Nach dem Frühstück geht es gleich zum Krater Drive los.
Man sieht da ganz verschiedene Landschaften.
Manche Krater sind inzwischen mit einer üppigen Vegetation bedeckt.
Lake Kitagata schaut von da oben wunderbar aus.
Bald erreichen wir das Queen Pavillon wo wir einen netten Agame Lizard bewundern.
Wir entscheiden uns weiter Richtung Hamukungu zu fahren. Da treffen wir unterwegs Schüler die uns herzlich begrüssen.
Einige Kilometer vor dem Dorf biegen wir in die Kasenyi Plains ein in der Hoffnung doch noch Löwen zu sichten. Leider werden wir auch dieses Mal nicht fündig. Dafür laufen uns ein Haufen Kobs
und Waterbucks über den Weg.
Enttäuscht begeben wir uns wieder zum Katunguru Gate. Etwa einen Kilometer danach überquert eine Eliherde die Piste.
Wir versuchen auch noch die Leopard Loop. Da verpassen wir Einen um eine Minute. Wir sehen nur noch wie er in das Gebüsch verschwindet. 😵 Später geniessen wir unser Lunch in der Lodge. Da, vor der Terrasse, bekommen wir auf einmal Besuch. Mama Warzenschwein
mit Nachwuchs. Die sind echt köstlich! 😎
Am Nachmittag schwimmen wir eine Weile im Pool. Vom Deck aus
beobachten wir auch was am anderen Ufer so los ist.
Danach geht es zum Mweya Dorf. Da halten wir bei der Tembo Canteen an.
Es handelt sich um ein kleines Lokal mit super Blick. Man kann da auch essen.
Da trinken wir ein eiskaltes Club Bier.
Als wir später wieder in der Lodge eintreffen sehen wir im Garten eine drollige Mangusten Familie.
mit Nachwuchs.
Zwei davon streiten um die Mahlzeit.
Die ganze Familie will auf einmal auch etwas von dem Festessen haben!
Eine Gaudi sage ich euch.
Nach dem Abendessen lesen wir eine Weile. Morgen geht es weiter nach Ishasha.
Teil 2211. Sept. 2013
@Danke Picco! 🙂
03.08.2013
Während der Nacht haben wir 2 Löwen brüllen hören. Sie waren ganz in der Nähe.... 😎
Um 7 Uhr 30 frühstücken wir gemütlich mit einem Schweizer Ehepaar. Es fährt Heute dieselbe Route mit Ihrem Guide und übernachtet auch im Savannah Resort. Vor der Terrasse spaziert eine Manguste.
Manche Touris müssen es unbedingt füttern obwohl das Personal uns davon abgeraten hat!
Um 9 Uhr verlassen wir Mweya. Auf dem Weg zum Katunguru Gate erblicken wir noch kurz einen Eli.
Dann kommt wieder die Teerstrasse und wir überqueren eine Brücke. Laut unserer Karte sollen wir gleich nach einem Kilometer dann nach rechts abbiegen, da fängt nämlich die Hauptpiste nach Kisenyi - Kikarara an. Es gibt aber nur einen winzigen Weg......Laut Kompass kann es sich nicht um diese Piste handeln..... 🙄 Ihr könnt wieder grinsen! 🙂 Die Annick verwendet nie ein GPS. Sie bevorzugt weiter mit Kompass und Karte zu arbeiten! 😁 Wir erkundigen uns bei verschiedenen Einheimischen die uns begegnen. Leider wiedersprechen sie sich... 😗 Zum Glück hält ein Game Drive Wagen mit Touris an. Juhu es ist ja das Schweizer Ehepaar von der Mweya Lodge. Josef, der Guide, schlägt einfach vor das wir Ihnen folgen. Wir haben ja dasselbe Programm und er kennt sich im Ishasha Park sehr gut aus. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen. Und so fahren wir schön hinter her. 🙂
Die Piste bis zum Katokye Gate lässt sich sehr gut fahren. Erster Stop im Ishasha NP auf der Campsite nr 2. Von da überblickt man den Fluss Ishasha.
Da ist kein Mensch. Einige Hippos vergnügen sich im Wasser.
Wir machen da unser Picknick.
Josef will anschliessend noch zur Campsite nr 1. Vielleicht ist ja Jemand der die Climbing Lions Heute Morgen gesehen hat. Auf der Campsite befindet sich eine grössere Gruppe.
Niemand hat aber einen Löwen gesehen.... 😵 Wir fahren anschliessend das Southern Circuit in der Hoffnung doch irgendwo Einen zu erwischen. Ausser einem Topi
und verschiedene Vögel
bekommen wir nichts auf die Linse.... 😣
Gegen 15 Uhr erreichen wir das Savannah Resort.
Von aussen sieht die Anlage mit dem grossen Garten einmalig aus.
Das Schwimmbad kann sich auch sehen lassen.
Wir bekommen Hütte nr 123
Das Zimmer ist klein aber fein.
Das Badezimmer finden wir auch in Ordnung.
Auf einmal fängt es an zu donnern und zu schütten. So viel Wasser auf einmal habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Wir lesen bis zum Abendessen auf der Restaurant Terrasse. Den Abend teilen wir mit dem schweizer Ehepaar. Zum essen bestellen wir Avocado Salat - Chicken Masala - Crème Caramel. Gehört zur Halbpension und schmeckt sehr gut.
