ungekochtes Essen essen?

13 Antworten · 2'835 Aufrufe · gestartet 09. Aug. 2013 von kifona
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Themenstarter7 Beiträge · seit 201309. Aug. 2013 · #1
Hallo zusammen!

Wir sind nun in Namibia (erster Tag) und sind das erste Mal einkaufen gegangen.
Im Tropeninstitut, wo ich mich vor der Reise beraten und impfen liess, hiess es, man soll kein ungekochtes Essen und keine Früchte, die man nicht schälen kann, essen. Meine Freunde zweifeln eher daran und online konnten wir jetzt auch nichts eindeutiges finden...
Ist Salat, Früchte etc. essen unbedenklich oder sollte man doch eher die Finger davon lassen?

Danke für eure Antworten!
4'528 Beiträge · seit 200709. Aug. 2013 · #2
Hallo Kifona,

unserer Erfahrung nach (9x im südl. Afrika) ist das im Gegensatz zu etlichen asiatischen Ländern alles gar kein Problem. Wir verhalten uns dort genauso wie in Europa und hatten niemals Probleme.

Aber selbst bei uns kann man sich ja niemals zu 100% sicher sein, oder 😐

Viele Grüße und einen schönen Urlaub
Casimodo
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
1'523 Beiträge · seit 201109. Aug. 2013 · #3
An Kifona,

Instinktiv entscheiden (visuell, Geschmack, wo und welcher Ort) das bewahrt zwar nicht 100% , ist

ist ein guter Weg, den die meisten hier gehen, mit offenen Augen und auch mit Verstand......

wird schon.......

BMW
4'140 Beiträge · seit 200909. Aug. 2013 · #5
Hallo,
von Shrimps mit Majo oder ähnlichen Dressings würde ich z.B. die Finger lassen, besonders in den staatlichen Rastlagern. Mit Salat sehe ich kein Problem, weil das Wasser in Namibia fast immer Trinkwasserqualität hat. Bei Eiern würde ich auch vorsichtig sein. Im Zweifelsfall aber immer: Ein kräftiger Schluck Wodka nach dem Essen. Hat mir schon öfter geholfen als alle anderen Durchfall hatten. 😉 😛
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
1'324 Beiträge · seit 201309. Aug. 2013 · #6
Da gibt es keinen Anlass zur Sorge.
Bei solchen Dingen ist ja immer das Wasser entscheidend. Und das ist überall trinkbar. Schmeckt zwar oft nicht so toll, aber hygienisch ist es ok.
Das ist ja einer der Vorteile in Namibia/Südafrika, dass man bedenkenlos essen und trinken kann.

Natürlich gibt es Dinge, die man nicht überall essen muss. Aber auch in Europa schaut man ja auf die Qualität und Frische.
Macht es dort genauso und Ihr werdet keine Probleme haben.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
5'479 Beiträge · seit 200909. Aug. 2013 · #7
Ich hab es immer so gehalten: Wo fast ausschließlich Touristen beköstigt werden, habe ich auch Salate etc. gegessen. Dort wo überwiegend Einheimische beköstigt werden halte ich mich an den alten englische Grundsatz aus der Kolonialzeit "cook it, peel it or forget it".

Hintergrund meiner Regel ist, dass man in den reinen Touristenunterkünften sich der Problematik empfindlicher europäischer Mägen bewußt ist und sich bei der Zubereitung der Speisen darauf eingestellt hat. Die können und wollen es sich nicht leisten, dass die gesamte Gästeschar über der Schüssel hängt. Wir sind mit dieser Regel immer gut gefahren.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
33,1k Beiträge · seit 200609. Aug. 2013 · #8
Hallo Kifona,

es gilt das, was Joe schreibt. In Namibia kannst Du alles überall essen - das mal der individuelle Magen Dinge anders "handhabt" gibt es ja auch in Deutschland etc. Ich z.B. esse in Süditalien keinen Salat, da das Wasser dort etwa so sauber ist wie hier aus meiner Toilette.

Hier ist das, was Du bzw. das Tropeninstitut beschreiben absolut kein Problem, anders z.B. als in weiten Teilen Asiens, Westafrikas usw.

Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'610 Beiträge · seit 200709. Aug. 2013 · #9
Hallo Kifona,

da ich nicht den robusten Magen meines Mann habe (hat z.B. Milch aus der Kalebasse eines Massai getrunken oder Mopaneraupen direkt aus der Tüte eines Rangers im Chobe gegessen) habe ich früher auf nüchternen Magen einen odrentlichen Schluck Hochprozentigen getrunken. Da ich aber nicht als Säuferin abgestempelt werden wollte, koche ich zwar in Namibia mit dem normalen Wasser aus der Leitung, habe mir aber angewöhnt in allen anderen Ländern des südl. Afrikas nur Wasser aus dem Supermarkt (5 l Kanister) zu benutzen.

Seitdem habe ich keine Probleme merh mit Durchfällen.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
7'296 Beiträge · seit 200609. Aug. 2013 · #10
... ich esse überall alles, worauf ich gerade Lust habe. Da gehören auch Salat und Eier oder Tomaten in Spelunken dazu, in die sich niemals Touristen verirren (auch in weniger touristischen Ländern). Worauf ich immer verzichte, ist das Speiseeis, das in Fahrrädern durch die Gegend gekarrt wird und jeden Tag antaut und wieder eingefroren wird.

Je mehr man darüber nachdenkt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, Durchfall zu bekommen, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit. 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
73 Beiträge · seit 201309. Aug. 2013 · #11
Tropeninstut? Tut mir leid, aber das steckt nicht viel hinter.... Wir waren bis jetzt 20x in Namibia und haben NIE etwas gehabt und haben uns nicht so angestellt. Alles andere ist halt typisch Deutsch 🙂
1'455 Beiträge · seit 200611. Aug. 2013 · #12
Hallo Kifona,
von was, glaubst Du, ernähren wir uns hier??
Rohes Fleisch esse ich entweder beim Zerlegen der Keulen (Oryx, Hartebeest) oder als Tartar, ich liebe das meiste sehr blutig. Fisch an der Küste (im richtigen Laden) auch, nur Hühnchen eher durch, weil das hier manchmal mit der Kühlkette nicht richtig klappt. Aber Salat, Früchte, ...und und und....den Magen habe ich mir hier noch nie verdorben..
Viele Grüße aus dem kalten und windigen Namibia
Jens
2'664 Beiträge · seit 201211. Aug. 2013 · #13
Es gibt in europäisch geführten Restaurants keinerlei Probleme, ist nicht anders als in Mitteleuropa.
Themenstarter7 Beiträge · seit 201317. Aug. 2013 · #14
Vielen lieben Dank für all eure Beiträge und sorry für meine späte Antwort. Bis jetzt hatten wir keinerlei Probleme, so wie die meisten von euch das beschrieben haben 🙂

Liebe Grüsse aus Swakopmund