STStraubeThemenstarter9 Beiträge · seit 201326. Juni 2013 · #1
Hallo liebe Foren-Gemeinde!
Zunächst einmal muss auch ich sagen, dass mich die Unterstützung hier in diesem Forum wirklich beeindruckt! Hier fühlt man sich auf Anhieb gut aufgehoben...!
Meine Freundin und ich planen in dem Zeitraum vom 20.09. - 12.10.13 unseren allerersten Afrika-Urlaub als Selbstfahrer mit Mietwagen. Allerdings steigen wir erst gerade in die Planungen ein und haben sofort gemerkt, dass es viel zu viel Möglichkeiten und Sehenswürdigkeiten in verschiedenen Ländern gibt. Weiterhin sind wir uns noch nicht sicher, welche Route wir fahren sollen. Wir überlegen, von Düsseldorf aus nach Kapstadt zu fliegen und anschließend den Weg hoch nach Namibia zu fahren, von wo aus wir am 12.10. über Windhoek wieder gen Deutschland fliegen wollen! Der Schwerpunkt sollte schon Namibia und Südafrika sein.
Könnt ihr mir vielleicht sagen, welche Dinge man sich auf jeden Fall anschauen sollte? Welche vielleicht eher nicht? Wie lange sollte man an verschiedenen Orten übernachten, um nicht zu viel in die Route hineinzupacken? Gibt es aufgrund der Wetterbedingungen vielleicht schon gewisse Einschränkungen von denen wir wissen müssten?
Es wäre wirklich toll, wenn ihr mir da weiterhelfen könntet. Gerne nehme ich auch Empfehlungen bezüglich der verschiedenen Lodges entgegen...! So wie ich gelesen habe, ist hier ja schon einiges an Afrika-Erfahrung anwesend 🙂 Scheut euch ebenfalls nicht, mir allgemeine Tipps zu geben...! Auch wenn es noch so lapidar klingt, bin ich über jeden Hinweis wirklich froh!
Vielen Dank vorab!
Gruß
Straube
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200827. Juni 2013 · #2
Uiijuijui! Das ist aber’ne kompakte Wunschliste und ganz ohne eigenen Input... Du bist dir aber schon klar, dass das hier kein Reisebüro ist? 😗
Hallo, Straube! Und Willkommen im Namibia-Forum!
Wenn du hier gute Antworten haben möchtest, musst du Konkretes bieten. Das heißt, du muss dir klar werden, was du sehen willst und was deine Interessen sind – wie sollte einer von uns dir sagen können was du/ihr euch ansehen solltet/oder nicht ansehen. Das ist doch total von den individuellen Interessen abhängig. Und dein Satz „Der Schwerpunkt sollte schon Namibia und Südafrika sein.“ hat bei einer Gesamtreisedauer von 3 Wochen was echt Komisches: Du wirst weder SA noch Namibia mehr als nur oberflächlich antippen können - und ganz sicher nix Anderes noch zusätzlich.
Zu den Lodges können dir hier viele etwas sagen – du musst nur wissen, wo du überhaupt hin willst, sonst geht das nicht. Schnapp dir mal hier einige Reiseberichte und lies dir was durch, wie andere das so machen, baut euch mit Hilfe der hier vorhandenen T4A Karte eine Route zusammen und dann stellt konkrete Fragen. Ihr werdet sehn, es wird euch kompetent geholfen werden.
Viel Spaß dabei. Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Burschi4'140 Beiträge · seit 200927. Juni 2013 · #3
Hallo Straube, aus den beiden ersten Antworten hast du ja schon gesehen, dass eine solche Anfrage schlecht zu beantworten ist. Zuallererst aber möchte ich dir den Tipp geben, das Vorhaben von Kapstadt nach Windhoek zu fahren fallen zu lassen, denn es ist als Einstieg in einen Afrika-Urlaub nicht so geeignet. Ihr solltet euch ein Land vornehmen (SA oder Namibia) und dann eine Rundreise planen. Allein schon die Tatsache, dass ihr bei CT-WH eine Rückführungsgebühr für euer Auto von etwa 600 Euro haben werdet, spricht meiner Meinung nach gegenm eine solche Reise. Ein guter "Einstieg für Afrika" wäre Namibia mit der klassischen Rundreise: Windhoek - Sossusvlei - Swakopmund - Damaraland - Etoscha. Dabei solltet ihr mindestens drei Tage In Swakop bleiben und 4 Tage in der Etoscha und ansonsten etwa 2 Tage pro Ort / Gegend einplanen. Wenn du als nächstes einen Reiseführer studierst, dann konkrete Fragen zur Route oder den Unterkünften hast, wird dir sicher weiter geholfen. Gruß: Burschi P.S. Übrigens: Für eine Planung einer Reise im Sept/Okt. 2013 seid ihr schon recht spät dran! Normalerweise fängt man ein Jahr vorher mit der Vorbereitung an. 2014 wäre für euch als Einsteiger also realistischer.