Morgen früh fahren wir mit Josef's Auto und den Schweizern noch einmal in den Park. Vieilleicht erblicken wir doch noch Löwen... 😎 Danach geht es weiter nach Bwindi!
Preis für die Hütte in HP 140 US $ Als Zwischenstop bestens geeignet.
Teil 2312. Sept. 2013
@chris p: ich kann mich nicht an ein blaues Zelt erinnern.... 😎 Wir wurden leider nicht fündig! 😊
04.08.2013
Um 7 Uhr frühstücke ich ohne meinen Toni mit den Schweizern. Mein Mann verzichtet auf den Game Drive und meint wir würden ja sowieso keine Löwen sehen. 🙄
Trotz des Regens ist die Piste absolut nicht schlammig. Die Erde hat das ganze Wasser in sich genommen. Heute Morgen scheint auch wieder die Sonne. Wir fahren im ganzen Park herum, fragen auch die Rangers ob sie die Climbing Lions gesehen hätten. Da heisst es no Lions seit 2 Tagen.... 😣 Um 10 Uhr 30 müssen wir uns leider wieder auf den Rückweg zum Resort machen. Unterwegs beobachten wir noch
eine Büffelherde
Geier die gerade ein Kob verspeisen
verschiedene Vögel
Kobs
und ein Vervet Affe.
Eine halbe Stunde später treffen wir in der Lodge ein. Mein Mann erwartet uns neugierig. Natürlich wusste er dass wir keine Löwen sichten würden. Die Männer sind ja Hellseher.... 😎
Wir verabschieden uns von Josef und dem schweizer Ehepaar und fahren gleich weiter Richtung Bwindi. Die Piste bis Bulema lässt sich einigermassen noch gut befahren. Die Landschaft ist auch schön.
Die letzten 25 Kilometer werden zu einem horror Trip. Sie bestehen praktisch nur aus Steinen.
Dafür benötigen wir 1,5 Stunden! 🤢 Wir wollen ja unsere "Limousine" schonen. Um 14 Uhr erblicken wir endlich das Schild unserer nächsten Unterkunft: die Silverback Lodge!
Für den Preis denn wir hier bezahlen kann man echt eine bessere Zufahrt erwarten! 😗
Wir erfahren vom Manager der uns begrüsst, dass die Hälfte der Touris es nicht bis nach oben schaffen.... 🙄
Die Anlage liegt wunderschön.
Der Garten vor den Zimmern sieht herrlich aus.
Gegenüber erblickt man auch schon das Gebiet der Berggorillas.
Da wir spät dran sind begeben wir uns gleich zum Restaurant.
Das Beef Carpaccio, das Chicken/Pommes und die Crème Brûlée schmecken fabelhaft.
Die Silverback Lodge gehört seit einem Jahr der Marasa Gruppe. Leider entsprechen die Zimmer nicht dem Standard und die Preise sind gesponnen... 🤩 Unser Zimmer nr 7 ist klein, finster. Es gibt keinen Platz für das Gepäck und dessen Inhalt.
Im Badezimmer wird es zu zweit sehr eng. Beim Duschen ist uns der Vorhang am Hintern klebben geblieben... 🤢
Sorry für die Einzelheiten..... 😄
Die Terrasse wirkt auch nicht gerade romantisch. Der Nachbar kann mir direkt über die Schulter gucken...
Den Rest des Nachmittags verbringen wir beim Auto putzen. Wir haben wieder einen Haufen Staub zu uns genommen. Danach unterhalten wir uns eine Weile mit Belgier die gerade von Ihrem Gorillatrecking zurückgekommen sind. Sie zeigen uns Fotos. Neid! Mein Mann meint: mit deinem Pech wirst du nicht einen einzigen Gorilla vor die Linse morgen bekommen... 😈
Punkt um 19 Uhr 30 wird das Abendessen für die 18 Hotelgäste serviert. Die frische Dodosuppe, der Tilapia mit Gemüse und die Crème Caramel geniessen wir.
Draussen wird es sehr schnell kalt.
Morgen früh geht es also zum Gorilla Trecking. Ich freue mich riesig. Habe ein Permit für die Mubare Gorilla Familie.
Preis für das Zimmer in VP: 280 US $ (normalerweise 320 US$) Viel zu teuer. Kann ich nicht weiter empfehlen... 😎
Teil 2413. Sept. 2013
05.08.2013
Der langersehnte Tag ist endlich gekommen! 😎
Um 7 Uhr frühstücke ich allein. Mein Mann macht sich leider nichts aus Gorillas.....Ich glaube aber mehr er hat Schiss davor!! 😛 Wird er aber nie zugeben. Anschliessend laufe ich runter zum Bwindi NP. Es sind nur 10 Gehminuten.
Permit und Pass nehme ich mit. Zum Glück bin ich die erste am Head Office. Die Formalitäten gehen zügig so dass ich mir noch dort die Gorillas DVD anschauen kann. Um 8Uhr15 beginnt das Briefing mit unserem Guide Eddy. Er wird uns mit einem anderen Ranger zur Mubare Gorilla Familie begleiten. 2 Trackers sind schon eine Stunde früher gestartet um die Gorillas aufzuspüren. Per Funk wird Eddy später avisiert wo sich die Gorillas befinden. Ausser mir kommen noch 7 Amerikaner mit. Eddy erklärt uns dass wir nicht näher als 7 Meter ran dürfen. Man soll den Gorillas auch nicht in die Augen schauen. Eine halbe Stunde später geht es los. Wir laufen schon seit 2 Stunden den Berg hoch. Die Amerikaner schnaufen wie verrückt. Sobald sie eine Pause einlegen, höre ich sie fluchen. Sie beginnen auch zu tanzen. Dieses Verhalten kenne ich aus Budongo Forest. Die Ameisen hatten mich dort nicht verfehlt.... 😣 Tanzen werde ich bestimmt Heute nicht! 🤪 Ich laufe dich hinter Eddy. Auf einmal kommt der erhoffte Funkspruch. Die Gorillas befinden sich nur noch 800 Meter von uns entfernt. Nach 5 Minuten erreichen wir die 2 Trackers.
