da wir ( Nadine&Thorsten ) Unmengen von genialen Tipps und Anregungen für unsere 2. Namibia-Reise in dem Foum gefunden und viele tolle Reiseberichte gelesen haben, wollen wir uns dafür mit einem Reisebericht revanchieren 😎 .
Ich hoffe es gibt einige Mitfahrer. Der Hilux ist groß genug 🙂
Also los geht´s.
Erst einmal die Route:
Abflug mit Air Namibia nach WDH am 02.05.13
1N Immanuel Wilderness Lodge Windhoek 2N Ai Aiba Erongo 2N Etosha Okaukuejo 1N Namutoni 2N Ndhovu Lodge 4N Chobe Safari Lodge-Kasane 2N Nata Lodge 2N Thamalakane Lodge - Maun 1N Kalahari Bush Breaks 1N Hochland Nest 1N Villa Moringa
Rückflug mit Air Namibia nach FRA am 22.05.13
Die letzte Nacht in der Villa Moringa wurde kurzfristig hinzugebucht, da unser Rückflug in der gebuchten Version nicht mehr existent war. Air Namibia halt. Daher haben wir uns für eine Verlängerungsnacht in Windhoek entschieden. Die Villa Moringa war ein Glückgriff-aber dazu später mehr.
Zu dem Chaos bei Air Namibia muß man glaube ich nichts mehr sagen-dürfte ja hinreichend bekannt sein. Nachdem wir dann unseren Rückflug umgebucht hatten, begannt das Warten auf den Abflug. Ist er pünktlich ??? oder besser wird überhaupt geflogen ???? Wie sich dann rausstellte, waren all unsere Sorgen unnötig. Der Hin-und Rückflug waren überpünklich, und der Service nett und aufmerksam.
Da wir in Namibia heiraten wollten, hat uns Dennis ( zu der Zeit Stationsleiter bei AN in FRA ) auch noch mit einer kleinen Aufmerksamkeit überrascht . Ca. 3 Std. nach Abflug, wurden wir vom Purser in die Galley gebeten. Der erste Gedanke war - nein ich hab nichts angestellt. Auch hier war die Sorge wieder unbegründet. Wir wurden auf eine Flasche Sekt eingeladen. Tolle Überraschung.
Der Flug verlief unspektakulär und nach 2 Windhoek Lager und einem großen Glas Sekt landeten wir zu Sonnenaufgang in WDH.
Die Beamtin bei der Immigration hatte ihr Lachen im Keller vergessen ( schon wie beim ersten Mal ). Aber gut. Endlich wieder in Namibia 😄
Also los zur Autovermietung. Über ein dt. Reisebüro hatten wir bei Alamo einen Terios bestellt ( inkl. Grenzübertrittsbescheinigung ).Hätte ich gewusst, dass Alamo von Europcar bearbeitet wird, dann hätte ich mir einen anderen Vermieter ausgesucht. Da wir bei der ersten Reise schon lange Diskussionen mit den Mitarbeitern von Europcar hatten, wollte ich mir das nicht mehr geben. Nun gut - die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wir wurden von einer netten Dame begrüßt - die ersten Zweifel verflogen. Als sie dann auch noch sagte, daß wir einen Terios bekommen, war die Laune ausgesprochen gut. Dann folgte die Frage, wann wir das Auto denn morgen wieder zurückgeben wollten????
Nach dieser Frage entglitten mir kurz meine Gesichtszüge. Wie bitte ??? Vielleicht hab ich es nur falsch verstanden ? War aber nicht so. Sie hatte nur eine Buchung über 1 Tag. Nachdem ich ihr den Voucher (der vor Alamo vor Abflug rückversichert wurde ) zeigte, wurde es hektisch. Wir bekamen einen Polo, um nach Windhoek zu fahren. Da wir eh frühstücken und einkaufen wollten war das ok. Den Mietwagen sollten wir dann in der Stadt bekommen. Um die Sache abzukürzen - wir bekamen einen Hilux - eigentlich perfekt- die Laune stieg wieder. Allerdings hatte das Schlachtroß südafrikanische Zulassung. Da wir aber über die Grenze nach Botswana wollten, hatte ich schon üble Bedenken ( dank der Informationen des Forums ). Die Kosten für die Straßenbenutzung bei Rückkehr nach Namibia sollten uns rückerstattet werden ( das hat sogar funktioniert). Und natürlich gab es Probleme-dazu aber später mehr.
Nach der Fahrzeugübergabe, die Grenzübertrittsbescheinigung war natürlich nicht fertig , kam dann der nächste Witz am Vormittag. Da wir ja mit dem Polo nach Windhoek gefahren waren, war der Tank nun nicht mehr voll. Also sollten wir das Auffüllen bezahlen. Nachdem es dann mal in dem Büro ein wenig lauter wurde, war der Gedanke dann auch wieder vom Tisch und die Fahrt zur Immanuel Wilderness Lodge konnte beginnen.
Ich hatte schon fast vergessen, wie schön Hilux fahren ist.
Teil 203. Aug. 2013
Schön, dass die ersten Mitfahrer an Bord sind 🙂
@ casimodo - wenn es zeitlich hinhaut, schaue ich mir immer den Abflug der AN an. Die Sehnsucht fliegt dann immer mit.
Heute schaffe ich noch die Immanuel Wilderness Lodge 🙂
Um es vorweg zu nehmen, es hat uns dort super gefallen.
Die Lodge ist nicht weit weg von Windhoek und genau richtig, um sich zu aklimatisieren. Gepflegte Anlage, schöne Bungalows und nette Leute.
Das Higlight war aber das Abendessen. Echt zu empfehlen.
Nach dem tollen Essen und einem Windhoek Lager, sind wir dann recht früh schlafen gegangen ( zumal es draußen nach Sonnenuntergang auch schnell kühl wurde ).
Teil 304. Aug. 2013
@Nane 42: Den Bericht habe ich auch gesehen. Sieht auch noch so aus wie im Fernsehen 🙂. Und das Essen war super lecker. @ heuchef: der Caprivi war toll-wird Dir gefallen. Ganz anders als der Rest von Namibia @Schlüsselkind: im Hilux ist noch viiiiel Platz. Willkommen
Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht, ging es nach dem Frühstück ( war auch sehr gut ) los ins Erongo-Gebirge zur Ai-Aiba Lodge.