Also, ich hänge mich jetzt mal hier mit dran, weil es mich auch betrifft. Wir fliegen auch zum ersten Mal nach Afrika, auch mit Mietwagen (Dachzelt) und planen eine Rundreise durch Namibia Norden, Sossusvlei, Etosha, Swako, das sind so die Grundpfeiler der Tour, dazwischen findet sich sicher noch vieles, wir sind am planen. Die Flüge sind gebucht, das Auto so gut wie, jetzt gehts mit der Feinplanung los!
Grüße, Maecs
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201127. Juni 2013 · #5
Hallo Straube,
mein Rat wäre: das eine oder andere Land. Also entweder Tour Port Elizabeth nach CPT oder Rundreise WDH, wie von Burschi beschrieben. Und jede Unterkunft mit mindestens zwei Übernachtungen! September / Oktober ist eine sehr begehrte Urlaubszeit, wir haben in diesem Zeitraum in SA und NAM immer volle Häuser erlebt. Dass die Einweggebühr den Urlaub verteuert, wird Euch klar sein.
Ich kenne die Strecke von CPT nach NAM nicht, wüsste jetzt auf Anhieb auch nicht um die Vielzahl der "Sehenswürdigkeiten" dort, das Namaqualand ist zu der Zeit schon abgeblüht. Ansonsten ist es, wettertechnisch, eine schöne Zeit.
Gruß Strelitzie
Kapseerose131 Beiträge · seit 201327. Juni 2013 · #6
Hallo Straube,
ich kann mich im Großen und Ganzen meinen Vorrednern anschließen. Wir fahren zur selben Zeit nach Namibia wie Ihr ins südl. Afrika wollt. Wir waren schon recht spät dran, ahben allerdings unsere Reise schon im Januar/Februar gebucht. Schon damals haben wir viele unserer Wunschunterkünfte nicht mehr bekommen, weil sie schon ausgebucht waren. Lodgeübernachtungen werden also in Eurer Reisezeit nicht mehr so leicht zu bekommens ein, wie es mit Campsites aussieht, weiß ich nicht. Solltet Ihr unebdingt auf der Reise in 2013 bestehen, dann schaut doch mal in den Routen hier im Forum nach. Vor kurzem wurde auch eine Route CPT-WDH eingestellt. Vielleicht wäre die ja auch was für Euch.
Viel Spaß bei den Planungen!
Viele Grüße Sabine
piscator1'483 Beiträge · seit 200927. Juni 2013 · #7
Hallo Straube, die Experten haben sich ja schon gemeldet. Von mir eine ganz kleine Ergänzung (weil wir es so machen) Neben dem blick in einen Reiseführer ist es oft hilfreich sich einmal die routren anzuschauen, die Reiseveranstalter für den Bereich anbieten. Die können eine gute, individuell abänderbare Grundlage sein.
Gruß Piscator
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200827. Juni 2013 · #8
Guten Morgen, Straube,
Könnt ihr mir vielleicht sagen, welche Dinge man sich auf jeden Fall anschauen sollte? Welche vielleicht eher nicht? Wie lange sollte man an verschiedenen Orten übernachten, um nicht zu viel in die Route hineinzupacken? Gibt es aufgrund der Wetterbedingungen vielleicht schon gewisse Einschränkungen von denen wir wissen müssten?