Unsere Sachen lassen wir dann einfach stehen und folgen Ihnen. Mit einer Machete, haben sie uns einen Weg durch den Dschungel frei gemacht. Die Mubare Familie besteht jetzt aus 9 Mitgliedern.
Sie wird vom dem Silberrücken Kanyonyi angeführt.
Im Gebüsch erblicke ich zuerst Kyirinvi, die älteste Dame in der Gruppe.
Wir nähern uns immer mehr. Sie scheint uns nicht zu beachten.
Auf einmal kommt sie auf uns zu und setzt sich um weiter zu fressen. Sie befindet sich maximum 4 Meter von uns. Wir rühren uns nicht vom Fleck. Wir sind von dieser Gestalt wie hypnotisiert! 🙄
Auf einmal kracht es im Gebüsch. Es ist Malaika, eine jüngere Lady.
Sie setzt sich auch hin aber die Fliegen plagen sie.
Der Hunger wird aber grösser.
Das Leben hier scheint echt toll zu sein!
Fortsetzung folgt...
Teil 2514. Sept. 2013
@franzicke und Take off: es ist ein einmaliges Gefühl. Kann man absolut nicht mit einem Game Drive voller Miezen vergleichen. Das Gorilla Tracking gehört zu den Highlights in meinem Leben. 🙂
@panther: das Land kann ich nur weiter empfehlen. 2015 plane ich wieder dort hin zu reisen. 😎
Ich bin von den Gorilladamen echt begeistert. Inzwischen habe ich mich auch hingesetzt und schaue Ihnen weiter zu. Auf einmal höre ich Eddy sagen: Anni don't move. Die Amerikaner neben Ihm machen ein entsetztes Gesicht. Hinter mir kracht es wie verrückt im Gebüsch. Ich spüre auf einmal eine Anwesenheit. Eddy erklärt mir das Kanyonyi hinter mir steht! 😗 Ich solle ja nicht aufstehen oder mich umdrehen. Die Amerikaner bleiben wie versteinert. Keiner fotografiert.... 😎
Endlich nach ein paar Minuten ruft Eddy ich soll jetzt nach vorne laufen und mich nicht umdrehen. Lasse ich mir nicht zweimal sagen. Mein Hertz klopft wie noch nie.... 😣
Jetzt kann ich mich endlich umsehen was da los ist! Ach du meine Güte. Der Silverback stand gerade hinter mir und jetzt dreht er uns den Rücken... 🤩
Ein Monster sage ich euch. Zum Glück musste ich Ihm nicht in die Augen schauen......Ich glaube ich wäre bestimmt ausgeflippt! 😊 Monsieur dreht sich nach einer Weile wieder um. Wouah!
Auch er bekommt auf einmal Appetit.
Die Fliegen scheinen Ihn dann auch zu stören. Seine Gymnastik finde ich so köstlich.
Punkt um 12Uhr30 gibt uns Eddy das Signal die Gorillas zu verlassen. Mensch, eine Stunde geht zu schnell vorbei! 😵
Habe noch vergessen zu erwähnen dass der Rest der Mubare Gruppe ganz oben auf den Bäumen war. Das Fotografieren war nicht günstig.
Ich realisiere erst jetzt richtig was ich da erlebt habe. Dieses Abenteuer muss ich wiederholen. Das verspreche ich mir. Der Dschungel fasziniert mich ebenfalls.
Inzwischen ist es schön heiss geworden und die Sonne scheint wie noch nie. Die Farben klingen beim runterlaufen magisch!
Nach einer Stunde machen wir eine Mittagspause. Die Lodge hatte mir eine Lunchbox vorbereitet. Ich bin aber noch sehr aufgeregt und kann nichts essen. Ich schenke sie den Trägern. Sie freuen sich riesig.
Um 14Uhr30 erreichen wir das Head Office. Da wird auch gleich ein Gruppenbild geschossen.
Jeder bekommt von Eddy eine Gorilla Tracking Urkunde als Souvenir. Eddy hofft auch dass wir für Bwindi werben. Wird mir bestimmt nicht schwer fallen! 😄
Ich rufe noch meinen Mann an und wir treffen uns im Dorf. Da besuchen wir das Bwindi Community Centre und die Kinder.
Wir werden mit Tänzen begrüsst.
Was für eine Gaudi!
Später laufen wir wieder zur Silverback Lodge hoch. Heute Abend sind wir die einzigen Gäste. Bis 19 Uhr gibt es kein Licht und heisses Wasser. Eine Frechheit! 😵 Das Personal hat uns ein Lagerfeuer vorbereitet.
Die Wärme tut gut. Es wird sehr kalt. Das Abendessen schmeckt sagenhaft.
Morgen geht es weiter nach Kisoro.