Endlich konnte ich wieder meine geliebten Schotterstraßen fahren.
Auf der Zufahrt zur Lodge ( nach dem Abzweig bei Omaruru ) kam uns dann noch ein 2 PS Cabrio entgegen.
Kurz vor der Lodge wechselt die Landschaft und man ist im Erongo.
Eigentlich waren wir ja Ende der Regenzeit im Namibia unterwegs. Allerdings ist dies fast vollständig ausgefallen. Die Landschaft sah fast so aus wie Ende der Trockenzeit. Kein Fluß führte auch nur einen Tropfen Wasser.
Die Lodge ist direkt an die Felsen gebaut worden. Die Lage ist einfach nur traumhaft schön.
Aus der Entfernung sieht man sie kaum. Die Lodge und die Anlage sind top gepflegt.
Besonders der Rasen wurde täglich gemäht 😄
Unser Bungalow lag relativ weit weg vom Haupthaus( man kann mit dem Auto direkt bis zum Bungalow fahren ). Martin, der Manager, hatte sich auch darum gekümmert, daß wir keine Nachbarn hatten. Er fügte noch hinzu, daß wir auch ungestört sind 🙂 😗
Zu unserer Überraschung war das Bett mit Blumen geschmückt worden. So langsam realisierten wir, daß es Morgen "soweit ist"
Der Sonnenuntergang war einfach nur traumhaft. Die Felsen "glühten" 🙂
Die Sonnen verschwand dann hinter dem Brandberg, der seinem Namen alle Ehre machte.
Nach einem guten Abendessen ( Oryx - vom Chef persönlich gegrillt ) und lecker Windhoek Draught ( hat uns noch besser als das Lager geschmeckt ) gingen wir recht früh schlafen.
Morgen hatten wir ja viel vor 🙂
@Uli S.: Gute Besserung. Ich beeile mich mit dem Schreiben, damit Dir nicht langweilig wird .
Teil 406. Aug. 2013
Erst einmal Danke für die positiven Rückmeldungen 🙂 🙂
@ bavern schorsch: An der Routenführung bzw. Ausflugsplanung bist Du nicht ganz unschuldig 😗 . Wir lesen Deine Reiseberichte unheimlich gerne.
Gestern war ich zwischendurch mal an der Arbeit. Daher geht es heute weiter.
Entgegen unseren Befüchtungen, konnten wir sehr gut schlafen. Vielleicht lag es auch am Windhoek Draught 🙂. Die Aufregung hielt sich noch in Grenzen.
Kurz vor Sonnenaufgang klingelte der Wecker. Wir wollten den Sonnenaufgang auf dem Berg an der Lodge genießen und den Rundgang mit den Felsmalereien machen. Das frühe Aufstehen lohnt sich. Die Wanderung kann ich nur jedem empfehlen. Das Licht ist einfach nur schön.
Bei der Wanderung konnte man den Hochzeitsplatz sehen. Der rechte Gipfel ist es 🙂
Die Felsmalereien sind sehenswert.
Beim Rückweg zur Lodge kommt man noch an tollen Felsformationen vorbei.
Nach dem Frühstück ging es dann so langsam los mit der Aufregung. Während Nadine mit dem Syling beschäftigt war, knipste ich dann noch ein wenig vor dem Bungalow.
Das ganze Schauspiel ( Stativ, Fernauslöser, etc. ) wurde aus sicherer Entfernung genau beobachtet.
Kurz bevor dann der Standesbeamte aus Outjio kam, war noch Zeit div. Bilder auf dem Lodgegelände zu machen.
Lukas, der Beamte und gleichzeit auch Pastor war, war total nett und "locker". Keine Spur von "verstaubten" Vorschriften der kath. Kirche. In einem Gespräch lernte man sich ein wenig kennen und dann mußten noch div. Formulare bewältigt werden. Aber alles überschaubar.
Nach den Formalitäten war dann noch ein wenig Zeit, bevor es im Hochzeitsmobil ( der Landcruiser der Lodge 🙂 ) zum Trauungsplatz ging. Martin hatte zuvor noch unsere Trauzeugen abgeholt. Auf dem Weg nach dort ( ca. 30 min. Fahrt ) gaben sich auch noch Überraschungsgäste die Ehre. Wie auf Bestellung standen noch Giraffen am Weg.
Auf dem Berg hatte Martin zuvor schon Tisch, Stühle und Blumenschmuck vorbereitet. Genial. Unsere Trauzeugen ( Johanna, Isaac und ihre Kinder ) waren auch schon gespannt.
Die Aussicht - atemberaubend schön.
Und dann ging es auch schon los. Ich muß zugeben, daß ich jetzt doch ganz schön aufgeregt war.
Die Zeremonie wurde von Lukas sehr persönlich gehalten und schon war man bei den Eheversprechen 🙂 und dem Ringtausch.
Martin hatte Sekt kalt gestellt und es wurde angestoßen. Der Sonnenuntergang war dann heute besonders spektakulär 🙂
Nachdem wir dann alle wieder auf der Lodge angekommen waren, hatte sich Martin etwas ganz besonderes für das Essen einfallen lassen. Ein Dinner mitten im Bush.
Während Martin grillte, konnten wir Afrikas Sternenhimmel bei kaltem Draught genießen.
Gg. 23.00 Uhr waren wir dann wieder auf Ai-Aiba und richtig müde ging es dann ins Bett.
Zum Sonnenaufgang sind wir dann nicht aufgestanden. 🙂 Nach dem Frühstück sind wir mit Martin nochmals zum Bush-Restaurant gefahren. Bei Tageslicht sieht es ganz anders aus.
Auf der Rückfahrt zur Lodge im Hochzeitsmobil "verabschiedeten" sich dann auch noch die Giraffen von Ai Aiba von uns.
Nachdem wir dann alles in den Hilux gepackt hatten, ging es weiter nach Etosha.
Ai-Aiba hat uns ( nicht nur wegen der Hochzeit ) sehr gut gefallen. Die Lage, die Lodge und die Meschen, ganz toll. Martin war besser als jeder Hochzeitsplaner. Auf diesem Wege nochmals Danke. Ein unvergessliches Erlebnis.
PS: Heiraten in Namiba können wir nur empfehlen. Kein Streß und relativ unkompliziert. Die Hochzeit wird in Deutschland problemlos anerkannt.
Teil 507. Aug. 2013
Danke für die Glückwünsche zur Hochzeit 😄
Heute geht es weiter in den Etosha Nationalpark. Die Vorfreude war riesig. Was gibt es dieses mal zu sehen ?
Die Fahrt verlief völlig unspektakulär und am frühen Nachmittag waren wir schon am Gate.
Über ein dt. Reisebüro hatten wir 2 Nächte im Bush Chalet gebucht. Eigentlich wollten wir wieder ein Waterhole haben, diese waren aber nicht zu bekommen. Im nachhinein ein Glücksgriff. Das Bush Chalet hat uns besser gefallen. Größer mit Vorraum und kleiner Küchenzeile samt Grillplatz. Und das alles zu einem guten Tarif. Die Entfernung zum Wasserloch ist nicht viel weiter als von den Waterhole Chalets aus.
Fazit: Die Bush Chalets sind sehr zu empfehlen.
Im Camp, in direkter Nachbarschaft zu unserem Chalet, wohnten die Erdhörnchen. Denen könnte ich stundenlang zuschauen. Einfach nur lustig.
Nach dem Einzug ins Chalet, drehten wir noch eine kleine Runde durch den Park. Der sah genauso aus wie zum Ende der Trockenzeit und nicht wie zum Ende der Regenzeit. Es war alles sehr trocken.
Bei den Tieren waren die üblichen Kanidaten am Start. Schön wieder in Etosha zu sein. 🙂
Was uns unheimlich freute, war die Begegnung mit den Elefanten. Beim letzten Aufenthalt haben wir "nur" welche am Wasserloch Okaukuejo gesehen. Dieses mal liefen uns in allen Größen vor die Füße. 🙂
Die Nacht kommt schnell und wir mußten dann doch noch ein wenig aufs Gas drücken, um pünktlcih wieder im Camp zu sein. Die Sonnenuntergänge sind einfach nur schön.
Nach der kalten Dusche, ging es zum Dinner. Zur Verpflegung wurde ja schon viel geschrieben. Wir haben immer was gefunden , was uns zusagte. Ein kulinarisches Highlight ist das Dinner sicherlich nicht. Aber das Gamefleich war ok.
Nach dem Essen, bewaffnet. mit Savanna Dry, ging es zum Abendprogramm, dem Wasserloch. Einfach nur spektakulär.
Morgen geht es dann weiter mit Etosha. 🙂 😄
Teil 608. Aug. 2013
@ bayernschorsch: Danke für die Glückwünsche. Das Bild mit den Schuhen und Ringen ist entstanden, während Nadine mit dem Styling beschäftigt war. Somit hatte ich ein "wenig" Zeit zum Spielen.
Wie gestern versprochen, kommt heute der Rest von Etosha.
Nach einer ruhigen Nacht ( letztes mal war Löwengebrüll zu hören ), werden wir vor Sonnenaufgang vom Smartphone mit "König der Löwen " geweckt. Wir wollen so früh wie möglich nach Okondeka zu den Katzen. Also gesagt getan und bei Toröffnung ab nach Okondeka.
Begleitet wurde die Fahrt von einem schönen Sonnenaufgang bei bewölktem Himmel.
Die Umgebung bei Okondeka wurde genau "in Augenschein" genommen. Die Löwen waren jedoch nicht zu finden.Allerdings wuselte dort ein Fellball herum. Eine braune Hyäne. Toll. Hab ich so auch noch nicht gesehen. Ich mag diese Tiere. Nadine weniger.
Am Rande der Reichweite meines Teles, stellte sie sich dann in Pose.
Nachdem wir noch eine Weile die Aussicht genossen, ging es zum Frühstück zurück nach Okaukuejo. Kurz am Wasserloch vorbeigeschaut - wenig Betrieb.
In einem unbemwerkten Moment, hat mich Nadine dann noch in Action abgelichtet.
Nach dem Frühstück brachen wir dann auf zum Gamedrive. Schön. Herden von Orxy, Zebras, Springböcken, etc. Die üblichen Verdächtigen eben.
U.a. entstand das Bild von diesem Gesellen hier. Hat jemand eine Ahnung wie der heißt? Ich hab nichts gefunden.
Elefanten waren auch wieder am Start
Am Straßenrand, schön angestrahlt, die Reste einer Mahlzeit.
Der Tag verging viiiiiiiel zu schnell. Und die Sonne wanderte schon wieder Richtung Horizont.
Also zurück ins Camp. Nach der Dusche/dem Essen zur Abendunterhaltung.
Bei Savanna Dry genossen wir das Programm.
Und eine Tüpfel-Hyäne 🙂
Relativ früh ging es dann ins Bett. Wir wollten am Morgen wieder nach Okondeka. Also wurden wir wieder vor Sonnenaufgang mit "König der Löwen" geweckt. Aber wie gestern-keine Löwen in Okondeka.
Nun gut.
Dafür aber eine tolle Morgenstimmung und andere Tiere.
Nach dem Frühstück machten wir uns dann auf den Weg nach Namutoni. Ein Strauß gab bei einem Tanz alles. Er hatte aber wohl nicht ganz mitgeschnitten, daß seine Angebetete ein Männchen war. Vielleicht war es aber auch Absicht
Olifantsbad machte seinem Namen alle Ehre. Eine ganze Herde der Dickhäuter. Von xs-XXL
Und eine Kudu Familie.
Bei Olifantsbad war an dem Tag echt viel Betrieb.
Seine Mädels waren perfekt geschminkt 🙂
Die Fahrt ging dann weiter in Richtung Salvadora - vorbei an der Etosha Pfanne.
Unter einem Baum war dann etwas.
Sehr schön- Ein Löwenmännchen. Hatte der Klingelton doch geholfen. 😄 🙂 🤩
Der hatte schon einige Schlachten geschlagen-Respekt.
Wir waren so auf dem Kamerad unter dem Baum fixiert, daß wir nicht den 2ten Löwen beim Wasserloch bemerkten. Erst als eine Herde Springböcke flüchtete, haben wir ihn dann bemerkt.
Leider etwas weit weg.
Nadines Lieblinge.
Wir blieben 2 Stunden bei den Löwen. Einfach nur schön. Zwischendurch kam ein dt. Rentnerpaar samt Enkelin vorbei. Wir konnten nur hören-guck mal eine Hyäne 🙁 . Der Löwe lag keine 10 m von ihnen.
Dann weiter nach Namutoni.
Wir fuhren noch den Rhino und Eland Drive. Beides ohne die besagten Akteure. Allerding ein Hinweis am Rande. Ich fahre echt gern Gelände mit dem Hilux. Der Eland Drive zieht sich elendig und ist wg. großer Felsen und Spurrinnen mit Vorsicht zu genießen.
Kurz vor Sonnenuntergang näherten wir uns dann Namutoni.
Namutoni hat uns sehr gut gefallen. Schöne Zimmer ( wir hatten ein Doppelzimmer gebucht ), schöne Anlage, gutes Essen. Also sehr zu empfehlen. 🙂
Das Wasserloch war mit Schilf zugewuchert. Man konnte nichts erkennen. Also gingen wir dann nach einem Windhoek Lager recht früh ins Bett.
Noch vor dem Frühstück machten wir uns auf nach Klein Namutoni. Flamingos bei Sonnenaufgang. Was für ein Beginn.
Dann kam der Dik Dik Drive. Dieser hielt, was der Namen verspricht. Dik Diks. 🙂
Kein Dik Dik-aber ein schöne schöne Impala.
Gefrühstückt wurde im Innenhof. Sehr schön. Da wir heute eine lange Etappe in den Caprivi bewältigen mußten, packten wir alles in den Hilux und es ging los.
Teil 713. Aug. 2013
@lionfight: Danke für die Glückwünsche. Der Vergleich mit dem 4WD ist klasse. Wenn es ganz schlimm kommt, dann gibt es ja auch noch 4L 🙂
@Graskop: Euch auch Herzlichen Glückwunsch und Alles Gute für die gemeinsame Zukunft. Schöner RB
Nachdem ich am Wochenende Dienst hatte und noch einen Zusatz-Nachtdienst absolvieren mußte, geht es heute weiter.
Von Etosha ging es weiter in den Caprivi zur Ndhovu Lodge. Eine relativ weite Strecke, aber gut zu fahren. Kein Problem. Auf den Caprivi waren wir sehr gespannt und die Vorfreude dementsprechend groß.
Wir haben uns gefragt, wo er denn hin wollte. Weit und breit war keine Ortschaft.
Unsere erste Gabelracke 🙂.
Impressionen von der Strecke
Am späten Nachmittag waren wir dann an der Lodge. Da die Hauptzufahrt noch überschwemmt war, lotste uns ein Angestellter der Lodge vom Rücksitz aus über die Alternativstrecke zur Lodge. Ohne 4x4 und genügend Bodenfreiheit nicht zu machen ( für Besucher ohne Allrad war ein bewachter Parkplatz eingerichtet ) . Was für ein Spaß.
Die Lodge liegt direkt am Kavango. Übernachtet wird in Luxus Zelten. Echt schön.
Von der Terrasse der Lapa aus hat man einen tollen Blick über den Fluß zum anderen Ufer.
Ein echtes Erlebnis ist die Bootstour zum Sonnenuntergang auf dem Fluß ( mit Häppchen und Windhoek Lager ).
Der Kamerad hatte mehr Appetit als ich 🙂
Am Ufer, keine 5 m vom Bot entfernt, lag dann ein etwa 4 m langes Kroko.
Als die Sonne dann unterging, steuerte der Guide eine geschütze Stelle an. Dort kamen dann die Fanten zum Trinken.
Das Essen wird zusammen in der Lapa eingenommen. Uns hat es sehr gut geschmeckt.
Die Geräuschkulisse im Zelt war einmalig. Klicken der Frösche, die Essgeräusche von Hippos, Elefanten und Büffel. Afrika Feeling pur.
Kurz vor Sonnenaufgang sind wir dann aufgestanden.
Nach dem Frühstück stand dann der Mahango Park auf dem Programm. Ca. eine halbe Stunde Fahrt von der Lodge.
Der Park hat uns sehr gut gefallen. Kaum Betrieb und gut zu fahren.
Wir entspannten nach der Rückkehr auf der Terrasse und nach dem Abendessen wurde einfach nur den Geräuschen am Fluß gelauscht.
Uns hat die Ndhovu Lodge sehr gut gefallen. Die Zelte sind klasse. Noch kurz was bezügl. der Mücken. Da es nachts relativ kühl wurde, gab es keine Mücken. Wir hatten zwar Medikamente dabei, aber aufgrund der Abwesenheit der Malaria Mücke, haben wir im gesamten Urlaub auf die Einnahme verzichtet.
Weiter geht es dann nach Botswana..........
Teil 818. Aug. 2013
So weiter geht es in Richtung Botswana.
Aber nicht ohne einen Abstecher zu den Popa Falls. Nun Falls - eher nicht. Stromschnellen paßt wohl besser. Allerdings schön anzusehen und definitiv nicht überlaufen. Wir waren allein und haben einfach nur die Fälle auf uns wirken lassen.
Dann ging es weiter auf dem Caprivi Highway ( oder jetzt Zambesi ???? Highway ) Richtung Botswana.
In Omega besuchten wir die Missions Station von Pater Alois Kapp. Für uns ein ganz besonderer Besuch. Pater Kapp stammt gebürtig aus unserer Gegend und lebt seit 40 Jahren nun in Namibia. Dort hat er diese Station aus dem Nichts aufgebaut. Über einen Vorttrag im Nachbarort entstand dann der persönliche Kontakt.
Dort kümmert man sich um die Kinder des Ortes und der Umgebung. Mittlerweile steht dort eine Kirche, ein Kindergarten und div. kleine Gebäude mit Computer Raum,Küche, Wohnräumen etc..
Wenn man sich vor Augen hält, daß die Arbeitslosenquote dort 100 % Prozent beträgt, die Aidsquote bei 70% liegt ( offiziell ist sie mit 10% angegeben ) und Vergewaltigung aus Langeweile an der Tagesordnung ist, dann sieht man erst, was das für eine Leistung war/ist, so was auf die Beine zu stellen.
Wir hatten die Freigepäckgrenze voll ausgeschöpft ( und ein wenig darüber ) und haben KIndersachen mitgebracht. Ruck Zuck waren diese dann auch schon verteilt. Außerdem fanden Kekse einen reißenden Absatz 🙂 Die Augen der Kinder strahlten sooo schön.
Falls ihr Lust habt auch mal in der Mission Omega vorbeizuschauen-ist ganz einfach zu finden. Dem ersten Hinweisschild Omega folgen. Vor dem eigentlichen Ort an der Mauer links abbiegen und schon ist man da. In Omega kennt aber auch jeder die Station. Im Netz kann man sich auch einen Überblick über die Arbeit dort machen. Einfach mal Mission Omega Namibia in Google suchen. Während unseres Besuchs, waren 2 Mädels aus Deutschland dort, die ein freiwilliges soz. Jahr in Omega machten.
Die Zeit dort verging wie im Flug. Wir hatten ja auch noch einen recht weiten Weg nach Kasane vor uns und so mußten wir dann wieder weiter.
Also ging es dann auf dem Highway Richtung Botswana............
Teil 923. Aug. 2013
@ Annick: Danke für die Glückwünsche und Willkommen im Hilux. Wenn ihr auf Ai-Aiba seid, dann richte Martin doch herzliche Grüße aus und mach mit ihm den Sundowner. Du wirst es nicht bereuen.
@ Geysir: Auch Dir Danke für die Glückwünsche.
So endlich habe ich wieder Zeit den RB fortzusetzen.
Weiter geht es also Richtung Grenze Botswana. Der Highwy ist gut zu fahren. Überall sind kleine Dörfer am Straßenrand. In Rundu habe wir angehalten um einzukaufen. Dort bekommt man alles was man braucht. Quirrlige Stadt 🙂
An der Grenze dann ein Highlight. Von Namibischen Grenzbeamten wird uns die Ausreise verweigert. Begründung: Unser Road Permit sei nicht mehr gültig, da der Abrißteil ( besteht aus 2 Teilen ) fehlt. Wir haben es so von Europcar bekommen-an die Grenzübertrittserlaubnis getackert. Alles diskutieren half nicht. Ersatz gibt es in Katima. Nur etwa 60 km zurück. Da wir darauf natürlich keine Lust hatten, wurde weiter verhandelt. Schließlich kamen wir dann an den Punkt, wie es in Afrika gemacht wird.
If you help us - we help you.
Um es abzukürzen. Nach dem Austausch von 200N$, durften wir dann passieren. Bei der Fahrzeugrückgabe am Flughafen WDH gab es reichlich Diskussionen. Im Endeffekt wurden mir die 200N$ aber ersattet-auch ohne Quittung. Dies war die erste Frage des Chefs dort. Echt klasse-Quittung für Schwarzgeld.
Willkommen in Botswana. Dem Land der Elefanten.
Am späten Nachmittag kamen wir dann in der Chobe Safari Lodge an. Zu der Lodge wurde hier ja schon viel geschrieben. Gut sie ist groß und ein Afrika-Feeling kommt jetzt auch nicht richtig auf. Allerdings ist das Preis- Leistungsverhältnis annehmbar. Das Essen ist ok. Die Lodge ist aber sehr auf Amerikaner ausgerichtet. Das merkt man besonders beim Dinner-Roast Beef etc.
Wir hatten ein Safari Room. Völlig i.O.
@bayern schorsch: Nicht in Nr. 86
Aus unserer Sicht, ist die Safari Lodge für einen Aufenthalt in Kasane zu empfehlen.
Am nächsten Tag ging es dann in den Chobe. Schon gleich vorweg. Toll.
Und natürlich Fanten 🙂
Am Nachmittag wird man förmlich umzingelt. In allen Größen. Mit unserem Hilux standen wir mitten in einer Herde. Die Teenager waren ein wenig gereizt. Lieber ein wenig Abstand -wenn möglich.
Der Chobe ist mit einem Allradler gut zu befahren. Manchmal Sand - aber kein großes Problem ( Luft habe ich nie abgelassen, auch ging es ohne die Untersetzung ). Beschränkungen gab es bei uns nicht.
Für die weiteren Tage hatten wir dann noch eine Bootstour und den Besuch der Vic Fälle geplant. Gebucht haben wir die bei Tebs.Sie betreibt die NKWE BOOKING AGENCY. Das ist ein kleiner brauner Container am Straßenrand ( bei der Marina Lodge ). Den Tipp hatten wir hier aus dem Foum. Auch wir können sie uneingeschränkt empfehlen.
Teil 1026. Aug. 2013
@ Marc 73: Danke für die Glückwünsche. Der Hilux ist groß genug - mußt nicht in einen Anhänger 🙂 Bilder hab ich auch sortiert bzw. noch aus RAW entwickelt. Hatte die Auswahl aus 5000 🙂
@ Lil : Vielen Dank für die Glückwünsche. Immanuel Wilderness war für uns der perfekte Start in Namibia
@ bayern Schorsch: Aufgrund Deiner positiven Rückmeldung, hatten wir die Lodge dann gebucht und uns dort auch gut aufgehoben gefühlt. Was jetzt klasse ist, daß Du im Senyati Camp übernachten wirst. Mit dieser Unterkunft hab ich für ein nächstes Mal auch geliebäugelt 🙂 Ich freue mich schon jetzt auf den RB 😄
So weiter geht´s..........
Nach einem Morning Gamedrive hatten wir bei NKWE eine Bootstour gebucht. Wir waren in einem kleinen Boot mit sehr nettem Guide unterwegs und nicht auf dem Dampfer der Safari Lodge.
Für uns ein absolutes No go - aber Amis mögen es ja bigger.
Die Tour war toll. Aus unserer Sicht ein absolutes Muss.
Die drei von der Tankstelle
und natürlich Elis
fanzinierend war es die Fanten im Wasser beim Fressen zu beobachten. 🙂
Mit eingebautem Schnorchel......
Das Boot konnte so dicht an den Eli ran ( ließ ihn völlig unbeeindruckt ), daß das Tele schon fast zu"lang" war
Nur von den Hippos hielten alle einen Respektabstand.
Die Zeit verflog nur so. Sonnenuntergang auf dem Chobe.
Ein unvergessliches Erlebnis........
Der nächste Ausflug sollte uns zu den Victoria Fällen bringen 🙂
Teil 1131. Aug. 2013
@pedro 62: Auch Dir Danke für die Glückwünsche und Herzlich Willkommen im Hilux. Deiner Lodge hätte das eine oder andere Löwenrudel sicherlich gut getan 😄
Tagesausflug Victoria Fälle.
Gebucht hatten wir den Ausflug wieder bei Tebs von NKWE für 70 US$. Morgens nach denm Frühstück wurden wir von einem Fahren in der Safari Lodge abgeholt und zur Grenze gefahren. Dort wartete bereits Smart, unsere Guide für den Tag. Er half uns noch bei dem Papierkram und schon war die Einreise nach Simbabwe geschafft 🙂
Das Tagesvisum kostete für Deutsche 30US§.Hinter uns war eine Reisegruppe aus Great Britain. Diese staunten nicht schlecht, als für ihr Visum 50US$ aufgerufen wurden. Herr Mugabe mag eben keine Engländer.
Da wir allein im 9Sitzer waren, war Smart unser persönlicher Guide für den Tag.Perfekt. Bei Tebs hatten wir vorab schon der Heli Rundflug gebucht. 140$ p.P.. Kein Schnäppchen, aber absolut zu empfehlen. Wir wurden zu Shearwater gebracht und schon saß man in einem Jet Ranger.
Nach 15 Minuten erfogte dann schon wieder die Landung. 🙁 Was für ein Erlebnis.
Nach dem Rundflug ging es dann auf Tuchfühlung mit den Fällen. Ende der Regenzeit = genug Wasser für eine ausgiebige Dusche 😄
Die Bilder entstanden u.a. so:
Das Fotografieren ging aber problemlos 🙂
Natürlich ging es auch zum Dangerpoint. Was für ein Spaß. Wasser von oben, links, rechts und unten.Einmal geduscht ( gab natürlich kurz Ärger mit Nadine - das Kind im Manne halt ).
Am Nachmittag kamen dann die Regenbögen. Einfach nur schön.
Smart wartete bereits am Ausgang auf uns und auf unseren Wunsch hin, ging es noch zu einem Abstecher zum VicFalls Hotel. Earl Grey auf der Terrasse .
Dann ging es auch schon wieder zurück Richtung Kasane.
Um einen Eindruck von den Fällen zu bekommen, war der Tagesausflug ideal. Der Grenzübertritt ohne eigenes Fahrzeug war völlig problemlos. Jederzeit wieder 🙂
Teil 1205. Sept. 2013
@loeffel: Danke für die Glückwünsche. Ai Aiba und Martin waren einfach nur genial. Es hat perfekt gepaßt. Schade, daß man sich dort verpaßt hat. Ihr werdet den Heli Flug nicht bereuen. Ein tolles Erlebnis. 😄 Die Bilder sind mit einer Alpha 500 und 77 mit Zeiss 16-80, Tamron 70-200 ( teilweise mit 1.5 Konverter ), Minolta 50 und einer Taschenknipsi ( Sony HX5) entstanden. Damit bin ich sehr gut gefahren.
Nach 4 Nächten in der Safari Lodge,ging die Reise weiter in die Nata Lodge. Der Weg durch den Chobe/Moremi hat uns ja schon gereizt, aber es war zeitlich einfach nicht mehr machbar ( sehr guter Grund für einen nächsten Besuch 🙂 ).
Die Teerstraße war immer noch nicht fertig, aber man kam trotzdem gut voran. Zwischedurch mußte man einen Kontrollpunkt meistern. Für Touris kein Problem. Einheimische mußten komplett auspacken.
Die Fahrt führte uns an einem riesigen Feld mit Sonnenblumen vorbei. Das hätten wir so hier nicht erwartet.
Die Nata Lodge liegt etwas außerhalb an der Straße zum Vogelschutzgebiet. Ein sehr gepflegte Anlage mit tollen Unterkünften. Abends sitzt man schön im Restaurant. Allerdings war das Essen leider nur Durchschnitt. Man hat zwar was auf der Karte gefunden, aber richtig lecker ist was anderes ( für unseren Geschmack ).
Der Pool war top gepflegt und schön kühl. Ideal zum relaxen.
Da das Vogelschutzgebiet gleich um die Ecke ist, hat man diesem natürlich einen Besuch abgestattet. Viele Vögel waren allerdings nicht da. Dafür hat man einen schönen Eindruck von den Salzpfannen gewonnen und man war so ziemlich allein 🙂
Die Drei Gesellen schipperten verlassen auf dem See herum.
In einer mit Wasser gefüllten Salzpfanne, versammelten sich Flamingos. 😄 Toll. Bei unserem letzten Besuch in Walvis Bay, hatten die sich nämlich versteckt.
Und wie das in Afrika so ist, sind die Sonnenuntergänge traumhaft schön.
Morgens beim Frühstück, schaute der dann noch vorbei, um bye zu sagen.
Maun, das Tor zum Delta, war dann das nächste Ziel.
Teil 1316. Sept. 2013
@ Lil - Schön, daß Dir die Bilder gefallen 😄
So nach einer Woche Wanderurlaub in den Alpen ( mit dem ersten Schnee auf den Bergen ), geht es weiter mit dem RB 🙂
Wir verließen die Nata Lodge mit dem Ziel Maun. Die Vorfreunde auf das Delta war riesig. Die Straße führte entlang den Salzpfannen. Unterwegs kreuzte eine riesige Herde von Zebras. Bilder davon habe ich nicht gemacht. Wir haben einfach nur geschaut 😁
Auf der Straße lag dann, auf den ersten Blick, ein Zweig. War es aber dann doch nicht.
Als Größenvergleich habe ich den Objektivdeckel daneben gelegt.
Die weitere Fahrt verlief dann ohne weitere "Zwischenfälle".
Maun - eine quirrlige Stadt. Hier bekommt man alles, was man braucht.
Unsere Unterkunft, die Thamalakane Lodge, liegt etwas Außerhalb direkt am Fluß. Da die Babbler Chalets ausgebucht waren ( 10 Monate vor Reisebeginn ), hatten wir ein Jacana Chalet. Toller Bungalow. Das einzigste was uns Touris dann befremdlich vorkam war die Tatsache, daß im Bad Flußwasser verwendet wird ( leicht gelblich ). Man versicherte uns, daß dies völlig problemlos sei. Allerdings sollte man zum Zähne putzen dann doch bitte Flaschenwasser benutzen.
Für den ersten Tag hatten wir von Deutschland aus einen Rundflug über das Delta bei Kavango Air gebucht. Für uns war es wichtig in einer kleinen Maschine zu fliegen, damit wir das Delta ungestört genießen konnten. Daher habe ich direkt nach einer kleiner Cessna 172 angefragt ( die könnte ich auch selbst fliegen 🙂 ). Somit stand dem Erlebnis Okavango Delta nichts mehr im Weg.
Kavango Air befindet sich direkt im Flughafengebäude. Nicht zu verfehlen.
Im Büro wurde dann schnell das Finazielle erledigt und schon saßen wir in der 172. Ready for take off.
Viel zu schnell waren wir wieder im Landeanflug auf Maun. Ein tolles Erlebnis. Wir können den Rundflug über das Delta nur empfehlen. Man bekommt einen guten Überblick. Tipp - als Flugzeit den späten Nachmittag ( oder früher Vormittag ) wählen. Zu den Uhrzeiten ist das Licht für die Bilder schön "weich". Außerdem ist die Thermik geringer.
Noch kurz ein Foto mit der betagten Cessna und es ging zurück zur Lodge.
Wir machten es uns vor dem Chalet mit Savanna Dry gemütlich und genossen einfach nur den Sonnenuntergang.
Das Abendessen wird auf der Terrasse am Fluß serviert. Auf der Karte dürfte jeder etwas finden. Allerdings kann das Restaurant, unserer Meinung nach, mit der Lodge nicht ganz mithalten. Das Essen war leider nur Durchschnitt.
Die Geräuschkulisse ( Froschkonzert ) zum Einschlafen war dann wieder toll. 😄
Teil 1425. Sept. 2013
Nach einigen Zusatz-Diensten am Flughafen, habe ich endlich mal wieder Zeit am RB zu schreiben. Sorry für das lange Warten.
Heute stand die Mokoro Tour an. Gebucht hatten wir von Deutschland aus bei Old Bridge Backpackers. Super nette Leute dort. Morgens gg. 08.00 Uhr ging es dann los.
Zuerst stand eine ca. 1 stündige Fahrt mit dem Motorboot ins Delta an. Es hat riesigen Spaß gemacht. Dann erfolgte das Umsteigen ins Mokoro. Am Anfang etwas wackelig. Und los ging die Fahrt. 😄
Das U-Boot fördert das Vertrauen in die Mokoros ungemein. 🙂
Absolut lautlos glitt das Mokoro durch die Kanäle.Toll.
Nach ca. 2 Stunden im Mokoro, legten wir an.
Es folgte eine Wanderung im Delta. Viel intensiver als mit unserem Hilux. 🙂
Unterwegs wurde man immer schön von einem Pavian beobachtet ( oder umgekehrt ).
Nach ca. 2 Stunden ging es nach dem Leeren der Lunchbox zurück.
Kurz vor dem "Heimathafen", wartete schon der Wächter 🙂
Uns hat die Fahrt im Mokoro super gefallen. Absolut lautlos im Delta.
Der Sonnenuntergang vor unserem Bungalow war dann wieder genial. Und wie auf Bestellung, stocherte auch noch ein Mokoro vorbei.
Am folgenden Tag hieß es dann Abschied nehmen von Maun und Botswana. Das nächste Ziel hieß Namibia, Kalahari Bush Breaks.
Teil 1508. Okt. 2013
Weiter geht´s im Hilux.
An diesem Tag stand ein 600 km Ritt im Hilux auf dem Programm. Von Maun ging es zurück nach Namibia ins Kalahari Bush Breaks.
Die Fahrt war kein Problem, da alles auf Teer gefahren werden konnte. So waren die 600 km schnell geschafft.
Als Unterkunft hatten wir das Kalahari Bush Breaks ausgewählt. Gebucht hatten wir von Deutschland aus. Die Unterkunft ist ok. Das Abendessen war lecker - allerdings recht knapp kalkuliert ( Gäste hatten sich verspätet und mußten mit den Resten vorlieb nehmen, sollte so nicht passieren ).
Sehr zu empfehlen ist der 4x4 Trail auf der Farm. Ich fahre gern offroad - hier waren Passagen, bei denen es anzuraten ist, auszusteigen, um eine Route durch die Felsen festzulegen. Mit Hilux o.ä. kein Problem. Mit einem Terios o.ä. nicht zu schaffen.
Was für ein Spaß. Sand Fels, Flußbett. Alles da. 😄 😄
Man merkt, daß die Tiere auf dem Gelände bejagt werden. Sie sind sehr scheu. Die Aussicht war allerdings toll.
Felsgravuren gab es auch zu bestaunen.
Auf dem Rückweg lief uns ein Erdferkel über den Weg. Wir waren so überrascht ( unser erstes Ferkel 🙂 ), daß keine Zeit mehr war, ein Foto zu schießen. So schnell wie es da war, war es auch wieder weg.
Der Sonnenuntergang war wieder typisch Afrika.
Kurz nach Sonnenuntergang waren wir wieder zurück. Kurz duschen und schon ging es zum Essen.
Nach einem Windhoek Lager ging es recht früh ins Bett. Nach dem Aufwachen fragte ich mich, woher das deutliche Rauschen kam. Rohrbruch ?????? Nein, es regnete in der Kalahari.
Schöner Landregen. Allerdings nur örtlich. In Gobabis ( blauer Himmel ) hat uns keiner geglaubt, daß es ein paar Kilometer weiter geregnet hat.
