MAmarbruThemenstarter24 Beiträge · seit 201321. Juni 2013 · #1Hallo,
nachdem unsere Erstlings-Route für August 2014 fertig geplant ist, habe ich mit die Unterkünfte näher angeschaut und hätte da ein paar Fragen:
Wir sind camping-erfahren durch mehrere Urlaube in USA, Kanada und Neuseeland, wo wir in den Nationalparks eigentlich immer im Zelt übernachtet haben.
Kann man in Namibia auch einfach im Zelt auf einem zu einer Lodge oder Farm gehörenden Campingplatz übernachten oder braucht man ein Auto mit Dachzelt?
Kann man dort auch Grillen (oder habe ich jetzt eine völlig lächerliche Frage gestellt)?
Ist Zelten im August überhaupt sinnvoll oder zu kalt?
Ich würde mich freuen, wenn mir jemand meine Anfängerfragen beantworten könnte.
Liebe Grüße
Martina
Rocky1964709 Beiträge · seit 201122. Juni 2013 · #2Hi,
campen kann man auch in normalen Bodenzelten. KFZ mit Dachzelt ist ja keine Pflicht.
Auf CPs kann man eigentlich immer grillen. Die meisten Stellplätze haben auch feste Grillstellen.
Zelten im August geht natürlich. Nachts muß man auch mit Minusgraden rechnen, teils auch im 2stelligen Bereich. Es ist nicht zu kalt, man muß nur die richtige Ausrüstung haben.
Rocky
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...der schon öfter 4x4 in Afrika war...
http://www.4x4club-leipzig.de/
http://www.baja-deutschland.de/
Burschi4'140 Beiträge · seit 200922. Juni 2013 · #3Hallo Martina,
in den ersten Jahren war ich ich mit Bodenzelt unterwegs. Dann aber habe ich das Auto mit Dachzelt vorgezogen, weil es ganz einfach bequemer war und leichter auf- und abzubauen. Grillen kann man eigentlich auf jeder Campsite. Manchmal bekommt man das Feuerholz gestellt, manchmal muss man es mitbringen oder kann es auch vor Ort kaufen.
Die Nachttemperaturen kann man überleben, aber wie schon gesagt, sind Minusgrade keine Seltenheit. Wir sind schon mal in Palmwag aufgewacht und das zelt war steif gefroren. Auf jeden Fall ist da ein Schlafsack mit Kapuze sinnvoll oder zwei Decken und eine Wollmütze und warme Socken. Wer noch nie dort war, mag lachen, aber es ist tatsächlich so. Auch Joggingsanzug mit Kapuze als Schlafanzug hat sich als zweckmäßig erwiesen.
Gruß:
Burschi
P.S. Deine Fragen sind keineswegs lächerlich, denn oft wirtd im August mehr gefroren als geschwitzt! 🙂
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200822. Juni 2013 · #4Guten Abend, Martina,
natürlich könnt Ihr in Namibia auch sehr gut zelten, wobei es allerdings im August arg kalt sein kann. Im Sept. 99 hatten wir in Mariental - 17 °C. Aber das nur nebenbei. Grillvorrichtungen gibt es auf fast allen Plätzen, denn Braai ist Südwest-Nationalsport.
Zu Eurer neuen Tour von mir aus - Nichtcamper -ein paar Hinweise, wo es nach meiner Meinung schöne Campingplätze gibt:
1 Ü Windhoek - kenne ich nichts. Da würde ich aber auch auf jeden Fall in einer Pension schlafen.
2 Ü Kalahari; Kalahari Anib Lodge - die Anib hat ein paar Plätze. Die wesentlich schöneren sind aber auf der Bagatelle Kalahari Game Ranch.
2 Ü Fish River Canyon; Canon Lodge - da würde ich dann aber konsequenterweise den Campingplatz Hobas auswählen. Der ist innerhalb des NPs und macht auf mich einen sehr ordentlichen Eindruck.
3 Ü Aus; Eagle’s Nest Lodge - weiß ich nicht, ob man da campen kann.
1 Ü Tiras Berge; Namtib Desert Farm - sehr schöner Platz mit toller Aussicht.
2 Ü Sossusvlei; A Little Sossus Lodge - der NWR-Platz im NP macht nicht den besten Eindruck, aber auch der zur Sossusvlei Lodge gehörende Campingplatz direkt vor dem Eingang zum NP würde mich nicht zum Verweilen einladen.