Teil 2616. Sept. 2013
06.08.2013
Um 8 Uhr verlassen wir die Silverback Lodge. Die Bwindi Rangers haben uns den Short Cut Buhoma - Ruhija (75 Kilometer) um nach Kisoro zu gelangen empfohlen.
Erster Halt die Buhoma Community Primary School.
Da verteilen wir Hefte, Stifte, Radiergummis....usw. Der Direktor freut sich riesig! Die ganz kleinen Kinder machen gerade ein Nickerchen.
Die Grösseren arbeiten schon fleissig.
Der Short Cut bis Ruhija führt uns durch wunderschöne Landschaften. 😎
Die Maiskolben hier im Land sind weiss!
Die Piste ist zwar sehr staubig aber gut zu fahren. Wir benötigen aber doch 3 1/4 Stunden bis Ruhija. Danach sind es noch 45 Minuten bis zur Teerstrasse. Diese scheint bis Kisoro ganz neu zu sein. Von weitem kann man auf einmal Lake Bunyonyi bewundern.
Um 14 Uhr erreichen wir Kisoro. Zuerst wird getankt. Im Reservoir bleibt nicht viel Benzin übrig.....Der Liter Bleifrei kostet hier in der ganzen Stadt 4'000UGX. Der Teuerste auf unserer ganzen Ugandareise! 😗
Dann geht es zum Travellers Rest Hotel.
Es ist eines der ältesten Hotels in Uganda und beeindruckt mit seiner langen Geschichte. Bekannt wurde es durch Walter Baumgärtel, der Begründer des Gorillatourismus im Land. Er führte das Hotel von 1955 bis 1969. Die berühmte Dian Fossey verweilte hier öfters zwischen Ihren Besuchen bei den Menschenaffen.
Wir werden von Jennifer, die Managerin, herzlich begrüsst. Man fühlt sich gleich wie Zuhause! Max, der Gepäckträger, bringt uns auf Zimmer nr 7. Es ist sauber und geräumig.
Ueber das Badezimmer kann man auch nicht meckern.
Wir begeben uns anschliessend in den schönen Garten um eine Kleinigkeit zu essen.
Wir bestellen Guacomole und Chapatis sowie ein Club Bier. Wouah schmeckt es! 😘
Die Sonne scheint und viele Vögel fliegen in der Anlage herum. Tolles Ambiente.
Wir reservieren noch bei Jennifer den Batwa Trail im Mgahinga NP für den nächsten Morgen. Danach laufen wir in die Stadt. Man fühlt sich da sicher. Verschiedene Nationalitäten haben sich hier niedergelassen. Wir kommen öfters ins Gespräch mit Congolesen und Ruandesen da sie unser Französisch wahrnehmen. Manchmal gibt es auch lustige Szenen.
Gegen 18 Uhr kehren wir ins Hotel zurück. In der Lounge drinken wir unser Apéro.
Im Kamin brennt ein tolles Feuer. Jennifer leistet uns Gesellschaft. Sie ist so lustig. Ich kann mir schon vorstellen dass Dian Fossey es hier ausgehalten hat. Langsam kommen auch die Gäste von Ihren Touren zurück. Das Hotel ist quasi ausgebucht.
Das Abendessen wird zu einem Highlight. Es gibt Amuse Bouche - frische Pumpkin Suppe (ein Geschenk Gottes) - Sweet and Sour Pork mit verschiedene Gemüsen - Pancakes mit Passionfruit Sirup. Oh Mann es wird schwer fallen diese Bleibe zu verlassen! 😛
Morgen müssen wir früh los. Laut Jennifer benötigen wir eine Stunde bis zum Mgahinga NP
Preis für das Zimmer in B&B: 80 US $ Ist es absolut Wert!!! Preis für das Abendessen pro Nase: 30'000UGX Ein Geschenk!!!
Teil 2717. Sept. 2013
@nenette: I love your sense of Humor! 😄
@Chris: ich glaube, ich hätte in diesem Augenblick auch nicht an das Fotografieren gedacht... 😗
07.08.2013
Um 7Uhr frühstücken wir mit anderen Hotelgäste. Jennifer ist auch schon da. Sie erklärt uns wir sollen einfach dem weissen Game Drive Wagen der vor der Hoteltür steht folgen. Er würde ja auch zum Mgahinga NP fahren. Wir holen noch schnell unsere Sachen im Zimmer
nehmen die Lunchboxes und laufen zum Wagen. Der Weisse fährt gerade los. Wir beeilen uns und folgen hinterher. Es sind nur 14 Kilometer bis zum Gate aber was für lausige..... 🤩 Solche kann ich mir nur im tiefen Kaokoland vorstellen! Manchmal geht es Felsen über Felsen. Ich fahre im Duchschnitt 15Km/Stunde. Mein Mann flucht. Um 8Uhr30 erreichen wir endlich Mgahinga NP und das Ntebecko Main Gate.
