
...ganz ganz unschön - aber immerhin haben sie die Übeltäter festgenommen....
Siehe auch hier.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gast09. Sept. 2013 · #4
Viel verheerender als das Wildern mit Gewehren, Fallen, Schlingen etc. ist das Wildern mit Gift. Es wurde schon seit Langem immer wieder darüber berichtet, aber mit zunehmend besserer Kontrolle durch Patrouillen am Boden und in der Luft etc. dürfte der Gifteinsatz wegen geringerer Entdeckungsgefahr jetzt derart zunehmen, dass es auch in den Medien thematisiert wird. Zusätzlich zu den Wilderern setzen auch Farmer immer wieder Gift gegen Raubtiere ein. Laut den Zeitungsberichten werden leicht erhältliche (in den Industrieländern aber bereits verbotene) Pflanzenschutzmittel verwendet, aber eben konzentrierter als für den eigentlichen Zweck. Diese Substanzen werden auch von Einbrechern zur Tötung von Wachhunden verwendet. Das weiter oben berichtete Cyanid wird wahrscheinlich auf den Goldminen leicht beschaffbar sein. Die Wirkung großer Giftmengen ist verheerend, es ist eine „Massenvernichtungswaffe“ gegen Wildtiere. Bei 40 Elefanten oder 600 Geiern plus ungezählte Hyänen, Raubkatzen,Vögel und Kleintiere an einem Platz, kann man das schon so bezeichnen:

http://ngamitimes.com/Archives.Edition664.23_30August2013.html
“Dead vultures piled up in the bush: A picture that has sent shivers down the spines of vulture researchers. A pile of dead vultures is pictured in the remote northern part of Botswana where more than 600 birds have been found poisoned, with many others also undetected. It happened on the Botswana-Namibia border after poachers poisoned an elephant and some birds were also found dead in the Seronga area. Also found dead near the carcass were other birds and small animals that had also feasted on the poisoned elephant.”
Werner
zuletzt bearbeitet 09. Sept. 2013
3'700 Beiträge · seit 200909. Sept. 2013 · #5
Hallo Werner,

und Hyänen und Raubkatzen bedienen sich auch an den toten Elefantenkadavern und werden dadurch gleich mit vergiftet!

Der Vorfall im Hwange ereignete sich übrigens bei Pelandaba im südlichen Bereich des Hwange, wo der Game Fence den Park begrenzt.

Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
1'324 Beiträge · seit 201315. Sept. 2013 · #6
Sehr interessanter Hinweis von Werner.


Farmer im südlichen Afrika vergiften leider in sehr starkem Maße ihre Umwelt. Und doch haben sie mit immer mehr Schädlingen wie Mäusen und Ratten zu kämpfen.
Denn sie vergiften dabei die natürlichen Jäger gleich mit.

Nicht umsonst sind nahezu alle Kleinkatzen in Südafrika vom aussterben bedroht.

Hier greift das Konzept von Marion und Richard Holmes http://www.predatours.co.za/ , die versuchen mit den Kleinkatzen Aufklärungsarbeit zu betreiben. Sie gehen damit zu den Farmen und in die Schulen. Und wildern Kleinkatzen wieder aus.
Richard ist ein engagierter Vertreter der methode Farming, Antilopen und Katzen paralell auf einer Farm zu halten.

Wildfarm heißt auch Jagdfarm.
Von meinem Aufenthalt dort und wie sich ein Nicht-Jäger dort fühlt und das ja alles ganz anders ist, berichte ich gerne mal bei Gelegenheit und Interesse.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
1'324 Beiträge · seit 201319. Sept. 2013 · #8
Einfach nur schauderlich wie niederträchtig der Mensch sein kann.
Egal ob zu seinesgleichen oder zu seiner Umwelt.
Aber man sieht doch auch wie groß die Not dieser Menschen ist, dadurch werden sie gefügig und empfänglich, denn das Gift wurde bestimmt von außen besorgt.


Gruß!
der Joe
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33,1k Beiträge · seit 200621. Sept. 2013 · #9
Hi zusammen,

hier ein Update dazu:

"Der Kopf hinter der Elefanten-Wilderei mit Zyanid in Simbabwe ist ermittelt worden. Dies gab die Polizei bekannt. Es handelt sich demnach um einen bekannten südafrikanischen Geschäftsmann, der bereits seit 2009 mit Zyanid wildern soll. Er nutze den Angaben nach zwei Simbabwer um das Zyanid an lokale Dorfbewohner zu verteilen, damit diese es auslegen. Die drei festgenommenen Simbabwer haben ein umfängliches Geständnis abgelegt. Das Zyanid wurde vor einigen Wochen, mit Wasser und Salz gemischt, um Wasserlöcher im Hwange-Nationalpark ausgelegt. Hierbei kamen mindestens 64 Elefanten ums Leben."
(Quelle: Hitradio Namibia - Mittagsnachrichten)

Viele Grüße
Christian
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3'700 Beiträge · seit 200928. Sept. 2013 · #11
Die Zahl der vergifteten Elefanten im Hwange hat sich auf 81 (!) erhöht!

... und falls noch nicht hier erwähnt: Die Zahl des Rhino-Killings in Südafrika hat den traurigen Rekordstand von bislang 688 Tieren in diesen Jahr erreicht!

Gruß
Marina
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zuletzt bearbeitet 28. Sept. 2013