So unkonkret empfinde ich Deine Anfrage nicht. Du hast ziemlich genau gesagt, wo und wann Ihr im südlichen Afrika ankommt und von wo Ihr wieder abfliegen wollt. Und das reicht für eine vernünftige Streckenempfehlung. Allerdings solltet Ihr, wenn Ihr Infos zu Unterkünften bzw. Campingplätzen haben wollt, noch sagen, was Ihr für Unterkünfte bevorzugt.
So - jezt mal zur Strecke. In Südafrika kenne ich mich nicht ganz so gut aus. Aber die Gegend um Kapstadt und von dort über die Weingegend bin ich schon öfter gefahren. Da ich meine Unterlagen allerdings alle in Namibia habe, muss ich versuchen, aus dem Kopf die wichtigsten Dinge zusammenzubekommen.
1. Kapstadt
Hier solltet Ihr mindestens vier Tage einplanen, damit Ihr von Kapstadt aus die Waterfront, den Tafelberg und die Parkanlage von Kirstenbosch besuchen könnt. Für Tafelberg und Kirstenbosch braucht Ihr je einen halben Tag (oder Ihr wandert von Kirstenbosch aus auf den Berg, dann dauert es länger) und die Waterfront besucht Ihr am besten am späten Nachmittag bzw. abends. Da ist dann am meisten los. Von Kapstadt aus solltet Ihr auf jeden Fall die Tour zum Kap machen. Dafür braucht Ihr einen Tag Zeit, denn es gibt dort sehr viel zu sehen. U. a. Pinguine, tolle Landschaften etc.
2. Franschhoek
Hier würde ich drei Tage bleiben. Franschhoek empfehle ich Dir deshalb, weil es landschaftlich viel bietet und weil man von dort aus viele Ausflüge in die Weingegend machen kann. Stellenbosch und Paarl als Hauptattraktionen. Außerdem kann man dort sehr gut wandern, wenn Ihr daran interessiert seid.
3. Franschhoek - Tulbagh
Die Tour ist sehr schön und zwar würde ich von Franschhoek über Villiersdort und Worcester dorthin fahren. Eine tolle und abwechslungsreiche Landschaft. Auch Tulbagh selbst ist sehr schön.
4. Tulbagh - Clanwilliams oder weiter bis Vanrhynsdorp.
Wahrscheinlich blühen noch die Blumen, so dass Ihr ein sehr schönes Fahrterlebnis haben werdet.
5. Vanrhynsdorp - Noordoewer
Wenn in Namaqualand noch ein bisschen (Rest-)blüte ist - normalerweise ist das so Mitte September vorbei - dann würde ich noch einen Abstecher von Kamies Kroon in den NP Namaqualand machen und in Kamies Kroon übernachten. Ansonsten fahrt Ihr bis zur Grenze.
6. Kamies Kroon bzw. Noordoewer - Fish River
Dort würde ich zwei Nächte bleiben und auch mal einen Game Drive von der Canon Lodge aus in den Gondwana Park machen - am besten ein Rhinotracking.
7. Fish River - Klein Aus - D 707
Die D 707 ist eine der schönsten Wüstenstraßen, die ich kenne und dort solltet Ihr mindestens zwei Nächte verbringen.
8. D 707 - Sesriem/Sossusvlei
Auch dort solltet Ihr mindestens zwei Tage verbringen. Damit sind 16 Eurer 22 Tage um. Jetzt müsst Ihr entscheiden, ob Ihr Wert auf Tiere oder auf High Life legt. Wenn Ihr Tiere sehen wollt, fahrt von
9. Sesriem - Windhoek - Düsternbrock
Dort bleibt Ihr ein oder zwei Nächte und macht die Katzenfütterung mit. Außerdem lohnt der Game Drive und man kann dort gut wandern.
10. Düsternbrock - Erindi
Hier würde ich die letzten Tag des Urlaubs verbringen, denn hier könnt Ihr mit Ausnahme von Büffeln alle Tiere Namibias sehen. Und die meisten davon am Wasserloch direkt vor dem Hauptgebäude. Je nach Abflugzeit könnt Ihr von dort aus am letzten Tag nach Windhoek zurückfahren oder Ihr fahrt am Abend vorher und guckt Euch morgens noch einmal die Stadt an.