Wir begeben uns zum Head Office und sagen dass wir für den Batwa Trail angemeldet sind. Der Ranger zieht ein blödes Gesicht und telefoniert gleich. Auf einmal sagt er: you are at the wrong Gate! 😈 Zuerst glaube ich an einen Scherz. Ist es leider nicht. Vom Ranger erfahren wir dass es 2 verschiedene Gates gibt. Vom Main Gate startet das Chimp Tracking und vom Muhavura Base Camp das Gorilla Tracking und der Batwa Trail. Das heisst ganz einfach dass wir wieder 10 Kilometer zurückfahren müssen und an der Kreuzung nach rechts abbiegen sollen. Danach sind es noch 10 Kilometer bis zum Base Camp! 😊 Der Ranger erklärt uns auch das der Batwa Trail am Muhavura Base Camp startet aber am Main Gate endet! 😣 Das heisst, es macht keinen Sinn dass wir jetzt zum Base Camp fahren, wir haben ja Niemand der uns anschliessend zum Wagen zurückbringt. Wir sind doppelt verärgert. Die Jennifer hätte uns darüber informieren müssen... 😕
Um 10 Uhr erreichen wir wieder unser Hotel. Jennifer steht auch schon vor der Tür. Sie ist so sorry und weint. Der Ranger hat sie angerufen und beschimpft. Sie wusste über den Batwa Trail nicht wirklich Bescheid. Wir sind die ersten Muzungus Selbstfahrer die den Trail unternehmen wollen. Jennifer schlägt gleich vor den Trail für Morgen zu buchen. Wir sind einverstanden, wollen aber unsere Limousine nicht benutzen. Jennifer schwört dass sie bis am Abend eine Lösung findet.
Um die Atmosphäre wieder aufzulockern, wir sind ja in Urlaub, beauftragen wir Jennifer den Rest des Tages für uns zu organisieren. Selbstverständlich ohne Wagen. Ihr Gesicht leuchtet auf und sie antwortet: I have a great Idea, follow me. Wir laufen hinter Ihr zum Boda Boda Taxistand. Innocent, Ihr Angestellter, folgt auch. Sie palabert eine Weile und informiert uns über das weitere Geschehen. Wir mieten 3 Boda Bodas (Eins für mich, dann Toni und Innocent). Wir fahren bis zum Mutanda See. Da laden uns die Boda Bodas ab. Wir machen eine Bootstour und einen Dorfbesuch. Wenn wir fertig sind sollen wir einfach telefonisch Bescheid geben, sie würde uns die Boda Bodas wieder zurückschicken. Preis Pro Boda Boda für Hin und Zurück: 8'000UGX und für das Boot 4'000UGX. Wir sind natürlich dabei! 😛
Jeder setzt sich auf ein Boda Boda. Zuerst wird einmal getankt!
Die Tour wird zu einer echten Gaudi. Mein Motorraddriver bietet während der Fahrt Disco Musik. Die Michael Jackson CD läuft full Power. Die Einheimischen rufen auf der Strasse Muzungu, Muzungu.... Unterwegs halten wir kurz bei Kindern an. Dieses Fahrrad finde ich einfach klasse! 😛
Nach einer halben Stunde erreichen wir das Ufer vom Mutanda See.
Innocent ruft gleich einen Fischer der sich unweit des Ufers befindet. Dieser kommt auch gleich.
Er wird uns eine Stunde in sein Boot mitnehmen. Man muss sich vorsichtig da drin bewegen sonst kentert man.
Es ist angenehm in dieser Stille die Natur vom Boot aus zu beobachten.
Langsam wird es sehr heiss unter der prallenden Sonne. Zum Glück sind wir nicht lange unterwegs. Danach picknicken wir am Ufer und laufen rüber zum nächsten Dorf. Da schiesse ich auch noch ein paar Bilder.
Mein Mann isst leidenschaftlich gerne Honig. Innocent zeigt uns noch auf den Feldern Bienenkörbe.
Drin wird fleissig gearbeitet.
Um 14 Uhr holen uns dann auch wieder die Boda Bodas ab.
Fortsetzung folgt.
Teil 2819. Sept. 2013
@Franzicke: ich freue mich auch schon auf das nächste Kronauertreffen. Hoffentlich lässt du mich wieder los um nach Hause zurückzufahren!!!! 😛
08.08.2013
Um 7Uhr30 steigen wir in Jimmy's Taxi. Ihr wird es mir nicht glauben aber es handelt sich um einen Toyota Corolla. Die Piste bis zum Muhavura Base Camp
lässt sich aber besser fahren als die Andere denn weniger Felsig. Eine Stunde später stehen wir auch schon im Head Office. 8 Musungus warten da auf Ihr Gorilla Tracking. Wir bezahlen unser Batwa Trail
80 US $ pro Person und bekommen eine Quittung. Klingt nicht gerade billig aber die Hälfte davon geht direkt an die Batwas. Auf einmal erscheinen, wie damals bekleidet, 4 kleine Männer. Früher hätte man sie Pygmäen genannt.
Die Batwas haben hier früher am Fusse der Virunga Vulkane gelebt.
Dann wurde aus ihrem Wald ein Nationalpark um Berggorillas, Waldelefanten, Büffel und andere seltene Tiere zu schützen. Sie mussten ihn verlassen. Heute dürfen sie wieder hinein und begleiten Touristen. Acht Kilometer werden wir mit ihnen durch den Wald marschieren. Ein staatlicher Wildhüter übersetzt uns was sie erzählen. Ein bewaffneter Ranger gehört auch noch zur "Expedition". Die ersten 2 Stunden verlaufen schon sehr sportlich. Man geht die ganze Zeit rauf und runter.
Ist aber kein Problem. Es wird öfters angehalten denn die Batwas demonstrieren Ihr Genie. Hier erklärt uns Einer wie man sich damals ernährte.
