Erindi leased 100 Elefanten

15 Antworten · 4'040 Aufrufe · gestartet 06. Juli 2013 von Otjikoko
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Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200906. Juli 2013 · #1
Hallo Formi,

evtl. wissen es ja schon einige von euch (oder wurde es evtl. schon in einem anderen Thread behandelt? wenn ja, sorry für den Doppel-Post...):

Erindi leased 100 Elefanten.

Siehe http://az.com.na/umwelt-natur/erindi-leased-100-elefanten.410921

Lg, Otji
zuletzt bearbeitet 06. Juli 2013
2'048 Beiträge · seit 200706. Juli 2013 · #2
hallo Otji,
ich hab das auch gelesen, Leasing gleich für 10 Jahre und dann?
Jedenfalls spannende Nachbarn für Otjikoko. Wenn da nur die Elektrozäune auch halten, wenn so ein Jungbulle in die Brunst kommt.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200906. Juli 2013 · #4
Hallo Jaw,

ja, das kann sehr spannend werden.

Wir rechnen bereits mit regelmäßigen Besuchen der Dickhäuter in Zukunft...

Mal sehen wie das wird.

Viele liebe Grüße zurück,

Otji
5'538 Beiträge · seit 200806. Juli 2013 · #5
Guten Morgen, Otjikoko,

erst mal danke. Das war ja ein langer Kampf für Erindi. 10 Jahre Leasing sind zwar keine gute Lösung, aber wahrscheinlich haben sie die Jouberts gesagt, dass man dann immer noch weitersehen kann. Auf jeden Fall wird Erindi dadurch noch attraktiver (hoffentlich nicht auch teurer) für die Besucher. Fehlen nur noch die Büffel, um die man ja auch kämpft.

Liebe Grüße
Gerd
33,1k Beiträge · seit 200606. Juli 2013 · #6
Hi zusammen,

wer mehr dazu erfahren will kann hier http://www.hitradio.com.na/programm/interviews/ ein aktuelles Interview - von vor 2 Tagen - mit Erindi-Eigentümer Joubert anhören.

Viele Grüße
Christian
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Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200906. Juli 2013 · #7
Vielen Dank, Christian.

Dieses Interview ist tatsächlich sehr interessant.

LG, Otji
4'140 Beiträge · seit 200907. Juli 2013 · #8
Hallo,
was ist eigentlich, wenn die Eles in den zehn Jahren Nachwuchs bekommen? Wem gehört der dann? Müssen die auch im Ernstfall mit zurückgegeben werden? Ganz abgesehen davon halte ich die Umsiedlung einer derart großen Zahl von Eles für Schwachsinn, mal ganz abgesehen von den gigantischen Kosten und dem Aufwand. Das Geld könnte man besser verwenden und eine kleine Gruppe von 10 - 15 Eles wäre auch genug!
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200907. Juli 2013 · #9
@ Burschi: Ich gebe dir recht.

Wie im Zeitungsbericht der AZ beschrieben: Alle Elefanten inkl. deren Nachwuchs müssen nach 10 Jahren wieder zurück ins Buschmannland (Khaudom Park) gebracht werden. Es sei denn, es werden vorher neue Abkommen bzw. Verträge geschlossen.

Es sollen insgesamt 200 Elefanten aus der Khaudom-Region nach Erindi geholt werden. 100 sind nur der Anfang.

Lg, Otji
zuletzt bearbeitet 07. Juli 2013
2'048 Beiträge · seit 200702. Okt. 2013 · #10
Hallo Otji,
so wie die AZ diese Woche berichtet, sind die "neuen" Erindibewohner wohl schon gleich auf die Nachbarfarmen abgewandert.
Das dürfte eine wenig lustige Veranstaltung werden, denn wenn es nicht gelingt die Dickhäuter wieder einzufangen, dann werden die wohl bald zum Abschuss freigegeben werden. Die kommerziellen Farmer können zur Dürre nicht noch mehr vertragen und die Abschussgenehmigung kostet die Regierung relativ wenig im Vergleich zu den anderen Streitpunkten wie z.B. der Bodensteuer.
Ich fürchte, es ist wie so oft: Da haben Geschäftsleute vor, mit verfrachteten Wildtieren Geld zu verdienen und am Ende zahlen die Tiere dafür einen hohen Preis.

sehr nachdenkliche Grüße
jaw
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2'664 Beiträge · seit 201202. Okt. 2013 · #11
Dann bin ich mal gespannt, wie diese Gegend diese große Anzahl an Elefanten ernähren soll.

Hoffentlich wird das mit den Büffeln abgewendet, denn sie sind Träger und Verbreiter der Maul- und Klauenseuche, was auch in Botswana immer wieder zu Problemen führt. So müßte man wohl die Rote Linie bald nach Süden verlegen.
Gast02. Okt. 2013 · #12
Hallo,
Swakop1952 schrieb:Dann bin ich mal gespannt, wie diese Gegend diese große Anzahl an Elefanten ernähren soll.
Ich denke schon, dass das nachhaltig möglich ist. Die Elefantendichte liegt im Erindi Reserve rechnerisch ungefähr in der Größenordnung der Elefantendichte im Etosha NP. Rechnet man beim Etosha noch die riesige Pfanne heraus, die nix an Futter bietet, dann dürfte Erindi netto ungefähr das Doppelte an "Weidefläche" pro Elefant bieten können wie der Etosha NP.

Beste Grüße

Guido
33,1k Beiträge · seit 200602. Okt. 2013 · #13
Hi Guido, hallo zusammen,

die ersten zwei Elefanten sind aus Erindi "ausgebrochen". Die Nachbarfarmer freuen sich... 😉
Übrigens liegt die Dichte von Elefanten auf Erindi deutlich über der in Etosha!

Etosha: 1,7 Millionen Hektar (ohne Pfanne) und 1700 Elefanten = pro 1000 Hektar ein Elefant
Erindi: 70.000 Hektar (mit Bergen etc.) und 150+ Elefanten = pro 466 Hektar ein Elefant - der Hauptgrund der Ansiedlung von Elefanten ist übrigens die Verbuschung, denn dagegen sind Elefanten ein gutes Mittel. Dies wird die Tragfähigkeit für Grasfresser immens erhöhen.

Viele Grüße
Christian
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16,9k Beiträge · seit 201225. Aug. 2017 · #14
Gerd1942 schrieb:Das war ja ein langer Kampf für Erindi. 10 Jahre Leasing sind zwar keine gute Lösung, aber wahrscheinlich haben sie die Jouberts gesagt, dass man dann immer noch weitersehen kann. Auf jeden Fall wird Erindi dadurch noch attraktiver (hoffentlich nicht auch teurer) für die Besucher. Fehlen nur noch die Büffel, um die man ja auch kämpft.
Erindi möchte Büffel ansiedeln:

ohne Login
https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:HYRAmSC34h0J:https://www.az.com.na/nachrichten/hat-erindi-bald-auch-bffel+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

... „Büffel sind in kommerziellen Gebieten nicht erlaubt.“ In der weiteren Erklärung bezieht sich NAU auf Landwirtschaftsminister John Mutorwa, „der sich entschlossen hat, die Erlaubnis für Büffel in diesem Gebiet nicht zu erteilen“. So habe der Minister im Jahr 2013 das gesamte kommerzielle Farmgebiet als Schutzzone ernannt, um hier Maul- und Klauenseuche auszuschließen. Dies sei zusätzlich auch eine Handelsbedingung für den Export von Fleisch. Als Ausnahme gelte jedoch der Waterberg-Plateau-Park, dessen Büffel krankheitsfrei seien.

Aus diesem würde das Reservat Erindi die Tiere beziehen und erläutert: „Aktuell gibt es dort eine Überbevölkerung und die Abweidung ist aufgrund der Trockenheit sehr weit fortgeschritten. Aus diesem Grund hat die Regierung eine Ausschreibung ins Leben gerufen, um die Population der dort lebenden Büffel zu reduzieren“, heißt es auf der Erindi-Homepage. Darüber hinaus soll „jede Vorsichtsmaßnahme ergriffen werden“, um sicherzustellen, dass die Tiere durch regelmäßige Untersuchungen und Überwachungen einerseits krankheitsfrei sowie andererseits im gesicherten Gehege bleiben, das den Tieren einen nachhaltigen Lebensraum biete.

Am Dienstag veröffentlichte nun auch die gemeinnützige Organisation Wildlife Ranching Namibia (WRN) ein Positionspapier zu diesem Anliegen und betont, dass der Verkauf der Büffel nur in deklarierte Gebiete erfolgen dürfe, wobei sich WRN entschlossen habe, die Anerkennung von Erindi als ein solches Gebiet zu unterstützen.

Die Organisation geht auch auf die Geschichte der Büffel in Namibia ein und erläutert, dass sich der Bestand im gesamten südlichen Afrika durch die Rinderpest in den 1890er Jahren drastisch reduziert habe. In Namibia hätten lediglich einzelne Tiere in der Sambesi-Region überlebt und sich dort langsam regeneriert. Die natürliche Verbreitung in südlicher gelegene Landesteile sei jedoch mit der Errichtung des Veterinärzauns (CVF) untersagt worden. Endemisch seien Büffel theoretisch jedoch in ganz Namibia.


LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200625. Aug. 2017 · #15
Hi Logi,
Erindi möchte Büffel ansiedeln:
und das bereits seit Jahren. Es gab auch schon zahlreiche Klagen dazu. Aktuell gibt es eine Umfrage dazu: https://www.facebook.com/ErindiNamibia/photos/a.196803367034503.48914.194689133912593/1508606525854174/?type=3&theater (kein Login notwendig)

Die aktuelle Gesetze dazu sind eindeutig, wenn auch tlws. nicht (mehr) nachvollziehbar. Erst vor 2 Wochen wurden mehrere Büffel auf einer Farm beim Waterberg vom MET geschossen, da sie dort nicht sein dürfen. Gleichzeitig unterstrich das MET aber auch, dass diese definitiv seuchenfrei sind (die einzige Population in Afrika!). Die besagte Farm wollte die Büffel bei sich in Quarantäne nehmen und dann nach der Quarantänezeit hätten sie wieder (sofern weiterhin krankheitsfrei) in den Waterberg-Plateau-Park verbracht werden können. War dem MET egal, da sie eben auf privatem Farmland verboten sind - ohne Wenn und Aber.

Was man so hört, rechnen Experten damit, dass 2018 Büffel auf Erindi sein werden.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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2'530 Beiträge · seit 201128. Aug. 2017 · #16
travelNAMIBIA schrieb:War dem MET egal, da sie eben auf privatem Farmland verboten sind - ohne Wenn und Aber.
Vielleicht sollte MET mal anders belehrt werden. 😈
Büffelzüchter in Deutschland​
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!