Jetzt müsst Ihr entscheiden, ob Euch die Tour gefällt und Ihr müsst das schnell tun. Denn September/Oktober sind Hauptreisemonate und da wird es sehr eng mit den Unterkünften, wenn Ihr nicht campen wollt.
Liebe Grüße Gerd
Kapseerose131 Beiträge · seit 201327. Juni 2013 · #9
Hallo Straube,
so, jetzt habe ich die Route gefunden, die Eurer entspricht oder zumindest nahe komm.:Es hier ebenfalls eine Reise von Kapstadt nach Windhoek geplant:
STStraubeThemenstarter9 Beiträge · seit 201328. Juni 2013 · #11
Hallo zusammen!
Zunächst mal vielen Dank für eure Antworten, obwohl ich euch wirklich keine genauen Daten zum "Anpacken" geliefert habe. Sorry! Das werde ich, sobald die Feinplanung steht, sofort nachholen. Dennoch kann ich aus euren Antworten aber schon einiges ableiten....! Unsere Interessen beziehen sich auf Landschaften, Tiere, Leute, Kultur und alles Sehenswerte....! Hinsichtlich der Übernachtungen bevorzugen wir ganz klar feste Unterkünfte!
@Burschi: Leider kenne ich mich mit dieser Rückführungsgebühr noch nicht aus. Ich gehe aber mal davon aus, dass damit eine Extragebührt gemeint ist, weil wir den Wagen nicht am Anmietort wieder abgeben?!?
@Strelitzie: Meinst du dasselbe wie Burschi?!?
Kann mir jemand hinsichtlich des Themas "Mietwagen" in Afrika denn ggf. noch einen tollen Hinweis geben? Ich will hier jetzt keine Schleichwerbung machen...aber ich war heute bei Europcar und Sixt, bei denen mir jeweils eine Hotline zwecks Anfrage mitgeteilt wurde...! Keine Direktberatung im Büro möglich.
Puhh.. das waren wieder viele Fragen!
Danke vorab...!
Gruß
Straube
Silke1611223 Beiträge · seit 201301. Juli 2013 · #12
Hallo Straube,
wie versprochen.hier die Unterkunftsliste unserer 3 wöchigen Tour durch Namibia
Abholung vom Flughafen durch Mitarbeiter von Bwana tucke tucke Mit Carsten beim gemütlichen Frühstück auf seiner Veranda die Tour besprechen und los gehts zum ersten Ziel
Amani: lohnenswerte Geparden, Leopard. und Löwen Tour: muß direkt mit gebucht bei Interesse
Ababis: Sicherheitsfahrtraining zum kennenlernen des Fahrverhaltens des Autos auf Schotter etc.,s. Homepage. Sehr zu empfehlen! Anfahrt über den Speedhogtepaß wählen! Einmalige Aussichten in die Namib! Aber nur für Pkw ohne Anhänger erlaubt: sehr steil! Bitte 4x4 zuschalten und im 2-ten Gang runter kriechen! Pickinickplatz anfahren , wegen der fantastischen Aussicht!
Sossusvlei Lodge: Ausflusmöglichkeit zu den höchsten Sanddünen der Welt.
Fesselballonfahrt Info: @namibsky.com oder www.namibsky.com
Corona: eigene 4x4 Drives auf dem Geläde zu tollen Aussichtspunkten möglich
Walvisbay, wenn ihr Delphintour machen wollt und und Seevögel in Mengen sehen wollt. Ist aber bedeutend kälter und meist wolkig. Ich kann´s nicht empfehlen.
Swakopmund: wenn ihr es gut findet, daß nach DEN Verbrechen, die in der deutschen Kolonialzeit an der einheimischen Bevökerung verübt wurden, immer noch eine typisch deutsche Stadt im Kolonialstil zu sehen ist.
Erongo Widerness Lodge: teuer, aber fantastische Lag in einem Bergkessel. Eileen Gästefarm: günstigere Alternative; zu ihrem Camp hochfahren: fantastische Aussicht! Die Tour so bauen, daß ihr die Straße von Westen am Nachmittag kommt: dann werden die Berge von der Sonne rot gefärbt.