3 Ü Swakopmund; - da würde ich auf jeden Fall eine feste Unterkunft bevorzugen oder Ihr fahrt (weit) raus zur Oase Goanikontes oder mindestens bis Sophia Dale. Swakop ist im Winter (August) sehr neblig und daher ist Campen direkt im Ort keine reine Freude
2 Ü Omaruru; Onduruquea Guestfarm - kenne ich keine C-Plätze
2 Ü Khorixas; Omburu-Ost - kenne ich nicht
2 Ü Etosha; Okaukueju Camp - sehr viel Betrieb und daher sehr laut. Aber ansonsten alles vorhanden.
1 Ü Etosha; Halali Camp - siehe Okaukuejo
2 Ü Etosha; Onguma Bush Camp oder Mushara - der Campingplatz bei der Onguma wir viel gelobt.
2 Ü Otjiwarongo; Frans Indongo Lodge - weiß nicht, ob die einen C-Platz haben
1 Ü Windhoek . siehe oben.
Liebe Grüße
Gerd
Logi16,9k Beiträge · seit 201222. Juni 2013 · #5Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200622. Juni 2013 · #6Burschi schrieb:in den ersten Jahren war ich ich mit Bodenzelt unterwegs. Dann aber habe ich das Auto mit Dachzelt vorgezogen, weil es ganz einfach bequemer war und leichter auf- und abzubauen.
... mein Bodenzelt ist in fünf Minuten aufgebaut, wenn ich dabei ein Bier trinke. Wenns schnell gehen soll, reichen zwei Minuten. Falls das Dachzelt noch schneller steht, ist die Differenz in meinem "Reiseplan" unterzubringen.
Aber ich kenne auch noch Bodenzelte, für die ein halber Nachmittag benötigt wurde ... 😉
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
jaw2'048 Beiträge · seit 200722. Juni 2013 · #7Hallo Martina,
ich war 1981 das erste Mal im südlichen Afrika und habe seither immer das Bodenzelt bevorzugt. Das ist ideal, wenn du mehrere Tage an einem Ort bleibst. Beim Dachzelt baust du alles ab, nur um einen Gamedrive zu machen. Die Dachzeltphilosophie habe ich daher nie verstanden - oft denke ich, da haben die Leute Angst vor Afrika und meinen, mit etwas Abstand zum Boden besser dran zu sein.
Und keine unnötige Sorge: Im August wirst du Temperaturbedingt kaum eine Chance haben, eine Schlange zu sehen. Wie Gerd schon geschrieben hat: An der Küste nehme ich im dortigen Winter immer feste Unterkünfte.
@Burschi
Dann aber habe ich das Auto mit Dachzelt vorgezogen, weil es ganz einfach bequemer war und leichter auf- und abzubauen.
Auch ich bin ja älter und bequemer geworden, deswegen stand seit 2010 ein Klappbett im Zelt, davor kamen Schaumstoffmatratzen dazu und die Zelte sind größer geworden im Laufe der Zeit. Aber für ein Dachzelt konnte ich mich nie begeistern. Was ist bequemer als ebenerdig aufrecht in dein Bodenzelt mit Stehhöhe zu gehen, sich dort umzuziehen etc??? Eine Hocksellung im Dachzelt, nachdem ich eine mehr oder weniger wackelige Leiter zu einer Bodenplatte hochgestiegen bin, die auf einem gefederten, meist nicht waagrechten stehendem Auto befindet?
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Burschi4'140 Beiträge · seit 200922. Juni 2013 · #8Hallo Jaw,
der Umstieg aufs Dachzelt hatte auch nch einen anderen Grund: Als ich mit den Afrika-Reisen anfing, konnte man die Camping-Ausrüstung noch als "Sportgepäck" gratis bei LTU mitnehmen. Dann aber in der Air Berlin - Ära ist dieser Vorteil weggefallen und da ich sowieso schon mit einer schweren Fotoausrüstung Gewichtsprobleme beim Gepäck habe (was bei Air Berlin Card mit 30 kg Gepäck noch nicht so problematisch war!), bin ich auf Dachzelt umgestiegen.
Jetzt übrigens - im hohen Alter 🙂 - bevorzuge ich feste Unterkünfte. Da brauche ich mich noch weniger bücken. 🙂
Gruß:
Burschi
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Joerg3'175 Beiträge · seit 200622. Juni 2013 · #9um der Kaelte im Dachzelt etwas vorzubeugen, kann man unter die Matratze einfach Pappkartons schieben, die isolieren hervorragend.