In Uganda gibt es nur noch ca. 4000 Batwas. Sie besitzen auch ein umfassendes Wissen über ihr Oekosystem. Sie kennen jede Pflanze. Später erklären sie uns wie sie ein Büffel jagten. Der Eine spielt den Büffel, 2 Andere tun so als würden sie den Büffel mit Klatschen provozieren. Auf einmal flüchten sie und lassen das Tier in einen Speer laufen den sie schräg in den Boden gerammt haben.
Der Vierte verpasst ihm den Todesstoss.
Der Büffel wird dann zur Hütte getragen. Diese besteht aus Sorghumhalmen, getrocknete Bananenblätter und Grashalmen.
Dann wird Feuer erzeugt!
Ist nicht immer leicht. Es dient auch um die Bienen bei Honigernte fern zu halten.
Um 11Uhr30 picknicken wir alle zusammen und unterhalten uns.
Anschliessend lernen wir wie man eine Gazelle Falle präpariert.
Sie zeigen uns auch das Bogenschiessen.
Zum Schluss erreichen wir die Garama Höhle, ein heiliger Ort der Batwas.
Da unten
hielten sie Rat, brachten Kinder und Frauen in Sicherheit, machten aus Jugendlichen Erwachsene indem sie ihnen die Angst austrieben. Mein Toni will da nicht runter denn er leidet unter Klaustrophobie! 😗 Ich folge allein den Batwas. Da drin wird es stockdunkel. Es gibt kein Licht. Ich laufe gebückt denn ich bin grösser als die Männlein. Auf einmal höre ich vor mir ein Gesang, ein kleines Licht erscheint und da tanzen, wie damals, auf einmal einige Batwas.
Später laufen wir wieder zum Ausgang. Da kann ich viel besser die Tänzer beobachten.
Wenn ich diese zwei Gesichter länger anschaue, verstehe ich das ganze Leid dieses Volkes.
Ich kann nur Jedem von euch diesen Trail empfehlen. Die Batwas geben sich Mühe den Touristen Ihr damaliges Leben zu schildern. Man kann ein echtes Gespräch führen. Man kann auch richtig mitmachen.
Um 14 Uhr sind wir wieder am Main Gate. Da erwartet uns auch schon der Jimmy. 😎
Teil 2922. Sept. 2013
09.08.2013
Um 7 Uhr 30 stehen wir auf. Die Sonne scheint und vor uns bietet sich eine Traumlandschaft! 🙂 Sie erinnert mich an Laos und Vang Vieng.
Auf der anderen Seite des Ufers hört man auf einmal ein furchtbares Gebrüll. Ein Schwein wird gerade geschlachtet.... Das Frühstück wird schneller serviert und schmeckt sehr gut. Anschliessend laufen wir bis zum Bunyonyi Market. Er findet jeden Montag und Freitag statt. Am Eingang sehen wir auch gleich das arme Schwein.....
Das Ambiente am Anlegesteg finde ich spitze.
Es gibt auch allerhand zu kaufen.
Hier der Metzger.
Er präpariert gerade Spiessli.
Da geht nichts verloren.
Die Resten enden im Suppentopf.
Es ist schon wahnsinnig was die Autos so alles hier mitmachen müssen!
Die Reifen bekommen es zu spüren..... 😎 Ich muss natürlich wieder einige Portraits schiessen.
Ich mag Märkte. Ich kann da Stünden verbringen und einfach das Geschehen beobachten.
Gegen 12 Uhr essen wir noch Samosas und laufen dann ins Hotel zurück. Da geben wir auch gleich die Bestellung für das Abendessen auf. Der Koch verspricht uns auch Guacamole zum Apéro. Steht nicht auf der Karte aber für den Toni macht er es! 😁 Den Nachmittag verbringen wir beim Lesen am Pool. Einige Expats bringen es sogar fertig da drin zu schimmen..... 😊
Um 18 Uhr geniessen wir unser Sundowner auf der Restaurant Terrasse. Das Guacamole mit Toast und der Chardonnay bringen uns echt in Stimmung. Wir kommen mit den Expats aus Kigali ins Gespräch. Sie wollen jetzt auch Guacamole.... 😎
Das Pfeffersteak mit Pommes und Gemüse kann ich sehr empfehlen. Miam Miam.
Für Morgen früh haben wir eine Bootsfahrt programmiert und am Nachmittag wollen wir noch nach Kabale.
Teil 3024. Sept. 2013
10.08.2013
Heute Morgen ist es beim Aufstehen noch dunstig!
Nach dem Frühstück werden wir am Birdnest's Bootssteg von Kenneth erwartet.
Er wird uns Heute auf dem See herumführen und paddeln.
Lake Bunyionyi liegt auf einer Höhe von 1962m und ist 25 Kilometer lang und 7 Kilometer breit. Seine 29 Insel konzentrieren sich im mittleren Teil. Sie zählen nur wenige Bewohner und werden hauptsächlich für touristische Zwecke verwendet. Die Daten über die maximale Tiefe des Sees varieren von 44 bis 900 Metern an manchen Stellen. Sofern dies stimmt ist der Bunyionyi See der zweittiefste See in Afrika.
Kenneth wird vom Paddeln schnell müde. Er fragt ob wir nicht mitpaddeln wollen. Warum nicht! 🙂 Das Kanu kommt jetzt schneller vorwärts. Nach einer guten Stunde erreichen wir Bwama Island wo ein ehemaliges Krankenhaus für Lepra Kranke inzwischen zu einer Hochschule geworden ist.
Diese Schule verfügt auch über ein Internat und empfängt Schüler aus der gesamten Region. Sie kommen einfach da angepaddelt. Zwei davon die hier über das Wochenende bleiben empfangen uns herzlich und führen uns herum.
Sie erklären uns auch das die lokale Spezialität aus frischen Krebse vom See besteht!
Anschliessend paddeln wir zur Punishment Insel. Das Volk der Batiga nutzte sie als Ort, wo schwangere, unverheiratete Mädchen ausgesetzt wurden, die dem Dorf Schande gebracht hatten. Sie ist sehr klein und mit ihrem Baum voller Kormorane von weitem erkennbar.
Danach geht es zur Insel Bushara
wo wir eine Kleinigkeit im Camp essen. Natürlich schwimmen wir auch eine Runde. Das Wasser ist angenehm. Danach paddeln wir wieder Richtung Hotel. Unterwegs treffen wir Einheimische. Sie begrüssen uns immer recht herzlich.
Gegen 15 Uhr erreichen wir das Birdnest
und fahren gleich nach Kabale los. Da sehen wir unterwegs viele Kiesgruben.
Wenn man den Kindern bei der Arbeit zuschaut, bricht Einem das Herz.
Sie scheinen es positiv aufzunehmen, es bleibt ihnen ja nichts Anderes übrig.... 😗
In Kabale besuchen wir das Home of Eridisa.
Es beinhaltet ein Hostel, ein Café/bar
einen Craft Shop und ein kleines Museum über die Region. Die geschützte Dachterrasse mit Sofa und Tischen laden zum Essen und Faulenzen ein. Da treffen wir auch ein Haufen Backpackers und plaudern.
Anschliessend laufen wir ein bisschen in der Stadt herum. Da muss ich natürlich meine obligatorische Portraits schiessen! 🙂
Um 19 Uhr sitzen wir auch schon wieder auf unserer Restaurant Terrasse und geniessen den Sonnenuntergang. Das Abendessen schmeckt wieder sehr lecker und die Besitzerin Gitta plaudert jetzt sogar mit uns.
Morgen geht es weiter zum Mburo NP.
Teil 3125. Sept. 2013
11.08.2013
Punkt um 8 Uhr fahren wir los. Gleich nach Kabale geraten wir in mehrere Staus. Die Strasse wird auf 30 Kilometer renoviert und erweitert. So sieht es dann aus! 😣
Wir verlieren bestimmt 45 Minuten. Ab und zu passieren wir auch gewaltige Potholes. Um 13 Uhr erreichen wir endlich Nshara Gate Mburo NP.
Da bezahlen wir unsere Entry Fees (35 US$ pro Tag und Person + 30'000UGX für das Auto). Im Park entdecken wir schnell die ersten Zebras.
Eine halbe Stunde später treffen wir in der Mihingo Lodge ein. Clemy und Richard empfangen uns und wir gehen gleich zum Mittagessen. Das Restaurant überblickt ein schönes Schwimmbad und die Landschaft kann sich echt sehen lassen. 🙂
Zum Essen gibt es: Avocado Vinaigrette, 2 Scheiben Lammgigôt mit Salate und Bananenmousse. Schmeckt nicht schlecht ist mir aber zu Britisch....... 😎 Dann bringt uns Clemy zu unserem Zelt/Bungalow. Es liegt ein schönes Stück vom Hauptgebäude entfernt, ideal für die Verdauung! 😛 Es handelt sich um das Lake Kacheera.
Das Zimmer verfügt über 2 Betten
eine nette Terrasse mit super Blick.
Das Badezimmer finde ich sehr originell.
Danach geniessen wir den Pool. Wir sind aber nicht die Einzigen. Ein paar Vervet Affen leisten uns Gesellschaft und bringen uns zum Lachen! 😄
Wir laufen noch bis zum Viewpoint Hide.
Das Wasserloch wird gut besucht. Die Tiere lecken da Salz.
Am Abend trinken wir ein Glas Chardonnay am Lagerfeuer.
Da machen wir auch mit einem deutschen Ehepaar Bekanntschaft. Wir essen zusammen. Die Mahlzeit kommt mir wieder sehr Britisch vor....... 😎
Clemy ruft nach einer Weile auch nach uns. Die Bushbabies sind zu Besuch und werden gefüttert. Wir guchen ihnen zu.
Morgen früh gehe ich 4 Stunden reiten und am Nachmittag gibt es Game Drive und Bootsfahrt.
Preis für das Bungalow in VP: 350 US$ (normalerweise 500 US$, finde ich viel zu teuer...) 🙄
Teil 3226. Sept. 2013
12.08.2013
Punkt um 6 Uhr 30, wie abgemacht, stehe ich vor dem Hauptgebäude. Clemy kommt auch schon und wir laufen zusammen bis zum Stall. Es sind nur 10 Gehminuten entfernt. Die Anlage sieht sauber und gepflegt aus. Die Pferde gefallen mir auch und sie scheinen genügend Futter zu bekommen.
Die Lodge verfügt über 12 Pferde. Man braucht nicht Gast zu sein um an einem Ritt teilzunehmen. Und schon kann es los gehen.
Ein Guide + Lehrling begleiten mich. Clemy hatte ich erklärt dass ich Zuhause Long Distance reite. Sie meinte da wäre der Confirmed Ritt genau das Richtige für mich. Kann ich auch jetzt bestätigen. Zuerst traben wir und galoppieren bis zu dem Viewpoint. Die Vegetation erscheint von da oben trostlos.
Sie wurde von den Rangers abgebrannt! Ab und zu gibt es auch Tierkadaver.
Wir machen natürlich auch eine kleine Kaffeepause auf eine Klippe.
Danach reiten wir zurück zum Stall. Es macht Spass zwischen Zebras, Bushbocks zu reiten. Das Gefühl ist unbeschreiblich. Die 4 Stunden kosten 100 US$ und lohnen sich auf jeden Fall.
Um 11 Uhr kehre ich zu Fuss zur Lodge zurück. Mein Mann hat es sich am Pool gemütlich gemacht. Ich ziehe mich um und leiste ihm Gesellschaft. Bald bekommen wir Besuch. Die Vervet Affen sind durstig. Wir gucken ihnen zu und amusieren uns.
Die Mütter mit Nachwuchs lassen sich auch nicht stören.
Unweit badet ebenfalls ein Reisenglanzstar.
Zum Mittagessen gibt es Bruciettas, Beef Carpaccio mit Gemüse und Schokomousse.. Ist schon OK aber leider nicht unser Cup of Tea.....
Teil 3329. Sept. 2013
Um 16 Uhr nimmt uns das deutsche Ehepaar mit ihrem Guide Peter bis zum Anlagesteg des Lake Mburos mit. Unterwegs sehen wir einige Zebras
Kobs
Buschbocks
Wir brauchen gute 30 Minuten bis zum Boot. Es handelt sich um ein Kleines und wir sind nur 6 Personen.
Preis für die 1 1/2 Stunde Bootsfahrt: 10 US$. Im weitem erblickt man Feuer. Haben die Rangers wieder angzündet. Das Gras soll nachher besser wachsen...... 😗
Die Landschaft zeigt sich aber von ihrer besten Seite.
So viele Fisheagle habe ich noch nirgendwo gesehen. Mindestens 20 innerhalb einer Stunde.
Natürlich sehen wir auch noch ein paar Büffel.
Hippos
Crocs
und Vögel.
Ein Fischer repariert auch sein Netz.
Die Sonne geht langsam unter.
Das Ambiente wird einmalig.
Es ist schon 20 Uhr und Nacht wenn wir wieder die Lodge erreichen. Wir duschen und gehen zum Abendessen. Eine Gruppe ist auch angekommen. Heute Abend sind wir 16 Gäste.
Morgen geht es leider zurück nach Entebbe! 😊
Teil 3430. Sept. 2013
13.08.2013
Um 9 Uhr 30 verlassen wir Mihingo Lodge. Auf dem Weg zum Nshara Gate begegnen wir noch
einem Topi
sowie einer Herde Ankole Rinder.
Die Teerstrasse bis Masaka scheint nagelneu zu sein. Danach fangen die Baustellen wieder an. Zum Glück können wir in der Nähe von Katembe einen Short Cut nach Entebbe nehmen.
Die Gravel Road lässt sich bestens fahren und um 15 Uhr erreichen wir The Boma unsere letzte Unterkunft. Das Personal ist sehr freundlich und man fühlt sich gleich wie Zuhause. Wir bekommen Zimmer 8. Es besteht aus 2 Betten
einem grosszügigen Badezimmer
und einer Terrasse.
Wir vergnügen uns noch eine Weile im netten Pool.
Anschliessend arrangieren wir unser Gepäck für den morgigen Abflug. Die Lodge verfügt auch über zwei PCs für die Gäste. Da kann man seine Boarding Karte ausdrucken lassen.
Um 19 Uhr geniessen wir unser Abendessen auf der Restaurantterrasse.
Es schmeckt sehr gut. Morgen müssen wir leider Uganda verlassen..... 😣
Teil 3502. Okt. 2013
14.08.2013
Um 6 Uhr klopft es an der Tür. Es ist unser Wake-up Call. Wir sind schon hell wach und ziehen uns an. Danach geht es zum Frühstück. Das Buffet ist sehr einladend aber wir sind nicht hungrig.... 😎 Punkt um 6 Uhr 45 erscheint im Lobby Patrick von Alpha Car Rentals. Er übergibt uns gleich einen Umschlag mit der versprochenen Rückzahlung. Finden wir sehr korrekt! 🙂 Dafür bekommt er die Werkstattrechnung und die verrosteten Schrauben... 😛 Er fährt uns gleich zum Flughafen. Am Eingang müssen wir aussteigen und wir werden ordentlich am Leib durchsucht. Alles OK wir können wieder in den Wagen einsteigen. Am Parkplatz verabschieden wir uns von Patrick. Alpha Car Rentals kann ich echt weiter empfehlen. Wir checken ein und im Duty Free kaufen wir noch Kaffee und The aus Uganda für unsere Freunde. Pünktlich hebt unsere British Airways Maschine ab.
Heute denke ich noch immer an diese tolle Reise. Die Begegnung mit den Gorillas bleibt ein Unikum dass ich gerne wiederholen werde! 😎
Ich möchte mich bei allen mitfahrenden Fomis bedanken. Es motiviert wirklich weiter zu schreiben! 😄
Ein grosses Lob ebenfalls an La Leona, Bamburi, Picco und Butterblume. Euer Reisebericht hat mich nach Uganda gebracht. und ich bereue es nicht. 😘