Das nächste Ziel war die Hochland Nest Lodge bei Windhoek. Für mich ein Highlight. Es gab Erdmännchen. 🙂.
Teil 1618. Okt. 2013
So, habe endlich mal wieder die Zeit, am RB zu schreiben 🙂. Sorry für´s Warten.
@ sternschnubi : Viiiel Spaß in Nambia. @r2d2: Wir haben im Bush Braeks die namibische Herzlichkeit vermißt. War eine seltsame Stimmung dort. Wir hatten in Botswana "nur" Tiefsand. Daher waren die Felsen beim 4x4 Trail spaßig 🙂 @ Peter1969: Danke für die Glückwünsche. Ich würde Dir empfehlen nach innen zu kommen. Der Leo kommt im nächsten Teil 🙂
Die Fahrt ging vom Kalahari Bush Breaks weiter zur Hochland Nest Lodge. Kurz hinter Windhoek ging dann endlich die Pad los 🙂.
Die Lodge selbst lag sehr einsam im Hochland. Toll
Die Bungalows lagen alle schön am Hang. Jedoch ist es zu empfehlen, die oberen zu nehmen ( der Aussicht wegen ).
Überall konnte man Klippschliefer sehen. Manchmal haben wir uns die Frage gestellt, wer denn hier wen beobachtet.
Da wir noch reichlich Zeit bis zum Dinner hatten, wanderten wir noch gemütlich über das Gelände ( es gibt mehrere markierte Wege ) und genossen einfach die Aussicht ( wieder mit schönem Sonnenuntergang )
Neben einem weiteren Paar, waren wir die einzigsten Gäste. Zum Dinner konnte man zwischen Game und Fisch auswählen. Lustig war dann die Tatsache, daß der Koch mit einem Quad zum Kühlhaus fuhr, um das Fleisch zu holen. Das Abendessen selbst war sehr gut.
Normalerweise liege ich ja gern länger im Bett - in Afrika bin ich jedoch schon vor Sonnenaufgang wach ( noch vor Nadine, die mich sonst immer wach macht ).
Wie schon angekündigt, wohnen auf dem Gelände zwei Erdmännchen. 😄 Pünktlich zum Frühstück standen sie dann auf der Matte ( sie bevorzugen Käse und Speck ).
Sorry für die vielen Erdmännchenbilder. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden, welches denn in den RB soll.
Eigentlich stand dann für diesen Tag der Rückflug an. Aber AIr Namibia hatte andere Vorstellungen von Zuverlässigkeit. Unser gebuchter Flug wurde gestrichen. Daher haben wir eine Nacht in Windhoek drangehängt. Was ja jetzt auch nicht so schlecht ist. 😎
Teil 1730. Okt. 2013
@ Lil. Schön, dass Dir die Bilder gefallen 🙂 Die Mokoro Tour war toll. Können wir nur jedem empfehlen.
Weiter geht mit mit dem RB. Endspurt.
Nach dem gemeinsamen Frühstück mit den Erdmännchen auf Hochland Nest, nahte der Abschied von den 2 Rackern. 🙁
Hochland Nest war eigentlich als letzte Station vor dem Rückflug geplant. Aber wie ja schon angemerkt, hatte Air Namibia andere Pläne. Somit hatten wir einen Tag länger. Kurzfristig hatten wir die Villa Moringa in Windhoek gebucht. Ein echt schönes kleines Hotel in KleinWindhoek ( in der Nähe der chin. Botschaft ). Schöne Zimmer und ein reichhaltiges Frühstück 😁 😁
Da wir jetzt einen Tag länger in Namibia waren, beschlossen wir Düsternbrook zu besuchen. Von der Teerstraße ging es über Schotter zur eigentlichen Farm.
Wir buchten die Cats Unlimited Tour. Die Fütterung des Geparden hatte dann was von Zirkusnummer. 🙁 Davon hab ich dann auch keine Bilder gemacht .
Der Leo war dann schon viel scheuer.
Nach der Tour ging es zurück in die Villa Moringa. Für unser letztes Dinner in Namibia hatten wir uns die Heinitzburg gegönnt. Ein wirklich super Essen und eine klasse Aussicht auf Windhoek.
Kugelrund ging es zurück in die Villa Moringa.
Teil 1801. Nov. 2013
So nun das letzte Kapitel der Reise.
Da der Abflug der AN ja erst am Abend ist, hatten wir genug Zeit, um Windhoek unsicher zu machen.
Über die Villa Moringa hatten wir einen Guide für Katutura organisiert - allein wollten wir dann doch nicht fahren. Die Tour war sehr interessant.
Beim letzten Besuch der Christus Kirche, war diese abgeschlossen. Dieses mal konnte man rein ( und das obwohl ich Kirchen meistens meide 🙂 )
Nach einem Besuch des Craft Centre ( der Besuch ist sehr zu empfehlen 😄 - man kann dort in Ruhe einkaufen ), war es dann so langsam an der Zeit sich auf den Weg zum Flughafen zu machen. Der Tag verabschiedete sich dann noch mit einem schönen Sonnenuntergang.
Der Hilux wurde dann bei Europcar abgegeben 🙁 Ein tolles Fahrzeug - beim nächsten mal definitiv wieder Hilux
Anschließend erfolgte dann noch die Diskussion wg. der Aktion an der Grenze. Im Endeffekt wurden mir die gesamten Auslagen ( auch das Bestechungsgeld ) erstattet.
Wehmütig bestiegen wir dann die V5-NME. Der Rückflug war nur zur Hälfte gebucht. Somit hatte jeder von uns eine Doppelreihe.
Sonnenaufgang war dann über den Alpen.
Zum Service: der war nicht besser oder schlechter als bei anderen Airlines. Kein Grund zur Klage. Pünktlich waren wir dann zurück in FRA.
So das war´s.
Danke für die vielen Mitfahrer und netten Kommentare 🙂 🙂 🙂
Vielleicht sieht man sich ja mal am Flughafen Frankfurt. Ich bin ab und zu im Terminal unterwegs ( wenn es paßt schaue ich auch bei AN vorbei 🙂 ). Einfach ansprechen - ihr wisst ja wie ich aussehe ( und nicht von der Uniform abschrecken lassen 😄 ).