Aabadi Mountain Camp: Ausflug nach Twyfelfontain: Rock Paintings
KhowaribLodge: teuer, aber fantastische Lage viele tolle Ausflugsmöglichkeiten
Grootbeg Lodge: super tolle Lage oben auf dem Berg mit Blick in das Tal
Halali inm Etosha Park: mind. 3 tage buchen, weil Gamedrives ( sebstfahren ) ohne Ende möglich sind. Tolles Wasserloch!
Waterberg Plateau Lodge: wieder unschlagbare Lage , bei guter Sicht endloser Blick in die Ebene , viele Ausflugsmöglichkeiten
Bwana tucke tucke zur Besprechung der Reise, mit ihm Fahrt zum Autoverleiher, Übergabe des Autos und Transport zum Flughafen durch Autoverleiher.
wünsch euch eine gute Zeit Silke
leben und leben lassen
4 Wochen Namibia 2009
3 Wochen Namibia 2010
wäre ich an Deiner Stelle, würde ich "nur" Namibia machen. Flieg nach Windhuk, leih Dir ein Auto und mach doch einfach die Standard-Route, die hier in Reiseberichten schon oft beschrieben wurde.
Du hast 3 Wochen Zeit. Das ist viel, aber nicht zu viel. Grad Recht, um Namibia´s highlight´s kennenzulernen.
Und dann würde ich an Deiner Stelle einfach etliche Reiseberichte lesen. Da wirst Du viel entdecken, was Dich interessiert.
Es war bei uns bei allen Reisen so: WENIGER IST MEHR. Glaub mir das.
STStraubeThemenstarter9 Beiträge · seit 201307. Juli 2013 · #14
Guten Morgen zusammen!
Es hat sich inzwischen einiges getan...deswegen hier ein kleines Zwischenfazit...!
Wir haben uns nun entschieden, unsere Reise komplett auf Namibia zu beschränken!
Die Flüge sind gebucht und wir arbeiten gerade an unserer Route...!
Hinsichtlich der Buchung eines geeigneten Mietwagens habe ich allerdings noch einige Fragen.
Mir wurde von einem Reisebüro ein Hyundai IX 35 ohne Allrad empfohlen, mit dem man laut Aussage des Reisebüros insgesamt gut zurecht kommen soll und wohl auch ohne Probleme durch den Etosha kommt.
Stimmt das??? Oder sollte man auf jeden Fall ein Modell mit Allrad nehmen?!? Auch wenn es jetzt nicht dieses Model wird, ist die Klasse (Hyundai IX35, Nissan Qashqai, etc.) denn überhaupt geeignet?
Euch allen einen sonnigen Sonntag!
Gruß
Straube
Tom Swiss461 Beiträge · seit 200807. Juli 2013 · #15
Hallo Straube
Grundsätzlich ist es nicht problematisch in Namibia zu fahren. Einen 4x4 braucht es eigentlich auch nicht. Mehrfach 4 Personen gesehen die sich in einem Polo durch Namibia gequetscht haben. Geht alles.
Aber: - Es sind hauptsächlich Naturstrassen, bei denen ab zu mit dem Pflug wieder eine Wartung durchgeführt wird - Fahrzeuge wie ein Hilux, Nissan Patrol sind für solche Strassen einfach besser geeignet als "Europafahrzeuge" - in einem höher gelegenen Auto siehst Du mehr - 4x4 auf Naturstrassen ist ein Sicherheitsplus - spontan noch eine Strasse nehmen ist mit einem entsprechenden Fahrzeug eher möglich
Ich für mich halte es so, dass ich ein entsprechendes Fahrzeug nehme, habe damit einfach mehr Spass. Wenn das Budget knapp ist, wähle ich halt mal eine einfachere Lodge.
Gruss Tom
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200807. Juli 2013 · #16
Hallo Straube,
Wir haben uns nun entschieden, unsere Reise komplett auf Namibia zu beschränken!!
Eine gute Entscheidung. Dein Reisebüro hat Recht. Wenn Ihr die normale Touristenroute fahrt, dann braucht Ihr auch keinen 4 x 4. Ich habe mir das Auto eben mal im Internet angesehen. Scheint mir wirklich ausreichend zu sein, wenn Ihr keine Off-road Abstecher machen wollt.
Viel Spaß bei der Planung.
Liebe Grüße Gerd
PS: Ich sehe gerade, dass Tom eine sehr viel ausführlichere Antwort gegeben hat. Natürlich hat er Recht mit seinen Argumenten. Insbesondere das Sicherheitsargument ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings habe ich die Beobachtung gemacht, dass sich 4 x 4 - Unerfahrene leicht überschätzen, wenn sie ein solches Gerät haben. Wenn man vernünftig fährt, dann reicht der 2 x 4 absolut. Was die Bodenfreiheit angeht, scheint mir der Hyundai absolut ausreichend und auch die Sicht sollte gut genug sein. Letztlich ist es eine Kostenfrage. Und die musst Du selbst entscheiden.
loeffel1'412 Beiträge · seit 201307. Juli 2013 · #17
Straube schrieb:Guten Morgen zusammen!
Es hat sich inzwischen einiges getan...deswegen hier ein kleines Zwischenfazit...!
Wir haben uns nun entschieden, unsere Reise komplett auf Namibia zu beschränken!
Die Flüge sind gebucht und wir arbeiten gerade an unserer Route...!
Hinsichtlich der Buchung eines geeigneten Mietwagens habe ich allerdings noch einige Fragen.
Mir wurde von einem Reisebüro ein Hyundai IX 35 ohne Allrad empfohlen, mit dem man laut Aussage des Reisebüros insgesamt gut zurecht kommen soll und wohl auch ohne Probleme durch den Etosha kommt.
Stimmt das??? Oder sollte man auf jeden Fall ein Modell mit Allrad nehmen?!? Auch wenn es jetzt nicht dieses Model wird, ist die Klasse (Hyundai IX35, Nissan Qashqai, etc.) denn überhaupt geeignet?
Euch allen einen sonnigen Sonntag!
Gruß
Straube
Hallo Straube,
wir hatten auf unserer Tour im April / Mai diesen Jahres genau so einen Hyundai IX 35 ohne 4x4 und hatten während der Reise nie den Eindruck, das Auto sei ungeeignet oder nicht ausreichend (siehe auch unseren Reisebericht). Das gilt auch für Etosha. Unser Problemchen dort lag weniger am Auto, eher am Fahrer 😮 . Ich würde auf einer Tour, wie wir sie gemacht haben, jederzeit wieder mit gutem Gefühl einen solchen Hyundai IX 35 nehmen. Sicher sitzt man in einem Hilux noch höher und hat noch mehr Bodenfreiheit, absolut notwendig ist es auf einer "Standard-Tour" aber nicht. Aber wie Gerd1942 schreibt, es ist letztlich eine Kostenfrage.
Viel Spaß beim weiteren Planen (wir planen auch schon wieder)
Silke1611223 Beiträge · seit 201309. Juli 2013 · #18
Hallo Straube,
wenn du zu einer Zeit fährst, wo es schon mal ein kräftigen Gewitterguß geben kann, hilft dir ein Hilux auf jeden Fall weiter.
Wir hatten im Etosha danach "Land unter" und normale Pkw´s sind auf der Strecke umgedreht.
viele Grüße Silke
leben und leben lassen
4 Wochen Namibia 2009
3 Wochen Namibia 2010
Silke1611223 Beiträge · seit 201309. Juli 2013 · #19
Hallo Straube,
hier ein paar Eindrücke von Namibias Schotterpisten
Land unter im Etosha nach Gewitterguß
gute Pad
viel Spaß Silke
leben und leben lassen
4 Wochen Namibia 2009
3 Wochen Namibia 2010
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200809. Juli 2013 · #20
Hallo Straube,
lass Dich nicht verunsichern. Eure Reisezeit - Mitte September bis Anfang Oktober - ist im allgemeinen noch in der Trockenzeit. Ganz selten habe ich es erlebt, dass es im Oktober so viel geregnet hat, dass die Etoscha so unter Wasser stand. Kann rein theoretisch natürlich mal passieren, aber ich kann mir das nicht vorstellen.
Ich würde mir auf jeden Fall das Geld für einen 4 x 4 sparen, auch wenn es hier im Forum eine Menge Verfechter dafür gibt.