Ich schlaf eh nur auf dem Boden und da kann man dann, wenn Sandboden, einfach etwas Glut unter den Sand tun und schlaeft dann mollig warm.
Regenen tuts eh kaum, also fuer was ein Zelt? 😉 😁 😄
Klar zum Kochen wenn's so arg windet
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
MAmarbruThemenstarter24 Beiträge · seit 201322. Juni 2013 · #10Hallo,
danke, dass Ihr meine Fragen ernst genommen habt. Aufgrund Eurer Antworten haben wir uns aber gegen das Zelten entschieden. Es ist uns, wie befürchtet, zu kalt.
Liebe Grüße
Martina
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200622. Juni 2013 · #11Joerg schrieb:
Regenen tuts eh kaum, also fuer was ein Zelt? 😉 😁 😄
... es heißt zwar "nature respects sleeping creatures", aber ich traue dem nicht so ganz. Schlangen oder Skorpione, die tagsüber unterwegs sind und nachts einen warmen Unterschlupf suchen oder Hyänen, Leoparden und Löwen, die einen möglicherweise mal kurz kosten möchten, halten mich meist von zeltfreien Übernachtungen ab. Und ich muss sagen, dass ich in den wenigen Malen freien Schlafens kein größeres Gefühl von "Freiheit" verspürt habe. Noch ein paar Sekunden länger die Sterne gesehen und danach war es das Gleiche.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Rocky1964709 Beiträge · seit 201122. Juni 2013 · #12marbru schrieb:... wir uns aber gegen das Zelten entschieden. Es ist uns, wie befürchtet, zu kalt...
Bedenkt, daß aber viele Zimmer oder Bungalows auch keine Heizung haben, zwischen Dach und Mauer manchmal einen Spalt ist usw.
Gute Schlafsäcke oder Zusatzdecken, lange Fleecewäsche als Schlafanzug, Mütze, Schal, Handschuhe, Winterjacke usw sollten schon dabei sein.
Rocky
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...der schon öfter 4x4 in Afrika war...
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Anita40874 Beiträge · seit 200822. Juni 2013 · #13Hey Jörg
Heißes Thema ohne Zelt
zu übernachten 😉
Ich hatte mal erwähnt das
wir das seit ewigen Zeiten
So machen und wurden
Sehr schnell gemaßregelt
Anita
ab 23.April 2019 für immer nach Namibia
unser Blog:
www.outinafrica.com.na
Streifenhörnchen297 Beiträge · seit 200722. Juni 2013 · #14BikeAfrica schrieb:
... es heißt zwar "nature respects sleeping creatures", aber ich traue dem nicht so ganz. Schlangen oder Skorpione, die tagsüber unterwegs sind und nachts einen warmen Unterschlupf suchen oder Hyänen, Leoparden und Löwen, die einen möglicherweise mal kurz kosten möchten, halten mich meist von zeltfreien Übernachtungen ab. Und ich muss sagen, dass ich in den wenigen Malen freien Schlafens kein größeres Gefühl von "Freiheit" verspürt habe. Noch ein paar Sekunden länger die Sterne gesehen und danach war es das Gleiche.
Gruß
Wolfgang
ich schlafe überall ohne Zelt - außer in Afrika. Ab und zu unterm Moskitonetz, wobei ich mir nicht sicher bin ob das 'sicher' ist. Dort gibts ja Sichtkontakt. Für mich ist es auf jeden Fall ein größeres Gefühl von Freiheit - den Wind spüren und Sterne sehen...
Gruß Heike
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200623. Juni 2013 · #15Streifenhörnchen schrieb:
Für mich ist es auf jeden Fall ein größeres Gefühl von Freiheit - den Wind spüren und Sterne sehen...
... ich sehe beim Schlafen keine Sterne und wenn ich den Wind durch den Schlafsack spüre, ist es eher Sturm.
Auch in Alaska und Canada habe ich das Zelt wegen der Bären vorgezogen, in Surinam wegen der Mücken und des Regens. In Deutschland oder Neuseeland gehts natürlich auch ohne Zelt ... dann aber eher aus Faulheit.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Joerg3'175 Beiträge · seit 200623. Juni 2013 · #16Hi ANita 40!
es wird ja niemand gezwungen im Freien zu schlafen , ich tue das seit 33 Jahren und werde es wohl kaum aendern 😁 😄 😉
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt