Hallo Forums-Mitglieder,
ich habe vor meiner 1. Namibia-Reise hier im Forum ziemlich lange nach Empfehlungen für eine einfache, bezahlbare Navigationslösung gesucht, bin dabei aber nur auf Diskussionen der Forums-Profis gestoßen, die Spezialfragen betreffen. Nachfolgende Navigationslösung ist nur für „Namibia-Normaltouris“ gedacht, die sich nicht eigens für die Namibia-Reise ein Navi-Gerät anschaffen wollen, sondern vorhandene Smartphones verwenden wollen.
1. Da ich im Urlaub mein iPad dabei habe, meine Freundin und ich iPhones verwenden, habe ich mich für die Navigationsoftware „Tracks4Africa Overland Navigator“ (€ 89,99 im App-Store) entschieden.
Ich habe diese Navi-Software auf meine 3 Apple-Geräte geladen: Wenn mal eines den Geist aufgibt oder geklaut wird, kann ich auf die anderen Geräte zurückgreifen.
Die Bedienung ist sehr simple (im Vergleich zu meinem GARMIN 276C, das ich seit Jahren beim Segeln als Skipper verwende). Man kann Zuhause schon mal Waypoints eingeben, Routen abspeichern und deren Länge/Fahrtzeit checken. Die Liste der Sonderziele (Tankstellen, Bank, ATM, usw.) ist hilfreich. Jede Route war eine präzise „Punktlandung“. Mehr Navigation brauche ich auf meiner Namibia-„Standard“-Route (noch) nicht.
Kleiner Kritikpunkt: T4A akzeptiert es nicht, das DOLOMITE CAMP/Etosha als Waypoint zu verwenden, da dieses in einem Sperrgebiet liegt (= unnötige Bevormundung).
P.S. Ich hatte auch die Navi-Software von NAVIGON geladen: gefällt mir persönlich in der Darstellung gar nicht.
(Hinweis: Nie auf den Technik-Mist verlassen; immer eine gute Papierkarte mitnehmen, z.B. die „Tracks4Africa Namibia Landkarte“, € 17,90).
2. Wichtig ist es, eine stabile Halterung für das iPad zu kaufen. Ich habe die „KFZ Halterung für die Windschutzscheibe für das iPad von TecGadgets“ (€ 22,90) verwendet:
Mit einem Saugnapf wird ein flexibler Schwanenhals an der Windschutzscheibe angebracht. Am anderen Ende des Schwanenhalses findet sich eine größenvariable Halterung, in der das iPad eingeklemmt wird (wenn man das Auto verlässt, kann man das iPad mit einem Griff entfernen). Bedingt durch den Schwanenhals werden relativ wenige Vibrationen auf das iPad übertragen. Damit sich das Teil aber nicht „aufschaukelt“, sollte man ein Gummiband vom unteren Ende der Halterung zum Amaturenbrett anbringen und die Rückseite des iPad mit etwas Stoff/Schaumstoff abfedern. Ich hatte erst Bedenken, ob mein iPad die Rüttelei ohne Schaden übersteht; war aber überhaupt kein Problem; das Ding hält doch einiges aus.
3. Das iPad ist ein „Stromfresser“, d.h. ohne ständige Stromzufuhr durch einen 12-Volt-Kfz-Ladegerät dürfte der Akku des iPads nach ca. 5 Stunden leer sein (blöd, wenn die Route mal 6-7 Stunden dauert). Sehr wichtig: Viele 12-Volt-Kfz-Ladegeräte liefern nicht genügend „Power“ zum Laden eines iPads (für ein iPhone reicht es natürlich schon). Also Zuhause testen, ob mit Eurem Ladegerät das iPad geladen wird. Ich habe mir folgendes Ladegerät gekauft: „Wicked Chili Dual Schnellader Kfz-Ladegerät Adapter (12V/24V, 2100mA), € 14,86“. Dieses Ladegerät hat sogar 2 USB-Buchsen, d.h. ich konnte mein iPad und mein iPhone gleichzeitig im Auto laden.
4. Kosten somit:
Navisoftware: € 89,99
Halterung: € 22,90
Ladegerät: € 14,86
Papierkarte: € 17,90
Summe: € 145,65
Mein persönliches Fazit: Wer ohnehin ein Smartphone besitzt und keine speziellen Anforderungen an eine Navi-Software stellt, ist mit obiger Lösung - gut und bezahlbar - bedient. Verbesserungsvorschläge/Alternativlösung sind willkommen.
Euer Leon
ich habe vor meiner 1. Namibia-Reise hier im Forum ziemlich lange nach Empfehlungen für eine einfache, bezahlbare Navigationslösung gesucht, bin dabei aber nur auf Diskussionen der Forums-Profis gestoßen, die Spezialfragen betreffen. Nachfolgende Navigationslösung ist nur für „Namibia-Normaltouris“ gedacht, die sich nicht eigens für die Namibia-Reise ein Navi-Gerät anschaffen wollen, sondern vorhandene Smartphones verwenden wollen.
1. Da ich im Urlaub mein iPad dabei habe, meine Freundin und ich iPhones verwenden, habe ich mich für die Navigationsoftware „Tracks4Africa Overland Navigator“ (€ 89,99 im App-Store) entschieden.
Ich habe diese Navi-Software auf meine 3 Apple-Geräte geladen: Wenn mal eines den Geist aufgibt oder geklaut wird, kann ich auf die anderen Geräte zurückgreifen.
Die Bedienung ist sehr simple (im Vergleich zu meinem GARMIN 276C, das ich seit Jahren beim Segeln als Skipper verwende). Man kann Zuhause schon mal Waypoints eingeben, Routen abspeichern und deren Länge/Fahrtzeit checken. Die Liste der Sonderziele (Tankstellen, Bank, ATM, usw.) ist hilfreich. Jede Route war eine präzise „Punktlandung“. Mehr Navigation brauche ich auf meiner Namibia-„Standard“-Route (noch) nicht.
Kleiner Kritikpunkt: T4A akzeptiert es nicht, das DOLOMITE CAMP/Etosha als Waypoint zu verwenden, da dieses in einem Sperrgebiet liegt (= unnötige Bevormundung).
P.S. Ich hatte auch die Navi-Software von NAVIGON geladen: gefällt mir persönlich in der Darstellung gar nicht.
(Hinweis: Nie auf den Technik-Mist verlassen; immer eine gute Papierkarte mitnehmen, z.B. die „Tracks4Africa Namibia Landkarte“, € 17,90).
2. Wichtig ist es, eine stabile Halterung für das iPad zu kaufen. Ich habe die „KFZ Halterung für die Windschutzscheibe für das iPad von TecGadgets“ (€ 22,90) verwendet:
Mit einem Saugnapf wird ein flexibler Schwanenhals an der Windschutzscheibe angebracht. Am anderen Ende des Schwanenhalses findet sich eine größenvariable Halterung, in der das iPad eingeklemmt wird (wenn man das Auto verlässt, kann man das iPad mit einem Griff entfernen). Bedingt durch den Schwanenhals werden relativ wenige Vibrationen auf das iPad übertragen. Damit sich das Teil aber nicht „aufschaukelt“, sollte man ein Gummiband vom unteren Ende der Halterung zum Amaturenbrett anbringen und die Rückseite des iPad mit etwas Stoff/Schaumstoff abfedern. Ich hatte erst Bedenken, ob mein iPad die Rüttelei ohne Schaden übersteht; war aber überhaupt kein Problem; das Ding hält doch einiges aus.
3. Das iPad ist ein „Stromfresser“, d.h. ohne ständige Stromzufuhr durch einen 12-Volt-Kfz-Ladegerät dürfte der Akku des iPads nach ca. 5 Stunden leer sein (blöd, wenn die Route mal 6-7 Stunden dauert). Sehr wichtig: Viele 12-Volt-Kfz-Ladegeräte liefern nicht genügend „Power“ zum Laden eines iPads (für ein iPhone reicht es natürlich schon). Also Zuhause testen, ob mit Eurem Ladegerät das iPad geladen wird. Ich habe mir folgendes Ladegerät gekauft: „Wicked Chili Dual Schnellader Kfz-Ladegerät Adapter (12V/24V, 2100mA), € 14,86“. Dieses Ladegerät hat sogar 2 USB-Buchsen, d.h. ich konnte mein iPad und mein iPhone gleichzeitig im Auto laden.
4. Kosten somit:
Navisoftware: € 89,99
Halterung: € 22,90
Ladegerät: € 14,86
Papierkarte: € 17,90
Summe: € 145,65
Mein persönliches Fazit: Wer ohnehin ein Smartphone besitzt und keine speziellen Anforderungen an eine Navi-Software stellt, ist mit obiger Lösung - gut und bezahlbar - bedient. Verbesserungsvorschläge/Alternativlösung sind willkommen.
Euer Leon

